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Kocurek lässt durchblicken, wie die D-Line funktionieren soll

Begonnen von stig49, Do, 5. Jun. ’25, 10:39

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stig49

Defensive-Line-Coach Kris Kocurek hatte  diese Woche seinen Medienauftritt und er machte klarer, wo es hingehen sollte in dieser Saison. Ein zentraler Teil davon: Wie setzt man den Firstroundpick, D-Liner Mykel Williams am besten ein? Zunächst ist der Coaching Staff offensichtlich begeistert darüber, dass Williams Star-Edge-Rusher Nick Bosa quasi nicht von der Seite weicht. Er will also lernen. Dennoch dürfte Williams zunächst bei der Run Defense gefragt sein. Die hatte letzte Saison ja Probleme damit, aussen zuzumachen und innen Lücken zu schliessen.

Aber Kocurek erwartet sich auch was als Passrusher von ihm, angesichts von Williams Grösse und Schnelligkeit. Die Frage ist, aussen oder innen, immerhin ist ja jetzt auch Bryce Huff mit im Boot. Innen könnte ein guter Tip sein.

"Wir wollen seine Vielseitigkeit nutzen", sagte Kocurek, "denn die hat er schon in Georgia bewiesen. Er kann über die Edge zum Passer kommen, aber auch über die Guards, indem er sie mit seinen Möglichkeiten von innen her manipuliert. Er ist ein wirklich vielseitiger Player, und das haben wir auch schon in der Vergangenheit genützt mit Spielern wie Arden Key, Charles Omenihu oder Arik Armstead". Und weiter: "Er hat die Fähigkeit, sowohl beim Run die Edge zu verteidigen bei den frühen Downs, als auch quer durch die Linie wirksam zu sein, rush inside, rush outside. Das macht ihn zum Schweizer-Messer-Typen".

Huff hingegen soll vor allem machen, was er am besten kann, nämlich nach dem Quarterback gehen. Aber auch ihn betrachtet Kocurek als einen Spieler, der flexibel genutzt werden kann: "Jetzt haben wir mehr bewegliche Teile in unserer Front. Das erlaubt uns, die vielseitigen Spieler zu bewegen, sie auf verschiedene Positionen zu stellen und damit Matchup-Probleme zu kreieren. Das kann gegen ein System gehen, oder gegen einen bestimmten Spieler - das alles können wir mit verschiedenen D-Linern ausnützen".

Dass Huff über seinen Zenit hinaus ist, glaubt der D-Line-Coach nicht, trotz der enttäuschenden Saison bei den Eagles: "Als es bei ihm vorwärts ging, warf ihn seine Handgelenks-Verletzung zurück. Und das ist schwierig, wenn Du Fortschritte machst, und dann behindert eine Verletzung genau das. Aber wir haben auf dem Film immer noch einen guten Spieler gesehen. Wir sahen einen Spieler, der One-on-ones gewinnen kann".

Quellen: 49ers.com, Niners Nation

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