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49ers hoffen auf neuen Vertrag mit Kaepernick noch vor dem Training Camp

Begonnen von frontmode, Fr, 28. Mär. ’14, 14:24

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Keks

Einen Nfl  Profi mit einer Krakenschwester zu vergleichen ist dummes Zeug!
Der Herr Nfl  Profi hat doch einen ganz anderen Lebensstandart
als die Krakenschwester ist doch ganz normal.
Wer mehr leistet  da hinkt  es doch auch.
Der Herr Nfl Profi könnte eine Ausbildung zur "Krakenschwester" machen
die Krakenschwester wird kein Nfl Profi.
Wenn der Nfl Profi seine Arbeit macht wollen das Millionen am Tv
sehen.
Bei der Krakenschwester will das niemand sehen, auch wenn effektiv
davon mehr Menschen profitieren.
Go niners

IamNINER

Im Sport ist es doch völlig unnötig darüber zu diskutieren, ob ein Spieler sein Salär "verdient". Fakt ist, die Spieler erhalten so viel Geld.

Die Unterschiede zwischen den Positionen sind teils wirklich hoch und reflektieren halt auch nicht zwingend die Leistungen der Spieler, aber das ist nun halt auch Tatsache und damit müssen sich die Spieler wohl oder übel abfinden und auch wir Fans.

Den Vertrag von Kaep einzustufen ist extrem schwierig. Würde ich eher Kaep nehmen oder Cutler/Romo? Wenn diese Frage mit Kaep beantwortet wird, dann müsste man ihm die gleichen 18 Mio. oder mehr geben. Ob er nun diese Summe verdient, ist irrelevant. Denn das könnte der Markt sein.

Der eine Punkt den man wirklich ansprechen kann, ist: warum verzichtet ein Spieler, der schon viel verdient, nicht auf etwas Geld um ein besseres Team zu haben? Mir fällt da Peyton Manning ein. Unbestritten einer der besten QBs, doch bei den COlts wollte es in den POs einfach nur selten funktionieren. Wenn man dann den "Erfolg" von Kaep anschaut, welcher sicherlich nicht auf Manning Nivea spielt, allerdings ein Top Team um sich hat, dann ist es schon eine berechtigte Frage, warum die Top Verdiener nicht zu Gunsten des Teams auf Geld verzichten.

Die einfache Antwort ist die, dass die Karriere natürlich sehr schnell vorbei sein kann. Daher ist es auch absolut nachvollziehbar, dass die Spieler ihre Chancen auf den grossen sicheren Vertrag nutzen wollen.

Vielleicht verzichtet ein Spieler mal auf ein wenig Geld. Aber nie auf einen Viertel seines Gehalts.
2017 1st Rd get Myles Garrett, trade for Christian McCaffrey Sign Kyle and John and let them do their thing...

MyQuestFor32: 49ers, Lions, Patriots, Eagles, Seahawks, Rams, Jets, Raiders, Panthers, Cardinals, Broncos, Jaguars, Packers, Chargers, Titans

Candlestick

#22
Ich finde die Diskussion eigentlich gesellschaftlich sehr nötig, ebenso bei Managergehältern. Denn die Nichtdiskussion der letzten Jahrzehnte hat genau zu diesen Gehaltsexplodionen geführt. Eine Selbstbedienungsmentalität hat sich eingebürgert, die kein Gewissen mehr hat. Und die Fans lügen sich doch einen in die Tasche. Mir ist das zu billig das immer unter: "im Sport klammert man eben jede Ethik aus, sonst kann man da kein Fan mehr sein!" abzuheften.

Aber ich habe da heute auch gar keine Lust drüber zu diskutieren. Jaja ich weiß ;-)

Nur mal so: über 2/3, andere Statistiken sagen sogar 4 von 5 der Topsportler, sind ziemlich schnell nach der Karriere blank, egal was sie verdient haben. Da ist es völlig egal, ob 14 oder 18 Mios. Das Argument, dass es nicht reicht hat da nix mit Lebensstandard zu tun, denn ab 250.000 pro Jahr kannste deinen Lebensstandard nur noch scheinbar verbessern, viel mehr hat das mit sinnlosem verprassen zu tun.

Wir tun Kaep also gutes, wenn wir ihm 4 Mios ersparen. 4 Mios weniger im Jahr, für die er sich sonst nur Geschlechtskrankheiten aller Art kaufen würde. Und den Arzt, der das wieder ausbügelt - die Krankenschwestern des Arztes haben davon dann aber wieder nix ;-)

Ich geh ja schon, schönes WE euch!

igor

Zitat von: IamNINER am Sa, 29. Mär. ’14, 11:45
Im Sport ist es doch völlig unnötig darüber zu diskutieren, ob ein Spieler sein Salär "verdient". Fakt ist, die Spieler erhalten so viel Geld.
Man muß das ganze auch von der anderen Seite betrachten: die ganze Liga ist, im Gegensatz z.B. zur Krankenpflege, ein Milliardengeschäft.  TV-Anstalten sind bereit, Unsummen für Fernsehverträge zu bezahlen – Beispiel: ESPN zahlt für ein einziges Monday Night Game aktuell 105 Millionen Dollar.

Dadurch gibt es einen dementsprechend riesigen Gesamtbetrag, der nunmal vorhanden ist und auf dem Tisch liegt, und welcher auf die einzelnen Akteure aufgeteilt werden muß.

Die Spieler sind das Hauptprodukt – so gesehen ist es meiner Meinung nach ebenso »verdient« und legitim, wenn man ihnen auch einen entsprechend großen Anteil vom Gesamtkuchen zukommen läßt.

Natürlich kann man argumentieren, wieviel ein Football-Spieler für die Gesellschaft beiträgt im Gegensatz zu einer Krankenschwester.  Würde man Spieler wie »normalsterbliche« Angestellte bezahlen, bliebe folglich aber einiges mehr an Geld für Owner und Konsorten übrig, die nicht ihre Körper für ein Produkt herhalten.  Wäre das dann »fair«?
Ask not what the community can do for you, ask what you can do for the community!
—Jurgen

Candlestick

Okay ich werfe noch mal was ein: eine vergleichende Gerechtigkeitsdebatte bringt natürlich nix, denn Gerechtigkeit gibt es nirgends im Kapitalismus, da verliert man sich nur in 1000 Seiten Diskussion :-)

Wir können hier über Auswüchse eines Systems reden, die Krankenschwester dient nur zu: natürlich kommt man auch mit 1 Mio durchs Leben, es ist also völliger Quatsch zu behaupten, dass Footballer einen 100 Miovertrag brauchen, um nach der Karriere klar zukommen, zu überleben etc.

Kehren wir zurück zum Business und akzeptieren das Geld und schauen nur innerhalb des Systems NFL auf die gerechte Verteilung, dann bleibt aber auch hier die Frage, ob z.b. Kaep wirklich 3x oder 4x wichtiger ist, als ein Boldin? Das kann man dann weiterführen.

Ich finde die NFL ist da leider ein Abbild der Gesellschaften: wenige Spieler kriegen überproportional immer mehr und viele andere Spieler kriegen prozentual immer weniger. Und das macht langfristig den Sport kaputt!

frontmode

Zitat von: Candlestick am Sa, 29. Mär. ’14, 12:55
Okay ich werfe noch mal was ein: eine vergleichende Gerechtigkeitsdebatte bringt natürlich nix, denn Gerechtigkeit gibt es nirgends im Kapitalismus, da verliert man sich nur in 1000 Seiten Diskussion :-)

Ersetze "Kapitalismus" durch jedes politische/wirtschaftliche System, dass jemals irgendwo in der Geschichte der Menschheit genutzt wurde.

Um auf das Thema zurückzukommen, es gibt auf dieser Welt nicht ausreichend viele "Franchise" Quarterbacks, damit jedes der 32 NFL Teams einen hat. Entsprechend werden diese Spieler bezahlt.

Der Sport wird dadurch nicht leiden, da es eine derartige Diskussion in Amerika nicht gibt. Wenn Du Deine Leistung zeigst, gönnt Dir jeder das Geld.
QuestFor32:
49ers, Cardinals, Rams, Seahawks, Buccaneers, Falcons, Panthers, Saints, Lions, Packers, Vikings, Cowboys, Giants, Broncos, Chargers, Chiefs, Raiders, Colts, Jaguars, Texans, Browns, Ravens, Dolphins, Jets, Patriots

silentsound

Zitat von: frontmode am Sa, 29. Mär. ’14, 13:24
Zitat von: Candlestick am Sa, 29. Mär. ’14, 12:55
Okay ich werfe noch mal was ein: eine vergleichende Gerechtigkeitsdebatte bringt natürlich nix, denn Gerechtigkeit gibt es nirgends im Kapitalismus, da verliert man sich nur in 1000 Seiten Diskussion :-)

Ersetze "Kapitalismus" durch jedes politische/wirtschaftliche System, dass jemals irgendwo in der Geschichte der Menschheit genutzt wurde.

Um auf das Thema zurückzukommen, es gibt auf dieser Welt nicht ausreichend viele "Franchise" Quarterbacks, damit jedes der 32 NFL Teams einen hat. Entsprechend werden diese Spieler bezahlt.

Der Sport wird dadurch nicht leiden, da es eine derartige Diskussion in Amerika nicht gibt. Wenn Du Deine Leistung zeigst, gönnt Dir jeder das Geld.
so sieht die realität aus....keine frage
if you follow every dream...you might get lost

Candlestick

#27
Zitat von: frontmode am Sa, 29. Mär. ’14, 13:24

Ersetze "Kapitalismus" durch jedes politische/wirtschaftliche System, dass jemals irgendwo in der Geschichte der Menschheit genutzt wurde.

Um auf das Thema zurückzukommen, es gibt auf dieser Welt nicht ausreichend viele "Franchise" Quarterbacks, damit jedes der 32 NFL Teams einen hat. Entsprechend werden diese Spieler bezahlt.

Der Sport wird dadurch nicht leiden, da es eine derartige Diskussion in Amerika nicht gibt. Wenn Du Deine Leistung zeigst, gönnt Dir jeder das Geld.

Jep, wir leben halt im Kapitalismus, aber Putin wird schon noch die Russen in Schland schützen wollen ;-)

Da hast du mich aber auch ein bissel falsch verstanden. Mir geht es da weniger uns gönnen, da war ich schon drüber weg. Viel mehr meine ich im Football, gleichbedeutend mit der finanziellen Fokussierung auf immer weniger Spieler und der schon aus Cap-Gründen niedrigeren Bezahlung in der Breite sowie auf schlecht bezahlteren Positionen, einen Qualitätsverfall zu sehen, der langfristig den Sport kaputt macht!

Fällt dann vielleicht den Groupies nicht auf, weil eh nur noch auf "den Star" geguckt wird ;-)

frontmode

Genau, da es in Russland ja viel gerechter zugeht, als im Kapitalismus, passiert das hoffentlich bald  8)

Der Sport wird dadurch nicht zu Grunde gehen. Die überwiegende Mehrzahl der Spieler würde keinen Job finden, der ihnen mindestens 450T$ zahlt. Und je länger Du spielst, desto höher ist das Minimum. Es wird auch kein Qualitätsabfall geben. Die wenigstens Spieler werden aus Protest gegen die top Gehälter einiger weniger Spieler ihren Rücktritt aus der Liga erklären. Spieler mit Potential werden immer ein paar Millionen verdienen und die unteren 20% werden sowieso immer regelmäßig ausgetauscht. Sicher wird der eine oder andere weniger bekommen, als er sich selber wünscht, aber das ist im Arbeitsleben ja nichts ungewöhnliches.
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Norton51

Es gibt halt ein paar Sportarten auf der Welt, die so viele Leute ansprechen, dass brutal viel Geld ins System fließt. Einfach weil Leute den Sport im TV schauen, ins Stadion gehen, Fanutensilien kaufen oder Produkte erwerben, wenn sie mit einem Sportler verknüpft sind.

Das ist kein spezifisches Footballthema, das ist in jedem Sport so, wo das TV entsprechende Einschaltquoten erzielen kann und entsprechend Geld reinpumpt. So und wenn man mal glatt gezogen hat, dass die Menge an Geld im Sport drin ist, geht es ja nur noch um die Verteilung. Und da ist es doch klar, dass die Spieler die meiste Kohle einsammeln, für die Zuschauer ins Stadion gehen. Das sind halt nun mal eher die Skillplayer der Offense, als die Offensive Lineman. Das ist vermutlich nicht gerecht, aber für mich logisch. Bei QB kommt noch hinzu, dass man ohne QB im Football keine Chance hat, gleichzeitig wie Frontmode schon sagte, es aber keine 32 guten QBs in der NFL gibt. Also werden die wenigen, die es gibt noch mal höher bezahlt. Angebot und Nachfrage.

So und jetzt kommen wir zum ganz springenden Punkt: Wenn man so ein Talent hat oder sich so eine Position erarbeitet hat, dann würde ich auch versuchen das entsprechend entgelten zu lassen. Dann orientiert man sich an den anderen auf der gleichen Position. Das ist in jedem anderen Job auf der Welt auch so!

Warum sollte Kaepernick jetzt für die Hälfte unterschreiben, wenn es die anderen Spieler im Team auch nicht machen würden? Das ist nicht Kaepernicks Problem, das ist das Problem des Clubs wie sie das am besten handlen. Gerade in der NFL, wo die Clubs Spieler von heute auf morgen feuern können, würde ich als Spieler auch hart verhandeln. Das ist doch alles sehr gegenseitig.
Und letztendlich gibt es auch zu viele Beispiele, wo Spieler das eben vom CLub nicht gedankt bekommen haben. Brady zum Beispiel hätte mit hoher Sicherheit einen anderen Vertrag unterschrieben, wenn er gewusst hätte, dass sie ein Jahr später seinen besten Receiver an die Broncos ziehen lassen.


Wollen wir mal ehrlich bleiben: Wenn wir in der Situation von Kaepernick wären, würden wir doch auch nicht auf 4 Millionen verzichten, wenn das ein marktgerechter Preis wäre.

wizard49er

Wenigstens gab es ja Fortschritte bei den Rookie Gehältern! Sonst wären heute immer noch viele Top Picks ohne Leistung überbezahlt und teurer als ein guter Veteran.
1 x Dynasty League Champion - 3 x Vize Champion
2 x Keeper League Champion - 2 x Vize Champion - 1 x Bronze
4 x Casual Keeper League Champion - 1 x Bronze
1 x Fantasy League 1 Champion - 1 x Vize Champion
2 x Fantasy League 2 Champion
1 x Fantasy League 3 Champion

reagan - The Left Hand

Interessante gesellschaftspolitische Debatte. Das Problem ist sehr einfach lösbar. Wir wenden uns alle vom Football ab und schauen zukünftig Curling. Dann verdienen Footballer nix mehr und im Curling wird die große Kohle gemacht. Was ich damit sagen will, wir bestimmen mit unserem Konsumentenverhalten mit darüber, wer wie viel bekommt. Denn nur wenn es der Markt her gibt, können Clubs auch so viel zahlen. Und der Markt gibt es nur her, wenn es genügend Konsumenten gibt. Und das sind wir.

Ich mag die Sonntagabende/nächte  und solche Treffen wie in London. Denn die sind einfach unbezahlbar

Deshalb schaue ich mir Kap für 1. Mo p. a. oder für 18 Mio. p. a. an. Für mich ist nur entscheidend, dass wir trotzdem ein gutes Team behalten können. Ist das gewährleistet, sollen sie im zahlen, was sie für richtig halten.
"Geld spielt keine Rolle. Unser Ziel ist der Gewinn des Super Bowls" so York.

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