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BREXIT ist FIX!

Begonnen von Cordovan, Fr, 24. Jun. ’16, 07:59

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maximilian32

Die Engländer werden mir als Schweizer nun doch richtig sympathisch. :) :) :)

Für die Halsabschneidergilde in Brüssel war das mal wieder ein ordentlicher Schluck Demokratie. ;D

Candlestick

Zitat von: maximilian32 am Fr, 24. Jun. ’16, 15:00
Die Engländer werden mir als Schweizer nun doch richtig sympathisch. :) :) :)

Für die Halsabschneidergilde in Brüssel war das mal wieder ein ordentlicher Schluck Demokratie. ;D

Möglicherweise auf Kosten eines ganzen Landes?

Ein Freund der Prof in Schottland ist, schreibt mir grad, dat sein Job schon kippt. Denn über 30% des Unisystems in England sind durch EU-Fördermittel finanziert.

Ob die Engländer wussten was sie wählten? Offensichtlich bricht grad das Internet drüben fast zusammen, weil alle jetzt erst die Konsequenzen googeln.

Und ein Grund warum so etwas nie so laufen darf, warum man immer mit 2/3 Mehrheiten arbeiten sollte: die jungen Briten wollten drin bleiben und müssen sich dem Willen der Halbtoten beugen.

Diese Halbtoten wurden übrigens verarscht, die Gewinner haben heute schon die wichtigste Zusage mit 350 Mios das Gesundheitssystem zu stärken zurückgenommen... geht früh los.

Oh weia!

Mace

Wie sich diese Entscheidung auswirkt weiß ich wirklich nicht, hab keine Glaskugel, aber verstehen kann ich die Briten. Die EU hat halt einen verdammt schlechten Ruf und das ist zum Teil auch begründet. Sowas passiert halt wenn man jahrelang Politiker nach Brüssel/Straßburg schickt, die entweder Mist gebaut haben oder absolute Vollpfosten sind. Angefangen von Martin Bangemann bis hin zu Oettinger, dieser Karikatur eines Politikers!
Und auch Mutti Merkel ist nicht ganz schuldlos, ihre vorschnelle "kommt alle rein" Politik hat auch im EU Ausland zu gewissen Sorgen geführt. Sie hätte vorher mal besser "Kampf der Kulturen" von Huntington gelesen.

Mace

Zitat von: reagan - The Left Hand am Fr, 24. Jun. ’16, 09:27
Dann wird England jetzt der 51 Bundesstaat der USA und wir heben regelmäßig NFL-Spiele in London :)
Können wir uns mit Deutschland dann nicht als 52. anschließen?  ;D

maximilian32

Die 350 Mio können sie dann selbst bezahlen. GB hat jährlich 16 Mia an die EU abgeliefert, wovon ca. 8 Mia wieder zurückgeflossen sind.

Da passen noch einige Beträge rein, die sie jetzt selbst verwalten können um da einzugreifen wo es für GB auch Sinn macht. Dann müssen sie sich nicht mehr von Brüsseler Bürokraten Vorschriften machen lassen.

Candlestick

Zitat von: Mace am Fr, 24. Jun. ’16, 16:02
Zitat von: reagan - The Left Hand am Fr, 24. Jun. ’16, 09:27
Dann wird England jetzt der 51 Bundesstaat der USA und wir heben regelmäßig NFL-Spiele in London :)
Können wir uns mit Deutschland dann nicht als 52. anschließen?  ;D

Wahrscheinlich würde Kalifornien dann seine Unabhängigkeit erklären

Diabolo

Zitat von: maximilian32 am Fr, 24. Jun. ’16, 16:11
Die 350 Mio können sie dann selbst bezahlen. GB hat jährlich 16 Mia an die EU abgeliefert, wovon ca. 8 Mia wieder zurückgeflossen sind.

Da passen noch einige Beträge rein, die sie jetzt selbst verwalten können um da einzugreifen wo es für GB auch Sinn macht. Dann müssen sie sich nicht mehr von Brüsseler Bürokraten Vorschriften machen lassen.
Wie kommst du auf die Zahlen?
BREAKING NEWS: In Schenefeld fällt gerade eine Schaufel um.

Sean

Zitat von: MoRe99 am Fr, 24. Jun. ’16, 11:46
Könnte spannend werden, aber ob Schottland ohne Finanzspritzen aus England überlebensfähig ist? Da gab es ja wohl einiges an Zuschüssen. Die Frage nach der Loslösung von Großbritannien könnte man sich übrigens auch in Nordirland stellen.
Umgekehrt gab es aber auch jede Menge "Zuschüsse" aus Schottland Richtung Königreich. Ich wußte bis heute Morgen auch nicht, das Schottland so viel Öl fördert. Und diese Steuereinnahmen bleiben nicht ganz in Schottland, sondern werden in alle Länder des Königreiches verteilt. Zudem wird in Schottland gute 3/4 der Fläche zur Landwirtschaft genutzt, ich denk da gehen viele Erträge auch nach England. Und den Whisky-Umsatz sollte man auch nicht vergessen. vor 5 Jahren waren das immerhin 4,2 Mrd. Pfund Umsatz, tendenz steigend. Zudem wollen die Schotten bis 2020 nur noch mit erneuerbarer Energie arbeiten, aktuell liegen sie schon bei 50 %, ein Topwert Weltweit.
Ich glaub die Schotten können besser ohne England als umgekehrt.
Sieger zweifeln nicht und Zweifler siegen nicht!

The Leprechaun

Die Schotten habe ich eh nicht verstanden. Ihre Ahnen haben vor Jahrhunderten für ihre Unabhängigkeit gekämpft. Endlich hatten sie die Chance ohne Tote und Verletzte auszusteigen und was machen sie?
Na ja. Die nächste Chance kommt bestimmt. Ist halt die Frage der Kosten und Nutzen Rechnung. Irgendwie also doch wie vor 600-700 Jahren.
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NIL SATIS NISI OPTIMUM

reagan - The Left Hand

Zitat von: Mace am Fr, 24. Jun. ’16, 16:02
Zitat von: reagan - The Left Hand am Fr, 24. Jun. ’16, 09:27
Dann wird England jetzt der 51 Bundesstaat der USA und wir heben regelmäßig NFL-Spiele in London :)
Können wir uns mit Deutschland dann nicht als 52. anschließen?  ;D


Jaaaaaaaa
"Geld spielt keine Rolle. Unser Ziel ist der Gewinn des Super Bowls" so York.

Schwäbli

#30
Mit Schottland wird es noch so eine Gradwanderung werden.
Vor zwei Jahren hatten sie sich ja entschlossen im Vereintigten Königreich zu verbleiben.
Nun müssen sie sich wieder entscheiden. Es geht ja nur noch eines, entweder EU oder GB.

Ich bin deutlicher Befürworter des Brexit und es hatte mich auch gefreut über den Ausgang des Referendums.
Deutschland wird schon zusehen müssen, wo sie bleiben.
Ein wirtschaftliches Abkapseln bedeutet, daß sehr viele Arbeitsplätze verloren gehen könnten und zudem deutliche finanzielle Einbußen der Autoindustrie / Steuereinnahmen, nachdem GB fast 70 - 80 Mrd. jährlich an Einnahmen gebracht haben, zu erwarten wären.

Es wird genauso ablaufen, wie bei der Schweiz.
Da werden Verträge ausgehandelt und alles wird wie früher sein, bevor es die EU gab.

Worüber ich mich köstlich amüsiert hatte, ist, daß Cameron selbst das Referendum angestrebt und sich dabei ziemlich verzockt hatte.
Er war ja davon ausgegangen, daß sich die Bevölkerung für einen Verbleib in der EU entscheidet.
Auch die Panikmache was werden wird, wenn es zum BREXIT kommen sollte, hatte die Bevölkerung nicht abgeschreckt.

JETZT wissen wir auch, warum es nie einen Volksentscheid in Deutschland geben wird.
Denn dann würden die Politiker die Antwort bekommen, die sie absolut nicht haben wollen.
Und selbst dann würden sie entgegen der Entscheidung handeln.
Der ganz gemeine Bürger will sich nicht mehr herumkommandieren lassen.
Nationale Gesetze werden ständing außer Kraft gesetzt, da EU-Recht Bundesrecht schlägt.
Hat doch fast schon bei der Bananen oder Gurkenverordnung über Watt-Leistung von Staubsaugern bis hin zum Heizstab u.s.w., angefangen.
Es wurde ja auch nie die Bevölkerung gefragt, ob sie überhaupt die EU oder den (T)Euro haben wollen.
Das Leben wird doch nur noch durch die Politik oder den Wirtschaftsmagnaten bestimmt.
Nun kam die Quittung: Es gibt immer noch den FREIEN WILLEN DES VOLKES !!!!

Es war ein deutscher Politiker der einst gesagt hatte, daß der deutsche Bürger einfach zu blöd sei über wichtige Entscheidungen "richtig" zu urteilen.

Bin mal gespannt welche Nation den Briten folgen wird.
Mal sehen, vielleicht nächstes Jahr, wenn in Frankreich Wahlen sind und die France National unter Marine Le Pen dann regieren könnte.
Gute Chancen hat sie, laut aktuellen Umfragen.

Andy49ers

Ich kann nicht verstehen wie jemand für den Brexit sein kann.

Das Pfund hat einen historischen Tiefpunkt von 1985 erreicht bis das wieder so ist wie gestern das dauert Jahre wenn überhaupt.
Meine Schwester arbeitet in einem Unternehmen das weltweit operiert, die meinte wenn die Briten nun aus der EU sind, müssen die höhere Zölle bezahlen, die Unternehmen werden das dann wieder auf die Produkte hauen so das der Endverbraucher wieder mehr zahlen muss.
Ich glaube keiner von den Briten weiß wirklich was auf sie zu kommt.
Das Problem ist das die jungen Wähler es nicht wollten aber von den älteren überstimmt wurden.
Wie hier schon gesagt wurde, Schottland möchte in der EU bleiben, das Königreich wird sicher nicht mehr das selbe sein wie vorher.
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Bundesliga: Borussia Mönchengladbach

MoRe99

Zitat von: Schwäbli am Sa, 25. Jun. ’16, 02:46
Nun kam die Quittung: Es gibt immer noch den FREIEN WILLEN DES VOLKES !!!!

Freier Wille des Volkes? Nun ja, wenn ich sehe, wie ein Nigel Farage mit falschen Zahlen arbeitet, wie er sein Versprechen, dass das Geld, das bisher nach Brüssel fließt, in den nationalen Gesundheitsfonds fließen soll, nur wenige Stunden nach Bekanntgabe des Ergebnisses kassiert, dann glaube ich nicht an den freien Willen des Volkes, sondern an genügend Leuten, die dem Populismus verschiedener Politiker auf den Leim gingen. Ob der Brexit gut oder schlecht ist für GB wird sich erst noch zeigen müssen. Ich persönlich glaube nicht daran, dass die Briten in 10 oder 15 Jahren glücklich sind mit der Unabhängigkeit von der EU.

Zitat
Bin mal gespannt welche Nation den Briten folgen wird.
Mal sehen, vielleicht nächstes Jahr, wenn in Frankreich Wahlen sind und die France National unter Marine Le Pen dann regieren könnte.
Gute Chancen hat sie, laut aktuellen Umfragen.

Und dann? Zurück zur Kleinstaaterei? Na prost Mahzeit! Ich für meinen Teil kann absolut darauf verzichten.
"Fear can hold you prisoner. Hope can set you free." (Stephen King)

IamNINER

Das ist ein systemimmanentes Problem der direkten Demokratie. Es gibt sehr viele Abstimmungen, welche eher knapp sind. Dann müssen halt 49.9% der Abstimmenden mir der Entscheidung leben, welche sie nicht wollten. Beim Brexit war wenigstens die Wahlbeteiligung hoch.

In der Schweiz gab es die Abstimmung zur Masseneinwanderung. Diese wurde in den Städten eher abgelehnt, auf dem Land eher angenommen. Nur: wo hat man wohl mehr Berührungspunkte mit Migration? Am Ende wurde die Initiative dennoch angenommen und die Folgen waren bei der Abstimmung auch nicht transparent ersichtlich und sind auch jetzt noch sehr unklar.

Ich nenne diese Initiativen gerne "Trötzli"-Initiativen. Weil es um kleine Dinge geht, man schmollt und zum Trotz etwas in die Verfassung drängt was da nicht hingehört.

Diese Initiativen und die Brexit-Ideen haben logischerweise einen Ursprung. Ich glaube, dass momentan viel Vertrauen in die Institutionen und Systeme fehlt und halt ein gesellschaftlicher Trend zu weniger Verbindlichkeit und Eigenwohloptimierung besteht. Wie schon geschrieben: Die EU hat bestimmt viele gute Seiten. Allerdings muss die etwas selbstgefällige "wir sind viel wichtiger als alle anderen"-Haltung in Brüssel auch hinterfragt werden. Aber eben: Die Idee eines vereinigten Europa, einer europäischen Wertegemeinschaft ist heute sicherlich weiterhin eine gute Idee. Allerdings war man in der Umsetzung einfach zu euphorisch.

2017 1st Rd get Myles Garrett, trade for Christian McCaffrey Sign Kyle and John and let them do their thing...

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Sean

Zitat von: MoRe99 am Sa, 25. Jun. ’16, 08:36

Freier Wille des Volkes? Nun ja, wenn ich sehe, wie ein Nigel Farage mit falschen Zahlen arbeitet, wie er sein Versprechen, dass das Geld, das bisher nach Brüssel fließt, in den nationalen Gesundheitsfonds fließen soll, nur wenige Stunden nach Bekanntgabe des Ergebnisses kassiert, dann glaube ich nicht an den freien Willen des Volkes, sondern an genügend Leuten, die dem Populismus verschiedener Politiker auf den Leim gingen.
Ich hab mich mit nem bekannten unterhalten, der ist Steuerberater in Rente, und einigermaßen politisch engagiert. Der sagte mir gestern Abend, das die Engländer "Nettozahler" in der EU waren. Das würde bedeuten, das im Prinzip das Geld aus England über verschiedene Projekte genau so in der Höhe nochmal zurück nach England fließt. Ich kenne mich nicht so aus in dem Thema, aber wenn es stimmt, hätte der Farage nicht nur in der Höhe der Zahlungen gelogen, sondern auch verschwiegen, das die Kohle eh zurückkommt. Wie will er dann was investieren, wenn nix da ist?
Sieger zweifeln nicht und Zweifler siegen nicht!

MoRe99

Zitat von: Sean am Sa, 25. Jun. ’16, 09:36
Ich hab mich mit nem bekannten unterhalten, der ist Steuerberater in Rente, und einigermaßen politisch engagiert. Der sagte mir gestern Abend, das die Engländer "Nettozahler" in der EU waren. Das würde bedeuten, das im Prinzip das Geld aus England über verschiedene Projekte genau so in der Höhe nochmal zurück nach England fließt.

???  :o  "Nettozahler" bedeutet, dass mehr eingezahlt wird, als man zurück bekommt. GB hat laut Bundeszentrale für politische Bildung tatsächlich ca. 4,9 Mrd EUR pro Jahr mehr nach Brüssel überwiesen als bekommen, also knapp über 94 Mio EUR/Woche.
"Fear can hold you prisoner. Hope can set you free." (Stephen King)

IamNINER

In der Schweiz heisst das NFA (Neuer Finanzausgleich). Ressourcen und strukturstarke Kantone zahlen in denn Pool ein (Geberkantone) und die schwachen Kantone erhalten Unterstützung aus diesem Pool. Die Gelder sind aber nicht an Bedingungen geknüpft und müssen nicht zurückbezahlt werden. Auch diese Solidarität geriet in den letzten Jahren unter Beschuss. Allerdings funktioniert das System und man sieht auch die gesamtheitlichen Vorteile darin.

Ich glaube das gehört in die Kategorie, dass man  immer mehr auf die eigenen Vorteile aus ist. Im Sinne von: es geht mir zwar gut, aber es muss mir noch besser gehen. Egal was de Folgen für andere ist.

Ich bin nicht dagegen Dinge kritisch zu hinterfragen. Aber das Ganze geht vielfach etwas zu sehr  zur Selbstoptimierung.
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Daddy

Nun sind schon 2 Tage nach der Abstimmung rum und die Erde dreht sich immer noch. Oo

Antares

Zitat von: IamNINER am Sa, 25. Jun. ’16, 08:45
Das ist ein systemimmanentes Problem der direkten Demokratie. Es gibt sehr viele Abstimmungen, welche eher knapp sind. Dann müssen halt 49.9% der Abstimmenden mir der Entscheidung leben, welche sie nicht wollten. Beim Brexit war wenigstens die Wahlbeteiligung hoch.

Wobei diese Konstellation ja stets vorliegt. Hätte über den Brexit keine Volksabstimmung stattgefunden und man wäre in der EU verblieben, hätten auch über 50% der Leute mit einer Entscheidung leben müssen die sie nicht wollen.
Deswegen sehe ich da eher keinen Nachteil bzgl. einer direkten Demokratie/Volksabstimmung.

Zitat von: IamNINER am Sa, 25. Jun. ’16, 08:45
In der Schweiz heisst das NFA (Neuer Finanzausgleich). Ressourcen und strukturstarke Kantone zahlen in denn Pool ein (Geberkantone) und die schwachen Kantone erhalten Unterstützung aus diesem Pool. Die Gelder sind aber nicht an Bedingungen geknüpft und müssen nicht zurückbezahlt werden. Auch diese Solidarität geriet in den letzten Jahren unter Beschuss. Allerdings funktioniert das System und man sieht auch die gesamtheitlichen Vorteile darin.

Ach, wusste gar nicht das es sowas auch bei euch gibt.

Schwäbli

Zitat von: IamNINER am Sa, 25. Jun. ’16, 10:24
In der Schweiz heisst das NFA (Neuer Finanzausgleich). Ressourcen und strukturstarke Kantone zahlen in denn Pool ein (Geberkantone) und die schwachen Kantone erhalten Unterstützung aus diesem Pool. Die Gelder sind aber nicht an Bedingungen geknüpft und müssen nicht zurückbezahlt werden. Auch diese Solidarität geriet in den letzten Jahren unter Beschuss. Allerdings funktioniert das System und man sieht auch die gesamtheitlichen Vorteile darin.

So etwas haben wir hier in Deutschland auch. Bei uns heißt es Föderalismus.
Noch funktioniert die Sache, jedoch gibt es hier auch schon deutlichen Missmut.
Bayern hatte, als größtes Geldgeberland, auch langsam die Schnauze voll und wollte sich abspalten.
Hintergrund hierfür war, daß die "ärmeren" Länder ihre Politik weitergeführt hatten, nach dem Motto, ich kann machen, was ich will, das Geld kommt ja trotzdem.
So ein Verhalten erinnerte mich stark an Griechenland.

Was hier in der EU nicht stimmt, ist , daß alles gemacht wird, um die Banken zu retten, aber nicht die leidende Bevölkerung.
Zumindest ist es meiner Meinung nach das, was beim Bürger ankommt.

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