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OT Trent Williams will Holdout angeblich auch in der Regular Season fortsetzen

Begonnen von stig49, Di, 27. Aug. ’24, 13:04

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stig49

Laut einem ESPN-Bericht müssen sich die 49ers darauf vorbereiten, ohne ihren Star-Tackle Trent Williams in die Regular Season zu starten. Der All-Pro hat schon das gesamte Trainingslager mit seinem Holdout verpasst, mit dem er einen verbesserten Vertrag durchsetzen will. Jetzt berichtet Jeremy Fowler im "Sports Center", nach seinen Informationen werde der 36jährige erst dann spielen, sobald er seinen Wunsch-Vertrag unterschrieben hat. Noch haben die 49ers 14 Tage bis zum Week 1-Matchup gegen die New York Jets. Man könnte aber auch sagen: Nur 14 Tage. Williams ist unter Vertrag, fühlt sich aber als der beste Tackle der NFL und will entsprechend auch am besten bezahlt werden - und nicht, wie im Moment, am viertbesten.

Quellen: Jeremy Fowler, ESPN; NBC Sports Bay Area

Hyde 28

... seinen Wunschvertrag...
Jetzt sind wir schon bei wünsch dir was.
Aiyuk hat das gleiche Buch gelesen.

stig49

Zitat von: Hyde 28 am Di, 27. Aug. ’24, 13:09... seinen Wunschvertrag...
Jetzt sind wir schon bei wünsch dir was.
Aiyuk hat das gleiche Buch gelesen.
Naja, das ist meine Formulierung, nicht seine. Aber ich denke, im Kern trifft es das

karpfi

Ich stell mir die Frage, für was gibt es eigentlich Verträge ? Die NFL muss dieses ganzen streiken etc.. unterbinden (unabhängig von den 49ers). Ich weiß, NFL ist Business, aber es nervt nur noch.

Le Yz

Da unterschreibt man einen Vertrag, der Stand heute noch 3 Jahre meine ich läuft, um dann einfach zu sagen, dass man diesen nicht mehr einhalten will. Ich finde allgemein, dass die NFL mal die Regeln anpassen müsste

igor

Zitat von: Ledian am Di, 27. Aug. ’24, 14:04Da unterschreibt man einen Vertrag, der Stand heute noch 3 Jahre meine ich läuft, um dann einfach zu sagen, dass man diesen nicht mehr einhalten will. Ich finde allgemein, dass die NFL mal die Regeln anpassen müsste

Man darf dabei meiner Meinung nach nicht vergessen, daß ein Spieler jederzeit von seinem Team entlassen werden kann – selbst wenn der Vertrag noch drei Jahre läuft.  Mir wäre nicht bekannt, daß Spieler ebenso fristlos kündigen könnten.  Es gibt da also ein gewisses Ungleichgewicht, das dann eben solche Auswirkungen begünstigt, wie wir sie immer wieder erleben.
Ask not what the community can do for you, ask what you can do for the community!
—Jurgen

stig49

Ich glaube, das wäre überall durchziehbar, nur in der NFL ist es präsenter. Wenn der Super-Ingnieur bei BMW sagt, ich will deutlich mehr Geld, und wenn das nix wird, komm ich einfach nicht mehr. Dann kann man ihn fristlos feuern und er geht zur Konkurrenz. Und wenn man das keinesfall möchte, dann....
Der Unterschied ist, das steht dann nicht in den Medien.

snoopy

Der Super-Ingenieur muss sich dennoch mit arbeitsrechtlichen Konsequenzen rumschlagen. Meist gibt es gar ein Wechselverbot bzw. eine -frist. (und es gibt eine Menge Firmen, die ihn nicht mehr nehmen würden wegen der Geschichte bei BMW)
Im Gegenzug hat er bei BMW aber auch einen gewissen Kündigungschutz.
OwensOwensOwensOwensOwens!!!!CAUGHTIT!hecaughtithecaughtithecaughtit!!!

Hyde 28

Gab es irgendwelche Verhandlungen vorher (hab ich nicht auf dem Schirm), oder ist er direkt in den Holdout?

Alaskajoe

Soviel ich weiß, stand über Verhandlungen nichts in der Presse. Es kam lediglich die Meldung, daß TW nicht zum Training kommt, solange er keinen neuen Vertrag zu besseren Konditionen bekommt.
Go 49ers

Norton51

Die Spieler machen nur das, was die Owner auch mit den Spielern machen. Ich kann da jeden verstehen, weil es eben ein Business ist. Hab hier noch nie diese Entrüstung gehört, wenn ein Spieler weit vor Ende seines Vertrags gecuttet wird.

Dann garantiert halt die Verträge, dann würden die Spieler auch nicht so drauf aus sein, vorne wenn sie in einer guten Verhandlungsposition sind diese hohen Summen einzusammeln.

IamNINER

Ich glaube eben weiterhin, dass es sehr gefährlich ist das mit der "normalen" Wirtschaftswelt zu vergleichen. Das kommt nie richtig gut heraus, da es halt eigenheiten gibt...

Das ist so wie diejenigen, welche sich aufregen, dass Jugendspieler XY von seinem Jugendverein zum Erzfeind/Klassenprimus/etc. wechselt. Und dann andere sagen: "ja wenn du doppelt so viel für den gleichen Job bekommst, würdest du ja auch wechseln." Stimmt ja grundsätzlich, aber in den seltensten Situationen gibt es tatsächlich ein Angebot, wo einem in der "normalen" Wirtschaft einfach mal der Lohn verdoppelt wird.

Und bei aller nachvollziehbaren Verärgerung über diese (leider) normalen Geschehnisse sehe ich vorallem zwei durchaus wesentliche Themen:
- Wenn ein Team einen Spieler als Business Entscheidung entlässt (weil die Ersparnisse die Garantien überwiegen), dann gibt es keinen Aufschrei. Das Team wird für seine gute Entscheidung von den Fans eher noch positiv gesehen.
- Wenn ein Spieler einen vielleicht sogar für das Team vorteilhaften Vertrag unterzeichnet, weil er die letzte Mio an Garantien nicht erzwingt: Wenn dieser Spieler in den Augen der Fans nicht die richtige Leistung erbringt, ist die Kritik dennoch nicht differenziert, sondern der Spieler ist ja nur masslos überbezahlt.

Ebenso sollte man nicht vergessen, dass es hier halt auch um ein gewisses Eherenabzeichen geht, dass man der bestbezahlte sein will, wenn man auch der Beste ist. Auch das lässt sich nicht rational erklären.

Bei Williams irritierte mich aber v.a., dass er ja immer wieder auch öffentlich gesagt hat, wie wichtig es ihm ist, dass er nun noch mit Kyle Shanahan den Titel holen will und er solange spielt, bis es klappt usw. Da bin ich nun schon auch etwas überrascht, dass es nicht schneller zu einer Einigung gekommen ist. Z.B. hätte man die letzten drei Jahre jeweils mit dem 15. Tag des Ligajahres garantieren können oder sowas, damit Williams die Garantie hat, dass solange er spielen will auch Garantien hat. Aber eben: am Ende spielt der Business Part des Businesses eben bei allen emotionalen Bekundungen halt oft keine Rolle, sondern erst, wenn es wieder ums Business geht.

Persönlich bin ich aber nicht so pessimistisch, wenn Jaylon Moore als Starter in die Saison gehen würde. In den Spielen, wo er als Starter spielte, war er jeweils nicht so schlecht. Er scheint aber nicht der klassische Plug In Backup zu sein. In den Spielen in denen er ungeplant Williams ersetzen musste sah er jeweils deutlich schlechter aus. Dass er kein Williams ist, ist klar, aber genügend solide, dass wir erfolgreich sein können ist er meiner Meinung nach.
2017 1st Rd get Myles Garrett, trade for Christian McCaffrey Sign Kyle and John and let them do their thing...

MyQuestFor32: 49ers, Lions, Patriots, Eagles, Seahawks, Rams, Jets, Raiders, Panthers, Cardinals, Broncos, Jaguars, Packers, Chargers, Titans

Obi4Niners

Ich kann T.W. verstehen, dass er nicht ohne Garantien dastehen möchte. Aber: vor drei Jahren wurde der Vertagsabschluss als ,,Monstervertrag" abgefeiert. Wenn er damals in den Holdout gegangen wäre, weil er noch Garantien in den Jahren 4-6 haben wollte, hätte ich es absolut akzeptiert. Aber er hat es nicht gemacht.
Ein bisschen weniger signing bonus, dafür Garantien hinten hinaus, wäre auch ein großartiger Abschluss gewesen.

bluemikel

Also mich nerven die Streiks auch.

Aber ich sehe es wie einige der Vorschreiben: das können sich ne Handvoll Spieler erlauben. Vielleicht 100. Umgekehrt können die Team Besitzer hunderte Spieler mir nichts dir nichts feuern.
Insofern ist das Ungleichgewicht eigentlich bei den Spielern. Bei uns fällt es nur auf, weil wir das Team mit den meisten Superstars sind. Nur "dahinter" ist s halt dünn.

Bezüglich Moore bin ich sehr skeptisch. Letztes Jahr drei Spiele ohne Williams - alle drei verloren. Für mich neben (nicht hinter) cmc und Purdy der wichtigste Offense Spieler.

MoRe99

Zitat von: Ledian am Di, 27. Aug. ’24, 14:04Da unterschreibt man einen Vertrag, der Stand heute noch 3 Jahre meine ich läuft, um dann einfach zu sagen, dass man diesen nicht mehr einhalten will. Ich finde allgemein, dass die NFL mal die Regeln anpassen müsste
Wurde ja schon einiges dzau geschrieben, aber eines möchte ich noch ergänzen. Mit seinem derzeit noch gültigen Vertrag kam Williams dem Team auch durchaus entgegen, da es von vorneherein klar war, dass die letzten beiden Jahre nur auf dem Papier existieren. Alle garantierten Gelder hat Williams erhalten und möchte nun, dass das Team seinen "Wünschen"  ;)  entgegen kommt und ihm Einnahmen auch weiterhin garantiert.

Ich kann ihn verstehen, auch wenn ich die dadurch entstandene Situation nicht gut finde.

MoRe99

Zitat von: Obi4Niners am Di, 27. Aug. ’24, 18:57Ich kann T.W. verstehen, dass er nicht ohne Garantien dastehen möchte. Aber: vor drei Jahren wurde der Vertagsabschluss als ,,Monstervertrag" abgefeiert. Wenn er damals in den Holdout gegangen wäre, weil er noch Garantien in den Jahren 4-6 haben wollte, hätte ich es absolut akzeptiert. Aber er hat es nicht gemacht.
Ein bisschen weniger signing bonus, dafür Garantien hinten hinaus, wäre auch ein großartiger Abschluss gewesen.
Wie eben schon geschrieben kam Williams dem Team in der damaligen Situation durchaus entgegen, hat dem Team durch die Vertragsgestaltung also durchaus geholfen.

Cordovan

Zitat von: MoRe99 am Mi, 28. Aug. ’24, 12:01
Zitat von: Ledian am Di, 27. Aug. ’24, 14:04Da unterschreibt man einen Vertrag, der Stand heute noch 3 Jahre meine ich läuft, um dann einfach zu sagen, dass man diesen nicht mehr einhalten will. Ich finde allgemein, dass die NFL mal die Regeln anpassen müsste
Wurde ja schon einiges dzau geschrieben, aber eines möchte ich noch ergänzen. Mit seinem derzeit noch gültigen Vertrag kam Williams dem Team auch durchaus entgegen, da es von vorneherein klar war, dass die letzten beiden Jahre nur auf dem Papier existieren. Alle garantierten Gelder hat Williams erhalten und möchte nun, dass das Team seinen "Wünschen"  ;)  entgegen kommt und ihm Einnahmen auch weiterhin garantiert.

Ich kann ihn verstehen, auch wenn ich die dadurch entstandene Situation nicht gut finde.
TW sitzt hier eindeutig am längeren Hebel. Er weiß, dass die Oline ohne ihn im Pass-Blocking Schrott ist - Purdy wird es merken, wenn plötzlich von der Blindeside mehr "Einschläge" kommen und ich könnte mir vorstellen, dass dies sein Spiel nachhaltig negativ beeinflussen könnte.
Erst wenn eine Mücke auf deinen Hoden landet, wirst du lernen Probleme ohne Gewalt zu lösen. - Konfuzius.

Funky

Ohne Trent Williams wird das Passblocking sicherlich schwächer sein. Aber ohne jetzt Daten zu kennen, würde ich vermuten, dass die Defenses ohnehin im Passrush eher andere Wege gesucht haben werden als über TW. Daher wäre es m.M.n. im Passrush entscheidener, dass sein Ersatz (vermutlich Moore) nicht schlechter ist als der Rest der OL.

Große Probleme sehe ich ohne TW eher im Runblocking auf die Niners zukommen, insbesondere bezüglich explosive Runs. CMC ist durchaus elusiv, aber in dem Punkt doch ein ganzes Stück weit von der Spitze entfernt.
Be(at) the best

BoehserOnkel

Zitat von: MoRe99 am Mi, 28. Aug. ’24, 12:03
Zitat von: Obi4Niners am Di, 27. Aug. ’24, 18:57Ich kann T.W. verstehen, dass er nicht ohne Garantien dastehen möchte. Aber: vor drei Jahren wurde der Vertagsabschluss als ,,Monstervertrag" abgefeiert. Wenn er damals in den Holdout gegangen wäre, weil er noch Garantien in den Jahren 4-6 haben wollte, hätte ich es absolut akzeptiert. Aber er hat es nicht gemacht.
Ein bisschen weniger signing bonus, dafür Garantien hinten hinaus, wäre auch ein großartiger Abschluss gewesen.
Wie eben schon geschrieben kam Williams dem Team in der damaligen Situation durchaus entgegen, hat dem Team durch die Vertragsgestaltung also durchaus geholfen.
Und? Er hat in den letzten 3 Jahren gut 60 Millionen verdient, dieses Jahr kommen 20 dazu wenn er einfach nur spielt! WTF? Was ist sein Problem?
Will er der reichste Tote aufm Friedhof sein oder worum gehts? So ein Rumgeheule! Ähnlich wie bei Aiyuk!

stig49

Zitat von: BoehserOnkel am Mi, 28. Aug. ’24, 12:54
Zitat von: MoRe99 am Mi, 28. Aug. ’24, 12:03
Zitat von: Obi4Niners am Di, 27. Aug. ’24, 18:57Ich kann T.W. verstehen, dass er nicht ohne Garantien dastehen möchte. Aber: vor drei Jahren wurde der Vertagsabschluss als ,,Monstervertrag" abgefeiert. Wenn er damals in den Holdout gegangen wäre, weil er noch Garantien in den Jahren 4-6 haben wollte, hätte ich es absolut akzeptiert. Aber er hat es nicht gemacht.
Ein bisschen weniger signing bonus, dafür Garantien hinten hinaus, wäre auch ein großartiger Abschluss gewesen.
Wie eben schon geschrieben kam Williams dem Team in der damaligen Situation durchaus entgegen, hat dem Team durch die Vertragsgestaltung also durchaus geholfen.
Und? Er hat in den letzten 3 Jahren gut 60 Millionen verdient, dieses Jahr kommen 20 dazu wenn er einfach nur spielt! WTF? Was ist sein Problem?
Will er der reichste Tote aufm Friedhof sein oder worum gehts? So ein Rumgeheule! Ähnlich wie bei Aiyuk!
Aber ist doch klar, da geht es letztlich nicht mehr wirklich um Geld, sondern um den empfundenen Respekt: Ich bin der Beste, wie ich finde, das kann es nicht sein, dass Schlechtere mehr bekommen als ich. Punkt.

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