Autor Thema: Free-Agent-Signings: Warum die 49ers clever verhandelt haben  (Gelesen 3963 mal)

Offline stig49

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Die 49ers sind bei ihren wichtigsten Verpflichtungen dieser Offseason ein gewisses Risiko eingegangen. Cornerback Jason Verett hat schwere Verletzungen hinter sich; Linebacker Kwon Alexander erholt sich noch von einem Kreuzbandriss. Dazu die Verlängerung des so oft verletzten Jimmie Ward. Und mit Tevin Coleman gibt man Geld aus für den vierten Running Back mit Starter Potenzial. Auch WR Jordan Matthews war viel verletzt. Bleibt noch Dee Ford, der 87,5  Millionen Dollar über fünf Jahre kostet, und dabei als Pass Rusher super ist, nicht aber als Run Defender (das legt Grant Cohn übrigens sehr schön anhand von Game-Videos dar, und zwar hier).

Aber auf der anderen Seite haben die Deals auch eine Menge Potenzial: Sowohl Verrett als auch Alexander wären auf der Stelle Starter, die das Team besser machten, wenn sie wieder fit werden. Verrett als Right-CB wäre die perfekte Ergänzung für Richard Sherman auf Left-CB. Sherman hatte die Verpflichtung ja auch schnell gelobt, als er „Der weiss, wie man spielt“ twitterte. Ward bleibt ein Favorit der Coaches mit besten Chancen, der Starting Free Safety zu sein.

Noch mehr Upside bekommen diese Verpflichtungen, wenn man sich die Verträge genauer ansieht: Verrett mit 3,6 Millionen und Ward mit 4,5 Millionen sind beide mit bezahlbaren Ein-Jahres-Verträgen verpflichtet. Wenn sie nicht einschlagen, tut es dem Team finanziell nicht gross weh.

Und die Verträge für Kwon Alexander und Dee Ford listet ESPN-Experte Dan Graziano jetzt als zwei der drei Deals auf, die er als am günstigsten für die Teams einschätzt.

Garziano argumentiert, dass Alexanders Vertrag tatsächlich eher ein Ein-Jahres-Vertrag über 15 Millionen Dollar ist. Auf die kommt er über Signing Bonus, Salary und Roster Boni.
Die 11,25 Millionen garantiertes Gehalt für 2020 werden erst zum 1. April 2020 garantiert - das bedeutet, dass die 49ers zu Beginn der Free Agent-Zeit 2020 noch freie Hand haben und sich von Alexander trennen könnten, wenn er nicht einschlägt. Nur bei Verletzung ist sein Gehalt wirklich garantiert - das ist das Risiko der 49ers.

Ebenso ist es bei Dee Ford: Sein Deal garantiert ihm tatsächlich nur ein Jahr und 19,75 Millionen, nach anderen Quellen 20.5 Millionen. Alles weitere tritt bei ihm ebenfalls erst zum 1. April nächsten Jahres in Kraft. Auch hier: Garantie nur bei Verletzung.  Und falls die Niners Ford nächstes Jahr entlassen sollten, wäre auch der Cap-Hit mit 6,4 Millionen an Dead Money akzeptabel.

Hier kommen die Running Backs ins Spiel: Auch die Verträge von Tevin Coleman und Jerick McKinnon bekommen ihre volle Garantie jeweils erst zum 1. April. Das bedeutet, falls die Niners auf Coleman setzen wollen oder falls McKinnons Heilung doch einen Rückschlag bekommt, könnten sie McKinnon jetzt noch cutten und müssten ihm über die 11,7 Millionen Dollar, hinaus die sie ihm schon bezahlt haben, keinen Penny mehr geben. Oder man hält es nächstes Jahr andersrum - die 49ers haben Spielraum. Und das lässt nebenbei auch Cornerback Richard Shermans vielkritisierten Vertrag besser aussehen, den dieser ohne Agent ausgehandelt hatte. Denn die Neuen stehen - mit Agent, der sie etwas kostet - nicht gross besser da als Sherman.

Ebenfalls gut für die 49ers. Auch nach diesen Verpflichtungen sind sie immer noch das Team mit dem dritthöchsten Cap-Space in der NFL. Over the Cap berechnet - die Rookie-Verträge schon mit reinprojiziert - einen Cap Space von rund 34 Millionen Dollar.

Quellen: Dan Garziano, ESPN; Matt Maiocco, CSN BayArea; Over the Cap; Sportrac.com




« Letzte Änderung: 19. Mär. 19, 13:16 von stig49 »

Offline Ledian

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Re: Analyse der wichtigsten Free-Agent Signings der 49ers
« Antwort #1 am: 19. Mär. 19, 13:09 »
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Jimmie Ward bricht sich beim Unterschreiben seines neuen Vertrags mehrfach seinen Arm und fällt das ganze Jahr aus.

Offline MoRe99

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Re: Analyse der wichtigsten Free-Agent Signings der 49ers
« Antwort #2 am: 19. Mär. 19, 13:10 »
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Jimmie Ward bricht sich beim Unterschreiben seines neuen Vertrags mehrfach seinen Arm und fällt das ganze Jahr aus.

Mit sowas scherzt man nicht! :nono:  Da ist die Wahrscheinlichkeit zu hoch, dass das tatsächlich passiert!  :eek:  ;)
(M)Ein Blog zu den Rhein-Neckar Löwen
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Offline stig49

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Re: Analyse der wichtigsten Free-Agent Signings der 49ers
« Antwort #3 am: 19. Mär. 19, 13:14 »
+++BREAKING-NEWS+++
Jimmie Ward bricht sich beim Unterschreiben seines neuen Vertrags mehrfach seinen Arm und fällt das ganze Jahr aus.

Mit sowas scherzt man nicht! :nono:  Da ist die Wahrscheinlichkeit zu hoch, dass das tatsächlich passiert!  :eek:  ;)
Solang es vor dem 1. April passiert ;)

Offline jetto

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Re: Free-Agent-Signings: Warum die 49ers clever verhandelt haben
« Antwort #4 am: 19. Mär. 19, 14:00 »
Andy Benoit von Sports Ilustrated hat übrigens die Verpflichtung von Coleman als besten Deal der diesjährigen FA bezeichnet:
-Sehr team friendly Vertrag
-Scheme Fit dass es schon fast kitschig ist


Offline vorschi

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Re: Free-Agent-Signings: Warum die 49ers clever verhandelt haben
« Antwort #5 am: 19. Mär. 19, 14:35 »
Zu Alexander: Was ist denn an einem 1-Jahresvertrag um 15 Mio$ für einen Offball-Linebacker, der von einer ACL-Verletzung zurückkommt, bitte günstig? Und die Wahrscheinlichkeit, dass man ihn wirklich nach nur einem Jahr entlässt, etwa weil er schlecht gespielt hat, geht wohl gegen 0%.
Ich finde die Alexander-Verpflichtung jetzt nicht schlecht, und ich hoffe auch dass er den nötigen Speed in unsere Defense bringt, aber auch mit diesen Vertragssdetails bleibt er deutlich überbezahlt.

Bei Ford sieht das schon wieder anders aus, der Vertrag ist für einen Top-Passrusher angemessen, aber auch bei ihm kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ihn das Team nach einem Jahr schon entlässt, sollte er enttäuschen.

Offline NinersUlm

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Re: Free-Agent-Signings: Warum die 49ers clever verhandelt haben
« Antwort #6 am: 19. Mär. 19, 16:04 »
Ich denke der Gedanke hinter diesen Verträgen ist wie beim Vertrag von Sherman. Wenn alle gesund bleiben werden die Spieler auch abliefern und produktiv sein und die Verträge werden dann auch über das 1. Jahr hinaus gehen.

Sollten die Spieler von ihrer Verletzung nicht komplett recovern und abliefern, dann kann man sich relativ easy und "günstig" wieder von ihnen trennen.

Von daher top verhandelt.
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Offline igor

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Re: Free-Agent-Signings: Warum die 49ers clever verhandelt haben
« Antwort #7 am: 19. Mär. 19, 16:27 »
Man zahlt also einen etwas höheren Preis, um dafür ggf. nach einem Jahr wieder recht schmerzfrei aus dem Vertrag rauszukommen.
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—Jurgen

Offline Hyde 28

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Re: Free-Agent-Signings: Warum die 49ers clever verhandelt haben
« Antwort #8 am: 19. Mär. 19, 17:07 »
Keiner kann zu 100% sagen, wie viel wir derzeit noch oben drauf legen müssen, damit bestimmte Spieler auch zu uns kommen. Da das finanzielle Risiko sehr begrenzt ist und Capspace derzeit nicht das Thema ist, verstehe ich die Aufregung irgendwie nicht....

Offline jetto

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Re: Free-Agent-Signings: Warum die 49ers clever verhandelt haben
« Antwort #9 am: 19. Mär. 19, 17:55 »
Keiner kann zu 100% sagen, wie viel wir derzeit noch oben drauf legen müssen, damit bestimmte Spieler auch zu uns kommen. Da das finanzielle Risiko sehr begrenzt ist und Capspace derzeit nicht das Thema ist, verstehe ich die Aufregung irgendwie nicht....

Capspace kann halt leider schneller zum Problem werden als einem lieb ist... Somit ist hier prinzipiell schon vorsicht geboten. Nur weil mans hat bringt es nichts es auszugeben - immerhin kann man Capspace ja auch mitnehmen ;)

Offline MaybeDavis

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Re: Analyse der wichtigsten Free-Agent Signings der 49ers
« Antwort #10 am: 19. Mär. 19, 18:18 »
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Jimmie Ward bricht sich beim Unterschreiben seines neuen Vertrags mehrfach seinen Arm und fällt das ganze Jahr aus.
Als die Sanitäter ihn abtransportieren fällt er von der trage und rollt Jason Verrett in die Beine, ACL und MCL.
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Offline MaybeDavis

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Re: Free-Agent-Signings: Warum die 49ers clever verhandelt haben
« Antwort #11 am: 19. Mär. 19, 18:22 »
Zu Alexander: Was ist denn an einem 1-Jahresvertrag um 15 Mio$ für einen Offball-Linebacker, der von einer ACL-Verletzung zurückkommt, bitte günstig? Und die Wahrscheinlichkeit, dass man ihn wirklich nach nur einem Jahr entlässt, etwa weil er schlecht gespielt hat, geht wohl gegen 0%.
Ich finde die Alexander-Verpflichtung jetzt nicht schlecht, und ich hoffe auch dass er den nötigen Speed in unsere Defense bringt, aber auch mit diesen Vertragssdetails bleibt er deutlich überbezahlt.

Bei Ford sieht das schon wieder anders aus, der Vertrag ist für einen Top-Passrusher angemessen, aber auch bei ihm kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ihn das Team nach einem Jahr schon entlässt, sollte er enttäuschen.
Am Ende ist es aber doch völlig verkehrt seinen Value am Gehalt fest zu machen. Denn eine Defense funbktioniert eben nur als komplette Unit. Wenn seine Präsens (ion Zusammenspiel mit den anderen D Spielern) jetzt dazu führt das wir eine Elite D haben, ist mir doch aber egal ob seine 15mio$ nun "zu viel" für einen LB sind.

Und ich erinnere an unsere besten Defense Zeiten vor ein paar jahren. Einer der Gründe warum wir so gut waren, war eben eine Top Front Seven, unter anderem mit den beiden besten LB der Liga ;).
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Offline MaybeDavis

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Re: Free-Agent-Signings: Warum die 49ers clever verhandelt haben
« Antwort #12 am: 19. Mär. 19, 18:23 »
Man zahlt also einen etwas höheren Preis, um dafür ggf. nach einem Jahr wieder recht schmerzfrei aus dem Vertrag rauszukommen.
Und zudem werden die Verträge ja günstiger mit der Zeit, da sie meist ja recht frontloaded sind.
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Offline Fritzini

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Re: Free-Agent-Signings: Warum die 49ers clever verhandelt haben
« Antwort #13 am: 19. Mär. 19, 18:38 »
Eine "Menge Potenzial" hat Baalke auch immer verpflichtet zB. mit seinen "Torn ACL Draft Picks".
Wenn man jetzt darauf Wert legt dass Neuverpflichtungen dem "Team finanziell nicht gross weh tun" erkennt man gut wo diese einst so stolze Franchise angekommen ist.
Wie man bei der momentanen Entwicklung Vorfreude auf die kommende Saison entwickeln kann verstehe ich nicht, selbst wenn Jim G. 100% fit von seiner Verletzung zurück kommt, hat er bisher, außer dass er TB#12's back-up war, auch noch gar nichts bewiesen.
Bleibt zu hoffen das Nick Mullens gesund bleibt und notfalls wieder übernehmen kann, auch wenn es wieder nur zur Schadensbegrenzung sein wird.
Schön wäre es auch wenn noch ein halbwegs tauglicher BU QB gedraftet wird, damit man BJ Beat-hard endlich vom Hof bekommt.
Anyway, mein vertrauen in das Team und seine Verantwortlichen reicht ohnehin nicht um zu dem Schluss zu kommen dass man den "Santa Clara Curse" in diesem Jahr besiegen kann.
Ob wir es noch erleben werden dass im Levis Stadium ein PO-Spiel mit 49ers Beteiligung stattfindet?
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"California’s four seasons are: Flood, Fire, Earthquake and Riot."

Offline Ledian

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Re: Analyse der wichtigsten Free-Agent Signings der 49ers
« Antwort #14 am: 19. Mär. 19, 18:40 »
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Jimmie Ward bricht sich beim Unterschreiben seines neuen Vertrags mehrfach seinen Arm und fällt das ganze Jahr aus.
Als die Sanitäter ihn abtransportieren fällt er von der trage und rollt Jason Verrett in die Beine, ACL und MCL.
Als Alexander davon Wind bekommt, lacht er sich schlapp. Etwas zu viel für sein lädiertes Knie...nach der Anstrengung hat er einen Kreuzbandriss erlitten

Offline Hyde 28

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Re: Free-Agent-Signings: Warum die 49ers clever verhandelt haben
« Antwort #15 am: 19. Mär. 19, 19:49 »

Keiner kann zu 100% sagen, wie viel wir derzeit noch oben drauf legen müssen, damit bestimmte Spieler auch zu uns kommen. Da das finanzielle Risiko sehr begrenzt ist und Capspace derzeit nicht das Thema ist, verstehe ich die Aufregung irgendwie nicht....

Capspace kann halt leider schneller zum Problem werden als einem lieb ist... Somit ist hier prinzipiell schon vorsicht geboten. Nur weil mans hat bringt es nichts es auszugeben - immerhin kann man Capspace ja auch mitnehmen ;)

Irgendwann muss das Geld aber auch ausgegeben werden. Theoretisch ist nach einem Jahr ohne größere Probleme Schluss. Wo entstehen da jetzt Probleme, oder in 3-4 Jahren? Wir können uns gerne totsparen und immer soviel es geht mitnehmen. Verstehe deine Antwort nicht. :)

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Re: Free-Agent-Signings: Warum die 49ers clever verhandelt haben
« Antwort #16 am: 19. Mär. 19, 19:59 »
In Zyklen muss das Geld ausgegeben werden und kann nicht ewig in die Zukunft geschoben werden und leider hat es in der Vergangenheit Entscheidungen gegeben, die uns in eine Position brachten, dass wir Needs haben.

und als Team mit dem #2 Pick musst du wohl auch einfach etwas mehr zahlen, damit du deine Spieler bekommst.
2017 1st Rd get Myles Garrett, trade for Christian McCaffrey Sign Kyle and John and let them do their thing...

Offline Fips

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Re: Free-Agent-Signings: Warum die 49ers clever verhandelt haben
« Antwort #17 am: 19. Mär. 19, 20:37 »
Eine "Menge Potenzial" hat Baalke auch immer verpflichtet zB. mit seinen "Torn ACL Draft Picks".
Wenn man jetzt darauf Wert legt dass Neuverpflichtungen dem "Team finanziell nicht gross weh tun" erkennt man gut wo diese einst so stolze Franchise angekommen ist.
Wie man bei der momentanen Entwicklung Vorfreude auf die kommende Saison entwickeln kann verstehe ich nicht, selbst wenn Jim G. 100% fit von seiner Verletzung zurück kommt, hat er bisher, außer dass er TB#12's back-up war, auch noch gar nichts bewiesen.
Bleibt zu hoffen das Nick Mullens gesund bleibt und notfalls wieder übernehmen kann, auch wenn es wieder nur zur Schadensbegrenzung sein wird.
Schön wäre es auch wenn noch ein halbwegs tauglicher BU QB gedraftet wird, damit man BJ Beat-hard endlich vom Hof bekommt.
Anyway, mein vertrauen in das Team und seine Verantwortlichen reicht ohnehin nicht um zu dem Schluss zu kommen dass man den "Santa Clara Curse" in diesem Jahr besiegen kann.
Ob wir es noch erleben werden dass im Levis Stadium ein PO-Spiel mit 49ers Beteiligung stattfindet?
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Boah,
wenn ich die Einstellung hätte, würde ich entweder mit dem Football oder den 49ers aufhören. Da hätte ich doch keinen Spass an der Sache mehr!

Offline reagan - The Left Hand

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Re: Free-Agent-Signings: Warum die 49ers clever verhandelt haben
« Antwort #18 am: 19. Mär. 19, 20:43 »

Bleibt zu hoffen das Nick Mullens gesund bleibt und notfalls wieder übernehmen kann, auch wenn es wieder nur zur Schadensbegrenzung sein wird.
Schön wäre es auch wenn noch ein halbwegs tauglicher BU QB gedraftet wird, damit man BJ Beat-hard endlich vom Hof bekommt.

Die Hoffnung stirbt zuletzt, oder in zwei Jahren mit der Kündigung von Lynch und Shanahan...

Mullens ist jetzt schon der BU QB mit Starterpotential. Alles andere wird sich zeigen. Und ein bisschen Geld haben wir ja ausgegeben
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Offline Uthorr49

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Re: Free-Agent-Signings: Warum die 49ers clever verhandelt haben
« Antwort #19 am: 20. Mär. 19, 00:35 »
Wir haben immer noch den dritt höchsten Cap Space. Also nehmen wir auch mehr ins nächste Jahr mit als die meisten Teams. Zudem sind alle Verträge Teamfreundlich. Sollten wir diese Spieler in Zukunft billiger ersetzen können kann man sich ziemlich einfach von ihnen trennen ohne das es größere finanzielle Auswirkungen hat. Der Cap Space würde wieder größer werden. Im Prinzip haben wir Einjahresverträge mit jährlich einer Option. Solange der Spieler unsere beste Option ist behält man ihn, auch wenn er etwas mehr kostet.
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