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In-Depth: Harbaugh: Lattimore wird Platz bei 49ers haben

Begonnen von zugschef, Mo, 4. Aug. ’14, 10:57

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Duke

Zitat von: snoopy am Mi,  6. Aug. ’14, 17:03
Kann man so nicht sagen. Da Gore ja nun schon seit vielen Jahren mit absteigendem Ast mehr als ordentlich spielt, ist es vielen Neuen natürlich nicht vergönnt gewesen, sich über mehrere Spiele und mehrere Snaps zu beweisen.  8)

Dazu passt, dass Robinson 2010 die 49ers verlasen hat und 2011 gleich ProBowler wurde.
dann ist es also doch nicht so einfach?  ;) und fünf jahre zu brauchen, naja, unter einfach stell ich mir da was anderes vor.
übrigens musste robinson erst die position wechseln, um in den probowl zu kommen, wenn ich mich recht entsinne.
Rattay is the only quarterback in NFL history to throw 3 consecutive passes all going for touchdowns (2007)

zugschef

Also wie erklärst du dir, dass Rookie Running Backs in der NFL so einen Erfolg haben?

snoopy

...wenn sie nicht Ausnahmespieler wie F.Gore, B.Sanders usw. vor der Nase haben.
OwensOwensOwensOwensOwens!!!!CAUGHTIT!hecaughtithecaughtithecaughtit!!!

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#43
Ich sehe den Grund auch eher in der enormen Leistungsdichte auf dem College. Die Jungs werden dort schlicht top ausgebildet, wesentlich besser als auf anderen Positionen. Man kann sagen, Spieler vieler anderen Positionen sind mehr Rohdiamanten, RBs meist nahezu fertige Spieler wenn die in die NFL kommen.

Goldpick

Zitat von: snoopy am Mi,  6. Aug. ’14, 19:37
...wenn sie nicht Ausnahmespieler wie F.Gore, B.Sanders usw. vor der Nase haben.

Richtig, sie sind der Masstab und man ist schlecht beraten seine Ansprüche dafür aufzugeben. Die Anforderungen an die Position sollten auf höchstem Niveau bleiben, ansonsten leidet langfristig die Gesamtqualität der Flexibilität in der Offense.

RBs müssen sich an das hohe Level anpassen und nicht umgekehrt. Etwas das einige in der NFL immer noch nicht verstanden haben. Eine altmodische Systemdenke ala Martz kann sich ein Team auf keiner Position leisten.

Wechselnde Systeme sind heute die Regel und erfordern weit mehr skills als "konstante" Spielweisen. Hier gibt es selbst zwischen Divisonen sehr auffällige Unterschiede im pass und run play. Interessant zu sehen auf welcher Basis ein Teil der Teams in der Folgesaison ihre Systeme anpassen und auf höchstem Niveau flexibel entwickeln. Dafür wird immer mehr von den Spielern abverlangt und ob man den passenden Typ findet ist insbesondere bei rookies die frisch aus der Schule kommen etwas schwierig zu beurteilen. Hier gibt es meiner Meinung nach auch noch Optimierungsbedarf unter scouts. Das Level darf also ruhig weiter steigen, dann werden auch die Lücken der Leistungsdichte zwischen befriedigend und outstanding geringer.

Duke

vor allem können, talent, harte arbeit, charakter, wille
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IamNINER

Zitat von: Duke am Mi,  6. Aug. ’14, 21:11
vor allem können, talent, harte arbeit, charakter, wille

das gilt dann aber für alle Positionen und jeden Sport...

Kann es sein, dass der Running-Aspekt vom College in die NFL oftmals gleich bleibt? Also z.B. ein Dive bleibt ein Dive. Ein Off-Tackle bleibt ein Off-Tackle. Etc. und im College werden diese Spielzüge halt auch von den meisten Teams gelaufen. Daher weiss man als NFL-Team zumindest läuferisch, was man von den Rookies bekommt und kann sie für das sicher schon einsetzen. So als Fazit: Laufen ist oft weniger "gimmicky". Sicherlich etwas vereinfacht könnte man sagen, ob nun im College die Lücke zwischen Center und Guard freigeblockt wird oder von NFL-O-Linern macht für den RB wenig unterschiede.

Bei anderen Positionen - z.B. WR - kann durch Speed und Athletik vielleicht mehr herausgeholt werden fürs College, was sich dann nicht in die NFL übertragen lässt. z.B. war doch Tebow ein sehr erfolgreicher College-Spieler (ich habe die Position bewusst weggelassen). Dies v.a. dank Top-Athletik. Aber dies lässt sich dann nicht mehr in dem Masse in die NFL transferieren. Bei WR ist ja auch sehr oft die Frage, ob sie wirklich den gesamten Routen-Baum laufen können, weil das wohl im College je nach System nicht ganz so gefragt ist.

Bei RBs habe ich es noch selten gehört, dass die Frage im Raum steht, ob er die Laufspielzüge in der NFL laufen kann. Da ist dann mehr die Frage, ob die weiteren Aufgaben, insb. Pass Protection auch in einem vernünftigen Ausmass vorhanden sind und perfektioniert werden können.
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Duke

na den College-Coach möchte ich kennenlernen, der seine WR nicht den ganzen passtree im training durchlaufen lässt. kann ich mir nicht vorstellen, dass es sowas gibt.

beeinflussen, wie schnell ein RB in der NFL zurecht kommt, könnte meiner Meinung nach das System sein, dass er im College spielt. ähnlich wie bei quarterbacks. ist er in einem Pro-System ausgebildet, könnte er sich rascher bei den Profis zurecht finden. ansonsten hat es gerade ein RB durch die größere Härte, die physisch viel stärkeren Defender in der Box und deren größeren Speed um einiges schwerer als im College.
Rattay is the only quarterback in NFL history to throw 3 consecutive passes all going for touchdowns (2007)

Goldpick

Zitat von: IamNINER am Mi,  6. Aug. ’14, 23:35
Zitat von: Duke am Mi,  6. Aug. ’14, 21:11
vor allem können, talent, harte arbeit, charakter, wille

das gilt dann aber für alle Positionen und jeden Sport...

Kann es sein, dass der Running-Aspekt vom College in die NFL oftmals gleich bleibt? Also z.B. ein Dive bleibt ein Dive. Ein Off-Tackle bleibt ein Off-Tackle. Etc. und im College werden diese Spielzüge halt auch von den meisten Teams gelaufen. Daher weiss man als NFL-Team zumindest läuferisch, was man von den Rookies bekommt und kann sie für das sicher schon einsetzen. So als Fazit: Laufen ist oft weniger "gimmicky". Sicherlich etwas vereinfacht könnte man sagen, ob nun im College die Lücke zwischen Center und Guard freigeblockt wird oder von NFL-O-Linern macht für den RB wenig unterschiede.

In der Theorie, aber in der Praxis scheitern die meisten beim blocken und brechen auch häufig in der Geschwindigkeit ein , von der Beschleunigung brauchen wir garnicht erst reden. Das ist auf dem College schon etwas langsamer und bis man dort eine Lücke sieht oder nutzt ist man in der NFL schon längst durch.

Das blocken haben sie auf dem College nur bedingt gelernt, weil sie dort selten bis garnicht mit einem 3-4 blitz konfrontiert wurden und ein College blitz auch nicht vergleichbar ist mit dem Niveau der NFL.

In der NFL kommen pass rusher auf einen zu, die man nicht mit dem College vergleichen kann. Die aufhalten zu können (pass protection) oder auch als receiver die Lücke zu erkennen und sie dann auch nutzen zu können, ohne gleich beim ersten Kontakt umzufallen, davon gibt es nicht gerade viele unter den rookies.

zugschef

Zitat von: zugschef am Mi,  6. Aug. ’14, 19:08
Also wie [erklärst du dir ihr euch], dass Rookie Running Backs in der NFL so einen Erfolg haben?

Duke

Zitat von: zugschef am Do,  7. Aug. ’14, 08:18
Zitat von: zugschef am Mi,  6. Aug. ’14, 19:08
Also wie [erklärst du dir ihr euch], dass Rookie Running Backs in der NFL so einen Erfolg haben?
wie währe es denn, wenn du uns mal deine "statistiken" zeigst.
Rattay is the only quarterback in NFL history to throw 3 consecutive passes all going for touchdowns (2007)

zugschef

Zitat von: Duke am Do,  7. Aug. ’14, 12:16
Zitat von: zugschef am Do,  7. Aug. ’14, 08:18
Zitat von: zugschef am Mi,  6. Aug. ’14, 19:08
Also wie [erklärst du dir ihr euch], dass Rookie Running Backs in der NFL so einen Erfolg haben?
wie währe es denn, wenn du uns mal deine "statistiken" zeigst.
Wozu? Die sind deiner Meinung nach doch sowieso nicht aussagekräftig.

MoRe99

Zitat von: zugschef am Do,  7. Aug. ’14, 13:09
Zitat von: Duke am Do,  7. Aug. ’14, 12:16
Zitat von: zugschef am Do,  7. Aug. ’14, 08:18
Zitat von: zugschef am Mi,  6. Aug. ’14, 19:08
Also wie [erklärst du dir ihr euch], dass Rookie Running Backs in der NFL so einen Erfolg haben?
wie währe es denn, wenn du uns mal deine "statistiken" zeigst.
Wozu? Die sind deiner Meinung nach doch sowieso nicht aussagekräftig.
Vielleicht sind es ja doch, wenn man sie mal anschauen und bewerten kann?
"Fear can hold you prisoner. Hope can set you free." (Stephen King)

Duke

Zitat von: zugschef am Do,  7. Aug. ’14, 13:09
Zitat von: Duke am Do,  7. Aug. ’14, 12:16
Zitat von: zugschef am Do,  7. Aug. ’14, 08:18
Zitat von: zugschef am Mi,  6. Aug. ’14, 19:08
Also wie [erklärst du dir ihr euch], dass Rookie Running Backs in der NFL so einen Erfolg haben?
wie währe es denn, wenn du uns mal deine "statistiken" zeigst.
Wozu? Die sind deiner Meinung nach doch sowieso nicht aussagekräftig.
mich würde trotzdem interessieren, was so die theoretische grundlage für deine meinung bildet.
Rattay is the only quarterback in NFL history to throw 3 consecutive passes all going for touchdowns (2007)

zugschef

G-Dog hat schon eine nette Statistik zitiert.
http://en.wikipedia.org/wiki/National_Football_League_Rookie_of_the_Year_Award

Übrigens sind auch unter den RotY der professionellen Sportreporter (Pro Football Weekly/Pro Football Writers Association) 30 Running Backs in 44 Jahren. Bei den defensiven Rookies sind die Linebacker mit 22 in Führung. Wer jetzt sagt, dass das sowieso nur Running Backs, Quarterbacks und Wide Receiver gewinnen, hat nicht ganz recht. Mit Jason Hanson hat es sogar ein Kicker geschafft den Preis zu gewinnen.

Der Overall Rookie of the Year des letzten Jahres (erstmals vergeben) war übrigens Eddie Lacy, seines Zeichens Running Back.

Duke

Zitat von: zugschef am Do,  7. Aug. ’14, 14:23
G-Dog hat schon eine nette Statistik zitiert.
http://en.wikipedia.org/wiki/National_Football_League_Rookie_of_the_Year_Award

Übrigens sind auch unter den RotY der professionellen Sportreporter (Pro Football Weekly/Pro Football Writers Association) 30 Running Backs in 44 Jahren. Bei den defensiven Rookies sind die Linebacker mit 22 in Führung. Wer jetzt sagt, dass das sowieso nur Running Backs, Quarterbacks und Wide Receiver gewinnen, hat nicht ganz recht. Mit Jason Hanson hat es sogar ein Kicker geschafft den Preis zu gewinnen.

Der Overall Rookie of the Year des letzten Jahres (erstmals vergeben) war übrigens Eddie Lacy, seines Zeichens Running Back.
DAS ist deine statistik?  :o ein auflistung von ausnahmetalenten? ging es nicht eigentlich vor allem um so genannte no-names und late-round-pics?
Rattay is the only quarterback in NFL history to throw 3 consecutive passes all going for touchdowns (2007)

snoopy

Das ist ja nur die Spitze des Eisberges. Passt evtl. nicht ganz, da es ja nicht nur um die absoluten besten geht.

Dennoch auffällig:  Lacy pick 61, Portis pick 51, Martin pick 74 - damals waren es schon ziemliche no-names in deren Draft.  Aber auch andere RBs in der Spitze haben sich immerhin gegen etliche (tlws. spätere!!!) Spitzenstars durchgesetzt.
OwensOwensOwensOwensOwens!!!!CAUGHTIT!hecaughtithecaughtithecaughtit!!!

zugschef

Es ging um Rookies und No-Names. Du versuchst doch nur mit Wortspielen auszuweichen. Wenn du einen No-Name aus den letzten 10 Jahren willst, so sieh dir Arian Foster an. Oder Ryan Grant. Oder Willie Parker. Oder Priest Holmes.

In der NFL schaffen es auf RB sogar Typen wie Samkon Gado, den du damals so scharf fandest, ein wenig Erfolg zu haben.

g-dog

Terell Davis, Alfred Morris, Mike Anderson, Reuben Droughns, Peyton Hillis, DeMarco Murray, Pierre Thomas, Ahmad Bradshaw, Brandon Jacobs, Ahmad Green, Rudi Johnson, Darren Sproles...

Duke

#59
Zitat von: g-dog am Do,  7. Aug. ’14, 16:40
Terell Davis, Alfred Morris, Mike Anderson, Reuben Droughns, Peyton Hillis, DeMarco Murray, Pierre Thomas, Ahmad Bradshaw, Brandon Jacobs, Ahmad Green, Rudi Johnson, Darren Sproles...
und solche namen findet man nicht auf WR, O-Line, Linebacker, oder gar QB?  ;)

edit: allein bei der 49ers-o-line fallen mit da so namen wie kosier (7.), heitman (7.), kilgore (5.), Sapolu (11.) ein. ;)
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