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*Live* aus Wisconsin

Begonnen von Jurgen, Fr, 12. Jul. ’13, 22:29

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stig49

 so geht man natürlich nicht mit Menschen um, aber der Asiate hatte schon auch einen an der Waffel. Muss man nur seinen Lebenslauf ansehen. oder wie es ein US Kommentator sagte: wenn mich drei Polizisten zum aufstehen auffordern, dann stehe ich auf  und beschwere mich anschließend.

Candlestick

Völlig egal. Er hat gebucht, er hat bezahlt, er hat auf einem Platz gesessen!

Nenne mir einen Grund, warum er ihn hätte räumen sollen? Es gibt keinen!

United ist ein *wortselbstzensiert*, was aber nicht wundert wenn man den obersten Chef reden hört.

Norton51

Das Verhalten von United geht gar nicht! Sie haben einen zahlenden Passagier für die Beförderung einer eigenen Crew auf diese Art und Weise aus dem Flugzeug gezogen und dabei auch noch verletzt!

Ich fliege mit denen nie, nie wieder! Komplett inakzeptables Verhalten.

Aber das Schöne ist: Das gibt ihnen ja jetzt auch gerade richtig einen mit. Sowohl der Marke, als auch der Aktie, als auch der Buchungslage.
Alleine der Verfall der Aktie nach dem Vorfall hat sie ja schon ne knappe Milliarde gekostet.

Flight 3411 werden sie noch sehr lange erinnern. Drecksairline.

Jurgen

Seh gerade in den Nachrichten das der CEO sich jetzt zum dritten male entschuldingt. Und sie werden JEDEM Passagier die im Flieger waren Ihr Geld zurueckgeben. Was eine  Firma!

stig49

#1964
Zitat von: Candlestick am Mi, 12. Apr. ’17, 23:56
Völlig egal. Er hat gebucht, er hat bezahlt, er hat auf einem Platz gesessen!

Nenne mir einen Grund, warum er ihn hätte räumen sollen? Es gibt keinen!

United ist ein *wortselbstzensiert*, was aber nicht wundert wenn man den obersten Chef reden hört.
doch, es gibt einen. Fluglinien dürfen das bei überbuchten Flügen,  selbst wenn der Grund nur ist, dass sie eigene Mitarbeiter transportieren müssen oder wollen.  dass das hier maximal dämlich gelaufen ist - Passagiere erst an Bord lassen und dann wieder rausholen mit so einer Begründung - ist überhaupt keine Frage.   aber wie der Passagier sich aufgeführt hat ist kindisch, auch wenn ich seinen Ärger voll verstehen kann. aber das passiert tausendfach jedes Jahr. ist mir auch schon mal selbst passiert.

und ich will damit jetzt nicht United verteidigen oder die gefühllosen Sicherheitsleute. Aber die Regeln sind nun mal so, auch in Flugzeugen gibt es eine Art Hausrecht. und das hätte der Passagier - sorry - akzeptieren sollen.

zugschef

#1965
Wie kann es einen überbuchten Flug überhaupt geben? Da fängt's ja schon an. Ich glaub' nicht, dass die alle mit Stift und Zettel gebucht haben, und dass das erst am Schluss aufgefallen ist, dass da kein Platz mehr ist.

stig49

Zitat von: zugschef am Do, 13. Apr. ’17, 07:14
Wie kann es einen überbuchten Flug überhaupt geben? Da fängt's ja schon an. Ich glaub' nicht, dass die alle mit Stift und Zettel gebucht haben, und dass das erst am Schluss aufgefallen ist, dass da kein Platz mehr ist.
Das gibt es weil erfahrungsgemäß so einige von denen die für einen Flug reserviert haben, nicht auftauchen. Bei vielen Tickets kann man ja ohne weiteres verschieben.  Das erlaubt den Fluggesellschaften in der rentablen Zone zu bleiben. und es wird nicht so oft zum Problem. Deshalb erlaubt es der Gesetzgeber. die Alternative wären höhere Ticket Preise

Candlestick

#1967
Zitat von: stig49 am Do, 13. Apr. ’17, 05:52
Zitat von: Candlestick am Mi, 12. Apr. ’17, 23:56
Völlig egal. Er hat gebucht, er hat bezahlt, er hat auf einem Platz gesessen!

Nenne mir einen Grund, warum er ihn hätte räumen sollen? Es gibt keinen!

United ist ein *wortselbstzensiert*, was aber nicht wundert wenn man den obersten Chef reden hört.
doch, es gibt einen. Fluglinien dürfen das bei überbuchten Flügen,  selbst wenn der Grund nur ist, dass sie eigene Mitarbeiter transportieren müssen oder wollen.  dass das hier maximal dämlich gelaufen ist - Passagiere erst an Bord lassen und dann wieder rausholen mit so einer Begründung - ist überhaupt keine Frage.   aber wie der Passagier sich aufgeführt hat ist kindisch, auch wenn ich seinen Ärger voll verstehen kann. aber das passiert tausendfach jedes Jahr. ist mir auch schon mal selbst passiert.

und ich will damit jetzt nicht United verteidigen oder die gefühllosen Sicherheitsleute. Aber die Regeln sind nun mal so, auch in Flugzeugen gibt es eine Art Hausrecht. und das hätte der Passagier - sorry - akzeptieren sollen.

Einerseits ja, andererseits gibt es in öffentlichen Verkehrsmitteln auch kein komplett freies Hausrecht der Anbieter. Das mal vorab.

Und sorry, aber so wie du argumentierst beginnst du hier ein Opfer zum Täter zu machen und beteiligst dich damit indirekt an einer Schmutzkampagne die gegen den armen Typen an mancher Stelle schon läuft. Dazu haben Zeugen schon eindeutig Position bezogen und zwar nicht gegen den Arzt. Man muss eher vermuten, dass United hier mit Schmutz wirft, um vor Gericht bessere Chancen zu haben.

Was bitte schön ist an seinem Verhalten kindisch gewesen? Er musste zur Arbeit und hat sich deswegen schon aufgrund seines Dienstverhältnisses mit seinem Arbeitgeber berechtigterweise zu weigern auszusteigen. Seine Pflicht ist pünktlich zur Arbeit zu kommen und United wollte dies verhindern und ist somit in der Bringschuld, nicht er.

Dein Verweis auf das Hausrecht zieht aus meiner Sicht auch überhaupt nicht, dies hat die Airline aus meiner Sicht verwirkt, als alle an Bord saßen. Damit haben sie erstmal akzeptiert alle mitzunehmen. Das Gepäck aller Personen war auch an Bord. Das dürfte juristisch damit absolut nicht so klar sein wie du behauptest. Es weicht nämlich von der Norm wie das sonst gehandhabt wird deutlich ab. Das hätten sie vor dem Boarding regeln müssen.

Man kann nicht erst alle an Bord lassen und danach anfangen willkürlich und brutal auf sein Hausrecht pochen, denn nicht ohne Grund ist das Hausrecht in öffentlichen Verkehrsmitteln juristisch eingeschränkt. Den Verweis hörte ich gestern auch von einem Juristen, dass die Airline sich als alle an Bord befanden juristisch auf ganz dünnem Eis befand. Die hätten das vorher klären müssen, um juristisch sauber zu bleiben. Danach ist das Hausrecht wie gesagt sehr eingeschränkt. Vielleicht führt das alles ja zu ner sauberen juristischen Klärung, wäre sicher hilfreich.

Und wenn du immer noch sagst die Airline durfte dies doch so und dich entsprechend auskennst, dann weißt du auch, dass Personen, die gegen den Willen nicht mitfliegen dürfen, obwohl sie nicht Schuld sind, dann Ansprüche gegen die Airline haben, die nie angeboten wurden - dazu gehört dann auch eine Bar-Entschädigung statt beschissener Gutscheine die kein Mensch braucht, ich zumindest nicht.

Jede Art der Kritik an dem Passagier und jede Art einer Aussage die in Richtung "die dürfen das" geht, ist aus meiner Sicht vermessen. So wie es lief, dürften sie das nämlich nicht. Und 4 Milliarden Aktienkursverlust, wahrscheinlich demnächst jede Menge Klagen am Hals, komplette Einnahmen eines Fluges weg, all dies zeigt, dass ich da nicht allein stehe.

Kindisch reagierte allein die Airline samt dem Oberkind Munoz - die aber dafür jetzt die Quittung bekommen und die ist teuer. Extrem teuer und das ist auch gut so.

jetto

Zitat von: stig49 am Do, 13. Apr. ’17, 08:13
Zitat von: zugschef am Do, 13. Apr. ’17, 07:14
Wie kann es einen überbuchten Flug überhaupt geben? Da fängt's ja schon an. Ich glaub' nicht, dass die alle mit Stift und Zettel gebucht haben, und dass das erst am Schluss aufgefallen ist, dass da kein Platz mehr ist.
Das gibt es weil erfahrungsgemäß so einige von denen die für einen Flug reserviert haben, nicht auftauchen. Bei vielen Tickets kann man ja ohne weiteres verschieben.  Das erlaubt den Fluggesellschaften in der rentablen Zone zu bleiben. und es wird nicht so oft zum Problem. Deshalb erlaubt es der Gesetzgeber. die Alternative wären höhere Ticket Preise

Manche Airlines (und auch Hotels!!) überbuchen bestimmte ("Renn")Strecken bis 120-125%. Das ist durchaus üblich. Wie gesagt, ich darf mich hier fast täglich um Kunden von uns kümmern die es erwischt hat.


stig49

#1969
Zitat von: Candlestick am Do, 13. Apr. ’17, 08:31
Zitat von: stig49 am Do, 13. Apr. ’17, 05:52
Zitat von: Candlestick am Mi, 12. Apr. ’17, 23:56
Völlig egal. Er hat gebucht, er hat bezahlt, er hat auf einem Platz gesessen!

Nenne mir einen Grund, warum er ihn hätte räumen sollen? Es gibt keinen!

United ist ein *wortselbstzensiert*, was aber nicht wundert wenn man den obersten Chef reden hört.
doch, es gibt einen. Fluglinien dürfen das bei überbuchten Flügen,  selbst wenn der Grund nur ist, dass sie eigene Mitarbeiter transportieren müssen oder wollen.  dass das hier maximal dämlich gelaufen ist - Passagiere erst an Bord lassen und dann wieder rausholen mit so einer Begründung - ist überhaupt keine Frage.   aber wie der Passagier sich aufgeführt hat ist kindisch, auch wenn ich seinen Ärger voll verstehen kann. aber das passiert tausendfach jedes Jahr. ist mir auch schon mal selbst passiert.

und ich will damit jetzt nicht United verteidigen oder die gefühllosen Sicherheitsleute. Aber die Regeln sind nun mal so, auch in Flugzeugen gibt es eine Art Hausrecht. und das hätte der Passagier - sorry - akzeptieren sollen.

Einerseits ja, andererseits gibt es in öffentlichen Verkehrsmitteln auch kein komplett freies Hausrecht der Anbieter. Das mal vorab.

Und sorry, aber so wie du argumentierst beginnst du hier ein Opfer zum Täter zu machen und beteiligst dich damit indirekt an einer Schmutzkampagne die gegen den armen Typen an mancher Stelle schon läuft. Dein Verweis auf das Hausrecht zieht aus meiner Sicht auch überhaupt nicht, dies hat die Airline aus meiner Sicht verwirkt, als alle an Bord saßen. Damit haben sie erstmal akzeptiert alle mitzunehmen.
Man kann nicht erst alle an Bord lassen und danach anfangen willkürlich und brutal auf sein Hausrecht pochen, denn nicht ohne Grund ist das Hausrecht in öffentlichen Verkehrsmitteln juristisch eingeschränkt. Den Verweis hörte ich gestern auch von einem Juristen, dass die Airline sich als alle an Bord befanden juristisch auf ganz dünnem Eis befand. Die hätten das vorher klären müssen, um juristisch sauber zu bleiben. Danach ist das Hausrecht wie gesagt sehr eingeschränkt. Vielleicht führt das alles ja zu ner sauberen juristischen Klärung, wäre sicher hilfreich.


Jede Art der Kritik an dem Passagier und jede Art einer Aussage die in Richtung "die dürfen das" geht, ist aus meiner Sicht vermessen. So wie es lief, dürften sie das nämlich nicht. Und 4 Milliarden Aktienkursverlust, wahrscheinlich demnächst jede Menge Klagen am Hals, komplette Einnahmen eines Fluges weg, all dies zeigt, dass ich da nicht allein stehe.

Kindisch reagierte allein die Airline samt dem Oberkind Munoz - die aber dafür jetzt die Quittung bekommen und die ist teuer. Extrem teuer und das ist auch gut so.
Warum gehst Du mich jetzt an? Ich bin nicht der Sprecher von United. Ich finde Munoz auch Scheisse und ich finde, man hätte den Mann nicht so rauszerren dürfen. keinesfalls.

Aber ich versuche das halt abgewogen zu sehen, was Du mit dem Posting oben nicht tust. gefühlt bin ich ja ganz bei Dir. Faktisch ist es aber nun mal amders, und ich habe es nicht erfunden:

Die Airline darf auch jemand, der schon sitzt, wieder zum Verlassen auffordern. Wenn man sich dann an den Sitz klammert, ist es - in meinen Augen - kindisch und es ignoriert Tatsachen, die man beim Ticketkauf übrigens rechtlich anerkannt hast.

Wenn Du ein Ticket kaufst und dich für einen bestimmten Flug reservierst, hast Du keine Garantie, dass Du zu dem Zeitpunkt auch mitkommst. Nur eine hohe Wahrscheinlichkeit. So ist es schon seit Jahrzehnten weltweit bei Linienflügen.  Die Airline kann Dich runternehmen, zum Beispiel wenn überbucht ist. Anspruch hast Du lediglich auf die vorher genau festgelegte Entschädigung. Es fallen ja auch mal Flüge ganz aus, dann kommst Du auch nicht mit. Und wenn es nicht die Schuld der Airline ist (Wetter, Flugzeug unvorhersehbar kaputt), dann kriegst Du nicht mal die Entschädigung.

Darauf muss man doch hinweisen können, ohne dass man zum Komplizen von Munoz erklärt wird. :noidea:
Und nochmal: so kann man mit dem sich kindisch verhaltenden Fluggast nicht umgehen!

P.S. ich bin nicht nur einmal nicht mitgekommen, und ich habe meine Entschädigungen immer in bar bekommen.

Candlestick

#1970
Zitat von: stig49 am Do, 13. Apr. ’17, 09:57
Warum gehst Du mich jetzt an? Ich bin nicht der Sprecher von United. Ich finde Munoz auch Scheisse und ich finde, man hätte den Mann nicht so rauszerren dürfen. keinesfalls.

Aber ich versuche das halt abgewogen zu sehen, was Du mit dem Posting oben nicht tust. gefühlt bin ich bei Dir. Faktisch ist es nun mal so, und ich habe es nicht erfunden:

Die Airline darf auch jemand, der schon sitzt, wieder zum Verlassen auffordern. Wenn man sich dann an den Sitz klammert, ist es - in meinen Augen - kindisch und es ignoriert Tatsachen, die man beim Ticketkauf übrigens rechtlich anerkannt hast.

Wenn Du ein Ticket kaufst und dich für einen bestimmten Flug reservierst, hast Du keine Garantie, dass Du da auch mitkommst. Nur eine hohe Wahrscheinlichkeit. So ist es schon seit Jahrzehnten weltweit bei Linienflügen.  Die Airline kann Dich runternehmen, zum Beispiel wenn überbucht ist. Anspruch hast Du lediglich auf die vorher genau festgelegte Entschädigung. Es fallen ja auch mal Flüge ganz aus, dann kommst Du auch nicht mit. Und wenn es nicht die Schuld der Airline ist (Wetter, Flugzeug unvorhersehbar kaputt), dann kriegst Du nicht mal die Entschädigung.

Darauf muss man doch hinweisen können, ohne dass man zum Komplizen von Munoz erklärt wird. Finde ich nicht fair :noidea:
Und nochmal: so kann man mit dem sich kindisch verhaltenden Fluggast nicht umgehen!

Naja du musst jetzt auch nicht alles als persönliche Attacke lesen, so schreibe ich das nu auch nicht. So ist es nicht gemeint.

Denn so im Ganzen mit deiner letzten Ansage kommen wir schon eher zusammen, denn ich finde, dass ebenso gilt was du mir vorwirfst: ich finde deine Aussagen waren alles andere als ausgewogen und darauf habe dann eben ich reagiert. Finde ich auch schon interessant, dass du deins als ausgewogen bezeichnest, ich aber eben auf aus keiner Sicht unausgewogenes reagiert habe. So unterschiedlich sind Maßstäbe. Oder man geht zu sehr davon aus, dass etwas klar rüberkommen muss, aber nur im eigenen Kopf klar ist

Angehen würde ich das daher nicht nennen, ich vertrete hier nur einen klaren Grundsatz wie man mit Kunden, mit Menschen umzugehen hat. Ich wäre heute meinen Job los, wäre ich so mit einem Kunden umgegangen und wahrscheinlich würde ich auch aufgrund sie über Verfehlung nicht leicht nen neuen Job finden.

Juristisch überlassen wir das jetzt aber mal den Gerichten. Ich stelle das System Überbuchung und Ausgleichszahlungen ja auch nicht in Frage und im Normfall stimmen deine Aussagen. Meine Zweifel zu diesem sehr speziellen Fall hast du alle gelesen und diese Zweifel haben ebenso einige Experten und teilweise gab es in der Hinsicht sehr teure Urteile gegen die Airlines bzw. gab es teure Vergleiche, weil die natürlich auch keine Urteile haben wollen.

Das bleibt meine Aussage: das Hausrecht im Personenverkehr hat Grenzen, die stehen auch im Gesetz und werden jetzt geprüft.

Moralisch gesehen bleibt es unter aller Sau, da sind wir ja einig.

kicker

Mal ein -zugegeben extremes - Beispiel.
In der Luft wird festgestellt, dass ein Passagier zuviel an Bord ist. Darf die Gesellschaft aufgrund ihres Hausrechts dann den Passagier aus dem Flugzeug werfen? (Die Sicherheit der anderen Passagiere wäre ja gefährdet.)

Rechteabwägung!

Im vorliegenden Fall.
Wer verliert mehr Geld; UA weil ein andres Flugzeug mangels Crew nicht starten kann oder der Passagier, der eventuell seinen Arbeitsplatz verliert?

BTW Ich bin früher viel mit UA geflogen, das einzige Mal das ich in Boston zurückgeblieben bin, war aber mit Delta.


TheBeast

Zitat von: kicker am Do, 13. Apr. ’17, 11:07
Mal ein -zugegeben extremes - Beispiel.
In der Luft wird festgestellt, dass ein Passagier zuviel an Bord ist. Darf die Gesellschaft aufgrund ihres Hausrechts dann den Passagier aus dem Flugzeug werfen? (Die Sicherheit der anderen Passagiere wäre ja gefährdet.)

Rechteabwägung!

Im vorliegenden Fall.
Wer verliert mehr Geld; UA weil ein andres Flugzeug mangels Crew nicht starten kann oder der Passagier, der eventuell seinen Arbeitsplatz verliert?

BTW Ich bin früher viel mit UA geflogen, das einzige Mal das ich in Boston zurückgeblieben bin, war aber mit Delta.



Die Antworten: Nein (darf sie nicht), nein (sind sie nicht - war zugegeben aber keine Frage), United.

Jurgen

And so it begins.......Pressekonference in 2 Std. mit Anwaelten des Arztes.

Fuer Amerik. Verhaeltnisse wird das ein 'gefundenes Fressen' fuer die Anwaelte sein.....

MaybeDavis

Unakzeptabel!!!
Ich hoffe die gehen Pleite!
So müssten die Leute viel öfter gegen solche skrupellosen Firmen vorgehen, in dem sie dort nicht mehr "kaufen" (so wie es jetzt bei UA geschieht).
Leider bewirkt so ein Einzelfall auf Video, mehr (warscheinlich auch nur kurzfristig, aber immerhin), als dauerhafte Fehlverhalten was nicht (jedem) so offensichtlich ist. Wie zb. irgendwelche Firmen die Kinderarbeit betreiben, ausbeuten usw.

Zumindest zeigt das (wie gesagt, ich vermute leider nur kurzfristig, da Leute schnell "vergessen"), was wir mit unserer Brieftasche bzw Kaufentscheidung alles bewirken können...!
NFL Teams live: 49ers (2x London / 1x Indianapolis), Patriots, Buccaneers (2x), Dolphins, Giants, Jaguars, Broncos, Bears,  Colts,

"Can you SMEEEELLLL what the Niners are cookin'" George Kittle

Diabolo

Zitat von: MaybeDavis am Do, 13. Apr. ’17, 16:23
Ich hoffe die gehen Pleite!
Nö. Da können die ganzen Angestellten ja nix für die dann ihren Job los wären. Aber den Munoz austauschen und die policies für solche Fälle überarbeiten wäre nicht verkehrt.
BREAKING NEWS: In Schenefeld fällt gerade eine Schaufel um.

MoRe99

Zitat von: Diabolo am Do, 13. Apr. ’17, 16:47
Zitat von: MaybeDavis am Do, 13. Apr. ’17, 16:23
Ich hoffe die gehen Pleite!
Nö. Da können die ganzen Angestellten ja nix für die dann ihren Job los wären. Aber den Munoz austauschen und die policies für solche Fälle überarbeiten wäre nicht verkehrt.

+1
"Fear can hold you prisoner. Hope can set you free." (Stephen King)

MaybeDavis

Zitat von: MoRe99 am Do, 13. Apr. ’17, 16:55
Zitat von: Diabolo am Do, 13. Apr. ’17, 16:47
Zitat von: MaybeDavis am Do, 13. Apr. ’17, 16:23
Ich hoffe die gehen Pleite!
Nö. Da können die ganzen Angestellten ja nix für die dann ihren Job los wären. Aber den Munoz austauschen und die policies für solche Fälle überarbeiten wäre nicht verkehrt.

+1
Halte ich für eins der größten Probleme heutzutage, das man Firmen "rettet" usw. damit die Jobs nicht verloren gehen. Was die Firma tut spielt dabei oft halt keine Rolle (ja, ich hab das gelesen mit policies überarbeiten, aber warscheinlich würde die einzige Änderung sein, das Handys und Fotoapparate an Board verboten sind ;)).

Die Menschen brauchen keine Jobs, nur das Geld was die Jobs bringen ;).

Es gibt auch andere Jobs. Wenn die UA Pleite geht, wird die Nachfrage nach Flügen allgmein nicht zurück gehen. Andere Firmen, bessere Firmen, haben dann mehr Aufträge und brauchen auch mehr Personal...
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"Can you SMEEEELLLL what the Niners are cookin'" George Kittle

MoRe99

Zitat von: MaybeDavis am Do, 13. Apr. ’17, 17:06
Halte ich für eins der größten Probleme heutzutage, das man Firmen "rettet" usw. damit die Jobs nicht verloren gehen.

Wer sagt denn was von "retten"?  :noidea:  Das klingt für mich danach, dass z.B. der Staat die Firma rettet. Darum geht es doch gar nicht.  ???  Es geht darum, dass das Unternehmen sich grundlegend (!) ändert!

Zitat
Was die Firma tut spielt dabei oft halt keine Rolle (ja, ich hab das gelesen mit policies überarbeiten, aber warscheinlich würde die einzige Änderung sein, das Handys und Fotoapparate an Board verboten sind ;)).

Wenn das die einzige Änderung ist bin ich bei dir, dass die Firma Pleite gehen soll. Denn das hat mit einer echten Änderung nichts zu tun. Die Chance, sich grundlegend zu ändern, sollte man dem unternehmen aber durchaus geben. Nochmals: es geht nicht um "retten", sondern um "ändern".

Zitat
Die Menschen brauchen keine Jobs, nur das Geld was die Jobs bringen ;).

Es gibt auch andere Jobs. Wenn die UA Pleite geht, wird die Nachfrage nach Flügen allgmein nicht zurück gehen. Andere Firmen, bessere Firmen, haben dann mehr Aufträge und brauchen auch mehr Personal...

Klar. Mein Job in der Stadt, in der ich wohne und lebe, ist weg, da bekomme ich hier sicher einen gleichwertigen Job.  ::)  Nicht jeder kann/will einen Umzug mitmachen, nicht jeder wird einen anderen Job finden. Ich verstehe einfach nicht, was daran besser sein soll, ein Unternehmen Pleite gehen zu lassen, als dass das Unternehmen sich ändert. Zumal bei einer Pleite eines Unternehmens immer auch andere Unternehmen (z.B. Zulieferer etc.) mit dran hängen, die ebenfalls in Probleme kommen können.
"Fear can hold you prisoner. Hope can set you free." (Stephen King)

Jurgen

Oh Mann - der 69-jährige Arzt David Dao, habe bei dem Vorfall am Sonntag zwei Vorderzähne verloren, eine Gehirnerschütterung erlitten und sich die Nase gebrochen.

,,Durch den Gang gezogen zu werden, war für ihn schrecklicher und schlimmer als das, was er erlebt hat, als er Vietnam verlassen hat", erklärte Anwalt Thomas Demetrio. Der 69-Jährige verließ Vietnam demnach 1975 auf einem Boot.

Tagesspiegel

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