Autor Thema: 49ers und Kaepernick sprechen angeblich über eine Vertragsanpassung  (Gelesen 1631 mal)

Offline frontmode

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PFT berichtet über "Reports", nachdem es Gespräch zwischen den 49ers und den Agenten von QB Colin Kaepernick über die Anpassung seines Vertrages geben soll.

Entscheidender Punkt: die Injury Garantie für 2017. Diese steht derzeit für jedes Vertragsjahr an. Demnach steht Kaepernick das Grundgehalts der Saison zu, wenn er vor dem 31. März auf Grund einer (Football) Verletzung einen Physical nicht besteht.

Die Auswirkungen konnte man dieses Jahr sehen. Die 49ers konnten ihn nicht cutten und kein Team wollte diesen Vertag in einem Trade übernehmen. Angeblich soll Kaepernick in Verhandlungen mit den Broncos eine Reduktion seines Gehalts abgelehnt haben. Die 49ers waren nicht bereit, die Differenz zum Angebot der Broncos zu übernehmen.

Offensichtlich scheinen die 49ers derzeit einen möglichen Wechsel auf der Quarterback-Position vorzubereiten. Am Ende des Spiel gegen die Cardinals waren laute "We want Kap" Rufe durchs Stadion gehallt.

Wenn die Berichte stimmen, muss man die Aussagen von Kelly hinterfragen, in denen er immer wieder betonte, Kaepernick wäre noch nicht fit genug. Allerdings findet das nächste Spiel erst nach einer etwas längeren Pause statt und in den vergangenen sechs Wochen sollte sich auf der Zustand von Kaepernick verbessert haben.

Aber wie es schient, macht die Injury Garantie den 49ers Sorgen, so dass man jetzt eine Lösung für die Situation sucht. Florio spekuliert demnach, ob die Garantie nicht der wahre Grund dafür ist, dass bisher Gabbert auf dem Feld stand.

Für die 49ers hätte es einige Vorteile, wenn sie den Wechsel machen würden. Viel weniger effektiv als Gabbert kann er eigentlich nicht sein, daher kann es spielerisch nur besser werden. Allerdings muss es das nicht, so dass man dann aber sicher sein könnte, dass weder Gabbert noch Kaepernick 2017 auf dem Roster sein sollten. Zeigt er aber ähnliche Leistungen wie früher, könnte man mit ihm die nächsten paar Jahre planen.

Für Kaepernick hätte es zunächst natürlich erst einmal Nachteile. Er würde auf eine Garantie verzichten, die ihm einen gewissen Hebel gibt - neben der finanziellen Sicherheit. Auf der anderen Seite könnte es für ihn schwer werden ein neues Team zu finden (zumindest zu vergleichbaren Konditionen), sollten die 49ers ihn am Ende der Saison entlassen. Das Interesse in der diesjährigen Off-Season schien eher begrenzt zu sein. Sein Hymnen-Protest könnte seine Chancen weiter geschmälert haben.

Sollte er auf dem Feld wieder gute Leistungen zeigen und gesund bleiben, bräuchte er die Garantie nicht, könnte sich als Starter der Zukunft darstellen und seinen Vertrag bei den 49ers ausspielen, der ihm noch ca. 60Mio$ einbringen würde.

Quelle: PFT
« Letzte Änderung: 8. Okt. 16, 10:09 von MoRe99 »
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Offline wizard49er

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Also die Zukunft wird er nicht sein, aber jetzt könnte er erstmal besser sein. Wenn nicht dann sollte nach der Saison wirklich das Ende von CK und Gabbert als Niners eingeläutet werden.
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Offline rene1511

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Naja er wird schon wissen... spielt er diese Saison nicht war es da für ihn... und ob er dann noch ein anderes Team findet ist mehr als fraglich. Mit dem cut der Garantie könnte er ja wirklich zeigen was er auf dem Feld kann, er hatte ja schon damals zur Vertagsunterzeichnung auf sich gesetzt was die Boni angeht...

Offline Greg_Skittles

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Wenn er dauerhaft wieder an frühere Leistungen anknüpfen kann,  benötigt er diese Garantie nicht. Warum sollten die 9ers dann wegen einer Verletzung die unumstrittene Nr. 1 cutten?  Wenn er auf den jetzigen Vertrag besteht,  wird er nie wieder irgendwo spielen.
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Offline Interception23

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Wieso wird er nicht einfach aus den Kader gestrichen , oder geht das nicht bei Quarterbacks? Man hört ja so oft das ein Team von einen Spieler trennt. Wie teuer würde es denn werden?

Offline Interception23

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Sorry das  ;)sich ;) hatte gefehlt.

Offline Kai

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Wieso wird er nicht einfach aus den Kader gestrichen , oder geht das nicht bei Quarterbacks? Man hört ja so oft das ein Team von einen Spieler trennt. Wie teuer würde es denn werden?
Also erstens, klar das ginge bei jeder Position.
aber wie kommst du darauf, dass sie ihn entlassen sollten? In dem Artikel geht es ja eben darum, dass die 49ers ihn nochmal als starter ausprobieren wollen. Also genau das Gegenteil einer Entlassung.
Ich denke aus Sicht der 49ers wäre das die bestmögliche Alternative.
Aus Sicht von Kaep würde es bedeuten, dass er seine vermtlich letzte Chance (zumindest bei uns) nutzen will und mit dem Verzicht auf diese Sicherheit auch allen deutlich macht, dass er es versuchen will!
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Man gebe einen ("zukünftigen?") Franchise-QB einen Vertrag, und nach einer(oder doch 3?) Verletzung(en) "darf" er wegen diesem Vertrag quasi nicht spielen.

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Offline Interception23

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Das es eher um eine Anpassung des Vertrages geht um ihn nochmal Spielen zu lassen habe ich verstanden. Bin aber der Meinung das man eher die Geschichte beenden sollte. Lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen.

Offline frontmode

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Man gebe einen ("zukünftigen?") Franchise-QB einen Vertrag, und nach einer(oder doch 3?) Verletzung(en) "darf" er wegen diesem Vertrag quasi nicht spielen.

Großartiges Management!

Grundsätzlich sind diese Klauseln für die Teams durchaus vorteilhaft. Wenn es dann aber zu so einer Situation kommt, muss man genau überlegen, wie man vorgeht.

Das Geld kann man am Ende besser in neue Spieler investieren, als einem verletzten mitzuschleppen. Die Seins haben das mit RGIII gemacht und wie sich zeigte, war das genau richtig.

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Offline MoRe99

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Erstmal was zum P.S.: Schön, dass du nun Member bist!  :welcome:  on board! Setz dich, schau dich um, nimm dir 'nen

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und bei Fragen einfach fragen.  :)  Und nun zu deinem Posting:

Man gebe einen ("zukünftigen?") Franchise-QB einen Vertrag, und nach einer(oder doch 3?) Verletzung(en) "darf" er wegen diesem Vertrag quasi nicht spielen.

Großartiges Management!

So schlecht ist/war der Vertrag eigentlich nicht. Als Kaepernick den vertrag abgeschlossen hat galt der Vertrag sogar als teamfreundlich, denn du kannst Kaepernick eigentlich nach jedem Jahr "relativ" problemlos entlassen. Zu dem Zeitpunkt hatte man auch durchaus noch die Hoffnung, dass sich Kaepernick zum Franchise QB weiter entwickelt. Dass seine Entwicklung jetzt tendenziell eher nach unten ging war nicht unbedingt absehbar.

Die Injury Garantie, die man in den Vertrag eingebaut hatte, war, denke ich, das Entgegenkommen des FO dafür, dass Kaepernick an anderer Stelle dem FO entgegen kam. Seit Vertragsabschluss gab es aber auch das Thema RGIII, und damit verbunden eben die Frage, ob man es mit Kaepernick riskiert, dass er sich so verletzt, dass er zum vertraglich vereinbarten Zeitpunkt kein Physical besteht und man ihm deshalb zum 01.04. des Jahres sein volles Gehalt garantieren muss. Solange du dir nicht sicher bist, dass das dein QB der Zukunft ist, stellt das ein hohes Risiko dar. Zwar haben die 49ers massenhaft Cap Space, diesen aber quasi für einen Spieler, der bestenfalls Backup in deinem Team ist, zu einem ordentlichen Teil zu belegen, wäre wenig sinnvoll.

Wird der Vertrag tatsächlich restrukturiert und die Garantie kommt raus, sieht die Sache schon wieder ganz anders aus. Man kann Kaepernick dann - in dieser Hinsicht - bedenkenlos spielen lassen. Verletzt er sich und besteht das Physical nicht gibt es für ihn kein Geld (oder zumindest nicht die volle Summe). Verletzt er sich nicht und entpuppt sich nicht als die Zukunft auf QB kann man ihn relativ einfach entlassen. Verletzt er sich nicht und er zeigt deutlich ansteigende Form kann man ihn behalten (wenn er denn will) oder man gibt ihn in einem Trade für einen ordentlichen Draftpick ab.
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