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Studie: NFL-Team in London wäre ein gutes Geschäft

Begonnen von stig49, Mi, 29. Okt. ’14, 20:12

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stig49

Eine Studie der Beratungsfirma Deloitte im Auftrag der NFL liefert gute Argumente dafür, ein NFL-Team in London anzusiedeln. Grossbritannien, so die Studie, könne mit  Einnahmen von einer Viertelmilliarde Dollar pro Jahr rechnen. Die Machbarkeitsstudie untersucht auch die Möglichkeit, die Super Bowl im Wembley Stadium ausspielen zu lassen, rät davon allerdings ab - vor allem wegen der Probleme mit Zeitunterschied und TV-Übertragung, aber auch aufgrund der Reisekosten für die Fans.

Die Wahrscheinlichkeit, dass die NFL eine Relocation wagt, ist ständig gewachsen, seit ab 2007 regelmässig in London gespielt wird. Nachdem in diesem Jahr drei Spiele in London angesetzt wurden, hat auch die britische Regierung sich hinter den Vorschlag gestellt, ein Team in London anzusiedeln.

Die Machbarkeitsstudie geht von Umsätzen aufgrund der Fan-Ausgaben rund um die acht Heimspiele von 165 Millionen Dollar pro Jahr aus, die anderen 90 Millionen Dollar rechnet sie anderen Umsätzen im gesamten Land im Zusammenhang mit einem NFL-Team zu. Die Studie geht von einem interessanten Modell aus: Das Team bleibe in den USA stationiert, komme aber viermal zu jeweils zwei Heimspielen nach London.

Der Bericht wird beim nächsten Owners-Treffen 2015 diskutiert werden, kündigte die NFL an. Mark Waller, NFL Executive Vice Präsident für Internationales, sagte, er hoffe auf ein London-Team - die Schwierigkeiten im Weg müssten allerdings überwunden werden.

Quellen: AP, ESPN, 28.10.

igor

Die viermal zwei Heimspiele sind dann aber im Prinzip genauso acht Auswärtsspiele ...  jedesmal diese Reisestrapazen ...
Ask not what the community can do for you, ask what you can do for the community!
—Jurgen

stig49

Zitat von: igor am Mi, 29. Okt. ’14, 20:16
Die viermal zwei Heimspiele sind dann aber im Prinzip genauso acht Auswärtsspiele ...  jedesmal diese Reisestrapazen ...
Aber vier Flüge im Jahr hin und zurück sind echt zu verkraften, wenn man dann im Schnitt zwei Wochen - Montag bis Montag - in derselben Zeitzone ist. Und vielleicht noch ein Trainingslager zu Promo-Zwecken. Und auch für die Gegner - ein bis zwei Transatlantik-Flüge sind machbar. Vermutlich müsste das Team aus einer Ost-Divison kommen, um für die regelmässigen Gegner den Zeitunterschied möglichst klein zu halten.

MoRe99

Zitat von: stig49 am Mi, 29. Okt. ’14, 20:18
Zitat von: igor am Mi, 29. Okt. ’14, 20:16
Die viermal zwei Heimspiele sind dann aber im Prinzip genauso acht Auswärtsspiele ...  jedesmal diese Reisestrapazen ...
Aber vier Flüge im Jahr hin und zurück sind echt zu verkraften, wenn man dann im Schnitt zwei Wochen - Montag bis Montag - in derselben Zeitzone ist.

Man kann das auch noch ein wenig abmildern, indem man z.B. bei einer Serie das zweite Spiel in den USA als Thursday Night Game spielt und dann in London ein Monday Night Game hat. Dennoch halte ich das für keine sehr gute Idee, wenn es in die Playoffs geht, wo du evtl. von Woche zu Woche über den Teich müsstest.
"Fear can hold you prisoner. Hope can set you free." (Stephen King)

stig49

Zitat von: MoRe99 am Mi, 29. Okt. ’14, 20:25
Zitat von: stig49 am Mi, 29. Okt. ’14, 20:18
Zitat von: igor am Mi, 29. Okt. ’14, 20:16
Die viermal zwei Heimspiele sind dann aber im Prinzip genauso acht Auswärtsspiele ...  jedesmal diese Reisestrapazen ...
Aber vier Flüge im Jahr hin und zurück sind echt zu verkraften, wenn man dann im Schnitt zwei Wochen - Montag bis Montag - in derselben Zeitzone ist.

Man kann das auch noch ein wenig abmildern, indem man z.B. bei einer Serie das zweite Spiel in den USA als Thursday Night Game spielt und dann in London ein Monday Night Game hat. Dennoch halte ich das für keine sehr gute Idee, wenn es in die Playoffs geht, wo du evtl. von Woche zu Woche über den Teich müsstest.
nee: dürftest!

JBB

Zitat von: MoRe99 am Mi, 29. Okt. ’14, 20:25
Zitat von: stig49 am Mi, 29. Okt. ’14, 20:18
Zitat von: igor am Mi, 29. Okt. ’14, 20:16
Die viermal zwei Heimspiele sind dann aber im Prinzip genauso acht Auswärtsspiele ...  jedesmal diese Reisestrapazen ...
Aber vier Flüge im Jahr hin und zurück sind echt zu verkraften, wenn man dann im Schnitt zwei Wochen - Montag bis Montag - in derselben Zeitzone ist.

Man kann das auch noch ein wenig abmildern, indem man z.B. bei einer Serie das zweite Spiel in den USA als Thursday Night Game spielt und dann in London ein Monday Night Game hat. Dennoch halte ich das für keine sehr gute Idee, wenn es in die Playoffs geht, wo du evtl. von Woche zu Woche über den Teich müsstest.
deswegen ja die Jaguars, die kommen so schnell nicht in die Playoffs...  ;D
For some must watch that most can sleep

MoRe99

"Fear can hold you prisoner. Hope can set you free." (Stephen King)

stig49

Zitat von: MoRe99 am Mi, 29. Okt. ’14, 20:33
Zitat von: stig49 am Mi, 29. Okt. ’14, 20:27
nee: dürftest!

Ob das wirklich was ändert?  ???
Da fällt mir bei Snatch der US-Mafiosi ein, dem in London alles schief gegangen ist. You have something to declare, Sir? Yes: Never go to England! :)

danielgneuss

Da finde ich die aktuelle Lösung besser, da ist jeder mal dran. Gern kann man das aber ausweiten, auch auf Deutschland.

MoRe99

@danielgneuss: Schnell, schreib noch einen Beitrag! Egal was, aber schnell!  :scared:
"Fear can hold you prisoner. Hope can set you free." (Stephen King)

JOMONTANA

Das  Team bleibt in den USA stationiert...... was soll der Blödsinn.  Wie soll man sich da mit dem Team Identifizieren. Entweder Ganz oder gar nicht. Ich glaube sowieso es bleibt bei der bisherigen Lösung. Und wenn eine Manschaft kommt sind es meiner Meinung nach die Jaguars,  die leken sich doch eben schon die Finger über die Prämie der NFL für London-Spiele.
Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren

Soyapango

Ich kann mich mit dem Gedanken auch ganz und gar nicht anfreunden. Vielleicht bin ich zu sehr Traditionalist - aber es fühlt sich einfach nicht richtig an.

Die jetzige Lösung mit wechselnden Teams hat doch eigentlich eine Menge Charme. Für die Fans bietet sich so die Möglichkeit regelmäßig andere Teams sehen zu können. Gegebenenfalls ließe sich das Format ja noch weiter ausbauen, so dass dann eben bis zu acht Spiele in London ausgetragen werden.
Who's got it better than us?

NOBODY!!!

reagan - The Left Hand

Einen Versuch wäre es wert.NFL Footballteams sind Reisen gewohnt. Das sollte nicht so ins Gewicht schlagen. Das Problem sind die Heimfans. Deshalb sollte es schon ein Team sein, mit dem sich der Londoner identifizieren kann.
"Geld spielt keine Rolle. Unser Ziel ist der Gewinn des Super Bowls" so York.

karpfi

Also ich habe mal mit meinen Kollegen in London über diese Thematik gesprochen. Sie glauben, dass sich eine Footballmannschaft in London nicht rentiert.
Am Anfang wäre die Euphorie groß, aber es würde relativ schnell abflachen, zumal Football nicht so einen hohen Stellenwert, wie zum Beispiel Fußball und Rugby, hat.
Dann möchte man natürlich auch ein erfolgreiches Team sehen und nicht die Jaguars, die derzeit ja nicht so erfolgreich spielen. "O" Ton eines Kollegen: Da kann ich mir gleich Crystal Palace angucken ;-)
Die Reisestrapazen darf man auch nicht unterschätzen. Von/Zu der Ostküste nach London geht es ja noch, aber von/zu der Westküste sind es ja noch ein paar Stunden mehr.
Wäre cool, wenn man die NFL Spiele in Europa erhöht und aufteilt.
Zum Beispiel: 3 Spiele in London und 3 Spiele in Berlin etc...

TheCatch49

Finde auch diese Sache mit 6 oder 8 Spielen in Europa besser mit unterschiedlichen Teams. Mit London wird auf Dauer ein Flop.

Cool wäre es wenn Berlin ins Spiel kommt  :)

snoopy

Auch das Thema ist ja nicht neu. Berlin ist denen, denke ich mal, zu marode.
Dann doch eher AMS, Schalke, München...

In London kann es, glaube ich nur funktionieren, wenn immer andere Teams spielen. Dieses zieht dann zumindest die Leute vom Kontinent nach London, wovon dann ja auch nicht zuletzt die Stadt selber profitiert.

Ach, einfach abwarten - beeinflussen kann ich es eh nicht.
OwensOwensOwensOwensOwens!!!!CAUGHTIT!hecaughtithecaughtithecaughtit!!!

coachh

Ich halte gar nichts davon!
Dann haette die NFL lieber das NFLE Konzept etwas ueberarbeiten koennen. Und es gab ja auch nicht ohne Grund soviele Teams in Deutschland!
Die Gruende der NFL, warum London besser ist als Deutschland, erschliessen sich mir nicht!

Sollte es jemals soweit kommen, dass ein Super Bowl in Europa gespielt wird, dann wird die NFL gesteinigt.
Es waere wohl das erste mal, dass die Demokraten und Republikaner sich fuer eine bzw gegen eine Sache stellen wuerden. :smokin:

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