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49ers FanZone => 49ers News Zone => Thema gestartet von: stig49 am Do, 26. Nov. ’15, 14:53

Titel: 49ers: Wie das Salary-Cap-Management den Absturz eingeleitet hat
Beitrag von: stig49 am Do, 26. Nov. ’15, 14:53
Paraag Marathe wurde von den 49ers geholt, um die Cap im Griff zu behalten. Das hat er erledigt, und er hat noch auf anderen Ebenen Einfluss auf die 49ers genommen (siehe Porträt über Marathe). Nun ist eine funktionierende Cap grundsätzlich eine gute Sache. Die Frage stellt sich trotzdem, ob Marathes Kurs nicht tatsächlich die 49ers viel zu schnell aus ihrem Erfolgskurs geholt hat.

Typisch für Marathes Verträge ist der, den QB Colin Kaepernick jetzt vermutlich bereut: Er unterschrieb im Prinzip eine Serie von Ein-Jahres-Verträgen, was sich jetzt für ihn rächen könnte. Natürlich bekam Kaepernick Geld, nämlich 13 Millionen Dollar zum Beginn seines Sechs-Jahres-Vertrags. Alles weitere aber ist weitgehend auf Leistung und Einsätze abgestimmt, jeweils erst ab dem 1. April bekommt Kaepernick einen Anspruch darauf. Das macht es den Niners jetzt leicht, sich gegebenenfalls von ihm zu trennen. Das werden andere Spieler garantiert zur Kenntnis nehmen.

Denn Kaepernick war ja offenbar davon ausgegangen, sein Vertrag werde dem Team möglich machen, anderen gute Spieler zu halten. Tatsächlich aber liessen die Niners alle gehen, die teuer zu werden versprachen - Mike Iupati, Frank Gore, Michael Crabtree, Perrish Cox und Chris Culliver.

Richtig Geld für Neuankömmlinge gab man nur im Fall von Torrey Smith aus, fünf Jahre mit 22 Millionen garantiert. Alles weitere billigere Lösungen, nämlich Cornerback Chris Cook, Running back Reggie Bush, Defensive End Darnell Docket, Guard/tackle Eric Pears oder Guard Jordan Devey. Wir wissen heute, diese Lösungen waren ausnahmslos keine Lösungen.

Das wiederum dürfte auch auf einer anderen Ebene mit der Politik Marathes (und Baalkes und Yorks natürlich) zusammenhängen: Viele Wunschspieler bekommt man eben erst gar nicht, wenn das Risiko zu sehr auf die Seite des Spielers gepackt wird. Das mag aus der Sicht des Teams zunächst schlau sein, aber würde man das Ergebnis an der Bay Area mit heutigem Wissen wirklich als schlau bezeichnen wollen? Da spielte natürlich auch nicht Vorhersehbares eine Rolle, aber eben nicht nur.

Kevin Lynch vom SF Gate führt an, dass der direkte Konkurrent in Seattle sich wesentlich mehr Mühe gab, gute Spieler zu halten, was für Seattle kein Nachteil zu sein scheint. Die letzten fünf Spiele jedenfalls verloren die Niners. Seattle liess viele Teurere nicht gehen: Russell Wilson, Marshawn Lynch, Earl Thomas, Michael Bennett, Richard Sherman, und letztlich wurde man sich auch mit Cam Chancellor noch einig. Ein wesentlicher Unterschied gegenüber den 49ers. Die haben im kommenden Jahr natürlich 60 Millionen an freiem Cap Space. Damit kann man eine Menge machen - theoretisch. Die Frage ist, ob die nötigen Spieler kommen werden, wenn die 49ers bei ihrer Vertragspolitik bleiben sollten.

Die andere Frage ist es, ob man nicht von von vorneherein besser gefahren wäre, wenn man - wie Seattle - in einer Phase der Stärke Leistungsträger gehalten hätte, die genau diese Phase möglich machten. Dann hätte man zwar weniger Cap Space angehäuft - aber wohl auch weniger gebraucht. Wenn Spieler zu einem Team wollen, machen sie nämlich auch Kompromisse

Quellen: ESPN; Kevin Lynch, SF Gate; Matt Barrows, Sac Bee Blog
Titel: Re: 49ers: Wie das Salary-Cap-Management den Absturz eingeleitet hat
Beitrag von: jetto am Do, 26. Nov. ’15, 15:05
Ich denke nicht, dass der Vertrag von CK andere Spieler grundsätzlich davon abhält zu uns zu kommen. Es wird halt jeder für sich selber entscheiden ob er zu den gebotenen Konditionen unterschreiben will bzw. aus sicht des FO inwieweit man Spielern entgegenkommen möchte um sich dessen Dienste zu sichern.
Das was aber leider tatsächlich wegfällt, ist dass man zukünftigen Spielern sagen kann, dass die bei einem Contender spielen würden. Das denke ich könnte für einige Spieler denen es nicht nur um das Geld geht schon ein wichtiges Argument sein...
Titel: Re: 49ers: Wie das Salary-Cap-Management den Absturz eingeleitet hat
Beitrag von: 49er_p am Do, 26. Nov. ’15, 15:42
Vorallem sollte man das mim Salary Cap net so extrem mache, wenn man ein starkes Team hat und der nächste Super Bowl im eigenen Stadion is!  :'(
Titel: Re: 49ers: Wie das Salary-Cap-Management den Absturz eingeleitet hat
Beitrag von: jetto am Do, 26. Nov. ’15, 15:52
Zitat von: 49er_p am Do, 26. Nov. ’15, 15:42
Vorallem sollte man das mim Salary Cap net so extrem mache, wenn man ein starkes Team hat und der nächste Super Bowl im eigenen Stadion is!  :'(

Naja, kommt halt auch darauf an was an FA verfügbar war.
Gutes negativ Beispiel sind da die Dolphins die sich über Jahre von Suh abhängig gemacht haben, sowas möchte ich auf gar keinen Fall.
Titel: Re: 49ers: Wie das Salary-Cap-Management den Absturz eingeleitet hat
Beitrag von: g-dog am Do, 26. Nov. ’15, 16:04
Ich kann dem nicht ganz zustimmen. Man hatte Verträge mit Willis, Bowman, Vernon Davis, Anthony Davis, Staley etc. frühzeitig verlängert um einen gutes Gerüst aufzubauen bzw. den Kern zusammenzuhalten. Alles Spieler kann man nicht halten und die letzte Offseason mit den Rücktritten war eh sehr speziell, zuvor hatte man den Cap Room ja fast ausgereizt. Ich bevorzuge die Variante Spieler über die Draft zu holen und dann die Teamstützen frühzeitig langfristig an das Team zu binden. Bei Erfolgen wird man nicht alle halten können, das wird auch Seattle zu spüren bekommen bzw. sie spüren es bereits. Die Tiefe im Kader ist nicht mehr die gleiche. Wichtig ist, dass man gut draftet und Talent entwickeln kann, welche die teureren Veterans günstig ersetzen können. Gross Geld in der Free Agency auszugeben führt selten zum Erfolg. Die Top Teams wie z.B. Green Bay, New England, Cincinnati, Seattle, Pittsburgh draften und entwickeln junge Spieler, binden die Schlüsselspieler und ergänzen hie und da ihr Team über die Free Agency. Wenn man schlecht draftet wie die Niners in letzter Zeit bringt der Ansatz natürlich auch nicht viel.
Titel: Re: 49ers: Wie das Salary-Cap-Management den Absturz eingeleitet hat
Beitrag von: owl49er am Do, 26. Nov. ’15, 16:27
Finde ich einen sehr guten Beitrag, g-dog :thumbup:

Bei mir stellt sich auch die Frage, wen hätte man den von den genannten unbedingt halten sollen? Höchstens Iupati, die anderen beweisen bei ihren neuen Teams nicht gerade, dass sie das Niveau der Vorjahre halten können.

Dennoch: danke für den Artikel, ein nicht ganz uninteressanter und vor allem diskussionswürdiger Ansatz  ;)
Titel: Re: 49ers: Wie das Salary-Cap-Management den Absturz eingeleitet hat
Beitrag von: stig49 am Do, 26. Nov. ’15, 17:14
Zitat von: g-dog am Do, 26. Nov. ’15, 16:04
Ich kann dem nicht ganz zustimmen. Man hatte Verträge mit Willis, Bowman, Vernon Davis, Anthony Davis, Staley etc. frühzeitig verlängert um einen gutes Gerüst aufzubauen bzw. den Kern zusammenzuhalten. Alles Spieler kann man nicht halten und die letzte Offseason mit den Rücktritten war eh sehr speziell, zuvor hatte man den Cap Room ja fast ausgereizt. Ich bevorzuge die Variante Spieler über die Draft zu holen und dann die Teamstützen frühzeitig langfristig an das Team zu binden. Bei Erfolgen wird man nicht alle halten können, das wird auch Seattle zu spüren bekommen bzw. sie spüren es bereits. Die Tiefe im Kader ist nicht mehr die gleiche. Wichtig ist, dass man gut draftet und Talent entwickeln kann, welche die teureren Veterans günstig ersetzen können. Gross Geld in der Free Agency auszugeben führt selten zum Erfolg. Die Top Teams wie z.B. Green Bay, New England, Cincinnati, Seattle, Pittsburgh draften und entwickeln junge Spieler, binden die Schlüsselspieler und ergänzen hie und da ihr Team über die Free Agency. Wenn man schlecht draftet wie die Niners in letzter Zeit bringt der Ansatz natürlich auch nicht viel.
Alles richtig! Aber die halten ihre guten Spieler dann überwiegend auch .
Titel: Re: 49ers: Wie das Salary-Cap-Management den Absturz eingeleitet hat
Beitrag von: Supertommy am Do, 26. Nov. ’15, 17:42
Zitat von: stig49 am Do, 26. Nov. ’15, 17:14
Zitat von: g-dog am Do, 26. Nov. ’15, 16:04
Ich kann dem nicht ganz zustimmen. Man hatte Verträge mit Willis, Bowman, Vernon Davis, Anthony Davis, Staley etc. frühzeitig verlängert um einen gutes Gerüst aufzubauen bzw. den Kern zusammenzuhalten. Alles Spieler kann man nicht halten und die letzte Offseason mit den Rücktritten war eh sehr speziell, zuvor hatte man den Cap Room ja fast ausgereizt. Ich bevorzuge die Variante Spieler über die Draft zu holen und dann die Teamstützen frühzeitig langfristig an das Team zu binden. Bei Erfolgen wird man nicht alle halten können, das wird auch Seattle zu spüren bekommen bzw. sie spüren es bereits. Die Tiefe im Kader ist nicht mehr die gleiche. Wichtig ist, dass man gut draftet und Talent entwickeln kann, welche die teureren Veterans günstig ersetzen können. Gross Geld in der Free Agency auszugeben führt selten zum Erfolg. Die Top Teams wie z.B. Green Bay, New England, Cincinnati, Seattle, Pittsburgh draften und entwickeln junge Spieler, binden die Schlüsselspieler und ergänzen hie und da ihr Team über die Free Agency. Wenn man schlecht draftet wie die Niners in letzter Zeit bringt der Ansatz natürlich auch nicht viel.
Alles richtig! Aber die halten ihre guten Spieler dann überwiegend auch .

Kann man überhaupt jeden Spieler halten ?  Es hängt doch sehr viel vom Spieler selbst ab ob er bleiben will oder nicht.

Und man sieht trotz langjähriger Verträge hören gute Spieler einfach auf. Und was können die Niners dagegen tun,.... blöd schaun ;'-)

Mich stört es nicht das die oben genannten Spieler nur 1 Jajresverträge haben, selbst bei Kaepernick könnte das sehr wertvoll sein.
Titel: Re: 49ers: Wie das Salary-Cap-Management den Absturz eingeleitet hat
Beitrag von: Runner-King am Do, 26. Nov. ’15, 19:08
Ich sehe da kein Problem, auch in Zukunft gute FAs zu bekommen. Wenn zu viele nicht zu den vorgegebenen Konditionen unterschreiben wollen, dann wird man die Verträge auch wieder langfristig anbieten. Ich stelle mir gerade vor, dass der FC Bayern einem Topstar auch nur aufeinanderfolgende 1-Jahres Verträge anbieten will. Der lacht sich doch kaputt und geht woanders hin.
Titel: Re: 49ers: Wie das Salary-Cap-Management den Absturz eingeleitet hat
Beitrag von: frontmode am Do, 26. Nov. ’15, 20:47
Ich kann dem nicht ganz zustimmen. Die gute SC Situation verdankt man in erster Linie den Entlassungen von McDonald und Aldon Smith sowie den Rücktritten von Willis, Davis und Smith. Wären die drei noch im Team, wäre man wie die Jahre zuvor auch recht nah dran am Limit.

Man hätte allerdings dieses Jahr daraus Kapital schlagen können und Spieler wie Iupati und Crabtree halten können. Aber Guards mag Marothe nicht unbedingt mit viel Geld bedingen und Crabtree war wohl nicht so beliebt beim FO....
Titel: Re: 49ers: Wie das Salary-Cap-Management den Absturz eingeleitet hat
Beitrag von: karpfi am Do, 26. Nov. ’15, 20:50
Muss man nicht einen bestimmten Prozentsatz nach 2-3 Jahren vom SC ausschöpfen ? Sorry, für die wahrscheinlich dämliche Frage, bin in dieser Angelegenheit noch ein Greenhorn.
Titel: Re: 49ers: Wie das Salary-Cap-Management den Absturz eingeleitet hat
Beitrag von: frontmode am Do, 26. Nov. ’15, 20:59
Zitat von: karpfi am Do, 26. Nov. ’15, 20:50
Muss man nicht einen bestimmten Prozentsatz nach 2-3 Jahren vom SC ausschöpfen ? Sorry, für die wahrscheinlich dämliche Frage, bin in dieser Angelegenheit noch ein Greenhorn.

Es gibt keine dämliche Fragen ;).

Über zwei Zeiträume von je vier Jahren (13-16 und 17-20)  müssen alle Teams 89% der addierten Cap dieser Jahre auszahlen (die Liga in Summe muss 98% auszahlen). Aber hier geht es um Cash und nicht um Cap. Wenn beispielsweise ein Spieler einen großen Signing Bonus bekommt, zählt der im Rahmen der 89% Regel komplett.

Sollte das Limit nicht erreicht werden, verteilt die NFLPA die fehlenden Gelder nach eigenen Regeln.
Titel: Re: 49ers: Wie das Salary-Cap-Management den Absturz eingeleitet hat
Beitrag von: FlyMcMarty am Do, 26. Nov. ’15, 22:16
Zitat von: g-dog am Do, 26. Nov. ’15, 16:04
Ich kann dem nicht ganz zustimmen. Man hatte Verträge mit Willis, Bowman, Vernon Davis, Anthony Davis, Staley etc. frühzeitig verlängert um einen gutes Gerüst aufzubauen bzw. den Kern zusammenzuhalten. Alles Spieler kann man nicht halten und die letzte Offseason mit den Rücktritten war eh sehr speziell, zuvor hatte man den Cap Room ja fast ausgereizt. Ich bevorzuge die Variante Spieler über die Draft zu holen und dann die Teamstützen frühzeitig langfristig an das Team zu binden. Bei Erfolgen wird man nicht alle halten können, das wird auch Seattle zu spüren bekommen bzw. sie spüren es bereits. Die Tiefe im Kader ist nicht mehr die gleiche. Wichtig ist, dass man gut draftet und Talent entwickeln kann, welche die teureren Veterans günstig ersetzen können. Gross Geld in der Free Agency auszugeben führt selten zum Erfolg. Die Top Teams wie z.B. Green Bay, New England, Cincinnati, Seattle, Pittsburgh draften und entwickeln junge Spieler, binden die Schlüsselspieler und ergänzen hie und da ihr Team über die Free Agency. Wenn man schlecht draftet wie die Niners in letzter Zeit bringt der Ansatz natürlich auch nicht viel.

absolute Zustimmung!

Der goldene ist wie immer der Mittelweg. Einen Stamm halten und langfristig binden und drum herum durch Rookies und Free Agents ein Team bauen. Das hatte bis 2013 auch gut funktioniert. Durch die schlechten Drafts (Baalkes ACL Gruppe) und die vielen Retirements ist aber vieles aus den Fugen geraten.
Von alle den Free Agent Abgängen hätte ich trotzdem nur Iupati und Cox gehalten. Dafür hätte ich früher gerne D.Walker behalten oder D.Skuta behalten.
Die 49ers müssen sich dringend von vielen unterdurchschnittlichen oder schlechten Spielern wie DEVEY, PEARS, M.Martin, B.Thomas, M.Davis, C.Lemonier oder R.Bush trennen.
So schlecht sehe ich das Rooster gar nicht und Spieler wie J.Smith, P.Willis, C.Borland oder A.Davis ersetzt man nicht mal so einfach.
Wir müssen wieder besser draften, wir brauchen 2-3 richtig gute Free Agents und wir brauchen einen Coaching Stuff, dass einen Plan hat.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass York durch sportlichen Misserfolg die Marke 49ers runterwirtschaftet. Dafür ist er zu sehr Geschäftsmann. Ich glaube hingegen schon, dass er zu wenig sportlichen Verstand hat und das er schlecht beraten wird.
Titel: Re: 49ers: Wie das Salary-Cap-Management den Absturz eingeleitet hat
Beitrag von: karpfi am Do, 26. Nov. ’15, 22:33
Zitat von: frontmode am Do, 26. Nov. ’15, 20:59
Zitat von: karpfi am Do, 26. Nov. ’15, 20:50
Muss man nicht einen bestimmten Prozentsatz nach 2-3 Jahren vom SC ausschöpfen ? Sorry, für die wahrscheinlich dämliche Frage, bin in dieser Angelegenheit noch ein Greenhorn.

Es gibt keine dämliche Fragen ;).

Über zwei Zeiträume von je vier Jahren (13-16 und 17-20)  müssen alle Teams 89% der addierten Cap dieser Jahre auszahlen (die Liga in Summe muss 98% auszahlen). Aber hier geht es um Cash und nicht um Cap. Wenn beispielsweise ein Spieler einen großen Signing Bonus bekommt, zählt der im Rahmen der 89% Regel komplett.

Sollte das Limit nicht erreicht werden, verteilt die NFLPA die fehlenden Gelder nach eigenen Regeln.

Danke, aber was(13-16 und 17-20) ?
Titel: Re: 49ers: Wie das Salary-Cap-Management den Absturz eingeleitet hat
Beitrag von: frontmode am Do, 26. Nov. ’15, 22:35
2013-2016 und 2017-2020 ;)
Titel: Re: 49ers: Wie das Salary-Cap-Management den Absturz eingeleitet hat
Beitrag von: karpfi am Do, 26. Nov. ’15, 22:41
Zitat von: frontmode am Do, 26. Nov. ’15, 22:35
2013-2016 und 2017-2020 ;)

OMG, es ist spät  ::). Vielen Dank. Sprich wenn man zum Beispiel einen Cap von 100 Millionen pro Jahr hat, muss man in den 4 Jahren 356 Millionen Cap+Signing Bonus etc.. verbraten, korrekt, oder ?
Titel: Re: 49ers: Wie das Salary-Cap-Management den Absturz eingeleitet hat
Beitrag von: frontmode am Do, 26. Nov. ’15, 22:50
Im Prinzip ja.

Wie gesagt, Cash ist relevant. Alles, was einem Spieler ausgezahlt wird, egal wann es Cap-relevant wird, zählt.
Titel: Re: 49ers: Wie das Salary-Cap-Management den Absturz eingeleitet hat
Beitrag von: karpfi am Do, 26. Nov. ’15, 23:11
Alles klar, vielen Dank für die Erklärung.
Titel: Re: 49ers: Wie das Salary-Cap-Management den Absturz eingeleitet hat
Beitrag von: stig49 am Do, 26. Nov. ’15, 23:21
Zitat von: Supertommy am Do, 26. Nov. ’15, 17:42
Zitat von: stig49 am Do, 26. Nov. ’15, 17:14
Zitat von: g-dog am Do, 26. Nov. ’15, 16:04
Ich kann dem nicht ganz zustimmen. Man hatte Verträge mit Willis, Bowman, Vernon Davis, Anthony Davis, Staley etc. frühzeitig verlängert um einen gutes Gerüst aufzubauen bzw. den Kern zusammenzuhalten. Alles Spieler kann man nicht halten und die letzte Offseason mit den Rücktritten war eh sehr speziell, zuvor hatte man den Cap Room ja fast ausgereizt. Ich bevorzuge die Variante Spieler über die Draft zu holen und dann die Teamstützen frühzeitig langfristig an das Team zu binden. Bei Erfolgen wird man nicht alle halten können, das wird auch Seattle zu spüren bekommen bzw. sie spüren es bereits. Die Tiefe im Kader ist nicht mehr die gleiche. Wichtig ist, dass man gut draftet und Talent entwickeln kann, welche die teureren Veterans günstig ersetzen können. Gross Geld in der Free Agency auszugeben führt selten zum Erfolg. Die Top Teams wie z.B. Green Bay, New England, Cincinnati, Seattle, Pittsburgh draften und entwickeln junge Spieler, binden die Schlüsselspieler und ergänzen hie und da ihr Team über die Free Agency. Wenn man schlecht draftet wie die Niners in letzter Zeit bringt der Ansatz natürlich auch nicht viel.
Alles richtig! Aber die halten ihre guten Spieler dann überwiegend auch .

Kann man überhaupt jeden Spieler halten ?  Es hängt doch sehr viel vom Spieler selbst ab ob er bleiben will oder nicht.

Und man sieht trotz langjähriger Verträge hören gute Spieler einfach auf. Und was können die Niners dagegen tun,.... blöd schaun ;'-)

Mich stört es nicht das die oben genannten Spieler nur 1 Jajresverträge haben, selbst bei Kaepernick könnte das sehr wertvoll sein.
Dann Vergleich doch mal die Seahawks heute und uns heute. Darum ging's doch letztlich in dem Beitrag.
Titel: Re: 49ers: Wie das Salary-Cap-Management den Absturz eingeleitet hat
Beitrag von: franky49ers am Fr, 27. Nov. ’15, 08:58
Jetzt wirds mir aber langsam zu bunt mit der ganzen Kritik!

Wird jetzt ernsthaft schon kritisiert, dass man nicht mit Geld um sich schmeißt? Hätte Kap heute einen Vertrag mit vielen garantierten Millionen, würde noch viel mehr gemeckert werden.

Und gegen die ganzen Rücktritte kann auch kein Mensch der Welt was tun. Ja, vielleicht hätte man Spieler wie Iupati oder Crabtree halten können, aber ich habe keine Problem damit, dass wir z.B. Gore/Cox/Culliver haben gehen lassen. Mit Hyde stand guter Ersatz schon in den Startlöchern, Cox ist maximal solide und Culliver war auch mehr verletzt (jetzt sogar mit torn ACL) als alles andere.

Das Einzige, was ich kritisiere, ist, dass man Harbaugh vergrault hat und ihn durch einen Clown inkl. Zirkusstab ersetzt hat. Um Fangio hätte man gerne auch kämpfen dürfen. Darüber hinaus kann man den Vertrag für Torrey Smith kritisieren, der für mich nicht mehr als ein durchschnittlicher Spieler ist. All die Pfeifen, wie Pearse, Devey oder Dockett kosten bzw kosteten nicht viel Geld.

Wer also wirklich gedacht hat, dass wir selbst nach den ganzen Rücktritten das Niveau irgendwie hätten halten können, der lebt in einer anderen Welt. Und ich habe lieber Leute in der Führung, die sparsam mit dem Cap umgehen, als nen Jerry Jones, der deinem Kicker zig Millionen in den Arsch schiebt.

Ich bin jetzt einfach gespannt, was in der Off Season passiert. Ich hoffe, dass es am Ende mindestens ein Top 5 Pick wird, wir einen QB picken und in der Off Season erstmal in die O-Line investieren, sonst können wir in zwei Jahren den nächsten QB draften.

Siege brauche ich zu diesem Zeitpunkt der Saison keine mehr!
Titel: Re: 49ers: Wie das Salary-Cap-Management den Absturz eingeleitet hat
Beitrag von: snoopy am Fr, 27. Nov. ’15, 09:30
Lynch kritisiert ja nicht generell.
Der Vertrag mit Kaep ist richtig gewesen.
Aber es hat alles seine zwei Seiten. Ein gestandener Spieler hätte natürlich auch lieber einen dicken Vertrag mit viel Garantie.
Titel: Re: 49ers: Wie das Salary-Cap-Management den Absturz eingeleitet hat
Beitrag von: MaybeDavis am Fr, 27. Nov. ’15, 13:27
Zitat von: franky49ers am Fr, 27. Nov. ’15, 08:58
Jetzt wirds mir aber langsam zu bunt mit der ganzen Kritik!

Wird jetzt ernsthaft schon kritisiert, dass man nicht mit Geld um sich schmeißt? Hätte Kap heute einen Vertrag mit vielen garantierten Millionen, würde noch viel mehr gemeckert werden.

Und gegen die ganzen Rücktritte kann auch kein Mensch der Welt was tun. Ja, vielleicht hätte man Spieler wie Iupati oder Crabtree halten können, aber ich habe keine Problem damit, dass wir z.B. Gore/Cox/Culliver haben gehen lassen. Mit Hyde stand guter Ersatz schon in den Startlöchern, Cox ist maximal solide und Culliver war auch mehr verletzt (jetzt sogar mit torn ACL) als alles andere.

Das Einzige, was ich kritisiere, ist, dass man Harbaugh vergrault hat und ihn durch einen Clown inkl. Zirkusstab ersetzt hat. Um Fangio hätte man gerne auch kämpfen dürfen. Darüber hinaus kann man den Vertrag für Torrey Smith kritisieren, der für mich nicht mehr als ein durchschnittlicher Spieler ist. All die Pfeifen, wie Pearse, Devey oder Dockett kosten bzw kosteten nicht viel Geld.

Wer also wirklich gedacht hat, dass wir selbst nach den ganzen Rücktritten das Niveau irgendwie hätten halten können, der lebt in einer anderen Welt. Und ich habe lieber Leute in der Führung, die sparsam mit dem Cap umgehen, als nen Jerry Jones, der deinem Kicker zig Millionen in den Arsch schiebt.

Ich bin jetzt einfach gespannt, was in der Off Season passiert. Ich hoffe, dass es am Ende mindestens ein Top 5 Pick wird, wir einen QB picken und in der Off Season erstmal in die O-Line investieren, sonst können wir in zwei Jahren den nächsten QB draften.

Siege brauche ich zu diesem Zeitpunkt der Saison keine mehr!
Das stimme ich so ziemlich in jedem Punkt zu!
Titel: Re: 49ers: Wie das Salary-Cap-Management den Absturz eingeleitet hat
Beitrag von: MaybeDavis am Fr, 27. Nov. ’15, 13:31
Zitat von: snoopy am Fr, 27. Nov. ’15, 09:30
Lynch kritisiert ja nicht generell.
Der Vertrag mit Kaep ist richtig gewesen.
Aber es hat alles seine zwei Seiten. Ein gestandener Spieler hätte natürlich auch lieber einen dicken Vertrag mit viel Garantie.
Die Frage könnte auch sein, hätte Kaep vielleicht nicht so sehr verkrampft (oder in ein Loch gefallen, oder wie auch immer man das nennen mag), wenn er mit der Sicherheit das er die nächsten Jahre FEST gebunden ist hätte spielen können.

Das soll jetzt keine Kritik am vorgehen der Niners sein, ihm "viele 1-Jahresverträge" zu geben. Wollte das einfach mal in den Raum stellen, weil es mir grade durch den Kopf ging.
Titel: Re: 49ers: Wie das Salary-Cap-Management den Absturz eingeleitet hat
Beitrag von: jetto am Fr, 27. Nov. ’15, 13:46
Zitat von: MaybeDavis am Fr, 27. Nov. ’15, 13:31
Die Frage könnte auch sein, hätte Kaep vielleicht nicht so sehr verkrampft (oder in ein Loch gefallen, oder wie auch immer man das nennen mag), wenn er mit der Sicherheit das er die nächsten Jahre FEST gebunden ist hätte spielen können.

Das soll jetzt keine Kritik am vorgehen der Niners sein, ihm "viele 1-Jahresverträge" zu geben. Wollte das einfach mal in den Raum stellen, weil es mir grade durch den Kopf ging.

Kann ich mir nicht vorstellen. Wenn er Leistung bringen würde, gäbe es ja auch die ganze Diskussion nicht und er würde gut (nicht top) verdienen.
Titel: Re: 49ers: Wie das Salary-Cap-Management den Absturz eingeleitet hat
Beitrag von: MaybeDavis am Fr, 27. Nov. ’15, 14:10
Zitat von: jetto am Fr, 27. Nov. ’15, 13:46
Zitat von: MaybeDavis am Fr, 27. Nov. ’15, 13:31
Die Frage könnte auch sein, hätte Kaep vielleicht nicht so sehr verkrampft (oder in ein Loch gefallen, oder wie auch immer man das nennen mag), wenn er mit der Sicherheit das er die nächsten Jahre FEST gebunden ist hätte spielen können.

Das soll jetzt keine Kritik am vorgehen der Niners sein, ihm "viele 1-Jahresverträge" zu geben. Wollte das einfach mal in den Raum stellen, weil es mir grade durch den Kopf ging.

Kann ich mir nicht vorstellen. Wenn er Leistung bringen würde, gäbe es ja auch die ganze Diskussion nicht und er würde gut (nicht top) verdienen.
Häh? Ich glaube du nicht ganz verstanden was ich meinte... Ich meinte wenn er einen garantierten Vertrag hätte und nicht so einen wie er jetzt hat, wo er Jahr für jahr gecuttet werden kann ihne größere Probleme...
Titel: Re: 49ers: Wie das Salary-Cap-Management den Absturz eingeleitet hat
Beitrag von: Obi4Niners am Fr, 27. Nov. ’15, 14:35
Zitat von: MaybeDavis am Fr, 27. Nov. ’15, 13:27
Zitat von: franky49ers am Fr, 27. Nov. ’15, 08:58
Jetzt wirds mir aber langsam zu bunt mit der ganzen Kritik!

Wird jetzt ernsthaft schon kritisiert, dass man nicht mit Geld um sich schmeißt? Hätte Kap heute einen Vertrag mit vielen garantierten Millionen, würde noch viel mehr gemeckert werden.

Und gegen die ganzen Rücktritte kann auch kein Mensch der Welt was tun. Ja, vielleicht hätte man Spieler wie Iupati oder Crabtree halten können, aber ich habe keine Problem damit, dass wir z.B. Gore/Cox/Culliver haben gehen lassen. Mit Hyde stand guter Ersatz schon in den Startlöchern, Cox ist maximal solide und Culliver war auch mehr verletzt (jetzt sogar mit torn ACL) als alles andere.

Das Einzige, was ich kritisiere, ist, dass man Harbaugh vergrault hat und ihn durch einen Clown inkl. Zirkusstab ersetzt hat. Um Fangio hätte man gerne auch kämpfen dürfen. Darüber hinaus kann man den Vertrag für Torrey Smith kritisieren, der für mich nicht mehr als ein durchschnittlicher Spieler ist. All die Pfeifen, wie Pearse, Devey oder Dockett kosten bzw kosteten nicht viel Geld.

Wer also wirklich gedacht hat, dass wir selbst nach den ganzen Rücktritten das Niveau irgendwie hätten halten können, der lebt in einer anderen Welt. Und ich habe lieber Leute in der Führung, die sparsam mit dem Cap umgehen, als nen Jerry Jones, der deinem Kicker zig Millionen in den Arsch schiebt.

Ich bin jetzt einfach gespannt, was in der Off Season passiert. Ich hoffe, dass es am Ende mindestens ein Top 5 Pick wird, wir einen QB picken und in der Off Season erstmal in die O-Line investieren, sonst können wir in zwei Jahren den nächsten QB draften.

Siege brauche ich zu diesem Zeitpunkt der Saison keine mehr!
Das stimme ich so ziemlich in jedem Punkt zu!

Ich könnte noch Reggie Bush in den Ring werfen, weiß aber im Moment nicht, wieviel er verdient, äh... bekommt.
Titel: Re: 49ers: Wie das Salary-Cap-Management den Absturz eingeleitet hat
Beitrag von: IamNINER am Fr, 27. Nov. ’15, 14:43
Zitat von: franky49ers am Fr, 27. Nov. ’15, 08:58
Jetzt wirds mir aber langsam zu bunt mit der ganzen Kritik!

Wird jetzt ernsthaft schon kritisiert, dass man nicht mit Geld um sich schmeißt? Hätte Kap heute einen Vertrag mit vielen garantierten Millionen, würde noch viel mehr gemeckert werden.
Über den Vertrag von Kaepernick ärgert sich doch momentan definitiv niemand. Das war in der Situation eine Meisterleistung: Kaep hat gut genug gespielt und daher wusste man, dass der Vertrag eine hohe Summe aufweist. Die Gestaltung des Vertrags war dann aber für das Team sehr gut, weil die gewisse Skepsis als Passer wohl auch beim Management da war.

Zitat von: franky49ers am Fr, 27. Nov. ’15, 08:58
Und gegen die ganzen Rücktritte kann auch kein Mensch der Welt was tun. Ja, vielleicht hätte man Spieler wie Iupati oder Crabtree halten können, aber ich habe keine Problem damit, dass wir z.B. Gore/Cox/Culliver haben gehen lassen. Mit Hyde stand guter Ersatz schon in den Startlöchern, Cox ist maximal solide und Culliver war auch mehr verletzt (jetzt sogar mit torn ACL) als alles andere.
Bei den Rücktritten ist das sicherlich richtig, dass man da wenig dagegen tun konnte. Ausser, dass uns natürlich auch die schlechten Drafts von z.B. 2012 einholen. Dies ist auch Cap Relevant, da Rookies günstiger sind, aber primär Kritik an Baalke.

Die genannten Namen muss man aber im Big Picture anschauen. Iupati hätte man behalten sollen, wenn Tomsula Run Heavy spielen will. Dann muss man den Guards halt mehr Wert zumessen als Marathe irgendwie errechnet hat. Cox passte zum System von Fangio. Da war er ein sehr guter CB (mMn nicht nur solide). Bleibt Fangio, dann wäre es auch sinnvoll Cox zu halten. Muss Fangio gehen, dann spielt das weniger eine Rolle.

Culliver sehe ich ähnlich wie du. Ich war nie total überzeugt von ihm. Bei Gore wäre es eine tolle Karrierenstory gewesen, aber für die muss man nicht die grosse Schatztruhe öffnen.

Zitat von: franky49ers am Fr, 27. Nov. ’15, 08:58
Das Einzige, was ich kritisiere, ist, dass man Harbaugh vergrault hat und ihn durch einen Clown inkl. Zirkusstab ersetzt hat. Um Fangio hätte man gerne auch kämpfen dürfen. Darüber hinaus kann man den Vertrag für Torrey Smith kritisieren, der für mich nicht mehr als ein durchschnittlicher Spieler ist. All die Pfeifen, wie Pearse, Devey oder Dockett kosten bzw kosteten nicht viel Geld.

Harbaugh hat sich auch vergraulen lassen. Das war glaube ich eine so emotionale Kiste, dass dann halt auch Fangio und Co gehen mussten. Hoffentlich hat York was gelernt.

Torrey Smith ist grundsätzlich der Ersatz für A.J. Jenkins. In einer modern inspirierten Offense, wäre er nicht so durchschnittlich, wie er jetzt wirkt. In der Offense der 49ers hätte man ihn gar nie holen sollen.

Die "Pfeifen" (wo sind eigentlich die, die immer unsachliche Kritik an gewissen Spielern kritisieren?) waren wohl nicht enorm teuer, aber z.B. bei Dockett zu teuer für die Leistung. Vielleicht hätte man aber mit etwas mehr Geld gewisse Alternativen erhalten. Spekulation und weniger eine Kritik am Salary Cap Management, als an Baalkes Strategie. Erik Pears und Jordan Devey könnten auch aus der 12er Klasse stammen.

Zitat von: franky49ers am Fr, 27. Nov. ’15, 08:58Wer also wirklich gedacht hat, dass wir selbst nach den ganzen Rücktritten das Niveau irgendwie hätten halten können, der lebt in einer anderen Welt. Und ich habe lieber Leute in der Führung, die sparsam mit dem Cap umgehen, als nen Jerry Jones, der deinem Kicker zig Millionen in den Arsch schiebt.
Beim Average Salary ist Phil Dawson ca. 200'000 $ hinter Dan Bailey.

Besseres Gegenbeispiel, wie man es sicher nicht machen sollte, ist mMn aber eher Dan Snyder bei Washington. Das hatte kein Konzept.

Zitat von: franky49ers am Fr, 27. Nov. ’15, 08:58Ich bin jetzt einfach gespannt, was in der Off Season passiert. Ich hoffe, dass es am Ende mindestens ein Top 5 Pick wird, wir einen QB picken und in der Off Season erstmal in die O-Line investieren, sonst können wir in zwei Jahren den nächsten QB draften.

Siege brauche ich zu diesem Zeitpunkt der Saison keine mehr!

einverstanden ;)

Zusammenfassend: Teilweise könnte man auch etwas aus dieser Salary Cap Kontrolle ausbrechen und das Team mehr zusammenhalten. Vielfach hat das aber auch gut funktioniert. Richtig schädlich wäre es permanent nur hohe Summen für Free Agents 'rauszuschmeissen und gar nicht auf die Cap zu schauen.

Die Probleme der 49ers sind aktuell nicht bei der Cap zu suchen, sondern vielmehr in den Drafts und im Konzept.
Titel: Re: 49ers: Wie das Salary-Cap-Management den Absturz eingeleitet hat
Beitrag von: stig49 am Fr, 27. Nov. ’15, 15:19
Zitat von: MaybeDavis am Fr, 27. Nov. ’15, 13:27
Zitat von: franky49ers am Fr, 27. Nov. ’15, 08:58
Jetzt wirds mir aber langsam zu bunt mit der ganzen Kritik!

Das stimme ich so ziemlich in jedem Punkt zu!
Und ich nicht! Klar kann man jede einzelne Vertragsentscheidung für sich rechtfertigen. Klar gab es auch unerwartete Rücktritte, aber die allein würden ein Team nicht so nach unten drücken, wenn das Front Office nicht in vielen anderen Einschätzungen falsch gelegen hätte.  Tatsache ist, dass die 49ers einen Vollabsturz hinlegen, und die Seahawks nicht. Was sagt uns das?
Titel: Re: 49ers: Wie das Salary-Cap-Management den Absturz eingeleitet hat
Beitrag von: jetto am Fr, 27. Nov. ’15, 15:25
Zitat von: MaybeDavis am Fr, 27. Nov. ’15, 14:10
Zitat von: jetto am Fr, 27. Nov. ’15, 13:46
Zitat von: MaybeDavis am Fr, 27. Nov. ’15, 13:31
Die Frage könnte auch sein, hätte Kaep vielleicht nicht so sehr verkrampft (oder in ein Loch gefallen, oder wie auch immer man das nennen mag), wenn er mit der Sicherheit das er die nächsten Jahre FEST gebunden ist hätte spielen können.

Das soll jetzt keine Kritik am vorgehen der Niners sein, ihm "viele 1-Jahresverträge" zu geben. Wollte das einfach mal in den Raum stellen, weil es mir grade durch den Kopf ging.

Kann ich mir nicht vorstellen. Wenn er Leistung bringen würde, gäbe es ja auch die ganze Diskussion nicht und er würde gut (nicht top) verdienen.
Häh? Ich glaube du nicht ganz verstanden was ich meinte... Ich meinte wenn er einen garantierten Vertrag hätte und nicht so einen wie er jetzt hat, wo er Jahr für jahr gecuttet werden kann ihne größere Probleme...
Ich glaube (!) ich dich gut verstanden  :)

Was ich meinte, anders gesagt: Ich glaube nicht, dass sein Team freundlicher (dahingehend, dass man sich relativ billig von ihm trennen kann) Vertrag direkt mit seinem Leistungsabfall zu tun hat. Wenn er weiterhin die Leistung aus den Vorjahren bringen würde, dann würde er ja auch trotz allem gut verdienen - halt nicht top wie ein Rodgers aber auch nicht eklatant viel weniger.
Und außerdem, wenn er für sich festgestellt hat, dass er von den 49ers weg will (keine Ahnung ob das der Fall ist, die gewünschte OP könnte aber darauf hindeuten) dann bringt ihm so ein Vertrag auch etwas weil er dann definitiv mehr Optionen hat.
OK?
Titel: Re: 49ers: Wie das Salary-Cap-Management den Absturz eingeleitet hat
Beitrag von: MaybeDavis am Fr, 27. Nov. ’15, 15:40
Zitat von: jetto am Fr, 27. Nov. ’15, 15:25
Zitat von: MaybeDavis am Fr, 27. Nov. ’15, 14:10
Zitat von: jetto am Fr, 27. Nov. ’15, 13:46
Zitat von: MaybeDavis am Fr, 27. Nov. ’15, 13:31
Die Frage könnte auch sein, hätte Kaep vielleicht nicht so sehr verkrampft (oder in ein Loch gefallen, oder wie auch immer man das nennen mag), wenn er mit der Sicherheit das er die nächsten Jahre FEST gebunden ist hätte spielen können.

Das soll jetzt keine Kritik am vorgehen der Niners sein, ihm "viele 1-Jahresverträge" zu geben. Wollte das einfach mal in den Raum stellen, weil es mir grade durch den Kopf ging.

Kann ich mir nicht vorstellen. Wenn er Leistung bringen würde, gäbe es ja auch die ganze Diskussion nicht und er würde gut (nicht top) verdienen.
Häh? Ich glaube du nicht ganz verstanden was ich meinte... Ich meinte wenn er einen garantierten Vertrag hätte und nicht so einen wie er jetzt hat, wo er Jahr für jahr gecuttet werden kann ihne größere Probleme...
Ich glaube (!) ich dich gut verstanden  :)

Was ich meinte, anders gesagt: Ich glaube nicht, dass sein Team freundlicher (dahingehend, dass man sich relativ billig von ihm trennen kann) Vertrag direkt mit seinem Leistungsabfall zu tun hat. Wenn er weiterhin die Leistung aus den Vorjahren bringen würde, dann würde er ja auch trotz allem gut verdienen - halt nicht top wie ein Rodgers aber auch nicht eklatant viel weniger.
Und außerdem, wenn er für sich festgestellt hat, dass er von den 49ers weg will (keine Ahnung ob das der Fall ist, die gewünschte OP könnte aber darauf hindeuten) dann bringt ihm so ein Vertrag auch etwas weil er dann definitiv mehr Optionen hat.
OK?
Ich meinte auch nicht das er wegen dem Vertrag in ein Loch gefallen ist. Da hast du recht, das macht kein Sinn. Ich meinte, das er durch die Tatsache das er jederzeit gekündigt werden kann, nicht aus dem Loch rauskam. Ist wie gesagt nur ein Gedanke der mir kam. Könnte mMn sicherlich MIT (unter einigem anderem) ein Grund dafür sein das er nach dem Cardinals Game nicht mehr wieder zu Selbstbewusstsein gekommen ist.
Titel: Re: 49ers: Wie das Salary-Cap-Management den Absturz eingeleitet hat
Beitrag von: MoRe99 am Fr, 27. Nov. ’15, 15:48
Zitat von: MaybeDavis am Fr, 27. Nov. ’15, 15:40
Ich meinte, das er durch die Tatsache das er jederzeit gekündigt werden kann, nicht aus dem Loch rauskam. Ist wie gesagt nur ein Gedanke der mir kam. Könnte mMn sicherlich MIT (unter einigem anderem) ein Grund dafür sein das er nach dem Cardinals Game nicht mehr wieder zu Selbstbewusstsein gekommen ist.

Also, rein finanziell betrachtet sollte ihn eine mögliche Entlassung durch die Niners nicht schlecht schlafen oder spielen lassen. Wenn er es nicht ganz bescheuert anstellt müsste er mit dem, was er bisher schon bekommen hat (von den Niners und aus Werbeverträgen), für den Rest seines Lebens bereits ausgesorgt haben.
Titel: Re: 49ers: Wie das Salary-Cap-Management den Absturz eingeleitet hat
Beitrag von: MaybeDavis am Fr, 27. Nov. ’15, 15:52
Zitat von: MoRe99 am Fr, 27. Nov. ’15, 15:48
Zitat von: MaybeDavis am Fr, 27. Nov. ’15, 15:40
Ich meinte, das er durch die Tatsache das er jederzeit gekündigt werden kann, nicht aus dem Loch rauskam. Ist wie gesagt nur ein Gedanke der mir kam. Könnte mMn sicherlich MIT (unter einigem anderem) ein Grund dafür sein das er nach dem Cardinals Game nicht mehr wieder zu Selbstbewusstsein gekommen ist.

Also, rein finanziell betrachtet sollte ihn eine mögliche Entlassung durch die Niners nicht schlecht schlafen oder spielen lassen. Wenn er es nicht ganz bescheuert anstellt müsste er mit dem, was er bisher schon bekommen hat (von den Niners und aus Werbeverträgen), für den Rest seines Lebens bereits ausgesorgt haben.
Ganz ehrlich, dieses Argument bringe ich ständig, bei jedem NFL Spieler der mal 2-3 mio $ verdient hat. Da heißt es dann aber das die Amis und vorallem NFL Profis einen anderen Lebensstandart haben. Was auch sicherlich stimmt und woran sie auch selber schuld sind. Dennoch ändert es meist nix daran das es ihnen nicht reicht und sie sich dennoch sorgen machen darum. Und vielleicht gehts auch gar nicht nur um Geld. Vielleicht ist er gerne in SF, vielleicht hat er viele Freunde hier, vielleicht... usw.
Titel: Re: 49ers: Wie das Salary-Cap-Management den Absturz eingeleitet hat
Beitrag von: MoRe99 am Fr, 27. Nov. ’15, 15:58
Zitat von: MaybeDavis am Fr, 27. Nov. ’15, 15:52
Ganz ehrlich, dieses Argument bringe ich ständig, bei jedem NFL Spieler der mal 2-3 mio $ verdient hat.

Kaepernick hat aber alleine beim derzeitigen Vertrag über $12 Mio an Signing Bonus bekommen. Ist mMn schon noch mal eine andere Hausnummer. Aber letztlich ist es egal. Ich denke eh nicht, dass seine Vertragstruktur ernsthaft Einfluss auf seine Leistungen hat(te).
Titel: Re: 49ers: Wie das Salary-Cap-Management den Absturz eingeleitet hat
Beitrag von: jetto am Fr, 27. Nov. ’15, 16:13
Zitat von: MaybeDavis am Fr, 27. Nov. ’15, 15:40
Ich meinte auch nicht das er wegen dem Vertrag in ein Loch gefallen ist. Da hast du recht, das macht kein Sinn. Ich meinte, das er durch die Tatsache das er jederzeit gekündigt werden kann, nicht aus dem Loch rauskam. Ist wie gesagt nur ein Gedanke der mir kam. Könnte mMn sicherlich MIT (unter einigem anderem) ein Grund dafür sein das er nach dem Cardinals Game nicht mehr wieder zu Selbstbewusstsein gekommen ist.

Ah OK, das hab ich tatsächlich anders verstanden... Das kann man wie von dir angeregt natürlich diskutieren - ich bin da auf jeden Fall der selben Meinung wie MoRe99!

Zitat von: MoRe99 am Fr, 27. Nov. ’15, 15:48
Also, rein finanziell betrachtet sollte ihn eine mögliche Entlassung durch die Niners nicht schlecht schlafen oder spielen lassen. Wenn er es nicht ganz bescheuert anstellt müsste er mit dem, was er bisher schon bekommen hat (von den Niners und aus Werbeverträgen), für den Rest seines Lebens bereits ausgesorgt haben.
Vor allem da seine NFL Karriere ja noch nicht vorbei ist, davon bin ich felsenfest überzeugt
Titel: Re: 49ers: Wie das Salary-Cap-Management den Absturz eingeleitet hat
Beitrag von: MaybeDavis am Fr, 27. Nov. ’15, 16:13
Zitat von: MoRe99 am Fr, 27. Nov. ’15, 15:58
Zitat von: MaybeDavis am Fr, 27. Nov. ’15, 15:52
Ganz ehrlich, dieses Argument bringe ich ständig, bei jedem NFL Spieler der mal 2-3 mio $ verdient hat.

Kaepernick hat aber alleine beim derzeitigen Vertrag über $12 Mio an Signing Bonus bekommen. Ist mMn schon noch mal eine andere Hausnummer. Aber letztlich ist es egal. Ich denke eh nicht, dass seine Vertragstruktur ernsthaft Einfluss auf seine Leistungen hat(te).
Wie gesagt das mit den Hausnummern, ist immer so eine Sache. Ich würde sagen 2-3 Mio$ sind genug, die die 2-3mio haben brauchen aber mehr... Naja nu, ich wüsste keinen Grund warum jemand mit 15mio$ nicht auch mehr braucht.

Ob seine Vertragsstruktur nun was mit seinen Leistungen zu tun hat, würde ich auch nicht sagen, aber man weiß es nicht. Mir kam nur der Gedanke.
Titel: Re: 49ers: Wie das Salary-Cap-Management den Absturz eingeleitet hat
Beitrag von: frontmode am Fr, 27. Nov. ’15, 18:20
Zitat von: franky49ers am Fr, 27. Nov. ’15, 08:58
Jetzt wirds mir aber langsam zu bunt mit der ganzen Kritik!

Das Einzige, was ich kritisiere, ist, dass man Harbaugh vergrault hat und ihn durch einen Clown inkl. Zirkusstab ersetzt hat.

Also ist nur Kritik berechtigt, der Du zustimmst ;)  8) ::)
Titel: Re: 49ers: Wie das Salary-Cap-Management den Absturz eingeleitet hat
Beitrag von: Cordovan am Fr, 27. Nov. ’15, 18:37
Zitat von: frontmode am Fr, 27. Nov. ’15, 18:20
Zitat von: franky49ers am Fr, 27. Nov. ’15, 08:58
Jetzt wirds mir aber langsam zu bunt mit der ganzen Kritik!

Das Einzige, was ich kritisiere, ist, dass man Harbaugh vergrault hat und ihn durch einen Clown inkl. Zirkusstab ersetzt hat.

Also ist nur Kritik berechtigt, der Du zustimmst ;)  8) ::)
Die Frage ist, ob der dieser Kritik zustimmt? ;D
Titel: Re: 49ers: Wie das Salary-Cap-Management den Absturz eingeleitet hat
Beitrag von: wizard49er am Sa, 28. Nov. ’15, 17:28
Lauter Kritiker hier oder was! ?
Titel: Re: 49ers: Wie das Salary-Cap-Management den Absturz eingeleitet hat
Beitrag von: MaybeDavis am Sa, 28. Nov. ’15, 18:10
Zitat von: wizard49er am Sa, 28. Nov. ’15, 17:28
Lauter Kritiker hier oder was! ?
Das würde ich nicht so kritisch sehn...  :P
Titel: Re: 49ers: Wie das Salary-Cap-Management den Absturz eingeleitet hat
Beitrag von: snoopy am Sa, 28. Nov. ’15, 18:49
Da wir fern jeder Kritik stehen.
Titel: Re: 49ers: Wie das Salary-Cap-Management den Absturz eingeleitet hat
Beitrag von: Cordovan am Sa, 28. Nov. ’15, 20:31
Ich würde aber die Kritik hier nicht so kritisch sehen. :clown:
Titel: Re: 49ers: Wie das Salary-Cap-Management den Absturz eingeleitet hat
Beitrag von: wizard49er am Mo, 30. Nov. ’15, 16:39
Hier gibt es noch mehr KRITIK (https://de.wikipedia.org/wiki/Kritik)  ;)