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Keine Quarterbackkontroverse nach Auftaktdebakel

Begonnen von zugschef, Mo, 13. Sep. ’10, 03:08

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Norton51

An alle, die ihn jetzt mal wieder in den Schutz nehmen, weil die ganzen Umstände gegen ihn sprachen: In wie viel NFL-Teams wäre er nach den Leistungen der letzten 5 Jahre noch ein Starter? Ich behaupte in keinem, er wäre lange aus der Liga verschwunden.

Wenn ihr mir ein Spiel nennen könnt in dem er unter Druck nicht versagt hat, dann werde ich wieder Hoffnung entwickeln. Mir fällt leider keines ein. Ich kann mich an ein paar gute Phasen erinnern und auch an ein paar gute Spiele, als die Saison gegessen war, aber an keinen Leader unter Druck.

Ob man jetzt schreien muss oder nicht, legt jeder Führungsspieler anders aus (aus meiner Sicht, hätte er wenigstens Crabtree nach der zweiten Int aber durchaus mal ins Achtung stellen können), aber grundsätzlich gibt es keine Alternative zu mit gutem Beispiel voran zu gehen, wenn man ein Leader sein möchte. Das bedeutet Mut, Entschlossenheit, Durchsetzungsvermögen. Mal zum first down laufen, einen Hit nehmen, was auch immer, einfach ausstrahlen, dass man es packen möchte. Smith strahlt leider ganz gegenteilig Angst und Unsicherheit aus und das überträgt sich leider auf die ganze Offense. Gleichzeitig baut das eine gegnerische Defense extrem auf, wie Sonntag gesehen.

Garcia (damit wir nicht immer über Montana oder Young reden) hatte einen absolut unterdurchschnittlichen Arm und war zu klein, aber Mut und Wille hatte der Typ.

Er wird vermutlich diese Saison auch noch ein paar gute Spiele machen und vielleicht kommen wir in dieser grottigen Division sogar in die Playoffs, aber gewinnen werden wir mit einem Mitläufer auf QB niemals etwas. Welche Mannschaft ist denn mit einem unsicheren QB in den Playoffs weit gekommen? Mir fällt gerade keine ein.

Candlestick

Zitat von: MaybeDavis am Di, 14. Sep. ’10, 19:24
Zitat von: Candlestick am Di, 14. Sep. ’10, 18:56
Zitat von: Zacharry am Di, 14. Sep. ’10, 12:55
Zitat von: Duke am Di, 14. Sep. ’10, 12:52
@Zach, mal nebenbei bemerkt:
wenn man in solch einem Spiel in solch einer Liga einen Angriffsspieler noch motivieren muss, ist dieser fehl am Platz

keine frage.ich bezog mich da mehr auf das wiederaufbauen und verbal nach vorne peitschen wie es die führungsspieler anderer teams oftmals tun, ganz häufig die QB's im angriff. das findet bei uns, vermutlich rein zufällig, aber leider nicht statt wie man weiss.  ;)

zach

Also jo, Smith hat 5 Jahre vergurkt, aber der Ton hier is doch nicht sachlich, sondern nen SÜndenbocksuchton. Alles was du schreibst is ja schön und gut, aber dat so nen Manni auch der Superstar bei uns wäre, dat will ich doch erssma sehen. ich glaubs nich, auch wenn man natürlich besser aussehen darf, als Smith. Nur da muss man dann eben auch sehen woher Smith kommt, e rkommt von der Unsicherheit von 5 miesen Jahren, er braucht erst mal ne dicke Saison um in so nem Spiel mit dickem Ego auftreten zu können. Wat hier einige von Smith erwarten is einfach nicht realistisch für einen kerl mit dieser Historie
Erstmal, wer ist Manni? Wenn du Manning meinst, dann bin ich mir ganz(!!!) sicher das er bei uns ein Superstar wäre.
Zu Smith: Du sagst Smith brauch ne dicke Saison um Selbstvertrauen aufzubauen. Ohne Selbstbewusstsein wird er aber nie ne gute Saison spieln. Ein Teufelskreis.... Oder aber Smith ist einfach nicht dafür geboren. Ist ja keine Schande aber irgendwann muss es mal erkannt werden.
Oder wann soll denn AS seine dicke Saison haben? ???

Was du sagst ist nicht unwahrscheinlich, nur finde ich es etwas falsch nach so einem Kick, wo nen haufen Mist zusammenkam, dann mit Smith abzurechnen. Ich denke es wird genug Kicks geben, wo man seine Leistung nachher wesentlich eindeutiger benennen kann. SO ist es wieder eher vom Ton: Alle machen Mist, Smith ist Schuld!

So klingt es halt und ich versuche ihn damit sicher nicht zu verteidigen. Wer bei ihm nich skeptisch ist, der is sicher auch nich inne Realität

igor

Zitat von: Norton51 am Di, 14. Sep. ’10, 20:16
Welche Mannschaft ist denn mit einem unsicheren QB in den Playoffs weit gekommen?
rex grossman, bears
brad johnson, tampa
trent dilfer, baltimore

alle drei wurden mehr von ihren teams getragen, als dies umgekehrt der fall war.

(was nicht heisst, dass ich glaube, dass es bei uns auch so funktionieren wird.)
Ask not what the community can do for you, ask what you can do for the community!
—Jurgen

Zacharry

Zitat von: Candlestick am Di, 14. Sep. ’10, 18:56
Zitat von: Zacharry am Di, 14. Sep. ’10, 12:55
Zitat von: Duke am Di, 14. Sep. ’10, 12:52
@Zach, mal nebenbei bemerkt:
wenn man in solch einem Spiel in solch einer Liga einen Angriffsspieler noch motivieren muss, ist dieser fehl am Platz

keine frage.ich bezog mich da mehr auf das wiederaufbauen und verbal nach vorne peitschen wie es die führungsspieler anderer teams oftmals tun, ganz häufig die QB's im angriff. das findet bei uns, vermutlich rein zufällig, aber leider nicht statt wie man weiss.  ;)

zach

Also jo, Smith hat 5 Jahre vergurkt, aber der Ton hier is doch nicht sachlich, sondern nen SÜndenbocksuchton. Alles was du schreibst is ja schön und gut, aber dat so nen Manni auch der Superstar bei uns wäre, dat will ich doch erssma sehen. ich glaubs nich, auch wenn man natürlich besser aussehen darf, als Smith. Nur da muss man dann eben auch sehen woher Smith kommt, e rkommt von der Unsicherheit von 5 miesen Jahren, er braucht erst mal ne dicke Saison um in so nem Spiel mit dickem Ego auftreten zu können. Wat hier einige von Smith erwarten is einfach nicht realistisch für einen kerl mit dieser Historie

du, ich stelle ihn gar nicht als sündenbock dar. ich weise nur auf seine ganz offensichtlichen schwächen hin und auf meine erkenntnis, das er es niemals bringen wird. ob er daran schuld hat und was der grund dafür ist spielt doch absolut keine rolle. das immer wieder auf ihn gesetzt wird ist das problem. smith tut im grunde nur was er kann, so gut er es eben kann. es wird seit jahren hier keine abhilfe geschaffen. und glaubst du es ist dem team gegenüber fair, seit jahren ein alex smith selbstfindungsjahr nach dem anderen zu veranstalten? die wichtigste position unseres angriffs ist seit jahren ein einziges experiment: o'sullivan, hill, smith... jahr für jahr wird rumgegurkt. ich kann auch verstehen weswegen sich die 49ers scheuen einen teuren veteran zu holen oder erneut weit vorn in der ersten runde auf einen QB zu draften. das ist einfach unheimlich teuer und gerade in san francisco wächst das geld nicht gerade auf den bäumen. aber irgendwann muss man einsehen, das wir einen wenigstens überdurchschnittlichen QB brauchen. alles andere wird nichts werden. wobei dem andere übel, nämlich unseren coaches, sicherlich auch zuzutrauen ist auch hier nicht das potential zu entfalten.

und um dein thema manning aufzugreifen: vielleicht würden bei einem QB dieser klasse die zahlen leicht nach unten gehen weil die kostellation eine andere ist, aber beispielsweise gores zahlen würden schlagartig steigen. der hätte wieder regelmäßig 100 yard spiele. da kann der gegner nämlich keine 8 man box aufbauen über weite teile des spiels. bei einem QB vom smith's klasse ist das wie gesehen kein problem. da mußten die hawks bei 3. versuchen einfach ein paar LB auf ihn ansetzen und er war nie in der lage das auszunutzen. zu seiner verteidigung muss man aber klar sagen, das ihm das playcalling da auch keineswegs geholfen hat. wie oft genug gesagt, die spielzüge wurden in keiner weise an den gegner angepasst.

zach

Zacharry

Zitat von: igor am Di, 14. Sep. ’10, 20:31
Zitat von: Norton51 am Di, 14. Sep. ’10, 20:16
Welche Mannschaft ist denn mit einem unsicheren QB in den Playoffs weit gekommen?
rex grossman, bears
brad johnson, tampa
trent dilfer, baltimore

alle drei wurden mehr von ihren teams getragen, als dies umgekehrt der fall war.

(was nicht heisst, dass ich glaube, dass es bei uns auch so funktionieren wird.)

die waren aber alle 3 niemals unsicher. im gegenteil: sie waren sehr sicher, nur eben nicht spektakulär. alle 3 waren spielverwalter mit dominanter D und starkem laufangriff. die waren vor allem eben immer für ein first down gut und haben kaum fehler gemacht.

zach

igor

Zitat von: Zacharry am Di, 14. Sep. ’10, 20:33
Zitat von: igor am Di, 14. Sep. ’10, 20:31
Zitat von: Norton51 am Di, 14. Sep. ’10, 20:16
Welche Mannschaft ist denn mit einem unsicheren QB in den Playoffs weit gekommen?
rex grossman, bears
brad johnson, tampa
trent dilfer, baltimore

alle drei wurden mehr von ihren teams getragen, als dies umgekehrt der fall war.

(was nicht heisst, dass ich glaube, dass es bei uns auch so funktionieren wird.)

die waren aber alle 3 niemals unsicher. im gegenteil: sie waren sehr sicher, nur eben nicht spektakulär. alle 3 waren spielverwalter mit dominanter D und starkem laufangriff. die waren vor allem eben immer für ein first down gut und haben kaum fehler gemacht.

zach

dominante defense und starker lauf: agree.  darauf zielte die frage aber auch nicht hinaus.

sicherer spielverwalter: auf dilfer trifft das zu 100% zu, das ist richtig; auf johnson mit abstrichen ebenfalls.  grossman war damals aber in meinen augen mit abstand _der_ unsicherheitsfaktor #1 bei den bears – ein kerry collins fuer arme...
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—Jurgen

Norton51

Zitat von: igor am Di, 14. Sep. ’10, 20:31
Zitat von: Norton51 am Di, 14. Sep. ’10, 20:16
Welche Mannschaft ist denn mit einem unsicheren QB in den Playoffs weit gekommen?
rex grossman, bears
brad johnson, tampa
trent dilfer, baltimore

alle drei wurden mehr von ihren teams getragen, als dies umgekehrt der fall war.

(was nicht heisst, dass ich glaube, dass es bei uns auch so funktionieren wird.)

Wow, wow, wow....

Grossman lass ich gelten, da geb ich dir recht. Die anderen beiden waren definitiv Leader in Ihren Teams. Keine überragenden QBs aber die konnten mit Druck umgehen. Speziell Brad Johnson war in der Superbowlsaison der Bucs stark. Das habe ich aber ganz anders in Erinnerung, Igor.


Zacharry

Zitat von: igor am Di, 14. Sep. ’10, 20:40
Zitat von: Zacharry am Di, 14. Sep. ’10, 20:33
Zitat von: igor am Di, 14. Sep. ’10, 20:31
Zitat von: Norton51 am Di, 14. Sep. ’10, 20:16
Welche Mannschaft ist denn mit einem unsicheren QB in den Playoffs weit gekommen?
rex grossman, bears
brad johnson, tampa
trent dilfer, baltimore

alle drei wurden mehr von ihren teams getragen, als dies umgekehrt der fall war.

(was nicht heisst, dass ich glaube, dass es bei uns auch so funktionieren wird.)

die waren aber alle 3 niemals unsicher. im gegenteil: sie waren sehr sicher, nur eben nicht spektakulär. alle 3 waren spielverwalter mit dominanter D und starkem laufangriff. die waren vor allem eben immer für ein first down gut und haben kaum fehler gemacht.

zach

dominante defense und starker lauf: agree.  darauf zielte die frage aber auch nicht hinaus.

sicherer spielverwalter: auf dilfer trifft das zu 100% zu, das ist richtig; auf johnson mit abstrichen ebenfalls.  grossman war damals aber in meinen augen mit abstand _der_ unsicherheitsfaktor #1 bei den bears – ein kerry collins fuer arme...

da gebe ich dir recht. nur die bears waren überhaupt nicht auf ihren passangriff ausgelegt, noch weniger als die beiden anderen teams. es kam da eben nicht drauf an das grossman ofmals nicht von der stelle kam oder mal einen turnover produzierte, die bears O jener tage hatte auf grund der enorm starken D# sowieso andauernd den ball. das war ein paar jahre vorher mit den ravens das selbe.

die 49ers hingegen haben einen wirklich potenten passangriff: davis, crabtree, walker, morgan. man setzt hier also ganz offensichtlich auch drauf diesen teil der O stark zu machen, viel stärker als seinerzeit die bears. wenn da unser QB nicht wäre...

zach

igor

Zitat von: Norton51 am Di, 14. Sep. ’10, 20:46
Grossman lass ich gelten, da geb ich dir recht. Die anderen beiden waren definitiv Leader in Ihren Teams. Keine überragenden QBs aber die konnten mit Druck umgehen. Speziell Brad Johnson war in der Superbowlsaison der Bucs stark. Das habe ich aber ganz anders in Erinnerung, Igor.

dann reduziert sich das ganze auf eine auslegungssache, was man als »unsicheren« qb versteht – mit kleinstem gemeinsamen nenner grossman. ;-)
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—Jurgen

igor

Zitat von: Zacharry am Di, 14. Sep. ’10, 20:49
da gebe ich dir recht. nur die bears waren überhaupt nicht auf ihren passangriff ausgelegt, noch weniger als die beiden anderen teams. es kam da eben nicht drauf an das grossman ofmals nicht von der stelle kam oder mal einen turnover produzierte, die bears O jener tage hatte auf grund der enorm starken D# sowieso andauernd den ball. das war ein paar jahre vorher mit den ravens das selbe.

die 49ers hingegen haben einen wirklich potenten passangriff: davis, crabtree, walker, morgan. man setzt hier also ganz offensichtlich auch drauf diesen teil der O stark zu machen, viel stärker als seinerzeit die bears. wenn da unser QB nicht wäre...
wie gesagt, es ging ja auch nur darum, welches team es mit einem unsicheren qb weit in den playoffs geschafft hat – ohne dabei das drumherum zu beruecksichtigen und mit der jetzigen 49ers-situation zu vergleichen.
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—Jurgen

Zacharry

Zitat von: igor am Di, 14. Sep. ’10, 20:51
Zitat von: Zacharry am Di, 14. Sep. ’10, 20:49
da gebe ich dir recht. nur die bears waren überhaupt nicht auf ihren passangriff ausgelegt, noch weniger als die beiden anderen teams. es kam da eben nicht drauf an das grossman ofmals nicht von der stelle kam oder mal einen turnover produzierte, die bears O jener tage hatte auf grund der enorm starken D# sowieso andauernd den ball. das war ein paar jahre vorher mit den ravens das selbe.

die 49ers hingegen haben einen wirklich potenten passangriff: davis, crabtree, walker, morgan. man setzt hier also ganz offensichtlich auch drauf diesen teil der O stark zu machen, viel stärker als seinerzeit die bears. wenn da unser QB nicht wäre...
wie gesagt, es ging ja auch nur darum, welches team es mit einem unsicheren qb weit in den playoffs geschafft hat – ohne dabei das drumherum zu beruecksichtigen und mit der jetzigen 49ers-situation zu vergleichen.

okay okay  ;) :cheers:

zach

Norton51

Zitat von: igor am Di, 14. Sep. ’10, 20:50
Zitat von: Norton51 am Di, 14. Sep. ’10, 20:46
Grossman lass ich gelten, da geb ich dir recht. Die anderen beiden waren definitiv Leader in Ihren Teams. Keine überragenden QBs aber die konnten mit Druck umgehen. Speziell Brad Johnson war in der Superbowlsaison der Bucs stark. Das habe ich aber ganz anders in Erinnerung, Igor.

dann reduziert sich das ganze auf eine auslegungssache, was man als »unsicheren« qb versteht – mit kleinstem gemeinsamen nenner grossman. ;-)

Mit einem Brad Johnson in der Form der Saison 2002 hätten wir Sonntag mit Sicherheit nicht verloren. Das war damals der beste QB der NFC, Pro Bowl QB. ;)

Wenn das unsicher ist, hätte ich doch gerne einen unsicheren QB. :)

stig49

Mal was Grundsätzliches: Ich staune mal wieder, mit wieviel Selbstvertrauen hier im Forum manchmal Coaches und Spieler zu hoffnungslosen Vollversagern erklärt werden, nach dem Motto: Wenn ich nur der Owner oder der GM wäre, dann aber. Aber leider schnallen die das ja mal wieder nicht. 

Klar waren Spiel in Seattle und leider auch das Hinterher in meinen Augen eine Vollkatastrophe. Aber ich bin mir sehr sicher dass wir nicht genug wissen, um jetzt zu fordern, dass Köpfe rollen sollten. Vom Computer in Europa aus geht das immer ganz leicht.

Ich will damit weder zum Schönreden aufrufen, noch jemandem zu nahe treten. Aber ich vermisse da manchmal so ein bisschen den Respekt.

Norton51

Zitat von: stig49 am Di, 14. Sep. ’10, 20:59
Mal was Grundsätzliches: Ich staune mal wieder, mit wieviel Selbstvertrauen hier im Forum manchmal Coaches und Spieler zu hoffnungslosen Vollversagern erklärt werden, nach dem Motto: Wenn ich nur der Owner oder der GM wäre, dann aber. Aber leider schnallen die das ja mal wieder nicht. 

Klar waren Spiel in Seattle und leider auch das Hinterher in meinen Augen eine Vollkatastrophe. Aber ich bin mir sehr sicher dass wir nicht genug wissen, um jetzt zu fordern, dass Köpfe rollen sollten. Vom Computer in Europa aus geht das immer ganz leicht.

Ich will damit weder zum Schönreden aufrufen, noch jemandem zu nahe treten. Aber ich vermisse da manchmal so ein bisschen den Respekt.

Ich bin dem entgegen der festen Meinung, dass keiner hier vorm Computer in der Lage sein darf in regelmäßigen Abständen playcalls richtig vorhersagen zu können und das klappt bei unseren Coaches leider ziemlich regelmäßig.
Das darf nicht möglich sein, denn dann kann es ein DC, der sich fulltime damit beschäftigt und alles Filmmaterial dieser Welt hat, auch. - Was man ja Sonntag wieder gesehen hat.

Wie stehst du denn dazu?

MaybeDavis

Also mir persönlich geht's nicht darum das Köpfe rollen. Zumindest nicht diese Saison. Also kommen eh noch jede Menge erkenntnisse dazu im verlauf der Saison. Zumindest in Bezug auf Coaching und sämtliche andere Teile der Mannschaft. Ausser auf QB! Da bin ich jetzt, nach diesem Spiel und der letzten Saison, Sicher. Denn das er keine Elite mehr wird war mir und fast allen hier ziemlich klar. Aber die Erkenntnis das er es nicht mal zu einem soliden QB schafft hat mir das letzte Spiel ziemlich eindeutig gezeigt. Und ich lasse mich auch liebend gern eines besseren Belehren, ab er dazu wird es denke ich nicht kommen  :-\
NFL Teams live: 49ers (2x London / 1x Indianapolis), Patriots, Buccaneers (2x), Dolphins, Giants, Jaguars, Broncos, Bears,  Colts,

"Can you SMEEEELLLL what the Niners are cookin'" George Kittle

igor

Zitat von: Norton51 am Di, 14. Sep. ’10, 20:54
Mit einem Brad Johnson in der Form der Saison 2002 hätten wir Sonntag mit Sicherheit nicht verloren. Das war damals der beste QB der NFC, Pro Bowl QB. ;)

Wenn das unsicher ist, hätte ich doch gerne einen unsicheren QB. :)
johnson war in meinen augen damals als qb ueberbewertet, so wie es gruden als coach ist. ;-)  anyway... =)
Ask not what the community can do for you, ask what you can do for the community!
—Jurgen

MaybeDavis

Zitat von: igor am Di, 14. Sep. ’10, 21:07
Zitat von: Norton51 am Di, 14. Sep. ’10, 20:54
Mit einem Brad Johnson in der Form der Saison 2002 hätten wir Sonntag mit Sicherheit nicht verloren. Das war damals der beste QB der NFC, Pro Bowl QB. ;)

Wenn das unsicher ist, hätte ich doch gerne einen unsicheren QB. :)
johnson war in meinen augen damals als qb ueberbewertet, so wie es gruden als coach ist. ;-)  anyway... =)
Die Stars waren Monte Kiffin und die Defense das ist ja klar, aber Brad Johnson hat extrem sicher gespieltin diesem Jahr.
NFL Teams live: 49ers (2x London / 1x Indianapolis), Patriots, Buccaneers (2x), Dolphins, Giants, Jaguars, Broncos, Bears,  Colts,

"Can you SMEEEELLLL what the Niners are cookin'" George Kittle

Norton51

Zitat von: igor am Di, 14. Sep. ’10, 21:07
Zitat von: Norton51 am Di, 14. Sep. ’10, 20:54
Mit einem Brad Johnson in der Form der Saison 2002 hätten wir Sonntag mit Sicherheit nicht verloren. Das war damals der beste QB der NFC, Pro Bowl QB. ;)

Wenn das unsicher ist, hätte ich doch gerne einen unsicheren QB. :)
johnson war in meinen augen damals als qb ueberbewertet, so wie es gruden als coach ist. ;-)  anyway... =)

Hatte aber damals das beste QB Rating in der NFC. ;) Dann darf unser QB auch gerne überbewertet sein, wenn er sowas produziert.
Und auf die Karriere ist das bei Johnson auch nicht schlecht.

Zacharry

Zitat von: Norton51 am Di, 14. Sep. ’10, 21:06
Zitat von: stig49 am Di, 14. Sep. ’10, 20:59
Mal was Grundsätzliches: Ich staune mal wieder, mit wieviel Selbstvertrauen hier im Forum manchmal Coaches und Spieler zu hoffnungslosen Vollversagern erklärt werden, nach dem Motto: Wenn ich nur der Owner oder der GM wäre, dann aber. Aber leider schnallen die das ja mal wieder nicht. 

Klar waren Spiel in Seattle und leider auch das Hinterher in meinen Augen eine Vollkatastrophe. Aber ich bin mir sehr sicher dass wir nicht genug wissen, um jetzt zu fordern, dass Köpfe rollen sollten. Vom Computer in Europa aus geht das immer ganz leicht.

Ich will damit weder zum Schönreden aufrufen, noch jemandem zu nahe treten. Aber ich vermisse da manchmal so ein bisschen den Respekt.

Ich bin dem entgegen der festen Meinung, dass keiner hier vorm Computer in der Lage sein darf in regelmäßigen Abständen playcalls richtig vorhersagen zu können und das klappt bei unseren Coaches leider ziemlich regelmäßig.
Das darf nicht möglich sein, denn dann kann es ein DC, der sich fulltime damit beschäftigt und alles Filmmaterial dieser Welt hat, auch. - Was man ja Sonntag wieder gesehen hat.

Wie stehst du denn dazu?

^this

Plummer50

Etwa die Hälfte aller NFL Teams sucht ständig nach einem Franchise QB. Welche QBs gab es in den letzten Drafts, bei denen man sich recht sicher sein konnte? Genau einen, nämlich Sam Bradford. Und Bradford war die ganze Saison vor der NFL Draft schwer verletzt und trotzdem geht er an Nr. 1. Der Grund ist, dass es so viele Teams gibt, die nach so einem Talent verzweifelt suchen.

Ich habe zwei Jahre lang gehofft, dass Bradford bei den 49ers landet. Man hatte zwei hohe Nr. 1 Picks, Bradford war verletzt und trotzdem hatte man keine Chance gehabt ihn zu holen. Ein Jahr vorher haben die 49ers Warner ein sehr hohes Gehalt geboten um ihn aus Arizona zu locken. Welche Möglichkeiten hatte man in den letzten zwei Jahren sonst? McNabb? Richtig, der war eine Möglichkeit. Aber als ich noch während der letzten Saison gab es hier einen Thread mit der Frage, ob McNabb nicht eine Alternative wäre und da hielt sich die Begeisterung hier im Forum sehr in Grenzen. Zu alt, zu verletzunganfällig und er passt nicht ins System, hat die Mehrheit gesagt. Trotzdem scheint es im Moment so, als ob die 49ers einen Fehler gemacht haben. Nur bin ich mir eigentlich ziemlich sicher, dass sich McNabb am Ende für Shanahan und gegen Raye entschieden hätte.  ;)   

Natürlich kann man jedes Jahr versuchen früh einen QB zu draften und auf einen Glückstreffer zu hoffen. Nur wird man jedem frühen Draft Pick mind. drei Jahre Zeit einräumen. Und wenn man nicht völlig von einem QB überzeugt ist, dann sollte man in den ersten zwei Runden lieber die Finger von ihm lassen. Ansonsten wiederholt sich die Alex Smith Geschichte nur.

Vor allem gab es gerade nach der Draft von Alex Smith genug Chancen einen Franchise QB zu bekommen. Ich sag nur Drew Brees als Free Agent oder die starke QB Draft mit Matt Ryan, Joe Flacco. Warum hat man damals nicht reagiert? Weil man gerade Alex Smith gedraftet hat und wenn man so einen hohen Pick und so viel Geld investiert, dann gibt man demjenigen erstmal Zeit. Ich habe echt keinen Bock auf die gleiche Geschichte und noch fünf verlorene Jahre. Man kann es am Ende doch nicht erzwingen. Man kann nur hoffen, dass es mal eine gute QB Draft gibt und die 49ers endlich mal eine reale Chance auf ein Talent wie Bradford haben.

Die Frage ist wie man die Zeit überbrückt. Eine realistische Option für das nächste Jahr die ich im Moment sehe wäre Michael Vick. Aber wenn die 49ers in diesem Jahr die Playoffs nicht schaffen, dann muss man alles in Frage stellen. Auch die Coaches und das Spielsystem (zurück zur West Coast Offense?). Nur einen QB wird man nur sehr schwer finden. Es gibt Franchises, die seit 50 Jahren einen suchen.

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