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Streit zwischen Präsident und NFL eskaliert - Jed York besonders kritisch

Begonnen von stig49, Mo, 25. Sep. ’17, 14:05

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stig49

NFL-Spieler, die Mehrheit der NFL-Owner, der NFL-Comissioner - zwischen der Liga und dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump ist ein offener Streit im Gange. Heute schaltete sich auch einer der einflussreichsten Spieler ein. New Englands Quarterback Tom Brady sagte in einem Radio-Interview, er sei "sicherlich anderer Meinung als der Präsident" - was der gesagt habe sei "einfach nur spaltend". Damit reihte er sich in die breite Front von NFL-Vertretern ein, die sich mit dem Präsidenten offen anlegen.

Trump hatte den Konflikt angeschoben, als er bei einer Rede zum Rauswurf der Spieler aufforderte, die nach wie vor bei der Nationalhymne knien - so wie der derzeit verletzte 49ers-Safety Eric Reid. Trump sagte: "Fändet Ihr es nicht toll, wenn einer dieser NFL-Besitzer dem, der unsere Fahne nicht ehrt, sagt: Holt den Hurensohn sofort vom Feld! Er ist gefeuert! Er ist gefeuert!".

Daraufhin fühlte sich NFL-Comissioner Roger Goodell am Wochenende zur Gegenrede aufgerufen: Er sagte, "spaltende Kommentare wie dieser würden einen bedauerlichen Mangel an Respekt für die NFL demonstrieren". Die NFL sei "dann am besten, wenn sie das Land zu einen helfe". Trump schoss sofort in einem Tweet zurück, indem er Goodell vorwarf, er decke die totale Respektlosigkeit gewisser Spieler gegenüber den USA.

Doch da war bereits eine überraschend breite Verteidigungswelle angelaufen, in die sich auch eine Menge NFL-Owner einschalteten. Am weitesten ging dabei vermutlich 49ers-CEO Jed York, dessen Ex-Spieler Colin Kaepernick ja am Anfang dieses Konflikts gestanden war. York tweete folgendes zurück: "Die unsensiblen und beleidigenden Kommentare des Präsidenten widersprechen dem, für das unser Land steht. Unsere Spieler haben ihr Recht als US-Bürger ausgeübt, eine Diskussion anzuregen und was dafür zu tun, soziale Ungerechtigkeit anzuzeigen. Wir werden sie auch in Zukunft bei ihrem friedlichen Versuch unterstützten, Positives für unser Land und weltweit zu bewirken".

Ähnlich andere Owner: Robert Mara und Steve Tisch von den New York Giants standen York zur Seite: Die Kommentare des Präsidenten seien "unangemessen". Mark Murphy, der Präsident der Green Bay Packers schrieb, es sei "unglücklich, dass der Präsident seine gewaltige Plattform für spaltende und beleidigende Statements nütze". Stephen Ross von den Miami Dolphins: "Unser Land bracht jetzt eine einende Führungskraft und nicht noch mehr Konflikt". Terry und Kim Petula von den Buffalo Bills warfen Trump "Respektlosigkeit" vor.

Robert Kraft von den New England Patriots, einer der angesehensten Owner, schrieb, er sei von Trump "tief enttäuscht" und "stolz" auf seine Spieler, die positive Dinge bewirken wollten. Zygi und Mark Wolf von den Minnesota Vikings sagten, es sei die "Aufgabe eines Owners, eine Umgebung zu schaffen, die unterschiedliche Meinungen und Handlungen auf konstruktive Art unterstütze". Steve Biscotti von den Baltimore Ravens nannte die Proteste  "Demokratie in ihrer höchsten Form" - und um es nicht zu lang werden zu lassen: Auch die Owner der Oakland Raiders, der Detroit Lions und der Jacksonville Jaguars zogen inzwischen nach.

Interessant ist, dass sich auch Owner, die bislang Trump unterstützt hatten, in dieser Sache auf die andere Seite zu schlagen beginnen: Bob McNair von den Houston Texans sagte, Trumps Aktion sei "kontraproduktiv", Stan Kroenke von den LA Rams griff zwar den Präsidenten nicht an, betonte aber ausdrücklich das Recht seiner Spieler zu Protest. Ähnlich die Owner oder die Chairmen der Cleveland Browns, der Chicago Bears, der New York Jets und der Kansas City Chiefs.

Still blieb vor allem einer - Jerry Jones von den Cowboys, ein besonders überzeugter Trump-Verehrer, der seinen Spielern in der Vergangenheit ziemlich deutlich gemacht hatte, dass er sie stehen sehen will bei der Hymne.

Klar, dass auch die Spieler-Gewerkschaft NFLPA Trump kritisiert. Trumps Bemerkungen wurden auch von den Spielern an diesem Wochenende auf breiter Basis aufgegriffen - es knieten mehr Spieler als je zuvor - allein bei den New England Patriots waren es 17, während die anderen zwar standen, aber sich solidarisch mit ihren Teammates einhakten. Die Pittsburgh Steelers blieben bis auf einen Spieler, Left TackleVillanueva, demonstrativ im Tunnel von Soldier Field während der Hymne. Dieser stand alleine an der Sideline. Das wiederum führte dazu, das Vilanuevas Shirt in den folgenden 24 Stunden zum bestverkauften der NFL avanciert - offenbar wegen Trump-Unterstützern. QB Ben Roethlisberger erklärte tags drauf, er bedaure die Form des Protests, die er zusammen mit seinem Team gewählt habe.

Übrigens weitete sich der Protest über das Wochenende auf andere Sportarten aus, als die NBA-Franchise New Orleans Pelicans ebenfalls Enttäuschung über den Präsidenten ausdrückte. Und NBA-Superstar LeBron James reihte sich ein unter die Trump-Kritiker.

Trump ist bekanntlich keiner, der schnell klein beigibt. Aber soviel Gegenwind aus der US-Sportart Nummer 1 auf ein paar kurze Sätze hätte er vermutlich nicht erwartet.

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Anmerkung des Autors und Chefredakteurs, um weitere Diskussionen zu vereinfachen:

Wir sind uns bewusst, dass dieser Konflikt auch politisch ist. Wir haben nicht vergessen, dass wir politische Diskussionen aus dieser Community raushalten wollen. Dies zielt aber auf rein politische Diskussionen ohne direkten NFL-Hintergrund. Diese Diskussion aber betrifft die NFL sehr zentral und speziell auch die 49ers, aufgrund der frühen und offenen Äusserung von Jed York. Deshalb muss dieses Thema unserer Meinung nach hier sachlich und neutral dokumentiert werden.

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Nachtrag der Administration: der Austausch persönlicher politischer Ansichten ist in diesem Forum fehl am Platz; ich werde ein besonderes Augenmerk darauf legen.  Im 49ers FanZone Debate Club ist jedoch ausreichend Platz für solche Themen – jedes interessierte FanZone-Mitglied ist herzlich dazu eingeladen!

TheBeast

Dass die NFL da so geschlossen und eindeutig reagiert hat mich ehrlich gesagt dann doch sehr überrascht. Ich habe gestern ein Video von einem Interview mit Obama gesehen, auch so hätte man sich zu den Protesten äußern können. Bei Trump habe ich eher das Gefühl, dass er da ein reines Ablenkungsmanöver gestartet hat, weil ihm halt lieber ist, dass über die Proteste geredet wird als über sein erneutes Scheitern zur Reform von ACA ("Obamacare").

Jedenfalls bin ich in dem Zusammenhang wieder einmal froh, ein Niners-Fan zu sein, und nicht einer von den Cowboys.

***

Nachtrag: Sollte der Mittelteil dieses Postings zu weit ins Politische gehen kann ich den gerne entfernen, den ersten und letzten Satz würde ich allerdings gerne stehen lassen ;-).


snoopy

OwensOwensOwensOwensOwens!!!!CAUGHTIT!hecaughtithecaughtithecaughtit!!!

Le Yz

Ich hätte nie in meinem Leben gedacht, solche Worte von einem Präsidenten zu hören. Ich fand es toll von York dass er sich da sofort distanziert hat. Ich meine er war auch einer der ersten, wenn nicht der erste, der sich dazu geäussert hat. Find ich klasse!!!
Und wenn ich ehrlich bin fand ich auch die Worte von Goodell nicht deutlich genug. Einige Dinge die er macht bzw. entscheidet oder sagt sind mir sehr sehr suspekt! Da bleibt oft ein kleiner Beigeschmack. Aber ich glaube da bin ich nicht der einzige der so über ihn denkt.

igor

Ich bin übrigens auf einen interessanten Artikel auf CSNNE.com von vor einem Jahr gestoßen, wo etwas thematisiert wird, das mir so gar nicht bewußt war: offenbar erst seit 2009 ist es in der NFL gängige Praxis, daß die Spieler bei der Hymne überhaupt am Feld sind.  Davor war das nur für einzelne, ausgewählte Spiele der Fall.
Zitat
[...] nobody even realizes that – prior to 2009 – players being on the field for the national anthem wasn't even standard practice.
[...]
Players have been on the sidelines for then anthem prior to select games – Super Bowls, post 9/11 tributes, etc.[...]
Hier der Link zum vollen Artikel: NFL teams being on the field for anthem is a relatively new practice
Ask not what the community can do for you, ask what you can do for the community!
—Jurgen

Andy49ers

Ich finde es nur schade das jetzt ein großer Aufschrei kommt nach dem Trump sich so geäußert hat anstatt direkt CK zu unterstützen als er mit dem Protest angefangen hat.
NFL: 49ers
MLB: SF Giants
NBA: Dallas Mavericks
College: Notre Dame Figthing Irish
Bundesliga: Borussia Mönchengladbach

snoopy

Naja, schon ein Unterschied, ob ich und meine Spieler oder halt ein einziger QB (der in 31 von 32 Fällen nicht mal in meinem Team spielte) angegriffen werden.
Bei CK hat sich die Aufmerksamkeit auf eine Person konzentriert und auch Jed York wollte sich wohl damals alleine nicht die Finger verbrennen.
OwensOwensOwensOwensOwens!!!!CAUGHTIT!hecaughtithecaughtithecaughtit!!!

Andy49ers

Zitat von: snoopy am Mo, 25. Sep. ’17, 16:03
Naja, schon ein Unterschied, ob ich und meine Spieler oder halt ein einziger QB (der in 31 von 32 Fällen nicht mal in meinem Team spielte) angegriffen werden.
Bei CK hat sich die Aufmerksamkeit auf eine Person konzentriert und auch Jed York wollte sich wohl damals alleine nicht die Finger verbrennen.

Wenn Trump aber diese Äußerungen nicht gemacht hätte, dann würde alles beim alten bleiben und das ist halt schade, denn dann wären nicht so viele Proteste am Wochenende gewesen.
NFL: 49ers
MLB: SF Giants
NBA: Dallas Mavericks
College: Notre Dame Figthing Irish
Bundesliga: Borussia Mönchengladbach

sfHawk

Die Frage ist doch mittlerweile eine ganz andere. Es geht nicht mehr um Sachfragen, die Kaepernick mit seinem Protest adressieren wollte, sondern darum, dass der Präsident dazu aufruft, Leute alleine wegen ihrer Meinung zu verfolgen. Das muss eigentlich jeden Patrioten auf den Plan rufen, der an die uramerikanischen Werte glaubt. Man muss eine Meinung nicht teilen, um das Recht, sie zu äußern zu verteidigen. Und genau das sehen wir gerade, wenn man sich die Statements diverser Teams ansieht.

sf49er

Eigentlich wäre doch jetzt der Weg für Kaep ein neues Team zu finden frei, oder?

Bin gespannt, ob von den Crygirlz einer kniet heut Nacht.

Greg_Skittles

Zitat von: Ledian am Mo, 25. Sep. ’17, 14:53
Und wenn ich ehrlich bin fand ich auch die Worte von Goodell nicht deutlich genug. Einige Dinge die er macht bzw. entscheidet oder sagt sind mir sehr sehr suspekt! Da bleibt oft ein kleiner Beigeschmack. Aber ich glaube da bin ich nicht der einzige der so über ihn denkt.
Er ist der Sprecher/Vertreter aller Franchises, und da sich nicht alle Owner gegen die Aussagen von Trump geäußert haben, hat Goodell sich in seinem Statement nicht zu weit aus dem Fenster gelehnt.
Wir standen schon vor der Toilette und haben uns dennoch in die Hose gemacht.

Le Yz

Zitat von: Lars_wegas am Mo, 25. Sep. ’17, 17:40
Zitat von: Ledian am Mo, 25. Sep. ’17, 14:53
Und wenn ich ehrlich bin fand ich auch die Worte von Goodell nicht deutlich genug. Einige Dinge die er macht bzw. entscheidet oder sagt sind mir sehr sehr suspekt! Da bleibt oft ein kleiner Beigeschmack. Aber ich glaube da bin ich nicht der einzige der so über ihn denkt.
Er ist der Sprecher/Vertreter aller Franchises, und da sich nicht alle Owner gegen die Aussagen von Trump geäußert haben, hat Goodell sich in seinem Statement nicht zu weit aus dem Fenster gelehnt.

Gebe ich dir nur bedingt recht. Keiner hat das Recht,auch der Präsident nicht, diese Spieler als Hurens**** zu bezeichnen. Er hätte klar Stellung nehmen sollen. Wenn es einem owner nicht gepasst hätte..dem kann man dann eh nicht mehr helfen wenn die so einen Präsidenten unterstützen.

stig49

Zitat von: sfHawk am Mo, 25. Sep. ’17, 16:21
Die Frage ist doch mittlerweile eine ganz andere. Es geht nicht mehr um Sachfragen, die Kaepernick mit seinem Protest adressieren wollte, sondern darum, dass der Präsident dazu aufruft, Leute alleine wegen ihrer Meinung zu verfolgen. Das muss eigentlich jeden Patrioten auf den Plan rufen, der an die uramerikanischen Werte glaubt. Man muss eine Meinung nicht teilen, um das Recht, sie zu äußern zu verteidigen. Und genau das sehen wir gerade, wenn man sich die Statements diverser Teams ansieht.
Sehr richtig. Letztlich will er sehr konkret Menschen die Existenzgrundlage entziehen, weil sie etwas völlig legales tun, was ihm aber nicht passt. Ich glaube auch, die Mehrzahl der Owner stört das, weil das geheiligte Right of free speech ignorierend, eher grundsätzlich - um die Spieler selbst geht es nur am Rand.

stig49

Lese gerade noch: 17 (!) Spieler der Patriots knieten dieses Wochenende. Die anderen (darunter Brady) standen und hakten sich ein.

Fritzini

Es geht hier schon lange nicht mehr um die Sache die CK#7 mal angefangen hat sondern nur um das nicht respektieren der Hymne/Flagge
Wie es von vielen Amerikanern halt empfunden wird.
Die TV Zahlen sind, ebenso wie die Abozahlen bei direcTV, stark rückläufig.
Die NFL bekommt die Auswirkungen des Protest zu spüren.
Die Menschen in diesem Land wollen einfach nur Football schauen und in keine polit. Diskussionen verwickelt werden.
Sie wollen es nicht sehen wenn ihr heiligstes nicht respektiert wird.
Die Aufregung heute dreht sich in erster Linie darum was gestern in den Stadien vor den Spielen abgegangen ist als über das was Donald am Freitag Abend in Alabama von sich gegeben hat zu dem Thema.
Die einfachen Menschen finden es in Ordnung dass ihr Präsident die Spieler, die keinen Respekt zeigen im Umgang mit der Hymne, als Hurrensöhne bezeichnet hat.
Einzig Jerry Jones wird lobend erwähnt, sogar von Giants Fans und das will schon was heißen.
Weil er der einzige Owner war der ganz klar gesagt hat, wer von seinen Spielern bei der Hymne irgendwelche Faxen macht kann sofort packen.
Bin wirklich gespannt was die Cowboy's Spieler heute Abend anstellen, wenn ich wetten müsste würde ich sagen sie bleiben in der Kabine. Allerdings ist es bei den Prime Time Spielen vom Ablauf her um einiges komplizierter als die normalen Spiel am Sonntag um 1:00 oder 4:00 Uhr genau wie gestern auch beim SNF Spiel. Man darf wirklich gespannt sein.
"Sleep, Surf, Eat, Surf, Repeat"

Fritzini

Was auch immer wieder hoch kommt:
Tim Tebow wurde von der NFL angegangen weil er sich hinkniete zum beten, er wurde von der NFL aufgefordert es zu unterlassen und nicht seine Weltanschauung zum Spiel zu bringen.

Spieler die am Jahrestag des 11.September der gestorbenen Polizisten und Feuerwehrmänner gedenken wollen mit zB. besonderen Schuhen werden, wenn sie es tun, von der Liga bestraft oder vorher aufgefordert es zu unterlassen.

Heuchelei hin oder her, in einem Land in dem die Anzahl der Kirchgänger (tu mich schwer Gläubige zu schreiben) so hoch ist.
In einem Land wo die Erinnerungen an die Anschläge von 2001 so schmerzen.
In einem Land wo der Stolz auf die Nationalflagge/Hymne sind groß ist.
In diesem Land ist ein Präsident der die protestierenden als Hurrensöhne bezeichnet immer noch um einiges besser angesehen als die Protestierenden selbst, die Sache, der Protest selbst, gerät dabei komplett in den Hintergrund.

edit:
Kann man eigentlich irgendwo die Verkaufszahlen von Spielerjerseys nachschauen?
Das Trikot von Alejandro Villanueva dürfte dabei sein einen neuen Verkaufsrekord aufzustellen.
"Sleep, Surf, Eat, Surf, Repeat"

MaybeDavis

NFL Teams live: 49ers (2x London / 1x Indianapolis), Patriots, Buccaneers (2x), Dolphins, Giants, Jaguars, Broncos, Bears,  Colts,

"Can you SMEEEELLLL what the Niners are cookin'" George Kittle

stig49

Zitat von: Fritzini am Mo, 25. Sep. ’17, 19:09
Es geht hier schon lange nicht mehr um die Sache die CK#7 mal angefangen hat sondern nur um das nicht respektieren der Hymne/Flagge
Wie es von vielen Amerikanern halt empfunden wird.
Siehts Du, und genau da - mit diesen dämlichen, populistischen Unterstellungen - fängt der Nonsens an.

Warum unterstellt man Spielern, die auf einen Missstand hindeuten, der sich nicht wegdiskutieren lässt, dass sie ihre Flagge oder Hymne nicht respektieren? Viele davon haben wiederholt gesagt, dass sie das sehr wohl tun, ihnen geht es um etwas in ihren Augen Gutes für die USA (in meinen auch). Und es tut gut, dass viele Owner das ebenso sehen, obwohl sie - Miliardär halt - in der Mehrzahl wohl eher konservativ denken.

Duke

Zitat von: stig49 am Mo, 25. Sep. ’17, 21:21
Zitat von: Fritzini am Mo, 25. Sep. ’17, 19:09
Es geht hier schon lange nicht mehr um die Sache die CK#7 mal angefangen hat sondern nur um das nicht respektieren der Hymne/Flagge
Wie es von vielen Amerikanern halt empfunden wird.
Siehts Du, und genau da - mit diesen dämlichen, populistischen Unterstellungen - fängt der Nonsens an.

Warum unterstellt man Spielern, die auf einen Missstand hindeuten, der sich nicht wegdiskutieren lässt, dass sie ihre Flagge oder Hymne nicht respektieren? Viele davon haben wiederholt gesagt, dass sie das sehr wohl tun, ihnen geht es um etwas in ihren Augen Gutes für die USA (in meinen auch). Und es tut gut, dass viele Owner das ebenso sehen, obwohl sie - Miliardär halt - in der Mehrzahl wohl eher konservativ denken.
Wir reden hier doch über mehrfache Millionäre, richtig? Was machen Sie denn mit ihren ganzen Millionen? Schulen bauen? Armen Kinder einen College-Besuch bezahlen? Suppenküchen? Obdachlosenasyle?

Oder verprassen sie es doch lieber für dicke Autos, Schmuck und Häuser.

Diese Scheinheiligkeit und Heuchelei dieses angeblichen Protestes widert mich sowas von an.
Rattay is the only quarterback in NFL history to throw 3 consecutive passes all going for touchdowns (2007)

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