Week 18: Noten für das Seahawks-Spiel (4. Jan. 2026)
Grant Cohn von Sports Illustrated übt nach der enttäuschenden Niederlage gegen Seattle sehr grundsätzliche Kritik an einzelnen Spielern und Trainern, wie er es ja gerne mal in solchen Situationen tut. Deshalb heute lieber Matt Maiocco von NBC Sports Bay Area. Auch seine Noten sind nicht wirklich gut, die 49ers seien in jedem Aspekt dieses Spiels dominiert worden, schreibt er.
RUSHING OFFENSE: D minus
Die 49ers hatten gedacht, sie hätten einige Antworten gefunden, was das Rushing Game angeht. Aber gegen eine schnelle und körperliche Abwehr von Seattle ging der Schwung wieder verloren. Christian McCaffrey hatte nicht viel Bewegunsspielraum und er konnte auch nicht genug missed Tackles generieren um einen Unterschied zu machen. Er kam auf nur 23 Yards bei acht Laufversuchen. Die 49ers schafften es nicht, den Run dauerhaft zu etablieren, weil sie keine langen Drives hinbekamen. San Franciscos einziges Rushing-First-Down kam durch ein Scramble von Brock Purdy.
PASSING OFFENSE: F
Seattle machte das Spiel zu, als LB Drake Thomas einen Purdy-Pass abfing, der McCaffrey nahe der Goalline aus den Händen rutschte. Das war ein entscheidendes Play, denn die 49ers hatten da die Chance, die Führung der Seahawks auf drei Punkte zu reduzieren, während man noch rund 10 Minuten Spielzeit hatte. Die Seahawks-Defense war überall beim Passing Game. Purdy hatte nicht viele Räume, in die er werfen konnte und Seattle gab ihm kaum Raum zum Atmen. Das Fehlen von Trent Williams und WR Ricky Pearsall in dieser Kombination machte es schwer für die 49ers, beim Passing Game in Fahrt zu bleiben wie in den letzten Spielen.
RUSHING DEFENSE: D
Die Run Defense war schlimm, und Seattle erlief 180 Yards. Kenneth Walker III holte 97 Yards mit 16 Carries, und Zach Charbonnet 74 Yards und einen TD bei 17 Versuchen. Die 49ers Defense leistete sich 16 Missed Tackles, schreibt PFF. Bethune und Malik Mustapha je drei. Und das schrecklichste Play kam im dritten Quarter, als man Seattle es erlaubte, ein Third-and-Seventeen-Situation zu verwandeln. Walker lief durch die 49ers-Defense und holte 19 Yards, was ein FG zur 13-3-Führung zur Folge hatte.
PASSING DEFENSE: D
Die Seahawks-Offense konnte weitgehend eine Menge machen mit der 49ers-Defense, die grosse Probleme hatte, bei Third-Downs es vom Feld zu schaffen. Es war ja keine Überraschung, dass sich Seattle auf Receiver Jaxon Smith-Njigba stützen würde und San Francisco bekam seine Zone-Defense nicht eng genug gestrickt, um ihn in wichtigen Situationen einzuschränken. Vor diesem Spiel waren die 49ers das schlechteste Team der Liga was Sacks betrifft. Tatum Bethune und sam Okuayinonu holte welche und damit waren die 49ers besser als im Saisonschnitt.
SPECIAL TEAMS: C
Das war kein guter Tag für die STs beider Teams. Die 49ers waren besser als Seattle, bei denen K Jason Myers zwei FGs verschoss. Der neugeholte S-Teamer Garret Wallow verschuldete ein Facemask-Penalty, das den Seahawks 15 Yards schenkte auf ihrem Weg zum ersten TD. Die 49ers liessen auch einen 20-Yard-Puntreturn von Rahid Shaheed zu früh im dritten Quarter. Die einzigen Punkte der Niners kamen durch Eddy Pinieros 48-Yard-FG.
COACHING: D
Weder Playcaller Kyle Shanahan, noch Defensive Coordinator Robert Saleh hatten Antworten für ihre Units gegen Seattles O und D. Es war ein rundum schlechter Tag für die 49ers. Es wirkte, als ob jeder 49ers seinen direkten Vergleich gegen seinen Seattle-Gegenspieler verlieren würde. Und das gilt auch für die Coaches, denn Seattles OC Klint Kubiak und ihr Coach und Defensive Strategist Mike Macdonald hatte ihre Units bestens in Schuss für dieses Spiel.
GESAMT: D
Die 49ers spielten schlecht. Das kann man nicht schönreden. Die Defense schaffte es nicht vom Feld, und die Offense war grottig. Das war die niedrigste Punktezahl sein der Week 1 2017 bei Shanahans erste Spiel als Headcoach.
Quelle: Matt Maiocco, NBC Sports Bay Area
RUSHING OFFENSE: D minus
Die 49ers hatten gedacht, sie hätten einige Antworten gefunden, was das Rushing Game angeht. Aber gegen eine schnelle und körperliche Abwehr von Seattle ging der Schwung wieder verloren. Christian McCaffrey hatte nicht viel Bewegunsspielraum und er konnte auch nicht genug missed Tackles generieren um einen Unterschied zu machen. Er kam auf nur 23 Yards bei acht Laufversuchen. Die 49ers schafften es nicht, den Run dauerhaft zu etablieren, weil sie keine langen Drives hinbekamen. San Franciscos einziges Rushing-First-Down kam durch ein Scramble von Brock Purdy.
PASSING OFFENSE: F
Seattle machte das Spiel zu, als LB Drake Thomas einen Purdy-Pass abfing, der McCaffrey nahe der Goalline aus den Händen rutschte. Das war ein entscheidendes Play, denn die 49ers hatten da die Chance, die Führung der Seahawks auf drei Punkte zu reduzieren, während man noch rund 10 Minuten Spielzeit hatte. Die Seahawks-Defense war überall beim Passing Game. Purdy hatte nicht viele Räume, in die er werfen konnte und Seattle gab ihm kaum Raum zum Atmen. Das Fehlen von Trent Williams und WR Ricky Pearsall in dieser Kombination machte es schwer für die 49ers, beim Passing Game in Fahrt zu bleiben wie in den letzten Spielen.
RUSHING DEFENSE: D
Die Run Defense war schlimm, und Seattle erlief 180 Yards. Kenneth Walker III holte 97 Yards mit 16 Carries, und Zach Charbonnet 74 Yards und einen TD bei 17 Versuchen. Die 49ers Defense leistete sich 16 Missed Tackles, schreibt PFF. Bethune und Malik Mustapha je drei. Und das schrecklichste Play kam im dritten Quarter, als man Seattle es erlaubte, ein Third-and-Seventeen-Situation zu verwandeln. Walker lief durch die 49ers-Defense und holte 19 Yards, was ein FG zur 13-3-Führung zur Folge hatte.
PASSING DEFENSE: D
Die Seahawks-Offense konnte weitgehend eine Menge machen mit der 49ers-Defense, die grosse Probleme hatte, bei Third-Downs es vom Feld zu schaffen. Es war ja keine Überraschung, dass sich Seattle auf Receiver Jaxon Smith-Njigba stützen würde und San Francisco bekam seine Zone-Defense nicht eng genug gestrickt, um ihn in wichtigen Situationen einzuschränken. Vor diesem Spiel waren die 49ers das schlechteste Team der Liga was Sacks betrifft. Tatum Bethune und sam Okuayinonu holte welche und damit waren die 49ers besser als im Saisonschnitt.
SPECIAL TEAMS: C
Das war kein guter Tag für die STs beider Teams. Die 49ers waren besser als Seattle, bei denen K Jason Myers zwei FGs verschoss. Der neugeholte S-Teamer Garret Wallow verschuldete ein Facemask-Penalty, das den Seahawks 15 Yards schenkte auf ihrem Weg zum ersten TD. Die 49ers liessen auch einen 20-Yard-Puntreturn von Rahid Shaheed zu früh im dritten Quarter. Die einzigen Punkte der Niners kamen durch Eddy Pinieros 48-Yard-FG.
COACHING: D
Weder Playcaller Kyle Shanahan, noch Defensive Coordinator Robert Saleh hatten Antworten für ihre Units gegen Seattles O und D. Es war ein rundum schlechter Tag für die 49ers. Es wirkte, als ob jeder 49ers seinen direkten Vergleich gegen seinen Seattle-Gegenspieler verlieren würde. Und das gilt auch für die Coaches, denn Seattles OC Klint Kubiak und ihr Coach und Defensive Strategist Mike Macdonald hatte ihre Units bestens in Schuss für dieses Spiel.
GESAMT: D
Die 49ers spielten schlecht. Das kann man nicht schönreden. Die Defense schaffte es nicht vom Feld, und die Offense war grottig. Das war die niedrigste Punktezahl sein der Week 1 2017 bei Shanahans erste Spiel als Headcoach.
Quelle: Matt Maiocco, NBC Sports Bay Area
Kommentare
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reagan - The Left Hand (4. Jan. 2026)
Chris49 (4. Jan. 2026)
Die Defense war auch wirklich nicht gut im Rückblick. Die 13 Punkte hätten auch locker 30 sein können, wenn die Hawks konsequenter gewesen wären. Aber der Defense verzeihe ich das bei all den Ausfällen.
Die Offense finde ich da wesentlich schockierender.
Auch beim Coaching gehe ich mit. Keine Antworten gefunden. Auch keine funktionierenden Adjustments.
Jetzt das große Aber:
Wir wurden dieses Jahr mal wieder heftig getroffen vom Verletzungspech. Trotzdem diesen Record und die POs zu erreichen zeugt von viel Willen und auch von generell gutem Coaching.
Ich bin mit der Saison zufrieden, auch wenn das Spiel wirklich ein Reinfall war und die verpasste Chance auf 1 Seed wirklich schmerzt.
LeonJoe (4. Jan. 2026)
Na ja, das Ausspielen des 4th Down im ersten Drive und die zwei missed FG's von Seattle ,,hübschen" diese Statistik nur für die auf, die versuchen in diesem Spiel was positives zu finden.
greetz Frank
snoopy (4. Jan. 2026)
Hast recht mit dem ,,aber"
Für das Spiel selber gehe ich auch mit den Noten mit.
Einzig beim Coaching: ich höre und lese immer, dass es besser sein muss. Aber wirkliche Lösungen findet auch keiner. Vorab schon garnicht.
Greg_Skittles (4. Jan. 2026)
Nur die Formulierung unterscheidet sich.
Wenn etwas mist ist, dann sagt es Cohn auch so.
Maiocco packt diesen Mist immernoch in Schokoladenpapier.
Da stehen Millionäre auf dem Spielfeld. Denen muss man auch mal sagen, dass sie wie Mindestlohnjobber gespielt und gecoached haben.
(Prinzipiell finde ich Cohn aber schon etwas zu polemisch)
snoopy (4. Jan. 2026)
Man kann kritisieren, aber etwas fachlicher fände ich schon schön. Das kann Cohn schon mal null.
Stefanski (4. Jan. 2026)
Greg_Skittles (4. Jan. 2026)
Es ging bei uns um den 1st Seed, nicht um den 1st pick.
Gesehen hab ich gerade, wenn man bedenkt wie die Äußerungen vor dem Spiel (Lenoir, KS) waren, jedoch nichts.
Ich erkenne schon die Leistung des Gegners an, aber rege mich auf oder freue mich über der Leistung der 9ers.
Da ist Cohn zu viel Fan als Beatwriter.
milton771 (4. Jan. 2026)
Stell 5 Mülltonnen in die laufdefense und hin und wieder läuft Mal einer vor , die Kosten aber auch kein Geld 💸.
Das fängt aber schon beim draften an ,zb Ricky (Not available) Pearsall
mc49ers (4. Jan. 2026)
ich finde ein D für Offense Coaching viel zu gut. Der Coach hat die ersten 3 Quarter einfach keine guten Plays gecallt. Anfang des 4. konnte man sehen was möglich gewesen wäre. Ich finde, dass KC in den wichtigsten Spielen einfach das Händchen und manchmal auch der Mut fehlt. Mir fehlt leider der Glaube daran, dass mit ihm jemals die VLT an die Bay kommt.
stig49 (4. Jan. 2026)
Stefanski (4. Jan. 2026)
snoopy (4. Jan. 2026)