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Noten für das Rams-Spiel

Begonnen von stig49, Mo, 31. Dez. ’18, 12:22

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stig49

Heute nochmals Chris Biderman vom Sacramento Bee, vor allem aus der Not heraus: Von Matt Maiocco gibts diesmal offenbar keine Noten, und Grant Cohns Meinung zum Saisonfinale bedeckt man lieber mit dem Mantel des Schweigens - unter anderem nennt er HC Shanahan ein "Mannequin mit Headset".

PASSING OFFENSE: F

QB Nick Mullens wurde schon in der ersten Hälfte dreimal intercepted. Bei seinen ersten beiden bekam er jeweils Hits ab, einmal schlug Aaron Donald zwei Blocker während Mullens TE George Kittle suchte, der aber dreifach gedeckt war. (...) Die positive Seite ist, dass Rookie-Seventh-Round-Pick Richie James seinen ersten Receiving-TD hatte. Kittle fing neun Pässe für 149 Yards und brach nach einer Stunde gleich wieder den TE-Rekord von Travis Kelce. Ein F mag unter diesen Umständen eine harte Bewertung sein. Der Grund ist, dass die drei Turnovers zu Beginn das Spiel schnell verloren.

RUSHING OFFENSE: B

Die 49ers gingen am unteren Ende der Run-Statistiken in dieses Spiel, mit nur sechs Rushing-TDs. Veteran Alfred Morris lieferte den siebten, als er im dritten Quarter von der 1-Yard-Linie punktete. Er kam am Ende auf 111 Yards bei 16 Carries, nachdem er Rookie Jeff Wilson Jr. ersetzt hatte, der im ersten Quarter mit einer Schulterverletzung raus musste. San Francisco hatte nicht mehr viel Verwendung für den Run, nachdem man schon nach der ersten Hälfte mit 25 Punkten hinten lage. Aber statistisch gesehen war er produktiv, mit 127 Yards erlaufen.

PASSING DEFENSE: F

Rams-Receiver Brandin Cooks gelangen schon vor der Hälfte zwei TDs. Er war beim Third Down kurz nach der ersten INT sträflich ungedeckt nahe der Goal Line. Es sah so aus, als ob die 49ers ihn bei der Zone Coverage aus den Augen verloren hatten. Beim zweiten TD war es eine Bubble Screen, und Cooks schüttelte zwei Tackler ab und scorte aus 18 Yards. Jared Goff passte 199 Yards und vier TDs (121,6 Rating), und hatte dann im vierten Quarter Feierabend.

RUSHING DEFENSE: D

C.J. Anderson, der Ersatz für den verletzten Star Todd Gurley, erlief 75 Yards und einen TD bei 14 Carries schon in der ersten Hälfte, als die Rams das Spiel gewannen. Am Ende kam er auf 132 Yards bei 23 Carries, was einem 5,7 Yard-Durchschnitt entspricht.

SPECIAL TEAMS: B

Robbie Gould verwandelten seinen einzigen Field-Goal-Versuch und alle drei Extra Points, womit seine Bilanz makellos blieb vor seiner Free Agency. Gould könnte am ehesten der Kandidat für den Franchise Tag sein, denn die 49ers zuletzt 2012 für Dashon Goodson verwendet hatten. Bradley Pinion schaffte bei zwei Punts einen Schnitt von 49,5.

COACHING: B

Die 49ers starteten einen ungedrafteter Quarterback (Mullens), einen ungedrafteter Nr.1-Receiver (Bourne), einen ungedrafteter Starting Running Back (Wilson) und eine Reihe von Reservespielern in der Defense, so wie schon einen grossen Teil des Jahres. Deshalb kann man diese schlechte Vorstellung nur schwer dem Coaching Staff allein anlasten. In dem Fall war die Niederlage nicht mal schlimm, da man den besten möglichen Draftpick dringend nötig hat.

Quelle: Chris Biderman, Sacramento Bee

MoRe99

Mir gefällt Biderman schon länger, da er meist sehr reflektiert schreibt. Er bennent Gutes und Schlechtes, ohne zu euphorisch zu werden oder blind um sich zu schlagen wie Cohn. Und dabei trifft er mMn sehr oft den kern des Ganzen. Mit den Noten zum Rams-Spiel kann ich daher auch mitgehen.

stig49

Zitat von: MoRe99 am Mo, 31. Dez. ’18, 13:47
Mir gefällt Biderman schon länger, da er meist sehr reflektiert schreibt. Er bennent Gutes und Schlechtes, ohne zu euphorisch zu werden oder blind um sich zu schlagen wie Cohn. Und dabei trifft er mMn sehr oft den kern des Ganzen. Mit den Noten zum Rams-Spiel kann ich daher auch mitgehen.
Also Cohn hat sie diesmal echt nicht mehr alle. Ist exklusiv der Meinung, dass McGlinchey ein Griff ins Klo war, dass Mullens genauso gut wie Garoppolo ist (ok, kann man so sehen, seh ich selbst nicht so), und seine Attacken auf Shanahan sind inzwischen echt unter der Gürtellinie.
Biderman könnte noch ein bisschen frecher werden, zu viele Zahlen, die kann jeder selbst nachsehen.

MoRe99

Zitat von: stig49 am Mo, 31. Dez. ’18, 14:44
Cohn ... Ist exklusiv der Meinung, dass McGlinchey ein Griff ins Klo war,
Daran merkt man, was für eine Ahnung er hat.  ::)  Wenn er sich auf das beziehen sollte, dass McGlinchey einige Male den Pass Rusher der Rams durchgelassen hat, dann hat er sich diese Plays nicht angeschaut. Wäre vielleicht was für das Webradio ...

zugschef

McGlinchey hat nun zwei Wochen in Folge ziemlich schwache Leistungen gebracht. Spielman hat's gegen die Bears schon recht gut erklärt: Er hat Hilfe vom Guard also darf er Mack einfach nicht über außen an sich vorbeilassen. Was macht er? Blockt den Weg nach innen.

reagan - The Left Hand

McGlinchey hatte jetzt zwei harte Lehrwochen hinter sich. Die Fehler waren vorhersehbar. Entscheidend wird sein, dass er daraus lernt und besser wird. KS wird in seinem Jahr 3 liefern müssen. Es wird eine spannende Off-Season 
"Geld spielt keine Rolle. Unser Ziel ist der Gewinn des Super Bowls" so York.

Andy49ers

Big Mike an 2 Spielen festmachen wo er mal nicht so gut war ist doch albern. Auf die Saison gesehen hat er gute Leistungen gezeigt und Mack ist auch nicht irgendwer. Man sollte mal die Kirche im Dorf lassen.
NFL: 49ers
MLB: SF Giants
NBA: Dallas Mavericks
College: Notre Dame Figthing Irish
Bundesliga: Borussia Mönchengladbach

snoopy

Gerade gegen bekannt starke Gegner probiert man auch gerne mal etwas. Zu mind. 50% geht das aber schief. Aber im Augenblick alles in Ordnung.
OwensOwensOwensOwensOwens!!!!CAUGHTIT!hecaughtithecaughtithecaughtit!!!

zugschef

Zitat von: Andy49ers am Mo, 31. Dez. ’18, 22:59
Big Mike an 2 Spielen festmachen wo er mal nicht so gut war ist doch albern. Auf die Saison gesehen hat er gute Leistungen gezeigt und Mack ist auch nicht irgendwer. Man sollte mal die Kirche im Dorf lassen.
Es geht nicht darum, dass Mack ihn geschlagen hat, sondern dass seine Technik grundsätzlich falsch war.

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