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Streik der 2nd Rounder

Begonnen von reagan - The Left Hand, Mi, 16. Jul. ’25, 09:35

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reagan - The Left Hand

Die Houston Texans und die Cleveland Browns gaben ihren 2nd-Roundern Higgins und Schwesinger voll garantierte Verträge. Das ist eigentlich nur bei den 1nd-Roundern vorgesehen und deshalb ein Novum in der NFL. Nun könnte man sagen, was geht uns fremdes Elend an. Allerdings weckte diese Entscheidung alle anderen 30 2nd-Rounder auf, die nun natürlich adäquates von ihren Teams erwarten. Und da stecken die 49ers mit Alfred Collins mitten drin. Erste Spieler, z. B. Tre Harris von den Chargers, drohen schon mit einen Holdout die Saison über, wenn er nicht einen analogen Vertrag bekommt. Man kann sich gut vorstellen, dass die Owner der Texans und der Browns sicher einige böse Anrufe durch Jerry Jones und Co erhalten haben.

Quelle:
Beatwriter   
"Geld spielt keine Rolle. Unser Ziel ist der Gewinn des Super Bowls" so York.

JBB

Unfassbar. Nicht einen Finger krumm gemacht und schon Anforderungen stellen wollen. Haben halt alle anderen Pech gehabt, die nicht bei den Texans oder Browns gelandet sind. Ich kann doch bei meiner Firma auch nicht die Arbeit einstellen weil woanders das Gras grüner ist.
For some must watch that most can sleep

Blade_84

Das größte Problem bei Collins ist, dass er in der Wide Nine Formation noch nie gespielt hat. Bisher hat er bei keiner Trainingseinheit teilgenommen. Er muss alles nachholen.

MoRe99

Zitat von: JBB am Mi, 16. Jul. ’25, 13:25Unfassbar. Nicht einen Finger krumm gemacht und schon Anforderungen stellen wollen. Haben halt alle anderen Pech gehabt, die nicht bei den Texans oder Browns gelandet sind. Ich kann doch bei meiner Firma auch nicht die Arbeit einstellen weil woanders das Gras grüner ist.
Klar kannst du das. Könnte halt nur passieren, dass deine Firma dann nicht mehr mit dir arbeiten möchte. Aber das hier ist die NFL. Das ist mit einem normalen Job nicht vergleichbar.

Außerdem: Betrachte es mal aus Sicht der Rookies. Andere, die in der 2. Runde gedraftet wurden, bekommen einen vollständig garantierten Vertrag. Warum sollen das dann nicht alle Zweitrundenpicks bekommen, insbesondere die, die vor den Picks der Browns und Texans dran waren? Bei denen kann die Karriere genauso schnell vorüber sein.

Könnte man natürlich auf Picks in allen Draft-Runden übertragen, aber das wird dann so schnell wohl doch nicht kommen.

sfHawk

Vor allem kann man sich die Firma aussuchen, bei der man arbeiten möchte. Und wenn man keine Lust mehr hat, kann man seinen Vertrag kündigen und sich was anderes suchen (und dabei selbstverständlich vorab Anforderungen stellen). NFL Rookies können beides nicht. Aber sie können trotzdem jederzeit von heute auf morgen vor die Tür gesetzt werden, grundlos oder auch weil die Karriere wegen einer Verletzung gelaufen ist. Eigentlich schon ein ziemlich krankes System. Da kann ich schon gut verstehen, dass man da Garantien haben will wenn man eine Chance hat sie zu bekommen. Woanders ist das der Normalfall, in der MLB sind die Verträge glaube ich grundsätzlich garantiert und in der Bundesliga kann man einen Spieler ja auch nicht einfach rauswerfen, wenn er noch Vertrag hat.

snoopy

Grundsätzlich hast du vollkommen recht.
Ich finde dennoch, dass es zumindest Zeitfenster geben sollte, in denen die Verträge nicht angepackt/angezweifelt werden dürfen. Beidseitig!
(wobei da natürlich zumindest "Mindestgarantien" helfen würden)
OwensOwensOwensOwensOwens!!!!CAUGHTIT!hecaughtithecaughtithecaughtit!!!

JBB

Zitat von: MoRe99 am Mi, 16. Jul. ’25, 23:14
Zitat von: JBB am Mi, 16. Jul. ’25, 13:25Unfassbar. Nicht einen Finger krumm gemacht und schon Anforderungen stellen wollen. Haben halt alle anderen Pech gehabt, die nicht bei den Texans oder Browns gelandet sind. Ich kann doch bei meiner Firma auch nicht die Arbeit einstellen weil woanders das Gras grüner ist.
Klar kannst du das. Könnte halt nur passieren, dass deine Firma dann nicht mehr mit dir arbeiten möchte. Aber das hier ist die NFL. Das ist mit einem normalen Job nicht vergleichbar.

Außerdem: Betrachte es mal aus Sicht der Rookies. Andere, die in der 2. Runde gedraftet wurden, bekommen einen vollständig garantierten Vertrag. Warum sollen das dann nicht alle Zweitrundenpicks bekommen, insbesondere die, die vor den Picks der Browns und Texans dran waren? Bei denen kann die Karriere genauso schnell vorüber sein.

Könnte man natürlich auf Picks in allen Draft-Runden übertragen, aber das wird dann so schnell wohl doch nicht kommen.
Aber was ist, wenn sein Garantiertes Gehalt höher ist, als das eines Spielers, der schon 5 bis 6 Jahre aufm Buckel hat (keine Ahnung, ob das realistisch ist) der fühlt sich dann doch auch verarscht und steht beim Chef auf der Matte. Das könnte doch nen elendigen Rattenschwanz erzeugen. (wie wir nun wissen, hat Collins ja ein wenig eingelenkt)
For some must watch that most can sleep

JBB

Zitat von: sfHawk am Mi, 16. Jul. ’25, 23:57Vor allem kann man sich die Firma aussuchen, bei der man arbeiten möchte. Und wenn man keine Lust mehr hat, kann man seinen Vertrag kündigen und sich was anderes suchen (und dabei selbstverständlich vorab Anforderungen stellen). NFL Rookies können beides nicht. Aber sie können trotzdem jederzeit von heute auf morgen vor die Tür gesetzt werden, grundlos oder auch weil die Karriere wegen einer Verletzung gelaufen ist. Eigentlich schon ein ziemlich krankes System. Da kann ich schon gut verstehen, dass man da Garantien haben will wenn man eine Chance hat sie zu bekommen. Woanders ist das der Normalfall, in der MLB sind die Verträge glaube ich grundsätzlich garantiert und in der Bundesliga kann man einen Spieler ja auch nicht einfach rauswerfen, wenn er noch Vertrag hat.
Klar, das weiß ich auch. Nichtsdestotrotz, und das ist meine Meinung, sollten das System entsprechend geändert werden. Das passt für mich alles nicht.
For some must watch that most can sleep

sfHawk

Zitat von: JBB am Do, 17. Jul. ’25, 22:55Klar, das weiß ich auch. Nichtsdestotrotz, und das ist meine Meinung, sollten das System entsprechend geändert werden. Das passt für mich alles nicht.
Schon, aber das System wird nur geändert werden, wenn es einen Anlass dazu gibt. Wenn immer alle brav weitermachen bleibt alles wie es ist, die Teambesitzer werden da keinen Grund haben von sich aus tätig zu werden. Ich finde die Art und Weise auch nicht toll, aber nachvollziehbar finde ich es schon.

Zitat von: snoopy am Do, 17. Jul. ’25, 12:25Grundsätzlich hast du vollkommen recht.
Ich finde dennoch, dass es zumindest Zeitfenster geben sollte, in denen die Verträge nicht angepackt/angezweifelt werden dürfen. Beidseitig!
(wobei da natürlich zumindest "Mindestgarantien" helfen würden)
Bin ich ganz bei dir. Ich find es halt immer scheinheilig (allgemein gesprochen, damit meine ich nicht dich) den Spielern vorzuwerfen, dass sie sich nicht an Verträge halten wollen während die andere Seite jederzeit nach Belieben kündigen kann. Die Garantien schaffen dann zumindest etwas Sicherheit.

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