Nach dem Match am Sonntag in San Francisco gegen die 49ers wurde Seattle Cornerback Richard Sherman zum Spiel befragt. Im Vorfeld hatte er in einem Interview angegeben, immer sehr genau zu wissen und sich genau zu überlegen, was er in Interviews sage. Egal was man davon hält, er ist jedenfalls nicht dazu bereit die Schuld für die Niederlage und die 93 receiving Yards seines direkten Gegenspielers Anquan Boldin auf sich zu nehmen.
Die Angelegenheit erinnert sehr stark an das Interview, das Green Bays Clay Matthews letztes Jahr gab, nachdem die 49ers gerade im Lambeau Field in der ersten Woche der Regular Season gewonnen hatten. Matthews erklärte damals nach dem Spiel, dass die 49ers nicht gewonnen, sondern sie selbst verloren hatten. Sherman geht nun einen Schritt weiter und sagt, dass nicht die 49ers selbst, sondern die Offiziellen das Spiel für sie gewannen.
Dieses Spiel wurde erst beim letzten Play entschieden, so wie es viele erwarteten. Wie denken Sie darüber?
Sherman: "Wir erwarteten nicht, dass es so sein würde. Wir gingen davon aus, dass wir sie vom Feld fegen. Wir erwarteten sie vom Feld zu fegen, aber sie profitierten von einigen Schiedsrichterentscheidungen, und das hilft einem speziell bei 3rd Down. Wir werden sie wiedersehen und es wird ein anderes Resultat geben."
Sie dachten, es würde ein Kantersieg werden?
Sherman: "Ja, das war es, was wir erwarteten."
Unterm Strich, wie sehen Sie die Sache, wie kam es zu dem Ausgang?
Sherman: "Wie ich bereits sagte, sie bekamen ein paar fragwürdige Entscheidungen bei 3rd Down. Wir hatten einige verpasste Möglichkeiten. Das ist es so ziemlich."
[Welche Bedeutung hatte Wide Receiver] Michael Crabtrees Rückkehr?
Sherman: "Das machte keinen Unterschied. Überhaupt keinen."
Was machte den Unterschied, Eure Fehler?
Sherman: "Ja. Die Penalties, die machten heute den Unterschied."
Die opportunistischen Plays, die [die 49ers] heute machten, haben Sie gar nicht überrascht?
Sherman: "Ich bin mir sicher, dass diese bei Penalties passierten. Davon gab es viele, also werden wir uns das auf Band ansehen und herausfinden, was es war."
Sherman ist so eine dumme Wurst, unglaublich. ::)
Wenn man wie er in nahezu jedem Play einen Receiver festhält und damit auch noch viel zu oft durchkommt, sollte man diesen Stein in Richtung der Refs mit Sicherheit nicht werfen. Ist für mich nach wie vor unglaublich, was man den Corners der Hawks alles durchgehen lässt.
Im Prinzip spielen die doch nach dem Motto: In jedem Play können sie ja die Flagge nicht werfen, da sind die paar Mal wenn sie es tun zu verkraften. ::)
(Groß)kotz!
Ansonsten eines Kommentares eigentlich nicht würdig.
Mit der Einstellung, uns vom Platz zu fegen, dürfen sie ruhig ins nächste Duell mit uns gehen.
Was für einen Sprühstuhl der labert!
Die Refs haben relativ gut gepfiffen finde ich. Zumindestens besser als erwartet ;D
Sherman ist ein ziemlicher Großkotz.
Leider wird das nächste Spiel in Seattle nicht so verlaufen.
Wette: 10€ für die FZ wenn die 49ers in den PO´s in Seattle gewinnen 8)
Falls er das wirklich ernst meint, dann sollten seine Coaches ihn einmal zum Doktor schicken ! Ich denke allerdings, daß er einfach nur ablenken will, die Großkotzigkeit ist aber sicher angeboren !
Zitat von: wizard49er am Mo, 9. Dez. ’13, 20:13
Die Refs haben relativ gut gepfiffen finde ich. Zumindestens besser als erwartet ;D
Da kann ich mich durchaus nicht anschließen. Da waren - allerdings schon zum Vor/Nachteil beider Mannschaften - durchaus fragwürdige (Non-)Calls dabei. Die Blakeman-Crew hat wohl wirklich ein schlechtes Jahr erwischt. Ich habe beim Dauer-SMSen mit meinem Ravens-Freund glaube ich mindestens 10x die Refs erwähnt - das ist ca. 8x zu oft.
Vielleicht hat der Krampus auch nur einfach noch nicht den Sinn des Spieles verstanden ;D
Zitat von: TheBeast am Mo, 9. Dez. ’13, 20:39
Zitat von: wizard49er am Mo, 9. Dez. ’13, 20:13
Die Refs haben relativ gut gepfiffen finde ich. Zumindestens besser als erwartet ;D
Da kann ich mich durchaus nicht anschließen. Da waren - allerdings schon zum Vor/Nachteil beider Mannschaften - durchaus fragwürdige (Non-)Calls dabei. Die Blakeman-Crew hat wohl wirklich ein schlechtes Jahr erwischt. Ich habe beim Dauer-SMSen mit meinem Ravens-Freund glaube ich mindestens 10x die Refs erwähnt - das ist ca. 8x zu oft.
Der schlimmste Non-Call war für mich das Holding plus Facemask gegen Aldon Smith. Dass sie das übersahen, war schon eine Kunst. Die Pass Interference zu Beginn an Crabtree, die aus einem möglichen Touchdown Drive nur ein Field Goal machte, war auch ein Wahnsinn, weil der Ref an der Sideline nur 5-10 Yards weit weg stand. Alles andere war zwar nicht perfekt, aber konnte man insgesamt durchgehen lassen.
Ich sage nur, es muss auch schlechte Verlierer geben..., ehrlich gesagt konnte ich keine Linie bei den Entscheidungen der Refs erkennen. Einmal kleinlich, einmal großzügig... ich habe mich gefragt, was ist eigentlich Passbehinderung!!!
Das Holding und die Facemask war schon der Hammer das das nicht gesehen wurde. Sonst sehen sie jeden falschen Finger aber da wurde aktiv weggeschaut.
Der Junge scheint ziemlich nervoes zu sein, sonst wuerde er nicht so einen Muell von sich geben.
Die Chicken haben bei mir langsam den Status der Cowboys Anfang/Mitte der 90er erreicht.
Da schmeckt jeder Sieg doppelt so gut.
Zitat von: wizard49er am Mo, 9. Dez. ’13, 20:13
Wette: 10€ für die FZ wenn die 49ers in den PO´s in Seattle gewinnen 8)
Da leg' ich nochmal 10 drauf.
Zitat von: zugschef am Mo, 9. Dez. ’13, 20:47
Zitat von: TheBeast am Mo, 9. Dez. ’13, 20:39
Zitat von: wizard49er am Mo, 9. Dez. ’13, 20:13
Die Refs haben relativ gut gepfiffen finde ich. Zumindestens besser als erwartet ;D
Da kann ich mich durchaus nicht anschließen. Da waren - allerdings schon zum Vor/Nachteil beider Mannschaften - durchaus fragwürdige (Non-)Calls dabei. Die Blakeman-Crew hat wohl wirklich ein schlechtes Jahr erwischt. Ich habe beim Dauer-SMSen mit meinem Ravens-Freund glaube ich mindestens 10x die Refs erwähnt - das ist ca. 8x zu oft.
Der schlimmste Non-Call war für mich das Holding plus Facemask gegen Aldon Smith. Dass sie das übersahen, war schon eine Kunst. Die Pass Interference zu Beginn an Crabtree, die aus einem möglichen Touchdown Drive nur ein Field Goal machte, war auch ein Wahnsinn, weil der Ref an der Sideline nur 5-10 Yards weit weg stand. Alles andere war zwar nicht perfekt, aber konnte man insgesamt durchgehen lassen.
Und der schlimmste Call war das Facemask, welches keines war, gegen den Special Teamer der Hawks. Wir können uns nicht beklagen, was die Refs angeht. Vor allem der Forward Progress Call bei Crabtrees Fumble hätte auch nicht gegeben werden müssen.
Zitat von: duffeldoffel am Mo, 9. Dez. ’13, 21:40
Zitat von: wizard49er am Mo, 9. Dez. ’13, 20:13
Wette: 10€ für die FZ wenn die 49ers in den PO´s in Seattle gewinnen 8)
Da leg' ich nochmal 10 drauf.
Und noch mal
Sehe das jetzt garnicht so eng was Sherman sagt. Schiedsrichterschelte ist im Sport ein garnicht so unübliches Verhalten und keine Sache wo Sherman ein Copyright drauf hat. Irgendwer fühlt sich immer benachteiligt.
Was mich da eher überraschen würde, wäre ein Spieler der Zugibt, dass er nur wegen der Refs und nicht wegen der eigenen Leistung gewonnen hat.
Wäre Sherman einer von uns, wäre seine Meinung bei einigen hier vielleicht auch ähnlich.
Dass er aber einen eigenen Kantersieg im Stick erwartet hat, kann ich nur auf Selbstüberschätzung zurückführen.
Not in our House!
Freue mich schon auf Duell Nummer 3 in dieser Saison. Soll Sherman ruhig im Spiel auf die Leistung der Refs achten. So hab Crab, Boldin und Co. mehr Ruhe beim Fangen. ;D ;D
Außerdem kann öffentliche Schiedsrichterschelte auch dafür sorgen, dass diese sich noch intensiver mit einem Spieler beschäftigen. ;)
Zitat von: frontmode am Mo, 9. Dez. ’13, 21:57
Und der schlimmste Call war das Facemask, welches keines war, gegen den Special Teamer der Rams. Wir können uns nicht beklagen, was die Refs angeht. Vor allem der Forward Progress Call bei Crabtrees Fumble hätte auch nicht gegeben werden müssen.
Du meinst die Seahawks, richtig? Oder doch die Rams und ich habe die Szene von letzter Woche gerade nicht vor mir?
Ja, auch die Niners hatten beim einen oder anderen Call bzw. Non-Call Dusel. Letztlich hielt es sich in etwa die Waage. Jedenfalls kein Grund für Sherman, sich so zu beklagen.
er meint die Seahawks :) Jeremy Lane #20 war das Opfer, obwohl er nur leicht über die Facemask wischt und dann das Jersey am Hals erwischt und zieht
nachdem so viel auf die Refs eingeprügelt wurde: kudos an den Umpire der sich beim TD Pass auf Davis duckt und den Ball durchlässt :thumbup:
Zitat von: MoRe99 am Mo, 9. Dez. ’13, 22:01
Zitat von: frontmode am Mo, 9. Dez. ’13, 21:57
Und der schlimmste Call war das Facemask, welches keines war, gegen den Special Teamer der Rams. Wir können uns nicht beklagen, was die Refs angeht. Vor allem der Forward Progress Call bei Crabtrees Fumble hätte auch nicht gegeben werden müssen.
Du meinst die Seahawks, richtig? Oder doch die Rams und ich habe die Szene von letzter Woche gerade nicht vor mir?
Ja, auch die Niners hatten beim einen oder anderen Call bzw. Non-Call Dusel. Letztlich hielt es sich in etwa die Waage. Jedenfalls kein Grund für Sherman, sich so zu beklagen.
Keiner außer Sherman sagt was zu den Refs und das ist auch ok, finde ich.
Zitat von: frontmode am Mo, 9. Dez. ’13, 21:57
Und der schlimmste Call war das Facemask, welches keines war, gegen den Special Teamer der Rams. Wir können uns nicht beklagen, was die Refs angeht. Vor allem der Forward Progress Call bei Crabtrees Fumble hätte auch nicht gegeben werden müssen.
15 Yards bei einem Punt Return sind so schlimm wie 15 Yards bei 2nd Down? Abgesehen davon ist eine nicht gegebene Facemask Penalty immer schlimmer als eine zu Unrecht gegebene, da es um die Sicherheit der Spieler geht -- zumindest dachte ich das.
Zum Forward Progress: In der Kameraeinstellung, die gezeigt wurde, kam Crabtrees Allerwertester auf dem Boden auf, bevor der Ball frei wurde (Buck und Aikman sahen zumindest diese Einstellung ebenfalls so) UND der Official zeigte Down by Contact an, bevor er überstimmt wurde, und es forward Progress gab. Das ist 2-0 gegen ein overturned Play.
Ich glaube der Ball war vorher raus. Ohne die Forward Progress Regel hätte es eine Challenge gegeben und wenn es als Fumble gewesen wäre, hätten die Hawks an der Stelle den Ball bekommen.
Bei der Bewertung eines schlechten Calls ist für mich die Situation irrelevant. Entweder es war richtig oder falsch und die FM war keine. Die PI gegen Boldin war ok und gegen Carbtree habe ich gerade keine gefunden.... Die Linie der Refs war doch ok, da sie den Hawks - im Gegensatz zu sonstigen Spielen - eine Strafen eingebracht hat.
Habe mir gerade das Play von Gore angeschaut. Gore begann Inbounds zu Boden zu gehen, bewegte sich aber noch im Fallen vorwärts und dann ins Aus. Der Ref signalisiert auch, dass die Zeit gestoppt wird. Sie hält auch für knappe 10 Sekunden an. Wann wird nach einem Lauf ins Aus innerhalb der letzten 5 Minuten die Uhr wieder angemacht, nach dem spotten des Balls?
Nein, erst mit dem Snap.
Zitat von: duffeldoffel am Mo, 9. Dez. ’13, 22:43
Nein, erst mit dem Snap.
Dann ist da was schief gegangen mit der Zeit....
der schock über die niederlage muss tief sitzen in seattle.
(http://farm4.staticflickr.com/3667/11297097005_1baa014a91_b.jpg)
Hier ein Screenshot von Crabtree der Ball ist lose und er ist nicht am Boden (sieht man, wenn man das Ganze weiter anschaut).
Zitat von: Duke am Mo, 9. Dez. ’13, 22:59
der schock über die niederlage muss tief sitzen in seattle.
Was ich so auf dem Fanboard gelesen habe eigentlich nicht. Warum auch, was kein must-win, man hatte die Chance auf einen Sieg und das große Ziel dadurch nicht wirklich gefährdet. Vergleichbar mit unserer Niederlage letztes Jahr in Seattle.
Caroll ist bisher auch total gelassen.
shermans aussage spricht eindeutig dafür
Sherman spricht wohl eher nur für sich selbst...
Der ist ja auf Volldroge! Was für ein Arschloch! (sorry) Aber der hat sie doch nicht alle. wenn die Refs sonst auch konsequenter gepfiffen hätten, wären's ein paar siege weniger!
Zitat von: frontmode am Mo, 9. Dez. ’13, 23:09
Sherman spricht wohl eher nur für sich selbst...
woher willst du das wissen?
Zitat von: Duke am Mo, 9. Dez. ’13, 23:32
Zitat von: frontmode am Mo, 9. Dez. ’13, 23:09
Sherman spricht wohl eher nur für sich selbst...
woher willst du das wissen?
Woher weißt Du, dass er für Team, Coach und Fans spricht - zumal sich gegenteilige Aussagen von letzteren finden lassen.
Zitat von: frontmode am Mo, 9. Dez. ’13, 23:36
Zitat von: Duke am Mo, 9. Dez. ’13, 23:32
Zitat von: frontmode am Mo, 9. Dez. ’13, 23:09
Sherman spricht wohl eher nur für sich selbst...
woher willst du das wissen?
Woher weißt Du, dass er für Team, Coach und Fans spricht - zumal sich gegenteilige Aussagen von letzteren finden lassen.
steht doch da, er spricht in der wir-form.
übrigens, ne frage mit ner gegenfrage zu beantworten..., nun ja 8)
Der Gockel kann einfach nicht verlieren.
Bei Penalties wars 9-85 für Möwen und 7-70 SF.
Ich glaube im 3 Spiel werden die 49ers gewinnen, weil bis dahin werden sich unsere Jungs besser verstehen, genauso wie die letzten 3 Spiele.
Zitat von: Duke am Di, 10. Dez. ’13, 00:00
steht doch da, er spricht in der wir-form.
Das er in der wir-Form spricht, heißt noch lange nicht, dass er im Namen von anderen spricht.
ist aber eigentlich auch egal, der sinnt einfach.
Insgesamt sind die Meinungen aus Seattles Richtung doch eher i.O.
Zitat von: Duke am Di, 10. Dez. ’13, 00:00
Zitat von: frontmode am Mo, 9. Dez. ’13, 23:36
Zitat von: Duke am Mo, 9. Dez. ’13, 23:32
Zitat von: frontmode am Mo, 9. Dez. ’13, 23:09
Sherman spricht wohl eher nur für sich selbst...
woher willst du das wissen?
Woher weißt Du, dass er für Team, Coach und Fans spricht - zumal sich gegenteilige Aussagen von letzteren finden lassen.
steht doch da, er spricht in der wir-form.
übrigens, ne frage mit ner gegenfrage zu beantworten..., nun ja 8)
Weil ich meine Meinung schon vorher und noch mal in der Frage begründet hatte, Du hingegen stellst Deine einfach in den Raum ;).
Zitat von: frontmode am Di, 10. Dez. ’13, 09:07
Zitat von: Duke am Di, 10. Dez. ’13, 00:00
Zitat von: frontmode am Mo, 9. Dez. ’13, 23:36
Zitat von: Duke am Mo, 9. Dez. ’13, 23:32
Zitat von: frontmode am Mo, 9. Dez. ’13, 23:09
Sherman spricht wohl eher nur für sich selbst...
woher willst du das wissen?
Woher weißt Du, dass er für Team, Coach und Fans spricht - zumal sich gegenteilige Aussagen von letzteren finden lassen.
steht doch da, er spricht in der wir-form.
übrigens, ne frage mit ner gegenfrage zu beantworten..., nun ja 8)
Weil ich meine Meinung schon vorher und noch mal in der Frage begründet hatte, Du hingegen stellst Deine einfach in den Raum ;).
du ignorierst wohl gern die dinge, die nicht in deine argumentation passen hm? wo stelle ich denn etwas in den raum, wenn ich mich klar auf das interview beziehe? das "wir" hat er nicht umsonst gewählt. zumindest als lockerroom-statement dürfte er damit gelten.
Sherman war am Sonntag kein großer Faktor. Das wurmt ihn wohl. Das heißt, wir haben einiges richtig gemacht. Aber der größte Triumph wäre wirklich, wenn wir in den PO einen Sieg in Seattle holen würden. Dann wünsche ich mir eine persönliche Kamera, die nur auf Sherman gerichtet ist. ;D
Zitat von: frontmode am Mo, 9. Dez. ’13, 22:59
(http://farm4.staticflickr.com/3667/11297097005_1baa014a91_b.jpg)
Hier ein Screenshot von Crabtree der Ball ist lose und er ist nicht am Boden (sieht man, wenn man das Ganze weiter anschaut).
Keine Ahnung... Auf dem Bild sieht man den Boden nicht, also unmöglich den Call mit so einer Einstellung zu ändern.
Was die fälschliche Facemask angeht: Er fährt zwei Spielern hintereinander ins Gesicht, hält aber nicht fest. Da kann man es dem Schiedsrichter verzeihen, wenn er die Flag wirft. Ich finde, dass das ohnehin viel zu selten geahndet wird, wenn Spielern, die nicht den Ball haben, in die Facemask gegriffen wird. Die nicht gegebene Penalty gegen Aldon Smith war aber einfach unglaublich. Zwei Spieler tacklen ihn, wobei der ein ihn sogar noch an der Facemask hält. Das war eindeutig der schlimmste missed Call in dem Spiel, noch dazu wo der in einer kritischen Phase kam. Zum Glück hielt die Niners Defense trotzdem.
LoL , alles gesagt ;)
Zitat von: zugschef am Di, 10. Dez. ’13, 10:44
Zitat von: frontmode am Mo, 9. Dez. ’13, 22:59
(http://farm4.staticflickr.com/3667/11297097005_1baa014a91_b.jpg)
Hier ein Screenshot von Crabtree der Ball ist lose und er ist nicht am Boden (sieht man, wenn man das Ganze weiter anschaut).
Keine Ahnung... Auf dem Bild sieht man den Boden nicht, also unmöglich den Call mit so einer Einstellung zu ändern.
Was die fälschliche Facemask angeht: Er fährt zwei Spielern hintereinander ins Gesicht, hält aber nicht fest. Da kann man es dem Schiedsrichter verzeihen, wenn er die Flag wirft. Ich finde, dass das ohnehin viel zu selten geahndet wird, wenn Spielern, die nicht den Ball haben, in die Facemask gefahren wird.
Völlig egal welche Einstellung, den die Refs haben ja nicht down by Coantact gegeben, sondern forward progress. Von daher spielt das gar keine Rolle...
Zitat von: zugschef am Di, 10. Dez. ’13, 10:44
Was die fälschliche Facemask angeht: Er fährt zwei Spielern hintereinander ins Gesicht, hält aber nicht fest. Da kann man es dem Schiedsrichter verzeihen, wenn er die Flag wirft.
Verzeihlich mag sein. Falsch ist es trotzdem, und man sollte artig danke sagen.
Zitat von: zugschef am Di, 10. Dez. ’13, 10:44
Ich finde, dass das ohnehin viel zu selten geahndet wird, wenn Spielern, die nicht den Ball haben, in die Facemask gegriffen wird.
Also ich würde sagen das wird eher nicht zu selten gepfiffen. Wenn es gepfiffen würde, dann wär's nämlich falsch. (Siehe Regel 12-2-14)
Zitat von: TheBeast am Di, 10. Dez. ’13, 11:52
Also ich würde sagen das wird eher nicht zu selten gepfiffen. Wenn es gepfiffen würde, dann wär's nämlich falsch. (Siehe Regel 12-2-14)
Du hast mich falsch verstanden.
Lesen hiflt, ich habe gesagt, dass man in den folgenden Sequenzen sieht, dass er noch nicht auf dem Boden ist. Hier sieht man, dass der Ball aber lose ist, bevor er dann down ist.
Daher: danke Refs - ohne FP Regel wäre es SEA Ball gewesen.
Wie gesagt, ich verstehe nicht, warum Du die Refs kritisierts. Sie haben nicht mehr Fehler gemacht als normal und die DBs der Hawks - im Gegensatz zu anderen Spielen - die Flaggen bekomman haben.
ist das der sherman von american pie...weil mit football kann der nix am hut haben?
Zitat von: frontmode am Di, 10. Dez. ’13, 11:57
Lesen hiflt, ich habe gesagt, dass man in den folgenden Sequenzen sieht, dass er noch nicht auf dem Boden ist. Hier sieht man, dass der Ball aber lose ist, bevor er dann down ist.
Daher: danke Refs - ohne FP Regel wäre es SEA Ball gewesen.
Wie gesagt, ich verstehe nicht, warum Du die Refs kritisierts. Sie haben nicht mehr Fehler gemacht als normal und die DBs der Hawks - im Gegensatz zu anderen Spielen - die Flaggen bekomman haben.
Ich kritisiere die Refs, weil sie Fehler gemacht haben. Warum sollte man die Refs im Falle eines Sieges nicht kritisieren dürfen? Man darf ja auch Kaepernick kritisieren, obwohl das Team gegen Seattle gewonnen hat.
Dass bei Crabtrees Fumble FP gegeben wurde, war durchaus verständlich, da der Defender ihn nicht auf den Boden gehen ließ, bis zwei weitere an Crabtree dran waren. Das Problem ist, dass Forward Progress eine enorm schwammige Regel ist, die viel Interpretationsspielraum zulässt. Ich erinnere hier and das NFCCG gegen die Giants und die Super Bowl gegen die Ravens.
Die Penalty gegen Lane (die Bogus Facemask Penalty) hatte übrigens null Impact. Die Niners marschierten ohnehin recht gut in diesem Drive und der Drive wurde ohnehin mit einer Interception abgeschlossen. Außerdem gab es im Anschluss auf den Turnover sofort die lächerlichen 15 Yards gegen Bowman wegen Taunting, also hatte die Penalty null Auswirkung auf die Field Position. Die beiden Penalties haben sich richtig gegenseitig aufgehoben.
Die Sache mit der Play Clock, die nicht zurückgestellt wurde, was den Niners ein Timeout kostete, hab ich übrigens ganz vergessen. Das war eigentlich der schlimmste Fehler, denn sowas darf nicht passieren. Das hat nichts damit zu tun, dass man etwas nicht sehen konnte, weil man nicht richtig stand. Das ist einfach Unaufmerksamkeit und mangelnde Professionalität. Einem
Profi-Ref darf sowas nicht passieren.
Insgesamt finde ich übrigens, dass die Refs ruhig mehr Flaggen wegen offensive und defensive Holdings werfen hätten können. Aber da die nicht gegebenen oder zu Unrecht gegebenen Penalties (fast) alle in Situationen kamen, die keine direkte Auswirkung auf das Scoreboard hatten (die DPI gegen Crabs hat den Niners womöglich 4 Punkte gekostet), waren die Refs in diesem Spiel ganz eindeutig
kein entscheidender Faktor.
Naja, so viel wurde noch nie über Refs gesprochen - und das nach einer normalen Leistung. Wenn man es will, findet man in jedem Spiel genug Details, die nicht (ganz) in Ordnung sind.
Zitat von: frontmode am Di, 10. Dez. ’13, 15:40
Naja, so viel wurde noch nie über Refs gesprochen - und das nach einer normalen Leistung. Wenn man es will, findet man in jedem Spiel genug Details, die nicht (ganz) in Ordnung sind.
Ja klar, weil es hier auf Grund Shermans Interview auch den Anlass dazu gibt, etwas mehr darüber zu sprechen.
Zitat von: zugschef am Di, 10. Dez. ’13, 15:32Man darf ja auch Kaepernick kritisieren, obwohl das Team gegen Seattle gewonnen hat.
nur 175 pass-yards!
Zitat von: Duke am Di, 10. Dez. ’13, 15:44
Zitat von: zugschef am Di, 10. Dez. ’13, 15:32Man darf ja auch Kaepernick kritisieren, obwohl das Team gegen Seattle gewonnen hat.
nur 175 pass-yards!
Das ist in diesem Spiel tatsächlich das schlechteste Argument gegen ihn. Da fehlen nämlich die versteckten Yards aus den DPI und defensive Holding Penalties.
Zitat von: zugschef am Di, 10. Dez. ’13, 15:47
Zitat von: Duke am Di, 10. Dez. ’13, 15:44
Zitat von: zugschef am Di, 10. Dez. ’13, 15:32Man darf ja auch Kaepernick kritisieren, obwohl das Team gegen Seattle gewonnen hat.
nur 175 pass-yards!
Das ist in diesem Spiel tatsächlich das schlechteste Argument gegen ihn. Da fehlen nämlich die versteckten Yards aus den DPI und defensive Holding Penalties.
du merkst also, dass solche allein auf statistik beruhende argumente auf wackligen füßen stehen. :)
here we go again...
Zitat von: Duke am Di, 10. Dez. ’13, 15:57
Zitat von: zugschef am Di, 10. Dez. ’13, 15:47
Zitat von: Duke am Di, 10. Dez. ’13, 15:44
Zitat von: zugschef am Di, 10. Dez. ’13, 15:32Man darf ja auch Kaepernick kritisieren, obwohl das Team gegen Seattle gewonnen hat.
nur 175 pass-yards!
Das ist in diesem Spiel tatsächlich das schlechteste Argument gegen ihn. Da fehlen nämlich die versteckten Yards aus den DPI und defensive Holding Penalties.
du merkst also, dass solche allein auf statistik beruhende argumente auf wackligen füßen stehen. :)
Auch dafür ist dieses Beispiel nicht wirklich geeignet, denn die Penalties könnte man alle zählen und anführen. Nicht jedesmal wenn ein Quarterback nur 175 Yards Passing hat, sieht man auch zig Flaggen gegen die Defense.
Außerdem ist es klar, dass es sinnlos ist, ein bestimmtes Spiel herauszupicken und zu sagen, dass der Quarterback schlecht ist, weil er nichtmal 200 Yards Passing hatte. Genauso ist es aber klar, dass es sinnlos ist, ein bestimmtes Play herauszupicken und zu sagen, dass der Quarterback schlecht ist, weil er bei genau diesem Play schlecht aussah.
Aber ich denke bei Kaepernick sprechen die Zahlen in diesem Jahr wirklich für sich: Er hat Höhen (Packers: über 400 Yards, 3 Touchdowns, 0 Interceptions) und Tiefen (Panthers: keine 100 Yards, 0 Touchdowns, 1 Interception) und insgesamt ein schwaches Jahr (keine 2500 Yards Passing nach 13 Spielen).
Hier ist wohl jetzt der Zeitpunkt, um auf den Thread
http://49ersfanzone.net/news/indepth/artikel?id=9985
zu verweisen. ;)
Zitat von: zugschef am Di, 10. Dez. ’13, 15:32
Die Sache mit der Play Clock, die nicht zurückgestellt wurde, was den Niners ein Timeout kostete, hab ich übrigens ganz vergessen. Das war eigentlich der schlimmste Fehler, denn sowas darf nicht passieren. Das hat nichts damit zu tun, dass man etwas nicht sehen konnte, weil man nicht richtig stand. Das ist einfach Unaufmerksamkeit und mangelnde Professionalität. Einem Profi-Ref darf sowas nicht passieren.
Und hier haben wir auch schon den Haken an der Sache: Profi-Refs gibt es in der NFL nicht.
Abgesehen davon fand ich die gesamte Ref-Crew in diesem Spiel ziemlich schwach, aber immerhin wurde dabei keine Seite bevorzugt oder benachteiligt.
Zitat von: igor am Mi, 11. Dez. ’13, 10:40
Zitat von: zugschef am Di, 10. Dez. ’13, 15:32
Die Sache mit der Play Clock, die nicht zurückgestellt wurde, was den Niners ein Timeout kostete, hab ich übrigens ganz vergessen. Das war eigentlich der schlimmste Fehler, denn sowas darf nicht passieren. Das hat nichts damit zu tun, dass man etwas nicht sehen konnte, weil man nicht richtig stand. Das ist einfach Unaufmerksamkeit und mangelnde Professionalität. Einem Profi-Ref darf sowas nicht passieren.
Und hier haben wir auch schon den Haken an der Sache: Profi-Refs gibt es in der NFL nicht.
Abgesehen davon fand ich die gesamte Ref-Crew in diesem Spiel ziemlich schwach, aber immerhin wurde dabei keine Seite bevorzugt oder benachteiligt.
Wie jetzt? NFL Refs verdienen nicht genug um davon leben zu können...? Das schockt mich jetzt schon ziemlich!!! Dachte die bekommen ihre 5k$ pro Spiel oder sowas... Wieviel verdienen die denn pro Spiel?
Zitat von: igor am Mi, 11. Dez. ’13, 10:40
Abgesehen davon fand ich die gesamte Ref-Crew in diesem Spiel ziemlich schwach, aber immerhin wurde dabei keine Seite bevorzugt oder benachteiligt.
So unterschiedlich kann man Leistungen bewerten 8)
Die Crew hat es ohne übertriebenes Flaggenwerfen geschafft, dass dieses hochemotionale Spiel in durchaus ruhigen Bahnen verlief. Sie haben bei den Def. Holdings eine bestimmte Linie gehabt und die recht konsequent durchgezogen.
Holdings an der Linie werden grundsätzlich sehr unterschiedlich gecallt und hier fand ich es jetzt in Ornung (klar geht mal was deutliches durch die Lappen).
Ich bin mir sicher, wenn man jedes Spiel genauso wie dieses unter die Lupe nehmen würde, würde man ähnliche Fehler finden. Ich weiß übrigends immer noch nicht, wann Crabtree eine PI Strafe hatte.... Die einzige gegen die Offense war gegen Boldin und die war absolut gerechtfertigt.
Zitat von: MaybeDavis am Mi, 11. Dez. ’13, 10:50
Wie jetzt? NFL Refs verdienen nicht genug um davon leben zu können...? Das schockt mich jetzt schon ziemlich!!! Dachte die bekommen ihre 5k$ pro Spiel oder sowas... Wieviel verdienen die denn pro Spiel?
Moment, igfD (http://www.igfd.org/?q=NFL+Referee+Salary)
Zitat von: frontmode am Mi, 11. Dez. ’13, 10:57
Zitat von: MaybeDavis am Mi, 11. Dez. ’13, 10:50
Wie jetzt? NFL Refs verdienen nicht genug um davon leben zu können...? Das schockt mich jetzt schon ziemlich!!! Dachte die bekommen ihre 5k$ pro Spiel oder sowas... Wieviel verdienen die denn pro Spiel?
Moment, igfD (http://www.igfd.org/?q=NFL+Referee+Salary)
Danke fürs googlen ;)....
Naja, ist auf jeden Fall Interpretationssache... Durchschnittsgehalt von 40.000$, also so 3500$ Monatsgehalt ist schon in Ordnung... Ist zwar bei weitem weniger als ich gedacht hätte, abver würde das dennoch als "Profi" bezeichnen.
Zitat von: MaybeDavis am Mi, 11. Dez. ’13, 10:50
Wie jetzt? NFL Refs verdienen nicht genug um davon leben zu können...? Das schockt mich jetzt schon ziemlich!!! Dachte die bekommen ihre 5k$ pro Spiel oder sowas... Wieviel verdienen die denn pro Spiel?
Die »Aufwandsentschädigung« für ein Spiel ist zwar nicht allzu gering, aber Profis sind die Refs deswegen trotzdem nicht. NFL-Referee ist
kein Beruf sondern »nur« ein gut bezahlter Nebenverdienst. Für eine Liga wie die NFL, in der es um so viel Geld geht, ist das meiner Meinung nach eine Schande. Das Spiel ist mit all seinen Feinheiten inzwischen schon dermaßen komplex, daß hauptberufliche Refs, die sich mit nichts anderem beschäftigen, wünschenswert wären. Außerdem dürften sie dann auch ruhig ordentlich entlohnt werden, um z.B. auch Bestechungsversuchen vorzubeugen. Das müßte sich die Liga finanziell mehr als nur leicht leisten können, wenn man sich z.B. einmal die aberwitzigen TV-Veträge ansieht.
Das sehe ich ähnlich. Man sollte vor allem in der Saison mehr darauf achten, die Spiele mit allen Refs noch einmal durchzugehen und auf die Fehler aufmerksam zu machen.
Außerdem kann man so viel besser die "Points-of-Emphasis" vermitteln.
Ziel muss es sein, die Regelauslegungen deutlich konsistenter zu machen und daher wären mir Profi-Ref auch lieber, da man dann das ganze Jahr mit ihnen arbeiten kann.
Zitat von: igor am Mi, 11. Dez. ’13, 11:04
Zitat von: MaybeDavis am Mi, 11. Dez. ’13, 10:50
Wie jetzt? NFL Refs verdienen nicht genug um davon leben zu können...? Das schockt mich jetzt schon ziemlich!!! Dachte die bekommen ihre 5k$ pro Spiel oder sowas... Wieviel verdienen die denn pro Spiel?
Die »Aufwandsentschädigung« für ein Spiel ist zwar nicht allzu gering, aber Profis sind die Refs deswegen trotzdem nicht. NFL-Referee ist kein Beruf sondern »nur« ein gut bezahlter Nebenverdienst. Für eine Liga wie die NFL, in der es um so viel Geld geht, ist das meiner Meinung nach eine Schande. Das Spiel ist mit all seinen Feinheiten inzwischen schon dermaßen komplex, daß hauptberufliche Refs, die sich mit nichts anderem beschäftigen, wünschenswert wären. Außerdem dürften sie dann auch ruhig ordentlich entlohnt werden, um z.B. auch Bestechungsversuchen vorzubeugen. Das müßte sich die Liga finanziell mehr als nur leicht leisten können, wenn man sich z.B. einmal die aberwitzigen TV-Veträge ansieht.
Da stimm ich dir alles in allem schon zu...
Für mich bedeutet Profi aber eigentlich das man von dem Geld leben kann. Und das kann ein NFL Ref ohne weiteres. Das es viel zu wenig ist, da hast du aber völlig recht. Vorallem wenn man bedenkt was für ein Milliarden-Geschäft die NFL ist und wieviel von so manchen Call abhängt ist es völlig surreal.
Zitat von: MaybeDavis am Mi, 11. Dez. ’13, 11:22
Für mich bedeutet Profi aber eigentlich das man von dem Geld leben kann. Und das kann ein NFL Ref ohne weiteres.
Ganz so billig ist das nicht: Die Refs haben weder eine Unfall- und Krankenversicherung noch einen Pensionsanspruch. Und (zugegeben vergleichweise niedrige) Steuern müssen sie davon auch noch zahlen. So gut wie sich das im ersten Moment liest, ist es nicht (ich habe übrigens durchschnittlich $ 173.000 gefunden).
Bei 3.500 Dollar im Monat würde ich jetzt nicht behaupten, dass sich sooooo toll davon Leben lassen würde. Zumal Versicherung etc. Auch nicht ohne sind.
Nimm uns Ed, das was er als Ref verdient ist das Taschengeld für die Frau....
Zitat von: frontmode am Mi, 11. Dez. ’13, 10:53
Ich weiß übrigends immer noch nicht, wann Crabtree eine PI Strafe hatte.... Die einzige gegen die Offense war gegen Boldin und die war absolut gerechtfertigt.
Es geht um eine DPI Strafe, die es nicht gab, obwohl es sie geben hätte müssen. Ich glaube, das war bei 2nd Down vor dem zweiten Field Goal der 49ers.
der da war's:
2-7-SEA34 (8:11) C.Kaepernick pass incomplete deep left to M.Crabtree (B.Maxwell).
Der Vorteil an Refs die keine "Profis" sind ist dass sie finanziell nicht von der Arbeit als Ref abhängig sind.
Zitat von: Diabolo am Do, 12. Dez. ’13, 07:30
Der Vorteil an Refs die keine "Profis" sind ist dass sie finanziell nicht von der Arbeit als Ref abhängig sind.
Inwiefern bzw. für wen siehst Du das als Vorteil?
Zum Thema »Refs sind Profis«: Peter King (der »Monday Morning Quarterback«) war im November eine ganze Woche lang mit Gene Steratore und seiner Crew unterwegs, und hat seine Erfahrungen in einer wirklich lesenswerten dreiteiligen Artikelserie festgehalten, die letzte Woche erschienen ist:
Game 150: A Week in the Life of an Officiating Crew (http://mmqb.si.com/2013/12/04/peter-king-spends-week-with-nfl-refs/)
Steratore selbst betreibt ein Sanitärgeschäft in Pennsylvania und ist auch noch als NCAA-Basketball-Ref tätig.
Back Judge Dino Paganelli, der vor drei Jahren den berühmten Calvin-Johnson-Non-Catch pfiff, ist Witwer und alleinerziehender Vater von drei Kindern, und unterrichtet Sport und Geschichte an einer High School in Michigan.
Profis sind das meiner Meinung nach wahrlich nicht ...
Zitat von: igor am Fr, 13. Dez. ’13, 10:02
Profis sind das meiner Meinung nach wahrlich nicht ...
Da hast du recht, und es ist eigentlich peinlich für NFL, dass dem so ist.
Vollprofis sind auch nicht mehr unabhängig, das gilt es dabei auch zu bedenken.
Dazu steigt der Druck enorm wenn von deinem Leistungsniveau die Existenz abhängt.
Dazu kommt die Problematik der Altersgrenzen. Wie hoch ist die im Football? Gibt es dort eine? In der Bundesliga ist mit 47 Schluss, bis dahin ist es unmöglich für ne ordentliche Rente vorzusorgen.
Was wenn man den Job nicht mehr ausüben kann, was wenn man nicht gut genug ist.
Die soziale Komponente ist enorm schwer wirtschaftlich zu tragen, das würde enorme Pensionskassen, Versicherungsbeiträge bedeuten.
Das bei der Anzahl der Schiris ...
Dazu gab es Tests mit Profischiedsrichtern in verschiedensten Sportarten und nirgends ist das Leistungsniveau erkennbar hochgegangen, die Kosten dafür umso mehr!
Zitat von: Candlestick am Fr, 13. Dez. ’13, 15:15
Dazu kommt die Problematik der Altersgrenzen. Wie hoch ist die im Football? Gibt es dort eine? In der Bundesliga ist mit 47 Schluss, bis dahin ist es unmöglich für ne ordentliche Rente vorzusorgen.
Eine Altersgrenze gibt es meines Wissens nach nicht. Mike Carey ist schon über 60 und, wenn mich nicht alles täuscht, Hochuli ebenfalls. So lange die Leistung stimmt ...
Außerdem müßte klar sein, daß NFL-Profi-Ref kein Job für immer wäre. Auch viele durchschnittliche Rundball-Profis können in ihrer Karriere nicht aussorgen – das verlangt auch keiner. Da man NFL-Ref eh nicht schon in jungen Jahren wird, muß man vorher auch von etwas gelebt haben – und ist man einmal nicht mehr Ref, muß man sich eben wieder um einen Beruf in einer anderen Branche kümmern.
Ich finde jedenfalls, daß allein die Ansprüche und die mit der Tätigkeit verbundene Arbeit für einen Full-Time-Job ausreichen.
Zitat von: igor am Fr, 13. Dez. ’13, 16:20
Zitat von: Candlestick am Fr, 13. Dez. ’13, 15:15
Dazu kommt die Problematik der Altersgrenzen. Wie hoch ist die im Football? Gibt es dort eine? In der Bundesliga ist mit 47 Schluss, bis dahin ist es unmöglich für ne ordentliche Rente vorzusorgen.
Eine Altersgrenze gibt es meines Wissens nach nicht. Mike Carey ist schon über 60 und, wenn mich nicht alles täuscht, Hochuli ebenfalls. So lange die Leistung stimmt ...
Außerdem müßte klar sein, daß NFL-Profi-Ref kein Job für immer wäre. Auch viele durchschnittliche Rundball-Profis können in ihrer Karriere nicht aussorgen – das verlangt auch keiner. Da man NFL-Ref eh nicht schon in jungen Jahren wird, muß man vorher auch von etwas gelebt haben – und ist man einmal nicht mehr Ref, muß man sich eben wieder um einen Beruf in einer anderen Branche kümmern.
Ich finde jedenfalls, daß allein die Ansprüche und die mit der Tätigkeit verbundene Arbeit für einen Full-Time-Job ausreichen.
So seh ich das eigentlich auch. Vor allem ist man als NFL Ref mit Sicherheit nicht so konditionell gefordert, wie beim Fußball.
Zitat von: igor am Fr, 13. Dez. ’13, 16:20
Zitat von: Candlestick am Fr, 13. Dez. ’13, 15:15
Dazu kommt die Problematik der Altersgrenzen. Wie hoch ist die im Football? Gibt es dort eine? In der Bundesliga ist mit 47 Schluss, bis dahin ist es unmöglich für ne ordentliche Rente vorzusorgen.
Eine Altersgrenze gibt es meines Wissens nach nicht. Mike Carey ist schon über 60 und, wenn mich nicht alles täuscht, Hochuli ebenfalls. So lange die Leistung stimmt ...
Außerdem müßte klar sein, daß NFL-Profi-Ref kein Job für immer wäre. Auch viele durchschnittliche Rundball-Profis können in ihrer Karriere nicht aussorgen – das verlangt auch keiner. Da man NFL-Ref eh nicht schon in jungen Jahren wird, muß man vorher auch von etwas gelebt haben – und ist man einmal nicht mehr Ref, muß man sich eben wieder um einen Beruf in einer anderen Branche kümmern.
Ich finde jedenfalls, daß allein die Ansprüche und die mit der Tätigkeit verbundene Arbeit für einen Full-Time-Job ausreichen.
Deine Ansicht ändert aber nix an der Tatsache, dass es KEINE Profis sind!
Der Grund dafür ist die NFL selbst die das nicht will. Das Thema wurde nun wirklich genug erläutert als die Replacement-Refs im letzten Jahr eingesetzt wurden.
Profi-Refs würden der NFL wesentlich mehr Arbeit machen und mehr Geld kosten, das wollen die einfach nicht.
Zitat von: Sanfranolli am Fr, 13. Dez. ’13, 20:53
Deine Ansicht ändert aber nix an der Tatsache, dass es KEINE Profis sind!
Der Grund dafür ist die NFL selbst die das nicht will. Das Thema wurde nun wirklich genug erläutert als die Replacement-Refs im letzten Jahr eingesetzt wurden.
Profi-Refs würden der NFL wesentlich mehr Arbeit machen und mehr Geld kosten, das wollen die einfach nicht.
Natürlich ändert meine Ansicht nichts an den Tatsachen. Trotzdem finde ich, daß »es macht mehr Arbeit und kostet mehr Geld« für eine Liga wie die NFL kein Argument sein darf. Im Vergleich zum sonstigen Arbeits- und monetären Aufwand sind das nicht einmal Peanuts.
Zitat von: igor am Fr, 13. Dez. ’13, 21:13
Zitat von: Sanfranolli am Fr, 13. Dez. ’13, 20:53
Deine Ansicht ändert aber nix an der Tatsache, dass es KEINE Profis sind!
Der Grund dafür ist die NFL selbst die das nicht will. Das Thema wurde nun wirklich genug erläutert als die Replacement-Refs im letzten Jahr eingesetzt wurden.
Profi-Refs würden der NFL wesentlich mehr Arbeit machen und mehr Geld kosten, das wollen die einfach nicht.
Natürlich ändert meine Ansicht nichts an den Tatsachen. Trotzdem finde ich, daß »es macht mehr Arbeit und kostet mehr Geld« für eine Liga wie die NFL kein Argument sein darf. Im Vergleich zum sonstigen Arbeits- und monetären Aufwand sind das nicht einmal Peanuts.
Da stimme ich dir auch ohne wenn und aber zu!
Das Problem an Profi-Refs ist, dass diese dann finanziell vom Job als Ref abhängig wären, während es aktuell "nur ein Zubrot" ist.
"Officiate the game. Don't officiate for grades" - das würde verloren gehen.
Ganz davon abgesehen dass der Druck auch so schon groß genug ist wenn die Jungs NICHT finanziell von der NFL abhängig sind - wie soll das aussehen wenn die Finanzielle Sicherheit der Familie davon abhängt?
Es gibt einfach zu viele Dinge drumherum die dagegen sprechen dass die Refs Profis sind als dass es sich für den Zugewinn an Genauigkeit lohnen würde. Ob $12.000 pro Monat für einen "Nebenjob" jetzt wenig sind sei auch mal dahin gestellt - im Verhältnis zu Payton Manning darf man das ja nun auch nicht setzen ;)
Zitat von: Diabolo am Sa, 14. Dez. ’13, 00:32
Das Problem an Profi-Refs ist, dass diese dann finanziell vom Job als Ref abhängig wären, während es aktuell "nur ein Zubrot" ist.
"Officiate the game. Don't officiate for grades" - das würde verloren gehen.
Ganz davon abgesehen dass der Druck auch so schon groß genug ist wenn die Jungs NICHT finanziell von der NFL abhängig sind - wie soll das aussehen wenn die Finanzielle Sicherheit der Familie davon abhängt?
Es gibt einfach zu viele Dinge drumherum die dagegen sprechen dass die Refs Profis sind als dass es sich für den Zugewinn an Genauigkeit lohnen würde. Ob $12.000 pro Monat für einen "Nebenjob" jetzt wenig sind sei auch mal dahin gestellt - im Verhältnis zu Payton Manning darf man das ja nun auch nicht setzen ;)
??? Dann müssen Richter ab jetzt einen Hauptberuf haben?
Ähm... was haben Richter damit zu tun?
Völlig andere Vorraussetzungen und Anforderungen.
Zitat von: Diabolo am Sa, 14. Dez. ’13, 00:32
Das Problem an Profi-Refs ist, dass diese dann finanziell vom Job als Ref abhängig wären, während es aktuell "nur ein Zubrot" ist.
"Officiate the game. Don't officiate for grades" - das würde verloren gehen.
Ganz davon abgesehen dass der Druck auch so schon groß genug ist wenn die Jungs NICHT finanziell von der NFL abhängig sind - wie soll das aussehen wenn die Finanzielle Sicherheit der Familie davon abhängt?
Es gibt einfach zu viele Dinge drumherum die dagegen sprechen dass die Refs Profis sind als dass es sich für den Zugewinn an Genauigkeit lohnen würde. Ob $12.000 pro Monat für einen "Nebenjob" jetzt wenig sind sei auch mal dahin gestellt - im Verhältnis zu Payton Manning darf man das ja nun auch nicht setzen ;)
Ich versteh immer noch nicht so ganz wieso Refs schlechter oder anders pfeifen würden wenn sie fest als fulltime-Job bei der NFL angestellt wären.
Refs versuchen denk ich immer, auch wenn es manchmal anders wirkt ;), die richtige Entscheidung zu treffen. Ob fulltime job oder nicht.
Würden sie aber Fulltime eingestellt sein, könnte man Refs besser schulen, vorallem auch was die Auslegung der Regeln angeht und auch darin das verschiedene Crews die selbe Linie fahren etc. Desweiteren hätten sie mit einem Fulltime Job ihre Familie doch viel besser abgesichert. Das ganze könnte doch ganz normal ablaufen wie mit Spielern, man gibt ihnen wenn sie gute Leistungen im College gezeigt haben, einen Vertrag (3 oder 4 Jahre) bei angemessenem Gehalt (bei dem was die NFL einnimmt kann man da ruhig etwas mehr zahlen, auch wenn die Aufwandsentschädigung nicht schlechtes Geld ist) und schult sie dann weiterhin. Die Refs könnten sich voll aufs Pfeiffen konzentrieren, die Möglichkeit der Parteiname wird reduziert.
Zitat von: MaybeDavis am Sa, 14. Dez. ’13, 12:38
Zitat von: Diabolo am Sa, 14. Dez. ’13, 00:32
Das Problem an Profi-Refs ist, dass diese dann finanziell vom Job als Ref abhängig wären, während es aktuell "nur ein Zubrot" ist.
"Officiate the game. Don't officiate for grades" - das würde verloren gehen.
Ganz davon abgesehen dass der Druck auch so schon groß genug ist wenn die Jungs NICHT finanziell von der NFL abhängig sind - wie soll das aussehen wenn die Finanzielle Sicherheit der Familie davon abhängt?
Es gibt einfach zu viele Dinge drumherum die dagegen sprechen dass die Refs Profis sind als dass es sich für den Zugewinn an Genauigkeit lohnen würde. Ob $12.000 pro Monat für einen "Nebenjob" jetzt wenig sind sei auch mal dahin gestellt - im Verhältnis zu Payton Manning darf man das ja nun auch nicht setzen ;)
Ich versteh immer noch nicht so ganz wieso Refs schlechter oder anders pfeifen würden wenn sie fest als fulltime-Job bei der NFL angestellt wären.
Refs versuchen denk ich immer, auch wenn es manchmal anders wirkt ;), die richtige Entscheidung zu treffen. Ob fulltime job oder nicht.
Würden sie aber Fulltime eingestellt sein, könnte man Refs besser schulen, vorallem auch was die Auslegung der Regeln angeht und auch darin das verschiedene Crews die selbe Linie fahren etc. Desweiteren hätten sie mit einem Fulltime Job ihre Familie doch viel besser abgesichert. Das ganze könnte doch ganz normal ablaufen wie mit Spielern, man gibt ihnen wenn sie gute Leistungen im College gezeigt haben, einen Vertrag (3 oder 4 Jahre) bei angemessenem Gehalt (bei dem was die NFL einnimmt kann man da ruhig etwas mehr zahlen, auch wenn die Aufwandsentschädigung nicht schlechtes Geld ist) und schult sie dann weiterhin. Die Refs könnten sich voll aufs Pfeiffen konzentrieren, die Möglichkeit der Parteiname wird reduziert.
Schön gesagt!
Fände es auch nicht schwierig es umzusetzen wenn man wöllte.
Vor allem könnten Fehlentscheidungen minimiert werden, da eine bessere Schulung und einheitliche Auslegung möglich wäre.