Autor Thema: Findet Colin Kaepernick auch aus politischen Gründen keinen Job?  (Gelesen 44713 mal)

Offline stig49

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Mike Freeman von Bleacher Report berichtet, dass Angst vor politischem Druck einer der Gründe dafür seien, dass 49ers-Freelance-Quarterback Colin Kaepernick im Gegensatz zu so manchem anderen Backup der Liga noch immer keinen neuen Job gefunden hat.Freeman zitiert eine ungenannten General Manager aus der AFC, der der Meinung ist "einige Teams würden glauben, dass (eine Verpflichtung Kaepernicks) zu Protesten führen würde - oder zu einem Tweet von Präsident Trump".

Der übrigens tat nichts, um diesen Eindruck zu verwischen. Im Gegenteil, Trump zitierte den Artikel sogar bei einem Auftritt in Kentucky, bei dem er sagte: "Da gibt es heute einen Artikel, wonach NFL Owner ihn (Kaepernick) nicht verpflichten, weil sie kein böses Tweet von Donald Trump bekommen wollen. Nicht zu glauben! Da sagte ich mir, das muss ich auf jeden Fall den Menschen in Kentucky erzählen. Weil die mögen es, wenn Menschen für die amerikanische Flagge stehen".

Kaepernick hat bislang offenbar kaum Interessenten an der Hand. Ein Team soll einem Bericht zufolge nahe dran an einer Verpflichtung gewesen sein, habe dann aber seine Meinung wieder geändert. Kaepernick hatte vor einiger Zeit bekanntgegeben, er wolle bei der Nationalhymne künftig wieder stehen, weil sein Knie-Protest seine erhoffte Wirkung bereits erzielt habe.

Quelle: Mike Freeman, Bleacher Report; ESPN.

Offline Andy49ers

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Also sorry wenn das ein Grund sein soll dann kann ich nur mit dem Kopf schütteln.

Wenn ich GM einer Franchise bin und bin der Meinung ein Spieler (in dem Fall CK) bringt mich nach vorne dann interessiert es mich einen feuchten Furz was so ein Trump twittert. Dann muss ich sagen das die Owner wohl keine Eier haben. Wenn es ein sportliche Entscheidung ist ok aber das........
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Offline Cordovan

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Also sorry wenn das ein Grund sein soll dann kann ich nur mit dem Kopf schütteln.

Wenn ich GM einer Franchise bin und bin der Meinung ein Spieler (in dem Fall CK) bringt mich nach vorne dann interessiert es mich einen feuchten Furz was so ein Trump twittert. Dann muss ich sagen das die Owner wohl keine Eier haben. Wenn es ein sportliche Entscheidung ist ok aber das........
Naja, so gesehen war der Protest für Kaepernick selber ein klassisches Eigentor.
Erst wenn eine Mücke auf deinen Hoden landet, wirst du lernen Probleme ohne Gewalt zu lösen. - Konfuzius.

Offline Obi4Niners

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Das habe ich mir damals schon gedacht, dass es für seine persönliche Karriere und vielleicht auch für seine Leistung (Konzentration) nicht sonderlich klug ist, auf diese Weise zu protestieren. Aber noch ist Zeit und wie jedes Jahr werden auch die QBs dieses Jahr nicht ohne Verletzungen durch die (Pre)-Season kommen... Da werden sich schon noch Türen öffnen, denke ich mal.

Offline vorschi

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Kaepernick hat bislang offenbar kaum Interessenten an der Hand. Ein Team soll einem Bericht zufolge nahe dran an einer Verpflichtung gewesen sein, habe dann aber seine Meinung wieder geändert.
Quelle: Mike Freeman, Bleacher Report; ESPN.
GM John Lynch hat das sogar  in einem Interview mit KNBR selbst gesagt.

Also sorry wenn das ein Grund sein soll dann kann ich nur mit dem Kopf schütteln.

Wenn ich GM einer Franchise bin und bin der Meinung ein Spieler (in dem Fall CK) bringt mich nach vorne dann interessiert es mich einen feuchten Furz was so ein Trump twittert. Dann muss ich sagen das die Owner wohl keine Eier haben. Wenn es ein sportliche Entscheidung ist ok aber das........
So einfach ist das nicht wie du das hier hinstellst. Die Medien können großen Druck auf Spieler und Verantwortliche ausüben. Trump hat enormen Einfluss, und kein Owner oder GM möchte negative Schlagzeilen in Form eines kritisierenden Tweets des US-Präsidenten über sein Team.
Dazu kommt, dass sich die Medien ebenfalls auf dieses Thema einschießen würden, d.h. in jedem Interview kommt früher oder später die Frage wie man zu Kaepernick und dessen Protest steht, was man zum Tweet von Trump sagt, und das wird zwangsläufig auch Thema im Locker Room werden. Und ich kann mir gut vorstellen, dass einige Owner ihrem GM erklärt haben, Kaepernick nicht im Team haben zu wollen, um nicht selbst als jemand hingestellt zu werden der die Flagge nicht respektiert.

Offline reagan - The Left Hand

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Aber seit Trump ist doch nun alles besser aus Kaeps Sicht. Sein Protest hat Wirkung gezeigt. Unter Obama wurden Minderheiten eben mehr unterdrückt  ;D
"Geld spielt keine Rolle. Unser Ziel ist der Gewinn des Super Bowls" so York.

Offline ronsen

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Kaepernick hat bislang offenbar kaum Interessenten an der Hand. Ein Team soll einem Bericht zufolge nahe dran an einer Verpflichtung gewesen sein, habe dann aber seine Meinung wieder geändert.
Quelle: Mike Freeman, Bleacher Report; ESPN.
GM John Lynch hat das sogar  in einem Interview mit KNBR selbst gesagt.

Also sorry wenn das ein Grund sein soll dann kann ich nur mit dem Kopf schütteln.

Wenn ich GM einer Franchise bin und bin der Meinung ein Spieler (in dem Fall CK) bringt mich nach vorne dann interessiert es mich einen feuchten Furz was so ein Trump twittert. Dann muss ich sagen das die Owner wohl keine Eier haben. Wenn es ein sportliche Entscheidung ist ok aber das........
So einfach ist das nicht wie du das hier hinstellst. Die Medien können großen Druck auf Spieler und Verantwortliche ausüben. Trump hat enormen Einfluss, und kein Owner oder GM möchte negative Schlagzeilen in Form eines kritisierenden Tweets des US-Präsidenten über sein Team.
Dazu kommt, dass sich die Medien ebenfalls auf dieses Thema einschießen würden, d.h. in jedem Interview kommt früher oder später die Frage wie man zu Kaepernick und dessen Protest steht, was man zum Tweet von Trump sagt, und das wird zwangsläufig auch Thema im Locker Room werden. Und ich kann mir gut vorstellen, dass einige Owner ihrem GM erklärt haben, Kaepernick nicht im Team haben zu wollen, um nicht selbst als jemand hingestellt zu werden der die Flagge nicht respektiert.
Stelle mir gerade vor, wenn wir in Deutschland so denken würden. Diese Diskussion um die Nationalhymne würde wieder dazuführen, dass alle Welt besorgt nach Deutschland blickt.  Dann würden wir wahrscheinlich nicht nur von Erdogan als Nazis bezeichnet werden. Ich gebe Andy da vollkommen recht. Hier geht's um Sport und bei allem medialen Druck, sollte der Sport im Vordergrund stehen...

Offline vorschi

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Stelle mir gerade vor, wenn wir in Deutschland so denken würden. Diese Diskussion um die Nationalhymne würde wieder dazuführen, dass alle Welt besorgt nach Deutschland blickt.  Dann würden wir wahrscheinlich nicht nur von Erdogan als Nazis bezeichnet werden. Ich gebe Andy da vollkommen recht. Hier geht's um Sport und bei allem medialen Druck, sollte der Sport im Vordergrund stehen...
Also ich würde dieses Verhalten nicht unbedingt nur auf die USA beschränken, auch wenn deren Patriotismus ja bekanntermaßen recht ausgeprägt ist. Ich möchte mal sehen was los ist wenn sich ein Spieler bei einem Fußball-Länderspiel von Deutschland oder Österreich während der Nationalhymne hinkniet, weil er gegen die Zuständen im eigenen Land protestieren will. Das steht am nächsten Tag auch in jeder Zeitung und alle reden darüber bzw. bei jedem Interview nach dem Spiel wird das zum Thema werden. Und da werden ebenfalls Kommentare mit "er respektiert die Nationalhymne nicht" laut werden, und sowas kann sich schnell aufschaukeln, wie man bei Kap gesehen hat.
« Letzte Änderung: 21. Mär. 17, 12:17 von vorschi »

Offline IamNINER

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Die Thematik gibt es doch auch im Rundball, wenn Secondos bei der Hymne nicht mitsingen, wenn bei der Hymne des Gegners gepfiffen wird, etc. --> kann jeder seine eigene Meinung haben und wenn er darüber diskutieren möchte, gerne einen Thread im Politforum starten.

Am Ende ist es eine Frage des Gesamtpakets. Wenn Kaepernick sportlich den Mehrwert bietet, dass man mit den Nebengeräuschen leben kann, kriegt er einen Job. Ich glaube sein sportlicher Wert wird frühestens nach der Draft und bei den ersten Camp-Verletzungen steigen. Dann habe ich das Gefühl, dass sich jemand durchaus mit der protestierenden Vergangenheit arrangieren wird.

Wenn Kaepernick dann sportlich überzeugt, wird das Thema eine immer geringere Rolle spielen, wenn er nicht überzeugt wird er aus sportlichen und politischen Gründen entlassen werden.
2017 1st Rd get Myles Garrett, trade for Christian McCaffrey Sign Kyle and John and let them do their thing...

Offline Chris49

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Die Thematik gibt es doch auch im Rundball, wenn Secondos bei der Hymne nicht mitsingen, wenn bei der Hymne des Gegners gepfiffen wird

Bei der deutschen Nationalmannschaft singt doch gefühlt jeder zweite nicht mit. Angeblich aus Respekt vor seiner anderen Nationalität oder Herkunft. Özil zum Beispiel. Da regt sich niemand drüber auf. Zumindest nicht die Medien.

Offline stig49

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Der Vollständigkeit halber: Mein Ziel war es NICHT, alle wieder in eine politische Diskussion zu schubsen (die wir ja auch gar nicht haben). ich war ja einer von denen, die sich hier gegen Zuviel Politik ausgesprochen haben.

Ich fand aber, das Thema gehört hier rein, und auch wegen seiner Ungewöhnlichkeit. Es ist schon bemerkenswert, dass Kaep nirgendwo die geringste Rolle zu spielen scheint. Und es ist ebenso bemerkenswert, dass der US-Präsident persönlich es ihm dabei zusätzlich schwer macht. Politische Bewertungen habe ich im Ursprungspost weggelassen.



Offline vorschi

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Der Vollständigkeit halber: Mein Ziel war es NICHT, alle wieder in eine politische Diskussion zu schubsen (die wir ja auch gar nicht haben). ich war ja einer von denen, die sich hier gegen Zuviel Politik ausgesprochen haben.

Ich fand aber, das Thema gehört hier rein, und auch wegen seiner Ungewöhnlichkeit. Es ist schon bemerkenswert, dass Kaep nirgendwo die geringste Rolle zu spielen scheint. Und es ist ebenso bemerkenswert, dass der US-Präsident persönlich es ihm dabei zusätzlich schwer macht. Politische Bewertungen habe ich im Ursprungspost weggelassen.
Ich will hier natürlich ebenfalls keine politische Diskussion anzetteln. Ich wollte lediglich meine Meinung dazu äußern dass ich verstehe, warum Spieler, welche durch niederknien bei einer Nationalhymne politische Statements in den Sport bringen, folglich von anderen Teams nur vorsichtig "angefasst" werden, besonders wenn Patriosmus in dem Land groß geschrieben wird. Und dass in meinen Augen es auch bei uns in Europa einen große Aufschrei geben würde, wenn Spieler im Fußball-Nationalteam bei der eigenen Hymne kniet, während seine 10 Teamkollegen stehen.

Das ist ja gar nicht so auf die Politik bezogen, sondern darauf dass Verantwortliche von großen Teams lieber auf solch negative Publicity verzichten, und da lässt man dann eben die Finger von dem Spieler.

Offline Sean

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Der Vollständigkeit halber: Mein Ziel war es NICHT, alle wieder in eine politische Diskussion zu schubsen (die wir ja auch gar nicht haben). ich war ja einer von denen, die sich hier gegen Zuviel Politik ausgesprochen haben.

Ich fand aber, das Thema gehört hier rein, und auch wegen seiner Ungewöhnlichkeit. Es ist schon bemerkenswert, dass Kaep nirgendwo die geringste Rolle zu spielen scheint. Und es ist ebenso bemerkenswert, dass der US-Präsident persönlich es ihm dabei zusätzlich schwer macht. Politische Bewertungen habe ich im Ursprungspost weggelassen.
Ich bin auch gegen politische Diskussionen, hab mich damals ja auch klar dagegen ausgesprochen. DAS hier finde ich aber schon eher eine sportpolitische Diskussion, die zudem keinen von uns direkt betrifft. Von daher finde ich das auch durchaus so in Ordnung, das man darüber diskutiert.
Was mich im Moment etwas verwundert ist, das man die "Kaepche" Geschichte für relativ gering ansieht und auf den sportlichen Wert verweist, spricht man über einen, der mal streit mit seiner Frau hatte und die Sheriffs kamen, dann spielt das oftmals keine Rolle und man will ihn nicht bei uns sehen. Zu letzteren zähl ich natürlich nicht so Helden wie Petersen, der Kinder klatscht oder solche wie Smith, die mehr vor Gericht als auf dem Trainingsplatz stehen.
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Offline Andy49ers

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Der Vollständigkeit halber: Mein Ziel war es NICHT, alle wieder in eine politische Diskussion zu schubsen (die wir ja auch gar nicht haben). ich war ja einer von denen, die sich hier gegen Zuviel Politik ausgesprochen haben.

Ich fand aber, das Thema gehört hier rein, und auch wegen seiner Ungewöhnlichkeit. Es ist schon bemerkenswert, dass Kaep nirgendwo die geringste Rolle zu spielen scheint. Und es ist ebenso bemerkenswert, dass der US-Präsident persönlich es ihm dabei zusätzlich schwer macht. Politische Bewertungen habe ich im Ursprungspost weggelassen.
Ich will hier natürlich ebenfalls keine politische Diskussion anzetteln. Ich wollte lediglich meine Meinung dazu äußern dass ich verstehe, warum Spieler, welche durch niederknien bei einer Nationalhymne politische Statements in den Sport bringen, folglich von anderen Teams nur vorsichtig "angefasst" werden, besonders wenn Patriosmus in dem Land groß geschrieben wird. Und dass in meinen Augen es auch bei uns in Europa einen große Aufschrei geben würde, wenn Spieler im Fußball-Nationalteam bei der eigenen Hymne kniet, während seine 10 Teamkollegen stehen.

Das ist ja gar nicht so auf die Politik bezogen, sondern darauf dass Verantwortliche von großen Teams lieber auf solch negative Publicity verzichten, und da lässt man dann eben die Finger von dem Spieler.

Wieso muss es dann negative Publicity geben?

Fast alle Länder haben die USA als Vorbild für Freiheit, Meinungsäußerung usw., macht aber ein Sportler auf etwas aufmerksam was ihm am Herzen liegt in dem er kniet bei der Hymne ist er direkt "ein Vaterlandsverräter". Das dann auch noch der Präsident sich über Twitter äußert und dann auch noch so, daran sieht man wie weit es mit den USA gekommen ist.
Das die Owner dann auch noch keine Eier in der Hose haben und vor diesem möchtegern von Trump kuschen sagt schon alles aus.
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Wieso muss es dann negative Publicity geben?
Weil die breite Masse, die sich nicht so intensiv mit dem Sport auseinandersetzt wie wir, durch die Medien nur aufschnappen dass Kaepernick bei der Hymne als einziger sitzen geblieben ist (bzw. später dann eben gekniet hat). Mehr bleibt da im ersten Moment gar nicht hängen, und viele befassen sich in weiterer Folge auch nicht näher mit dem Thema, und somit bleibt in vielen Köpfen nur Schlagzeile, und die ist. Dass die Medien da natürlich eine große Schuld trifft ist klar, denn die greifen die Thematik auf und stellen den Protagonisten teilweise als Vaterlandsverräter hin, bzw. die Schlagzeile "Kaepernick boykottiert Nationalhymne" liest sich einfach gut.

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Oder Teile der Fanmasse ist kann sich damit nicht identifizieren bzw. will keine Vermischung von Sport und Politik. Warum sollte man seiner Fanbase einen mittelmäßigen Spieler vorsetzen, den sie auch aus anderen Gründen nicht sehen wollen?

Würde er ein Team zum SB Kandidaten machen, hätte er sicher schon einen Job. Erfolg stellt vieles Andere in den Hintergrund.
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Offline Andy49ers

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Wieso muss es dann negative Publicity geben?
Weil die breite Masse, die sich nicht so intensiv mit dem Sport auseinandersetzt wie wir, durch die Medien nur aufschnappen dass Kaepernick bei der Hymne als einziger sitzen geblieben ist (bzw. später dann eben gekniet hat). Mehr bleibt da im ersten Moment gar nicht hängen, und viele befassen sich in weiterer Folge auch nicht näher mit dem Thema, und somit bleibt in vielen Köpfen nur Schlagzeile, und die ist. Dass die Medien da natürlich eine große Schuld trifft ist klar, denn die greifen die Thematik auf und stellen den Protagonisten teilweise als Vaterlandsverräter hin, bzw. die Schlagzeile "Kaepernick boykottiert Nationalhymne" liest sich einfach gut.

Also für so schlau halte sogar ich die Amerikaner das wenn sie die Schlagzeile lesen "Kaepernick kniet bei der Hymne" sie den Artikel weiter lesen um zu wissen warum er das macht.
Aber nur Aufgrund dessen jemanden seine sportliche Zukunft zuverbauen, ein hoch auf Amerika.
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Offline Andy49ers

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Oder Teile der Fanmasse ist kann sich damit nicht identifizieren bzw. will keine Vermischung von Sport und Politik. Warum sollte man seiner Fanbase einen mittelmäßigen Spieler vorsetzen, den sie auch aus anderen Gründen nicht sehen wollen?

Würde er ein Team zum SB Kandidaten machen, hätte er sicher schon einen Job. Erfolg stellt vieles Andere in den Hintergrund.

Kannst Du denn mit 100% Sicherheit sagen das er, egal in welchem Team er ist, das Team  nicht besser macht?
Wieviele Spieler haben in anderen Teams noch mal aufgeblüht wo alle anderen die Spieler schon abgeschrieben haben?
Diese Fragen können wir nur dann beantworten wenn er denn noch mal spielt also sollte man ihn nicht jetzt schon abschreiben.
Vorallem aber sollte man ihn fair behandeln und nicht nur seine Protest Aktion sehen.
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Es wird vielleicht Teams geben, die er besser macht. Aber ich zweifle daran, dass er aus denen dann eine SB Contender macht.

Viele andere Teams würde er aber definitiv schlechter machen ;).

Wie gesagt, würde er als Top QB Optionen gesehen, hätte er trotz seiner politischen Aktionen wohl ziemlich sicher einen Job. 
« Letzte Änderung: 21. Mär. 17, 16:49 von frontmode »
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Offline zugschef

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Harbaugh sieht das anders. ^^

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