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In-Depth: Post-Game Drive Analyse - Der Schlüssel Drive vor dem Schlüssel Drive

Begonnen von frontmode, Mo, 16. Jan. ’12, 20:56

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frontmode

Auch wenn es am Ende nicht der Sieg bringende Drive war, so war vorletzte TD Drive doch der Schlüssel zum Erfolg - und gibt dabei noch Anlass für eine interessante Diskussion über das Clock-Management.


Nun zunächst zum Schlüssel-Spielzug des Schlüssel-Drives. Mit noch 3:14 auf der Uhr und Zweiter und 10 haben beide Teams noch jeweils 2 Auszeiten. Aufgrund des Rückstandes benötigen die 49ers eigentlich nur ein FG zum Sieg. ABER, lässt man zu viel Zeit auf der Uhr, würde ein FG der Saints das Spiel wieder kippen. Darüber hinaus war das Team in den letzten zwei Quartern nicht in der Lage, längere Drives zu produzieren. Das Laufspiel war keine Stütze, Crabtree hatte mehr Bälle fallen gelassen als gefangen. Durch die mangelnde Exekution der Plays und fragwürdiges Playcalling waren die 49ers oft nicht in der Lage, die Situation 3. und lang zu vermeiden und wurden dann vom Blitz überrannt.

Nach dem die 49ers über weite Strecken keine Antwort auf die extremen Blitz-Packages hatten, haben Roman und Harbaugh in diesem Play taktisch variiert.



Während Davis meist auf der TE Position stand, nimmt er hier die Position des X-Receivers ein. Crabtree ist der Y-Receiver, Williams im Slot. Dazu eine I-Formation zur Unterstützung der Protection. Ein 7-Mann Blitz würde so 1:1 aufgenommen werden können, darüber hinaus wären mindestens zwei der drei Receiver in Single-Coverage bzw. ein Deep-Safety könnte Hilfe bei tiefen Pässen geben. Im letzteren Fall wären alle drei Receiver zumindest auf kurzen und mittleren Routen in Single-Coverage. Im Vorfeld sieht man, dass Gore kurz mit Miller kommuniziert, vermutlich wird hier noch mal die Protection besprochen.



Pre-Snap Read. ROLB und Strong-Safety orientieren sich auf die rechte Seite. Die Saints haben tendentiell immer die etwas schwächere rechte Seite der O-Line überladen und konnten so oft an Davis vorbei kommen. Ohne einen Deep-Safety sieht Alex eine reine Man-to-Man Coverage, in der die beiden CBs Crabtree und Williams verteidigen, FS Jenkins ist für Davis verantwortlich. Alle drei stehen mit entsprechendem Abstand und verteidigen die First-Down-Linie. Die Saints stehen mit sechs Spielern an der LoS, die beiden verbleibenden LB verteidigen den Lauf durch die Mitte bzw. haben Containment auf der linken Seite. Für eine bessere Positionierung zum Blitz bewegt sich Miller pre Snap leicht nach rechts, eine von den 49ers in diesem Spiel sehr häufig eingesetzte Motion, vor allem beim Lauf.



Snap. Keiner der Defensive Backs verteidigt die ganz kurzen Routen, alle Receiver haben einen ungestörten Antritt. Die Backs beginnen relativ schnell die langen Routen zu verteidigen. Alle sechs Verteidiger an der LoS setzen zum Pass-Rush an, ohne Play-Action reagieren auch die beiden Linebacker sofort auf den Pass.



Entsprechend der überladenen rechten Seite unterstützen sowohl Gore als auch Miller Anthony Davis. Während Miller Inside Unterstützt und einen Schlüssel-Block gegen Cameron Jordan setzt, schützt Gore seinen QB gegen den über die Außenseite heranstürmenden Roman Harper. Diesen konnten die Saints zuvor meistens in Szene setzen, die Adjustments der 49ers hielten hier Alex im wahrsten Sinne des Wortes den Rücken frei. Insgesamt müssen Linie und Backs Alex Smith gegen acht Pass-Rusher verteidigen.



Jonathan Vilma wählt aufgrund der nicht vorhandenen Lücken in der Linie den längeren weg zwischen Davis und Gore, was Smith einen nicht zu unterschätzenden Zeitvorteil gibt. Auf der linken Seite halten Staley, Iupati, Goodwin, Snyder und Miller ihre Position gegen sechs Saints. Smith selber macht einen sehr schnellen 5-Step Drop und geht sofort auf seinen ersten Read, das 1:1 Duell zwischen Davis und Jenkins.



Smith legt den Ball - bevor Davis Jenkins überlaufen hat - hoch in die Luft für eine Fly-Route. Dies ist genau die Route, die in den letzten drei Spielen vermehrt zum Einsatz kam und auch die Route, welche Smith bisher am wenigsten beherrschte. Meine Vermutung ist, dass dieses Play gecallt wurde, da man mit einem 7-Mann Pass-Rush und einem Deep-Safety gerechnet hat. Bei der von den Saints gewählten Coverage bietet sich sonst in der Regel eher eine Post-Route an.



Aufgrund des Größen- und Geschwindigkeitsvorteil von Davis kann Smith den Ball jedoch nach innen werfen, so dass sich Davis für den Catch nicht links über die Schulter drehen muss. Dazu hat man so eine größere Chance, noch Yards nach dem Catch zu machen und die Außenlinie arbeitet nicht wie ein weiterer Verteidiger.



Ein 100%ig perfekt geworfener Ball fällt Davis so in die Hände, der trotz der engen Coverage einen sicheren Catch und 5 weitere Yards machen kann.

Ein Touchdown hier und die Saints hätten 3 Minuten, 2 Time-Out und die Two-Minute-Warning - genug Zeit, sogar für einen etwas länger dauernden Drive.




40 Sekunden, zwei Plays und eine Procedure Strafe (12 Men in the Huddle) später fanden sich die 49ers wieder mal in einer 3. und lang Situation wieder. Von diesem Spot wäre es ein 48 Yards Field-Goal. Normaler Weise kein Problem für David Akers, aber aus der Entfernung kann es schon mal schiefgehen. Darüber hinaus hätten die Saints zwei Minuten und vielleicht sogar ein Time-Out sowie die Two-Minute-Warning für einen spielentscheidenden Drive - für den ein Field-Goal reichen würde.






Ähnlich wie im ersten Play wird wieder die rechte Seite gegen über von Anthony Davis überladen. Die Defensive-Backs stehen wieder in Man-to-Man Coverage. Anders als im vorherigen Play stehen aber drei der vier Cornerbacks direkt an der LoS und könnten so Bump-and-Run spielen. Darüber hinaus spielen die Saints diesmal mit einem Deep-Safety, der die Post-Routen verteidigen soll. Die Coverage für Vernon Davis ist nicht direkt erkennbar. Die Entscheidung Gore als rechten Slot-Receiver aufzustellen dürfte die Verteidigung noch weiter nach rechts gezogen haben. Links von Alex Smith sind nur 3 Verteidiger positioniert. Der NT ist direkt über dem Center positioniert, was diesem Play sehr entgegen kommt, der Deep-Safety kann bis zum First-Down keinen Run-Support bieten. Der für diesen Spielzug aber entscheidende Punkt des Blocking-Schemas ist Kyle Williams auferlegt: den rechten End zumindest so zu hitten, dass er nicht den Spielzug im Backfield zunichte machen kann. Um hierfür in eine bessere Position zu kommen, bewegt er sich in der Motion leicht nach rechts und bleibt schon in einer Position stehen, die das Hitten erleichtert.





Mit dem Snap beginnt die kollektive Bewegung nach linke. Ausnahme ist Swain, der seinen Mann nach außen zieht und so direkt einen Sprint in Richtung des Plays verhindert. Vor allem deswegen, weil die 49ers ja bereits Play hatten, die als Lauf in die eine Richtung beginnen und dann der Pass quer über das Feld kommt. Die fünf anderen Verteidiger auf der rechten Seite sind schon mit dem Snap aus dem Play - zumindest was das First-Down angeht. Goodwin schiebt seinen Gegenspieler gerade zurück, Kyle Williams setzt zum Block gegen den End an, Staley bewegt sich bereits wie ein Fullback als Vorblocker für Smith und Crabtree hält seinen Block. Maßgeblich wird der Erfolg des Plays davon beeinflusst, dass der Gegenspieler von Williams, der offensichtlich blockt, nach innen reagiert.





Vor allem im zweiten Bild ist gut zu sehen, dass zwei drittel der Verteidiger keinen Einfluss mehr auf den Spielzug haben können. Das Blocking direkt vor Smith ist perfekt, Williams Hit hat den End aus dem Spiel genommen, das gleiche gilt für Crabtrees Verteidiger. Vilma hat einen schlechten Winkel, ist langsamer als Smith und noch nicht in der vollen Beschleunigung. Die drei Defensive Backs in Höhe der 25 Yard Linie sind zu weit weg, geblockt oder in die falsche Richtung unterwegs. Gore und Swain beschäftigen ihre Verteidiger, so dass auch von denen keine Gefahr mehr ausgeht.





Hier ist das volle Potential des Spielzugs sichtbar. Nur noch zwei Spieler können eingreifen, Turk McBride (90) und Safety Isa Abdul-Quddus (42). Smith Aufgabe ist es, McBride zu entkommen, Staley als Vorblocker ist für den Free-Saftey zuständig.







Beides funktioniert hervorragend! McBride hat zwar einen guten Winkel, ist aber viel zu langsam. Staley hat gegen den viel kleineren Safety natürlich keine Probleme.





Am Ende kann Alex zwar nicht joggen, da er doch von fünf Saints verfolgt wird, aber der gleich zu Beginn gelegte Grundstein des Spielzugs führte zu einem ungefährdeten Touchdown - allerdings mit 2:11 auf der Uhr und einem Time-Out für die Saints (die jetzt jedoch einen Touchdown benötigen).




Noch bevor der Jubel richtig begann, gab es schon Diskussionen zwischen unserem Radio Co-Host 49erChrisB und mir, ob nicht viel zu viel Zeit auf der verblieben Uhr ist. Ich erinnerte mich an ein Spiel zwischen Eagles und Cowboys, bei dem sich Brian Westbrook an der 1 Yard Linie hat fallen lassen, damit die Uhr nicht stehen bleibt. Es wäre First Down und wie gesagt, ein FG hätte zum Sieg gereicht.

Aber die Situation war im Endeffekt eine andere, da bei den Eagles die Uhr komplett runter gelaufen ist. Hier wäre das nicht der Fall gewesen. Folgend Optionen hätte es gegeben (ausgehend von einem optimalen Ausgang, sprich FG bzw. Touchdown und der Return nicht besser als der bisherige beste Return):

2:10 1.Down on NO 1 - Time-Out NO
2:10 1.Down on NO 1 - Kneel Down on NO 3
2:00 Two Minute Warning
2:00 2. Down - Kneel Down on NO 5
1:17 3. Down - Kneel Down on NO 7
0:34 Time-Out SF
0:34 Field Goal
0:29 Kick-Off
0:29 Touchback (oder zwischen 0:24 und 0:19 First Down wo auch immer)

2:10 1.Down on NO 1 - Time-Out NO
2:10 1.Down on NO 1 - Kneel Down on NO 3
2:00 Two Minute Warning
2:00 2. Down - Kneel Down on NO 5
1:17 Time-Out SF
1:12 3. Down - Touchdown
1:12 PAT
1:12 Touchback (oder zwischen 1:07 und 1:02 First Down wo auch immer)

Hätten die Saints zunächst die TMW genommen und dann das Time-Out, wären am Ende ca. 3 Sekunden weniger auf der Uhr gewesen.

Wenn ich das Play vorher so geplant hätte, würde ich vermutlich die erste Variante wählen. Eine knappe halbe Minute wäre vermutlich auch für die Saints ein wenig zu viel gewesen, aber daran denkt man im Spiel überhaupt nicht.

Aber man kann aus dem tatsächlichen Spielverlauf mehr ziehen, als wenn man hier durch abknien das Spiel zu Ende verwaltet hätte. So eine Leistung hätte keiner den 49ers zugetraut und alle Spieler werden davon profitieren und Selbstvertrauen tanken. Es wird die Giants zwingen, sich auf noch mehr Varianten einzustellen und das Publikum wird auch in scheinbar ausweglosen Situationen nicht das Vertrauen verlieren.

Aber wie wäre das Fazit gewesen, wenn das Spiel am Ende verloren gegangen wäre....
QuestFor32:
49ers, Cardinals, Rams, Seahawks, Buccaneers, Falcons, Panthers, Saints, Lions, Packers, Vikings, Cowboys, Giants, Broncos, Chargers, Chiefs, Raiders, Colts, Jaguars, Texans, Browns, Ravens, Dolphins, Jets, Patriots

MoRe99

"Fear can hold you prisoner. Hope can set you free." (Stephen King)

jerryrice80


Plummer50

Absolut geniale Analyse.  :worship:

Staley ist bei dem Run Play aber auch verdammt schnell für einen OLiner. Und der Block von Williams an einem DE? Respekt. Ein richtig starkes Play.

MoRe99

Für mich ist das Play ein weiteres Beispiel dafür, dass die Coaches in der Lage sind, Plays zu designen, die die Stärken der Spieler nutzen. Alex Smith ist nicht der totale Scrambler, aber er ist athletisch und schnell genug für so ein Play. Staley ist für einen LT sehr schnell und damit in der Lage, so weit weg von der LoS einen Block zu setzen. Und Kyle Williams hat offensichtlich die Fähigkeit, auch mal einen D-Liner zu blocken. Das passt einfach.  :)
"Fear can hold you prisoner. Hope can set you free." (Stephen King)

Cordovan

Erst wenn eine Mücke auf deinen Hoden landet, wirst du lernen Probleme ohne Gewalt zu lösen. - Konfuzius.


LeonJoe

Great Job, Martin!!

Bzgl Timemanagment:

Ich bin froh das Brees das BigPlay gesucht hat, zwischen den Scores. Was wäre gewesen sie hätten die knapp 4 min. nur auf Ball Kontrolle gespielt?? Ich hatte schon in unserer Gruppe den Wunsch geäußert , die Saints in die Endzone zu lassen. Damit wir noch genug Zeit auf der Uhr hätten für das Winning FG!!

greetz Frank

Diabolo

Jop... ujnd 2 Spielzüge später standen die Saints in der Endzone... hättest lieber wieder was von ner Interception reden sollen das hat besser funktioniert ;)
BREAKING NEWS: In Schenefeld fällt gerade eine Schaufel um.

LeonJoe

Zitat von: Diabolo am Mo, 16. Jan. ’12, 23:38
Jop... ujnd 2 Spielzüge später standen die Saints in der Endzone... hättest lieber wieder was von ner Interception reden sollen das hat besser funktioniert ;)

Stimmt Falko, von 3 Voraussagen sind 2 unmittelbar nach dem aussprechen eingetroffen. Wenn man jetzt noch das ausscheiden der Packers dazu zählt, eigentlich doch 3!!..;-)

Ich werd mal Lotto spielen am WE!!

greetz Frank

igor

Ask not what the community can do for you, ask what you can do for the community!
—Jurgen

zugschef

ich kann mcih nur wiederholen: in diesem fall wäre ein kneel an der 1 vermutlich verheerend gewesen. die saints haben genau 34 sekunden für den score gebraucht... und wer sagt überhaupt, dass man noch einen touchdown scoret und net ein fg kicken muss oder sogar noch einen turnover produziert?

ich bin wirklich nicht abgeneigt smith zu kritisieren, aber ihn hier in frage zu stellen, ist wirklich reines fanhirngewichse, wenn ihr mich versteht.^^

Duke

Zitat von: zugschef am Di, 17. Jan. ’12, 09:08

ich bin wirklich nicht abgeneigt smith zu kritisieren, aber ihn hier in frage zu stellen, ist wirklich reines fanhirngewichse, wenn ihr mich versteht.^^
aber wieso denn smith? wieso nicht die coaches?? ohne direkte anweisung rennt da jeder in die endzone.
Rattay is the only quarterback in NFL history to throw 3 consecutive passes all going for touchdowns (2007)

Jens

Da hast Du Dir aber eine Menge Arbeit gemacht, frontmode. Hervorragend, da kann man nur den Hut ziehen.
Ich könnte mir auch nicht vorstellen, daß einer da an ein kneeldown an der 1 gedacht hat. Es hat doch keiner damit gerechnet, daß das Play so gut funktioniert.

zugschef

Zitat von: Duke am Di, 17. Jan. ’12, 09:13
Zitat von: zugschef am Di, 17. Jan. ’12, 09:08
ich bin wirklich nicht abgeneigt smith zu kritisieren, aber ihn hier in frage zu stellen, ist wirklich reines fanhirngewichse, wenn ihr mich versteht.^^
aber wieso denn smith? wieso nicht die coaches?? ohne direkte anweisung rennt da jeder in die endzone.
jo oder die coaches... whatever. ich glaub halt nur, dass das play eigentlich lediglich darauf ausgelegt war ein first down zu holen, weswegen ich gar net darauf gekommen bin. jedenfalls war es richtig den touchdown zu machen.

NinersUlm

Klasse Analyse! Wow!

Aber bei diesem Play hat Joe Staley wirklich gezeigt wie schnell er ist.....ohne Ihn hätte es gar net funktioniert. Einfach der Hammer unsere Coaches. Setzten wirklich jeden so ein dass seine Stärken zum tragen kommen.
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten, alle Grammatikfehler stehen unter meinem Copyright, für Fehler bei der Zeichensetzung haftet meine Tastatur und jeder weitere Fehler ist beabsichtigt und dient nur zur allgemeinen Erheiterung!

zugschef

ahja, hier möchte ich auch anmerken, dass ich mighty impressed von staley war. er hat zwar einen der drei sacks zu verantworten (da sah er echt schlecht aus), aber das passiert schonmal. der block bei smiths touchdown run war dafür derartig genial, dass ich wirklich sagen muss, dass der gute bei mir jetz einiges gut hat, bevor ich ihn wieder kritisiere.

49erChrisB

Zitat von: zugschef am Di, 17. Jan. ’12, 09:18
Zitat von: Duke am Di, 17. Jan. ’12, 09:13
Zitat von: zugschef am Di, 17. Jan. ’12, 09:08
ich bin wirklich nicht abgeneigt smith zu kritisieren, aber ihn hier in frage zu stellen, ist wirklich reines fanhirngewichse, wenn ihr mich versteht.^^
aber wieso denn smith? wieso nicht die coaches?? ohne direkte anweisung rennt da jeder in die endzone.
jo oder die coaches... whatever. ich glaub halt nur, dass das play eigentlich lediglich darauf ausgelegt war ein first down zu holen, weswegen ich gar net darauf gekommen bin. jedenfalls war es richtig den touchdown zu machen.
Absolut richtig. Die Saints sind durch ihre Big Play Fähigkeiten einfach in der Lage aus fast jeder Situation zu scoren, das hat man ja auch in diesem Spiel erleben dürfen. Egal wieviel Zeit noch auf der Uhr gewesen wäre, es wäre noch eine Scoring Möglichkeit für die Saints da gewesen, ohne dass wir dann nochmal hätte antworten können.

Ich glaube im Übrigen, dass die Saints uns (und die Fähigkeiten unserer Offense) in den letzten 4 Min. total unterschätzt haben. Sonst hätten sie womöglich selbst versucht bei ihrem letzten Drive noch etwas Zeit von der Uhr zu nehmen. Die haben nie geglaubt, dass wir mit 1:30 auf der Uhr noch ein weites Mal zurück kommen können. Und auch das Playcalling in unserem letzten Drive (Blitz und Man-Coverage gegen Vernon Davis) zeugt von wenig Respekt, fast schon Arroganz gegenüber unserer Offense.

jeffgarcia


kicker

  :sob:
Mensch Martin. Musst du mir denn auf so brutale Art klarmachen, dass ich keine Ahnung vom Football habe?
So hättte ich den Spielzug nie erklären können. Hut ab.
:worship:
Und bitte mehr davon, auch wenn es wahrscheinlich sehr viel Arbeit macht.

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