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In-Depth: State of the Cap - die fetten Jahre sind vorbei

Begonnen von frontmode, Di, 6. Aug. ’19, 09:56

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frontmode

Inzwischen sind alle Cap-relevanten Verträge verbucht, so dass sich ein Pre-Season Blick auf die Salary Cap lohnt.

Hierbei ist der Blick ins Jahr 2020 fast spannender als die derzeitige Betrachtung, aber für einen Blick voraus muss man erst die aktuelle Situation kennen.

Zunächst wie immer die Basisdaten. Der Summe der sogenannten Credits scheint bei 7,99Mio$ fix zu sein. Zusammen mit dem Carry-over aus 2018 und der offiziellen Cap-Zahl liegt die Teamcap bei 231.210.233$.

Zu diesem Zeitpunkt gilt die sogenannte Top51 Regel, bei nur die Verträge der 51 teuersten Spieler sowie Dead Money und die Verträge auf der IR gezählt werden.

Die Zahlen hierfür sehen derzeit wie folgt aus:

Top 51:  190.423.432$
Dead:      14.475.237$
IR:               393.000$
SUMME: 204.898.669$

Damit ergibt sich ein Cap-Space von 25.927.564$.

Die doch inzwischen wieder recht hohe Summe an Dead Money kommt durch die Entlassungen von Garcon (7,2Mio$), Coyle (2,5Mio$) Foster (2,356Mio$) und Mitchell (1,5Mio$) zusammen.

Durch Cuts von Veteranen können die 49ers ihrem Cap-Space nur eine überschaubare Summe zurückgeben. Goodwin Coleman, Celek und Williams (knapp 2Mio$ Brutto) sowie Garnett (knapp (1,4Mio Brutto) fallen einem dabei zunächst ins Auge.

Knapp 26Mio$ sehen eigentlich recht gut aus, ABER:

- für 2020 sind die 49ers derzeit im Minus, der positive Cap Space ergibt sich nur aus dem Carry-Over (sollte es wieder um ca. 10Mio$ nach oben gehen).
- Verträge für Buckner und Kittle stehen an

Das Problem der 49ers sind eigentlich nicht die Top-End Verträge, sondern das in den letzten Jahren angesammelte Dead Money durch einige extrem schlechte Verträge. Das Teams hat viel garantiertes Geld aus dem Fenster geworfen, ohne einen entsprechenden Gegenwert zu bekommen. Auch das Ziehen der Optionen für Ward und Armstead hat sehr viel Geld gekostet.

Allerdings muss man auch sagen, dass viele der Verträge durchaus gut gewesen wären, wenn die Spieler sportlich das gebracht hätten, was man sich versprochen hat.

Die große Frage derzeit ist, wie sich die Cap in 2020 entwickelt. Ohne den Abschluss eines neuen CBA könnte es ein Cap-freies Jahr werden. Wie man 2011 aber gesehen hat, geht dann auch nicht alles (u.A. die Cowboys wurden für Fehlverhalten in dem Jahr bestraft).

Die 49ers müssen hoffen, dass sich dieses Jahr ein paar junge und/oder günstige Spieler hervortun, so dass man noch etwas Cap-Space generieren kann.

Nächste Saison dürften - je nach Cap Regelungen - aber einige härtere Entscheidungen anstehen. Alexander, Sherman, Coleman und McKinnon dürften auf dem Prüfstand stehen. Sollten Williams und Goodwin die Cuts diese Saison überstehen, werden sie top Leistungen bringen müssen, um auch 2020 noch im Team zu stehen.

Quellen: OTC, spotrac, Jason Hurley
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g-dog

Danke für die Übersicht. Gäbe es auch Einsparungspotenzial wenn man LB Smith cutten würde?

Zitat- Verträge für Foster und Kittel stehen an

Ich denke, da ist Buckner gmeint.

jetto

LB Smith bringt 1,3 Mio Cap Entlastung (4,2 Mio Dead Money entstehen...)

reagan - The Left Hand

 McKinnon ist für mich noch Tradekandidat für dieses Jahr. Da würde doch auch einiges frei an CapSpace werden?
"Geld spielt keine Rolle. Unser Ziel ist der Gewinn des Super Bowls" so York.

jetto

McKinnon würde bei einem Trade den Cap um ca. 3,7 Mio entlasten. Also auch nicht die Welt...

Armstead wäre dahingehend der "bessere" Trade - der würde den Cap gleich um ca. 9 Mio entlasten.

frontmode

Zitat von: reagan - The Left Hand am Di,  6. Aug. ’19, 10:59
McKinnon ist für mich noch Tradekandidat für dieses Jahr. Da würde doch auch einiges frei an CapSpace werden?

Nach der Fumbleritis von Coleman glaube ich da nicht wirklich dran. Außerdem würde das eine Capbelastung von 250T$ bedeuten. Der bleibt.
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frontmode

Zitat von: jetto am Di,  6. Aug. ’19, 10:50
LB Smith bringt 1,3 Mio Cap Entlastung (4,2 Mio Dead Money entstehen...)

Netto also knapp 700T$, da soll er lieber die 4,2Mio auch verdienen.
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jetto

Zitat von: frontmode am Di,  6. Aug. ’19, 11:24
Zitat von: jetto am Di,  6. Aug. ’19, 10:50
LB Smith bringt 1,3 Mio Cap Entlastung (4,2 Mio Dead Money entstehen...)

Netto also knapp 700T$, da soll er lieber die 4,2Mio auch verdienen.

Klar, den jeweiligen "Aufrücker" in die Top 51 muss man ja auch betrachten...

reagan - The Left Hand

Zitat von: frontmode am Di,  6. Aug. ’19, 11:23
Zitat von: reagan - The Left Hand am Di,  6. Aug. ’19, 10:59
McKinnon ist für mich noch Tradekandidat für dieses Jahr. Da würde doch auch einiges frei an CapSpace werden?

Nach der Fumbleritis von Coleman glaube ich da nicht wirklich dran. Außerdem würde das eine Capbelastung von 250T$ bedeuten. Der bleibt.

Da bin ich mal auf die Preseasonspiele gespannt. McKinnon muss eben aufpassen, dass er nicht in die Garnett Rolle gerät und entbehrlich wird, weil er nicht einsatzbereit ist, wenn man ihn braucht.   
"Geld spielt keine Rolle. Unser Ziel ist der Gewinn des Super Bowls" so York.

frontmode

Also zwischen McKinnon und Garnett gibt es schon einen riesigen Unterschied. Der eine ist Dauerverletzt mit lauter verschiedenen Baustellen, der andere einmalig einen ACL.

Außerdem sind wie gesagt die Cap Implikationen schon gewaltig.
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Greg_Skittles

Wenn Cap-mäßig die fetten Jahre vorbei sind und ab und an mal ein Vertrag umstrukturiert werden muss, die 9ers aber dafür regelmäßig in die Playoffs kommen, soll es mir recht sein.
Wir standen schon vor der Toilette und haben uns dennoch in die Hose gemacht.

reagan - The Left Hand

Zitat von: frontmode am Di,  6. Aug. ’19, 14:16
Also zwischen McKinnon und Garnett gibt es schon einen riesigen Unterschied. Der eine ist Dauerverletzt mit lauter verschiedenen Baustellen, der andere einmalig einen ACL.

Außerdem sind wie gesagt die Cap Implikationen schon gewaltig.

Zumindest wurde er gerade von der PUP Liste aktiviert. Mal sehen, wann wir ihn auf dem Feld sehen.
"Geld spielt keine Rolle. Unser Ziel ist der Gewinn des Super Bowls" so York.

bluemikel

Wie sieht es denn realistisch mit dem cap 2020 aus?
So wie ich das oben verstehe ist das primär eine 51er Projektion 2019.
2020: Jimmy G word teurer als 2019 (weil19 sein Billigjahr ist)
Buckner müsste man die 5th year Option mit 12 mio rechnen - besser aber gleich für länger und mehr abschließen.

Dann laufen diverse Verträge aus. Armstedt Ward Sherman. Wie sähe es denn aus, wenn die festen Verträge mal auf 2020 projeziert würden und dann alle offenen/auslaufenden gesondert aufgeführt würden (bei Spotrac ist2020 noch nicht verfügbar)?

frontmode

Zitat von: bluemikel am Di,  6. Aug. ’19, 20:53
Wie sieht es denn realistisch mit dem cap 2020 aus?
So wie ich das oben verstehe ist das primär eine 51er Projektion 2019.
2020: Jimmy G word teurer als 2019 (weil19 sein Billigjahr ist)
Buckner müsste man die 5th year Option mit 12 mio rechnen - besser aber gleich für länger und mehr abschließen.

Dann laufen diverse Verträge aus. Armstedt Ward Sherman. Wie sähe es denn aus, wenn die festen Verträge mal auf 2020 projeziert würden und dann alle offenen/auslaufenden gesondert aufgeführt würden (bei Spotrac ist2020 noch nicht verfügbar)?

Die Betrachtung 2020 ist keine Projektion sondern eine Berechnung mit allem, was Du oben schreibst. Da sind alle Verträge drin, die derzeit aktuell sind. Sherman wird übrigens nicht FA.

Sie basiert auf dem 53ers Roster 2019 (natürlich stand jetzt) und sogar der Kosten der PS. Das einzige, was wie immer geschätzt ist, sind die Adjustments.
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49ers, Cardinals, Rams, Seahawks, Buccaneers, Falcons, Panthers, Saints, Lions, Packers, Vikings, Cowboys, Giants, Broncos, Chargers, Chiefs, Raiders, Colts, Jaguars, Texans, Browns, Ravens, Dolphins, Jets, Patriots

vorschi

Zitat von: frontmode am Di,  6. Aug. ’19, 11:23
Zitat von: reagan - The Left Hand am Di,  6. Aug. ’19, 10:59
McKinnon ist für mich noch Tradekandidat für dieses Jahr. Da würde doch auch einiges frei an CapSpace werden?
Nach der Fumbleritis von Coleman glaube ich da nicht wirklich dran. Außerdem würde das eine Capbelastung von 250T$ bedeuten. Der bleibt.
Ich denke nicht dass die Fumbleprobleme, die übrigens nur minimal unter dem NFL-Durchschnitt liegen, hier eine Rolle spielen. Schon eher die geringe Cap-Entlastung bzw. die Verletzungsprobleme von Breida.

frontmode

Coleman hat sich im Camp bei dem Thema nicht von der besten Seite gezeigt....
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vorschi

Zitat von: frontmode am Mi,  7. Aug. ’19, 08:20
Coleman hat sich im Camp bei dem Thema nicht von der besten Seite gezeigt....
Damit hast du sicherlich recht, und trotzdem denke ich nicht dass die Fumbles von Coleman eine Rolle spielen bei der Rosterplanung der Runningbacks.

reagan - The Left Hand

Und McKinnon muss es erst mal besser machen. Coleman ist ein KS-Mann, den gibt er nicht so schnell auf.
"Geld spielt keine Rolle. Unser Ziel ist der Gewinn des Super Bowls" so York.

frontmode

Zitat von: reagan - The Left Hand am Mi,  7. Aug. ’19, 09:38
Und McKinnon muss es erst mal besser machen. Coleman ist ein KS-Mann, den gibt er nicht so schnell auf.

Aber er gibt ihm auch nicht sofort den Schlüssel für die Offense.....

Wie gesagt, Cap-technisch ist es völliger Unsinn, McKinnon abzugeben. Zumal sein Tradewert momentan eher begrenzt sein dürfte.
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Plummer50

Meiner Meinung nach stehen die 49ers beim Salary Cap auch in den nächsten Jahren glänzend da. Vielleicht hat man nicht mehr so viel Cap Raum, wie in den vergangenen Jahren. Aber man kann mühelos sehr viel Cap Raum schaffen, falls notwendig.

Also die 49ers die Salary Cap Probleme vor Jahren hatten mussten sie jedes Jahr viele Verträge umstrukturieren. Dabei wurde Grundgehalt in einen garantierten Signing Bonus umgewandelt, der auf mehrere Jahre verteilt wurde. Der Nachteil war, das dieses Geld garantiert wurde und irgendwann konnten die 49ers auch durch Spieler Entlassungen keinen Freiraum schaffen, da bei jedem Spieler unheimlich viel Geld garantiert war.

In den letzten Jahren waren die 49ers überhaupt nicht gezwungen irgendwelche Verträge zu rekonstruieren. Im Gegenteil, die Verträge waren Frontloaded. D.h. man hat den Spielern im ersten und zweiten Vertragsjahr große Summen garantiert. Man hat aber dadurch in den Folgejahren viel Spielraum. Entlassungen generieren wenig Dead Money. Man kann sich sogar von Großverdienern wie Jimmy Garoppolo oder Dee Ford trennen, ohne dabei einen großen Cap Hit hinnehmen zu müssen.

Falls die 49ers in den nächsten Jahren erfolgreich werden sollten, dann wird man beim Salary Cap wieder am Limit operieren müssen. Gute Leistungen wollen bezahlt sein. Aber das ist doch ok und das wollen wir doch alle. Falls die Spieler nicht liefern, dann muss man sich halt trennen und das Geld in den nächsten investieren. Und diese Möglichkeit haben die 49ers. In den letzten Jahren hat kaum ein Team so gut beim Salary Cap operiert wie die 49ers. Es gibt von Seite der Agenten sogar viel Kritik an den 49ers bzgl. der Verträge, da die 49ers immer viele Optionen haben.

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