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Draft und FA 2026

Begonnen von snoopy, Mo, 19. Jan. ’26, 11:41

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Blade_84

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die Niners bei ihren alten Spezies Omenihu und Key anklopfen werden. Wäre ein typischer Move

Alaskajoe

Nick Wagoner hat analysiert, worauf es bei den 49ers jetzt ankommt. Ein Beispiel an den Seahawks nehmen, wie man über 2 Drafts sein Team jünger und breiter aufstellt. Die richtigen Eckpfeiler draften, richtige Dudes und keine Mitläufer. Vor allem im Hinblick darauf, daß TW fast 40 ist, Kittle und Bosa aus Verletzungen kommen, CMC auch die 30 überschreitet, Juszczyk nicht vergessen. Eine Mammutaufgabe fürs Frontoffice.
Go 49ers

snoopy

Für die Analyse kriegt der Geld?
Das können/wissen wir auch ;)
OwensOwensOwensOwensOwens!!!!CAUGHTIT!hecaughtithecaughtithecaughtit!!!

EL_GATO_NEGRO

Aber echt wahr du! Nick Wagoner glaubt wohl auch das geht so einfach, wie so manch ein anderer. Warum machen das nicht alle Teams so?

Stefanski

Zitat von: EL_GATO_NEGRO am Di, 10. Feb. ’26, 17:21Aber echt wahr du! Nick Wagoner glaubt wohl auch das geht so einfach, wie so manch ein anderer. Warum machen das nicht alle Teams so?
Das es geht, zeigen einige Teams ja sehr schön. Dazu zählt eben auch gut draften....großer Minuspunkt bei uns seit Jahren....wird das nicht besser, dann werden unsere Probleme nicht kleiner.
Auch wenn der ein oder andere das als Luxusproblem bei uns sieht. Warum eigentlich? Alle Leistungsträger kommen aus schweren Verletzungen oder sind über 30. Nicht umsonst haben wir die älteste Offense...

EL_GATO_NEGRO

Natürlich geht das, ohne Zweifel. Aber ist das so einfach? Steht man morgens auf und beschließt zwei Jahr sehr gut zu draften und FA auch? Haben da nicht auch andere ein Wörtchen mit zu reden?

Stefanski

Zitat von: EL_GATO_NEGRO am Di, 10. Feb. ’26, 18:12Natürlich geht das, ohne Zweifel. Aber ist das so einfach? Steht man morgens auf und beschließt zwei Jahr sehr gut zu draften und FA auch? Haben da nicht auch andere ein Wörtchen mit zu reden?
Niemand sagt, das es einfach ist. Aber es geht.
Und schau dir unsere letzten 4,5,6 Drafts an...war da was sehr gutes, oder sogar überragendes, mit bei? Nein! 2-3 gute und ganz viel Durchschnitt und Backups. Damit kannst du eben kein Team für die Zukunft nachbauen. Und das merkt man mehr und mehr...

Greg_Skittles

wenn das so einfach wäre, würden die Teams, die oft unter den Top10 picken, nicht so oft unter den Top10 picken
Wir standen schon vor der Toilette und haben uns dennoch in die Hose gemacht.

Stefanski

Zitat von: Greg_Skittles am Di, 10. Feb. ’26, 18:30wenn das so einfach wäre, würden die Teams, die oft unter den Top10 picken, nicht so oft unter den Top10 picken
Tja, und es gibt Teams, welche es eben schaffen. Vielleicht arbeiten die besser, haben bessere Scouts? Muß ja an was liegen! Siehe Seahawks, Rams, Pats, Broncos, Bears....nur Glück ist es eben nicht! Is wie bei den Verletzungen!
Und wenn unser Anspruch ist, uns mit den schlecht draftenden Teams zu vergleichen, dann wird der Weg auch dahin sein.

EL_GATO_NEGRO

Ich wollte schon wieder erklären, hab mich aber dagegen entschieden. Greg_Skittles hat es aber schon treffend gesagt. Was die Teams betrifft welche so angeblich gut draften, da ist mindestens 50% Glück dabei.

Greg_Skittles

Zitat von: Stefanski am Di, 10. Feb. ’26, 19:00
Zitat von: Greg_Skittles am Di, 10. Feb. ’26, 18:30wenn das so einfach wäre, würden die Teams, die oft unter den Top10 picken, nicht so oft unter den Top10 picken
Tja, und es gibt Teams, welche es eben schaffen. Vielleicht arbeiten die besser, haben bessere Scouts? Muß ja an was liegen! Siehe Seahawks, Rams, Pats, Broncos, Bears....nur Glück ist es eben nicht! Is wie bei den Verletzungen!
Und wenn unser Anspruch ist, uns mit den schlecht draftenden Teams zu vergleichen, dann wird der Weg auch dahin sein.

Broncos haben sich gut in der FA verstärkt sind aber mit Payton in 3 Jahren wahrscheinlich dort, wo er die Saints hingebracht hat.
Bears und Pats würde ich nicht als gut oder besonders gut draftende Teams sehen.
Baers haben so wie die Bengals an 1 eine QB gefunden der funktioniert. Bei vielen anderen klappt das nicht.
Aber das Gras ist auf der anderen Seite des Zauns immer grüner.
Verletzungen passieren. Zum Glück haben wir keinen GM mehr, der Spieler draftet, wenn sie schon verletzt sind.
Wir standen schon vor der Toilette und haben uns dennoch in die Hose gemacht.

Alaskajoe

Zitat von: EL_GATO_NEGRO am Di, 10. Feb. ’26, 19:17Ich wollte schon wieder erklären, hab mich aber dagegen entschieden. Greg_Skittles hat es aber schon treffend gesagt. Was die Teams betrifft welche so angeblich gut draften, da ist mindestens 50% Glück dabei.
Halt eben nicht nur Glück, sondern auch eine andere Strategie. Wir haben ja die tolle Logik, zum Draft Zeitpunkt nicht die besten Spieler zu holen, sondern den Kader zu erweitern und breiter aufzustellen. Wohin das führt, hat ja dieses Jahr mal wieder gezeigt. Es fehlen 2 Stars in der Defense und schon sind wir Plan bzw Führungslos. Diese Draft Logik erschließt sich mir nicht, warum mann nicht die besten Spieler holt. Dann bekommen wir halt dafür die Quittung mit Aus I'm Divisional bzw Conference Games. Oder verlorenen SB.
Go 49ers

Blade_84

Interessanter Aspekt zur Draft-Bilanz der 49ers: Schaut man auf die Klassen 2021 bis 2025, findet man lediglich zwei Pro Bowler (Talanoa Hufanga und Brock Purdy). Für ein Team mit diesem Anspruch ist das eine ziemlich dünne Ausbeute. Es scheint, als hätten die Niners in der Breite der letzten fünf Jahre eher Durchschnitt verpflichtet, während die Top-Stars fast alle aus der Zeit vor 2021 stammen...

Viele werden jetzt sagen: ja ist ja klar. Die Erstrunden-Picks gingen in der Zeit für den Trey Lance Pick drauf.... Ja....aaaber... Die Niners hatten doch die Reputation, in den späten Runden noch Rohdiamanten zu finden. Aber selbst das haut nicht mehr hin...

snoopy

Ich frage für einen Freund:
Wie draftet man denn richtig?
Welches Team hat über Jahre ,,richtig" gedraftet. (Jetzt nicht, 1,5 mal gut gelegen bzw. Glück gehabt)?
OwensOwensOwensOwensOwens!!!!CAUGHTIT!hecaughtithecaughtithecaughtit!!!

snoopy

Die erste Draft ohne Lance-Nachwehen war 2024. Die finde ich bis jetzt nicht schlecht, aber selbst die kann man frühestens Ende 2026 richtig bewerten.
OwensOwensOwensOwensOwens!!!!CAUGHTIT!hecaughtithecaughtithecaughtit!!!

the_hawk

auf die schnelle gegoogled, daher zugegeben nicht zuverlässig:

Who could possibly have it better than us?

Blade_84

Man hört oft das Argument, der Draft sei eine reine Glückssache. Aber wenn man die Entwicklung der letzten Jahre analysiert, wird deutlich, dass es eben doch klare Unterschiede in der Strategie und deren Erfolg gibt. Ein Paradebeispiel dafür, wie man ein Team durch kluges Drafting transformiert, sind für mich die Seattle Seahawks. John Schneider war Draftigtechnisch Jahrelang eine Lachnummer, bis es mal Klick bei den Seahawks gemacht hat.

Wenn wir uns die Draft-Bilanzen seit 2021 ansehen, klafft zwischen Seattle und beispielsweise San Francisco eine gewaltige Lücke:

1. Mut zur strategischen Neuausrichtung:
Der entscheidende Punkt war der Russell-Wilson-Trade 2022. Seattle hat den Wert eines alternden Franchise-QBs erkannt und ihn in massives Draft-Kapital umgewandelt. Während die Niners viel Kapital für einen einzigen Spieler (Trey Lance) opferten, hat Seattle die Masse an Picks genutzt, um die Wahrscheinlichkeit für Treffer zu erhöhen. Das ist Mathematik statt Hoffnung. Ich bin ehrlich: ich hätte mich längst von 1-2 Elite Spielern getrennt, um das Draftkapital aufzupolstern. Man hielt sich viel zu lange an den "Run it Back" Core fest.

2. Fokus auf ,High-Floor' und sofortigen Impact:
Seattle hat in den letzten vier Jahren aufgehört, nach riskanten ,Projekt-Spielern' (was die Niners in letzter Zeit gemacht haben...) zu suchen. Sie haben sich auf Spieler konzentriert, die bereits am College Elite-Niveau gezeigt haben und physisch wie mental bereit für die NFL waren (Best Player available)
Charles Cross (LT) und Devon Witherspoon (CB) waren sofortige Stützen.
Jaxon Smith-Njigba (WR) hat das System so schnell verinnerlicht, dass er 2025 völlig verdient Offensive Player of the Year wurde.
Im Gegensatz dazu wirken viele Draft-Entscheidungen der Niners in diesem Zeitraum (mit Ausnahme von Glücksgriffen wie Purdy oder Hufanga) eher wie Ergänzungen für das Mittelmaß, statt echte Differenzspieler zu generieren.

3. Anpassung an moderne Systeme:
Mit dem Wechsel zu Mike Macdonald wurde das Scouting perfekt auf ein modernes, variables Defensiv-Schema abgestimmt. Dass ein Spieler wie Riq Woolen (5. Runde!) oder Byron Murphy II so einschlagen, liegt an einem exzellenten Zusammenspiel zwischen Scouting-Abteilung und Coaching-Staff. Auch hier, sollten die Niners personell was verändern. Entweder man tausch Lynch aus, oder man holt sich ein Draftprofi mit entsprechenden guten Draftrecord.

Das Fazit:
Richtiges Drafting bedeutet heute, den Kader durch Draft-Volumen zu verjüngen und Qualität über System-Experimente zu stellen. Der Super Bowl Sieg 2026 der Seahawks war kein Zufallsprodukt, sondern die logische Konsequenz daraus, dass fast jeder Top-Pick der letzten vier Jahre heute ein Leistungsträger ist. Während die Niners-Defense langsam altert, hat Seattle durch den Draft einen Kern aufgebaut, der gerade erst am Anfang seiner Prime steht.

Funky

Mir ist schon ganz schwindelig, so wie wir uns hier im Kreis drehen.  ;D

Roster Building hat aus meiner Sicht 3 Säulen. Draft, FA Qualitätsspieler und Depth. Zudem ist es entscheidend, ob das Team einen kompletten Rebuild startet oder einen kompetetiven (wie z.B. aktuell die Niners).

Dass es auch (fast) ohne Draft gehen kann, haben die Rams bei ihrem letzten SB gezeigt. Ist aber meist ein kurzer Erfolg, da man das aufgrund des Salary Caps nicht unbegrenzt machen kann.

Draft ist enorm wichtig. Gerade für Teams, die neu aufbauen und viele Picks zur Verfügung haben (wie die Seahawks in den letzten Jahren). Natürlich muss man mit den vielen frühen Picks auch etwas anfangen können und das kann nicht jeder, aber dauerhaft erfolgreiche Teams kommen ja selten in den Genuss von den Top-Picks. Und ein Trade von einem Starspieler, heißt nicht, dass der Pick dann genauso erfolgreich ist (siehe Buckner/Kinlaw).

Wenn man auf die Rams schaut, dann haben sie in den letzten Jahren insbesondere gute Picks in der D-Line (Young, Verse, Turner, Fiske) gehabt. Offensiv leben sie von ihrem Puka Nacua Pick (auch die RBs haben funktioniert) und den Verpflichtungen von Stafford und Adams. Grundsätzlich kann aber sagen, dass die Rams mit ihren wenigen frühen Picks trotzdem viel herausgeholt haben und (ähnlich wie die Niners) in der Lage sind, Spieler zu entwickeln.

Bei den Seahawks sieht das Roster Building etwas anders aus. JSN, Walker, Charbonnet, Cross, Witherspoon, Murphy, Hall, Mafe oder Emmanwori sind alles 1st und 2nd Rounder (füge nochmal die Top100 Picks der letzten 4 Jahre bei). Na klar, muss der Großteil solcher Picks auch funktionieren, aber so viel Munition hat i.d.R. kein Team. Emmanwori war für mich der "goldene Pick". Aber auch die Seahawks haben mit Lawrence und Williams nochmal 2 Veterans in die D-Line investiert.

Ein Vergleich dieser 3 Teams ist grundsätzlich erstmal schwierig, weil die Strategien unterschiedlich sind und die Phasen des Buildings. Vor 2 Jahren haben alle noch neidisch auf den Roster der Niners geschaut. Nun müssen wir erstmal kleinere Brötchen backen, den Umbruch der Defense vollenden und danach die Offense angehen.

Grundsätzlich kann ich den kurzsichtigen Blick auf die Gegenwart verstehen. Egal, ob es bei der Diskussion um einen OC (als die Dolphins anfangs erfolgreich waren, wollten viele, dass wir lieber McDaniel behalten hätten als Shanahan...) oder was die Lions so viel besser machen als wir, jetzt die Seahawks.... Aber über die letzten knapp 10 Jahre waren nur ganz wenige Teams (Chiefs, Eagles, evtl. Rams) besser als wir. Und Chiefs lag wesentlich an Mahomes.
Be(at) the best

wizard49er

Toll zusammengefasst  :)
1 x Dynasty League Champion - 3 x Vize Champion
2 x Keeper League Champion - 2 x Vize Champion - 1 x Bronze
4 x Casual Keeper League Champion - 1 x Bronze
1 x Fantasy League 1 Champion - 1 x Vize Champion
2 x Fantasy League 2 Champion
1 x Fantasy League 3 Champion

NinerForever

Ich persönlich möchte, dass wir dieses Jahr die früheren Picks lieber in die Defense investieren (Außnahme O-Line).
Purdy kann die Offense auch mit dem bisherigen Team tragen.
Erstmal die Defense stärken und mit den späteren Picks dann die Offense bedienen.
Kann sein, dass Shanahan Rookies allgemein nicht traut? So fälle wie Nick Martin, die relativ früh gedraftet wurden und dann nie aufs Feld durften, gab es gefühlt auch schon öfters.
"Second place is just the first loser." JR

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