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European League of Football / European Football Alliance

Begonnen von wizard49er, Do, 5. Nov. ’20, 12:38

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snoopy

Zitat von: NinersUlm am So, 27. Jul. ’25, 21:51Ich glaube auch nicht dass Esume mit minus rausgeht. Er wird schon gut verdient haben.
Weshalb Björn Wernwr mit Minus rausgeht weiß ich nicht. War er nicht GF bei Berlin Thunder? Das würde es erklären.

Ich kann mir schon vorstellen, dass er in Berlin etwas investiert und angeschafft hat. Aber 500T€?? Im Leben nicht.
Und vor allem: wer hat die Kohle (oder die Güter) jetzt?
OwensOwensOwensOwensOwens!!!!CAUGHTIT!hecaughtithecaughtithecaughtit!!!

thorroth

Der Ligabetrieb ist teuer. Reisen für Team und Staff, Stadionmiete, Gehälter. Alles ist danach weg, ohne dass ein Sachwert entstanden ist. Da verbrennt man schnell viel Geld.

snoopy

Schon klar.
Aber was ist mit den Einnahmen??
Sind die nicht bei den Teams/Franchises gelandet?
OwensOwensOwensOwensOwens!!!!CAUGHTIT!hecaughtithecaughtithecaughtit!!!

Sourdough

Ich glaube, dass es genug Teams gibt, wo die Einnahmen nicht genug sind. Teams, die eine breite Fanbase haben, gehts auch gut. Da, wo kaum einer zuschaut, wirds schwierig. Die ELF ist noch zu instabil, um solche Teams aufzufangen. Irgendjemand hats vorher schon mal gesagt, (leider) zu schnell gewachsen.

Ich habe irgenwo mal aufgeschnappt, dass ein Team (weiß jetzt nicht mehr welches, evtl. Berlin) zum Auswärtsspiel nach Spanien gemusst hätte - im Reisebus! Aus Kostengründen...
It is what it is. Stay faithful.

thorroth

Bei einem Schnitt in 2024 von 3500 Zuschauern, von denen sicher nicht jeder bezahlt hat (Freikarten) und 25 Euro durchschnittlich kannst du von 90.000 Euro pro Heimspiel ausgehen. Das mal sechs Heimspiele. Das reicht sicher nicht, den Kader mit seinen Kosten zu tragen und Sponsoren zahlen auch keine Millionen...

snoopy

Mit der Rechnung gehe ich in etwa mit. (vlt. 100.000,- mit Verkäufe/Catering/Kleinsponsoren...) Also irgendwas zwischen 500 und 600 T€.

Aber werden die TV- und Werbegelder nicht an die Franchises verteilt? Gibt es keine Prämien, Beteiligungen, Merchverkäufe etc.??
Ich habe da nicht wirklich eine Ahnung, wie das in der ELF ablief.

Irgendwo habe ich mal gelesen, dass die Gehälter der Spieler pro Team und Jahr max. 150.000,-€ betragen. Aber auch da weiss ich nicht, ob es stimmt.
OwensOwensOwensOwensOwens!!!!CAUGHTIT!hecaughtithecaughtithecaughtit!!!

thorroth

Ich denke, da ist das Problem, dass das Geld nicht oder nicht nachvollziehbar von der Liga geflossen ist, wenn man zwischen den Zeilen
liest.

snoopy

Alles hatte man leider schon:
Jetzt kommen die Staatsanwälte, die Finanzämter, die Krankenkassen, die Gläubiger.
Wirft alles kein schönes Bild auf den Sport American Football in Deutschland.

Mal sehen, ob man es nur auf einen einzigen Mann schieben kann (was ich nicht ausschliessen möchte; die bisherigen Kommentare lassen ja vermuten, dass ansonsten kaum Fehler gemacht wurden).
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snoopy

#828
Auch wenn es nach "haten" aussieht. Es ist schon interessant:

Laut Oberlandesgericht Hamburg handelt es um  insgesamt 16 Vollstreckungsverfahren gegen die Sea Devils am Amtsgericht Hamburg. Wie die Gerichtspressestelle des Oberlandesgerichts Hamburg dem Abendblatt bestätigte, laufen und liefen insgesamt 16 Vollstreckungsverfahren.
Im chronischer Reihenfolge sind es zwei in 2022, acht in 2024 und bislang sechs in 2025 Vollstreckungsverfahren am Amtsgericht Hamburg gegen die Sea-Devils-Betreibergesellschaft SEH Football Betreiber GmbH. Zudem gab es gegen die SEH Football Betreiber GmbH seit 2021 fünf zivilrechtliche Verfahren am Landgericht Hamburg.


Kann mir keiner sagen, dass ein Miteigentümer davon nichts wusste, dass bereits in der ersten Saison gerichtliche Verfahren laufen. Zudem sind z.B. die unwürdigen Bedingungen der Spiele in Berlin in der Verantwortung der Owner (in dem Fall Björn Werner) und des Commissioners. Zu einfach, dass alleine auf Karajica zu schieben. Gleichwohl er sicherlich mit hauptverantwortlich ist.
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reagan - The Left Hand

Die Frage ist, wollten sie damit Geld verdienen oder den Football pushen? Bei beiden würde ich vom Football pushen ausgehen. Aber wie hier schon geschrieben wurde, kann ein schnell wachsenden Projekt auch schnell in sich zusammenklappen und Werner hat auch schnell gemerkt, dass dies ein 24/7 Job ist und sich verabschiedet. Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht.   
"Geld spielt keine Rolle. Unser Ziel ist der Gewinn des Super Bowls" so York.

snoopy

Dabei Geld verdienen ist ja nicht schlimm. Den Football pushen gehe aber ich nur so weit mit, dass man den Hype ausbauen wollte. Die Sportart selber pushe ich aber nicht, wenn ich keine Nachwuchsarbeit und keine Trainer- und Schiedsrichterausbildung mache. Tägliche Basisarbeit wollte und konnte aber wohl keiner leisten.

Wie gesagt: den Football als Geschäftsmodell nutzen ist ok. Den Football und die Vereine und Verbände dabei aber (bewusst) zu schaden, nehme ich fast allen Beteiligten übel.

Was das zu schnell wachsende Projekt angeht, da gebe ich Dir recht. KA, was die zu dem schnellen Wachstum motiviert hat. War es Gier? War es, gerade bei Björn Werner, Naivität gepaart mit Begeisterung?
Auf jeden Fall haben sie auch in der öffentlichen Betrachtung der Sportart einen Bärendienst erwiesen.

Mal schauen, wie es, auch bzgl. EFA, weitergeht.
OwensOwensOwensOwensOwens!!!!CAUGHTIT!hecaughtithecaughtithecaughtit!!!

football

Zitat von: reagan - The Left Hand am Mi, 30. Jul. ’25, 12:24Die Frage ist, wollten sie damit Geld verdienen oder den Football pushen?

 ;D 
welche frage.
die machen das alle genau wie die nfl aus völliger selbstlosigkeit und liebe

keiner macht das weil man damit geld verdienen will. niemals

reagan - The Left Hand

So eine Bilanz für ein ELF Jahr wäre mal interessant. Was reinkommt und was wohin rausgeht
"Geld spielt keine Rolle. Unser Ziel ist der Gewinn des Super Bowls" so York.

Sourdough

Neueste Info auf ran. Anscheinend wird die Geschäftsführung auch ausgewechselt.
It is what it is. Stay faithful.

thorroth

Ich habe mir mal die Bilanz der Galaxy aus 2023 angeschaut (aktuellste veröffentlichte Bilanz):

Der Verlustvortag 2023 (aus den Vorjahren) war 846.000 Euro. Der Jahresfehlbetrag 2022 von 445.000 Euro ist auf 235.000 Euro in 2023 gefallen. Aber immer noch ein deutliches Minus.

Bei neuen Unternehmen sind Verluste nicht unüblich und ob sich die Zahlen 2024 und 2025 verbessert haben, kann ich nicht sagen, aber man sieht, dass man da als Eigentümer nicht mit Millionen rausgeht.

Ich wollte auch mal bei Thunder schauen, aber entweder bin ich zu doof oder die haben nicht mal ein Impressum auf der Homepage.


reagan - The Left Hand

Schreib doch mal Werner an  ;)

Aber ein interessanter Einblick
"Geld spielt keine Rolle. Unser Ziel ist der Gewinn des Super Bowls" so York.

snoopy

Auck Zeljko Karajica ist nun zurückgetreten.
Wußte ich garnicht, dass das als Gesellschafter so einfach möglich ist.
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thorroth

Als Geschäftsführer kannst du immer zurücktreten, aber Gesellschafter bleibt man erstmal bis ein anderer die Anteile übernimmt...

NinersUlm

Zitat von: snoopy am Fr,  1. Aug. ’25, 13:36Auck Zeljko Karajica ist nun zurückgetreten.
Wußte ich garnicht, dass das als Gesellschafter so einfach möglich ist.

Zuücktreten geht, man ist aber noch, glaube ich 2 Jahre, in der Haftung für das was war.
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten, alle Grammatikfehler stehen unter meinem Copyright, für Fehler bei der Zeichensetzung haftet meine Tastatur und jeder weitere Fehler ist beabsichtigt und dient nur zur allgemeinen Erheiterung!

thorroth

Ein Geschäftsführer haftet für bestimmte Tatbestände nach gesetzlichen Verjährungsfristen von bis zu dreißig Jahren.

Die Frage ist, wem gegenüber haftet er. Zuerst mal haftet er seinem Unternehmen gegenüber in bestimmten Fällen(falsche Organisation, Kompetenzüberschreitung...). Das kommt am häufigsten vor.

Die Haftung gegenüber Dritten ist schwieriger durchzusetzen, weil denen gegenüber erstmal die Gesellschaft haftet. Dennoch gibt es hier Fälle der Geschäftsführerhaftung wie z.B. bei Insolvenzverschleppung.

Wie schwer es ist, über den Weg vom Geschäftsführer etwas zu bekommen, zeigt die Insolvenz der alten Galaxy, wo der Geschäftsführer so überfordert war, dass er Rechnungen in Schuhkartons unbezahlt gesammelt hat. Dennoch kam der gute Herr ungeschoren davon...

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