Autor Thema: 49ers: Wie das Salary-Cap-Management den Absturz eingeleitet hat  (Gelesen 10161 mal)

Offline stig49

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Paraag Marathe wurde von den 49ers geholt, um die Cap im Griff zu behalten. Das hat er erledigt, und er hat noch auf anderen Ebenen Einfluss auf die 49ers genommen (siehe Porträt über Marathe). Nun ist eine funktionierende Cap grundsätzlich eine gute Sache. Die Frage stellt sich trotzdem, ob Marathes Kurs nicht tatsächlich die 49ers viel zu schnell aus ihrem Erfolgskurs geholt hat.

Typisch für Marathes Verträge ist der, den QB Colin Kaepernick jetzt vermutlich bereut: Er unterschrieb im Prinzip eine Serie von Ein-Jahres-Verträgen, was sich jetzt für ihn rächen könnte. Natürlich bekam Kaepernick Geld, nämlich 13 Millionen Dollar zum Beginn seines Sechs-Jahres-Vertrags. Alles weitere aber ist weitgehend auf Leistung und Einsätze abgestimmt, jeweils erst ab dem 1. April bekommt Kaepernick einen Anspruch darauf. Das macht es den Niners jetzt leicht, sich gegebenenfalls von ihm zu trennen. Das werden andere Spieler garantiert zur Kenntnis nehmen.

Denn Kaepernick war ja offenbar davon ausgegangen, sein Vertrag werde dem Team möglich machen, anderen gute Spieler zu halten. Tatsächlich aber liessen die Niners alle gehen, die teuer zu werden versprachen - Mike Iupati, Frank Gore, Michael Crabtree, Perrish Cox und Chris Culliver.

Richtig Geld für Neuankömmlinge gab man nur im Fall von Torrey Smith aus, fünf Jahre mit 22 Millionen garantiert. Alles weitere billigere Lösungen, nämlich Cornerback Chris Cook, Running back Reggie Bush, Defensive End Darnell Docket, Guard/tackle Eric Pears oder Guard Jordan Devey. Wir wissen heute, diese Lösungen waren ausnahmslos keine Lösungen.

Das wiederum dürfte auch auf einer anderen Ebene mit der Politik Marathes (und Baalkes und Yorks natürlich) zusammenhängen: Viele Wunschspieler bekommt man eben erst gar nicht, wenn das Risiko zu sehr auf die Seite des Spielers gepackt wird. Das mag aus der Sicht des Teams zunächst schlau sein, aber würde man das Ergebnis an der Bay Area mit heutigem Wissen wirklich als schlau bezeichnen wollen? Da spielte natürlich auch nicht Vorhersehbares eine Rolle, aber eben nicht nur.

Kevin Lynch vom SF Gate führt an, dass der direkte Konkurrent in Seattle sich wesentlich mehr Mühe gab, gute Spieler zu halten, was für Seattle kein Nachteil zu sein scheint. Die letzten fünf Spiele jedenfalls verloren die Niners. Seattle liess viele Teurere nicht gehen: Russell Wilson, Marshawn Lynch, Earl Thomas, Michael Bennett, Richard Sherman, und letztlich wurde man sich auch mit Cam Chancellor noch einig. Ein wesentlicher Unterschied gegenüber den 49ers. Die haben im kommenden Jahr natürlich 60 Millionen an freiem Cap Space. Damit kann man eine Menge machen - theoretisch. Die Frage ist, ob die nötigen Spieler kommen werden, wenn die 49ers bei ihrer Vertragspolitik bleiben sollten.

Die andere Frage ist es, ob man nicht von von vorneherein besser gefahren wäre, wenn man - wie Seattle - in einer Phase der Stärke Leistungsträger gehalten hätte, die genau diese Phase möglich machten. Dann hätte man zwar weniger Cap Space angehäuft - aber wohl auch weniger gebraucht. Wenn Spieler zu einem Team wollen, machen sie nämlich auch Kompromisse

Quellen: ESPN; Kevin Lynch, SF Gate; Matt Barrows, Sac Bee Blog
« Letzte Änderung: 26. Nov. 15, 15:09 von stig49 »

Online jetto

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Ich denke nicht, dass der Vertrag von CK andere Spieler grundsätzlich davon abhält zu uns zu kommen. Es wird halt jeder für sich selber entscheiden ob er zu den gebotenen Konditionen unterschreiben will bzw. aus sicht des FO inwieweit man Spielern entgegenkommen möchte um sich dessen Dienste zu sichern.
Das was aber leider tatsächlich wegfällt, ist dass man zukünftigen Spielern sagen kann, dass die bei einem Contender spielen würden. Das denke ich könnte für einige Spieler denen es nicht nur um das Geld geht schon ein wichtiges Argument sein...

Offline 49er_p

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Vorallem sollte man das mim Salary Cap net so extrem mache, wenn man ein starkes Team hat und der nächste Super Bowl im eigenen Stadion is!  :'(

Online jetto

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Vorallem sollte man das mim Salary Cap net so extrem mache, wenn man ein starkes Team hat und der nächste Super Bowl im eigenen Stadion is!  :'(

Naja, kommt halt auch darauf an was an FA verfügbar war.
Gutes negativ Beispiel sind da die Dolphins die sich über Jahre von Suh abhängig gemacht haben, sowas möchte ich auf gar keinen Fall.

Offline g-dog

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Ich kann dem nicht ganz zustimmen. Man hatte Verträge mit Willis, Bowman, Vernon Davis, Anthony Davis, Staley etc. frühzeitig verlängert um einen gutes Gerüst aufzubauen bzw. den Kern zusammenzuhalten. Alles Spieler kann man nicht halten und die letzte Offseason mit den Rücktritten war eh sehr speziell, zuvor hatte man den Cap Room ja fast ausgereizt. Ich bevorzuge die Variante Spieler über die Draft zu holen und dann die Teamstützen frühzeitig langfristig an das Team zu binden. Bei Erfolgen wird man nicht alle halten können, das wird auch Seattle zu spüren bekommen bzw. sie spüren es bereits. Die Tiefe im Kader ist nicht mehr die gleiche. Wichtig ist, dass man gut draftet und Talent entwickeln kann, welche die teureren Veterans günstig ersetzen können. Gross Geld in der Free Agency auszugeben führt selten zum Erfolg. Die Top Teams wie z.B. Green Bay, New England, Cincinnati, Seattle, Pittsburgh draften und entwickeln junge Spieler, binden die Schlüsselspieler und ergänzen hie und da ihr Team über die Free Agency. Wenn man schlecht draftet wie die Niners in letzter Zeit bringt der Ansatz natürlich auch nicht viel.

Offline owl49er

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Finde ich einen sehr guten Beitrag, g-dog :thumbup:

Bei mir stellt sich auch die Frage, wen hätte man den von den genannten unbedingt halten sollen? Höchstens Iupati, die anderen beweisen bei ihren neuen Teams nicht gerade, dass sie das Niveau der Vorjahre halten können.

Dennoch: danke für den Artikel, ein nicht ganz uninteressanter und vor allem diskussionswürdiger Ansatz  ;)
O-Ton Marcus Lindemann: "Das ist hier ein grotesk irreguläres Tor."

Offline stig49

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Ich kann dem nicht ganz zustimmen. Man hatte Verträge mit Willis, Bowman, Vernon Davis, Anthony Davis, Staley etc. frühzeitig verlängert um einen gutes Gerüst aufzubauen bzw. den Kern zusammenzuhalten. Alles Spieler kann man nicht halten und die letzte Offseason mit den Rücktritten war eh sehr speziell, zuvor hatte man den Cap Room ja fast ausgereizt. Ich bevorzuge die Variante Spieler über die Draft zu holen und dann die Teamstützen frühzeitig langfristig an das Team zu binden. Bei Erfolgen wird man nicht alle halten können, das wird auch Seattle zu spüren bekommen bzw. sie spüren es bereits. Die Tiefe im Kader ist nicht mehr die gleiche. Wichtig ist, dass man gut draftet und Talent entwickeln kann, welche die teureren Veterans günstig ersetzen können. Gross Geld in der Free Agency auszugeben führt selten zum Erfolg. Die Top Teams wie z.B. Green Bay, New England, Cincinnati, Seattle, Pittsburgh draften und entwickeln junge Spieler, binden die Schlüsselspieler und ergänzen hie und da ihr Team über die Free Agency. Wenn man schlecht draftet wie die Niners in letzter Zeit bringt der Ansatz natürlich auch nicht viel.
Alles richtig! Aber die halten ihre guten Spieler dann überwiegend auch .

Offline Supertommy

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Ich kann dem nicht ganz zustimmen. Man hatte Verträge mit Willis, Bowman, Vernon Davis, Anthony Davis, Staley etc. frühzeitig verlängert um einen gutes Gerüst aufzubauen bzw. den Kern zusammenzuhalten. Alles Spieler kann man nicht halten und die letzte Offseason mit den Rücktritten war eh sehr speziell, zuvor hatte man den Cap Room ja fast ausgereizt. Ich bevorzuge die Variante Spieler über die Draft zu holen und dann die Teamstützen frühzeitig langfristig an das Team zu binden. Bei Erfolgen wird man nicht alle halten können, das wird auch Seattle zu spüren bekommen bzw. sie spüren es bereits. Die Tiefe im Kader ist nicht mehr die gleiche. Wichtig ist, dass man gut draftet und Talent entwickeln kann, welche die teureren Veterans günstig ersetzen können. Gross Geld in der Free Agency auszugeben führt selten zum Erfolg. Die Top Teams wie z.B. Green Bay, New England, Cincinnati, Seattle, Pittsburgh draften und entwickeln junge Spieler, binden die Schlüsselspieler und ergänzen hie und da ihr Team über die Free Agency. Wenn man schlecht draftet wie die Niners in letzter Zeit bringt der Ansatz natürlich auch nicht viel.
Alles richtig! Aber die halten ihre guten Spieler dann überwiegend auch .

Kann man überhaupt jeden Spieler halten ?  Es hängt doch sehr viel vom Spieler selbst ab ob er bleiben will oder nicht.

Und man sieht trotz langjähriger Verträge hören gute Spieler einfach auf. Und was können die Niners dagegen tun,.... blöd schaun ;'-)

Mich stört es nicht das die oben genannten Spieler nur 1 Jajresverträge haben, selbst bei Kaepernick könnte das sehr wertvoll sein.
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Offline Runner-King

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Ich sehe da kein Problem, auch in Zukunft gute FAs zu bekommen. Wenn zu viele nicht zu den vorgegebenen Konditionen unterschreiben wollen, dann wird man die Verträge auch wieder langfristig anbieten. Ich stelle mir gerade vor, dass der FC Bayern einem Topstar auch nur aufeinanderfolgende 1-Jahres Verträge anbieten will. Der lacht sich doch kaputt und geht woanders hin.

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Ich kann dem nicht ganz zustimmen. Die gute SC Situation verdankt man in erster Linie den Entlassungen von McDonald und Aldon Smith sowie den Rücktritten von Willis, Davis und Smith. Wären die drei noch im Team, wäre man wie die Jahre zuvor auch recht nah dran am Limit.

Man hätte allerdings dieses Jahr daraus Kapital schlagen können und Spieler wie Iupati und Crabtree halten können. Aber Guards mag Marothe nicht unbedingt mit viel Geld bedingen und Crabtree war wohl nicht so beliebt beim FO....
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Offline karpfi

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Muss man nicht einen bestimmten Prozentsatz nach 2-3 Jahren vom SC ausschöpfen ? Sorry, für die wahrscheinlich dämliche Frage, bin in dieser Angelegenheit noch ein Greenhorn.

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Muss man nicht einen bestimmten Prozentsatz nach 2-3 Jahren vom SC ausschöpfen ? Sorry, für die wahrscheinlich dämliche Frage, bin in dieser Angelegenheit noch ein Greenhorn.

Es gibt keine dämliche Fragen ;).

Über zwei Zeiträume von je vier Jahren (13-16 und 17-20)  müssen alle Teams 89% der addierten Cap dieser Jahre auszahlen (die Liga in Summe muss 98% auszahlen). Aber hier geht es um Cash und nicht um Cap. Wenn beispielsweise ein Spieler einen großen Signing Bonus bekommt, zählt der im Rahmen der 89% Regel komplett.

Sollte das Limit nicht erreicht werden, verteilt die NFLPA die fehlenden Gelder nach eigenen Regeln.
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Ich kann dem nicht ganz zustimmen. Man hatte Verträge mit Willis, Bowman, Vernon Davis, Anthony Davis, Staley etc. frühzeitig verlängert um einen gutes Gerüst aufzubauen bzw. den Kern zusammenzuhalten. Alles Spieler kann man nicht halten und die letzte Offseason mit den Rücktritten war eh sehr speziell, zuvor hatte man den Cap Room ja fast ausgereizt. Ich bevorzuge die Variante Spieler über die Draft zu holen und dann die Teamstützen frühzeitig langfristig an das Team zu binden. Bei Erfolgen wird man nicht alle halten können, das wird auch Seattle zu spüren bekommen bzw. sie spüren es bereits. Die Tiefe im Kader ist nicht mehr die gleiche. Wichtig ist, dass man gut draftet und Talent entwickeln kann, welche die teureren Veterans günstig ersetzen können. Gross Geld in der Free Agency auszugeben führt selten zum Erfolg. Die Top Teams wie z.B. Green Bay, New England, Cincinnati, Seattle, Pittsburgh draften und entwickeln junge Spieler, binden die Schlüsselspieler und ergänzen hie und da ihr Team über die Free Agency. Wenn man schlecht draftet wie die Niners in letzter Zeit bringt der Ansatz natürlich auch nicht viel.

absolute Zustimmung!

Der goldene ist wie immer der Mittelweg. Einen Stamm halten und langfristig binden und drum herum durch Rookies und Free Agents ein Team bauen. Das hatte bis 2013 auch gut funktioniert. Durch die schlechten Drafts (Baalkes ACL Gruppe) und die vielen Retirements ist aber vieles aus den Fugen geraten.
Von alle den Free Agent Abgängen hätte ich trotzdem nur Iupati und Cox gehalten. Dafür hätte ich früher gerne D.Walker behalten oder D.Skuta behalten.
Die 49ers müssen sich dringend von vielen unterdurchschnittlichen oder schlechten Spielern wie DEVEY, PEARS, M.Martin, B.Thomas, M.Davis, C.Lemonier oder R.Bush trennen.
So schlecht sehe ich das Rooster gar nicht und Spieler wie J.Smith, P.Willis, C.Borland oder A.Davis ersetzt man nicht mal so einfach.
Wir müssen wieder besser draften, wir brauchen 2-3 richtig gute Free Agents und wir brauchen einen Coaching Stuff, dass einen Plan hat.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass York durch sportlichen Misserfolg die Marke 49ers runterwirtschaftet. Dafür ist er zu sehr Geschäftsmann. Ich glaube hingegen schon, dass er zu wenig sportlichen Verstand hat und das er schlecht beraten wird.
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Offline karpfi

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Muss man nicht einen bestimmten Prozentsatz nach 2-3 Jahren vom SC ausschöpfen ? Sorry, für die wahrscheinlich dämliche Frage, bin in dieser Angelegenheit noch ein Greenhorn.

Es gibt keine dämliche Fragen ;).

Über zwei Zeiträume von je vier Jahren (13-16 und 17-20)  müssen alle Teams 89% der addierten Cap dieser Jahre auszahlen (die Liga in Summe muss 98% auszahlen). Aber hier geht es um Cash und nicht um Cap. Wenn beispielsweise ein Spieler einen großen Signing Bonus bekommt, zählt der im Rahmen der 89% Regel komplett.

Sollte das Limit nicht erreicht werden, verteilt die NFLPA die fehlenden Gelder nach eigenen Regeln.

Danke, aber was(13-16 und 17-20) ?

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Offline karpfi

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OMG, es ist spät  ::). Vielen Dank. Sprich wenn man zum Beispiel einen Cap von 100 Millionen pro Jahr hat, muss man in den 4 Jahren 356 Millionen Cap+Signing Bonus etc.. verbraten, korrekt, oder ?

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Im Prinzip ja.

Wie gesagt, Cash ist relevant. Alles, was einem Spieler ausgezahlt wird, egal wann es Cap-relevant wird, zählt.
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Offline karpfi

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Alles klar, vielen Dank für die Erklärung.

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Dann Vergleich doch mal die Seahawks heute und uns heute. Darum ging's doch letztlich in dem Beitrag.

Offline franky49ers

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Jetzt wirds mir aber langsam zu bunt mit der ganzen Kritik!

Wird jetzt ernsthaft schon kritisiert, dass man nicht mit Geld um sich schmeißt? Hätte Kap heute einen Vertrag mit vielen garantierten Millionen, würde noch viel mehr gemeckert werden.

Und gegen die ganzen Rücktritte kann auch kein Mensch der Welt was tun. Ja, vielleicht hätte man Spieler wie Iupati oder Crabtree halten können, aber ich habe keine Problem damit, dass wir z.B. Gore/Cox/Culliver haben gehen lassen. Mit Hyde stand guter Ersatz schon in den Startlöchern, Cox ist maximal solide und Culliver war auch mehr verletzt (jetzt sogar mit torn ACL) als alles andere.

Das Einzige, was ich kritisiere, ist, dass man Harbaugh vergrault hat und ihn durch einen Clown inkl. Zirkusstab ersetzt hat. Um Fangio hätte man gerne auch kämpfen dürfen. Darüber hinaus kann man den Vertrag für Torrey Smith kritisieren, der für mich nicht mehr als ein durchschnittlicher Spieler ist. All die Pfeifen, wie Pearse, Devey oder Dockett kosten bzw kosteten nicht viel Geld.

Wer also wirklich gedacht hat, dass wir selbst nach den ganzen Rücktritten das Niveau irgendwie hätten halten können, der lebt in einer anderen Welt. Und ich habe lieber Leute in der Führung, die sparsam mit dem Cap umgehen, als nen Jerry Jones, der deinem Kicker zig Millionen in den Arsch schiebt.

Ich bin jetzt einfach gespannt, was in der Off Season passiert. Ich hoffe, dass es am Ende mindestens ein Top 5 Pick wird, wir einen QB picken und in der Off Season erstmal in die O-Line investieren, sonst können wir in zwei Jahren den nächsten QB draften.

Siege brauche ich zu diesem Zeitpunkt der Saison keine mehr!

Tags: Marathe Baalke