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In-Depth: Grant Cohn: Shanahans Verpflichtungen sind perfekt für seine 49ers-Einführung

Begonnen von MoRe99, So, 12. Mär. ’17, 11:32

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MoRe99

Nach längerer Pause mal wieder ein Text von Grant Cohn, der auf pressdemocrat.com über die 49ers schreibt. In diesem Artikel geht es um die Pressekonferenz der 49ers, die das Team am Freitag durchführte, und in der die ersten sieben Free Agent Verpflichtungen des neuen Führungstandems John Lynch und Kyle Shanahan präsentiert wurden. Hier nun die Ansicht von Grant Cohn zu dieser Pressekonferenz.

Sie war gedacht als Pressekonferenz zur Vorstellung der neuen Spieler, die von den San Francisco 49ers als Free Agents verpflichtet wurden. Aber in Wahrheit war dies eine Pressekonferenz für die Spieler, in der sie den neuen Head Coach der 49ers vorstellen und ihn bestätigen - es war eine Pressekonferenz für Kyle Shanahan.

Die Spieler waren der Chor in einem griechischen Schauspiel mit dem Namen "Shanahan Rex".

Der Coach saß in der Mitte eines langen Tisches auf der Bühne des 49ers-Auditoriums. Zu seiner Rechten - Wide Receiver Pierre Garcon, Wide Receiver Marquise Goodwin, Kicker Robbie Gould und Quarterback Brian Hoyer. Zu Shanahans Linken - Linebacker Malcolm Smith, Tight End Logan Paulsen, Fullback Kyle Juszczyk und General Manager John Lynch.

Lynch sprach zuerst und stellte die Gruppe der Spieler dem Publikum vor. Danach sprach Shanahan, und dann richtete sich das Augenmerk auf die Gruppe der Spieler.

Einer nach dem anderen sang jeder Spieler ein Loblied auf den Hauptdarsteller des Schauspiels. Erklärte, warum er ihn mag und warum andere ihn auch mögen werden.

"Wenn du so viel Zeit mit jemandem verbringen wirst wie er und ich es taten," sagte Hoyer, "und das sind über Monate hinweg viele Stunden pro Tag, dann lernst du denjenigen als Person kennen. Du lernst ihn als Trainer kennen. Ihn dann weg gehen und in Atlanta aufblühen zu sehen bestätigte mir alles, was ich über ihn wusste."

Logan Paulsen sprach als nächster. "Ich kann ehrlicherweise genug positive Dinge über Kyle Shanahan sagen. Ich denke, die Art, wie er an Spiele heran geht, die Art, wie er seine Vorbereitung angeht - ich meine, offensichtlich ist er in dieser Position, weil er ein besonderer Trainer und eine besondere Person ist. Ich sehe mich als privilegiert an, erneut für ihn zu spielen."

Danach war Juszczyk an der Reihe. "Als ich durch diesen Prozess ging und versuchte herauszufinden, wo ich spielen will und San Francisco ein Angebot vorlegte, wendete ich mich an einige Spieler, mit denen ich gespielt hatte und die meinen Stil kennen und die für Coach Shanahan gespielt hatten. Sie alle hatten eine sehr hohe Meinung von seiner Offense und sie sagten mir, wie gut ich dort hinein passen würde."

Ich denke, es ist klar, um was es ging. Das war der erste Akt.

Nach 25 Minuten wurde das Schauspiel für eine Pause unterbrochen und die Spieler gingen in den Umkleideraum der 49ers. Dort wurde der zweite Akt aufgeführt.

Jeder neue Spieler stellte sich vor seinen Spind und beantwortete Fragen. Ich ging zu Garcon.

"Was war die Verkaufsmasche, die Sie hier hat unterschreiben lassen?" fragte ein Reporter.

"Kyle Shanahan," sagte Garcon lachend. "Das ist es. Kyle Shanahan war die Verkaufsmasche. Das ist es, was mich hier her brachte."

"Sie spielten für ihn als er ein Offensive Coordinator war," sagte ich. "Das ist sein erstes Jahr als Head Coach. Warum glauben Sie, dass er in dieser Rolle erfolgreich sein wird?"

"Er versteht die Perspektive der Spieler," sagte Garcon. "Er ist ein junger Kerl. Er versteht die neue Kultur. Er versteht es, wie er jeden einbinden kann. Er versteht es, zu gewinnen. Die Spieler werden ihn ganz sicher lieben. Die Leute werden ihn lieben. Er ist ein guter Typ."

Garcon ist Shanahans Verbündeter. Ich schaute mich im Umkleideraum um und realisierte, dass all diese neuen Spieler Shanahans Verbündete sind. Das ist der Grund, warum sie hier sind.

Vier der sieben Spieler im Raum - ein Receiver, ein Running Back, ein Tight End und ein Quarterback - hatten zuvor für Shanahan gespielt. Diese Spieler sind Shanahans Verteidiger, seine Lobbyisten. Sie werden gegenüber den Spieler, die ihn nicht kennen - also dem rest des Teams - seine Methoden rechtfertigen, seine Disziplinarmaßnahmen, seinen Führungsstil, seine Persönlichkeit. Sie werden die Teamkameraden indoktrinieren, an Shanahan zu glauben.

Shanahan braucht diese Lobbyisten. Er ist ein Neuling als Head Coach - er hat nicht die Meriten vorzuweisen wie Jim Harbaugh, als er zu den 49ers kam. Die Spieler wussten von seiner Zeit bei Stanford, dass Harbaugh ein guter Head Coach ist, und sie waren begeistert davon, für ihn zu spielen. Seine Bilanz sprach für sich selbst.

Shanahan hat nur als offensive Coordinator Meriten erworben, und er ist ein exzellenter Offensive Coordinator. Aber viele exzellente Koordinatoren versagten bei ihrer ersten Station als Head Coach.

Josh McDaniels versagte bei den Broncos. Bill Belichick versagte bei den Browns. Pete Carroll versagt ebei den Jets und dann bei den Patriots. Norv Turner versagte überall, wohin er auch ging. Und Mike Shanahan, Kyles Vater, versagte bei den Raiders.

Kyle Shanahan wird bei den 49ers versagen, wenn die Spieler ihn ablehnen, wenn sie ihn als Neuling abstempeln, der nur etwas über die Offense weiß, als jungen Coach, der kein Anführer von Männern ist.

Bevor Shanahan auch nur ein einziges Spiel gewinnen kann muss er den Umkleideraum gewinnen. So funktioniert die NFL, besonders für einen Trainer, der nie NFL-Spieler war. Diese Spieler, die die 49ers in der Free Agency verpflichtet haben, werden ihm helfen, den Umkleideraum zu gewinnen. Diese Spieler werden alle negativen Gefühle ausbalancieren, die andere Spieler in der Zukunft gegenüber Shanahan haben könnten und eine offene Meuterei verhindern, wenn die Saison schlecht läuft - sie wird fast sicher schlecht laufen.

Diese Verpflichtungen waren strategisch. Shanahan war schlau, sie getätigt zu haben. Er könnte schließlich doch noch ein Head Coach sein.

Quelle: Grant Cohn (pressdemocrat.com, 11.03.2017)

Sean

Ich kann den Artikel nur schwer interpretieren. Zu einem sind die FA durchaus in der Lage, den Kader sportlich um einiges zu verbessern, aber wenn die Hintergründe, die Cohn da anspricht, stimmen, könnten sie auch Fighter für  Shanahan sein, sozusagen Truppenführer, die ihren Schlachtherrn verteidigen.
Das wäre ganz sicher nix schlimmes, im Gegenteil. Shanahan kann unmöglich alles alleine regeln, auch mit seinem ganzen Trainerkader nicht, und da helfen Spieler auf seiner Seite, die in den Kader "reinhören", vielleicht sogar sofort selbstständig Probleme oder Fragen auszuräumen, mit denen sich die Trainer dann garnicht beschäftigen müssen. Es kann aber auch die Gefahr bringen, das sich vor allem die 4 FA, die Shanahan schon gut kennen, im Kader ins Abseits schießen, und schnell mal als "Spitzel" hingestellt werden. Mal sehen, wieweit Cohn mit seinen Vermutungen recht hat, den erstmal sinds für mich nicht mehr als Vermutungen.
Sieger zweifeln nicht und Zweifler siegen nicht!

MaybeDavis

Ich finde das ganze zeigt eigentlich nur die neue Kultur in SF.
Lynch als neuer GM redet verhältnismäßig viel, aber er redet nicht um zu reden oder um sich in den Vordergrund zu stellen, sondern um KS in den Vordergrund zu stellen, bzw. seine Fähigkeiten herauszustellen und ihn eben als neuen Leader zu etablieren. Denn KS selbst ist eindeutig nicht der Typ das für sich selbst zu machen. Er ist ja eher ruhig und ernst, wirkt fast ein wenig schüchtern und fühlt sich im Rampenlicht auch nicht sowohl. Er ist absolut kein sehr Extrovertierter, narzistischer Typ habe ich den Eindruck. Da passt Lynch sehr gut zu ihm, der die Öffentlichkeit mag.
Und auch diese Signings zeigen ebenfalls sehr gut das die Arbeit von Lynch für Shanahan ist, der wiederum das Team führt.
Baalke hätte vielleicht auch gute FAs verpflichtet, aber ob die charakterklich jetzt zum HC und zum Team passen, war ihm relativ egal. Baalke kannte immer nur das Tape und danach entschied er sich. Das sieht jetzt völlig anders aus.

Also ja, Cohn hat schon recht mit dem was er hier schreibt und das ist mMn eine Verbesserung zum Guten, auch wenn es, wie immer bei Cohn, irgendwie einen negativen Beigeschmack hat oder er diesen zumindest vermittekln mnöchte...
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"Can you SMEEEELLLL what the Niners are cookin'" George Kittle

MoRe99

Zitat von: Sean am So, 12. Mär. ’17, 12:05
Es kann aber auch die Gefahr bringen, das sich vor allem die 4 FA, die Shanahan schon gut kennen, im Kader ins Abseits schießen, und schnell mal als "Spitzel" hingestellt werden. Mal sehen, wieweit Cohn mit seinen Vermutungen recht hat, den erstmal sinds für mich nicht mehr als Vermutungen.

Klar sind es Vermutungen, aber das deckt sich mit dem, was einige andere auch schon geschrieben haben. Und ich glaube, dass das nicht nur Vermutungen sind. Gerade bei der immer wieder als sehr komplex bezeichneten Offense von Shanahan brauchst du Spieler, die diese Offense und ihre ganzen Facetten kennen. Was die Spitzel-Geschichte angeht: das wird nur dann ein Thema sein, wenn etwas in der Richtung passiert, also wenn Spielerinterna bei Shanahan ankommen und daraufhin reagiert wird. Dass sowas passiert glaube ich ehrlich gesagt aber weniger. Auch wenn Shanahan als Head Coach ein Frischling ist halte ich ihn für klug genug zu wissen, dass du mit Spitzeln im Lockerroom auf Dauer nicht gut fahren wirst, weil du den Lockerroom dann schneller verlierst als dir lieb ist.

Bis zum Beweis dafür, dass die zuerst geholten Spieler als Spitzel dienen, gehe ich absolut davon aus, dass sie in erster Linie dazu da sind, den anderen Spielern Hilfestellung zu geben beim Erlernen der Offense.

Zitat von: MaybeDavis am So, 12. Mär. ’17, 13:09
Also ja, Cohn hat schon recht mit dem was er hier schreibt und das ist mMn eine Verbesserung zum Guten, auch wenn es, wie immer bei Cohn, irgendwie einen negativen Beigeschmack hat oder er diesen zumindest vermittekln mnöchte...

Hat der Artikel wirklich einen negativen Beigeschmack?  ??  :noidea:  Hatte ich jetzt nicht so wahrgenommen. Der letzte Absatz z.B. wirkt auf mich sehr versöhnlich.

Hyde 28

Es ist doch am Ende so wie bei jeder Sache: Wenn ich etwas negatives finden will, finde ich es auch oder kann es mir so auslegen, das es negativ aussieht. Ich hoffe für Shanahan und auch für uns alle Fans, das seine erste Saison halbwegs erfolgreich verläuft - das wären für mich 5 oder 6 Siege, gerne auch mehr. Danach wissen alle woran sie sind und man kann weiter an den vorhandenen Schwachstellen arbeiten und besser werden.

landl49ers

Bei dem Kader den wir hatten, würde ich mir als Coach auch erstmal Spieler holen, bei denen ich mir sicher bin, das ich auf sie vertrauen kann. Deshalb finde ich das genau richtig was hier passiert.

reagan - The Left Hand

Ich glaube auch nicht, dass KS große Probleme im Locker haben wird. Die Spieler wissen, dass York sein Schicksal als Owner eng mit KS und Lynch verbunden ist. Im Zweifel werden der Spieler gehen und nicht KS. Da sind die fronten aus meiner Sicht erstmal ganz klar. Wer nicht mitzieht, der fliegt umgehend.
"Geld spielt keine Rolle. Unser Ziel ist der Gewinn des Super Bowls" so York.

reagan - The Left Hand

Last 17 games:

QB1: 3,783 YDS, 19 TD, 11 INT, 90.4 RATING

QB2: 4,051 YDS, 25 TD, 7 INT, 93.4 RATING

QB1: Alex Smith
QB2: Brian Hoyer

Und bei Hoyer weiß er auch, was er tut.
"Geld spielt keine Rolle. Unser Ziel ist der Gewinn des Super Bowls" so York.

Obi4Niners

Über den Wert von Stats haben wir ja schon diskutuiert und dennoch: Ich bin überrascht!
Das hätte ich nicht gedacht1

mdlthebull

Und bei den 7 Interceptions sind sogar schon die 4 dabei, die er gegen die Chiefs im Wild Card Game geworfen hat, als er noch bei den Texans war  ;)

rene1511

Zitat von: reagan - The Left Hand am So, 12. Mär. ’17, 21:01
Last 17 games:

QB1: 3,783 YDS, 19 TD, 11 INT, 90.4 RATING

QB2: 4,051 YDS, 25 TD, 7 INT, 93.4 RATING

QB1: Alex Smith
QB2: Brian Hoyer

Und bei Hoyer weiß er auch, was er tut.
Jetzt wo ich nochmal die Zahlen sehe... steht bei KC es noch im Raum AS zu cutten oder so?

jetto

Zitat von: rene1511 am So, 12. Mär. ’17, 23:10
Zitat von: reagan - The Left Hand am So, 12. Mär. ’17, 21:01
Last 17 games:

QB1: 3,783 YDS, 19 TD, 11 INT, 90.4 RATING

QB2: 4,051 YDS, 25 TD, 7 INT, 93.4 RATING

QB1: Alex Smith
QB2: Brian Hoyer

Und bei Hoyer weiß er auch, was er tut.
Jetzt wo ich nochmal die Zahlen sehe... steht bei KC es noch im Raum AS zu cutten oder so?
Ich persönlich glaube nicht, dass das in Kansas irgendwann wirklich ernsthaft überlegt wurde...

Norton51

Aus meiner Sicht sind das erst Mal Verpflichtungen auf Positionen auf denen wir sehr schlecht aufgestellt sind. Logisch, dass er Spieler bevorzugt, die er kennt. Umgekehrt bin ich mir abe auch sicher, dass die alle nicht hier wären, wenn sie nicht ein Upgrade oder gute Spieler wären.

Das könnte er sich nämlich nicht leisten.

Wir haben sehr viele, große Lücken im Team. Es macht Sinn einige FAs rein zu bringen und erst mal in der Breite besser zu werden.

Deshalb muss man diese Saison auch noch nicht die Bank für einen guten QB sprengen. Der hätte ja gar nichts um sich herum, in dem er wirken könnte.

MaybeDavis

Zitat von: Norton51 am Mo, 13. Mär. ’17, 11:08
Aus meiner Sicht sind das erst Mal Verpflichtungen auf Positionen auf denen wir sehr schlecht aufgestellt sind. Logisch, dass er Spieler bevorzugt, die er kennt. Umgekehrt bin ich mir abe auch sicher, dass die alle nicht hier wären, wenn sie nicht ein Upgrade oder gute Spieler wären.

Das könnte er sich nämlich nicht leisten.

Wir haben sehr viele, große Lücken im Team. Es macht Sinn einige FAs rein zu bringen und erst mal in der Breite besser zu werden.

Deshalb muss man diese Saison auch noch nicht die Bank für einen guten QB sprengen. Der hätte ja gar nichts um sich herum, in dem er wirken könnte.
Das sehe ich jetzt nicht ganz so. Man hat bei Harbaugh gesehen wie schnell so ein Umschwung, nur durch den richtigen Coach, passieren kann.
Und schaut man sich unsere O einmal genau an, ist es jetzt nicht so schlecht wie viele vermuten, aufgrund der katastrophalen letzten beiden Jahre.

Die O-Line ist mit Staley und Brown auf den Tackle Positionen sehr gut besetzt. Garrett ist ein hoher Draft Pick und Kilgore ist sehr solide, wenn Fit. Es fehlt ein Guard, aber in einer guten O-Line, kann sich der finden lassen, durch die Spieler um sich herum.
Auf TE haben wir einige Blocking TE's und McDonald, der, nachdem er letztes Jahr seine Drops verringert hat, eine unserer gefährlichsten Waffen wurde. Auf WR sind wir im Slot sehr gut aufgestellt mit Kerley und Ellington. Garcon ist eine Mischung aus einem mittelmäßigen #1 WR und einem guten #2 WR. Hier könnte man in der Draft nach einer (zukünftigen) #1 schauen. Mit Hyde hat man einen sehr guten HB und mit Juice einen der besten FB's der Liga, der auch als Waffe im Passing Game bzw. mit dem Ball in seiner hand Gefährlich ist und nicht nur als Blocker.

Dann Pack ein Offense Genie (Kyle Shanahan) dazu und gib ihm noch einen guten QB (Cousins). Dann ist das gar nicht so verkehrt und man könnte mMn sicherlich eine konkurenzfähige Ofense aufstellen, schon dieses jahr. Das ist/wäre sicherlich keine Super Bowl Offense, aber für die Playoffs könnte es reichen.

Und es würde auch bedeuten das der QB sich direkt mit seiner O_Line, seinen WR/TE (vorallem den/m Rookie/s und Spielern die er nicht kennt), seinen TE's und RB's, eben mit der gesamten Offense einspielen könnte.
Und im nächsten Jahr müsste man sich nicht um die QB Position kümmern, sondern könnte direkt weiter die O stärken durch junges Fleisch für die O-Line, vielleicht einen Top TE in der Draft, weitere WR usw.

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MoRe99

Zitat von: MaybeDavis am Mo, 13. Mär. ’17, 13:54
Zitat von: Norton51 am Mo, 13. Mär. ’17, 11:08
Deshalb muss man diese Saison auch noch nicht die Bank für einen guten QB sprengen. Der hätte ja gar nichts um sich herum, in dem er wirken könnte.
Das sehe ich jetzt nicht ganz so. Man hat bei Harbaugh gesehen wie schnell so ein Umschwung, nur durch den richtigen Coach, passieren kann.
Und schaut man sich unsere O einmal genau an, ist es jetzt nicht so schlecht wie viele vermuten, aufgrund der katastrophalen letzten beiden Jahre.

Die O-Line muss aber wohl ein neues Blocking-Schema lernen, und ob da alle so gut passen muss man erst abwarten. Außerdem war mMn das Talentlevel deutlich höher, als Harbaugh übernahm.

Zitat
Und es würde auch bedeuten das der QB sich direkt mit seiner O_Line, seinen WR/TE (vorallem den/m Rookie/s und Spielern die er nicht kennt), seinen TE's und RB's, eben mit der gesamten Offense einspielen könnte.
Und im nächsten Jahr müsste man sich nicht um die QB Position kümmern, sondern könnte direkt weiter die O stärken durch junges Fleisch für die O-Line, vielleicht einen Top TE in der Draft, weitere WR usw.

Was das Einspielen angeht bin ich bei dir. Warum man sich aber bei einem Cousins-Trade in dieser Offseason dann nächste Saison "nicht um die QB-Position kümmern" muss erschließt sich mir nicht.  :noidea:  Kommt Cousins ist es gut, kommt er nicht gibt es eh eine ganz neue Sicht der Dinge. Was den Draft angeht wäre es mMn unabhängig von Cousins evtl. sowieso gut, einen QB zu draften (außer, ein Rookie aus dem Draft 2017 entwickelt sich so gut, dass man das nicht muss).

MaybeDavis

@Reiner:
Naja, wenn man Cousins diese Saison schon holt, hat man nächste Saison ja Cousins (der ja als Franchise QB geholt werden soll). Dann hat man nicht nur nächste Saison, sondern die nächsten Jahre Ruhe.

Das man trotz allem, egal wie es auf der QB Position aussieht, jedes Jahr (oder zumindest jedes Zweite) einen QB draften sollte, ist sowieso meine Meinung.

Wenn wir Cousins dieses Jahr aber nicht holen, müssten wir nächstes jahr nach Cousins gucken. Wir er wieder getagged (unwarschein lich), bekommt er mit Washington einen Long term deal hin (momentan auch unwarscheinlich), werden andere Teams mitbieten (schon warscheinlicher). Vielleicht ist er nicht zu haben. Dann muss man nächstes jahr wieder alles abgrasen, von Trades, über FA und Draft, und dort so schnell an einen Franchise QB zu kommen ist nicht einfach.
Und aus diesen Gründen, hat die Unsicherheit Cousins vllt nicht zu bekommen, auch automatisch auswirkungen auf die Draft dieses jahr. Hätte man Cousins, könnte man in den mittleren Runden einen QB holen. Ohne ihn, musss man vielleicht sogar schon etwas reachen und in Runde eins hinein traden (Uptrade) oder downtrade vom 2nd ovr und dann einen wählen, oder sogar mit 2nd ovr einen nehmen...

Selbst wenn Cousins für 2018 "sicher" wäre, würde ich ihn lieber schon jetzt haben, und michn das auch was kosten lassen. Zu viel würde ich auch nicht abgeben, aufgrund unserer eigentlich recht guten Verhandlungsposition (bzw. der schlechten der Skins).
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reagan - The Left Hand

Hoyer wirkt auf mich nicht, als ob er als BackUp gekommen ist. ich denke schon, dass er seine Chance suchen wird. Sollte er seine Statistiken halten bzw. verbessern, dann bin ich mir nicht sicher, ob Cousin dann noch so dringend abgeworben wird.
"Geld spielt keine Rolle. Unser Ziel ist der Gewinn des Super Bowls" so York.

MoRe99

Zitat von: reagan - The Left Hand am Mo, 13. Mär. ’17, 19:58
Hoyer wirkt auf mich nicht, als ob er als BackUp gekommen ist. ich denke schon, dass er seine Chance suchen wird. Sollte er seine Statistiken halten bzw. verbessern, dann bin ich mir nicht sicher, ob Cousin dann noch so dringend abgeworben wird.

Ich mir schon. Es sei denn, Hoyer produziert eine MVP-reife Saison. Das könnte evtl. etwas daran ändern, dass die Niners Cousins wollen. Aber selbst dann wäre das eher unwahrscheinlich.

snoopy

Ach Gottchen. Bis, sagen wir mal, Dezember kann noch so viel passieren. Es wird einen neuen Prescott geben, ein Star-QB kann sich verletzen, ein CK kann TD werfen ;) , Giants-Receiver lassen Eli gut aussehen.......
OwensOwensOwensOwensOwens!!!!CAUGHTIT!hecaughtithecaughtithecaughtit!!!

Norton51

Zitat von: MaybeDavis am Mo, 13. Mär. ’17, 13:54
Das sehe ich jetzt nicht ganz so. Man hat bei Harbaugh gesehen wie schnell so ein Umschwung, nur durch den richtigen Coach, passieren kann.
Und schaut man sich unsere O einmal genau an, ist es jetzt nicht so schlecht wie viele vermuten, aufgrund der katastrophalen letzten beiden Jahre.

Natürlich ist ein direkter Umschwung aus dem Nichts auch immer möglich. Aber der Logik folgend wäre es dann auch mit einem jetzigen Backup QB im neuen System möglich. Der Vergleich mit Harbaugh hinkt aus meiner Sicht stark, weil wir bei seinem Start einen deutlich höheren Talentlevel im Team hatten. - auf beiden Seiten des Balles im übrigen. Bisher haben wir ja primär Offenseprobleme adressiert. Die Defense war letztes Jahr aber leider auch erbärmlich.

Zitat von: MaybeDavis am Mo, 13. Mär. ’17, 13:54
Die O-Line ist mit Staley und Brown auf den Tackle Positionen sehr gut besetzt. Garrett ist ein hoher Draft Pick und Kilgore ist sehr solide, wenn Fit. Es fehlt ein Guard, aber in einer guten O-Line, kann sich der finden lassen, durch die Spieler um sich herum.
Auf TE haben wir einige Blocking TE's und McDonald, der, nachdem er letztes Jahr seine Drops verringert hat, eine unserer gefährlichsten Waffen wurde. Auf WR sind wir im Slot sehr gut aufgestellt mit Kerley und Ellington. Garcon ist eine Mischung aus einem mittelmäßigen #1 WR und einem guten #2 WR. Hier könnte man in der Draft nach einer (zukünftigen) #1 schauen. Mit Hyde hat man einen sehr guten HB und mit Juice einen der besten FB's der Liga, der auch als Waffe im Passing Game bzw. mit dem Ball in seiner hand Gefährlich ist und nicht nur als Blocker.
Ich finde das redest du dir jetzt ein bisschen schön. ;) Ich finde nicht, dass wir auf OT sehr gut besetzt sind. Staley wird nicht jünger, ist anfälliger für Verletzungen und Brown finde ich jetzt auch nicht sehr gut. Auf Guard gibt es ein Talent, eine Lücke und unser Center muss erst zeigen, dass er noch dauerhaft Football spielen kann.
Wir sind zudem schwach auf TE und uns fehlt ein No 1 Receiver.

Sorry, aber das ist für mich halt nicht eine Situation, wo nur noch der richtige QB fehlt und es geht ab. Deshalb sag ich ja: Dieses Jahr sammeln, gut draften, verbessern, neues System lernen und dann kann man nächstes Jahr gerne bei QB volles Risiko gehen.



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