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O-Line

Begonnen von Funky, Fr, 26. Jul. ’24, 07:28

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Funky

Mal eine Frage in die Runde an die Coaches (wie @snoopy) oder ehemalige O-Liner.

Wie gut kann man (z.B. über Gewicht und Training) steuern, dass man zur kommenden Saison besser im Passblocking ist (ggf. zu lasten des Runblockings).

Wenn man sich mal die Grades bei PFF anschaut, dann sind die Niners seit 2020 (hängt wahrscheinlich auch mit Trent Williams zusammen) stark im Runblocking. Nur 2022 hatte man hier eine heftige Delle. Im Passblocking gab es 2 Dellen (2020 & 2023), also immer dann wenn man das Runblocking deutlich verbessert hatte.

Auch wenn die Niners mit Purdy sicherlich nicht so einen großen Fokus auf das Passblocking legen müssen wie andere Teams, denke ich schon, dass man das Passblocking verbessern wird. Da kommt es dann wahrscheinlich auf die "richtige" Balance an.

Oder stelle ich mir das zu einfach vor?

Runblocking wird m.E. schon noch Fokus haben müssen, da wir außer Samuel nicht unbedingt RBs haben, die besonders elusiv sind.
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snoopy

#1
Zum Passblocking benötigt man neben den physischen Details (Gewicht, Armlänge...) vor allem auch Technik. Und, ja, das wird gelernt und lässt sich lernen. Jedoch meinen NFL-Profis auch manchmal, dass Basics nicht mehr wichtig wären ???  Wichtig sind natürlich die Arme, aber eigentlich liegt das Problem eher in der Hüft- und Beinarbeit. Je kräftiger, desto unbeweglicher und langsamer wird man natürlich.  Irgendwann reicht die Masse nicht mehr aus (bei TW funkioniert es immer noch erstaunlich gut).

Viel hilft tatsächlich auch Erfahrung: ich muss wissen, wie der Rusher "tickt" und ich muss wissen, wie sich mein QB verhält. Die halbe Sekunde, die ich dadurch erarbeiten kann ist ja oftmals entscheidend.

Was mE aber immer noch am wichtigsten ist, ist das Auge und die Zusammenarbeit. Als Beispiel: will ich im Pass Zoneblocking machen, spiele ich nicht gegen den Mann (außer, meistens, mindestens ein Tackles) sondern die Zone. Egal was passiert, die muss ich halten. Das Übernehmen und neu fokussieren (Stunts, Blitze) ist miteinander zu trainieren. Heißt: neben den Fähigkeiten ist gemeinsames Training/Abstimmung notwendig. Eine gute Defense würde die besten zusammengeürfelten 5 OLiner auseinandernehmen.

Fazit: ja, man kann sich etwas verbessern und es muss nicht auf Kosten des Laufspieles gehen.
OwensOwensOwensOwensOwens!!!!CAUGHTIT!hecaughtithecaughtithecaughtit!!!

Funky

Ich habe in meiner "Statistik-Bastelwerkstatt" jetzt übrigens einen Wert kreiert, der die O-Liner vergleichbarer macht. Das geht so ein wenig in Richtung PFFs PBE (Passblocking Efficiency), ist halt nur genauer, da mein Stat auch die Verhältnisse berücksichtigt, wer welchen Anteil auf Center, Guard oder Tackle aufgestellt und welcher Anteil True-Pass-Sets waren.

Demnach war letzte Saison die schlechteste Saison unserer O-Liner im Passblocking. 2022 war dagegen die beste Saison (vor 2019).

Wer sich das Abschneiden der Niners letzte Saison im Ligavergleich, die besten und schlechtesten Passblocker unter Shanahan und einen OL-Vergleich seit 2017 anschauen möchte, kann das hier tun:

https://x.com/realfunk_y/status/1817479831400927302

Die Formel, die ich kreiert habe, sieht übrigens so aus:

(Passblocks - Sacks * (Snap% Center * TPS Passblocks / Passblocks * Faktor 1,57) + (Snap% Center * No TPS Passblocks / Passblocks * Faktor 1,36) + (Snap% Guard * TPS Passblocks / Passblocks * Faktor 1,16) + (Snap% Guard * No TPS Passblocks / Passblocks * Faktor 1,16) + (Snap% Tackle * TPS Passblocks / Passblocks * Faktor 0,75) + (Snap% Tackle * No TPS Passblocks / Passblocks * Faktor 0,76) * 15 - Hits * (Snap% Center * TPS Passblocks / Passblocks * Faktor 1,5) + (Snap% Center * No TPS Passblocks / Passblocks * Faktor 1,22) + (Snap% Guard * TPS Passblocks / Passblocks * Faktor 0,99) + (Snap% Guard * No TPS Passblocks / Passblocks * Faktor 1,06) + (Snap% Tackle * TPS Passblocks / Passblocks * Faktor 0,85) + (Snap% Tackle * No TPS Passblocks / Passblocks * Faktor 0,86) *10 - Penalties * ((Snap% Center * Passblocks * Faktor 1,38)+ (Snap% Guard * Passblocks * Faktor 1,13) + (Snap% Tackle * Passblocks * Faktor 0,79))/ Passblocks * 7,5 - Hurries * (Snap% Center * TPS Passblocks / Passblocks * Faktor 1,5) + (Snap% Center * No TPS Passblocks / Passblocks * Faktor 1,22) + (Snap% Guard * TPS Passblocks / Passblocks * Faktor 0,99) + (Snap% Guard * No TPS Passblocks / Passblocks * Faktor 1,06) + (Snap% Tackle * TPS Passblocks / Passblocks * Faktor 0,85) + (Snap% Tackle * No TPS Passblocks / Passblocks * Faktor 0,86) * 5) / Passblocks * 100
   
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Duke

Ergänzend zu snoopys Ausführungen: es kommt halt auch viel auf das angewandte Blockschema und die Stärke/das Können deiner Nebenspieler an. beides kann individuelle Schwächen ausmerzen, oder halt deutlich sichtbar machen
Rattay is the only quarterback in NFL history to throw 3 consecutive passes all going for touchdowns (2007)

Funky

Danke für das Feedback.

Das ist mir grundsätzlich bewusst. Mir ging es in erster Linie darum, wie gut man an der Balance schrauben kann. Ich kann mich an ein Interview vor Jahren mit McGlinchey erinnern. Da sagte er, dass er in der Offseason entweder viel Gewicht draufpacken oder runterschrauben musste, weil man eben entweder sich im Passblocking oder Runblocking verbessern wollte.
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snoopy

Eher NEIN als JA.
Natürlich ist rein physikalisch ein gewisses Gewicht (und ein guter Tiefpunkt) schlicht nötig.

Aber er vergisst dabei die Techhnik, den Speed, die Schemen etc.
Das ist einfach zu einfach gedacht. Klar ist man mit etwas weniger Gewicht in der Regel etwas besser auf den Beinen, aber 5kg mehr oder weniger fallen bei den Größenordnungen nicht so "ins Gewicht".

OwensOwensOwensOwensOwens!!!!CAUGHTIT!hecaughtithecaughtithecaughtit!!!

Funky

Zitat von: snoopy am Fr, 16. Aug. ’24, 10:38Wäre das nicht einen eigenen Thread wert?

Haben wir ja bereits  ;)

Zitat von: Cordovan am Fr, 16. Aug. ’24, 07:56Genau auf das wollte ich auch hinaus. Der wichtigste Mann in der O wird eher unzureichend geschützt...jeder zusätzliche Hit birgt die Gefahr einer Verletzung

Vorab: Bei Purdys Verletzung war es m.M.n. TE Tyler Kroft, der Reddick nicht blocken konnte. Also kein O-Liner.

Wenn man sich die letzte Saison mal anschaut, musste Purdy in der regular Season 42 Hits einstecken (Platz 13 mit 3 weiteren QBs/Goff 69 und Mahomes 65 haben am meisten eingesteckt). Nun ist es aber auch so, dass die Niners im Vergleich eher weniger Dropbacks haben, weil sie auch nicht so viel passen wie andere Teams. Wenn man sich die Hits per Dropback anschaut, dann war er mit 8,43% im Mittelfeld der Liga. 2022 (Achtung kleine Samplesize) als die Niners laut PFF mit die beste Passprotection hatten, war seine Quote geringfügig besser mit 7,98%. Garoppolos Quote lag bei 7,29%. Nun denke ich, dass die "escape ability" bei Purdy besser ist als bei Garoppolo. Aber Garoppolo hatte ein deutlich geringeres TTT. Das wird auch eine Rolle spielen.


Zitat von: IamNINER am Fr, 16. Aug. ’24, 10:24Was ich aber eben immer noch von niemandem gehört habe, ist, was denn konkret die OL verbessern würde. Also was die 49ers nun genau machen sollten, damit die OL adäquat adressiert ist.

Nun, ich kritisiere die OL nicht bzw. denke, dass man auch mit der OL erfolgreich sein kann. Ich glaube aber, dass die Niners eine große Baustelle/Schwachstelle beseitigt haben. Spencer Burford wird wahrscheinlich durch Feliciano oder Puni ersetzt, was die Line stabilisieren könnte. Entgegen des Runblockings geht es im Passblocking m.M.n. darum, Schwachstellen zu beseitigen. Denn die werden von der gegnerischen D attackiert. McKivitz, der ja oft als Schwachstelle bezeichnet wird, hatte letzte Saison halt 2 richtig miese Spiele (Steelers, Ravens) und 1-2 schwächere. Ansonsten war er zumindest solide.
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Funky

Kritik an der O-Line ist nicht neu. Dazu sind mir heute zwei Posts in die Timeline geflogen. Danach sieht unsere OL im Passblocking gar nicht so schlecht aus.
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IamNINER

Ich glaube auch, dass - ähnlich wie die Verletzungen - der gefühlte Druck auf den Quarterback beim eigenen Team einfach höher ist, weil man mehr sieht als von anderen Teams und sich wohl um den eigenen Quarterback etwas mehr sorgen macht, als um andere Quarterbacks.

In der ganzen OL-Thematik ist meiner Ansicht nach das wichtigste, dass die Kombination OL/QB effizient ist. Wenn ich mir dann überlege, dass Purdy letzte Saison einen Franchise Rekord für Passing Yards aufgestellt hat (egal ob nun dank YAC oder AY oder whatever) zeigt dies, dass die Passing Offense mit dieser OL doch effizient funktioniert.

2022 wenn man die 5 Starts nimmt und auf eine ganze Saison hochrechnet kommt man auf 3514 Yards für Brock Purdy. Diese Saison auf 4396 Yards. 2022 wäre all time bei den 49ers Platz 15 gewesen und in diesem Jahr auf 16 Spiele hochgerechnet wäre es der neue Rekord.
2017 1st Rd get Myles Garrett, trade for Christian McCaffrey Sign Kyle and John and let them do their thing...

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Funky

@IamNINER Du hast ja richtig viele Antworten bzgl. deiner OL-Frage bekommen.  ;)

Ich füge mal bei, wer wieviel für die OL ausgibt. Die Niners sind im Mittelfeld (wegen Trent Williams). Von den Teams, die ganz vorne dabei sind, möchte ich (außer mit den Chiefs) mit keinem tauschen.

Die O-Line ist sicherlich der schwächste Teil der Offense, aber so schlecht, wie wir auf unsere O-Line schauen, ist sie scheinbar nicht. PFF hat die Niners beim Passblocking (ist nicht nur O-Line) auf Platz 10, laut ESPN haben wir die drittbeste Passblock Winrate. 

Die Cowboys haben eine ähnliche Cap-Belastung, sich sogar einen 1st Rounder als Tackle gegönnt und haben dieses Jahr mit die schlechteste O-Line.
Be(at) the best

IamNINER

Zitat von: Cordovan am Do, 24. Okt. ’24, 14:41
Zitat von: IamNINER am Mi, 23. Okt. ’24, 11:08Ich glaube auch weiterhin, dass diese Beurteilung bzgl. Offensive Line stark mit den eigenen Rosterbuilding Präferenzen zusammenhängt und dass man das beim eigenen Quarterback stärker wahrnimmt.

2023 lag Brock Purdy bzgl Hurries (gem. Pro Football Reference) auf Rang 20 der Liga mit 28 Hurries.

1. Geno Smith 63 Hurries
2. Patrick Mahomes 60 Hurries
3. Jalen Hurts 59 Hurries
4. Josh Allen 51 Hurries
5. Jordan Love 47 Hurries

2023 lag Brock Purdy bei den Hits an 16. Stelle mit 42 Hits.

1. Jared Goff 69 Hits
2. Patrick Mahomes 65 Hits
3. Joshua Dobbs 58 Hits
4. Sam Howell 57 Hits
5. Josh Allen 51 Hits

2023 lag Brock Purdy bei der Pressure Rate auf Rang 16 mit 20.1% Pressures
1. Zach Wilson 30.5%
2. Will Levis 28.1%
3. Justin Fields 26.5%
4. Jake Browning 26.5%
5. Kenny Pickett 25.8%
12. Patrick Mahomes 22.6%
13. Jared Goff 22.0%

Am wenigsten unter Pressure standen mit 16 oder 17 Spielen Derek Carr (15.3%), Tua Tagavailoa (15.7%), Lamar Jackson (15.7%), Dak Prescott (17.0%).

Mal eine Frage in die Runde: Welche 3 Teams haben eurer Meinung nach die OL richtig adressiert? Würde mir da gerne mal anschauen, was die genau gemacht haben.
Dies HITS-Statistik kannst aber auch anders lesen - nämlich wenn du noch die Passversuche in Relation dazu setzt und da ergibt sich ein wenig ein anderes Bild:

1. Jared Goff 69 Hits bei    605        11,40%
2. Patrick Mahomes 65 Hits bei    597             10,89%
3. Joshua Dobbs 58 Hits bei    417           13,91%
4. Sam Howell 57 Hits bei       612             9,31%
5. Josh Allen 51 Hits bei    579             8,81%

Brock Purdy 42 Hits bei         444             9,46%

Nimmt man da mal Dobbs bei den oben angeführten raus (hat für zwei Teams gespielt) ist er Nr. 3 in Relation zw. Hits und Passversuchen...ob das jetzt an der Line liegt, oder ob er da selber auch eine Mitschuld trägt lass ich jetzt mal dahingestellt.

Sprich, bei der reinen Anzahl der HITS liegt er im Mittelfeld, da er - außerhalb von Dobbs, am wenigsten Passen musste....

Es ist keiner Schuld oder nicht schuldig... Und ja die absolute Zahl kann auch nicht die ganze Wahrheit zeigen... Aber man muss dann auch die Liste erweitern... Wenn man nun eine Hit-Quote (Hits pro Attempt) nehmen will und wir uns sagen, dass wir da nur Spieler nehmen, die über 250 Pässe geworfen haben, dann sieht die Tabelle so aus.

1. Will Levis
2. Kirk Cousins
3. Josh Dobbs
4. Kenny Pickett
5. Jared Goff

7. Patrick Mahomes
11. Brock Purdy

Wenn man eingrenzt auf jene QBs, die ein ganzes Jahr überstanden haben mit min. 16 Spielen (das sind dann nur 15 Spieler), dann liegt bei den Hits pro Attempt Pury auf Rang 4, Goff auf Rang 1, Mahomes auf Rang 2. Am wenigsten stecken Tagavailoa, Hurts und Minshew ein.

Aber was das alles mMn zeigt: so aussergewöhnlich schlecht ist das im Vergleich zum Rest der Liga nicht.

Interessant ist dabei vielleicht noch ein weiterer Wert, den man in die Überlegungen einbeziehen kann... Die Throw Aways...

Spitzenreiter in der Liga waen da im letzten Jahr:
1. Bryce Young 46
2. Jalen Hurts 35
3. Sam Howell 32
4. Patrick Mahomes 29
5. Josh Allen 28

22. Brock Purdy 12

Man könnte nun auch interpretieren, dass Purdy wenige Bälle schnell wegwirft und dadurch auch mal einen Hit mehr einsteckt, aber dennoch das Ziel trifft. Interessanterweise ist er bei den Bad Throws auf negativrang 12, bei den On Target throws auf Rang 15. Bei der Interception-% auf Rang 9. Spontan würde ich sagen, dass es definitiv nicht falsch ist, dass Purdy oft unter Druck steht. Aber nicht aussergewöhnlich im Vergleich zum Rest der Liga.
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Funky

Pressures können sowohl ein O-Line (Passblocking) als auch ein QB-Stat (TTT) sein. Wenn man es genau nimmt, auch ein Stück weit Receiver-Stat, wenn die sich nicht freilaufen können.

Sack-Zahlen sind präzise. Hits grundsätzlich auch. Nur PFF weicht gravierend vom Konsens ab. Ich könnte mir vorstellen, dass PFF nur Hits zählt, wenn ein QB den Ball noch wirft. Nicht jeder, aber viele Sacks werden auch als Hits gewertet. Hurries wird man, je nach Seite, all over the place finden. Da sieht PFF extrem viel mehr als alle anderen, widersprechen sich da sogar in 2 ihrer eigenen Stats. Pro-Football-Reference zählt dagegen meist die wenigsten Hurries. Aber auch die anderen Seiten weichen voneinander ab.

Was ich in dem Zusammenhang interessant finde, ist die Time-to-pressure (TTP) Darstellung von FTN. Demnach hat Purdy durchschnittlich 2,7 Sekunden Zeit, bis der Druck kommt. Nur Caleb Williams (2,8 Sekunden) hat mehr Zeit.

Aber auch diese Werte werden vermutlich je nach Seite variieren. So hat Purdy bei PFN ein TTT von 2,9 Sekunden (längstes in der NFL), bei Nextgenstats 3,1 Sekunden (längstes in der NFL) und bei PFF 3,26 Sekunden (da wird nur Mariota mit 26 Att. vor ihm geführt).
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Funky

Anbei das aktuelle "run block and pass block composite rating" von Ben Baldwin.

Daten sind von PFF, ESPN und SIS
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bluemikel

Wie ihr oben schon schreibt: der Qb ist m. E. Ein sehr entscheidender Faktor für eine O Line Besichtigung.

Bevor Jimmy G. Kam war die einhellige Meinung hier: Unsere QB leiden unter der miesen o line.

Dann kam Jimmy G und hat mit seinem schnellen Release plötzlich eine Top O Line ermöglicht.
Kaum war er krank: Betheard oder Mullens unter Druck und Sackopfer die tapfer die schlechte o line ertragen müssen.

Noch schlimmeres Beispiel: Russell W. - der vertraut nur sich selbst. Daher fängt er gefühlt bei jedem zweiten Play an dieser direkt nach dem Snap abzubrechen und den Spielzug durch scrambeln zu "retten". Kommt eine seiner Hail Mary's an heißt es "wow Wilson rettet den Spielzug". Wird er gesackt "miese o line". Ich glaub die Seemöwen o liner machen immer noch drei Kreuze das der weg ist.

Insgesamt mag ich Qb die schnell werfen und wenn es mal. Länger dauert sich clever in der pocket bewegen. Ein Brady (den ich als Mensch nicht mag) hat ja nicht umsonst ewig auf hohem Niveau gespielt. Darum finde ich bedenklich, dass wir vom "quick passer" Purdy Auf einen "Halte den Ball so lange du kannst" Purdy gewechselt haben. Keine Ahnung was das soll.

snoopy

#14
Naja
,,Halte den Ball so lange du kannst" ist ja nicht immer freiwillig.
Auch Brady, Rodgers, Brees etc. mussten scramblen, wenn halt kein Receiver frei war.
Man geht seine zwei bis vier Optionen durch und wenn da nichts ist, wird es halt irgendwann eng.
Da sollte man schon noch scramblen (oder flüchten), bevor man sich immer gleich den Sack einsteckt.

Ich denke, es ist oft eher eine Frage des Backfields oder des Systems, wenn sich der QB aus seiner Komfortzone lösen muss. (Ok, Wilson ist schon oft extrem).
Oder halt des OLine.
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Funky

Die Bewertung des Blockings wird bei den Niners immer besser.
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the_hawk

sehr schön, das macht Hoffnung für die folgenden mindestens 8 Spiele

dass die Wüstenvögel an nahezu gleicher Position zu finden sind ist freilich weniger erfreulich ^^
Who could possibly have it better than us?

Funky

#17
McKivitz ist sicherlich eine der positiven Entwicklungen bei den Niners.

Und es gab nur wenige Teams (z.B. ATL, MIN) mit prozentual mehr True Pass Sets.
Be(at) the best

Funky

Die Stimmen nach einem neuen Center werden immer lauter. Aber wer kommt denn überhaupt infrage? Auch unter Berücksichtigung von Scheme Fit und Cap Belastung?

Ich füge mal die aktuell verfügbaren Center für die kommende Saison ein.

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IamNINER

Pre Draft haben mir damals Drew Dalman, Doug Kramer und Josh Myers durchause gefallen.

Brendel ist beim durchschnittlichen Gehalt auf Platz 18 der NFL mit 4.125 Mio. Meiner Meinung nach nicht komplett falsch, zumal dahinter ja auch noch einige im Rookie Deal sind (Graham Barton, Tyler Linderbaum, Steve Avila, Joe Tippmann, Liam Eichenberg, Zach Frazier unter den Top 32).

Auch wenn sich nun sehr viele auf Brendel einschiessen. Zuerst muss man etwas besseres finden. Bei der INT im letzten Spiel kam der Druck durch die Mitte, das ist korrekt. Das war aber auch zu einem Zeitpunkt, wo die #3 auf LG spielte. Da ist es dann auch nicht immer die Abstimmung perfekt.

Meiner Meinung nach wird die grösste Hilfe für die Offensive Line die fitte Rückkehr von Brandon Aiyuk und Christian McCaffrey sein. Vielleicht gibt es ja noch einen weiteren Receiver, der gegen Man Coverage stark ist. So würden für Deebo und CMC wieder mehr Räume für die schnellen Pässe gegen Druck entstehen.

Ich würde eine kurze Verlängerung von Aaron Banks auch nicht ausschliessen.
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