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In-Depth: 2017 49ersFanZone.Net Draft Guide - Wide Receiver

Begonnen von MoRe99, Do, 27. Apr. ’17, 22:53

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MoRe99

Da IamNINER derzeit selber das nicht posten kann mache ich es, damit die Arbeit nicht völlig umsonst war.


2017 49ersFanZone.net Draft Guide - Wide Receiver:



Jerry Rice, Dwight Clark, Terell Owens, John Taylor, Randy Moss, Anquan Boldin... viele grosse Receiver spielten bereits in Rot und Gold. Aktuell befindet sich allerdings kein Receiver im Team, welchem man es zutrauen würde, sich in diese Reihe 'rein zu spielen. Mit Pierre Garcon hat man zumindest NFL-Qualität, die mit Kyle Shanahan bereits funktionierte.

Nach mehreren guten WR-Klassen ohne dass die 49ers fündig geworden sind, gilt die diesjährige Klasse maximal als durchschnittlich. Aber selbst in durchschnittlichen Draftklassen gibt es Playmaker.

Hinweis: Die Top 5 Rankings und die Scouting Reports sind von nfl.com/Mike Mayock zum jeweiligen Zeitpunkt. Die Best Fits und Sleeper werden von diversen Seiten zusammengetragen.




Top 5: nach Mike Mayock (21.3.2017)
1. Corey Davis, Western Michigan (6-3, 209)
Stärken:
Trotz einer schweren Kindheit und schulischen Problemen beendete Davis seine Collegekarriere als neuer Rekordhalter für Receiving Yards. Sicherlich profitierte er dabei auch von der relativen schwachen Konferenz in seiner Liga (O-Ton eines Scouts: ,,Es war unfair, wie ein Mann, der mit lauter Jungs spielt."), in der NFL könnte er sich insbesondere einen Namen als bevorzugte Anspielstation in der Redzone machen. Schließlich verfügt er über die wichtigsten Eigenschaften eines erfolgreichen Wide Receivers: wie ein echtes Alphatier liebt er den Wettbewerb und legt noch eine Schüppe drauf, wenn es besonders draufankommt. Gepaart mit seinem guten Timing gewinnt er die meisten 50/50-Bälle. Besticht besonders bei mittleren und tiefen Routen, wo er unterschiedliche Geschwindigkeiten einsetzt um dann wie ein Laser den zweiten Gang einzulegen.

Schwächen: Ließ einige Bälle fallen, die außerhalb seiner Arme geworfen wurden. Verkauft die vertikale Route nicht immer konsequent genug und weicht manchmal von Breaking Routes ab, was es dem Defender erleichtert, diese zu unterbinden. Muss noch flinker werden. Hat nur wenig Erfahrung als Blocker.

-> Webradio Mockdraft:
-> Vergleichbar mit:  Eric Decker, New York Jets
-> Draft Projection: Runde 1

2. Mike Williams, Clemson (6-4, 218)
Stärken:
Williams sieht aus wie ein Nummer-Eins-Wide-Receiver, der überall auf dem Feld eingesetzt werden kann. Er ist zäh und furchtlos genug, um viele Pässe über die Mitte zu empfangen und mit seiner Statur ein perfektes Ziel in der Redzone. Für einen jungen Quarterback könnte er ein beliebte Anspielstation werden. Williams setzt seine Hände geschickt ein, um sich Raum vom Defender zu verschaffen. Somit ist er auch in der Lage, sich Yards nach dem Catch zu erarbeiten. Fängt mit den Händen, nicht mit dem Körper. Lange Arme und große Hände, womit er 50/50-Situationen meist für sich entscheidet. Kann den Ball tadellos orten, egal ob innen, außen oder über der Schulter. Hat den Körper, um auch als Blocker bei Laufspielzügen ein Faktor zu sein.

Schwächen: Seine Routen und sein Release müssen sich noch verbessern. Er muss seine Routen besser verkaufen, hier mangelt es ihm noch an Fokus und Energie. Außerdem hatte er im College – insbesondere in der zweiten Saisonhälfte – mit Drops zu kämpfen. Seine gelegentlichen Fumbles und Schwierigkeiten gegen Press Coverage könnten darauf zurückzuführen sein, dass er sich zu sehr auf seine körperliche Überlegenheit verlassen hat. Hatte 2015 eine schlimme Nackenverletzung.

-> Webradio Mockdraft:
-> Vergleichbar mit: Plaxico Burress, retired
-> Draft Projection: Runde 1

3. John Ross, Washington (5-11, 188)
Stärken:
Eine Touchdown-Maschine (22 Touchdowns bei 114 Catches) mit der Teams in der Lage sein sollten, das Feld zu stretchen. Ross erlange Berühmtheit bei der diesjährigen Scouting Combine, wo er Chris Johnsons Bestmarke über 40 Yards unterbot. Mit dieser Geschwindigkeit sollte er sich einen Namen als Kick Returner und im Slot machen. Grundsätzlich ist es aber auch denkbar ihn außen einzusetzen: seine Hand-Augen-Koordination ist überdurchschnittlich und dank seiner Geschwindigkeit, veranlasst er Cornerbacks dazu, ihm zu viel Raum zu geben. Dies wiederum vereinfacht kurze Würfe – wie z.B. auch Slants nähe der Endzone.

Schwächen: Etwas zu klein und zu schmächtig. Dies zeigte sich insbesondere gegen physische Cornerbacks (Alabama), als er auch Probleme hatte, seine Routen sauber zu verkaufen. Muss sich insbesondere bei den kurzen und mittleren Routen verbessern. Geriet manchmal ohne Not ins Stolpern. Hatte an beiden Knien schwere Verletzungen und wurde insgesamt dreimal operiert (u.a. Kreuzbandriss links). 

-> Webradio Mockdraft:
-> Vergleichbar mit: DeSean Jackson, Tampa Bay Buccaneers
-> Draft Projection: Runde 1

4. Zay Jones, East Carolina (6-2, 201)
Stärken:
Noch ein Rekordhalter: mit 399 Catches in seiner Karriere bzw. 158 in der letzten Saison führt er ebenso die ewige Bestenliste an. Entstammt einer Footballfamilie (sein Vater Robert spielte Linebacker in der NFL, sein Onkel Jeff Blake 14 Jahre Quarterback). Sehr ,,williger" Spieler, der ständig an sich arbeitet, seine Hände auch außerhalb seiner Reichweite einsetzt, sowie grundsätzlich das Ei vom höchsten Punkt runterpflückt. Ist sich nicht zu schade, auch dort hinzugehen wo es wehtut. Hat Erfahrung sowohl außen, im Slot und als Kickreturnern. Einwandfreier Charakter.

Schwächen: Seine Geschwindigkeit auf dem Feld ist eher durchschnittlich und seine beeindruckenden Zahlen sind eher auf das Schema als seine Fähigkeit, Topspeed zu entwickeln bzw. sich vom Verteidiger abzusetzen zurückzuführen. Dazu sind seine Füße nicht schnell genug und seine Reichweite eher limitiert.

-> Webradio Mockdraft:
-> vergleichbar mit: Roddy White, retired
-> Draft Projection: Runde 2-3

t5. Cooper Kupp, Eastern Washinton (6-2, 204)
Stärken:
Noch ein Rekordhalter, diesmal in der FCS (Anm. dies ist quasi die zweite Collegeliga): für Receptions (428), Receiving Yards (6.464) und Receiving Touchdowns (73). Auch durch seine Adern fließt NFL-Blut: sein Vater Craig wurde in der fünften Runde gedraftet und sein Großvater kam als Offensie Lineman der Saints zu Hall-of-Fame-Ehren. Kupp verfügt über große und kräftige Hände, die es ihm ermöglichen, wie sein Idol Larry Fitzgerald Bälle aus der Lüft zu pflücken und sofort zu sichern. Sehr selbstbewusst und scheut keinen Kampf um den Ball. Hervorragend im Auffinden des Balls, wodurch selbst die akrobatischsten Aktionen einfach aussehen.

Schwächen: Obwohl er seine guten Routen verkauft, ist er manchmal etwas zu aufrecht. Seine seitliche Beweglichkeit könnte nicht ausreichen, um ausreichend Freiraum aus dem Slot zu erlangen. Einige Beobachter fragen sich, ob er auch das Zeug zum Outside Receiver mitbringt.

-> Webradio Mockdraft:
-> Vergleichbar mit: Jarvis Landry, Miami Dolphins
-> Draft Projection: Runde 2

t5. JuJu Smith-Schuster, USC (6-1, 215)
Stärken:
Ein richtig ,,tougher" Wide Receiver, der wie ein Alphatier keine Konkurrenz scheut und gerne in der Mitte seine Arbeit verrichtet. Arbeit stark zurück zum Ball, wenn Verteidiger versuchen, diesen zu attackieren. Sucht mit Erfolg die Lücken gegen Zonenverteidigungen. Verfügt über starke Hände, mit denen er den Ball aus der Luft pflückt. Holt mit einem starken Stiff-Arm das Maximum aus einem Spielzug und generiert Yards after Catch. Läuft sehr gute Routen. Vorzüglich im Auffinden des Balls – auch bei Würfen über die Schulter.

Schwächen: Ihm fehlt es ,,nur" an Geschwindigkeit und der Fähigkeit, Cornerbacks auf dem Gleichgewicht zu bringen und so Freiraum zu generieren. Legt zu selten den zweiten Gang ein, wenn er eine tiefe Route läuft. War in drei Spielen sehr produktiv, während er in den anderen Spielen kaum Zähler aufs Board brachte. Daher wird er in der NFL vermutlich kein Nummer eins Receiver (aber eine sehr gute Ergänzung).

-> Webradio Mockdraft:
-> Vergleichbar mit: Anquan Boldin
-> Draft Projection: Runde 2-3




Prospect to watch:

- DeAngelo Yancey, Purdue (6-2, 201) Jemand, der vermutlich nur vertikal eingesetzt werden kann. Guter Körperbau, aber limitiert in der Hüfte, weshalb er Probleme in der Manndeckung bekommen sollte. Eher unterdurchschnittliche Hände. --> Draft Projection: undrafted
- Austin Carr, Northwestern (6-1, 194) 2016 Big Ten Receiver des Jahres. Großer Slotreceiver, der die Härte mitbringt, um sich auch über die Mitte durchzusetzen. Scouts fragen sich allerdings, ob er gut genug ist, um sich im Eins gegen Eins freizulaufen. Vermutlich eher für gerade, einfache Routen als schräge, winklige Routen geeignet. --> Draft Projection: undrafted
- Chad Williams, Grambling State (6-1, 204) Gilt eher als Projekt. Ist ziemlich groß, hat gute Fähigkeiten und war sehr produktiv – in der Division I. Wirkt auf dem Film recht langsam und muss noch an seinen Routen arbeiten. --> Draft Projection: undrafted
- Chad Hanson, Cal (, )  --> Draft Projection:
- KD Cannon, Baylor (, )  --> Draft Projection:
- Curtis Samuel, Ohio State (, )  --> Draft Projection:
"Fear can hold you prisoner. Hope can set you free." (Stephen King)

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