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Bericht: 49ers zuversichtlich in Sachen Reuben Foster

Begonnen von stig49, Mo, 12. Mär. ’18, 09:18

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IamNINER

Die Diskussion besteht aus unterschiedlichen Aspekten, die man nicht vermischen sollte.

- Diskussion 1 ist die gesellschaftliche. Der aktuelle Diskurs auch in der Politik zeigt einen gewissen Weg, aber die Diskussion wäre wohl im Politforum richtig aufgehoben.

- Diskussion 2 ist die Frage, wie man sich in der NFL zu verhalten hat. Und genauso wie es nicht gemein ist, wenn man von heute auf morgen getradet werden kann, ist es nicht genein, wenn man für eine gewisse Zeit nicht kiffen darf. Unabhängig von Diskussion 1 ist es eine NFL Regel, egal wie unsinnig das Ganze ist.
2017 1st Rd get Myles Garrett, trade for Christian McCaffrey Sign Kyle and John and let them do their thing...

MyQuestFor32: 49ers, Lions, Patriots, Eagles, Seahawks, Rams, Jets, Raiders, Panthers, Cardinals, Broncos, Jaguars, Packers, Chargers, Titans

MaybeDavis

Zitat von: MoRe99 am Mo,  2. Apr. ’18, 09:57
Zitat von: TheRealReubenFoster am Mo,  2. Apr. ’18, 01:01
Aber ich werde niemanden verteufeln und habe ein gewissen Verständnis für "diese Leute". Weil ich selbst so war. Das kann man verurteilen - oder auch nicht.

Nochmals: Es geht nicht um verteufeln oder sonstwas. Es geht auch nicht darum, ob kiffen nun in Ordnung ist oder nicht. Es geht auch nicht darum, ob kiffen im einen Bundesstaat erlaubt und im anderen verboten ist. Es geht genauso wenig darum, ob kiffen wissenschaftlich betrachtet ok ist oder nicht.

Es ist eigentlich alles ganz einfach, denn es geht einzig und allein darum, dass Foster Spieler/Angestellter der 49ers ist und damit zur NFL gehört. Als solcher hat er sich an die von der NFL aufgestellten Regeln zu halten. Punkt. Ende. Aus.
Da stimme ich dir in allem zu...

Nun stellt sich halt die Folgefrage, ob es ok ist, wenn sich ein Arbeitgeber, soweit in das Privatleben seines Mitarbeiters einmischt (#Offseason).
Jetzt könnte man natürlich wieder argumentieren (wie z.B. beim Kneeing oft geschehen), so sind nunmal die Regeln des Arbeitgebers, er kann sich ja einen anderen Job suchen, oder eben bestimmte Dinge unterlassen. Dieses Argument trifft in teilen sicher auch zu, aber in teilen greift es halt auch zu weit in die Persönlichkeitsrechte ein wie ich finde. Und damit meine ich nicht nur das Kiffen und nicht nur die NFL im Gesamten.
NFL Teams live: 49ers (2x London / 1x Indianapolis), Patriots, Buccaneers (2x), Dolphins, Giants, Jaguars, Broncos, Bears,  Colts,

"Can you SMEEEELLLL what the Niners are cookin'" George Kittle

Andy49ers

Normal ist es doch ganz einfach, Regel ist Regal daran haben sich alle (NFL Spieler) zu halten, wer dies nicht macht, wird halt bestraft. Egal was man davon halten soll/kann. Forster hat sich nicht daran gehalten also muss er bestraft werden.

Meine Meinung zu: "In der Offseason kann er machen was er will", also da kann ich nur den Kopfschütteln. Jeder weiß doch das sich Profisportler nicht verhalten können wie jeder andere. Die müssen besonders auf die Ernährung achten usw.! Die Trainer der Runball Bundesliga geben ihren Spielern Fitnesspläne mit wenn Sommerpause ist, da kann nicht jeder machen was er will.

Es gab doch diesen schönen Film über Nowitzki, weiß nicht wer den gesehen hat. Da meinte doch die Frau, das er (ok das war während der Saison) kein Schluck Alkohol trinkt und nicht mal ein Stück Pizza oder mal in den Burger beißen würde.

Ich hoffe Forster bekommt es jetzt gebacken.
NFL: 49ers
MLB: SF Giants
NBA: Dallas Mavericks
College: Notre Dame Figthing Irish
Bundesliga: Borussia Mönchengladbach

Andy49ers

Zitat von: MaybeDavis am Mo,  2. Apr. ’18, 12:08
Zitat von: MoRe99 am Mo,  2. Apr. ’18, 09:57
Zitat von: TheRealReubenFoster am Mo,  2. Apr. ’18, 01:01
Aber ich werde niemanden verteufeln und habe ein gewissen Verständnis für "diese Leute". Weil ich selbst so war. Das kann man verurteilen - oder auch nicht.

Nochmals: Es geht nicht um verteufeln oder sonstwas. Es geht auch nicht darum, ob kiffen nun in Ordnung ist oder nicht. Es geht auch nicht darum, ob kiffen im einen Bundesstaat erlaubt und im anderen verboten ist. Es geht genauso wenig darum, ob kiffen wissenschaftlich betrachtet ok ist oder nicht.

Es ist eigentlich alles ganz einfach, denn es geht einzig und allein darum, dass Foster Spieler/Angestellter der 49ers ist und damit zur NFL gehört. Als solcher hat er sich an die von der NFL aufgestellten Regeln zu halten. Punkt. Ende. Aus.
Da stimme ich dir in allem zu...

Nun stellt sich halt die Folgefrage, ob es ok ist, wenn sich ein Arbeitgeber, soweit in das Privatleben seines Mitarbeiters einmischt (#Offseason).
Jetzt könnte man natürlich wieder argumentieren (wie z.B. beim Kneeing oft geschehen), so sind nunmal die Regeln des Arbeitgebers, er kann sich ja einen anderen Job suchen, oder eben bestimmte Dinge unterlassen. Dieses Argument trifft in teilen sicher auch zu, aber in teilen greift es halt auch zu weit in die Persönlichkeitsrechte ein wie ich finde. Und damit meine ich nicht nur das Kiffen und nicht nur die NFL im Gesamten.

Was hat denn der Arbeitgeber mit den Regeln der NFL zu tun? Die NFL sagt kiffen ist verboten, ist doch ganz einfach, daran haben sich alle zu halten, wenn nicht gibt es eine Strafe. Weiß gar nicht warum man das so komplizieren muss.
Wenn du dich während der Autofahrt nicht anschallst und wirst erwischt, gibt es eine Strafe, weil eine Regel gebrochen wurde. Egal wie dumm du das dann findest.
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MaybeDavis

Zitat von: IamNINER am Mo,  2. Apr. ’18, 11:36
Die Diskussion besteht aus unterschiedlichen Aspekten, die man nicht vermischen sollte.

- Diskussion 1 ist die gesellschaftliche. Der aktuelle Diskurs auch in der Politik zeigt einen gewissen Weg, aber die Diskussion wäre wohl im Politforum richtig aufgehoben.

- Diskussion 2 ist die Frage, wie man sich in der NFL zu verhalten hat. Und genauso wie es nicht gemein ist, wenn man von heute auf morgen getradet werden kann, ist es nicht genein, wenn man für eine gewisse Zeit nicht kiffen darf. Unabhängig von Diskussion 1 ist es eine NFL Regel, egal wie unsinnig das Ganze ist.
Genau es sind 2-3 Aspekte über die wir hier diskutieren. Und natürlich auch verschiedene Standpunkte von denen man es sehen kann. Als 49ers Fan z.B. denke ich nur, das er einfach aufhören soll mit dem Scheiss (oder sich zumindest nicht erwischen lassen soll), damit er uns auf lange Zeit als Spieler erhalten bleibt.
Aus menschlicher und persönlicher Sicht, sehe ich das ganze wiederum etwas anders (siehe vorigen Post).
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MaybeDavis

Zitat von: Andy49ers am Mo,  2. Apr. ’18, 12:13
Zitat von: MaybeDavis am Mo,  2. Apr. ’18, 12:08
Zitat von: MoRe99 am Mo,  2. Apr. ’18, 09:57
Zitat von: TheRealReubenFoster am Mo,  2. Apr. ’18, 01:01
Aber ich werde niemanden verteufeln und habe ein gewissen Verständnis für "diese Leute". Weil ich selbst so war. Das kann man verurteilen - oder auch nicht.

Nochmals: Es geht nicht um verteufeln oder sonstwas. Es geht auch nicht darum, ob kiffen nun in Ordnung ist oder nicht. Es geht auch nicht darum, ob kiffen im einen Bundesstaat erlaubt und im anderen verboten ist. Es geht genauso wenig darum, ob kiffen wissenschaftlich betrachtet ok ist oder nicht.

Es ist eigentlich alles ganz einfach, denn es geht einzig und allein darum, dass Foster Spieler/Angestellter der 49ers ist und damit zur NFL gehört. Als solcher hat er sich an die von der NFL aufgestellten Regeln zu halten. Punkt. Ende. Aus.
Da stimme ich dir in allem zu...

Nun stellt sich halt die Folgefrage, ob es ok ist, wenn sich ein Arbeitgeber, soweit in das Privatleben seines Mitarbeiters einmischt (#Offseason).
Jetzt könnte man natürlich wieder argumentieren (wie z.B. beim Kneeing oft geschehen), so sind nunmal die Regeln des Arbeitgebers, er kann sich ja einen anderen Job suchen, oder eben bestimmte Dinge unterlassen. Dieses Argument trifft in teilen sicher auch zu, aber in teilen greift es halt auch zu weit in die Persönlichkeitsrechte ein wie ich finde. Und damit meine ich nicht nur das Kiffen und nicht nur die NFL im Gesamten.

Was hat denn der Arbeitgeber mit den Regeln der NFL zu tun? Die NFL sagt kiffen ist verboten, ist doch ganz einfach, daran haben sich alle zu halten, wenn nicht gibt es eine Strafe. Weiß gar nicht warum man das so komplizieren muss.
Wenn du dich während der Autofahrt nicht anschallst und wirst erwischt, gibt es eine Strafe, weil eine Regel gebrochen wurde. Egal wie dumm du das dann findest.
Das hat nichts mit komplizieren zu tun, sondern ich sehe die Dinge aus verschiedenen Sichtweisen. Das es bestimmte Regeln (vom Staat, oder vom Arebeitgeber (NFL)) gibt ist klar. Und es ist auch klar das man dann dafür bestraft wird, wenn man sich nicht dran hält.

Allerdings darf ich gewisse Regeln auch für unnötig, dumm oder auch in die Persönlichkeitsrechte eingreifend sehen. Und ebenso kann ich nachvollziehen wenn man sich an gewisse Regeln nicht hält und sie eben für unfair halten.
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IamNINER

Es sind aber genau die Diskussionen, die man nicht vermischen darf.

Ich kann es sehr dumm finden, wenn man ein Verbot von Tampering hat. Ein Verstoss gegen diese Regel gehört aber bestraft und deswegen hoffe ich, dass die 49ers sich daran halten.

Die Regel besagt nunmal, dass dies in der NFL nicht erlaubt ist.

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Zitat von: Lars_wegas am Mo,  2. Apr. ’18, 07:23
Wenn ich nur 100 fahren darf aber 150 fahren möchte, dann lebe ich damit dass ich evtl. erwischt werde und ein fahrverbot in kauf nehme. dann fahre ich eben mit dem rad zur arbeit.
wenn ich berufskraftfahrer wäre, würde ich das nicht so entsannt sehen, sondern mich an die 100 halten.

Alles eine Frage der Sichtweise.

Wenn du aus dem Ghetto kommst und dort gelernt hast 150 fahren zu müssen, um zu überleben, dann kann es schon eine enorm schwierige, aber auch positive Entwicklung sein, nur noch mit 120 zu fahren. Auch wenn man damit immer noch über den 100 liegt.

Wir sollten nicht so tun, als könnte man Prägung so einfach umkehren. Wer 20 Jahre im Ghetto gelebt hat, braucht dafür auch ca. 20 Jahre.

Damit leben viele in der NFL und damit lebt die NFL.

Flex

Jedes Land, jedes Firma, jede Organisation hat Regeln, weil ohne diese nichts funktionieren würde. Nun kann ich mir persönlich, und das ist auch mein gutes Recht, eine Meinung dazu bilden: Ich finde die Regel sinnvoll oder nicht. Ich kann auch weitergehen und zur Anzeige bringen, dass die ein oder andere Regel nicht sinnvoll oder veraltet ist. Entscheiden darüber werden aber, solange ich nicht Chef bin, andere. Ob ich mich an Regeln halte oder nicht, hängt davon ab, wie wichtig oder unwichtig mir meine Stelle in dieser Firma oder Organisation ist. Wie bereits geschrieben, könnte ich damit leben, einen Monat nicht Auto zu fahren, wenn allerdings meine berufliche Karriere auf dem Spiel steht, ob ich Auto fahren darf oder nicht, dann schalte ich mein Hirn ein und werde ziemlich schnell drauf kommen, dass ich mich vielleicht doch nicht dazu hinreißen lasse, zu schnell zu fahren. Wenn also Herr Foster meint, er müsse kiffen oder andere strafbare Sachen machen, sollte er sich fragen, wie wichtig ihm Football ist, und wir sollten uns fragen, ob wir einen Spieler haben wollen, dem Football nicht so wichtig ist. Zweite Möglichkeit: Sollte sein geistiger Horizont nicht soweit reichen, darüber eine Entscheidung zu treffen, bräuchte er vermutlich einen Babysitter oder Lehrer, der ihm beibringt, wie es funktionieren könnte. Ob er dann das in unserer Vorstellung richtige tut oder nicht, wäre dann aber immer noch fraglich.

Ich finde die Regeln im Großen und Ganzen sehr sinnvoll, da die Oberen wohl verstanden haben, dass Sportler in der Öffentlichkeit stehen und eine Vorbildfunktion zu erfüllen haben. Wen von euch würde es freuen, wenn eines Tages der Sohn bei euch auf der Couch sitzt und sagt: "Der Foster ist ja so ein cooler Typ, ich möchte werden wie er!" und dabei an einem Joint zieht???

Andy49ers

Zitat von: MaybeDavis am Mo,  2. Apr. ’18, 12:24
Zitat von: Andy49ers am Mo,  2. Apr. ’18, 12:13
Zitat von: MaybeDavis am Mo,  2. Apr. ’18, 12:08
Zitat von: MoRe99 am Mo,  2. Apr. ’18, 09:57
Zitat von: TheRealReubenFoster am Mo,  2. Apr. ’18, 01:01
Aber ich werde niemanden verteufeln und habe ein gewissen Verständnis für "diese Leute". Weil ich selbst so war. Das kann man verurteilen - oder auch nicht.

Nochmals: Es geht nicht um verteufeln oder sonstwas. Es geht auch nicht darum, ob kiffen nun in Ordnung ist oder nicht. Es geht auch nicht darum, ob kiffen im einen Bundesstaat erlaubt und im anderen verboten ist. Es geht genauso wenig darum, ob kiffen wissenschaftlich betrachtet ok ist oder nicht.

Es ist eigentlich alles ganz einfach, denn es geht einzig und allein darum, dass Foster Spieler/Angestellter der 49ers ist und damit zur NFL gehört. Als solcher hat er sich an die von der NFL aufgestellten Regeln zu halten. Punkt. Ende. Aus.
Da stimme ich dir in allem zu...

Nun stellt sich halt die Folgefrage, ob es ok ist, wenn sich ein Arbeitgeber, soweit in das Privatleben seines Mitarbeiters einmischt (#Offseason).
Jetzt könnte man natürlich wieder argumentieren (wie z.B. beim Kneeing oft geschehen), so sind nunmal die Regeln des Arbeitgebers, er kann sich ja einen anderen Job suchen, oder eben bestimmte Dinge unterlassen. Dieses Argument trifft in teilen sicher auch zu, aber in teilen greift es halt auch zu weit in die Persönlichkeitsrechte ein wie ich finde. Und damit meine ich nicht nur das Kiffen und nicht nur die NFL im Gesamten.

Was hat denn der Arbeitgeber mit den Regeln der NFL zu tun? Die NFL sagt kiffen ist verboten, ist doch ganz einfach, daran haben sich alle zu halten, wenn nicht gibt es eine Strafe. Weiß gar nicht warum man das so komplizieren muss.
Wenn du dich während der Autofahrt nicht anschallst und wirst erwischt, gibt es eine Strafe, weil eine Regel gebrochen wurde. Egal wie dumm du das dann findest.
Das hat nichts mit komplizieren zu tun, sondern ich sehe die Dinge aus verschiedenen Sichtweisen. Das es bestimmte Regeln (vom Staat, oder vom Arebeitgeber (NFL)) gibt ist klar. Und es ist auch klar das man dann dafür bestraft wird, wenn man sich nicht dran hält.

Allerdings darf ich gewisse Regeln auch für unnötig, dumm oder auch in die Persönlichkeitsrechte eingreifend sehen. Und ebenso kann ich nachvollziehen wenn man sich an gewisse Regeln nicht hält und sie eben für unfair halten.

Sorry aber der letzte Satz ist ist doch übertrieben. Es gibt sicher tausende Regeln, sei es in der NFL, im wirklichen Leben, Rundball die ich für unfair halte aber trotzdem muss ich mich eben an diese Regeln halten, sonst werde ich bestraft. Wenn jetzt jeder in der NFL eine Regel für unfair hält und sich nicht an diese Regel hält, wer soll denn dann noch spielen?  :o :o
NFL: 49ers
MLB: SF Giants
NBA: Dallas Mavericks
College: Notre Dame Figthing Irish
Bundesliga: Borussia Mönchengladbach

snoopy

Ich kann doch eine Regel einhalten obwohl ich sie doof finde.
Drüber reden kann man ja dennoch.
OwensOwensOwensOwensOwens!!!!CAUGHTIT!hecaughtithecaughtithecaughtit!!!

Uthorr49

Ich glaube das es der NFL inoffiziell egal ist ob die Spieler in der Offseason kiffen oder nicht.
Das Problem bei Foster ist das er mit Gras verhaftet wurde und es öffentlich bekannt wurde.
Da bleibt der Liga nichts anderes über.
Wenn die vor hätte das kiffen komplett zu unterbinden würden sie die Spieler auch in der Offseason öfter testen.
Die wollen ja gar nicht das die Stars massenhaft gesperrt werden. Es geht hier hauptsächlich um die Wirkung nach außen. Das Spieler Probleme mit dem Gesetz haben können sie aus Image Gründen nicht tolerieren.

MaybeDavis

Zitat von: IamNINER am Mo,  2. Apr. ’18, 12:28
Es sind aber genau die Diskussionen, die man nicht vermischen darf.

Ich kann es sehr dumm finden, wenn man ein Verbot von Tampering hat. Ein Verstoss gegen diese Regel gehört aber bestraft und deswegen hoffe ich, dass die 49ers sich daran halten.

Die Regel besagt nunmal, dass dies in der NFL nicht erlaubt ist.
Richtig, vermischen sollte man sie nicht, das stimmt. Aber beide Diskusionen haben natürlich ihre Berechtigung.
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MaybeDavis

Zitat von: Flex am Mo,  2. Apr. ’18, 12:37
Ich finde die Regeln im Großen und Ganzen sehr sinnvoll, da die Oberen wohl verstanden haben, dass Sportler in der Öffentlichkeit stehen und eine Vorbildfunktion zu erfüllen haben. Wen von euch würde es freuen, wenn eines Tages der Sohn bei euch auf der Couch sitzt und sagt: "Der Foster ist ja so ein cooler Typ, ich möchte werden wie er!" und dabei an einem Joint zieht???
Wäre mir persönlich zumindest lieber, wenn mein Kind an einen Joint raucht, was ja verboten ist, statt sich mit Alk die Kante zu geben, was wiederum erlaubt ist. Wobei mir natürlich am liebsten ist wenn mein Kind auf sämtliche Drogen verzichtet!

Und die NFL ist da ja sowieso der scheinheiligste haufen. Kiffen ist verboten, auch wenn es als Schmerzmittel bekanntermaßen sehr gut hilft und auch keine gravierenden Nebenwirkungen hat in 99,9% der Fälle, wobei alle möglichen Pharma-Schmerzmittel erlaubt sind, die teils extreme Nebenwirkungen haben.

Man muss die Dinge eben auch aus verschiedenen Perspektiven sehen.
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MaybeDavis

Zitat von: Andy49ers am Mo,  2. Apr. ’18, 12:53
Zitat von: MaybeDavis am Mo,  2. Apr. ’18, 12:24
Zitat von: Andy49ers am Mo,  2. Apr. ’18, 12:13
Zitat von: MaybeDavis am Mo,  2. Apr. ’18, 12:08
Zitat von: MoRe99 am Mo,  2. Apr. ’18, 09:57
Zitat von: TheRealReubenFoster am Mo,  2. Apr. ’18, 01:01
Aber ich werde niemanden verteufeln und habe ein gewissen Verständnis für "diese Leute". Weil ich selbst so war. Das kann man verurteilen - oder auch nicht.

Nochmals: Es geht nicht um verteufeln oder sonstwas. Es geht auch nicht darum, ob kiffen nun in Ordnung ist oder nicht. Es geht auch nicht darum, ob kiffen im einen Bundesstaat erlaubt und im anderen verboten ist. Es geht genauso wenig darum, ob kiffen wissenschaftlich betrachtet ok ist oder nicht.

Es ist eigentlich alles ganz einfach, denn es geht einzig und allein darum, dass Foster Spieler/Angestellter der 49ers ist und damit zur NFL gehört. Als solcher hat er sich an die von der NFL aufgestellten Regeln zu halten. Punkt. Ende. Aus.
Da stimme ich dir in allem zu...

Nun stellt sich halt die Folgefrage, ob es ok ist, wenn sich ein Arbeitgeber, soweit in das Privatleben seines Mitarbeiters einmischt (#Offseason).
Jetzt könnte man natürlich wieder argumentieren (wie z.B. beim Kneeing oft geschehen), so sind nunmal die Regeln des Arbeitgebers, er kann sich ja einen anderen Job suchen, oder eben bestimmte Dinge unterlassen. Dieses Argument trifft in teilen sicher auch zu, aber in teilen greift es halt auch zu weit in die Persönlichkeitsrechte ein wie ich finde. Und damit meine ich nicht nur das Kiffen und nicht nur die NFL im Gesamten.

Was hat denn der Arbeitgeber mit den Regeln der NFL zu tun? Die NFL sagt kiffen ist verboten, ist doch ganz einfach, daran haben sich alle zu halten, wenn nicht gibt es eine Strafe. Weiß gar nicht warum man das so komplizieren muss.
Wenn du dich während der Autofahrt nicht anschallst und wirst erwischt, gibt es eine Strafe, weil eine Regel gebrochen wurde. Egal wie dumm du das dann findest.
Das hat nichts mit komplizieren zu tun, sondern ich sehe die Dinge aus verschiedenen Sichtweisen. Das es bestimmte Regeln (vom Staat, oder vom Arebeitgeber (NFL)) gibt ist klar. Und es ist auch klar das man dann dafür bestraft wird, wenn man sich nicht dran hält.

Allerdings darf ich gewisse Regeln auch für unnötig, dumm oder auch in die Persönlichkeitsrechte eingreifend sehen. Und ebenso kann ich nachvollziehen wenn man sich an gewisse Regeln nicht hält und sie eben für unfair halten.

Sorry aber der letzte Satz ist ist doch übertrieben. Es gibt sicher tausende Regeln, sei es in der NFL, im wirklichen Leben, Rundball die ich für unfair halte aber trotzdem muss ich mich eben an diese Regeln halten, sonst werde ich bestraft. Wenn jetzt jeder in der NFL eine Regel für unfair hält und sich nicht an diese Regel hält, wer soll denn dann noch spielen?  :o :o
Natürlich muss man da Prioritäten setzen. Das muss am Ende jeder für sich selbst entscheiden. Gehe ich ein Risiko ein eine Regel zu brechen, die ich für unnötig halte oder nicht?!? Das ist das Leben oder?
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TheRealReubenFoster

Zitat von: Flex am Mo,  2. Apr. ’18, 12:37
Wen von euch würde es freuen, wenn eines Tages der Sohn bei euch auf der Couch sitzt und sagt: "Der Foster ist ja so ein cooler Typ, ich möchte werden wie er!" und dabei an einem Joint zieht???

Also erstmal würde ich ihm sagen, dass er keinen Joint, sondern einen Blunt rauchen muss, wenn er wie Foster sein will...  ;)

Davon abgesehen gibt es meiner Meinung nach erschreckendere "Negativbeispiele", an denen er sich orientieren könnte. Hier wird es ja manchmal fast so hingestellt, als wenn Foster den ganzen Tag nur gekifft hätte und irgendwie durch einen dummen Zufall in der NFL gelandet wäre. Falsch - um in die NFL zu kommen, braucht es nicht nur Talent, sondern auch Ehrgeiz und viel harte Arbeit. Die Foster geleistet haben wird. Wenn er ihn also bewundert, weil er hart gearbeitet hat und ein guter Defense-Spieler ist, dann könnte ich das verstehen. Wenn er ihn bewundert, weil er kifft - hmm, das fände ich... irgendwie seltsam.

Ich persönlich hätte tatsächlich auch weit mehr Probleme mit den beiden anderen Straftaten. Wenn meine Kinder meinen, mit halbautomatischen Waffen rumballern oder häusliche Gewalt in irgendeiner Form anwenden zu müssen, würde mich das mehr stören, als wenn sie mal einen Joint oder Blunt rauchen - aber das ist vielleicht Geschmackssache. Anders würde es aussehen, wenn sie immer und jeden Tag kiffen würden. Das kann einen nämlich tatsächlich ganz schön kaputt machen.

IamNINER

Zitat von: MaybeDavis am Mo,  2. Apr. ’18, 19:34
Zitat von: IamNINER am Mo,  2. Apr. ’18, 12:28
Es sind aber genau die Diskussionen, die man nicht vermischen darf.

Ich kann es sehr dumm finden, wenn man ein Verbot von Tampering hat. Ein Verstoss gegen diese Regel gehört aber bestraft und deswegen hoffe ich, dass die 49ers sich daran halten.

Die Regel besagt nunmal, dass dies in der NFL nicht erlaubt ist.
Richtig, vermischen sollte man sie nicht, das stimmt. Aber beide Diskusionen haben natürlich ihre Berechtigung.

Berechtigung haben sicher beide Diskussionen. Aber eben den Sinn einer Regel, die besteht, kann nicht (oder in höchst seltenen Fällen) die Rechtfertigung für eine Nichtbefolgung dieser Regel sein.
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Zitat von: Uthorr49 am Mo,  2. Apr. ’18, 16:47
Ich glaube das es der NFL inoffiziell egal ist ob die Spieler in der Offseason kiffen oder nicht.
Das Problem bei Foster ist das er mit Gras verhaftet wurde und es öffentlich bekannt wurde.
Da bleibt der Liga nichts anderes über.
Wenn die vor hätte das kiffen komplett zu unterbinden würden sie die Spieler auch in der Offseason öfter testen.
Die wollen ja gar nicht das die Stars massenhaft gesperrt werden. Es geht hier hauptsächlich um die Wirkung nach außen. Das Spieler Probleme mit dem Gesetz haben können sie aus Image Gründen nicht tolerieren.

Ja, ich glaube auch, dass es sich genau so verhält.

Und da ist die NFL ja auch nicht die einzige Liga, in der das so läuft. Ist jetzt schon ein Weilchen her, aber vor einiger Zeit hat doch auch ein NBA-Star da mal aus dem Nähkästchen geplaudert.

MaybeDavis

Zitat von: IamNINER am Mo,  2. Apr. ’18, 20:26
Zitat von: MaybeDavis am Mo,  2. Apr. ’18, 19:34
Zitat von: IamNINER am Mo,  2. Apr. ’18, 12:28
Es sind aber genau die Diskussionen, die man nicht vermischen darf.

Ich kann es sehr dumm finden, wenn man ein Verbot von Tampering hat. Ein Verstoss gegen diese Regel gehört aber bestraft und deswegen hoffe ich, dass die 49ers sich daran halten.

Die Regel besagt nunmal, dass dies in der NFL nicht erlaubt ist.
Richtig, vermischen sollte man sie nicht, das stimmt. Aber beide Diskusionen haben natürlich ihre Berechtigung.

Berechtigung haben sicher beide Diskussionen. Aber eben den Sinn einer Regel, die besteht, kann nicht (oder in höchst seltenen Fällen) die Rechtfertigung für eine Nichtbefolgung dieser Regel sein.
Das ist Ansichtssache... Ich halte das für einen sehr wichtigen Punkt.
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TheRealReubenFoster

Insgesamt sehe ich hier gerade sehr viele erhobene moralische Zeigefinger. Und ja, Ihr habt schon Recht: Am besten wäre es, man könnte den Jungs einfach sagen: Schaut her, ihr verdient jetzt ne Menge Geld und es kann noch viel mehr werden, also lasst die ganze Schei.se doch einfach sein! Das wäre schön, wenn das so klappen würde, ist aber auch ein bisschen weltfremd.

Und nein, ich möchte ihn nicht in Schutz nehmen und hoffe einfach, dass der Kerl keinen Blödsinn mehr macht. Aber ich mag auch diese Scheinheiligkeit nicht. Ganz sicher machen das viele Profis in der off-season. Es kann gar nicht anders sein. Allerdings lassen sie sich nicht erwischen. Mich stört halt, dass das dann in Ordnung ist, solange man sich nicht erwischen lässt, und auch jeder weiß, dass das viele machen. Und auf den, der erwischt wird, wird dann eingeprügelt. Das ist mir einfach alles ein bisschen zu scheinheilig.

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