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Zwei HC-Interviews stehen an: Lynn und Shanahan

Begonnen von stig49, Di, 5. Jan. ’16, 23:05

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stig49

Die Niners planen dem Vernehmen nach Interviews mit weiteren Headcoach-Kandidaten. Der eine ist im Lauf der Woche Ex-49ers-Running-Back Anthony Lynn, der im Moment Assistant Head Coach und Running Backs Coach bei den Buffalo Bills ist und 16 Jahre NFL-Coaching-Erfahrung hat. Lynn spielte 1995 und 1996 bei den 49ers, zumeist bei den Special Teams. Mit seinem Interview würden die 49ers die Rooney-Rule erfüllen, nach der zumindest ein Kandidat zu einer Minderheit gehören muss (Lynn ist Afroamerikaner).

Ausserdem berichtet ESPN, dass sich die Niners auch dieses Jahr wieder mit Ex-NFL-Coach Mike Shanahan treffen werden. Shanahan hat 20 Jahre NFL-Coaching-Erfahrung, zuletzt 2013, als er von den Washington Redskins entlassen wurde.

Laut dem NFL Network bleibt auch New Orleans-Coach Sean Payton ein heisser Kandidat. Dem Bericht zufolge werde Payton entweder bei den Saints bleiben, oder zu den 49ers wechseln.

Quellen: CSN BayArea Blog; NFL Network, ESPN, 5.1.

Norton51


Pluto

#2
Zitat von: stig49 am Di,  5. Jan. ’16, 23:05

Mit seinem Interview würden die 49ers die Rooney-Rule erfüllen, nach der zumindest ein Kandidat zu einer Minderheit gehören muss (Lynn ist Afroamerikaner).


Quellen: CSN BayArea Blog; NFL Network, ESPN, 5.1.


Das höre ich zum ersten mal, dass es eine Quote für Minderheiten gibt, aber Afroamerikaner sind doch in den USA keine Minderheit? In den Südstaaten leben ung. 50% Farbige, in manchen Städten mehr Farbige als Weisse. Ist das für denjenigen nicht etwas depremierend, dass er denkt, nur durch die Quote zum Job gekommen zu sein? Ich nehme doch die, wo ich denke das es die geeigneten Personen sind um etwas zu verbessern. Was zählt denn noch alles zu Minderheiten in den USA? Asiaten, Indianer, Mittel-und Südamerikaner, Europäer?

EDIT: Ah jetzt raffe ich das auch mal, gerade noch andere Threads gelesen, also muss man nur eine Minderheit Interviewen und das wars dann schon.

IamNINER

Es ist ja keine Quote. Es soll einfach sichergestellt werden, dass Minderheiten auch eine Chance erhalten. Hintergrund war 2002 die Entlassungen von Dungy und Green. Eine Studie hat aufgezeigt, dass afroamerikanische Coaches weniger oft eingestellt und schneller entlassen werden.

Vor Einführung der Regel gab es 6% afroamerikanische Coaches. Bis 2006 stieg die Quote auf 22%.
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Pluto

Ja beim lesen der anderen Threads habe ich es dann auch mal gerafft :-D
War das eigentlich bei den QB auch mal so, wenn ich mal in ältere Zeiten schaue, waren die QB immer Hellhäutig, zumindest habe ich keinen Farbigen in Erinnerung. Bei manchen Rückblicken und stöbern auf Youtube ist mir das aufgefallen.

9ers4ever

Zitat von: Norton51 am Di,  5. Jan. ’16, 23:19
Da ist ja der Rooney Rule Kandidat. :)

ich dachte den hatten wir schon mit hue jackson :)
Ahmad Brooks nach dem Spiel bei den Panthers.
"I mean it's the playoffs, that's what you got to expect in the playoffs. It's either go hard or go home. We go hard!"

Norton51

Zitat von: 9ers4ever am Mi,  6. Jan. ’16, 00:16
Zitat von: Norton51 am Di,  5. Jan. ’16, 23:19
Da ist ja der Rooney Rule Kandidat. :)

ich dachte den hatten wir schon mit hue jackson :)

Der kann ja erst nächste Woche. :) Wenn wir in den nächsten Tagen den Payton verpflichten wollen, muss das schneller gehen. :)

MoRe99

Zitat von: Norton51 am Mi,  6. Jan. ’16, 00:45
Wenn wir in den nächsten Tagen den Payton verpflichten wollen, muss das schneller gehen. :)

OK, DAS ist natürlich ein Argument!  ;)  :cheers:

MaybeDavis

Zitat von: MoRe99 am Mi,  6. Jan. ’16, 00:49
Zitat von: Norton51 am Mi,  6. Jan. ’16, 00:45
Wenn wir in den nächsten Tagen den Payton verpflichten wollen, muss das schneller gehen. :)

OK, DAS ist natürlich ein Argument!  ;)  :cheers:
Hoffen wir es mal :) ...

Jackson oder Lynn wären für mich jetzt nicht die großen Namen auf die wir warten. Zumindest Lynn nicht. Jackson ist für mich aber auch nichts halbes und nix ganzes.

Shanahan könnte ja gerne als OC kommen *lach*
NFL Teams live: 49ers (2x London / 1x Indianapolis), Patriots, Buccaneers (2x), Dolphins, Giants, Jaguars, Broncos, Bears,  Colts,

"Can you SMEEEELLLL what the Niners are cookin'" George Kittle

frontmode

Zitat von: Pluto am Mi,  6. Jan. ’16, 00:08
Ja beim lesen der anderen Threads habe ich es dann auch mal gerafft :-D
War das eigentlich bei den QB auch mal so, wenn ich mal in ältere Zeiten schaue, waren die QB immer Hellhäutig, zumindest habe ich keinen Farbigen in Erinnerung. Bei manchen Rückblicken und stöbern auf Youtube ist mir das aufgefallen.

Bestimmte Positionen wurden eher früher fast ausschließlich von Weißen besetzt. Das waren vor allem QB und C. Wie in jedem anderen Bereich auch, hat sich das aber verändert.

Der erste schwarze QB, der einen Super Bowl gewann, war 1988 Doug Williams, Wilson vor zwei Jahren der zweite.
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frontmode

Zitat von: Pluto am Di,  5. Jan. ’16, 23:48
Das höre ich zum ersten mal, dass es eine Quote für Minderheiten gibt, aber Afroamerikaner sind doch in den USA keine Minderheit?

Natürlich sind sie eine Minderheit:

72.41% White
12.61% Black
9.11% Other/Multiracial
4.75% Asian
1.12% Native

(Wikipedia)
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chestertheone

Zitat von: frontmode am Mi,  6. Jan. ’16, 09:21
Zitat von: Pluto am Di,  5. Jan. ’16, 23:48
Das höre ich zum ersten mal, dass es eine Quote für Minderheiten gibt, aber Afroamerikaner sind doch in den USA keine Minderheit?

Natürlich sind sie eine Minderheit:

72.41% White
12.61% Black
9.11% Other/Multiracial
4.75% Asian
1.12% Native

(Wikipedia)

Schlimm das es dafür überhaupt Ne Regel gibt. Wenn ich in diesem Fall als Minderheit zu einem Interview eingeladen werden würde,  würde ich mir erst recht verarscht vorkommen, da man ja immer davon ausgehen muss nur die Qoute zu erfüllen.
Theres no room for hatin in this life we love, it's either fit in - OR FUCK OFF !

sf49er

Meine Favoriten wären  ja immer noch Chip Kelly und Sean Payton! Wobei Payton natürlich nicht billig zu haben wäre.
Bin mal heute gespannt. Er wollte ja heute eine Erklärung abgeben.

IamNINER

#13
Zitat von: chestertheone am Mi,  6. Jan. ’16, 10:06
Zitat von: frontmode am Mi,  6. Jan. ’16, 09:21
Zitat von: Pluto am Di,  5. Jan. ’16, 23:48
Das höre ich zum ersten mal, dass es eine Quote für Minderheiten gibt, aber Afroamerikaner sind doch in den USA keine Minderheit?

Natürlich sind sie eine Minderheit:

72.41% White
12.61% Black
9.11% Other/Multiracial
4.75% Asian
1.12% Native

(Wikipedia)

Schlimm das es dafür überhaupt Ne Regel gibt. Wenn ich in diesem Fall als Minderheit zu einem Interview eingeladen werden würde,  würde ich mir erst recht verarscht vorkommen, da man ja immer davon ausgehen muss nur die Qoute zu erfüllen.

Die Regel hat aber tatsächlich geholfen (wobei die Entwicklung nicht nur auf die Regel zu reduzieren ist). Und in den seltensten Fällen werden irgendwelche Nobodies interviewt, bei denen man mit 110% Sicherheit sagen kann, dass sie nur die Rooney Rule Kandidaten sind.

Lynn war auch schon in den letzten Jahren als Kandidat genannt. Hue Jackson ebenfalls. Es wirkt halt immer etwas abwertend, wenn man in solchen Fällen sagt, dass damit die Rooney Rule erfüllt ist, obwohl das gar nicht so gemeint sein muss.

In der NFL hat sich von 2002 bis 2006 die Quote der monority coaches von 6% auf 22% gesteigert.

Mit Marvin Lewis, Jim Caldwell, Todd Bowles, Mike Tomlin und Lovie Smith sind aktuell 15.6% der Coaches Afroamerikaner. Somit über dem Landesdurchschnitt (allenfalls interessant wäre der NFL Spieler oder Employee Druchschnitt auch interessant.) Zusätzlich vertreten Ron Rivera und Jack Del Rio die hispanic minority.

Zum Vergleich. Im College sind weiterhin nur ca 6% der Head Coaches  afroamerikanisch.
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NinersUlm

Ich will Sean Payton....udn irgendwie habe ich im Uxxx dass das klappt :D
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Hyde 28

Payton wäre auch mein Favorit. Ich sehe da aber das Problem, dass Payton Einfluss auf Dinge fordern wird/fordern könnte die derzeit ausschließlich in der Verantwortung Baalkes liegen. Die Frage ist ob einer zurücksteckt und man sich generell einig wird.

MoRe99

Zitat von: Hyde 28 am Mi,  6. Jan. ’16, 11:09
Payton wäre auch mein Favorit. Ich sehe da aber das Problem, dass Payton Einfluss auf Dinge fordern wird/fordern könnte die derzeit ausschließlich in der Verantwortung Baalkes liegen. Die Frage ist ob einer zurücksteckt und man sich generell einig wird.

Die Frage wird sein, ob Baalke, um seinen Job zu behalten, bereit ist, etwas von seiner Macht über das Spielerpersonal abzugeben. Gelingt es ihm, Payton nach San Francisco zu holen, dürfte Baalke von der Seite her erst mal aus der Schusslinie sein. Und wenn Payton ein Mitspracherecht hat bei der Auswahl an Spielern (in Draft und FA) würden falsche Entscheidungen und Fehleinschätzungen nicht (nur) auf Baalke zurück fallen.

frontmode

Man kann das ja durchaus trennen. Man gibt Payton ein erweitertes Mitspracherecht in der Offense und Baalke konzentriert sich auf seine Stärke: die Defense.
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Zitat von: Hyde 28 am Mi,  6. Jan. ’16, 11:09
Payton wäre auch mein Favorit. Ich sehe da aber das Problem, dass Payton Einfluss auf Dinge fordern wird/fordern könnte die derzeit ausschließlich in der Verantwortung Baalkes liegen. Die Frage ist ob einer zurücksteckt und man sich generell einig wird.

Sag mir mal ehrlich in welcher Konstellation es diese Probleme nicht geben kann?

Wenn ich mal die ganze Managerwelt anschaue, dann sind viele große Egos unterwegs und natürlich gibt es schwierige Eigenbrödler dabei. Aber auch unter großen Egos ist es fast immer die zwischenmenschliche Chemie, die darüber entscheidet, wer miteinander gut arbeiten kann und wer nicht. Auch große Egos sind fähig die Rahmenbedingungen abzustecken, wenn sie ein gemeinsames Ziel haben.

Und genau dafür gibt es doch vorrangig die Interviews, um den Rahmen abzustecken und die Chemie zu prüfen. Ich erlebe da Baalke bisher nicht als Hardliner, der um jeden Preis sein Ding machen will, also gibt es Einigungspotential. Das hat ja auch viel mit Zutrauen zu tun, weshalb ein Harbaugh viel mehr Freiheiten hatte als Tomsula, der nicht mal allein seinen Staff basteln konnte.

Kommt jetzt ein Coach, der Dinge richtig gut kann, die bisher Baalke gemacht hat, dann halte ich es nicht für unmöglich, dass Baalke diese Kompetenzen auch nutzt.

Also nicht sofort alles problematisieren, sondern mal gucken wer es wird und wer es nicht wird. Wird es dann ein super Coach nicht, dann können wir mal aufs warum gucken. Aber jetzt vorab finde ich das viel zu früh.

zugschef

Zitat von: frontmode am Mi,  6. Jan. ’16, 11:44
Man kann das ja durchaus trennen. Man gibt Payton ein erweitertes Mitspracherecht in der Offense und Baalke konzentriert sich auf seine Stärke: die Defense.
Das wäre eine denkbare option. Auch für shanahan übrigens. Ich sehe bei payton nämlich nicht, inwiefern der besser als shanny sein sollte, ausser dass er jünger ist...

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