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Olympia 2016

Begonnen von frontmode, Fr, 17. Jun. ’16, 18:53

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The Leprechaun

Bravo! Respekt!
Jetzt entscheidet das Glück und die Torhüter.
Auf geht's Timo halt ein paar
NFL:       49ers
1.BL:      1. FC Köln
P. League: Everton FC 
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sf510

Perfekter Krimi am Samstag/ Sonntag!
49ers und Werder Bremen forever
Pubquizchampion 2025

The Leprechaun

Italien war schon grausam. Ich mag nicht hinsehen.
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Sean

sehr schade, aber Silber ist mehr als man mit 2 Tagen Vorbereitung erwarten konnte.
Sieger zweifeln nicht und Zweifler siegen nicht!

sf510

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The Leprechaun

Silber gewonnen und ich betone das wir Gold nicht verloren haben.
Respekt an die DFB Jungs und gratulation an Brasilien.
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IamNINER

Irgendwie sind diese Olympischen Spiele eine ziemliche Enttäuschung für mich. Aus diversen Gründen habe ich praktisch alle Finals die mich interessierten nicht gesehen.

Beachvolleyball: Oh. Die Finals sind schon vorbei? Na immerhin haben nicht nur Brasilianer gewonnen.

Volleyball: wo sind plötzlich die Serbinnen aufgetaucht? Haääte klar auf einen Final USA gegen Niederlande getippt. Bei den Herren gewinnt zum Glück nicht Russland Gold, wobei ich die schon favorisierte. Mal schauen ob ich Italien gegen Brasilien heute schauen kann.

Tennis: leider in der Nacht auf Montag...

MTB: Drinks mit Kollegen...

Usw. Irgendwie teilweise echt schade... Ich glaube aber zeitlich wird dies in 4 Jahren leider auch nicht besser.
2017 1st Rd get Myles Garrett, trade for Christian McCaffrey Sign Kyle and John and let them do their thing...

MyQuestFor32: 49ers, Lions, Patriots, Eagles, Seahawks, Rams, Jets, Raiders, Panthers, Cardinals, Broncos, Jaguars, Packers, Chargers, Titans

MoRe99

Zitat von: IamNINER am So, 21. Aug. ’16, 11:05
Irgendwie teilweise echt schade... Ich glaube aber zeitlich wird dies in 4 Jahren leider auch nicht besser.

Tokio ist 7 Stunden voraus statt wie Rio 5 Stunden hinterher. Wenn die Zeiten für die Entscheidungen genauso liegen sollten wie dieses Mal wäre etliche Entscheidungen ca. zwischen 8 und 16 Uhr. Es soll Menschen geben, die in der Zeit arbeiten müssen (ich zum Bleistift).

The Leprechaun

Was mich wundert. Vor einiger Zeit hat das NOK Deutschlands das Medaillenziel korrigiert.
Das Ziel waren 44 Medaillen.
Derzeit haben wir 41 und die Handballer können noch Nummer 42 holen.
Wo ist das Problem wenn man mal zwei bis drei Medaillen weniger holt?
Klar haben einige Verbände ihr vorgegebenes Ziel nicht erreicht aber wenn ich teilweise lese, dass aufgrund dessen die Förderung gekürzt werden könnte, ist das sicherlich der falsche Weg.
Sie haben mit den vorhandenen Mitteln schon "zu wenig" erreicht und sollen dann mit noch weniger Mitteln noch mehr erreichen?
Das ist typisch Deutsch
Erinnert mich ein wenig an meine Bundeswehrzeit und den schönen Spruch:
"Wir die guten Willens sind, geführt von Ahnungslosen, versuchen für die Undankbaren das Unmögliche zu vollbringen. Wir haben soviel mit so wenig solange versucht, dass wir nun qualifiziert sind, fast alles mit nicht zu bewerkstelligen!"
Den Spruch gabs glaube ich schon bei den Römern aber in Deutschland ist der mittlerweile perfekt in vielen Bereichen anzuwenden.

Förderung kürzen und dann klappt das bestimmt in Tokio besser (Achtung Ironie)
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MoRe99

Die Frage ist halt, wie man die vorhandenen, zur Verfügung stehenden Fördermittel verwendet. Willst du Sportarten, die erfolgreich waren, "bestrafen", indem du ihnen die Förderung kürzt, damit die nicht erfolgreichen (wie immer man Erfolg oder Misserfolg definiert) "belohnen", indem du die Förderung dafür erhöhst?  :noidea:  BTW: So eine Haltung ist nicht typisch deutsch. Mitbekommen, wie das die Briten machen? Die hatten mit Olympia 2012 in London einen Anreiz, zu investieren. Das haben sie gemacht, aber die Förderung gab/gibt es nur für Wettbewerbe, in denen sie Medaillenchancen haben. Würde es eher als typisch deutsch verstehen, wenn man die Förderung (mehr oder weniger) unabhängig von der gelieferten Leistung verteilen würde. "Elite" zu fördern ist hierzulande teilweise echt schwierig.

Worüber man sich unterhalten kann ist eben, was als Erfolg definiert wird, und was eben realistisch betrachtet möglich erscheint. Bsp.: Kai Kazmirek wird im Zehnkampf Vierter, erzielt dabei eine neue persönliche Bestleistung und verbessert sich dabei um mehr als 100 Punkte. Medaillentechnisch ein Misserfolg, aber ich würde das definitiv nie so sagen. Wenn jemand seine persönliche Bestleistung bei den olympischen Spielen aufstellt oder wenigstens in die Nähe der eigenen Bestmarke kommen, dann ist das für mich völlig OK.

The Leprechaun

Die "Bad Boys" holen sich am Ende Bronze gegen Polen.
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Klaus

Zitat von: The Leprechaun am So, 21. Aug. ’16, 17:08
Die "Bad Boys" holen sich am Ende Bronze gegen Polen.

Freut mich! Eine sehr junge Mannschaft hat sich am Ende eines tollen Turniers mit Bronze belohnt!

MoRe99

War ein zunächst enges Spiel, aber dann konnten sich die Bad Boys absetzen. Zum Glück konnten sie dagegenhalten, als die Polen gegen Ende nochmal näher ran kamen. Verdientermaßen gab es dann die Bronzemedaille für die tolle Leistung. Irre, was Dagur Sigurdsson in nur rund zwei Jahren aus der deutschen Nationalmannschaft gemacht hat! Ich denke, dass die Mannschaft auch noch lange nicht am Ende ihrer Entwicklung angekommen ist.

NinersUlm

Zitat von: The Leprechaun am So, 21. Aug. ’16, 12:50
Was mich wundert. Vor einiger Zeit hat das NOK Deutschlands das Medaillenziel korrigiert.
Das Ziel waren 44 Medaillen.
Derzeit haben wir 41 und die Handballer können noch Nummer 42 holen.
Wo ist das Problem wenn man mal zwei bis drei Medaillen weniger holt?
Klar haben einige Verbände ihr vorgegebenes Ziel nicht erreicht aber wenn ich teilweise lese, dass aufgrund dessen die Förderung gekürzt werden könnte, ist das sicherlich der falsche Weg.
Sie haben mit den vorhandenen Mitteln schon "zu wenig" erreicht und sollen dann mit noch weniger Mitteln noch mehr erreichen?
Das ist typisch Deutsch
Erinnert mich ein wenig an meine Bundeswehrzeit und den schönen Spruch:
"Wir die guten Willens sind, geführt von Ahnungslosen, versuchen für die Undankbaren das Unmögliche zu vollbringen. Wir haben soviel mit so wenig solange versucht, dass wir nun qualifiziert sind, fast alles mit nicht zu bewerkstelligen!"
Den Spruch gabs glaube ich schon bei den Römern aber in Deutschland ist der mittlerweile perfekt in vielen Bereichen anzuwenden.

Förderung kürzen und dann klappt das bestimmt in Tokio besser (Achtung Ironie)

Ich finde die Entwicklung trotzdem bedenklich. 1972 haben die BRD und DDR zusammen 106 Meddaillen geholt. 1976 waren es 129, 1980 waren es 126 (Nur DDR), 1984 in LA 59 (nur BRD), 1988 in Seoul 149, 1992 in Barcelona 82, 1996 in Atlanta 65, 2000 Sidney waren es 56, 2004 Athen 49, 2008 Peking 41 und 2012 in London waren es 44. Der Trend geht also ganz klar Rückwärts. Man kann es aber nicht an einem Puzzelstück aufhängen. Aber irgendwo ist schon der Wurm drin, dass die Leistungen der deutschen Athleten nicht mehr so in der Weltspitze sind. Evtl. liegt es auch am Talent des Nachwuchses. Oder doch an den Trainingseinheiten?

Ich weiss es nicht.
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten, alle Grammatikfehler stehen unter meinem Copyright, für Fehler bei der Zeichensetzung haftet meine Tastatur und jeder weitere Fehler ist beabsichtigt und dient nur zur allgemeinen Erheiterung!

MoRe99

Zitat von: NinersUlm am So, 21. Aug. ’16, 20:58
Ich finde die Entwicklung trotzdem bedenklich. 1972 haben die BRD und DDR zusammen 106 Meddaillen geholt. 1976 waren es 129, 1980 waren es 126 (Nur DDR), 1984 in LA 59 (nur BRD), 1988 in Seoul 149, 1992 in Barcelona 82, 1996 in Atlanta 65, 2000 Sidney waren es 56, 2004 Athen 49, 2008 Peking 41 und 2012 in London waren es 44. Der Trend geht also ganz klar Rückwärts. Man kann es aber nicht an einem Puzzelstück aufhängen. Aber irgendwo ist schon der Wurm drin, dass die Leistungen der deutschen Athleten nicht mehr so in der Weltspitze sind. Evtl. liegt es auch am Talent des Nachwuchses. Oder doch an den Trainingseinheiten?

Ich weiss es nicht.

Ich maße mir nicht an, alle Gründe dafür zu kennen, und ich habe jetzt auch nicht nachgeschaut, welche Medaillen Deutschlanbd z.B. 1992 gewonnen hat und wer diese Medaillen dieses Jahr gewonnen hat. Aber ein paar Gründe sind ja durchaus bekannt.

Zum einen gibt es mehr Länder, die an Olympia teilnehmen. Klingt komisch, ist aber so. Früher gab es z.B. die UdSSR, nun hast du mehrere Länder, auf die sich Talente verteilen, die früher alle für die UdSSR angetreten wären. Viele Länder haben zudem, was die Ausbilung der Trainer und das Training (Trainingsmethodik, Trainingsmöglichkeiten) insgesamt angeht, aufgeholt. Hättest du dir beispielsweise vor 20, 30 Jahren einen Speerwurf-Weltmeister aus dem Kongo vorstellen können?

Das Stichwort Doping sollte man vielleicht auch anführen. Ich behaupte nicht, dass alle deutschen Olympiateilnehmer hundertprozentig sauber sind. Aber die Kontrollen sind bei deutschen Athleten normalerweise deutlich häufiger und strenger als in anderen Ländern.  Wenn ich z.B. höre, dass die brasilianischen Teilnehm3er in den letzten vier Wochen vor den Spielen nciht mehr kontrolliert wurden (auf Anweisung von oben) ...  :swear:  :wallbash:

Dass hierzulande die Jugend nicht mehr ganz so viel Sport treibt wie früher ist ja nicht nur ein Gerücht. Und wenn, dann geht es nicht selten um "hippe", "coole" oder wie immer das heutzutage heißt, Sportarten. Wieviele Kinder und Jugendliche gibt es denn noch, die bereit sind, auf ganz viel Freizeit zu verzichten, sich zu quälen, um im Sport was zu erreichen? V.a. in einer Sportart, bei der du finanziell eher zuschießen musst, als davon leben zu können?

Es gibt für den Rückgang der Medaillen sicher nicht DEN einen, entscheidenden Grund. Ist wohl eher eine Vielzahl an Gründen, die insgesamt dazu führen, dass hierzulande die Medaillenausbeute nicht mehr ganz so üppig ausfällt wie früher.

Greg_Skittles

Passend zum Thema Dopong fand ich die Frage bei Extra3: "wie schnell wäre Bolt,  wenn er für Russland starten würde? "
Wir standen schon vor der Toilette und haben uns dennoch in die Hose gemacht.

Candlestick

Die Medaillen gehen doch in vielen Sportarten fast nur noch an Vollprofis. Gilt auf alle Fälle, zieht man finanziell unattraktive Sportarten ab.

Z.B. bei den Schwimmern bedeutet das: noch weniger Förderung, noch weniger Mitschwimmen. Denn es gibt nur 2 deutsche Vollprofis im Schwimmen. Das ist einfach nebenbei nicht mehr zu stemmen bei Trainingszeiten von über 30 Stunden.

Da hilft nur Kohle rein und es so den Schwimmern zu ermöglichen wieder konkurrenzfähig zu werden.

Das Geld da was bringt zeigen ja die Briten. Was aber nicht bedeutet, dass wir es machen sollen wie die, denn die haben vor London die Töpfe unzähliger Sozialprojekte geplündert und leiten die Kohle konsequent in den Sport. Harte Nummer für viele im Volk.

MoRe99

Zitat von: Candlestick am So, 21. Aug. ’16, 22:52
Das Geld da was bringt zeigen ja die Briten. Was aber nicht bedeutet, dass wir es machen sollen wie die, denn die haben vor London die Töpfe unzähliger Sozialprojekte geplündert und leiten die Kohle konsequent in den Sport. Harte Nummer für viele im Volk.

Es gäbe bei uns wohl auch keinen gesellschaftlichen Konsens darüber, Gelder entsprechend umzuleiten. Und, wie ich weiter oben schon geschrieben habe: die Briten fördern nicht breit gestreut, sondern dort, wo Medaillen zu erwarten sind, z.B. (Bahn-)Radsport.

Andy49ers

Aber genau da sollte man doch ansetzen, das man auch in Randsportarten finanziell abgesichert ist, es müssen ja keine Millionen sein aber so das man in Ruhe seinem Sport machen kann ohne vielleicht noch einen Job nachgehen zu müssen.
Denn so kann man keinen Spitzensport machen.
Was aber auffällt das wir in Sportarten dermaßen zurück gefallen sind, z.B. Schwimmen, wieder keine Medaille, kaum Finals erreicht, da muss was passieren, Fechten das gleiche sonst eine Hochburg von der Leichtatlethik mal ganz abgesehen, da können auch die 2 Goldene nix dran ändern.
Da gibt es soviele Sportarten, Boxen, Ringen usw. usw., da muss einfach was passieren. Sonst wird es noch weiter bergab gehen.
NFL: 49ers
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NBA: Dallas Mavericks
College: Notre Dame Figthing Irish
Bundesliga: Borussia Mönchengladbach

Sean

Ich denke um erfolgreich bei großen Sportevents zu sein bedarf es vieler Faktoren.
Das fängt schon beim Talent des Sportlers an, und geht über die frühe sportliche Förderung bis hin zur sportlichen und finanziellen Förderung des Sportlers im steigenden Alter.
Gestern hab ich am Rande noch ein Interview im Fernsehen mitbekommen, wo die Moderatorin einem Funktionär erzählte, das einer unserer Rio-Teilnehmer mit 25 wohl die Laufbahn beendet, weil die Fördergelder nichtmal mehr ausreichen, um die Wohnung zu bezahlen. Zudem ist auffällig, das immer mehr gute Trainer Deutschland den Rücken kehren, und zu ausländischen Verbänden wechseln würden.
Die Tendenz der Sportler bei uns geht immer mehr Richtung "Teilzeitprofi", man kommt sonst schlichtweg kaum über die Runden. Besonders auffällig ist das bei Einzelsportarten, da sind die Trainingsgruppen viel viel kleiner als bei Mannschaftssportarten, zudem sind das überwiegend in Deutschland Sportarten am "rande", die Mannschaftssportarten Fussball oder Handball sind bedeutend beliebter und stehen mehr im Rampenlicht. Die brauchen auch keine Förderung, bzw. bedeutend weniger.
In dem Fall können wir auch z.B. nicht mit den USA mithalten, die aussichtsreiche Sportler mit Stipendien ausstatten, und die sich dann voll und ganz auf ihren Sport konzentrieren können. Bei den "komunistischen" Ländern wie z.b. China wird viel viel Staatsgeld reingebuttert, koste es was es wolle. Ist man dann erfolgreich, hat man ein gutes Leben, ist man weniger erfolgreich, fällt man durchs Raster. Da gibt es die schiere Menschenmasse, aus der man die Sportler rauszieht.
Sieger zweifeln nicht und Zweifler siegen nicht!

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