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Begonnen von MoRe99, So, 6. Mär. ’11, 10:03

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sfHawk

Zitat von: Duke am Mi,  7. Nov. ’12, 21:29
Zitat von: sfHawk am Mi,  7. Nov. ’12, 21:23
Dann kann man auch argumentieren, dass es eine Wahl der Rasse war, weil Romney vor allem bei Weißen gepunktet hat, also alles in allem etwas billig das Argument. Obama hat auch bei Frauen deutlich besser abgeschnitten (54% der Bevölkerung), und nun? :noidea:
wenn es nicht so auffällig wäre, würden es die kommentatoren doch auch nicht erwähnen, oder?
Korrelation und Kausalität kann man nicht gleich setzen. Dass Schwarze eher einen Schwarzen wählen mag durchaus ein Faktor sein, weil sicher eine gewisse Identifikation da ist (wie halt auch bei der überwiegend weißen Wählerschaft Romneys). Aber Latinos oder andere Einwanderergruppen? Das ergibt für mich überhaupt keinen Sinn. Da finde ich es plausibler, dass Romney diese Gruppen vor den Kopf stoßen musste, um in den Vorwahlen überhaupt eine Chance auf die Nominierung zu haben und diese das natürlich nicht vergessen haben.

MoRe99

Zitat von: sfHawk am Mi,  7. Nov. ’12, 21:58
Da finde ich es plausibler, dass Romney diese Gruppen vor den Kopf stoßen musste, um in den Vorwahlen überhaupt eine Chance auf die Nominierung zu haben und diese das natürlich nicht vergessen haben.

Das könnte sich in vier Jahren evtl. wiederholen: Tea Party drängt auf Rechtsruck.

Jurgen

Also die Republicans sind erstmal fertig. Da war viel zu viel blödsinn in den letzten 6 Wochen passiert. Abtreibung, die 47 %, und Hurrican Sandy sah Obama das erste Mal "Presidential' aus und war natürlich auch gleich vor Ort (wo bei dem BP Deepwater Horizon oil spill im Golf 2010, wo 3 Monate das Oil nur da rauslief,  mann Wochenlang nichts von ihm gesehen hat)

Ich versteh bloss net wie in swing state Ohio Leute Stundenlang in der Schlange gestern standen um IHN wiederzuwählen. Nochmal 4 Jahre so ein Quatsch?

Wartet ab Freunde wenn Obamacare small business hier richtig reinhaut mit neuen  Steuern und Ausgaben. Steuern im Allgemeinen werden höher werden auch für die Mittelschicht.

Bin weiterhin sehr enttäuscht.

Jurgen

A Nation of children - Santa Claus wins


Westcoast Offense

Zitat von: sfHawk am Mi,  7. Nov. ’12, 21:07

Zumal es ja in den USA die Tendenz gibt, eine Partei nicht gleich eine Amtszeit nach der Machtübernahme direkt wieder abzuwählen. Das ist in den letzten 120 oder so Jahren nur Jimmy Carter gegen Ronald Reagan passiert. Da wird dann im Zweifelsfall eher eine zweite Chance gewährt, was wohl auch George W. Bush 2004 gegen Kerry gerettet hat.
Gerry Ford und Papa Bush haben auch nur eine Amtszeit bekommen. Vor FDR gabs auch noch einige wenn ich mich richtig erinnere.

igor

Zitat von: Westcoast Offense am Do,  8. Nov. ’12, 07:35
Gerry Ford und Papa Bush haben auch nur eine Amtszeit bekommen.
Wobei man noch hinzufügen muß, daß Ford keine ganze Amtszeit hatte und auch nie gewählt wurde.
Ask not what the community can do for you, ask what you can do for the community!
—Jurgen

kicker

Ein Republikaner soll nach der Wahl gesagt haben:

"We´re too old, too white and too male."

Und damit hat er völlig recht und da kann sich mancher hier auf dem board noch so sehr über den Wahlausgang ärgern, so werden die Republikaner Gott sei Dank nie gewählt werden.


sfHawk

Zitat von: Westcoast Offense am Do,  8. Nov. ’12, 07:35
Zitat von: sfHawk am Mi,  7. Nov. ’12, 21:07

Zumal es ja in den USA die Tendenz gibt, eine Partei nicht gleich eine Amtszeit nach der Machtübernahme direkt wieder abzuwählen. Das ist in den letzten 120 oder so Jahren nur Jimmy Carter gegen Ronald Reagan passiert. Da wird dann im Zweifelsfall eher eine zweite Chance gewährt, was wohl auch George W. Bush 2004 gegen Kerry gerettet hat.
Gerry Ford und Papa Bush haben auch nur eine Amtszeit bekommen. Vor FDR gabs auch noch einige wenn ich mich richtig erinnere.
Du hast nicht richtig gelesen, was ich geschrieben habe (oder ich habe mich unklar ausgedrückt). Klar, sie haben nur eine Amtszeit bekommen, aber sie sind einem Präsidenten ihrer eigenen Partei gefolgt. Das war ausdrücklich nicht gemeint.

Fritzini

"Sleep, Surf, Eat, Surf, Repeat"

igor

The Duffel Blog?!  *rofl*
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—Jurgen

MoRe99

Zitat von: igor am Do,  8. Nov. ’12, 12:36
The Duffel Blog?!  *rofl*
Das ist noch besser als der Inhalt des Artikels.  :rofl:  :thumbup:

sfHawk

Muss ich mir merken die Seite :rofl:

duffeldoffel


Fritzini

Dacht ich mir dass euch das gefällt  ;)
...also fast allen...
"Sleep, Surf, Eat, Surf, Repeat"

Jurgen

Well kicker da hast Du sehr recht. Ist aber doch interessant wenn mann sieht wer wo wählt.

Genau, ROT ist Republican.




MoRe99

Und was sagt uns nun diese Karte genau? Richtig, dass in Gebieten mit sehr wenig Bewohnern die Republikaner eher gewählt werden als in Regionen, in denen es auf relativ wenig Raum sehr viele Menschen gibt. Da es trotz Wahlmännern in den USA meines Wissens kein Wahlrecht gibt, das den Gewinner nach "gewonnener Fläche" bestimmt ist diese Karte  leider ohne jede relevante Aussage.

igor

Zitat von: MoRe99 am Do,  8. Nov. ’12, 15:37
Und was sagt uns nun diese Karte genau? Richtig, dass in Gebieten mit sehr wenig Bewohnern die Republikaner eher gewählt werden als in Regionen, in denen es auf relativ wenig Raum sehr viele Menschen gibt. Da es trotz Wahlmännern in den USA meines Wissens kein Wahlrecht gibt, das den Gewinner nach "gewonnener Fläche" bestimmt ist diese Karte  leider ohne jede relevante Aussage.
Äh, genau das sagt die Karte doch aus – die Dems holen sich ihre Stimmen vor allem in den Städten, die Reps am Land.

Ask not what the community can do for you, ask what you can do for the community!
—Jurgen

Jurgen

Um es noch krasser zu sagen. Da wo die Intellektuellen, super liberals & Armen wohnen hat Obama gewonnen.

sfHawk

Zitat von: MoRe99 am Do,  8. Nov. ’12, 15:37
Da es trotz Wahlmännern in den USA meines Wissens kein Wahlrecht gibt, das den Gewinner nach "gewonnener Fläche" bestimmt ist diese Karte  leider ohne jede relevante Aussage.
Ganz so ist es nicht, aber die bevölkerungsarmen Flächenstaaten sind schon überrepräsentiert. In Wyoming (570k Einwohner, 3 Wahlmänner) kommen etwa 190k Einwohner auf einen Wahlmann, in Kalifornien (37M Einwohner, 55 Wahlmänner) sind es dagegen etwa 672k, also ist eine Wählerstimme in Wyoming 3,5 mal soviel wert wie eine in Kalifornien. In anderen Staaten ist das Missverhältnis nicht ganz so extrem, aber das ist der Grund, warum ich nicht glaube, dass es eine Wahlrechtsreform geben wird.

sfHawk

Zitat von: Jurgen am Do,  8. Nov. ’12, 15:51
Um es noch krasser zu sagen. Da wo die Intellektuellen, super liberals & Armen wohnen hat Obama gewonnen.
Wobei das Bildungsniveau in den Exit Polls, die ich bei CNN gesehen habe, keine große Rolle gespielt hat. Da war Romney bei Wählern mit Hochschulabschluss sogar minimal besser dran. Viel entscheidender ist glaube ich, dass Obama bei den Frauen (schließlich die größte Wählergruppe) einen 55-45 Vorteil hatte.

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