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Olympia 2016

Begonnen von frontmode, Fr, 17. Jun. ’16, 18:53

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Andy49ers

Beste Beispiel war doch heute der Marathon Lauf, da war ein Deutscher Starter der noch einen 8 Stunden Job nachgeht, der trainiert vor der Arbeit und nach der Arbeit, das doch Wahnsinn.
Es muss sich Grundlegend was ändern.
NFL: 49ers
MLB: SF Giants
NBA: Dallas Mavericks
College: Notre Dame Figthing Irish
Bundesliga: Borussia Mönchengladbach

snoopy

Zitat von: MoRe99 am So, 21. Aug. ’16, 22:59
Zitat von: Candlestick am So, 21. Aug. ’16, 22:52
Das Geld da was bringt zeigen ja die Briten. Was aber nicht bedeutet, dass wir es machen sollen wie die, denn die haben vor London die Töpfe unzähliger Sozialprojekte geplündert und leiten die Kohle konsequent in den Sport. Harte Nummer für viele im Volk.

Es gäbe bei uns wohl auch keinen gesellschaftlichen Konsens darüber, Gelder entsprechend umzuleiten. Und, wie ich weiter oben schon geschrieben habe: die Briten fördern nicht breit gestreut, sondern dort, wo Medaillen zu erwarten sind, z.B. (Bahn-)Radsport.

Die Frage ist: was will man.
Muss man als so kleines Land wie Deutschland unter den Top3 im Medaillenspiegel stehen?

OwensOwensOwensOwensOwens!!!!CAUGHTIT!hecaughtithecaughtithecaughtit!!!

IamNINER

Das ist doch sehr ähnlich wie im Wintersport. Da gab es früher die Schweizer und die Österreicher und die haben Medaillen geholt. Ab und zu hatten andere Länder einen Ausnahmeathleten, der auch gewinnen konnte. Mittlerweile muss man sich daran gewöhnen, dass es nicht nur die Ausnahmeathleten sind, sondern andere auch starke Mannschaften am Start haben.

Habe bspw. vor einiger Zeit ein Interview mit Arno Del Curto (Trainer des HC Davos) gelesen, wo er auch gefragt wurde, warum die Schweden mehr Spieler in der NHL haben als die Schweizer. Er meinte damals auch, dass es gewissen Spielern in der Schweizer Liga zu gut gehe und sie so den tw. riskanten Schritt gar nicht unbedingt machen wollen.

Ich glaube ein Geheimrezept gibt es nicht. Das amerikanische System hat sicher seine Vorteile. Besonders bei Sportarten, wo die Sportler eher jung sind, denn da ist die Auswahl aus dem College enorm gross. Glücklicherweise gewinnen dann ja doch nicht nur Spieler aus den USA. Auch andere Systeme haben ihre Vorzüge.
2017 1st Rd get Myles Garrett, trade for Christian McCaffrey Sign Kyle and John and let them do their thing...

MyQuestFor32: 49ers, Lions, Patriots, Eagles, Seahawks, Rams, Jets, Raiders, Panthers, Cardinals, Broncos, Jaguars, Packers, Chargers, Titans

NinersUlm

Sind nicht viele der deutschen Olympioniken bei der Budneswehr oder beim BUndesgrenzschutz in den Sportfördergruppen? Da sind doch die Gegebenheiten eigentlich gut und man kann sich voll auf den SPort konzentrieren.

Der Marathon hat mich auch überrascht. Dass da nur ein deutscher Starter dabei war. Wenn man die Hobbymarathons in Deutschland anschaut sind dcoh viele Tausend Teilnehmer......wieso bekommen die Top-Leute da den Schritt zu Olympia nicht gebacken (bezahlt) )

Ich denke das liegt auch an usneren Vereinen, die da nicht mehr so wie früher dahinter sind Talente zu fördern. Natürlich sind Einzelsportarten nicht so interessant aber es gibt doch genug Sportler die diese Sportarten ausüben. Meiner Meinung nach wird da auch im Scouting möglichst viel nicht gemacht.
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten, alle Grammatikfehler stehen unter meinem Copyright, für Fehler bei der Zeichensetzung haftet meine Tastatur und jeder weitere Fehler ist beabsichtigt und dient nur zur allgemeinen Erheiterung!

MoRe99

Zitat von: NinersUlm am Mo, 22. Aug. ’16, 23:06
Der Marathon hat mich auch überrascht. Dass da nur ein deutscher Starter dabei war.

Nanana, nicht übertreiben!  :nono:  Es waren immerhin zwei  ;)  deutsche Starter bei den Männern dabei: Philipp Pflieger (Platz 55) und Julian Flügel (Platz 71). 

Candlestick

Zitat von: NinersUlm am Mo, 22. Aug. ’16, 23:06
Sind nicht viele der deutschen Olympioniken bei der Budneswehr oder beim BUndesgrenzschutz in den Sportfördergruppen? Da sind doch die Gegebenheiten eigentlich gut und man kann sich voll auf den SPort konzentrieren.

Natürlich hängt das auch immer von der Sportart ab, aber laut meinen Infos kann man auch als Sportsoldat kaum noch medaillenfähig sein. Das ist ein Modell was vor 10 Jahren noch passte, in den letzten 5 Jahren aber von der Realität absolut überholt wurde.

Sean

Zitat von: Candlestick am Mo, 22. Aug. ’16, 23:25
Zitat von: NinersUlm am Mo, 22. Aug. ’16, 23:06
Sind nicht viele der deutschen Olympioniken bei der Budneswehr oder beim BUndesgrenzschutz in den Sportfördergruppen? Da sind doch die Gegebenheiten eigentlich gut und man kann sich voll auf den SPort konzentrieren.

Natürlich hängt das auch immer von der Sportart ab, aber laut meinen Infos kann man auch als Sportsoldat kaum noch medaillenfähig sein. Das ist ein Modell was vor 10 Jahren noch passte, in den letzten 5 Jahren aber von der Realität absolut überholt wurde.
Ganz aus der Mode oder aus der Realität ist es noch nicht. Allerdings nicht in den "Sommersportarten", erfolgreich ist es noch bei den Wintersportarten. Vor allem bei den Biathlon, Rodeln und Bobfahren sind noch viele bei den Gebirgsjägern oder bei der Polizei.
Allerdings muß man auch sagen, das gerade die drei Sportarten eine recht hohe Fernsehfrequenz haben, da investiert es sich leichter, zudem sind es Sportarten, die auch in Vereinen sehr gut besucht und genutzt werden.
Sieger zweifeln nicht und Zweifler siegen nicht!

Diabolo

Zitat von: Andy49ers am Mo, 22. Aug. ’16, 00:01
Beste Beispiel war doch heute der Marathon Lauf, da war ein Deutscher Starter der noch einen 8 Stunden Job nachgeht, der trainiert vor der Arbeit und nach der Arbeit, das doch Wahnsinn.
Es muss sich Grundlegend was ändern.
Ja. Es muss deutlich weniger Geld für Sport ausgegeben werden, dass kann man in der Bildung deutlich besser einsetzen.
BREAKING NEWS: In Schenefeld fällt gerade eine Schaufel um.

Sean

Zitat von: Diabolo am Di, 23. Aug. ’16, 00:59
Es muss deutlich weniger Geld für Sport ausgegeben werden, dass kann man in der Bildung deutlich besser einsetzen.
Mens sana in corpore sano
Ich hab 3 Jungs, 12, 21 und 23 Jahre alt. Ich denke ich hab viel von der Schule mitbekommen und behaupte, das der Schulsport viel zu kurz kommt.
Unser kurzer hat z.B. 30 Stunden Unterricht in der Woche.
2 Stunden Kunst
2 Stunden Religion
2 Stunden Musik
2 Stunden Sport
Zusätzlich geht er bald noch in den Konfirmanten-Unterricht, da ist der Religionsunterricht in der Schule schon mal überflüssig, generell würde da eine Stunde in der Woche reichen, genauso bei Musik. Man könnte Religion und Musik auch alle 2 Wochen machen, dafür dann ne Doppelstunde. Da bekommt man auch was gearbeitet. Das würde 2 Stunden Sport in der Woche bringen, ohne das die Schüler länger gehen müssen. Zu meiner Zeit hatten wir immer ne Doppelstunde Sport und einmal eine Stunde.
Wenn ich mir die "Generation PC" so ansehe, täte ein wenig mehr Bewegung schon gut.
Sieger zweifeln nicht und Zweifler siegen nicht!

Duke

Zitat von: Diabolo am Di, 23. Aug. ’16, 00:59
Zitat von: Andy49ers am Mo, 22. Aug. ’16, 00:01
Beste Beispiel war doch heute der Marathon Lauf, da war ein Deutscher Starter der noch einen 8 Stunden Job nachgeht, der trainiert vor der Arbeit und nach der Arbeit, das doch Wahnsinn.
Es muss sich Grundlegend was ändern.
Ja. Es muss deutlich weniger Geld für Sport ausgegeben werden, dass kann man in der Bildung deutlich besser einsetzen.
schlaue kinder, aber fett. tolle idee.  ;D
Rattay is the only quarterback in NFL history to throw 3 consecutive passes all going for touchdowns (2007)

Diabolo

Ähm... was genau hat der Schulsport damit zu wenn man Geld aus dem "Spitzensport" abzieht?
BREAKING NEWS: In Schenefeld fällt gerade eine Schaufel um.

Candlestick

Zitat von: Diabolo am Di, 23. Aug. ’16, 23:39
Ähm... was genau hat der Schulsport damit zu wenn man Geld aus dem "Spitzensport" abzieht?

Langfristig wird es immer größere Wechselwirkungen geben. Umso mehr Schulsport wegfällt wie z.B. Schwimmen, umso mehr Geld brauchen die Verbände eigentlich um die Grundlagenarbeit zu verbessern, um das überhaupt kompensieren zu können. Ohne großen Talentpool kommen am Ende eben auch immer weniger Spitzensportler raus.

Außerdem hängt da ja auch Infrastruktur dran wie Schwimm- und Sporthallen. Da wird überall zurückgefahren und das verschlechtert die Rahmenbedingungen noch weiter.

Antares

Ich denke es besteht Einigkeit darüber dass die Sportler in der Breite mehr Geld bräuchten.

Aber das sagt man auch von der Bildung, der Verteidigung, dem Straßenbau, der Gesundheit und wahrscheinlich noch von einigen anderen Dingen.
Ein Kumpel meinte vor kurzem er hat kein Interesse daran das ein Diskuswerfer oder ähnliches erhöht gefördert wird, denn was hat er davon.
Die Argumentation kann ich nicht ganz von der Hand weißen.

Allerdings muss man bedenken das solche Spiele auch eine Art der Völkerverständigung sind, einen Unterhaltungswert bieten und eine hohe kulturelle Komponente beinhalten.
Deswegen denke ich das eine erhöhte Förderung notwendig ist, aber die Mittel dennoch stark begrenzt sein werden.

Wenn ich dann höre dass die Steuereinnahmen sprudeln, müsste man denken jeder bekommt ein ausreichendes Stück vom Kuchen ab.

Andy49ers

Sorry aber die Argumentation: "was habe ich davon" ist in meinen Augen völliger Quatsch. Dann dürfte dein Kumpel auch in kein Fußballstadion gehen oder sonstigen Sport gucken, denn was hat er davon?
Ich hab von Olympia viel gesehen auch Sportarten die ich sonst nicht gucke, wie Rudern, Kanufahren, Turnen und noch einige mehr. Wenn man dann hört was diese Sportler auf sich nehmen, mit Training usw. und dann hört das die "Einnahmen" kaum reichen zum Überleben wenn sie nicht bei der Bundeswehr oder Bundespolizei wären dann läuft hier einiges falsch. Vorallem weil ein Teil der Medien und der Öffentlichkeit von diesen Sportlern bei Olympia Medaillen "erwarten".
Das da der Nachwuchs kaum nach kommt dürfte auch klar sein, was auch meiner Meinung mit dem Fußball zu tun hat. Der überragt alles hier, selbst so belanglose Spiele wie gestern BVB in Halle werden Live übertragen, das da viele Kinder, Jugendliche lieber das machen wollen und auch sehen was da an Geld verdient werden kann, ist leider auch klar.
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Bundesliga: Borussia Mönchengladbach

IamNINER

Das Argument, was habe ich davon ist definitiv berechtigt. Der eine schaut sich bei keinem Anlass einen Diskuswerfer an und hat dadurch nichts davon, dass der gefördert wird.

Genauso kann sich der Bayer aber auch fragen was bringt es mir wenn in Hamburg eine Strasse repariert wird.

Im Endeffekt geht es darum, dass sich der Staat Ziele setzt und zu diesen gehört auch die Förderung von Gesundheit und Bewegung und daher müssen auch Sportstätten und Sportler gefördert werden.
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Andy49ers

Und was hat dieser davon wenn sein Lieblingsverein oder Sportler was gewinnt? Genau nichts außer Emotionen, dann dürfte kein Sport gefördert werden denn davon haben wir alle nix außer eben Emotionen. Nur darum geht es doch beim Sport, warum fiebere ich heute Abend mit BMG, mir bringt es nix wenn die in die CL kommen, mich freut es aber das auch alles.
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IamNINER

Habe auf dem Mobiltelefon einen Einschub vergessen. Es ist eine verständliche Frage, aber keine wirklich gute Frage. Ich persönlich bin klar für die Kulturförderung. Wir können es uns glücklicherweise leisten, dass wir unterschiedliche Talente fördern. Und die Talente sollen auch ihre Idole haben, denen sie nacheifern können.

Am Ende kann zwar nicht alles und jeder gefördert werden, aber gar nichts zu fördern wäre auch nicht die Lösung.
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Duke

Zitat von: Diabolo am Di, 23. Aug. ’16, 23:39
Ähm... was genau hat der Schulsport damit zu wenn man Geld aus dem "Spitzensport" abzieht?
mit schulsport allein verhindert man keine fetten kinder. mit vereinssport schon, und der widerum braucht vorbilder (spitzensportler), um talente entwickeln zu können.
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Antares

Zitat von: Andy49ers am Mi, 24. Aug. ’16, 13:05
Sorry aber die Argumentation: "was habe ich davon" ist in meinen Augen völliger Quatsch. Dann dürfte dein Kumpel auch in kein Fußballstadion gehen oder sonstigen Sport gucken, denn was hat er davon?

Mein Kumpel schaut auch fast keinen Sport, im Grunde wohl nur Formel 1. Deswegen kann er so eine Argumentation auch vertreten.

Allerdings sind Fußballvereine (jedenfalls die Profis) ja durchaus auch Wirtschaftsunternehmen die direkt oder indirekt Gelder generieren. Das heißt dass eine Förderung hier, später doch Rentabilität zeigt. Schließlich werden ja viele Steuern gezahlt.
Ich behaupte das so eine Rentabilität bei einem Harting oder einem Storl nicht gegeben ist.

Dennoch bin ich für eine Förderung, da es hier auch um Kultur geht.
In Deutschland ist ja alles was kein Geld bringt nicht so gern gesehen. Dieses denken ist ziemlich fatal.
Die Frage ist halt wie weit die Förderung gehen kann.

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