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Trump or Clinton - Pest oder Cholera? Wie wählt das Board?

Begonnen von Duke, Mi, 2. Nov. ’16, 15:36

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Wen würde das Board zum Präsident der USA wählen

Hillary Clinton (Demokratische Partei)
23 (51.1%)
Donald Trump (Republikanische Partei)
12 (26.7%)
Gary Johnson (Libertarian Party)
4 (8.9%)
Jill Stein (Grüne Partei)
6 (13.3%)
Darrell Castle (Constitution Party)
0 (0%)
Evan McMullin (Unabhängig)
0 (0%)

Stimmen insgesamt: 45

Umfrage geschlossen: Di, 8. Nov. ’16, 16:03

MaybeDavis

Zitat von: Candlestick am Do, 17. Nov. ’16, 22:02
Zitat von: MaybeDavis am Do, 17. Nov. ’16, 19:44
Aber in (vielen) Medien wird da bei einem Vorfall nichts "erarbeitet" in diese Richtung. Da sitzt kein Humanist, oder Historiker oder Philosoph, der da studien auswertet. Da wird Stimmung gemacht.

Antworte mal hier zu deinem Einwand weiter oben, weil es gut passt.

Medien schreiben meistens was man ihnen sagt. Ein befreundeter Richter erzählt immer, dass was er ihnen sagt nahezu unverfälscht in der Zeitung steht. Ein bissel Ideologie drum, etwas verstärken oder abschwächen und gut ist. Mehr machen die Schreiber nicht. Das mal für das Groß der Medien.

Was ich meine mit Vertuschung ist der Glaube, dass man mit Wahrheit alles schlimmer macht. So versucht man oft Probleme wegzulügen, aber in Köln hätte die Wahrheit von Anfang an das Flüchtlingsthema entlastet. Wie es auch entlastet, wenn klar gemacht wird, dass ausländische Banden also fliegende Diebe das Hauptproblem bei Einbrüchen sind und eben nicht ansässige Ausländer.

Wahrheit entlarvt Mythen. So meinte ich und das wollte ich betonen.
Natürlich ist die Wahrheit gut. Und ich bin auch absolut nicht der Meinung das Medien oft Lügen.
Ich bin aber der Auffassung das bestimmte Themen, Positionen, Ereignisse viel mehr in den Fokus gesetzt werden, als andere wichtige oder soagr wichtigere, wodurch eine Verzerrung der Wahrheit entsteht. Somit entsteht eine Manipulation in bestimmte Richtungen, ob bewusst oder unbewusst.
NFL Teams live: 49ers (2x London / 1x Indianapolis), Patriots, Buccaneers (2x), Dolphins, Giants, Jaguars, Broncos, Bears,  Colts,

"Can you SMEEEELLLL what the Niners are cookin'" George Kittle

49erflo

Wow, toller Thread hier. Auch wenn manche den Schwenk zur deutschen Innen- und Außenpolitik nicht gerne sehen, muss ich sagen, dass hier erstens ein super Miteinander besteht und die Themen zweitens schlicht nicht zu trennen sind.

Der Beitrag von schnurcks war unglaublich gut, wenn ich in vielen Punkten auch noch einiges anmerken möchte. Um die Übersicht einigermaßen zu gewährleisten, werde ich kürzen, den Originalbeitrag findet man ja zwei Seiten weiter vorn.

ZitatIch war letztens auf einer Veranstaltung zum Thema Meinungsfreiheit. Wir wurden von der Antifa empfangen mit Nazi-Sprechchören, "Deutschland verrecke" und "Wir wollen den deutschen Volkstod"!
Die Antideutschen sind für mich nicht links. Sie sind rassistisch und damit klar rechts anzusiedeln, wenn man schon an diesem Schema "Klassenkampf vs. Rassenkampf" festhalten möchte. Noch dazu war die deutsche Presse und der Staat jahrzehntelang auf dem rechten Auge blind. Der NSU beziehungsweise die NATO-Geheimarmeen sind extreme Beispiele.

ZitatEs wird zweifelsohne mit unterschiedlichem Maß gemessen und das kotzt mich an.
Mit unterschiedlichem Maß wird nicht nur auf rechter Seite gemessen. Bei allen alternativen Medien und Bewegungen, die sich gegen die etablierte Politik auflehnen, wird einfach sofort die Rassismus- und Nazi- oder die Verschwörungstheoretikerkeule geschwungen, auch wenn sie völlig humanistisch und "links" agieren.

ZitatDie Medien sollen BERICHTEN und nicht ihre Meinung drucken!
Prinzipiell korrekt, allerdings sind auch Journalisten nicht frei von Einflüssen. Ich sehe kein Problem in tendenziöser Berichterstattung, wenn die Presse breit aufgestellt ist und durch die Meinungsfreiheit ein breites Spektrum abgedeckt wird. Im Moment haben wir das Problem, dass es genau eine politisch korrekte Meinung gibt. Da helfen nur Fakten, die man mühsam aus dem Internet zusammensammelt, um im politischen Diskurs immer mehr Leute mit Argumenten zu überzeugen.

ZitatUnd was die Flüchtlingspolitik angeht...so will ich dazu preisgeben, das ich in einem Gefängnis arbeite und meine bessere Hälfte bei der Polizei. Wir sehen jeden Tag aus erster Hand, wie es läuft!!!
Das glaube ich Dir auf's Wort. Wer die Probleme ignoriert und verschweigt, verschlimmert das Problem und verstärkt die Spaltung. Ich sehe nur im Moment keine wirkliche Alternative. Das Kind ist bereits in den Brunnen gefallen. Nun gilt es, mir Russland und Assad an einen Tisch zu kommen, wirtschafts- und geopolitische Interessen niedriger zu priorisieren und sofort ernsthafte Aufbauhilfe zu leisten. Aber gut, dann hätte man ja die Situation von 2011 und die Russen einen strategisch wichtigen Verbündeten behalten. Das reißt uns bekanntlich in den Abgrund... ::)

ZitatIch darf mich täglich mit "traumatisierten Flüchtlingen" aus sämtlichen Ländern(selbstverständlich Syrer mit verlorenem Pass), rumschlagen, die nicht vor Krieg ,Terror,politische Verfolgung,etc. geflohen sind, sondern nach Deutschland kamen, weil sie hier Geld verdienen wollen(bzw. ein besseres Leben),um oftmals ihre Familien in der Heimat zu unterstützen.
Die Frage ist: Würden wir anders handeln? Man beutet nun seit Jahren viele Länder (in nun doch nicht so großer Entfernung) aus und wundert sich nun, dass diese Menschen irgendwann auch ein Stück vom Kuchen wollen? Das ist einfach lächerlich. Ich weiß, wir alle hier können nicht wirklich was dafür und heißen viele Entscheidungen nicht gut. Andererseits haben wir über Jahrzehnte hinweg davon profitiert. Unser Wohlstand ist nicht auf die ganze Welt übertragbar. Aber 10 Prozent der Bevölkerung braucht sich nicht wundern, wenn die anderen 90 Prozent keine Lust mehr haben, die Füße stillzuhalten. Wie man das ändern kann? Keine Ahnung. Wir werden es versuchen müssen. Das kann man nun auch auf alle weiteren Probleme anwenden. Wir müssen endlich mal URSACHEN bekämpfen und uns nicht immer am Sympton Flüchtling aufhängen. Die Frage ist nicht was machen wir jetzt, sondern warum ist er da?
Establish the Pass.

snoopy

Zitat von: 49erflo am Fr, 18. Nov. ’16, 00:25
Aber 10 Prozent der Bevölkerung braucht sich nicht wundern, wenn die anderen 90 Prozent keine Lust mehr haben, die Füße stillzuhalten. Wie man das ändern kann? Keine Ahnung. Wir werden es versuchen müssen. Das kann man nun auch auf alle weiteren Probleme anwenden. Wir müssen endlich mal URSACHEN bekämpfen und uns nicht immer am Sympton Flüchtling aufhängen. Die Frage ist nicht was machen wir jetzt, sondern warum ist er da?

So sieht es aus. Die Ursachen gilt es zu bekämpfen. Kann man natürlich nicht als "kleiner Mann". Da sieht man nur die Probleme vor der Haustür/auf der Straße.

Dennoch sollten wir nicht vergessen, dass es uns in Deutschland (Österreich, Schweiz...) verdammt gut geht. Das nun Leute kommen, denen es viel schlechter geht, dafür fehlt leider vollkommen das Verständnis.
MIR fehlt vollkommen das Verständnis für die Leute, die sich diesen PEGIDA-Aufhetzern anschließen. Schön pauschalieren, mitlaufen und nicht nachdenken - wie früher :pukey:

Im Grunde genommen geht es doch nicht um Religion oder Staatszugehörigkeit (wenn doch, erübrigt sich eh jegliche Diskussion), sondern darum, dass man seinen Lebensstandard und seinen "way of life" erhalten will. Weil, abgeben und teilen ist nicht .

Wenn wir mehr soziale Gerechtigkeit und bessere Umverteilung hier in Deutschland hätten, wären viele Themen kein Thema mehr. Das ist das, was wir hier tun können.
OwensOwensOwensOwensOwens!!!!CAUGHTIT!hecaughtithecaughtithecaughtit!!!

reagan - The Left Hand

Zitat von: snoopy am Fr, 18. Nov. ’16, 09:41
Zitat von: 49erflo am Fr, 18. Nov. ’16, 00:25
Aber 10 Prozent der Bevölkerung braucht sich nicht wundern, wenn die anderen 90 Prozent keine Lust mehr haben, die Füße stillzuhalten. Wie man das ändern kann? Keine Ahnung. Wir werden es versuchen müssen. Das kann man nun auch auf alle weiteren Probleme anwenden. Wir müssen endlich mal URSACHEN bekämpfen und uns nicht immer am Sympton Flüchtling aufhängen. Die Frage ist nicht was machen wir jetzt, sondern warum ist er da?

So sieht es aus. Die Ursachen gilt es zu bekämpfen. Kann man natürlich nicht als "kleiner Mann". Da sieht man nur die Probleme vor der Haustür/auf der Straße.

Dennoch sollten wir nicht vergessen, dass es uns in Deutschland (Österreich, Schweiz...) verdammt gut geht. Das nun Leute kommen, denen es viel schlechter geht, dafür fehlt leider vollkommen das Verständnis.
MIR fehlt vollkommen das Verständnis für die Leute, die sich diesen PEGIDA-Aufhetzern anschließen. Schön pauschalieren, mitlaufen und nicht nachdenken - wie früher :pukey:

Im Grunde genommen geht es doch nicht um Religion oder Staatszugehörigkeit (wenn doch, erübrigt sich eh jegliche Diskussion), sondern darum, dass man seinen Lebensstandard und seinen "way of life" erhalten will. Weil, abgeben und teilen ist nicht .

Wenn wir mehr soziale Gerechtigkeit und bessere Umverteilung hier in Deutschland hätten, wären viele Themen kein Thema mehr. Das ist das, was wir hier tun können.

Naja, in Deutschland wird noch viel umverteilt. Da finden sich nicht viele Länder, die das ähnlich machen. Genau deshalb sind wir ja so attraktiv. Sicher waren die Flüchtlinge auch in anderen EU-Länder, die sie durchquert haben, bevor sie bei uns angekommen sind.
"Geld spielt keine Rolle. Unser Ziel ist der Gewinn des Super Bowls" so York.

snoopy

Ausser z.B. in Skandinavien sieht es sicherlich woanders noch schlimmer aus, aber wenn 10% der Bevölkerung über 50% des Vermögens besitzen, läuft auch hier einiges falsch.
Und: die Kluft wird ja immer größer.....

Seien wir doch mal ehrlich: wenn es mir persönlich gut geht, ist es mir doch egal, ob in meiner Nachbarschaft auch ein Türke, Italiener oder gar ein Mensch mit anderer sexueller, religiöser, etnischer Ausrichtung lebt.
Außer, ich neige grundsätzlich zu Rassismus, bin erzkonservativ, engstirnig, geistig beschränkt, unempathisch  etc.etc.

Wenn es mir aber nicht gut geht, suche ich Gründe dafür.......
OwensOwensOwensOwensOwens!!!!CAUGHTIT!hecaughtithecaughtithecaughtit!!!

reagan - The Left Hand

Das hat K. Marx schon festgestellt:

"...daß die Menschen vor allen Dingen zuerst essen, trinken, wohnen und sich kleiden müssen, ehe sie Politik, Wissenschaft, Kunst, Religion usw. treiben können."

"Geld spielt keine Rolle. Unser Ziel ist der Gewinn des Super Bowls" so York.

rene1511

#386
Zitat von: snoopy am Fr, 18. Nov. ’16, 09:41
Zitat von: 49erflo am Fr, 18. Nov. ’16, 00:25
Aber 10 Prozent der Bevölkerung braucht sich nicht wundern, wenn die anderen 90 Prozent keine Lust mehr haben, die Füße stillzuhalten. Wie man das ändern kann? Keine Ahnung. Wir werden es versuchen müssen. Das kann man nun auch auf alle weiteren Probleme anwenden. Wir müssen endlich mal URSACHEN bekämpfen und uns nicht immer am Sympton Flüchtling aufhängen. Die Frage ist nicht was machen wir jetzt, sondern warum ist er da?

So sieht es aus. Die Ursachen gilt es zu bekämpfen. Kann man natürlich nicht als "kleiner Mann". Da sieht man nur die Probleme vor der Haustür/auf der Straße.

Dennoch sollten wir nicht vergessen, dass es uns in Deutschland (Österreich, Schweiz...) verdammt gut geht. Das nun Leute kommen, denen es viel schlechter geht, dafür fehlt leider vollkommen das Verständnis.
MIR fehlt vollkommen das Verständnis für die Leute, die sich diesen PEGIDA-Aufhetzern anschließen. Schön pauschalieren, mitlaufen und nicht nachdenken - wie früher :pukey:

Im Grunde genommen geht es doch nicht um Religion oder Staatszugehörigkeit (wenn doch, erübrigt sich eh jegliche Diskussion), sondern darum, dass man seinen Lebensstandard und seinen "way of life" erhalten will. Weil, abgeben und teilen ist nicht .

Wenn wir mehr soziale Gerechtigkeit und bessere Umverteilung hier in Deutschland hätten, wären viele Themen kein Thema mehr. Das ist das, was wir hier tun können.
Ok und wie willst du das machen?
Sollen alle hier in Deutschland mit maximal was weiß ich 1200€ auskommen (ist das das Existenzminimum in Deutschland?) Egal was er Arbeitet, oder auch nicht,wie lange und wo? Soll das gesamte Vermögen was irgendwo auf den Banken oder dem Kopfkissen liegen auf die Weltbevölkerung aufgeteilt werden? Was ist mit Sachwerten wie Häuser Autos Yachten Gold Schmuck usw.... Sollte man das dann Weltweit fordern, von den 17 Staaten die Reicher sind als Deutschland?
Selbst wenn man das Vermögen Sozialistisch verteilt... Was passiert dann z.b. in Afghanistan wenn das Geld durch Konsum aufgebraucht ist?

Es müssen Grundlagen in den Ländern geschaffen werden selbst zu Produzieren... In erster Linie Selbstversorger für Wasser und Nahrung (Grundbedürfnisse) dann Wohnung bzw. Unterbringung dann? Soll jedes Land sein eigenes IT Unternehmen / Bank / Textilwirtschaft usw. haben, und das in Zeiten der Globalisierung? 

Das größte Problem dieser Zeit ist einfach die Größe Anzahl an Menschen auf diesen Planeten plus die Tatsache das der Mensch die gestze der Natur ausser kraft setzt.
In der Natur regelt das Angebot von Wasser und Nahrung den Bestand. Aber es ist unmenschlich mit diesem Wissen das andere Menschen elendich Verenden diesen Menschen nicht zu helfen. Mit der heutigen Technik und Wissen können wir die Retten die vor einigen Jahren noch gestorben währen... Aber was dann? Die Menschen haben aber 0 Perspektive... Wie können wir dieß ändern ohne das es zu einer Völkerwanderung kommt? Und wer auf dieser Welt ist so uneinnützlich und bezahlt das?

snoopy

Jetzt macht du aber das ganz große Fass auf.
Die Milliarden Menschen auf der Welt sollte nun wirklich hier nicht das Thema sein. Da können deutsche Politiker auch nicht viel machen.

Ich bleibe mal national:
Ein guter Anfang wären schon mehr Erbschaftssteuer, höherer Spitzensatz, Bekämpfung von Korruption und Lobbyismus, ein wirklicher und auch umfassend umgesetzter Mindestlohn und vor allem mehr Besteuerung durch Kapitalerträge als durch Arbeit.

Ich weiß, hört sich sehr "wagenknechtig" an, wäre aber hier in Deutschland mal Zeit.

Statt dessen verschwenden wir unsere Zeit, um über religöse Ausrichtungen zu schwadronieren.
OwensOwensOwensOwensOwens!!!!CAUGHTIT!hecaughtithecaughtithecaughtit!!!

snoopy

Zitat von: MoRe99 am So, 13. Nov. ’16, 15:00
Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass die Diskussion wieder zu Trump/Clinton/Folgen der US-Wahl zurück kehrt.  ;)  :cheers:

Na, da bin ich ja mal gespannt ::)
;D
OwensOwensOwensOwensOwens!!!!CAUGHTIT!hecaughtithecaughtithecaughtit!!!

reagan - The Left Hand

Da habe ich was:

http://www.bild.de/politik/ausland/hillary-clinton/clintons-streit-48787468.bild.html

Wenn man eben nicht auf seinen Mann hört. Habe ich gleich meiner Frau ausgedruckt  8)
"Geld spielt keine Rolle. Unser Ziel ist der Gewinn des Super Bowls" so York.

rene1511

Zitat von: snoopy am Fr, 18. Nov. ’16, 11:27
Jetzt macht du aber das ganz große Fass auf.
Die Milliarden Menschen auf der Welt sollte nun wirklich hier nicht das Thema sein. Da können deutsche Politiker auch nicht viel machen.
Denke ich nicht... Die Probleme von Deutschland / EU werde  in der Zukunft stark von der "Außenwelt" abhängen. Davor darf man angseicht der mit den "Hufen schaarenden Menschenmassen" in Afrika oder anderen Krisenherde nicht die Augenverschließen... Wir können rein von der "Erreichbarkeit" uns nicht " Aussuchen"  wie Kanada, oder wenn die Grenzen dicht sind die USA, wer kommt. Die Menschen werden Wege finden nach Europa bzw. Deutschland zu kommen... Wenn es hier vor lauter Anreizen leutet. Im Jahr 2014 hatten nur einige wenige davor gewahnt was dann 2015 dann eintraf.

Ja die Deutschen alleine können da nichts tun... und die Weltgemeinschaft wird auch nichts dazu tun können.

Zu deinem Vorschlag mit dem Spitzensteuersatz und der Erbschaftssteuer... Auch hier zu kurz gedacht. Wenn ich Reich währe und auch meinem Kind so viel vermachen könnte wofür ich gearbeitet habe und der Staat mir dieses wegnehmen würde wollen würde ich Auswandern...
Ich denke damit währe ich wohl nicht alleine.
Z.z liegt er Spitzensteuersatz bei 42% bei einem Einkommen von 53666€ (Ehepaare 107332€)
Ich finde 42% ist schon arg viel.. und ja denen wird es nicht schlechter gehen ein paar % punkte nach oben... Aber diese Menschen wissen wie sie die Steuern vermeiden bzw. Wenn zu hoch wandern Sie aus und was hat dann Deutschland? Keine Steuereinnahmen mehr von diesen Leuten...

rene1511

Zitat von: reagan - The Left Hand am Fr, 18. Nov. ’16, 11:49
Da habe ich was:

http://www.bild.de/politik/ausland/hillary-clinton/clintons-streit-48787468.bild.html

Wenn man eben nicht auf seinen Mann hört. Habe ich gleich meiner Frau ausgedruckt  8)
Ist ja nicht so das der alte Bill so einiges an Erfahrung hat... Aber so ist es Hochmut kommt vor dem Fall.

Antares

Zitat von: snoopy am Fr, 18. Nov. ’16, 09:41

So sieht es aus. Die Ursachen gilt es zu bekämpfen. Kann man natürlich nicht als "kleiner Mann". Da sieht man nur die Probleme vor der Haustür/auf der Straße.

Dennoch sollten wir nicht vergessen, dass es uns in Deutschland (Österreich, Schweiz...) verdammt gut geht. Das nun Leute kommen, denen es viel schlechter geht, dafür fehlt leider vollkommen das Verständnis.

Uns geht es noch gut das stimmt. Aber hier wird auch mehr dafür getan als in anderen Ländern, wenn man den Leistungsgedanken sieht der mittlerweile herrscht.
Ich bin Jurist und hab Probleme einen für mich passenden Job zu finden. Wenn ich dann   auch noch die Mieten im Großraum Stuttgart bedenke muss ich sagen, das Abitur und die 7 Jahre Ausbildung haben sich echt gelohnt.

Ich sehe auch den Einfluss an Religion größer als du. Religion, insbesondere der Islam, ist auch Lebensweise.
Und wenn ich dann eben in Gesellschaften lebe wo weniger Wert auf Bildung gelegt wird, oder ein noch sehr patriarchalisches System herrscht, kommen die Zustände eben. Wenn ich Fatwas lese wo vom "Gutachter" besagt wird das Bücher lesen grundsätzlich schlecht ist, außer es handelt sich um den Koran, kann ich nur den Kopf schütteln.

Letztens kam im ZDF ein Bericht über Afghanistan. Dort wurde berichtet das im dortigen Militär kaum Disziplin herrscht weil man nur Befehle annimmt wenn sie vom General kommen, so sei deren Lebensweise. Nur wenn das Oberhaupt was sagt wird es getan. So kann keine Gesellschaft funktionieren. Und für mich ist da der Einfluss von Religion leider sehr groß.


snoopy

@rene1511: sehe ich anders. Das so viele Leute auswandern würden ist, glaube ich, eine Mär.
Wenn ich mein Geld hier verdiene, überlege ich es mir zweimal, ob ich auswandere, weil ich mit z.B. 2% mehr vom Reingewinn belastet werde.

Natürlich wird es welche geben, aber dann rücken halt Leute nach, die stattdessen Getränke verkaufen, Schweine züchten oder Häuser bauen...

Klar leben wir auch von/mit der Globalisierung mit all ihren Problemen, aber dass kann nun die dt. Politik wirklich alleine nicht lösen. Da ist schon eher z.B. UNO ein Thema.

Kondome erlauben wäre auch schon mal nicht schlecht.. 8)
OwensOwensOwensOwensOwens!!!!CAUGHTIT!hecaughtithecaughtithecaughtit!!!

snoopy

Zitat von: Antares am Fr, 18. Nov. ’16, 12:35
Uns geht es noch gut das stimmt. Aber hier wird auch mehr dafür getan als in anderen Ländern....
Nööö, wir sind nicht fleißiger oder schlauer als andere Menschen. Wir haben nur andere Voraussetzungen / Gegebenheiten.

Ich sehe auch den Einfluss an Religion größer als du. Religion, insbesondere der Islam, ist auch Lebensweise.
Auch da, sorry: Neeee, die Lebensweise wird mit der Religion nur gerechtfertigt. Es funktioniert leider halt in vielen Teilen der Welt noch, dass man für seine Lebensweise (Patriachat etc.) gerne die Menschen dumm hält.
Ist doch wie bei uns im Mittelalter

OwensOwensOwensOwensOwens!!!!CAUGHTIT!hecaughtithecaughtithecaughtit!!!

rene1511


Antares

Und wo kommen diese Gegebenheiten her? Klar, unser Land wurde nach dem Krieg auch durch fremde Gelder wieder aufgebaut. Aber eben auch durch Leistung. Und diese Leistung hat es bisher auch am Laufen gehalten.

Dein letzten Absatz sehe ihn teilweise anders. Es ist doch unbestreitbar das eine Religion Einfluss auf Leben und Geschichte der Menschen hat.
Natürlich kann die Glaubensschrift selbst nichts dafür wenn sie durch die Menschen missbraucht wird (Mittelalter), aber wenn du fragliche Grundsätze in deiner Schrift hast darfst du dich eben nicht wundern wenn es Probleme gibt.
Insbesondere wenn die Glaubenssschrift dir noch ausführlichst Vorgaben für das weltliche macht.
Ich sehe den Islam eben nicht kritisch weil er irgendwie (falsch) interpretiert wird, sondern schon wegen seiner grundsätzlichen Struktur, die mehr als andere Religionsstrukturen ein Konfliktpotential birgt.

49erflo

#397
ZitatOk und wie willst du das machen?
[...]
Selbst wenn man das Vermögen Sozialistisch verteilt... Was passiert dann z.b. in Afghanistan wenn das Geld durch Konsum aufgebraucht ist?
Sehe ich ganz genau wie Du. Selbst in einer theoretischen Welt, in der morgen alle den genau gleichen "Kontostand" haben, sind die Probleme nicht gelöst. Im Gegenteil! Eine Ungleichverteilung ist und wird immer da sein. Die Schere geht aber immer weiter auseinander. Ich denke eine Verteilung der Vermögen wie wir sie in der BRD der 70er Jahre zum Beispiel hatten, war sehr gesund. Die Werkzeuge hat snoopy genannt und bei denen gebe ich ihm komplett Recht. Zusätzlich muss das Druckmittel "Kapitalflucht" gesammelt bekämpft werden.

Zitat
Es müssen Grundlagen in den Ländern geschaffen werden selbst zu Produzieren... In erster Linie Selbstversorger für Wasser und Nahrung (Grundbedürfnisse) dann Wohnung bzw. Unterbringung dann? Soll jedes Land sein eigenes IT Unternehmen / Bank / Textilwirtschaft usw. haben, und das in Zeiten der Globalisierung?
Korrekt. Was wir brauchen ist zuerst eine autarke Versorgung durch erneuerbare und regionenunabhängige Energie. Heißt im Klartext: Der Westen muss auch ohne Öl und Gas auskommen. Ist dieser Zustand erreicht, wird der Kampf um Verbündete Regime im Nahen und Mittleren Osten enden. Sieht man sich die betroffenen Länder an, sind sie in ihrer Entwicklung heute im Vergleich zu den Sechziger Jahren sogar rückständiger. Das ist eine Katastrophe und vor allem durch Ressourcenkriege verursacht.

Haben wir die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen gelöst, können wir den Menschen bei einem ernsthaften Aufbau moderner Strukturen behilflich sein. Dafür ist es zwingend notwendig, dass internationale Konzerne beschnitten werden. Freihandelsabkommen müssen gekappt und z.B. Schutzzölle eingerichtet werden. Afrika sollte als Kontinent untereinander stärker zusammenwachsen. Was passiert aber im Moment? China, Russland und die Vereinigten Staaten sichern sich seit Jahren die Bodenschätze und Ressourcen, verhandeln dabei mit korrupten Staatsoberhäuptern und geben einen *** auf die hungernde Bevölkerung. Hierzu muss man sich mal die geleisteten Aufbauhilfen durch den IWF ansehen. Da kommt mir die kalte ... hoch.

Zitat
ZitatUns geht es noch gut das stimmt. Aber hier wird auch mehr dafür getan als in anderen Ländern....
Nööö, wir sind nicht fleißiger oder schlauer als andere Menschen. Wir haben nur andere Voraussetzungen / Gegebenheiten.
Wir profitieren von vielen, vielen Einflüssen aus den letzten Jahrhunderten. Von der Reformation, dem Kolonialismus, den freiheitlichen Revolutionen und auch dem Schrecken der Weltkriege. Man hatte Ende der Siebziger/Anfang der Achtziger Jahre eigentlich eine perfekte Ausgangssituation, um mit sozialen Reformen den Wohlstand der breiten Masse vernünftig zu sichern. Mit der fortschreitenden Globalisierung wurden nun aber wir selbst, die "einfache" Bevölkerung der wohlhabenden Staaten in einen globalen Konkurrenzkampf geschickt. Die Macht der Konzerne, der Banken, der Wall Street und damit des Kapitals ist größer als je zuvor.

ZitatUnd wenn ich dann eben in Gesellschaften lebe wo weniger Wert auf Bildung gelegt wird, oder ein noch sehr patriarchalisches System herrscht, kommen die Zustände eben. Wenn ich Fatwas lese wo vom "Gutachter" besagt wird das Bücher lesen grundsätzlich schlecht ist, außer es handelt sich um den Koran, kann ich nur den Kopf schütteln.

Letztens kam im ZDF ein Bericht über Afghanistan. Dort wurde berichtet das im dortigen Militär kaum Disziplin herrscht weil man nur Befehle annimmt wenn sie vom General kommen, so sei deren Lebensweise. Nur wenn das Oberhaupt was sagt wird es getan. So kann keine Gesellschaft funktionieren. Und für mich ist da der Einfluss von Religion leider sehr groß.
Das sind für mich ganz klar Folgen der Armut und der externen Einflussnahme. Natürlich werden viele Länder noch Jahrzehnte benötigen, um sich weit genug entwickelt zu haben. Aber auch der Islam wird sehr bald eine Reformation erleben, wenn es den Leuten nur endlich mal besser ginge und sie nicht ständig in neue Konflikte gezogen würden. Wer Bomben wirft, sät Hass. Das war so, ist so und wird immer so bleiben. Warum bleibt man trotzdem bei der Strategie, die Demokratie exportieren zu wollen?  :noidea:

Ich vermute nunmal, dass was anderes dahinter steckt.
Establish the Pass.

Candlestick

Zitat von: snoopy am Fr, 18. Nov. ’16, 09:41
Zitat von: 49erflo am Fr, 18. Nov. ’16, 00:25
Aber 10 Prozent der Bevölkerung braucht sich nicht wundern, wenn die anderen 90 Prozent keine Lust mehr haben, die Füße stillzuhalten. Wie man das ändern kann? Keine Ahnung. Wir werden es versuchen müssen. Das kann man nun auch auf alle weiteren Probleme anwenden. Wir müssen endlich mal URSACHEN bekämpfen und uns nicht immer am Sympton Flüchtling aufhängen. Die Frage ist nicht was machen wir jetzt, sondern warum ist er da?

So sieht es aus. Die Ursachen gilt es zu bekämpfen. Kann man natürlich nicht als "kleiner Mann". Da sieht man nur die Probleme vor der Haustür/auf der Straße.

Dennoch sollten wir nicht vergessen, dass es uns in Deutschland (Österreich, Schweiz...) verdammt gut geht. Das nun Leute kommen, denen es viel schlechter geht, dafür fehlt leider vollkommen das Verständnis.
MIR fehlt vollkommen das Verständnis für die Leute, die sich diesen PEGIDA-Aufhetzern anschließen. Schön pauschalieren, mitlaufen und nicht nachdenken - wie früher :pukey:

Im Grunde genommen geht es doch nicht um Religion oder Staatszugehörigkeit (wenn doch, erübrigt sich eh jegliche Diskussion), sondern darum, dass man seinen Lebensstandard und seinen "way of life" erhalten will. Weil, abgeben und teilen ist nicht .

Wenn wir mehr soziale Gerechtigkeit und bessere Umverteilung hier in Deutschland hätten, wären viele Themen kein Thema mehr. Das ist das, was wir hier tun können.

Wie von mir schon beschrieben versteh ich diene Haltung, dennoch darf man sie nicht für doof verkaufen und muss man auch diese an Bord halten, sonst koppeln sie sich ab und machen zukünftig alles an der Gesellschaft vorbei.

Pegidaanhänger sind doof als ausgesprochenes Wort ist auch Ausgrenzung und schlussendlich damit nahe dem Rassismus.

Alles nicht so leicht


Duke

@mayebedavis
es ist nicht die aufgabe der aktuellen tagesmedien, forschungen zu betreiben, sondern das zeitgeschehen abzubilden. und in zeiten, wo der mob lügenpresse schreit und die auflagehnzahlen rasant in den keller rasen, ist es aufwand sein kleinster, die nationalität eines täters dazu zu schreiben. um den vorwurf des verschweigens ganz simple zu entkräften.

im übrigen wird das bei deutschen schon immer gemacht, da fällt es nur nicht auf oder wird nicht beachtet. "ein 48-jähriger mann aus berlin" "der aus hamburg stammende angeklagte" "das NSU-Trio aus zwickau und jena" "auf der autobahn wurde ein fahrer aus rheinland-pfalz mit 100 km/h zuviel geblitzt"
Rattay is the only quarterback in NFL history to throw 3 consecutive passes all going for touchdowns (2007)

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