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In-Depth: Seattles Richard Sherman gibt Schiedsrichtern Schuld an Niederlage

Begonnen von zugschef, Mo, 9. Dez. ’13, 19:17

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igor

Zitat von: MaybeDavis am Mi, 11. Dez. ’13, 10:50
Wie jetzt? NFL Refs verdienen nicht genug um davon leben zu können...? Das schockt mich jetzt schon ziemlich!!! Dachte die bekommen ihre 5k$ pro Spiel oder sowas... Wieviel verdienen die denn pro Spiel?
Die »Aufwandsentschädigung« für ein Spiel ist zwar nicht allzu gering, aber Profis sind die Refs deswegen trotzdem nicht.  NFL-Referee ist kein Beruf sondern »nur« ein gut bezahlter Nebenverdienst.  Für eine Liga wie die NFL, in der es um so viel Geld geht, ist das meiner Meinung nach eine Schande.  Das Spiel ist mit all seinen Feinheiten inzwischen schon dermaßen komplex, daß hauptberufliche Refs, die sich mit nichts anderem beschäftigen, wünschenswert wären.  Außerdem dürften sie dann auch ruhig ordentlich entlohnt werden, um z.B. auch Bestechungsversuchen vorzubeugen.  Das müßte sich die Liga finanziell mehr als nur leicht leisten können, wenn man sich z.B. einmal die aberwitzigen TV-Veträge ansieht.
Ask not what the community can do for you, ask what you can do for the community!
—Jurgen

frontmode

Das sehe ich ähnlich. Man sollte vor allem in der Saison mehr darauf achten, die Spiele mit allen Refs noch einmal durchzugehen und auf die Fehler aufmerksam zu machen.

Außerdem kann man so viel besser die "Points-of-Emphasis" vermitteln.

Ziel muss es sein, die Regelauslegungen deutlich konsistenter zu machen und daher wären mir Profi-Ref auch lieber, da man dann das ganze Jahr mit ihnen arbeiten kann.
QuestFor32:
49ers, Cardinals, Rams, Seahawks, Buccaneers, Falcons, Panthers, Saints, Lions, Packers, Vikings, Cowboys, Giants, Broncos, Chargers, Chiefs, Raiders, Colts, Jaguars, Texans, Browns, Ravens, Dolphins, Jets, Patriots

MaybeDavis

Zitat von: igor am Mi, 11. Dez. ’13, 11:04
Zitat von: MaybeDavis am Mi, 11. Dez. ’13, 10:50
Wie jetzt? NFL Refs verdienen nicht genug um davon leben zu können...? Das schockt mich jetzt schon ziemlich!!! Dachte die bekommen ihre 5k$ pro Spiel oder sowas... Wieviel verdienen die denn pro Spiel?
Die »Aufwandsentschädigung« für ein Spiel ist zwar nicht allzu gering, aber Profis sind die Refs deswegen trotzdem nicht.  NFL-Referee ist kein Beruf sondern »nur« ein gut bezahlter Nebenverdienst.  Für eine Liga wie die NFL, in der es um so viel Geld geht, ist das meiner Meinung nach eine Schande.  Das Spiel ist mit all seinen Feinheiten inzwischen schon dermaßen komplex, daß hauptberufliche Refs, die sich mit nichts anderem beschäftigen, wünschenswert wären.  Außerdem dürften sie dann auch ruhig ordentlich entlohnt werden, um z.B. auch Bestechungsversuchen vorzubeugen.  Das müßte sich die Liga finanziell mehr als nur leicht leisten können, wenn man sich z.B. einmal die aberwitzigen TV-Veträge ansieht.
Da stimm ich dir alles in allem schon zu...
Für mich bedeutet Profi aber eigentlich das man von dem Geld leben kann. Und das kann ein NFL Ref ohne weiteres. Das es viel zu wenig ist, da hast du aber völlig recht. Vorallem wenn man bedenkt was für ein Milliarden-Geschäft die NFL ist und wieviel von so manchen Call abhängt ist es völlig surreal.
NFL Teams live: 49ers (2x London / 1x Indianapolis), Patriots, Buccaneers (2x), Dolphins, Giants, Jaguars, Broncos, Bears,  Colts,

"Can you SMEEEELLLL what the Niners are cookin'" George Kittle

TheBeast

Zitat von: MaybeDavis am Mi, 11. Dez. ’13, 11:22
Für mich bedeutet Profi aber eigentlich das man von dem Geld leben kann. Und das kann ein NFL Ref ohne weiteres.

Ganz so billig ist das nicht: Die Refs haben weder eine Unfall- und Krankenversicherung noch einen Pensionsanspruch. Und (zugegeben vergleichweise niedrige) Steuern müssen sie davon auch noch zahlen. So gut wie sich das im ersten Moment liest, ist es nicht (ich habe übrigens durchschnittlich $ 173.000 gefunden).

Sanfranolli

Bei 3.500 Dollar im Monat würde ich jetzt nicht behaupten, dass sich sooooo toll davon Leben lassen würde. Zumal Versicherung etc. Auch nicht ohne sind.
Nimm uns Ed, das was er als Ref verdient ist das Taschengeld für die Frau....
Auch wenn die Welt zusammenbricht, verlier nie das Lächeln in deinem Gesicht!

London 2010 und 2013 - Ich war dabei!!!

zugschef

Zitat von: frontmode am Mi, 11. Dez. ’13, 10:53
Ich weiß übrigends immer noch nicht, wann Crabtree eine PI Strafe hatte.... Die einzige gegen die Offense war gegen Boldin und die war absolut gerechtfertigt.
Es geht um eine DPI Strafe, die es nicht gab, obwohl es sie geben hätte müssen. Ich glaube, das war bei 2nd Down vor dem zweiten Field Goal der 49ers.

the_hawk

der da war's:

2-7-SEA34   (8:11) C.Kaepernick pass incomplete deep left to M.Crabtree (B.Maxwell).
Who could possibly have it better than us?

Diabolo

Der Vorteil an Refs die keine "Profis" sind ist dass sie finanziell nicht von der Arbeit als Ref abhängig sind.
BREAKING NEWS: In Schenefeld fällt gerade eine Schaufel um.

igor

Zitat von: Diabolo am Do, 12. Dez. ’13, 07:30
Der Vorteil an Refs die keine "Profis" sind ist dass sie finanziell nicht von der Arbeit als Ref abhängig sind.
Inwiefern bzw. für wen siehst Du das als Vorteil?
Ask not what the community can do for you, ask what you can do for the community!
—Jurgen

igor

Zum Thema »Refs sind Profis«: Peter King (der »Monday Morning Quarterback«) war im November eine ganze Woche lang mit Gene Steratore und seiner Crew unterwegs, und hat seine Erfahrungen in einer wirklich lesenswerten dreiteiligen Artikelserie festgehalten, die letzte Woche erschienen ist:

Game 150: A Week in the Life of an Officiating Crew

Steratore selbst betreibt ein Sanitärgeschäft in Pennsylvania und ist auch noch als NCAA-Basketball-Ref tätig.

Back Judge Dino Paganelli, der vor drei Jahren den berühmten Calvin-Johnson-Non-Catch pfiff, ist Witwer und alleinerziehender Vater von drei Kindern, und unterrichtet Sport und Geschichte an einer High School in Michigan.

Profis sind das meiner Meinung nach wahrlich nicht ...
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—Jurgen

zugschef

Zitat von: igor am Fr, 13. Dez. ’13, 10:02
Profis sind das meiner Meinung nach wahrlich nicht ...
Da hast du recht, und es ist eigentlich peinlich für NFL, dass dem so ist.

Candlestick

Vollprofis sind auch nicht mehr unabhängig, das gilt es dabei auch zu bedenken.

Dazu steigt der Druck enorm wenn von deinem Leistungsniveau die Existenz abhängt.

Dazu kommt die Problematik der Altersgrenzen. Wie hoch ist die im Football? Gibt es dort eine? In der Bundesliga ist mit 47 Schluss, bis dahin ist es unmöglich für ne ordentliche Rente vorzusorgen.

Was wenn man den Job nicht mehr ausüben kann, was wenn man nicht gut genug ist.

Die soziale Komponente ist enorm schwer wirtschaftlich zu tragen, das würde enorme Pensionskassen, Versicherungsbeiträge bedeuten.

Das bei der Anzahl der Schiris ...

Dazu gab es Tests mit Profischiedsrichtern in verschiedensten Sportarten und nirgends ist das Leistungsniveau erkennbar hochgegangen, die Kosten dafür umso mehr!

igor

Zitat von: Candlestick am Fr, 13. Dez. ’13, 15:15
Dazu kommt die Problematik der Altersgrenzen. Wie hoch ist die im Football? Gibt es dort eine? In der Bundesliga ist mit 47 Schluss, bis dahin ist es unmöglich für ne ordentliche Rente vorzusorgen.
Eine Altersgrenze gibt es meines Wissens nach nicht.  Mike Carey ist schon über 60 und, wenn mich nicht alles täuscht, Hochuli ebenfalls.  So lange die Leistung stimmt ...

Außerdem müßte klar sein, daß NFL-Profi-Ref kein Job für immer wäre.  Auch viele durchschnittliche Rundball-Profis können in ihrer Karriere nicht aussorgen – das verlangt auch keiner.  Da man NFL-Ref eh nicht schon in jungen Jahren wird, muß man vorher auch von etwas gelebt haben – und ist man einmal nicht mehr Ref, muß man sich eben wieder um einen Beruf in einer anderen Branche kümmern.

Ich finde jedenfalls, daß allein die Ansprüche und die mit der Tätigkeit verbundene Arbeit für einen Full-Time-Job ausreichen.
Ask not what the community can do for you, ask what you can do for the community!
—Jurgen

zugschef

Zitat von: igor am Fr, 13. Dez. ’13, 16:20
Zitat von: Candlestick am Fr, 13. Dez. ’13, 15:15
Dazu kommt die Problematik der Altersgrenzen. Wie hoch ist die im Football? Gibt es dort eine? In der Bundesliga ist mit 47 Schluss, bis dahin ist es unmöglich für ne ordentliche Rente vorzusorgen.
Eine Altersgrenze gibt es meines Wissens nach nicht.  Mike Carey ist schon über 60 und, wenn mich nicht alles täuscht, Hochuli ebenfalls.  So lange die Leistung stimmt ...

Außerdem müßte klar sein, daß NFL-Profi-Ref kein Job für immer wäre.  Auch viele durchschnittliche Rundball-Profis können in ihrer Karriere nicht aussorgen – das verlangt auch keiner.  Da man NFL-Ref eh nicht schon in jungen Jahren wird, muß man vorher auch von etwas gelebt haben – und ist man einmal nicht mehr Ref, muß man sich eben wieder um einen Beruf in einer anderen Branche kümmern.

Ich finde jedenfalls, daß allein die Ansprüche und die mit der Tätigkeit verbundene Arbeit für einen Full-Time-Job ausreichen.
So seh ich das eigentlich auch. Vor allem ist man als NFL Ref mit Sicherheit nicht so konditionell gefordert, wie beim Fußball.

Sanfranolli


Zitat von: igor am Fr, 13. Dez. ’13, 16:20
Zitat von: Candlestick am Fr, 13. Dez. ’13, 15:15
Dazu kommt die Problematik der Altersgrenzen. Wie hoch ist die im Football? Gibt es dort eine? In der Bundesliga ist mit 47 Schluss, bis dahin ist es unmöglich für ne ordentliche Rente vorzusorgen.
Eine Altersgrenze gibt es meines Wissens nach nicht.  Mike Carey ist schon über 60 und, wenn mich nicht alles täuscht, Hochuli ebenfalls.  So lange die Leistung stimmt ...

Außerdem müßte klar sein, daß NFL-Profi-Ref kein Job für immer wäre.  Auch viele durchschnittliche Rundball-Profis können in ihrer Karriere nicht aussorgen – das verlangt auch keiner.  Da man NFL-Ref eh nicht schon in jungen Jahren wird, muß man vorher auch von etwas gelebt haben – und ist man einmal nicht mehr Ref, muß man sich eben wieder um einen Beruf in einer anderen Branche kümmern.

Ich finde jedenfalls, daß allein die Ansprüche und die mit der Tätigkeit verbundene Arbeit für einen Full-Time-Job ausreichen.

Deine Ansicht ändert aber nix an der Tatsache, dass es KEINE Profis sind!
Der Grund dafür ist die NFL selbst die das nicht will. Das Thema wurde nun wirklich genug erläutert als die Replacement-Refs im letzten Jahr eingesetzt wurden.
Profi-Refs würden der NFL wesentlich mehr Arbeit machen und mehr Geld kosten, das wollen die einfach nicht.
Auch wenn die Welt zusammenbricht, verlier nie das Lächeln in deinem Gesicht!

London 2010 und 2013 - Ich war dabei!!!

igor

Zitat von: Sanfranolli am Fr, 13. Dez. ’13, 20:53
Deine Ansicht ändert aber nix an der Tatsache, dass es KEINE Profis sind!
Der Grund dafür ist die NFL selbst die das nicht will. Das Thema wurde nun wirklich genug erläutert als die Replacement-Refs im letzten Jahr eingesetzt wurden.
Profi-Refs würden der NFL wesentlich mehr Arbeit machen und mehr Geld kosten, das wollen die einfach nicht.
Natürlich ändert meine Ansicht nichts an den Tatsachen.  Trotzdem finde ich, daß »es macht mehr Arbeit und kostet mehr Geld« für eine Liga wie die NFL kein Argument sein darf.  Im Vergleich zum sonstigen Arbeits- und monetären Aufwand sind das nicht einmal Peanuts.
Ask not what the community can do for you, ask what you can do for the community!
—Jurgen

Sanfranolli


Zitat von: igor am Fr, 13. Dez. ’13, 21:13
Zitat von: Sanfranolli am Fr, 13. Dez. ’13, 20:53
Deine Ansicht ändert aber nix an der Tatsache, dass es KEINE Profis sind!
Der Grund dafür ist die NFL selbst die das nicht will. Das Thema wurde nun wirklich genug erläutert als die Replacement-Refs im letzten Jahr eingesetzt wurden.
Profi-Refs würden der NFL wesentlich mehr Arbeit machen und mehr Geld kosten, das wollen die einfach nicht.
Natürlich ändert meine Ansicht nichts an den Tatsachen.  Trotzdem finde ich, daß »es macht mehr Arbeit und kostet mehr Geld« für eine Liga wie die NFL kein Argument sein darf.  Im Vergleich zum sonstigen Arbeits- und monetären Aufwand sind das nicht einmal Peanuts.

Da stimme ich dir auch ohne wenn und aber zu!
Auch wenn die Welt zusammenbricht, verlier nie das Lächeln in deinem Gesicht!

London 2010 und 2013 - Ich war dabei!!!

Diabolo

Das Problem an Profi-Refs ist, dass diese dann finanziell vom Job als Ref abhängig wären, während es aktuell "nur ein Zubrot" ist.

"Officiate the game. Don't officiate for grades" - das würde verloren gehen.
Ganz davon abgesehen dass der Druck auch so schon groß genug ist wenn die Jungs NICHT finanziell von der NFL abhängig sind - wie soll das aussehen wenn die Finanzielle Sicherheit der Familie davon abhängt?
Es gibt einfach zu viele Dinge drumherum die dagegen sprechen dass die Refs Profis sind als dass es sich für den Zugewinn an Genauigkeit lohnen würde. Ob $12.000 pro Monat für einen "Nebenjob" jetzt wenig sind sei auch mal dahin gestellt - im Verhältnis zu Payton Manning darf man das ja nun auch nicht setzen ;)
BREAKING NEWS: In Schenefeld fällt gerade eine Schaufel um.

zugschef

Zitat von: Diabolo am Sa, 14. Dez. ’13, 00:32
Das Problem an Profi-Refs ist, dass diese dann finanziell vom Job als Ref abhängig wären, während es aktuell "nur ein Zubrot" ist.

"Officiate the game. Don't officiate for grades" - das würde verloren gehen.
Ganz davon abgesehen dass der Druck auch so schon groß genug ist wenn die Jungs NICHT finanziell von der NFL abhängig sind - wie soll das aussehen wenn die Finanzielle Sicherheit der Familie davon abhängt?
Es gibt einfach zu viele Dinge drumherum die dagegen sprechen dass die Refs Profis sind als dass es sich für den Zugewinn an Genauigkeit lohnen würde. Ob $12.000 pro Monat für einen "Nebenjob" jetzt wenig sind sei auch mal dahin gestellt - im Verhältnis zu Payton Manning darf man das ja nun auch nicht setzen ;)
??? Dann müssen Richter ab jetzt einen Hauptberuf haben?

Diabolo

Ähm... was haben Richter damit zu tun?
Völlig andere Vorraussetzungen und Anforderungen.
BREAKING NEWS: In Schenefeld fällt gerade eine Schaufel um.