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Streit zwischen Präsident und NFL eskaliert - Jed York besonders kritisch

Begonnen von stig49, Mo, 25. Sep. ’17, 14:05

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Uthorr49

Zitat von: Andy49ers am Mi, 27. Sep. ’17, 18:24
Der letzte Satz trifft es zu 100% auf den Punkt.
Hätte Trump nichts gesagt wäre das alles nicht passiert was am letzten Spieltag passiert ist. A
Das ist schon richtig. Aber in diesem Fall greift Trump mit seiner "Hurensohn" bezeichnung die paar Spieler an die schon die laufende Season den Protest machen. In unserem Fall geht es hier um Reid und als Teil des Teams, Freund oder Kollege würde ich mich auf seine Seite stellen und ebenfalls knien. Nicht aus politischen Gründen sondern nur als Unterstützung.
Wenn die Spieler soetwas machen wollen, sollte jeder Owner mitziehen. Es ist für sie besser auf der Seite der Spieler als auf der von Trump. Wenn sich einer gegen die Spieler stellt könnte es sehr schwierig oder teuer in der FA werden. Wenn die guten Spieler nicht bei dir bleiben wollen wird es schwierig ein Gewinnerteam aufzustellen.

Jurgen

sorry hab Euren thread erst jetzt gesehen. Das Einzigste mal wo mann in Amerika bei der Hymne aufs Knie gehen sollte, sollte bei einer Beerdigung eines US Soldaten sein.

Ich hab tatsaechlich drei Deutsch/Amerikaner auf Facebook gefunden die genauso zu diesem Thema denken wie ich. Wie kommt das bloss?

99% der deutschen Kommentare finden diese ganze Aktionen der NFL Spieler  super - wie die sich eben am vergangenen WE  verhalten haben. Diese ganze Aktion am WE  war mehr gegen Trump als alles andere.

Bei den meisten Amerikanern (bestimmt 75%) gind das unter die Haut. Das es eben mit dem aufs Knie gehen mit Rassissmus und Ungerechtigkeit der Schwarzen geht ging total unter. Die fans empfanden das als disrespectful gegenueber Allen die im Militaer waren, Feuerwehr, law enforcement usw. Fans waren und sind weiterhin so wuetend das sie nicht mehr NFL sehen wollen, Ihre Jerseys verbrennen und die NFL boykottieren. Autohaendler in Denver haben Ihre Werbung mit Linebacker Von Miller sofort gecancelled.

Meine Meinung: sollen sie nach dem Spiel protestieren, aber nicht auf dem Sportfeld.

Zum Spiel von morgen Abend wuenschen sich Aaron Rodgers & die Green Bay Packers  das sich ALLE FANS im Stadion  gegen die Chicago Bears waehrend der National Hymne Ihre Arme verlinken. Er sagt das dies kein Protest sei sondern mehr ein Zeichen der Gleichberechtigung & Gemeinschaft damit mann gegenseitig zusammen kommt und Toleranz zeigt. SUPER - so soll mann das machen.

Jurgen

35.000 fans haben eine Petition unterschrieben um die Statue von Ravens Ray Lewis, das vor dem Stadion steht, zu entfernen. Weil er auf beiden Knien war. Er sagt er hat gebetet. Leute, diese Aktionen hier am vergangeneden WE ging total unter die Haut der Amis.

Andy49ers

Erstmal muss man sagen das wir Europäer den ganzen Hype um die Fahne und Hymne eh nicht so nachvollziehen können, so geht es mir jeden falls.
Wenn das total unter geht worum es eigentlich geht, mit dem aufs Knie gehen, dann doch nur weil einige das nicht wahr haben wollen. Da kann man dann noch so oft sagen es geht NICHT gegen das Land, Militär usw sondern gegen Rassismus usw., warum kann man das nicht akzeptieren?
Gerade Football ist mit die größte Plattform in den USA, wen würde es interessieren, wenn man nach dem Spiel auf die Knie geht, richtig niemanden. So erreicht man auch niemanden.
Das mit Ray Lewis kann ich sogar verstehen, er war auch einer der über CK und seine Aktion gelästert hat und nun als Trump sowas gesagt hat, kniet er sich. Genau daran kann man erkennen das es nicht um die Dinge geht weswegen CK damit angefangen hat sondern es "nur" gegen Trump ging.
NFL: 49ers
MLB: SF Giants
NBA: Dallas Mavericks
College: Notre Dame Figthing Irish
Bundesliga: Borussia Mönchengladbach

Flames1848

Ich kann den Hype um die Fahne sehr gut verstehen.

Ich sehe das wie Jurgen. Sollen das aus dem Sport lassen. Es gibt genug, gerade heute, andere Plattformen, um das auszudrücken.

Mich nervt die Diskussion ja hier schon. Und ich glaube das mehr Energie in die Diskutiererei geht als das Thema was eigentlich gemeint ist angegangen wird .
Some guys practice like all-Americans but they can't play! - Joe Montana

rene1511

"WIR" hier in Europa... gerade auch in Deutschland haben halt einen anderen Blickwinkel auf gewisse Dinge als der große "Bruder" von der anderen Seite des Teiches. So etwas wie Tradition oder Ehrerbietung aufs Millitär selbst auf Polizei und Feuerwehr gibt es hier nicht. Gerade in Bezug aufs Militär "darf" es diese hier nicht geben... Deutschland Fahnen raushängen wie bei der Fußball wird bei den einen oder anderen als zu Nationalistisch gesehen.... die schwarze Deutsche Geschichte könnte sich ja wiederholen.... und btw. Worauf sollten schon "Verlierer" stolz sein? Von daher fehlt "uns" schon die Voraussetzung So etwas Wert zu schätzen und dadurch lässt es sich auch leichter zu Kritisieren....
Ich bin der Meinung das der Protest richtig ist.... aber das Forum und die Art und Weise Falsch ist... aber wie bei Vielen im Leben... Der Zweck heiligt die Mittel...
Auf der anderen Seite... wenn das so weiter geht bekommt Trump noch den Friedensnobelpreis weil er das Land einte sich gegen ihn zu stellen....

snoopy

OwensOwensOwensOwensOwens!!!!CAUGHTIT!hecaughtithecaughtithecaughtit!!!

TheBeast

Zitat von: Flames1848 am Do, 28. Sep. ’17, 09:33
Sollen das aus dem Sport lassen. Es gibt genug, gerade heute, andere Plattformen, um das auszudrücken.

Zitat von: rene1511 am Do, 28. Sep. ’17, 10:05
Ich bin der Meinung das der Protest richtig ist.... aber das Forum und die Art und Weise Falsch ist...

Einen Protest drücke ich im Rahmen meiner Möglichkeiten so aus, dass ich die maximale Reichweite erziele. Und das geht als Sportler nun einmal am Besten beim Sport. Ich denke auch, dass eine freie Gesellschaft es auszuhalten hat, wenn sie jemandem dabei zusehen muss, wie er seinen Protest gegen wurschtwas ausdrückt, auch wenn man selbst mit Form oder Inhalt des Protests nicht einverstanden ist.

Viele Sportler, insbesondere die, die den Protest angestoßen haben, haben mehrmals bekannt gegeben haben, dass sich der Protest weder gegen Flagge noch gegen die Hymne richtet. Diese Klarstellung wird aber ignoriert, um sofort danach ausschließlich darüber zu diskutieren, ob der Protest eben gegen Flagge und/oder Hymne geht. Das ist wohl ein Hinweis darauf, dass die Art (nicht das Forum) für den Protest unglücklich gewählt ist.

stig49

Zitat von: Jurgen am Do, 28. Sep. ’17, 03:34
Das es eben mit dem aufs Knie gehen mit Rassissmus und Ungerechtigkeit der Schwarzen geht ging total unter. Die fans empfanden das als disrespectful gegenueber Allen die im Militaer waren, Feuerwehr, law enforcement usw. Fans waren und sind weiterhin so wuetend das sie nicht mehr NFL sehen wollen, Ihre Jerseys verbrennen und die NFL boykottieren. Autohaendler in Denver haben Ihre Werbung mit Linebacker Von Miller sofort gecancelled.
Meine Meinung: sollen sie nach dem Spiel protestieren, aber nicht auf dem Sportfeld.
Das eine ist Deine persönliche Meinung Jürgen, dazu sage ich hier jetzt deshalb nichts, weil wir uns diese Diskussionen ja sparen wollen.

Was den NFL-Aspekt betrifft: Das müsste man schon belegen, dass die Mehrheit der Fans so wütend sind, dass sie die NFL nicht mehr sehen wollen. Die Zahlen sprechen dafür, dass es bestenfalls eine Minderheit ist.

Und da die Protestierenden wieder und wieder betonen, dass sie nicht disrespectful sein wollen: Wer das bis heute nicht mitbekommen hat, der will es entweder nicht verstehen, weil es nicht in seine Vorurteile passt. Oder er hat seine Farm in Idaho die letzten fünf Jahre nicht mehr verlassen. Ansonsten wüsste ich nicht, wie man das nicht mitbekommen kann.

Jurgen


stig49


TheBeast

Das hat der Vier-Sterne-General und ehemalige CIA-Direktor Michael Hayden dazu zu sagen:
Zitat
As a 39-year military veteran, I think I know something about the flag, the anthem, patriotism, and I think I know why we fight. It's not to allow the president to divide us by wrapping himself in the national banner. I never imagined myself saying this before Friday, but if now forced to choose in this dispute, put me down with Kaepernick.

Er sagt noch eine ganze Menge mehr, hier zu lesen.

Andy49ers

NFL: 49ers
MLB: SF Giants
NBA: Dallas Mavericks
College: Notre Dame Figthing Irish
Bundesliga: Borussia Mönchengladbach

Flames1848

Zitat von: TheBeast am Do, 28. Sep. ’17, 13:57
Zitat von: Flames1848 am Do, 28. Sep. ’17, 09:33
Sollen das aus dem Sport lassen. Es gibt genug, gerade heute, andere Plattformen, um das auszudrücken.

Zitat von: rene1511 am Do, 28. Sep. ’17, 10:05
Ich bin der Meinung das der Protest richtig ist.... aber das Forum und die Art und Weise Falsch ist...

Einen Protest drücke ich im Rahmen meiner Möglichkeiten so aus, dass ich die maximale Reichweite erziele. Und das geht als Sportler nun einmal am Besten beim Sport. Ich denke auch, dass eine freie Gesellschaft es auszuhalten hat, wenn sie jemandem dabei zusehen muss, wie er seinen Protest gegen wurschtwas ausdrückt, auch wenn man selbst mit Form oder Inhalt des Protests nicht einverstanden ist.

Viele Sportler, insbesondere die, die den Protest angestoßen haben, haben mehrmals bekannt gegeben haben, dass sich der Protest weder gegen Flagge noch gegen die Hymne richtet. Diese Klarstellung wird aber ignoriert, um sofort danach ausschließlich darüber zu diskutieren, ob der Protest eben gegen Flagge und/oder Hymne geht. Das ist wohl ein Hinweis darauf, dass die Art (nicht das Forum) für den Protest unglücklich gewählt ist.

Hm. Da gäbe es aber so einige Sachen für die es sich auch oder noch mehr zu protestieren lohnen würde. Und das alles vor dem Sport? Wo sind da die Grenzen?
Some guys practice like all-Americans but they can't play! - Joe Montana

Uthorr49

Ich finde diesen Protest gerechtfertigt. Wobei ich finde das in der Kabine bleiben etwas zu weit geht.
Im Grunde genommen machen sie doch nichts außer sitzen, einhaken oder knien. Und das auch nur die paar Minuten. Dann ist ein ganz normales Spiel. Jeder der damit nicht leben kann soll meiner Meinung nach zuhause bleiben oder was anderes ansehen. Mir geht es langsam auf die Nerven das jedes mal erwähnt werden muß das es sich nicht gegen die Flagge oder Militär handelt und es drotzdem einige nicht kapieren.
Ganz egal um was es geht, es wird immer 2 Lager geben. Man kann es nicht jedem recht machen.

Jurgen

Freunde - viele hier schalten sofort ab wenn sie die Spieler auf den Knien sehen, worauf sie protestieren ist danach total egal.

Sie koennten auch fuer "Frei Bier" protestieren...wuerde keiner mehr mitbekommen.
 
Um nochmal auf Ray Lewis zu kommen. Ray Lewis hat unter Eid gelogen und sehr viele Leute hier halten ihn verantwortlich fuer Mord. Und DAS ist noch nicht mal so schlimm als mit beiden Knien auf dem Spielfeld zu hocken wenn die Hymne gespielt wird.

Und jetzt muss ich wirklich lachen, die neue cover der Sports Illustrated mit all den Spielern zusammen photogeshopped hat noch nicht mal Colin Kaepernick drauf. Wie meine Lieblings Asterix & Obelix damals sagten: Die spinnen die Amis....*lach*


Duke

Zitat von: stig49 am Do, 28. Sep. ’17, 15:26
Zitat von: Jurgen am Do, 28. Sep. ’17, 14:37
Hier ist der 'offene Brief" des Marine Offizier Colonel Jeffrey A. Powers an Roger Goodell der schon ein bischen aelter ist, aber so denken eben viele.
Richtig. und noch viel mehr denken nicht so. Zum Glück.
Das ist aber auch Deine persönliche Meinung.  ;)
Rattay is the only quarterback in NFL history to throw 3 consecutive passes all going for touchdowns (2007)

stig49

Zitat von: Duke am Fr, 29. Sep. ’17, 07:28
Zitat von: stig49 am Do, 28. Sep. ’17, 15:26
Zitat von: Jurgen am Do, 28. Sep. ’17, 14:37
Hier ist der 'offene Brief" des Marine Offizier Colonel Jeffrey A. Powers an Roger Goodell der schon ein bischen aelter ist, aber so denken eben viele.
Richtig. und noch viel mehr denken nicht so. Zum Glück.
Das ist aber auch Deine persönliche Meinung.  ;)
ja. es ist meine Meinung, dass es gut ist, wenn Menschen tolerant sind. Was die Proteste angeht habe ich keine Meinung. Ich bräuchte sie eher nicht beim Sport, aber ich verdamme deshalb auch die Spieler nicht.

snoopy

Zitat von: stig49 am Fr, 29. Sep. ’17, 07:38
Zitat von: Duke am Fr, 29. Sep. ’17, 07:28
Zitat von: stig49 am Do, 28. Sep. ’17, 15:26
Zitat von: Jurgen am Do, 28. Sep. ’17, 14:37
Hier ist der 'offene Brief" des Marine Offizier Colonel Jeffrey A. Powers an Roger Goodell der schon ein bischen aelter ist, aber so denken eben viele.
Richtig. und noch viel mehr denken nicht so. Zum Glück.
Das ist aber auch Deine persönliche Meinung.  ;)
ja. es ist meine Meinung, dass es gut ist, wenn Menschen tolerant sind. Was die Proteste angeht habe ich keine Meinung. Ich bräuchte sie eher nicht beim Sport, aber ich verdamme deshalb auch die Spieler nicht.
:dito:

Mit einer kleinen Einschränkung: Sportler protestieren am besten/wirksamsten bei ihren Veranstaltungen. Genauso wie Sänger, Politiker, Schauspieler, Moderatoren, Comedians....
OwensOwensOwensOwensOwens!!!!CAUGHTIT!hecaughtithecaughtithecaughtit!!!

TheBeast

Zitat von: Flames1848 am Do, 28. Sep. ’17, 17:41
Hm. Da gäbe es aber so einige Sachen für die es sich auch oder noch mehr zu protestieren lohnen würde. Und das alles vor dem Sport? Wo sind da die Grenzen?

Das darf sich derjenige, der sein Recht auf freie Meinungsäußerung ausübt, selbst aussuchen, was ihm wichtig genug ist, um dafür bzw. dagegen ein Zeichen zu setzen. Für Kaep, Reid und ein paar andere waren es die Polizeigewalt gegen Schwarze, für den Rest die Tweets von Trump (sonst wäre es ja wohl kaum erklärlich, warum zB Ray Lewis noch vor ein paar Wochen die Proteste abgelehnt hat und jetzt selber kniet).

Die Grenzen sind die, die das Gesetz vorgibt. Wenn Knien beim Hymnen abspielen verboten wäre, dann wäre das die Grenze - ist es aber glücklicherweise nicht. Ich fand übrigens das sitzen bleiben von Kaep am Anfang tatsächlich respektlos, sich niederzuknien ist ja eben genau eine Geste der Demut. Dass das als Zeichen der Respektlosigkeit interpretiert wird kann ich mir nur so erklären, dass damit das eigentliche Anliegen desavouiert werden soll.

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