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Noten für das Cardinals-Spiel

Begonnen von stig49, So, 27. Dez. ’20, 13:59

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stig49

Heute kommen die Noten von Eric Branch vom San Francisco Chronicle, der allerdings keine Noten vergibt, sondern Bewertungen:

OFFENSE:

Die wichtigste Statistik: Die Niners hatten nur einen Turnover, und dieser führte nicht zu Punkten für die Cardinals. In den letzten acht Spielen gab es jeweils mindestens zwei Giveaways, RT Mike McGlinchey unterlief ein Lapsus bei der Pass Protection, der den Fumble von QB C.J. Beathard zur Folge hatte. Aber er bahnte auch den Weg für RB Jeff Wilson (183 Yards) und half bei einem Rungame, das 227 Yards erlief mit einem Durchschnitt von 7,6 Yards pro Versuch. Und wer hätte gedacht, dass Beathard ein Triple-Threat ist? Er war bei einem 16-Yard-Run der Leadblocker, beendete einen 17-Yard-QB-Lauf, indem er die Schulter runternahm, was vermutlich nicht klug war, und er warf drei TD-Pässe, was bei seinem ersten Start seit 26 Monaten ein QB-Rating von 125,5 ergab. Und, damit wir das nicht vergessen: George Kittle, der auf vier Catches über 92 Yards kam und der bei 28 der 55 Snaps auf dem Feld war - spielte für einen Fünftrundenpick richtig gut!

DEFENSE

Fünf Tage nachdem er für seinen ersten Pro Bowl ausgewählt worden war, spielte LB Fred Warner wie jemand für die Weltauswahl: Er hatte 14 Tackles, erzwang einen Fumble, sicherte sich einen Fumble, wehrte einen Pass im vierten Quarter bei Fourth-and-two ab. Warner war der wichtigste Grund, warum die Nr. 3–Offense der NFL drei Stunden lang keuchte und schnaufte. Arizona schaffte nur 12 Punkte, das ist weniger als die Hälfte ihres Saisonschnitts. Dazu trugen aber auch andere Standouts bei: CB Jason Verrett hielt WR DeAndre Hopkins in Schach (48 Yards) und CB Akhello Witherspoon, der noch vor kurzem fast aussortiert wirkte, machte weiter bei seiner Wiederauferstehung und holte im vierten Quarter eine INT.

SPECIAL TEAMS

War das der Ansatz von Robbie Gould dem Team zu zeigen, dass er 2021 gern zu seinen geliebten Bears zurückkehren möchte? Eine Woche, bevor die 49ers über seine Vertragsoption entscheiden müssen, verwandelte sich der sonst automatisch funktionierende Gould in der zweiten Hälfte in Charlie Brown. Gould verschoss Fieldgoals von 41 und 37 Yards und verpasste einen Extrapunkt. Gould hatte 31 Kicks unter 50 Yards in Folge verwandelt - das war die längste aktuelle Serie in der NFL gewesen.

COACHING

Kyle Shanahan sagte anschliessend, er sei nicht mit einem konservativen Plan ins Spiel gegangen, um die Flut an Turnovers zu beenden. Dennoch hatte das Team 13 Runs und nur neun Pässe in der ersten Hälfte. Der Spielstand erlaubte es Shanahan, in den letzten beiden Quarters vorsichtig zu sein. Und er verdient Lob für eines der unterhaltsamsten Plays der Saison, nämlich den erfolgreichen QB-Sneak von FB Kyle Juszczyk. Was Defensive Coordinator Robert Saleh angeht: Er kann vermutlich auch aus dem Scout Team von Ohio State eine Top-20-Defense formen.

GESAMTLEISTUNG

Ganz offensichtlich gab man alles in einem Spiel, in dem es auch an Motivation hätte fehlen können. Wenn man die Alles-Egal-Vorstellung beim Morgenspiel erlebt hat, in dem Detroit gegen Tampa Bay mit 47-7 verlor, spricht der inspirierte 20-12-Sieg sehr für die Kultur, die die gegenwärtige Führung bei ihrem Team installiert hat.

Quelle: Eric Branch, San Francisco Chronicle

MoRe99

Zitat von: stig49 am So, 27. Dez. ’20, 13:59
GESAMTLEISTUNG

Ganz offensichtlich gab man alles in einem Spiel, in dem es auch an Motivation hätte fehlen können. Wenn man die Alles-Egal-Vorstellung beim Morgenspiel erlebt hat, in dem Detroit gegen Tampa Bay mit 47-7 verlor, spricht der inspirierte 20-12-Sieg sehr für die Kultur, die die gegenwärtige Führung bei ihrem Team installiert hat.
Bei allen Diskussionen um die durch den Sieg verpasste Chance, weiter vorne draften zu können, oder über die generell unsinnigen Siege zum Schluss einer Saison ohne Playoffs, kommt mir dieser Aspekt zu kurz. Auch das ist nämlich etwas, was langfristige Auswirkungen hat. Und genau die Tatsache, dass Shanahan und Lynch sehr stark an der Etablierung dieser Kultur gearbeitet haben und weiter daran arbeiten, ist auf Langfristigkeit ausgelegt.

stig49

Zitat von: MoRe99 am So, 27. Dez. ’20, 14:14
Zitat von: stig49 am So, 27. Dez. ’20, 13:59
GESAMTLEISTUNG

Ganz offensichtlich gab man alles in einem Spiel, in dem es auch an Motivation hätte fehlen können. Wenn man die Alles-Egal-Vorstellung beim Morgenspiel erlebt hat, in dem Detroit gegen Tampa Bay mit 47-7 verlor, spricht der inspirierte 20-12-Sieg sehr für die Kultur, die die gegenwärtige Führung bei ihrem Team installiert hat.
Bei allen Diskussionen um die durch den Sieg verpasste Chance, weiter vorne draften zu können, oder über die generell unsinnigen Siege zum Schluss einer Saison ohne Playoffs, kommt mir dieser Aspekt zu kurz. Auch das ist nämlich etwas, was langfristige Auswirkungen hat. Und genau die Tatsache, dass Shanahan und Lynch sehr stark an der Etablierung dieser Kultur gearbeitet haben und weiter daran arbeiten, ist auf Langfristigkeit ausgelegt.
Ich bin komplett bei dir Reiner! Außerdem sind die Picks zwischen zehn und 18 historisch gesehen sowieso Nicht wirklich die schlechtesten wenn man alle Aspekte mit rein nimmt

Flo295

Schön das es hier angesprochen wird, wäre ansonsten eine Frage von. Mir im nächsten Web Radio geworden  8)
* George Kittle fires back at Mike Zimmer: "Tell your guys to make better plays."*

Norton51

Zitat von: MoRe99 am So, 27. Dez. ’20, 14:14
Zitat von: stig49 am So, 27. Dez. ’20, 13:59
GESAMTLEISTUNG

Ganz offensichtlich gab man alles in einem Spiel, in dem es auch an Motivation hätte fehlen können. Wenn man die Alles-Egal-Vorstellung beim Morgenspiel erlebt hat, in dem Detroit gegen Tampa Bay mit 47-7 verlor, spricht der inspirierte 20-12-Sieg sehr für die Kultur, die die gegenwärtige Führung bei ihrem Team installiert hat.
Bei allen Diskussionen um die durch den Sieg verpasste Chance, weiter vorne draften zu können, oder über die generell unsinnigen Siege zum Schluss einer Saison ohne Playoffs, kommt mir dieser Aspekt zu kurz. Auch das ist nämlich etwas, was langfristige Auswirkungen hat. Und genau die Tatsache, dass Shanahan und Lynch sehr stark an der Etablierung dieser Kultur gearbeitet haben und weiter daran arbeiten, ist auf Langfristigkeit ausgelegt.

Das sehe ich 100% genau wie du. Vor allem darf man ja auch nicht unterschätzen, dass diese Kultur auch für die Spieler weiterhin direkt Kohle bedeutet, weil die meisten ja eine ganze Reihe von Incentives im Vertrag haben werden.

Ich finde es gut so! Ob wir einen Topspieler draften hängt sowieso nicht alleine an der Draftposition. Wir draften in jedem Fall hoch genug, um einen sehr guten Spieler bekommen zu können. Wir nehmen ja eh einen Lineman...  ::)

snoopy

#5
Was die Draftposition angeht, so haben wir aktuell ja auch einen anderen Thread, in dem wir das diskutieren.

Jedoch wollte auch ich zu dem Satz über die gegenwärtige Kultur positiv antworten. Die Mentalität, welche das Team trotz aller Ausfälle diese Saison und auch gestern zeigte, ist schon klasse und lässt Mittel- und langfristig noch gutes erwarten.  :thumbup:
OwensOwensOwensOwensOwens!!!!CAUGHTIT!hecaughtithecaughtithecaughtit!!!

NinerForever

Ich sags mal so. Ob man jetzt an 1 2 oder 3 draftet ist nochmal eine andere Hausnummer. Ob man letztendlich an 10, 11, 12 oder 13 draftet hat dann doch nicht mehr ganz so viel Gewicht. Kommt natürlich auf die Situation oder die Spieler drauf an die man haben möchte.
Aber im Allgemeinen kann man sagen, je früher desto besser....
"Second place is just the first loser." JR

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