49ersFanZone.net: Unsere Werte +++ Wetten zu Gunsten der FanZone

 

Around the NFL - Season 2016/2017

Begonnen von frontmode, Mo, 8. Feb. ’16, 15:43

Vorheriges Thema - Nächstes Thema

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

zugschef

Das klingt sehr "results-orientated". Nur weil statistisch gesehen viele busts am ende der ersten runde gedraftet wurden, bedeutet das nicht im umkehrschluss, dass man ein bust ist, wenn man am ende der ersten runde gedraftet wird. Wenn ich einen qb am ende der ersten runde aus diesem grund nicht drafte, sondern erst in runde 2, ändert das ja nichts an der qualität des Spielers. Das ist irgendwie absurd.

TheBeast

Ähm der Umkehrschluss funktioniert bei Statistik ja aber eh nie (zumindest nicht so, wie Du ihn aufstellst). Natürlich heißt es nicht "dass man ein bust ist, wenn man am ende der ersten runde gedraftet wird." Es heißt, dass man eine statistisch gesehen höhere Chance hat zum Bust zu werden, wenn man am Ende der ersten Runde geholt wird, als wenn man am Anfang der zweiten Runde geholt wird.

Grund dürfte der generell überhitzte Markt für QBs sein, wo von Teams ohne Franchise QB gnadenlos gereached wird. In der zweiten Runde sollten die dann schon einen haben oder sich darauf eingestellt haben, ein weiteres Jahr mit den bereits unter Vertrag stehenden Leuten zu spielen.

Anders gesagt, angenommen die Einschätzung über Lynch stimmen: Der gehört eigentlich in Runde 2, wo er dann auch statistisch unauffällige Zahlen liefern würde. Irgendein Team wird aber nach dem Blick aufs eigene Roster zugreifen, und zwar in Runde 1. Das wird ein Team sein, das keinen Franchise QB hat und ihn recht bald auch einsetzen wird.

Wer auch immer dann einen QB in Runde 2 holt hat (normalerweise) bereits einen Franchise QB und leistet es sich, diesen so lange als Backup auf der Bank zu lassen, bis er reif ist - oder aber das passiert nie, und er kommt in der Statistik gar nicht vor.

Pat91

VERVIERS MUSTANGS #52

2019 1.rnd pick Bosa

Diabolo

Falsche Schlussfolgerung, richtig wäre: werde als QB nicht von den Browns gedrafted. ;)
BREAKING NEWS: In Schenefeld fällt gerade eine Schaufel um.

zugschef

Zitat von: TheBeast am Do, 21. Apr. ’16, 18:07
Ähm der Umkehrschluss funktioniert bei Statistik ja aber eh nie (zumindest nicht so, wie Du ihn aufstellst). Natürlich heißt es nicht "dass man ein bust ist, wenn man am ende der ersten runde gedraftet wird." Es heißt, dass man eine statistisch gesehen höhere Chance hat zum Bust zu werden, wenn man am Ende der ersten Runde geholt wird, als wenn man am Anfang der zweiten Runde geholt wird?
Korrelation ist keine Kausalität. Darauf wollte ich hinaus. Der Artikel setzt aber auf diese Statistik als einziges objektives Argument.

TheBeast

Das ist jetzt aber irgendwie von hinten aufgezäumt. Natürlich bedingt der Status des Erst-, Zweit- oder Siebtrundenpicks nicht, dass die Leistung in der folgenden Karriere besser oder schlechter ist.

Aber einen Zusammenhang gibt es sehr wohl, der halt eher "soft" ist, weil die tatsächlichen Gründe ja nicht zum Tragen kommen. Entscheidend für den Draftstatus ist ja nur das, was die Scouts zu wissen glauben, keine messbare Größe im Sinne von (zB) "der Spieler ist bereit, sich seiner Karriere zu 92,73 % zu widmen, Spielverständnis ist 1254 auf der nach oben offenen Manning-Skala, ..."

zugschef

Das Argument Spieler der Position x nicht an Draftposition y zu picken, ist mit dieser Statistik alleine nicht haltbar. Sie ist ein interessantes Detail am Rande. Was nämlich auch nicht berücksichtigt wurde, ist, wieviele 1st und 2nd Round QBs es in den betreffenden Jahren überhaupt gab. Wirklich interessant wäre eine Statistik dazu, ob mehr Auswahl zu besseren Ergebnissen oder zu schlechteren führt, oder ob es keine signifikanten Unterschiede gibt. Und am Ende wär auch das nicht ernst zu nehmen, weil man die Situation des jeweiligen neuen Teams jedes Draftpicks berücksichtigen müsste.

Was sinnvoll möglich ist, ist der Schluss, dass die hohe Leistungsdichte bei Running Backs dazu führt, dass man qualitativ hochwertige in fast allen Runden noch ergattern kann. Bei Quartbacks hingegen, wo die Leistungsdichte viel gestreuter ist, sollte man, wenn man wirklich einen braucht, hoch in der ersten Runde zuschlagen.

jetto

Zitat von: zugschef am So, 24. Apr. ’16, 15:37
Wirklich interessant wäre eine Statistik dazu, ob mehr Auswahl zu besseren Ergebnissen oder zu schlechteren führt, oder ob es keine signifikanten Unterschiede gibt.


Ich muss mal schauen ob ich das nochmal finde, aber ich hab letztens mal über die Draftstrategie der Patriots gelesen wo es im Prinzip darum gegangen ist "sammle möglichst viele Picks, damit du die Chancen erhöhst gute Spieler zu bekommen."
Ging dann aber auch noch generell um das Rosterbuilding dort...

zugschef

Die Strategie verfolgt Baalke auch, und bei ihm ist sie nicht aufgegangen.

IamNINER

Die Patriots hatten jahrelang ein sehr gutes Team. Die sind dann meist aus der ersten Runde raus oder haben ihren 2. Rundenpick in einen 1. Rundenpick im Jahr darauf getradet und haben dann weiter Picks gesammelt. Dabei aber das Talentlevel gehalten und ganz gezielte Ergänzungen geholt.

Wenn es dann mal einen Pick gab, den man unbedingt wollte, konnte man die viele Munition einsetzen.
2017 1st Rd get Myles Garrett, trade for Christian McCaffrey Sign Kyle and John and let them do their thing...

MyQuestFor32: 49ers, Lions, Patriots, Eagles, Seahawks, Rams, Jets, Raiders, Panthers, Cardinals, Broncos, Jaguars, Packers, Chargers, Titans

Sean

Die New England Patriots müssen in den ersten vier Saisonspielen der NFL auf ihren Star-Quarterback Tom Brady verzichten. Ein Berufungsgericht entschied, dass die im Zusammenhang mit dem Skandal um zu weiche Bälle von der Liga ausgesprochene Sanktionierung wieder in Kraft tritt. Brady hatte sich im Vorjahr erfolgreich vor einem Amtsgericht gegen die Sperre gewehrt. Das Amtsgericht hob die Suspendierung Anfang September auf, so dass der viermalige Super-Bowl-Champion in allen Partien der vorigen Saison zur Verfügung stand.

Die Liga wirft Brady vor, Kenntnis davon gehabt zu haben, dass zwei Vereinsmitarbeiter vor dem Halbfinale im Januar 2015 gegen die Indianapolis Colts Luft aus den Footbällen ließen. Beim 45:7-Heimsieg der Patriots hatten elf Footbälle in der ersten Halbzeit einen zu geringen Luftdruck, obwohl sie vor Spielbeginn von den Schiedsrichtern noch geprüft und für gut befunden wurden.

Quelle: Bild.de
Sieger zweifeln nicht und Zweifler siegen nicht!

philsky

Ex-49 Dana Stubblefield wird die Vergewaltigung einer behinderten Frau vorgeworfen

frontmode

Der ehemalige 49ers DT Dana Stubblefield wurde wegen Vergewaltigung einer behinderten Frau angeklagt. Die Anklage umfasst im Zusammenhang mit dem Vorfall fünf einzelne Straftaten.

Der Vorfall ereignete sich vor über einem Jahr. Stubblefield wurde gestern nach einer 13-monatigen Untersuchung verhaftet. Sein Kaution beträgt 250.000$.
QuestFor32:
49ers, Cardinals, Rams, Seahawks, Buccaneers, Falcons, Panthers, Saints, Lions, Packers, Vikings, Cowboys, Giants, Broncos, Chargers, Chiefs, Raiders, Colts, Jaguars, Texans, Browns, Ravens, Dolphins, Jets, Patriots

frontmode

Anscheinend können sich immer mehr Owner und Offizielle der NFL mit einem Umzug der Raiders nach Las Vegas anfreunden.

In Oakland scheint sich nichts zu bewegen. Ob die Stadt Interesse am Verbleib hat, könnte sich erst dann zeigen, wenn es eine ernsthafte Alternative gibt. Diese wird entweder gerade konstruiert - oder ist tatsächlich eine echte Option.

Nach einem Umzug dürfte sich dann wohl auch das Logo ändern - in dem der Pirat durch die modernere Version des Einarmigen Banditen ersetzt wird  ;D
QuestFor32:
49ers, Cardinals, Rams, Seahawks, Buccaneers, Falcons, Panthers, Saints, Lions, Packers, Vikings, Cowboys, Giants, Broncos, Chargers, Chiefs, Raiders, Colts, Jaguars, Texans, Browns, Ravens, Dolphins, Jets, Patriots

igor

So gerne ich sehen würde, daß die Raiders in Oakland bleiben: ich kann es mir nicht vorstellen, und ich habe dabei vollstes Verständnis für die Organisation, wenn sie wegzieht.  Unter diesen Umständen finde ich, daß Las Vegas mit Abstand die beste Option ist.  Einerseits ist es ein neuer Markt, andererseits ist es nicht wirklich weit weg vom aktuellen Standort, und vom Image her paßt es irgendwie auch zu den Raiders.  Ich denke, das wäre weit, weit besser als das gescheiterte Carson-Gemeinschaftsprojekt mit den Chargers, oder auch die eventuelle Möglichkeit als Untermieter/Partner der Rams in Inglewood.

– Und die Chargers finden dann hoffentlich auch noch eine Lösung, wie sie in San Diego bleiben können.  Das sieht inzwischen zumindest nicht mehr ganz so schlecht aus als noch vor ein, zwei Jahren.
Ask not what the community can do for you, ask what you can do for the community!
—Jurgen

frontmode

Ich wundere mich ein wenig, dass San Antonio nicht mehr genannt wird. Ich hatte den Eindruck, die Stadt würde das sehr unterstützen.
QuestFor32:
49ers, Cardinals, Rams, Seahawks, Buccaneers, Falcons, Panthers, Saints, Lions, Packers, Vikings, Cowboys, Giants, Broncos, Chargers, Chiefs, Raiders, Colts, Jaguars, Texans, Browns, Ravens, Dolphins, Jets, Patriots

Sean

Ich kann das wie schon oft geschrieben weiterhin nicht verstehen, das Oakland sich nicht für die Raiders einsetzt. Die Worriors ziehen nach SF, sind die Raiders auch weg, ist nur noch Baseball von den großen 4 Sportarten in der STadt.
Sieger zweifeln nicht und Zweifler siegen nicht!

igor

Zitat von: Sean am Mi, 11. Mai. ’16, 13:08
Ich kann das wie schon oft geschrieben weiterhin nicht verstehen, das Oakland sich nicht für die Raiders einsetzt. Die Worriors ziehen nach SF, sind die Raiders auch weg, ist nur noch Baseball von den großen 4 Sportarten in der STadt.
Das Problem hat vier Buchstaben: Geld.
Ask not what the community can do for you, ask what you can do for the community!
—Jurgen

Sean

Zitat von: igor am Mi, 11. Mai. ’16, 13:10
Zitat von: Sean am Mi, 11. Mai. ’16, 13:08
Ich kann das wie schon oft geschrieben weiterhin nicht verstehen, das Oakland sich nicht für die Raiders einsetzt. Die Worriors ziehen nach SF, sind die Raiders auch weg, ist nur noch Baseball von den großen 4 Sportarten in der STadt.
Das Problem hat vier Buchstaben: Geld.
Und die Worriors und die Raiders bringen das auch in die Stadt.
Wenn ich es richtig in Erinnerung hab, wollten die Raiders doch ne neue Bude in Oakland bauen. Das wär für die Stadt doch nicht das größte Problem gewesen, ihnen ein Grundstück zu überlassen.
Sieger zweifeln nicht und Zweifler siegen nicht!

igor

Zitat von: Sean am Mi, 11. Mai. ’16, 13:12
Wenn ich es richtig in Erinnerung hab, wollten die Raiders doch ne neue Bude in Oakland bauen. Das wär für die Stadt doch nicht das größte Problem gewesen, ihnen ein Grundstück zu überlassen.
Ein Grundstück zu finden, wo man grundsätzlich ein Stadion hinstellen darf, ist für sich schon einmal nicht so einfach.  Viel wichtiger ist aber noch die Finanzierung des selbigen.  Mark Davis ist nicht Stan Kroenke, der sich das alles selbst bezahlen kann – ganz im Gegenteil.  Die Raiders sind auf ordentliche Finanzspritzen angewiesen, die in erster Linie aus Steuermitteln bereitgestellt werden würden – und die Stadt Oakland gibt dieses Geld lieber für andere Dinge aus.
Ask not what the community can do for you, ask what you can do for the community!
—Jurgen

Tags: