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In-Depth: Joe Montana über College Quarterbacks und die Read Option

Begonnen von MoRe99, Mo, 19. Dez. ’16, 03:33

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Cordovan

#20
Zitat von: Diabolo am Mo, 19. Dez. ’16, 15:29
Zitat von: Cordovan am Mo, 19. Dez. ’16, 15:08
Da dieses System in NE ohne Brady so nicht funktioniert hätte wie es hat - behaupte ich jetzt mal.
Das System in New England hat ohne Brady funktioniert als sie mit Cassell 11 Siege eingefahren haben und wird auch weiterhin funktionieren wenn er irgendwann aufhört. Jeder Spieler in New England - inklusive Brady - ist komplett austauschbar.
Warum ist man dann wieder zum (teuren) Brady zurückgegangen, wenn alles und jeder austauschbar ist?

Brady hat gemeinsam mit BB dieses System gesteuert. Der Mastermind an der Outlinie und der Master under Center. Cassell hat 11 Siege eingefahren - stimmt. Ob er es aber wiederholt hätte bezweifle ich.
Erst wenn eine Mücke auf deinen Hoden landet, wirst du lernen Probleme ohne Gewalt zu lösen. - Konfuzius.

snoopy

Warum nicht mit Brady verlängern? Das System funktioniert, der Kader scheint nicht überteuert und Brady ist für die Pats ein Idol und Werbemaschine.
OwensOwensOwensOwensOwens!!!!CAUGHTIT!hecaughtithecaughtithecaughtit!!!

reagan - The Left Hand

Es kommt immer darauf an, was man unter funktionieren meint. Bei den Pats sicher die VLT und bei uns lag die Messlatte dann auch bei der VLT. Mit einem Brady hätten wir die mindestens einmal mit unserer Fangio-Defense geholt. Deshalb hat es eben nicht 100% funktioniert.
"Geld spielt keine Rolle. Unser Ziel ist der Gewinn des Super Bowls" so York.

Andy49ers

Zitat von: reagan - The Left Hand am Mo, 19. Dez. ’16, 18:31
Es kommt immer darauf an, was man unter funktionieren meint. Bei den Pats sicher die VLT und bei uns lag die Messlatte dann auch bei der VLT. Mit einem Brady hätten wir die mindestens einmal mit unserer Fangio-Defense geholt. Deshalb hat es eben nicht 100% funktioniert.

Sorry für OT aber ich kann das echt nicht mehr hören/lesen, das wir nur durch die Defense so erfolgreich waren.
Den SB hat uns ganz klar die Defense verloren, wie die teilweise rumgelaufen sind wie ein Hühnerhaufen da war nix von Pro Bowl Defense.
Aber trotzdem hatten wir eine überragende Defense nur eben nicht im entscheidenen Spiel.
NFL: 49ers
MLB: SF Giants
NBA: Dallas Mavericks
College: Notre Dame Figthing Irish
Bundesliga: Borussia Mönchengladbach

Candlestick

Zitat von: Cordovan am Mo, 19. Dez. ’16, 07:52
Der obige Artikel beschreibt in meinen Augen genau das Problem von CK. Weiters passt er für mich genau ins Bild eines weiteren Gerüchts, welches unter JH die Runde gemacht hat:

Jim Harbaugh wurde sich dieses Problems von CK bewusst und wollte ihn wieder in die zweite Reihe schieben. Davon bekam Tomsula Wind und ging damit entweder zu Baalke oder direkt zu York jun. Daraufhin gab es ein Gespräch mit JH worin er (JH) seine Gründe für eine ,,Degradierung" von CK York/Baake direkt mitteilte. York war dies aber überhaupt nicht Recht, dass man den ,,FAN-LIEBLING" Colin wieder als Back-Up zurückstufte und bestand weiterhin auf einen Starting-QB CK – was wiederrum JH missfiel. Es kam zum großen Krach. – York jun. feuerte JH (offiziell wegen einer ,,schlechten" 8-8 Saison) – und ließ alle Erinnerungen an JH aus dem Museum entfernen und Baalke bekam den Auftrag einen neuen HC zu suchen. Der war anscheinend in Adam Gase rasch gefunden – jedoch wollte dieser einen DC Tomsula nicht akzeptieren, was wiederrum York jun. nicht gefiel (keine/spärliche Info's aus dem Locker-Room). Daraufhin ernannte York jun. Tomsula kurzerhand zum HC.

Der Rest ist Geschichte.


Das passt auch dazu, dass die Entscheidung dauerhaft mit CK statt AS weiterzumachen angeblich anhand der Verkaufszahlen der Trikots getroffen wurde.

Harbaugh wollte sich das wohl offen halten wer in Zukunft Starter sein wird. Die Yorks haben dann Baalke angewiesen für Smith einen Tradepartner zu finden.

Solche Gerüchte halten sich auch hartnäckig in San Francisco

IamNINER

Den Trade darf man aber nicht nur aus der jetzigen Perspektive hinterfragen.

Kaepernick hat mit seinen Skills auch dazu beigetragen, dass die Offense funktionierte (konnte sein Spiel dann aber nicht weiterentwickeln). Zwei 2nd Rd Picks für Smith war ein gutes Angebot und daher war dieser Trade nicht komplett falsch.

Wenn Harbaugh so wenig von Kaepernick gehalten hätte und lieber Smith hätte spielen lassen, dann hätte er nach dem Bears-Spiel problemlos zu Smith zurückwechseln können und hätte nicht auf die Hot Hand gesetzt.
2017 1st Rd get Myles Garrett, trade for Christian McCaffrey Sign Kyle and John and let them do their thing...

MyQuestFor32: 49ers, Lions, Patriots, Eagles, Seahawks, Rams, Jets, Raiders, Panthers, Cardinals, Broncos, Jaguars, Packers, Chargers, Titans

Diabolo

Hot Hand kann in diesem Fall aber auch durchaus heissen dass man dies ausnutzen will ohne dass man es als dauerhafte Lösung ansieht.
BREAKING NEWS: In Schenefeld fällt gerade eine Schaufel um.

MaybeDavis

Zitat von: Cordovan am Mo, 19. Dez. ’16, 15:08
Zitat von: Andy49ers am Mo, 19. Dez. ’16, 14:53
Zitat von: Cordovan am Mo, 19. Dez. ’16, 14:43
Zitat von: Andy49ers am Mo, 19. Dez. ’16, 14:30
Ich will Montana bestimmt nicht wiedersprechen aber man hat doch gesehen bei einem perfektem Umfeld, Coach, Spieler, System usw. funktioniert es oder hat es zumindestens eine zeitlang funktioniert.
Wenn dieses Umfeld nun lange zusammen bleibt ala Patriots wieso sollte man dann langfristig keinen Erfolg haben.
Jetzt kommt nicht mit die Defenses können sich drauf einstellen, können sie bei den Patriots schon Jahre lang nicht.
Du vergleichst wirklich CK mit Brady?? :o

Wie kommst du darauf?
Ich hab mit keinem Wort CK oder Brady erwähnt, ich spreche vom System und dies hat funktioniert.
Da dieses System in NE ohne Brady so nicht funktioniert hätte wie es hat - behaupte ich jetzt mal. - Ergo ist Brady dort ein sehr wichtiger Baustein dafür gewesen. In SF sieht das meiner Meinung nach komplett anders aus, dort war JH der Erfolgsstein (mit dem CK mit geschwommen ist - sieht man ja daran, was JH alleine aus Alex Smith rausgeholt bzw. wie er ihn geformt hat). In NE sind mit Brady und BB ein sehr guter QB mit einem sehr guten HC zusammengekommen - in SF war nur der HC sehr gut und seine QB's max. besseres Mittelmaß.
So ists ja ebend nicht. Werf da einen Cassel (wer? genau!), Garropolo oder sogar Rookie Brissett rein und es funktioniert trotzdem.
NFL Teams live: 49ers (2x London / 1x Indianapolis), Patriots, Buccaneers (2x), Dolphins, Giants, Jaguars, Broncos, Bears,  Colts,

"Can you SMEEEELLLL what the Niners are cookin'" George Kittle

MaybeDavis

Zitat von: Cordovan am Mo, 19. Dez. ’16, 15:35
Zitat von: Diabolo am Mo, 19. Dez. ’16, 15:29
Zitat von: Cordovan am Mo, 19. Dez. ’16, 15:08
Da dieses System in NE ohne Brady so nicht funktioniert hätte wie es hat - behaupte ich jetzt mal.
Das System in New England hat ohne Brady funktioniert als sie mit Cassell 11 Siege eingefahren haben und wird auch weiterhin funktionieren wenn er irgendwann aufhört. Jeder Spieler in New England - inklusive Brady - ist komplett austauschbar.
Warum ist man dann wieder zum (teuren) Brady zurückgegangen, wenn alles und jeder austauschbar ist?

Brady hat gemeinsam mit BB dieses System gesteuert. Der Mastermind an der Outlinie und der Master under Center. Cassell hat 11 Siege eingefahren - stimmt. Ob er es aber wiederholt hätte bezweifle ich.
Es sagt ja keiner Brady wäre schlecht. Und auch ein neuer QB muss erstmal tzeigen das er über lang gut is, bzw auch in das System wachsen. Aber wenn man sich anguckt wie die Pats gespielt haben, mit ihren Back Ups, sieht man das BB auch ohne Brady erfolgreich wäre. Meine Meinung...
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Cordovan

Zitat von: MaybeDavis am Mo, 19. Dez. ’16, 19:10
Zitat von: Cordovan am Mo, 19. Dez. ’16, 15:08
Zitat von: Andy49ers am Mo, 19. Dez. ’16, 14:53
Zitat von: Cordovan am Mo, 19. Dez. ’16, 14:43
Zitat von: Andy49ers am Mo, 19. Dez. ’16, 14:30
Ich will Montana bestimmt nicht wiedersprechen aber man hat doch gesehen bei einem perfektem Umfeld, Coach, Spieler, System usw. funktioniert es oder hat es zumindestens eine zeitlang funktioniert.
Wenn dieses Umfeld nun lange zusammen bleibt ala Patriots wieso sollte man dann langfristig keinen Erfolg haben.
Jetzt kommt nicht mit die Defenses können sich drauf einstellen, können sie bei den Patriots schon Jahre lang nicht.
Du vergleichst wirklich CK mit Brady?? :o

Wie kommst du darauf?
Ich hab mit keinem Wort CK oder Brady erwähnt, ich spreche vom System und dies hat funktioniert.
Da dieses System in NE ohne Brady so nicht funktioniert hätte wie es hat - behaupte ich jetzt mal. - Ergo ist Brady dort ein sehr wichtiger Baustein dafür gewesen. In SF sieht das meiner Meinung nach komplett anders aus, dort war JH der Erfolgsstein (mit dem CK mit geschwommen ist - sieht man ja daran, was JH alleine aus Alex Smith rausgeholt bzw. wie er ihn geformt hat). In NE sind mit Brady und BB ein sehr guter QB mit einem sehr guten HC zusammengekommen - in SF war nur der HC sehr gut und seine QB's max. besseres Mittelmaß.
So ists ja ebend nicht. Werf da einen Cassel (wer? genau!), Garropolo oder sogar Rookie Brissett rein und es funktioniert trotzdem.
Die Dauer ist dabei der entscheidende Punkt. Über ein paar Spiele schafften das auch schon andere Spieler. Den Erfolg zu wiederholen ist der entscheidende Faktor. Das schaffen nur wenige.
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MaybeDavis

Zitat von: Cordovan am Mo, 19. Dez. ’16, 19:27
Zitat von: MaybeDavis am Mo, 19. Dez. ’16, 19:10
Zitat von: Cordovan am Mo, 19. Dez. ’16, 15:08
Zitat von: Andy49ers am Mo, 19. Dez. ’16, 14:53
Zitat von: Cordovan am Mo, 19. Dez. ’16, 14:43
Zitat von: Andy49ers am Mo, 19. Dez. ’16, 14:30
Ich will Montana bestimmt nicht wiedersprechen aber man hat doch gesehen bei einem perfektem Umfeld, Coach, Spieler, System usw. funktioniert es oder hat es zumindestens eine zeitlang funktioniert.
Wenn dieses Umfeld nun lange zusammen bleibt ala Patriots wieso sollte man dann langfristig keinen Erfolg haben.
Jetzt kommt nicht mit die Defenses können sich drauf einstellen, können sie bei den Patriots schon Jahre lang nicht.
Du vergleichst wirklich CK mit Brady?? :o

Wie kommst du darauf?
Ich hab mit keinem Wort CK oder Brady erwähnt, ich spreche vom System und dies hat funktioniert.
Da dieses System in NE ohne Brady so nicht funktioniert hätte wie es hat - behaupte ich jetzt mal. - Ergo ist Brady dort ein sehr wichtiger Baustein dafür gewesen. In SF sieht das meiner Meinung nach komplett anders aus, dort war JH der Erfolgsstein (mit dem CK mit geschwommen ist - sieht man ja daran, was JH alleine aus Alex Smith rausgeholt bzw. wie er ihn geformt hat). In NE sind mit Brady und BB ein sehr guter QB mit einem sehr guten HC zusammengekommen - in SF war nur der HC sehr gut und seine QB's max. besseres Mittelmaß.
So ists ja ebend nicht. Werf da einen Cassel (wer? genau!), Garropolo oder sogar Rookie Brissett rein und es funktioniert trotzdem.
Die Dauer ist dabei der entscheidende Punkt. Über ein paar Spiele schafften das auch schon andere Spieler. Den Erfolg zu wiederholen ist der entscheidende Faktor. Das schaffen nur wenige.
Kann man aber auch anders drehen... Denn die Patriots haben im Coaching und allgmein im Team Konstanz, deshalb funktionieren auch andere QBs bei denen.

Und bis her ists auch nicht so das irgendeiner (der QBs) versagt hätte über lange, denn sie hatten nicht länger als eine Saison, dennn dann war Brady wieder da.
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Diabolo

Zitat von: Cordovan am Mo, 19. Dez. ’16, 19:27
Die Dauer ist dabei der entscheidende Punkt. Über ein paar Spiele schafften das auch schon andere Spieler. Den Erfolg zu wiederholen ist der entscheidende Faktor. Das schaffen nur wenige.
Das war bisher nie gefordert bei den Pets. Dass ich sage dass Brady austauschbar ist heisst aber auch nicht dass ich glaube dass er ein schlechter Quarterback ist und man da jeden hinstellen kann. Aber jeder Quarterback den ein Bellycheat im Draft holt ist dazu in der Lage einen Brady mindestens kurzfristig zu ersetzen, wenn man growing pains in Kauf nimmt (die Brady auch hatte) zum großteil auch dauerhaft. Wenn Brady ausgefallen ist gab es nie einen Leistungsabfall der über das übliche "Backup spielt"-Niveau hinaus geht. Vergleich das einfach mit den Colts nach Mannings Verletzung, das sagt eigentlich alles.
BREAKING NEWS: In Schenefeld fällt gerade eine Schaufel um.

kingk80

Jetzt Mal im Ernst... Diskutieren wir hier wirklich über die Fähigkeiten eines 4-fachen Super-Bowl-Champs. Das ist Non-Sens. Man sollte einfach mal respektieren das Brady wirklich gut ist....Auch wenn er den Laufstil von Jim Knopf hat.

MaybeDavis

Zitat von: kingk80 am Mo, 19. Dez. ’16, 21:18
Jetzt Mal im Ernst... Diskutieren wir hier wirklich über die Fähigkeiten eines 4-fachen Super-Bowl-Champs. Das ist Non-Sens. Man sollte einfach mal respektieren das Brady wirklich gut ist....Auch wenn er den Laufstil von Jim Knopf hat.
Nee, wir diskutieren über die Fähigkeiten eines guten Systems, bzw eines gut zusammenpassenden Teams und Kontinuität ;).

Das Brady nicht gut ist, hat hier niemnd behauptet
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snoopy

#34
Ganz klar, er ist ein guter QB.

Aber IN MEINEN AUGEN auch nicht mehr. Die Titel sprechen für sich und bleiben. Dennoch kann ich aus dem Stand 10 bessere QBs benennen. Klar, Ausnahmen bestätigen die Regel, aber gerade an die Draft-Gurus unter uns: In Runde 6, obwohl man topfit ist, fällt man auch nicht umsonst.

Respekt, jedoch nicht vor allem an Brady sondern an die Konstanz, das System und das Coaching.  (wobei die "Schummeleien" wieder einiges relativieren)


Zurück zum Thema: wir sollten nicht vergessen, dass, wenn QBs im College "versaut" werden, es nicht die schuld der Jungs ist. Im College zählt nun einmal auch der kurzfristige Erfolg mehr, als die Ausbildung von Spielern.
Zur ReadOption: da bleibe ich bei meiner Meinung: es ist nicht das Allheilmittel, aber halt eine sehr gute Option, wenn man den entsprechenden QB dafür hat.
Mich würde mal interessieren, wie oft die 49ers sie dieses Jahr gespielt haben. Vor allem ohne FB.
OwensOwensOwensOwensOwens!!!!CAUGHTIT!hecaughtithecaughtithecaughtit!!!

TheBeast

Zitat von: snoopy am Di, 20. Dez. ’16, 08:36
Zurück zum Thema: wir sollten nicht vergessen, dass, wenn QBs im College "versaut" werden, es nicht die schuld der Jungs ist. Im College zählt nun einmal auch der kurzfristige Erfolg mehr, als die Ausbildung von Spielern.

Das ist meiner Ansicht nach der Kern der Sache. Colleges sind nun einmal nicht die Ausbildungsliga der NFL, auch wenn einige das gerne hätten. Die größeren Programme verdienen Millionen mit Spielern, die sie maximal fünf Jahre lang haben, die wirklich guten sind eher schon nach zwei bis drei Jahren weg. Für die zahlt es sich einfach nicht aus, QBs das Defense-Lesen  beizubringen, wenn man genauso gut Coaches an die Sideline stellen kann, die das verlässlich auch richtig machen.

Diabolo

Wobei ich das auch aus Sicht der Colleges etwas kurz gedacht finde. Wenn man das Programm so aufbaut dass es die Spieler möglichst gut auf die NFL vorbereitet, dass heisst Defense lesen bei QBs, Pro-Style-Offense und so weiter, dann hat das ja durchaus seine Vorteile. Spieler die das Ziel haben in der NFL zu spielen werden durchaus davon angetan sein bei einem College zu spielen dass sie möglichst gut drauf vorbereitet. Nicht ganz zufällig sind das in der Regel auch besseren Spieler auf ihren Positionen.

Oder anders gesagt: das optimale vorbereiten von Spielern auf die NFL ist beim Recruiting durchaus ein Argument, und zwar eines das vor allem bei den Top Recruits ziehen dürfte.
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MaybeDavis

Zitat von: Diabolo am Di, 20. Dez. ’16, 16:27
Wobei ich das auch aus Sicht der Colleges etwas kurz gedacht finde. Wenn man das Programm so aufbaut dass es die Spieler möglichst gut auf die NFL vorbereitet, dass heisst Defense lesen bei QBs, Pro-Style-Offense und so weiter, dann hat das ja durchaus seine Vorteile. Spieler die das Ziel haben in der NFL zu spielen werden durchaus davon angetan sein bei einem College zu spielen dass sie möglichst gut drauf vorbereitet. Nicht ganz zufällig sind das in der Regel auch besseren Spieler auf ihren Positionen.

Oder anders gesagt: das optimale vorbereiten von Spielern auf die NFL ist beim Recruiting durchaus ein Argument, und zwar eines das vor allem bei den Top Recruits ziehen dürfte.
Ja, diesen Widerspruch she ich auch...

Die Frage ist halt, ob man so dennoch erfolgreich im College ist (als Team)?
Denn durch die kurze Zeit die so ein College Spieler da ist und durch die kurze (offizielle) Trainingszeit die den Spielern nur zur Verfügung steht, passieren einem QB, bei der Umsetzung natürlich auch Fehler, die absolut natürlich sind, aber eben auch Spielentscheidend sein können.

Postiv ist, das der Spieler besser auf die NFL vorbereitet ist. Negativ ist, dass das Team vielleicht nicht so erfolgreich ist.

Und die privaten Spenden, von meist ehemaligen (reichen) Absolventen der Unis, die wollen eben Siege, State Championchips und National Championchips sehen. Denen ist es zweitrangig, ob der QB in der NFL sofort einschlägt.

Vorallem ist das Problem ja auch ein wenig hausgemacht. Vielleicht haben die Colleges ihre QBs früher besser ausgebildet. Aber früher hatten QBs oft auch mehr Zeit zu lernen. Die NFL Coaches und GMs können ja, wenn sie das Problem mit den Colleges erkannt haben, nicht so weitermachen wie bisher, sondern sollten ihre QBs dann eben in Ruhe aufbauen bis sie eben ready sind.
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Diabolo

Ich sehe es nicht zwingend so dass es sich dauerhaft negativ auswirken würde. Sobald es sich "rumspricht" dass man gut auf die NFL vorbereitet bekommt man die besseren Spieler und mit den besseren Spielern kommt dann auch zwangläufig der Erfolg. Was meinst du wie dir die QB Prospects die Bude einrennen wenn deine Absolventen regelmäßig unter den ersten gedrafteten sind. Was glaubst du wie begehrt deine QBs im Draft sind wenn die NFL Scouts wissen dass die optimal auf die NFL vorbereitet wurden. Self Fullfilling Prophecy ;)
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snoopy

Dann muss man auch jahrelang das entsprechende Team haben. Sprich HC, OC, QB-Coach, Scouts...

Auch bestätigt es meine Meinung, dass seit ca. 20 Jahren Rookie-QBs nicht verheizt, sondern das (NFL-)System erst, am besten hinter einem gestandenen QB, verinnerlichen sollten.
OwensOwensOwensOwensOwens!!!!CAUGHTIT!hecaughtithecaughtithecaughtit!!!

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