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Trump or Clinton - Pest oder Cholera? Wie wählt das Board?

Begonnen von Duke, Mi, 2. Nov. ’16, 15:36

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Wen würde das Board zum Präsident der USA wählen

Hillary Clinton (Demokratische Partei)
23 (51.1%)
Donald Trump (Republikanische Partei)
12 (26.7%)
Gary Johnson (Libertarian Party)
4 (8.9%)
Jill Stein (Grüne Partei)
6 (13.3%)
Darrell Castle (Constitution Party)
0 (0%)
Evan McMullin (Unabhängig)
0 (0%)

Stimmen insgesamt: 45

Umfrage geschlossen: Di, 8. Nov. ’16, 16:03

snoopy

Ich habe nie gesagt, dass ALLE Pegida-Mitläufer doof sind.
Mir fehlt nur jegliches Verständnis für diese Mitmarschiererei.

Ich will und werde sicherlich auch nicht das große Rad drehen. Von meinen Grundsätzen bezüglich Religion, Ausnutzen der Religion und vor allem Mitmenschlichkeit werde ich aber nicht abweichen. Widerspricht meiner Natur.

Wenn jemand behauptet, diese oder jene Menschen sind mehr wert oder haben mehr geleistet (wenn, dann unsere Großeltern, ggf. noch Eltern) kann ich da nicht mitgehen. Impliziert nämlich, dass andere Menschen weniger leisten. Und da geht es schon los: wer sind die "Anderen". Leute , die nicht in Westdeutschland groß geworden sind? Leute, die "nur" als Gatarbeiter etwas geleistet haben? Menschen, die nicht römisch- katholisch sind?

So weltfremd bin ich nicht, dass alle "den selben Kontostand" haben müssen. Ist doch klar. Ich bin aber so weit Mensch, dass ich sehe, dass es mir besser geht als ca. 7 Mrd. Menschen auf diese Welt. Und zwar aufgrund von Leistung, klar, aber vor allem weil ich viel Glück habe, in diesem System zu leben. Ich will keinen Sozialismus, aber zumindest mehr Gerechtigkeit. Und im Gegensatz zu vielen, nichts zuletzt von denen, die noch viel mehr haben als ich, bin ich bereit zu teilen.

OwensOwensOwensOwensOwens!!!!CAUGHTIT!hecaughtithecaughtithecaughtit!!!

Candlestick

Zitat von: snoopy am Fr, 18. Nov. ’16, 17:06
Ich habe nie gesagt, dass ALLE Pegida-Mitläufer doof sind

Ich merke, du hast meine letzten Beiträge nicht gelesen, sonst wüsstest du, dass das ne Kritik an unseren Politikern war

snoopy

Doch schon, ich wollte es nur sicherstellen.
Falls jemand das von mir denken sollte. (Nicht zuletzt, weil ich ja auch Politiker bin)
OwensOwensOwensOwensOwens!!!!CAUGHTIT!hecaughtithecaughtithecaughtit!!!

schnurcks

Zitat von: stig49 am Do, 17. Nov. ’16, 11:27Gewalttaten von Flüchtlingen: Diese Statistik ist irreführend, weil sie auch Passvergehen beinhaltet. Was "richtige" Straftaten angeht, sind Flüchtlinge nicht auffälliger als Deutsche.
im folgenden Link sind die 142.500 Straftaten nach Delikten aufgeschlüsselt. Dort sind keine Passvergehen aufgeführt!
https://www.bka.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/DE/Kurzmeldungen/160909_KernaussagenKriminalitaetKontextZuwanderung.html
Zitat von: stig49 am Do, 17. Nov. ’16, 11:27Und das mit den Arbeitskräften ist kein Märchen. Schau Dir an, wieviele Facharbeiter uns in den nächsten Jahrzehnten fehlen werden aufgrund der geburtenschwachen Jahrgänge. Wieviel Rentner wir haben werden, für die jemand zahlen muss. Warum glaubst Du diese Zahlen denn nicht?
Meine Skepsis beruht darauf:
http://systematischkaffeetrinken.de/2016/09/08/fachkraeftemangel-ende-der-arbeit-bildung-qualifizierung/
http://www.bmas.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2015/arbeitsmarktprognose-2030.html
Ich zitiere einen Absatz daraus:
"Keine Abbau der Fachkräftelücke durch höhere Zuwanderung
Es gehört vermutlich zu den überraschenden Ergebnissen dieser Modellrechnungen, dass die
gesamtwirtschaftlichen Fachkräftesalden sich durch die höhere Zuwanderung nicht verändern. Bei
hoher Zuwanderung sind sie sogar etwas größer als bei kleiner. Dieser Befund hängt mit dem
höheren Wirtschaftswachstum und der steigenden Beschäftigung zusammen, die durch den
Multiplikatoreffekt der Angebotsausweitung ausgelöst werden. Damit kommen wir zu der Schlussfolgerung,
dass die höhere Zuwanderung langfristig nichts zum Abbau des Fachkräftemangels beitragen
wird. Sie füllt die Lücken nur kurzfristig. Nach der Auffüllung steigt die Arbeitskräftenachfrage
mindestens gleich schnell wie das durch die Zuwanderung erhöhte Arbeitsangebot. Der positive
Effekt der Zuwanderung erscheint also nicht in der Arbeitsmarktbilanz, sondern in der Wirtschaftsbilanz
in Form eines höheren Wirtschaftswachstums."


49er seit Anfang der 90er

schnurcks

Zitat von: Candlestick am Do, 17. Nov. ’16, 14:49Hier enttarnt sich manch Person dann doch, wenn sie nur sich als Opfer sieht. Die wahren Opfer sind Kriegsflüchtlinge, die Deutschland nicht mehr aufnehmen kann, weil irgendwelche Trittbrettfahrer ihnen die Plätze wegnehmen. Nur mal so.
Eine aktuelle Umfrage, wie viele Kriegsflüchtlinge es tatsächlich sind:
http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/fluechtlinge-in-deutschland-nur-49-aus-kriegsgruenden-696-aus-wirtschaftlichen-gruenden-a1977918.html?meistgelesen=1
49er seit Anfang der 90er

blubb0r

Zitat von: snoopy am Fr, 18. Nov. ’16, 18:14
(Nicht zuletzt, weil ich ja auch Politiker bin)

Ach echt?

Ich stimme deinen Ansichten nahezu 100%ig zu. Allerdings ist das Problem, dass man diese Einsicht nur in 60% der Gesellschaft findet und das genügt einfach nicht.
49ers in 2017
A New Hope
---------------
Teams live: 49ers (2x), Buccs (2x), Seahawks (2x), Jets, Steelers, Jags, Raiders, Cowboys, WFT, Falcons, Ravens, Giants, Chiefs, Dolphins

schnurcks

Zitat von: rene1511 am Do, 17. Nov. ’16, 15:37Zur Zeit kostet ein Asylbewerber ca 1250 € (quelle www.morgenpost.de was kostet ein Flüchtling) da sind aber nicht alle Kosten mit drin... d.h. eine Person in Deutschland müßte knapp 50.00€ im Jahr verdienen um nur einen Menschen mit seinen Steuern zu bezahlen... Wenn es dann aber weiterheißt das Grundgesetz kennt keine Obergrenze.... Ist irgendwann Mathematisch Schluss...

Und wenn man dann noch bedenkt das man ein Flüchtling in Lybien für 450 € "durchbekommt" könnte man für das Geld noch 2 anderen Menschen helfen.
ich weiss noch genau, wie entsetzt ich war, als ich das gelesen habe:
http://www.fr-online.de/flucht-und-zuwanderung/libanon-und-jordanien-grosse-not-in-fluechtlingslagern,24931854,31826658.html Unfassbar, das wir zu geizig waren, die großen Flüchtlingslager im Libanon, in Jordanien und er Türkei von Anfang stark zu unterstützen. Nun kostet es uns ein Vielfaches, verändert unser Land und beschäftigt uns Jahrzehnte.
49er seit Anfang der 90er

snoopy

Zitat von: blubb0r am Fr, 18. Nov. ’16, 18:56
Zitat von: snoopy am Fr, 18. Nov. ’16, 18:14
(Nicht zuletzt, weil ich ja auch Politiker bin)

Ach echt?

Ich stimme deinen Ansichten nahezu 100%ig zu. Allerdings ist das Problem, dass man diese Einsicht nur in 60% der Gesellschaft findet und das genügt einfach nicht.

Ja (aber nur im kleinen Rahmen)

Aufgeben ist keine Option ;)
OwensOwensOwensOwensOwens!!!!CAUGHTIT!hecaughtithecaughtithecaughtit!!!

MaybeDavis

Zitat von: reagan - The Left Hand am Fr, 18. Nov. ’16, 09:52
Zitat von: snoopy am Fr, 18. Nov. ’16, 09:41
Zitat von: 49erflo am Fr, 18. Nov. ’16, 00:25
Aber 10 Prozent der Bevölkerung braucht sich nicht wundern, wenn die anderen 90 Prozent keine Lust mehr haben, die Füße stillzuhalten. Wie man das ändern kann? Keine Ahnung. Wir werden es versuchen müssen. Das kann man nun auch auf alle weiteren Probleme anwenden. Wir müssen endlich mal URSACHEN bekämpfen und uns nicht immer am Sympton Flüchtling aufhängen. Die Frage ist nicht was machen wir jetzt, sondern warum ist er da?

So sieht es aus. Die Ursachen gilt es zu bekämpfen. Kann man natürlich nicht als "kleiner Mann". Da sieht man nur die Probleme vor der Haustür/auf der Straße.

Dennoch sollten wir nicht vergessen, dass es uns in Deutschland (Österreich, Schweiz...) verdammt gut geht. Das nun Leute kommen, denen es viel schlechter geht, dafür fehlt leider vollkommen das Verständnis.
MIR fehlt vollkommen das Verständnis für die Leute, die sich diesen PEGIDA-Aufhetzern anschließen. Schön pauschalieren, mitlaufen und nicht nachdenken - wie früher :pukey:

Im Grunde genommen geht es doch nicht um Religion oder Staatszugehörigkeit (wenn doch, erübrigt sich eh jegliche Diskussion), sondern darum, dass man seinen Lebensstandard und seinen "way of life" erhalten will. Weil, abgeben und teilen ist nicht .

Wenn wir mehr soziale Gerechtigkeit und bessere Umverteilung hier in Deutschland hätten, wären viele Themen kein Thema mehr. Das ist das, was wir hier tun können.

Naja, in Deutschland wird noch viel umverteilt. Da finden sich nicht viele Länder, die das ähnlich machen. Genau deshalb sind wir ja so attraktiv. Sicher waren die Flüchtlinge auch in anderen EU-Länder, die sie durchquert haben, bevor sie bei uns angekommen sind.
Umverteilung von Reich zu Arm ist gemeint, nicht die Umverteilung von Arm zu Arm ;).
Ich finde immer witzig wie die Menschen auf die Idee kommen, sie hätten weniger oder würden in Zukunft weniger bekommen WEIL jetzt die Flüchtlinge da sind... Meinst du die armen Deutschen bzw. die (untere) Mittelschicht, würde mehr vom Kuchen bekommen, wenn die Flüchtlinge nicht wären? Wann war das denn schonmal so in den letzten 30 jahren, das was für die Armen und die Mittelschicht getan wurde? Genau, das passiert nicht.
Es geht hier um die Millionen und Milliarden die bei einigen wenigen Deutschen liegen, die umverteilt werden müssen.

Mit dem hetzen der Masse gegen die Flüchtlinge, will man doch wieder nur spalten, das Volk teiln und davon ablenken wo die wahren Probleme sind. Leider fallen immer noch zu viele drauf rein und haben immer noch nicht verstanden wie der Hase läuft. Aber immerhin gibt es immer mehr die es checken.
NFL Teams live: 49ers (2x London / 1x Indianapolis), Patriots, Buccaneers (2x), Dolphins, Giants, Jaguars, Broncos, Bears,  Colts,

"Can you SMEEEELLLL what the Niners are cookin'" George Kittle

MaybeDavis

Zitat von: reagan - The Left Hand am Fr, 18. Nov. ’16, 10:54
Das hat K. Marx schon festgestellt:

"...daß die Menschen vor allen Dingen zuerst essen, trinken, wohnen und sich kleiden müssen, ehe sie Politik, Wissenschaft, Kunst, Religion usw. treiben können."
Sagt dir die maslovsche Bedürfnis-Pyramide was? Die zeigt das auch sehr gut auf.
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rene1511

Zitat von: snoopy am Fr, 18. Nov. ’16, 17:06
Ich habe nie gesagt, dass ALLE Pegida-Mitläufer doof sind.
Mir fehlt nur jegliches Verständnis für diese Mitmarschiererei.
Welche Möglichkeiten haben die Menschen hier in Deutschland denn sonnst um ihre Meinung zum Ausdruck zu bringen? Ich meine da laufen auch Menschen mit die sagen. "... und was ist mit uns?" Oder welche die Angst haben und sagen: "... Ich will nicht das meine Tochter irgendwann mit einem Kopftuch herumlaufen muss." Oder " ich will keinen importierten Terrorismus..."
Das dort auch der Rechte Bodensatz ist auch klar. Das ist so wie das die KKK anhänger wohl Trump gewählt haben....  Ob er das wollte oder nicht.
In den Medien haben sie keine Lobby... Im Gegenteil es wird von oben draufgehalten...
Durch die regierende Politik werden sie auch nicht vertreten. Diese vertreten halt der Meinung des PC's nimm es hin... bzw du hast alles hinzunehmen was unsere Sonnenkönig sagt.

Was sollen diese Menschen machen? Es einfach hinnehmen?

schnurcks

Zitat von: snoopy am Do, 17. Nov. ’16, 17:20Keine Religion verursacht etwas schlimmes. Es sind die Menschen, die die jeweilige Religion ausnutzen für ihren Lebensstil und ihre Ziele.
Den einzigen Ausweg für den Islam einen Weg in die Moderne zu finden, ist eine Reformation:
http://www.cicero.de/weltbuehne/reform-des-islam-der-islam-ist-mehr-als-eine-weltanschauung/60767
49er seit Anfang der 90er

MaybeDavis

Zitat von: rene1511 am Fr, 18. Nov. ’16, 11:09
Zitat von: snoopy am Fr, 18. Nov. ’16, 09:41
Zitat von: 49erflo am Fr, 18. Nov. ’16, 00:25
Aber 10 Prozent der Bevölkerung braucht sich nicht wundern, wenn die anderen 90 Prozent keine Lust mehr haben, die Füße stillzuhalten. Wie man das ändern kann? Keine Ahnung. Wir werden es versuchen müssen. Das kann man nun auch auf alle weiteren Probleme anwenden. Wir müssen endlich mal URSACHEN bekämpfen und uns nicht immer am Sympton Flüchtling aufhängen. Die Frage ist nicht was machen wir jetzt, sondern warum ist er da?

So sieht es aus. Die Ursachen gilt es zu bekämpfen. Kann man natürlich nicht als "kleiner Mann". Da sieht man nur die Probleme vor der Haustür/auf der Straße.

Dennoch sollten wir nicht vergessen, dass es uns in Deutschland (Österreich, Schweiz...) verdammt gut geht. Das nun Leute kommen, denen es viel schlechter geht, dafür fehlt leider vollkommen das Verständnis.
MIR fehlt vollkommen das Verständnis für die Leute, die sich diesen PEGIDA-Aufhetzern anschließen. Schön pauschalieren, mitlaufen und nicht nachdenken - wie früher :pukey:

Im Grunde genommen geht es doch nicht um Religion oder Staatszugehörigkeit (wenn doch, erübrigt sich eh jegliche Diskussion), sondern darum, dass man seinen Lebensstandard und seinen "way of life" erhalten will. Weil, abgeben und teilen ist nicht .

Wenn wir mehr soziale Gerechtigkeit und bessere Umverteilung hier in Deutschland hätten, wären viele Themen kein Thema mehr. Das ist das, was wir hier tun können.
Ok und wie willst du das machen?
Sollen alle hier in Deutschland mit maximal was weiß ich 1200€ auskommen (ist das das Existenzminimum in Deutschland?) Egal was er Arbeitet, oder auch nicht,wie lange und wo? Soll das gesamte Vermögen was irgendwo auf den Banken oder dem Kopfkissen liegen auf die Weltbevölkerung aufgeteilt werden? Was ist mit Sachwerten wie Häuser Autos Yachten Gold Schmuck usw.... Sollte man das dann Weltweit fordern, von den 17 Staaten die Reicher sind als Deutschland?
Selbst wenn man das Vermögen Sozialistisch verteilt... Was passiert dann z.b. in Afghanistan wenn das Geld durch Konsum aufgebraucht ist?

Es müssen Grundlagen in den Ländern geschaffen werden selbst zu Produzieren... In erster Linie Selbstversorger für Wasser und Nahrung (Grundbedürfnisse) dann Wohnung bzw. Unterbringung dann? Soll jedes Land sein eigenes IT Unternehmen / Bank / Textilwirtschaft usw. haben, und das in Zeiten der Globalisierung? 

Das größte Problem dieser Zeit ist einfach die Größe Anzahl an Menschen auf diesen Planeten plus die Tatsache das der Mensch die gestze der Natur ausser kraft setzt.
In der Natur regelt das Angebot von Wasser und Nahrung den Bestand. Aber es ist unmenschlich mit diesem Wissen das andere Menschen elendich Verenden diesen Menschen nicht zu helfen. Mit der heutigen Technik und Wissen können wir die Retten die vor einigen Jahren noch gestorben währen... Aber was dann? Die Menschen haben aber 0 Perspektive... Wie können wir dieß ändern ohne das es zu einer Völkerwanderung kommt? Und wer auf dieser Welt ist so uneinnützlich und bezahlt das?
Ein faires Steuersystem wäre schonmal ein guter Anfang:
- Vernünftige Vermögenssteuer
- Vernünftige Erbschaftssteuer
- Steuern auf Finanztransaktionen, die über einem gewissen Limit liegen (zb mehr als 10.000€)
usw.

Auch die Tatsache das teilweise technische Fortschritte unterdrückt werden um, um andere Wirtschaftszweige am leben zu halten, ist kontraproduktiv für die Welt.

Auf der Welt gibts mehr als genug Geld (wobei das nebensächlich ist) und vorallem genug Nahrung und Wasser um alle zu ernähren. Kleidung und Unterkunft sollte erst recht kein Problem sein. Würden eineíge Länder und Völker nicht so unterdrückt und ausgebeutet werden, wäre auch Völkerwanderung nicht nötig.

Auch die Kriege die geführt werden, bei denen es ausschliesslich um Resourcen wie Öl usw. zu bekommen, bzw. die Macht darüber, wären unnötig, wenn man sich mehr auf die Umwelt-freundlichen erneuerbaren Energien konzentrieren würde.

Es gibt eigentlich relativ einfache Antworten und umsetzungsmöglichkeiten auf viele große Fragen, aber diese 10% der Weltbevölkerung, die das große Vermögen und die Macht haben, möchten das natürlich nicht so gerne. Das ist das große Problem.
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MaybeDavis

Zitat von: snoopy am Fr, 18. Nov. ’16, 11:27
Jetzt macht du aber das ganz große Fass auf.
Die Milliarden Menschen auf der Welt sollte nun wirklich hier nicht das Thema sein. Da können deutsche Politiker auch nicht viel machen.

Ich bleibe mal national:
Ein guter Anfang wären schon mehr Erbschaftssteuer, höherer Spitzensatz, Bekämpfung von Korruption und Lobbyismus, ein wirklicher und auch umfassend umgesetzter Mindestlohn und vor allem mehr Besteuerung durch Kapitalerträge als durch Arbeit.

Ich weiß, hört sich sehr "wagenknechtig" an, wäre aber hier in Deutschland mal Zeit.

Statt dessen verschwenden wir unsere Zeit, um über religöse Ausrichtungen zu schwadronieren.
Das finde ich auch so eine komische Sache. Das was die Linken fordern, zumindest viele von ihnen, ist das was viele wollen. Aber die meisten sagen dann das man die Linke nicht wählen kann. Genauso der Satz den man früher immer gehört hat "Gysi ist klasse, aber in der falschen Partei". Klar haben viele dort eine Fragwürdige Vergangenheit. Aber wäre es nicht mal an der Zeit denen eine Chance zu geben, zu zeigen, ob sie das wirklich umsetzen wollen und können was sie sagen? Aber dann wählen viele doch wieder CDU oder SPD, die absolut für den Neo Liberalismus stehen und eben nicht für eine Umverteilung sind und eben nicht die Interressen der Mehrheit des Volks vertreten, sondern die einiger weniger und der großen Konzerne...
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MaybeDavis

Zitat von: reagan - The Left Hand am Fr, 18. Nov. ’16, 11:49
Da habe ich was:

http://www.bild.de/politik/ausland/hillary-clinton/clintons-streit-48787468.bild.html

Wenn man eben nicht auf seinen Mann hört. Habe ich gleich meiner Frau ausgedruckt  8)
Bild? really  ;D
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MaybeDavis

Zitat von: blubb0r am Fr, 18. Nov. ’16, 18:56
Zitat von: snoopy am Fr, 18. Nov. ’16, 18:14
(Nicht zuletzt, weil ich ja auch Politiker bin)

Ach echt?

Ich stimme deinen Ansichten nahezu 100%ig zu. Allerdings ist das Problem, dass man diese Einsicht nur in 60% der Gesellschaft findet und das genügt einfach nicht.
60%? Nee, die liegt leider weitaus tiefer. Würden 60% so denken wie Snoopy (und einige andere hier, mich eingeschlossen), würde sich auch etwas ändern.

Aber momentan ist im allgmeinen eine "stürmische Zeit", es liegt sehr viel Veränderung in der Luft. Ich glaube in einigen Jahrzehnten wird man auf unsere jetzige Zeit grade zurückblicken als den Anfang von etwas.
Es passiert momentan so viel: Snowden, Assange, Brexit, FlüchtlingswelleRechtsruck in Europa. Manches gut, manches schlecht. Und man sieht meiner Meinung nach auch wie sich die Einstellung der Menschen verändert. Die Menschen verstehen langsam das vieles falsch läuft und das sich was ändern muss an unserem System und an der Gesellschaft. Leider sind die Reaktionen sehr unterschiedlich. Manche verstehen langsam viele zusammenhänge und versuchen friedlich was zu ändern, andere gehen weit in die Rechte richtung und reagieren eher mit hass. Nicht nur in Deutschland sondern ganz Europa bzw die gesamte Welt entwickelt sich grade extrem.
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schnurcks

Zitat von: snoopy am Fr, 18. Nov. ’16, 09:41Das nun Leute kommen, denen es viel schlechter geht, dafür fehlt leider vollkommen das Verständnis.
MIR fehlt vollkommen das Verständnis für die Leute, die sich diesen PEGIDA-Aufhetzern anschließen.
Ich denke schon, das die meisten Deutschen Verständnis für Armutsmigration(Kriegsflüchtlinge sowieso) haben. ABER: werden wir durch die Aufnahme einiger Millionen die Welt verändern/verbessern? Werden alle in Deutschland ein glückliches zufriedenes Leben führen? Oder wird es dann nicht eher nach P. Scholl-Latour:
"Wer halb Kalkutta aufnimmt hilft nicht etwa Kalkutta, sondern wird selbst zu Kalkutta!"
Warst du schon mal bei PEGIDA vor Ort und hast die selbst ein Bild gemacht??
Hier mal das Positionspapier von PEGIDA:
http://www.i-finger.de/pegida-positionspapier.pdf Ich kann da auf den ersten Blick nichts Hetzerisches erkennen! Vielleicht "berichten" die Medien ja so, das du es so empfindest, wie du schreibst!
Zitat von: snoopy am Fr, 18. Nov. ’16, 09:41Im Grunde genommen geht es doch nicht um Religion oder Staatszugehörigkeit (wenn doch, erübrigt sich eh jegliche Diskussion), sondern darum, dass man seinen Lebensstandard und seinen "way of life" erhalten will. Weil, abgeben und teilen ist nicht .
Da hast du nicht ganz unrecht. Ich wäre aber mittlerweile dazu bereit, auf einen Prozentsatz an Lebensqualität,etc.(Konsumverhalten,"Geiz-ist-geil-Mentalität",usw) zu verzichten, wenn dafür Deutschland Deutschland bleibt,im Nahen/Mittleren Osten Frieden herrscht und mit Afrika so fair umgegangen wird, das sie sich selbst ernähren können und sie eine Perspektive haben,das die Menschen nicht ihr Glück woanders suchen.
49er seit Anfang der 90er

MaybeDavis

Zitat von: schnurcks am Fr, 18. Nov. ’16, 19:42
Zitat von: snoopy am Do, 17. Nov. ’16, 17:20Keine Religion verursacht etwas schlimmes. Es sind die Menschen, die die jeweilige Religion ausnutzen für ihren Lebensstil und ihre Ziele.
Den einzigen Ausweg für den Islam einen Weg in die Moderne zu finden, ist eine Reformation:
http://www.cicero.de/weltbuehne/reform-des-islam-der-islam-ist-mehr-als-eine-weltanschauung/60767
Der Islam reformiert sich doch schon, bzw. unterliegt wie alles der Veränderung. Die hier lebenden Muslime passen sich doch auch immer mehr der deutschen Kultur an. Und auch in vielen muslimischen Ländern geht es voran, bzw. ging es voran besser sie in die Steinzeit gebombt wurden.

Stell dir mal vor es wäre umgekehrt:
Stell dir vor Afganhistan und Irak hätten Deutschland, Frankreich, Großbrittanien und die USA angegriffen, hätten Merkel, Obama, Hollande und Blair gehängt, hätten die Städte zerbombt, hätten Millionen von menschen umgebracht unsere Politik, unser Militär und unsere Infrastruktur zerstört und hätten uns dann im Chaos zurückgelassen. Gebe es dann keine deutschen, britischen, französischen oder US Gruppen die sich organisieren und zu Terroristen werden um sich gegen die Besatzer zu wehren? Ganz sicher wäre das so.
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schnurcks

Zitat von: 49erflo am Fr, 18. Nov. ’16, 13:33Korrekt. Was wir brauchen ist zuerst eine autarke Versorgung durch erneuerbare und regionenunabhängige Energie. Heißt im Klartext: Der Westen muss auch ohne Öl und Gas auskommen. Ist dieser Zustand erreicht, wird der Kampf um Verbündete Regime im Nahen und Mittleren Osten enden. Sieht man sich die betroffenen Länder an, sind sie in ihrer Entwicklung heute im Vergleich zu den Sechziger Jahren sogar rückständiger. Das ist eine Katastrophe und vor allem durch Ressourcenkriege verursacht.
Zitat
Sehe ich genauso.

Zitat von: 49erflo am Fr, 18. Nov. ’16, 13:33Wer Bomben wirft, sät Hass. Das war so, ist so und wird immer so bleiben. Warum bleibt man trotzdem bei der Strategie, die Demokratie exportieren zu wollen?  :noidea:

Ich vermute nunmal, dass was anderes dahinter steckt.
100% Zustimmung
49er seit Anfang der 90er

schnurcks

Zitat von: Antares am Do, 17. Nov. ’16, 17:34Dennoch, nach meiner Erfahrung ist da eine deutlich höher Krimnialitätsbelastung gegeben.
Würde gernn wissen ob das schnurcks durch seine Arbeit, oder die seiner Frau bestätigen kann.
Ja,das kann ich bestätigen. In "meinem" Knast sitzen knapp 900 Gefangene. Gefühlt haben wir 70% Ausländeranteil. Ich habe mal für meine Station durchgezählt und denke, die ist für dieses Bundesland repräsentativ:
Insgesamt 34 Gefangene, davon 14 (Bio)Deutsche, 7 in Deutschland Geborene mit Migrationshintergrund, 13 Ausländer
Häufig zur Gewalt neigen hier Afrikaner und Afghanen.
49er seit Anfang der 90er

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