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In-Depth: Johnson: Ausführung, nicht Plan, ist zu kritisieren

Begonnen von IamNINER, Di, 23. Nov. ’10, 12:51

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IamNINER

Eine Woche nach Troy Smiths 356 Yards waren die Tampa Bay Buccaneers darauf aus den 49ers ihr tiefes Passspiel zu vereiteln. Und hatten Erfolg. Auch auf Frank Gore hatte man sich beim Team aus Florida gut eingestellt und stoppte so das Laufspiel der 49ers.

Wie kam es dazu?

OC Mike Johnson: "Das ist eine gute Frage - eine wirklich gute Frage. Ich habe mir erhofft, dass wir besser laufen können. Das hätte uns tiefe Pässe ermöglicht."

Die 49ers Offense erreichte lediglich 189 Yards in der 21-0 Niederlage gegen die Buccaneers. Es war die erste Zu-Null-Niederlage seit 1977. Der Punt von der 33 YD Linie der Buccaneers war im gesamten Spiel die beste Feldposition.

Die Buccaneers starteten mit lediglich acht Sacks in neun Spielen in die Partie. Smith wurde sechs Mal gesackt.

Der Tag nach dem Spiel war "mea culpa"-Tag.

Zunächst übernahm Singletary für alles schlechte die Verantwortung. Troy Smith übernahm die Verantwortung für alle Sacks. (Johnson sagte Smith hätte sicher drei Sacks vermeiden können). Schliesslich übernahm Mike Johnson die Verantwortung für die schlechte Execution der Offense.

Johnson: "Tampa hat nicht viel gemacht, das wir nicht beim Filmstudium gesehen hätten und auf das wir uns nicht vorbereitet hätten. Vielleicht haben sie einen Blitz aus Woche drei in Woche zehn gecallt. Wir spielten vier oder fünf Spiele schlecht. Aber das war alles aus dem gleichen Schema. Man geht ins Camp und arbeitet am Kern der Offense und in der Saison macht man dann halt Anpassungen."

Es ist anzunehmen, dass andere Teams die Tampa Taktik kopieren werden. Mike Johnson glaubt jedoch, dass dies nicht die Mustertaktik ist mit der die 49ers wirklich gestoppt werden.

Johnson: "Wir haben schlecht gespielt. Sie haben eigentlich nichts gemacht ausser uns die tiefen Pässe wegzunehmen. Am Ende des Tages müssen wir halt wieder Run-Blocken, Pässe fangen, Pässe werfen und uns auf die kleinen Detials jedes Plays fokussieren. Das Team, welches seine Plays besser ausführt, gewinnt auch das Spiel. Letzte Woche waren die Rams nicht ganz so gut in der Offense und wir haben gewonnen. Am Sonntag haben wir schlecht gespielt. Das geht auf meine Kappe. Aber wir werden das verbessern."

Die 49ers haben einige neue Dinge in die Offense miteinbezogen, wie das 4-WR-Set ohne RB. Johnson ist überzeugt, dass die 49ers einen guten Plan hatten für das Spiel.

Smith kompletierte 17 Pässe gegen die Rams und 16 gegen die Buccaneers. Der Unterschied liegt in den Yards pro Pass: Gegen die Rams 20.9 Yards und gegen die Buccaneers nur 9.3. Johnson sieht das Problem im Rungame. Troy Smith ist gut bei Play Action Pässen und dafür brauchen die 49ers Positives vom Laufspiel.

Johnson: "Wir hatten zwei oder drei tiefe Pässe - ich glaube es waren drei - in der ersten Halbzeit, die nicht funktionierten. Sie gaben uns diese Würfe nicht."

Quelle: Matt Maiocco (csnbayarea.com, 22.11.2010)
2017 1st Rd get Myles Garrett, trade for Christian McCaffrey Sign Kyle and John and let them do their thing...

MyQuestFor32: 49ers, Lions, Patriots, Eagles, Seahawks, Rams, Jets, Raiders, Panthers, Cardinals, Broncos, Jaguars, Packers, Chargers, Titans

Norton51

Manchmal frage ich mich, ob sie nicht alle viel zu viel Film schauen... ::)

Vielleicht sollten Sie mal öfter was aus Überzeugung, eigener Stärke, Intuition heraus tun, als immer nur Standbilder anzuschauen.

Sanfranolli

Johnson muss halt lernen seinen Gameplan dem Spielverlauf anzupassen.Er ist Rookie,glaube ihm fehlt noch ein bisschen Fingerspitzengefühl und Erfahrung.
Auch wenn die Welt zusammenbricht, verlier nie das Lächeln in deinem Gesicht!

London 2010 und 2013 - Ich war dabei!!!

Che_Smith

Zitat von:  link=topic=5442.msg123678#msg123678 date=
Johnson muss halt lernen seinen Gameplan dem Spielverlauf anzupassen.Er ist Rookie,glaube ihm fehlt noch ein bisschen Fingerspitzengefühl und Erfahrung.

Das haben auch alle bei Sing gedacht! Ich war für ihn als HC und für Johnson als OC, aaaaaber mittlerweile gehen mir die "der ist Rookie, der braucht Zeit-Vertröstungen" auf die Nerven.
Ich will ab der nächsten Saison keine Rookie-Experimente im Coaching Staff!! Sonst warten wir noch Jahre auf die nächsten Playoffs!
Nicht das Erzählte reicht, sondern das Erreichte zählt!

Duke

ich will mal nen oc, der in einem spiel auch strikt die richtung wechseln kann, wenn der gegner zu gut auf das bewährte eingestellt ist. sowas muss doch möglich sein.
Rattay is the only quarterback in NFL history to throw 3 consecutive passes all going for touchdowns (2007)

Darkside

Zitat von: Duke am Di, 23. Nov. ’10, 16:53
ich will mal nen oc, der in einem spiel auch strikt die richtung wechseln kann, wenn der gegner zu gut auf das bewährte eingestellt ist. sowas muss doch möglich sein.

100% agree! Auf diesem Level halte ich das für Pflicht. Das dies mal mehr oder weniger gut gelingt bzw. umgesetzt werden kann ist klar. Nur, bei uns sieht man noch nichtmal den Ansatz dass man es versuchen würde :(
once more - A new beginning...

Zacharry

Zitat von: Duke am Di, 23. Nov. ’10, 16:53
ich will mal nen oc, der in einem spiel auch strikt die richtung wechseln kann, wenn der gegner zu gut auf das bewährte eingestellt ist. sowas muss doch möglich sein.

genau sowas macht einen guten OC aus. nichts anderes. in dieser liga kennen sich alle teams, sie kennen die verletzungen der gegenspieler, ihre stärken, ihre schwächen, man kann jede menge filmmaterial bekommen. einen gameplan mit diesen hilfsmitteln zu erstellen traue ich vielen der mir hier vom board bekannten footballfans zu. die kunst ist es zu reagieren wenn man mit dem gameplan eben daneben lag oder die gegnerischen coaches etwas spezielles tun worauf man nicht vorbereitet war. anpassungen, umstellungen, die fähigkeiten der spieler nutzen. all das passiert bei uns doch überhaupt nicht. bei uns müssen die gegner noch nicht mal das besagte spezielle tun. reicht vollkommen aus wenn man die ligabekannten schwächen der 49ers ausnutzt und seinen stiefel runterspielt. dazu kommt, das wir unsere schwächen ja auch nicht abgestellt bekommen oder wenigstens so spielen, das diese weniger ausschlaggebend sind. nicht die bohne, wir spielen das ganze spiel über den selben quatsch, egal was der gegner tut.

zach

stig49

Mir ist bis heute nicht wirklich klar, warum das offensichtlich so schwer ist, die Grundausrichtung zu ändern, wenn es nicht funktioniert. Auch Johnson hat damit ja offenkundig seine Probleme, und mit ihm die 49ers.

Vermutlich ist man als unerfahrener OC noch zu sehr darauf konzentriert, rechtzeitig das passende neue Play rauszusuchen und anzusagen. Und hat zuwenig Zeit dafür, zu sehen und zu überlegen, was der Gegner zuletzt gemacht hat und warum. Aber dafür müsste ein OC doch andererseits einen Analysten an der Seite haben, der ihn über Anpassungen der gegnerischen Defense brieft.

IamNINER

Zitat von: stig49 am Di, 23. Nov. ’10, 18:46
Mir ist bis heute nicht wirklich klar, warum das offensichtlich so schwer ist, die Grundausrichtung zu ändern, wenn es nicht funktioniert. Auch Johnson hat damit ja offenkundig seine Probleme, und mit ihm die 49ers.

Vermutlich ist man als unerfahrener OC noch zu sehr darauf konzentriert, rechtzeitig das passende neue Play rauszusuchen und anzusagen. Und hat zuwenig Zeit dafür, zu sehen und zu überlegen, was der Gegner zuletzt gemacht hat und warum. Aber dafür müsste ein OC doch andererseits einen Analysten an der Seite haben, der ihn über Anpassungen der gegnerischen Defense brieft.

und irgendwann ist ja auch die eigene Defense auf dem Feld... da sollte man auch die Zeit nutzen können.
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Zacharry

Zitat von: stig49 am Di, 23. Nov. ’10, 18:46
Mir ist bis heute nicht wirklich klar, warum das offensichtlich so schwer ist, die Grundausrichtung zu ändern, wenn es nicht funktioniert. Auch Johnson hat damit ja offenkundig seine Probleme, und mit ihm die 49ers.

Vermutlich ist man als unerfahrener OC noch zu sehr darauf konzentriert, rechtzeitig das passende neue Play rauszusuchen und anzusagen. Und hat zuwenig Zeit dafür, zu sehen und zu überlegen, was der Gegner zuletzt gemacht hat und warum. Aber dafür müsste ein OC doch andererseits einen Analysten an der Seite haben, der ihn über Anpassungen der gegnerischen Defense brieft.

das halte ich für sehr weit neben der realität. wenn ich sehe das des gegners D schema XY spielt, dann muss ich als NFL OC sofort 4 oder 5 Spielzüge aus meinem Spielbuch zaubern können um diesem schema begegnen zu können. stellt der gegner um und ich lese den gegner (das sollte ich von einem OC mit ausreichend spys auf der tribüne erwarten können)muss ich ebenfalls sofort die passenden spielzüge auf der hand haben. das dies am anfang eines spiels nicht immer leicht ist, liegt in der natur der sache. aber im laufe des spiels muss ich das als OC lesen können und mein team darauf einstellen. genau durch diese vorgehensweise werden die 49ers ständig besiegt, wobei wie bereits gesagt, bei den 49ers nicht viel nötig ist um sie vollkommen aus dem ruder zu kriegen.

zach

Duke

@stig
das ist für meine begriffe der fanatisch konservative ansatz vieler ami-coaches. was nicht tausendmal geübt und einstudiert wurde, wird im ernstfall nicht gezockt, auch wenn es im training zehnmal in folge geklappt hat. so richtige gambler gibt es unter den coaches wenige, und schon gar nicht bei uns. sieht man ja auch bei andrus, dass er den 51-yarder nicht versuchen durfte...

p.s. wir haben bei den falken mal nach 2x single back (jedesmal incomplete) das first down aus der alten packers-t-formation mit blocking-te und pulling guard geschafft :D
Rattay is the only quarterback in NFL history to throw 3 consecutive passes all going for touchdowns (2007)

Epi

Zitat von: Zacharry am Di, 23. Nov. ’10, 18:08
Zitat von: Duke am Di, 23. Nov. ’10, 16:53
ich will mal nen oc, der in einem spiel auch strikt die richtung wechseln kann, wenn der gegner zu gut auf das bewährte eingestellt ist. sowas muss doch möglich sein.

genau sowas macht einen guten OC aus. nichts anderes. in dieser liga kennen sich alle teams, sie kennen die verletzungen der gegenspieler, ihre stärken, ihre schwächen, man kann jede menge filmmaterial bekommen. einen gameplan mit diesen hilfsmitteln zu erstellen traue ich vielen der mir hier vom board bekannten footballfans zu. die kunst ist es zu reagieren wenn man mit dem gameplan eben daneben lag oder die gegnerischen coaches etwas spezielles tun worauf man nicht vorbereitet war. anpassungen, umstellungen, die fähigkeiten der spieler nutzen. all das passiert bei uns doch überhaupt nicht. bei uns müssen die gegner noch nicht mal das besagte spezielle tun. reicht vollkommen aus wenn man die ligabekannten schwächen der 49ers ausnutzt und seinen stiefel runterspielt. dazu kommt, das wir unsere schwächen ja auch nicht abgestellt bekommen oder wenigstens so spielen, das diese weniger ausschlaggebend sind. nicht die bohne, wir spielen das ganze spiel über den selben quatsch, egal was der gegner tut.

zach

Kann ich nur unterschreiben!!! Wir reagieren ja noch nicht mal, geschweige denn von agieren. Ich sehe schon einiges Potential in Johnson aber frage mich auch ob wir hier die Zeit haben um alle Auszubilden. Das ist die NFL und da darf man schon mal was erwarten dürfen und nicht immer den Schnuller als Entschuldigung gelten machen. Auf der anderen Seite stellt sich die Frage wie weit Sing Johnson wirklich machen lässt!) Hm?

jerryrice80

Zitat von: Zacharry am Di, 23. Nov. ’10, 19:09
wenn ich sehe das des gegners D schema XY spielt, dann muss ich als NFL OC sofort 4 oder 5 Spielzüge aus meinem Spielbuch zaubern können um diesem schema begegnen zu können. stellt der gegner um und ich lese den gegner (das sollte ich von einem OC mit ausreichend spys auf der tribüne erwarten können)muss ich ebenfalls sofort die passenden spielzüge auf der hand haben.
zach
:help:
Versteh' ich da was falsch ?
Sollte es nicht so sein, daß ich mit meiner O der D Rätsel aufgebe ! Und die müssen dann darauf reagieren !
Was anderes sind natürlich Anpassungen die der QB direkt an der line vornimmt, wenn er etwas sieht, was er ausnützen kann oder wo er etwas verhindern muß/will.

stig49

Zitat von: Zacharry am Di, 23. Nov. ’10, 19:09
Zitat von: stig49 am Di, 23. Nov. ’10, 18:46
Mir ist bis heute nicht wirklich klar, warum das offensichtlich so schwer ist, die Grundausrichtung zu ändern, wenn es nicht funktioniert. Auch Johnson hat damit ja offenkundig seine Probleme, und mit ihm die 49ers.

Vermutlich ist man als unerfahrener OC noch zu sehr darauf konzentriert, rechtzeitig das passende neue Play rauszusuchen und anzusagen. Und hat zuwenig Zeit dafür, zu sehen und zu überlegen, was der Gegner zuletzt gemacht hat und warum. Aber dafür müsste ein OC doch andererseits einen Analysten an der Seite haben, der ihn über Anpassungen der gegnerischen Defense brieft.

das halte ich für sehr weit neben der realität. wenn ich sehe das des gegners D schema XY spielt, dann muss ich als NFL OC sofort 4 oder 5 Spielzüge aus meinem Spielbuch zaubern können um diesem schema begegnen zu können. stellt der gegner um und ich lese den gegner (das sollte ich von einem OC mit ausreichend spys auf der tribüne erwarten können)muss ich ebenfalls sofort die passenden spielzüge auf der hand haben. das dies am anfang eines spiels nicht immer leicht ist, liegt in der natur der sache. aber im laufe des spiels muss ich das als OC lesen können und mein team darauf einstellen. genau durch diese vorgehensweise werden die 49ers ständig besiegt, wobei wie bereits gesagt, bei den 49ers nicht viel nötig ist um sie vollkommen aus dem ruder zu kriegen.

zach
Was meinst Du jetzt genau mit "sehr weit neben der Realität"? Ich sehe es ja genauso wie Du - aber es muss irgendwo sehr schwierig sein, sonst würden sich die OCs der 49ers ja nicht so schwer tun, das Team auf Anpassungen des Gegners einzustellen oder ihn von vorneherein vor Rätsel zu stellen (so wie am Ende gegen die Broncos). Und sonst würden viele Koordinatoren nicht so lange brauchen, um wirklich gut zu werden, und andere schaffen es überhaupt nicht.

Zacharry

Zitat von: jerryrice80 am Di, 23. Nov. ’10, 19:37
Zitat von: Zacharry am Di, 23. Nov. ’10, 19:09
wenn ich sehe das des gegners D schema XY spielt, dann muss ich als NFL OC sofort 4 oder 5 Spielzüge aus meinem Spielbuch zaubern können um diesem schema begegnen zu können. stellt der gegner um und ich lese den gegner (das sollte ich von einem OC mit ausreichend spys auf der tribüne erwarten können)muss ich ebenfalls sofort die passenden spielzüge auf der hand haben.
zach
:help:
Versteh' ich da was falsch ?
Sollte es nicht so sein, daß ich mit meiner O der D Rätsel aufgebe ! Und die müssen dann darauf reagieren !
Was anderes sind natürlich Anpassungen die der QB direkt an der line vornimmt, wenn er etwas sieht, was er ausnützen kann oder wo er etwas verhindern muß/will.

ja, das ist der idealfall  ;D. ich rede aber von 2010er 49ers  ::) . in unserem fall passt sich der gegner extrem schnell an unser spiel an, oftmals kommt es einem so vor als wüßten die verteidiger was kommt, geht uns als fans im live thread ja auch so. somit ist es die aufgabe des OC's, die Verteidiger erneut auszuspielen, indem die verteidigung gelesen wird und entsprechende spielzüge gecallt werden, welche die D des gegners für ihr spiel bestraft. machen wir blos nie.

zach

Zacharry

@ stig

ich meine damit das ein OC kaum zeit damit verbringt ein play zu suchen, als viel mehr aus verschiedenen varianten, welche sich am gameplan, anpassung an den gegner und offensichtliche schwächen des gegners orientieren. ein OC, der im spielbuch nach hilfe "sucht" ist entweder vollständig ratlos, oder hat nicht aufgepasst. in wie weit hier verschiedene HC's reinreden, lasse ich mal außen vor. es kommt natürlich auch immer auf das talent des teams an. das sollte bei den 49ers aber eigentlich kein problem sein. außerdem spielt man ja als coach auch immer gegen den jeweils gegnerischen coach. da wird sich die spreu nochmal vom weizen trennen.

zach

jerryrice80

@zach:

Achso, wenn Du von den heurigen 49ers sprichst, dann ist leider alles klar !  :-\
Das Problem ist, daß wir viel zu eindimensional spielen. So wie Du schon sagtest, wenn sogar wir wissen, was kommt, was kann dann erst ein DC alles daraus lesen.
Dafür kann im Endeffekt nur der HC verantwortlich sein, denn der sollte die Richtung vorgeben.
Was ich mich nun frage, hat Sing nach den beiden Siegen wirklich unseren OC zurückgepfiffen ? Wie dämlich wäre das denn ?

stig49

Zitat von:  link=topic=5442.msg123706#msg123706 date=
@ stig

ich meine damit das ein OC kaum zeit damit verbringt ein play zu suchen, als viel mehr aus verschiedenen varianten, welche sich am gameplan, anpassung an den gegner und offensichtliche schwächen des gegners orientieren. ein OC, der im spielbuch nach hilfe "sucht" ist entweder vollständig ratlos, oder hat nicht aufgepasst. in wie weit hier verschiedene HC's reinreden, lasse ich mal außen vor. es kommt natürlich auch immer auf das talent des teams an. das sollte bei den 49ers aber eigentlich kein problem sein. außerdem spielt man ja als coach auch immer gegen den jeweils gegnerischen coach. da wird sich die spreu nochmal vom weizen trennen.

zach

Er sucht vielleicht nicht nach dem Spielzug selbst, aber er muss die Entscheidung treffen, und kann er in all dem Stress den Code auswendig, den er dem QB oder seinem Assistenten übermittelt (siehe Raye)? Und das bitte fehlerfrei? Und hat der Headcoach vielleicht noch was reinzureden?

Ich bin ja nie in einer Booth gesessen, aber das scheint mir so einiger Stress zu sein und die Playclock ist schnell unten. Ob ich da, gerade als Neuling, nebenher noch lässig und stimmig die Adaptions des Gegners analysiere - ich weiss es nicht. Gerade das war deshalb ja meine Frage...

wizard49er

Zitat von: Darkside am Di, 23. Nov. ’10, 17:46
Zitat von: Duke am Di, 23. Nov. ’10, 16:53
ich will mal nen oc, der in einem spiel auch strikt die richtung wechseln kann, wenn der gegner zu gut auf das bewährte eingestellt ist. sowas muss doch möglich sein.

100% agree! Auf diesem Level halte ich das für Pflicht. Das dies mal mehr oder weniger gut gelingt bzw. umgesetzt werden kann ist klar. Nur, bei uns sieht man noch nichtmal den Ansatz dass man es versuchen würde :(

Genau, man muss doch flexibel sein und sich während des Games noch auf die Spielweise des Gegners neu einstellen können!
Mann muss reagieren und agieren können  8)
1 x Dynasty League Champion - 3 x Vize Champion
2 x Keeper League Champion - 2 x Vize Champion - 1 x Bronze
4 x Casual Keeper League Champion - 1 x Bronze
1 x Fantasy League 1 Champion - 1 x Vize Champion
2 x Fantasy League 2 Champion
1 x Fantasy League 3 Champion

MaybeDavis

Zitat von: stig49 am Mi, 24. Nov. ’10, 03:22
Zitat von:  link=topic=5442.msg123706#msg123706 date=
@ stig

ich meine damit das ein OC kaum zeit damit verbringt ein play zu suchen, als viel mehr aus verschiedenen varianten, welche sich am gameplan, anpassung an den gegner und offensichtliche schwächen des gegners orientieren. ein OC, der im spielbuch nach hilfe "sucht" ist entweder vollständig ratlos, oder hat nicht aufgepasst. in wie weit hier verschiedene HC's reinreden, lasse ich mal außen vor. es kommt natürlich auch immer auf das talent des teams an. das sollte bei den 49ers aber eigentlich kein problem sein. außerdem spielt man ja als coach auch immer gegen den jeweils gegnerischen coach. da wird sich die spreu nochmal vom weizen trennen.

zach

Er sucht vielleicht nicht nach dem Spielzug selbst, aber er muss die Entscheidung treffen, und kann er in all dem Stress den Code auswendig, den er dem QB oder seinem Assistenten übermittelt (siehe Raye)? Und das bitte fehlerfrei? Und hat der Headcoach vielleicht noch was reinzureden?

Ich bin ja nie in einer Booth gesessen, aber das scheint mir so einiger Stress zu sein und die Playclock ist schnell unten. Ob ich da, gerade als Neuling, nebenher noch lässig und stimmig die Adaptions des Gegners analysiere - ich weiss es nicht. Gerade das war deshalb ja meine Frage...
Spontane Adjustments aus dem Spiel heraus sind natürlich nicht einfach, erst recht für einen Neuling wie MJ.
Das Problem ist aber das wir meistens ohne irgendwelche Anpassungen aus der Halftime kommen und das kann nunmal nicht sein!
NFL Teams live: 49ers (2x London / 1x Indianapolis), Patriots, Buccaneers (2x), Dolphins, Giants, Jaguars, Broncos, Bears,  Colts,

"Can you SMEEEELLLL what the Niners are cookin'" George Kittle

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