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49ers 19, Redskins 11 (Week 9)

Begonnen von duffeldoffel, So, 6. Nov. ’11, 22:05

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Der 49ersFanZone.net-Gameball geht an ...

Alex Smith
5 (11.4%)
Frank Gore
9 (20.5%)
Patrick Willis
19 (43.2%)
David Akers
7 (15.9%)
jemand anderen, und zwar ... (bitte posten)
4 (9.1%)

Stimmen insgesamt: 44

Zacharry

Zitat von: zugschef am Mo,  7. Nov. ’11, 07:46
Zitat von: Diabolo am Mo,  7. Nov. ’11, 06:10
Zitat von: zugschef am Mo,  7. Nov. ’11, 01:50
ka woher ihr 8,0 ypa bei smith habt... auf nfl.com sind's 7,1...
MS Excel, da die Stats so noch nicht eingepflegt waren musste ich das selbst zusammenrechnen - hab aber auch keine Ahnung wie das zustandekommt da die restlichen Stats von Smith richtig sind.
Aber um dich zu beruhigen: Montana hatte 1987 auch nur 7,2 YPA ;)

Ich glaube ich sollte So spät keine Stats mehr berechnen - zu müde für Excel ;)
Ich werd das nach der Arbeit nochmal überarbeiten.
smith mit montana zu vergleichen ist schon ein wenig aberwitzig... mal ganz abgesehen davon, dass joe montana unumstritten einer der absolut besten auf seiner position war, reden wir da von 25 jahren unterschied... das spiel hat sich seitdem derartig verändert...

smith spielt gut in diesem system, aber ihn hier jetzt irgendwie auf pro bowl niveau hochzujubeln entbehrt jeglicher objektivität. man sollte schon nicht vergessen, dass smith der quarterback mit den wenigsten yards per game unter allen quarterbacks mit mindestens 200 passing attempts ist (25/25).

das ist ein nicht zu unterschätzender fakt. jeder freut sich hier über smith und sein spiel, das gleich vorweg. aber wir alle sollten doch anerkennen, das es andere elemente im team sind, die uns immer und immer wieder die siege sichern. smith ist das nicht. er hat klar seinen anteil am erfolg. aber er ist mit nichten eine treibende kraft oder gar einer, der den unterschied ausmacht. und genau das sind halt pro bowl spieler. spieler, die den unterschied in einem spiel, gar in einer saison ausmachen. zu denen gehört smith einfach nicht.

zach

NinersUlm

Ich denke auch dass wir mit den Packers vorne mitspielen werden. Ich sehe auch das Heimspiel gegen die Giants und Steelers als nicht verloren an.Gegen die Ravens wird es schwer aber auch nicht unmöglich. Insgesamt sehe ich uns schon in einer sehr guten Position im vergleich zu den Packers.

Dass Smith mal mit Steve Young und Joe Montana derart verglichen wird hätte ich nie und nimemr gedacht. Wobei ich schon der Meinung bin dass man das relativieren muss. Aber AS spielt eine solide und effektive Saison bisher ohne viele Fehler zu machen.

Ich freue mich einfach nach dieser Off-Season und Pre-Season dass wir ein funktionierendes TEAM haben. Wobei ich denke dass die D schon überragend spielt.

Aber 7-1 ist schon geil zu lesen.......long time ago......
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten, alle Grammatikfehler stehen unter meinem Copyright, für Fehler bei der Zeichensetzung haftet meine Tastatur und jeder weitere Fehler ist beabsichtigt und dient nur zur allgemeinen Erheiterung!

Real

Solange Patrick "The Machine" Willis und NaVorro Bowman so weiter spielen sind wir nur sehr schwer zu schlagen!

Und ich muss mich dem anschließen, dass Vernon Davis gestern keinen guten Tag hatte, aber das ist völlig egal! A win is a win.


zugschef

#23
ahja und wegen der ständigen anspielungen auf meine vorliebe für ypa (und nochmal es war dungy, der mich darauf gebracht hat): smith liegt hier auf dem geteilten fünfzehnten platz mit ryan und hasselbeck (campbell und henne haben keine 200 attempts). und das is auch dort, wo er ungefähr hingehört, in die mitte der liga.

Cordovan

Kurz und bündig: Der Alex Smith von 2011 ist einfach ein "Produkt" des Systems Harbaugh!

Nahezu fehlerlos - was die Turnover-Wertung betrifft. Genau das, was ein "Game-Manager" tun sollte.
Erst wenn eine Mücke auf deinen Hoden landet, wirst du lernen Probleme ohne Gewalt zu lösen. - Konfuzius.

Diabolo

Ich denke das ich nicht wirklich Alex Smith mit Joe Montana auf eine Stufe setzen wollte dürfte klar sein.
Verglichen habe ich die Stats der QBs bei den "7-1 oder besser" Saisonstarts - das da dann Montana & Young auftauchen ist eher "Nebenprodukt" gewesen - da fällt mir auf ich muss noch Michael Crabtree mit Jerry Rice vergleichen ;)

Was die Leistung von Alex in dieser Saison angeht... von den Stats IMHO ganz klar kein Pro Bowl Niveau... aber wenn ich so sehe wie er vor dem Snap die Offense dirigiert glaube ich nciht dass das in der Form mit wirklich vielen QBs funktionieren würde.
BREAKING NEWS: In Schenefeld fällt gerade eine Schaufel um.

IamNINER

Alex spielt eine sehr solide Saison. Er hat seine guten bis sehr guten Momente, aber was ihn auszeichnet, ist die Tatsache, dass er kaum kapitale Fehler macht. Z.B. der harte Hit von Orakpo: muss nicht sein, sollte man wegwerfen, aber Smith hat nicht überhastet einen groben Fehler gemacht. Zu den positiven Momenten gehörte sicher der tiefe Pass auf Davis unter Druck.

Alex ist noch nicht die tragende Figur der Niners, aber ein gutes Element. Tragend für die Niners ist die Defense, die einen konservativen Ansatz erlaubt.
2017 1st Rd get Myles Garrett, trade for Christian McCaffrey Sign Kyle and John and let them do their thing...

MyQuestFor32: 49ers, Lions, Patriots, Eagles, Seahawks, Rams, Jets, Raiders, Panthers, Cardinals, Broncos, Jaguars, Packers, Chargers, Titans

igor

Vorweg, wer es noch nicht gesehen hat: ich habe dem Thema eine Umfrage hinzugefügt, wo jeder seinen persönlichen Gameball vergeben kann.

Zum Spiel: Vor allem die erste Halbzeit war doch weit mehr Gemurkse, als mir lieb war.  In der zweiten Halbzeit fand ich dafür sehr stark, wie eiskalt und schon fast routiniert das Spiel heimgeschaukelt wurde.  Etwas enttäuscht war ich allerdings, daß die Defense beim Touchdown-Drive der Redskins offensichtlich nicht mehr den Hebel umlegen konnte, als die Redskins in der Red Zone angelangt waren.  Daß man vorher sehr soft spielt und die Pässe underneath zuläßt, ist okay und auch kein Problem, aber man muß dann auch dazu in der Lage sein, nochmal auszupacken wenn es darauf ankommt.

Ganz generell weiß ich nicht, was ich davon halten soll, daß man immer nur so viel spielt, wie gerade notwendig ist.  Das war bereits letzte Woche gegen die Browns so und hat sich gestern wiederholt.  Natürlich ist es am Ende eines Spiels immer genau richtig gewesen, wenn man gewonnen hat ohne sich dabei extra verausgaben zu müssen und unnötig Pulver zu verschießen.  Dennoch unternimmt man hier eine Gratwanderung, und ich bin mir nicht sicher, ob das auf Dauer funktionieren kann.  Für meinen Geschmack benötigt es mindestens drei Scores Vorsprung, um ein klein wenig zurücknehmen zu können.  Bei zwei Scores Vorsprung ist es mir dann doch zu gefährlich; ein Big Play fängt man sich bald einmal ein, und in einem dann 1-Score-Game kann immer viel passieren.

Alex Smith fand ich gestern übrigens richtig stark, nachdem ich ihn die letzten Wochen nicht so gut sah.  Eine 70%-Completion-Rate ist schon grundsätzlich nicht schlecht, und wenn ihn Vernon Davis und Frank Gore nicht im Stich lassen, sind es fast 80%.  Die Würfe kamen großteils wirklich gut – vor allem der Slant in das Mini-Fenster auf Braylon Edwards war ein Wurf mit Zuckerguß oben drauf – und er traf auch keine dummen Entscheidungen.  Zudem freut es mich sehr, wie sich Smiths Verhalten in der Pocket positiv entwickelt hat.  Früher hat man sich allein schon darüber gefreut, wenn er es einmal geschafft hat, den Schritt in die Pocket zu machen, um den Sack zu vermeiden.  Mittlerweile antizipiert er den Druck immer besser und weiß auch, wann (und vor allem wo und wie) er aus der Pocket flüchten muß, um das Play zu verlängern oder gegebenenfalls selbst zu gehen.

Mir gefällt außerdem äußerst gut, wie Smith das Spiel an der Line of Scrimmage immer mehr selbst übernimmt.  Es ist natürlich noch meilenweit von dem entfernt, was ein Peyton Manning hier leistet, aber es geht absolut in die richtige Richtung – ein Punkt, der schon oftmals hier gefordert wurde.  Allein das Auftreten und die Körpersprache zeigen hier, daß er sich vielleicht doch noch zu dem Leader entwickelt, den sich jeder wünscht.  Ein großes Lob gebührt in dieser Hinsicht vor allem dem Coaching.  Sie wissen, Smith richtig einzusetzen, und man merkt auch Smith an, daß er zum einen weiß, was die Coaches von ihm wollen, und zum anderen, was er selbst kann.  Ich habe den Eindruck, er fühlt sich von Mal zu Mal wohler; er verinnerlicht schön langsam das System, und kann vor allem deswegen darin endlich aufblühen.  So bildet sich gegenseitiges Vertrauen, und so kann man ihn sukzessive von der Leine lassen.

Zitat von: zugschef am Mo,  7. Nov. ’11, 07:46
smith spielt gut in diesem system, aber ihn hier jetzt irgendwie auf pro bowl niveau hochzujubeln entbehrt jeglicher objektivität. man sollte schon nicht vergessen, dass smith der quarterback mit den wenigsten yards per game unter allen quarterbacks mit mindestens 200 passing attempts ist (25/25).
Das liegt aber durchaus auch an dem System (man könnte auch sagen: Korsett) in dem man ihn spielen läßt.  Nicht, daß es unter Jim Harbaugh eine Option wäre, aber stell Dir vor, Martz wäre nochmal unser OC: Ich behaupte, wir hätten mehr Passing Yards, mehr geworfene Interceptions und mehr zugelassene Sacks.
Ask not what the community can do for you, ask what you can do for the community!
—Jurgen

NinersUlm

Ja das dirigieren ist mir auch schon aufgefallen...wobei ich mich immer frage was das Rollen der Arme kurz vor dem Snap zu bedeuten hat ;-)........Ich finde er ist beim "Leading" irgendwie aktiver als die Jahre vorher udn ich habe das gefühl dass er sich wahnsinnig wohl fühlt. Er IST ein Produkt des Harbaugh-Systems....und er passt in das System......ich denke aber auch dass er von JH limitiert wird um eben noch mehr Selbstvertrauen zu Tanken. Der Pass auf Miller war schon mal gut....auch der PA Roll-Out nach rechts und dann der Pass auf Gore, war es glaube ich, war ok. Ich habe das Gefühl dass Harbaugh in aufbaut wie wenn er einen "Rookie" vor sich hat.
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten, alle Grammatikfehler stehen unter meinem Copyright, für Fehler bei der Zeichensetzung haftet meine Tastatur und jeder weitere Fehler ist beabsichtigt und dient nur zur allgemeinen Erheiterung!

igor

Zitat von: ariemer988 am So,  6. Nov. ’11, 22:45
7-1 wer hätte das gedacht. Also nächst woche die giants die müssten machbar sein, die ravens könnte vieleicht auch klappen, außer die steelers wird schwer. Unsere gruppengegner packen wir denk ich mit links. Das heißt 13-3 oder 14-2
Wie kommst Du zu Deinem Urteil über Giants, Steelers und Ravens?  Warum sollten wir die Ravens auswärts eher schlagen als die Steelers zu Hause?

Abgesehen davon: es ist schon sehr pervers, zur Saisonmitte eine 5-Spiele-Führung in der eigenen Division zu haben, noch dazu mit erst einem absolvierten Divisionsspiel.
Ask not what the community can do for you, ask what you can do for the community!
—Jurgen

NinersUlm

Zitat von: igor am Mo,  7. Nov. ’11, 09:48
Vorweg, wer es noch nicht gesehen hat: ich habe dem Thema eine Umfrage hinzugefügt, wo jeder seinen persönlichen Gameball vergeben kann.

Zum Spiel: Vor allem die erste Halbzeit war doch weit mehr Gemurkse, als mir lieb war.  In der zweiten Halbzeit fand ich dafür sehr stark, wie eiskalt und schon fast routiniert das Spiel heimgeschaukelt wurde.  Etwas enttäuscht war ich allerdings, daß die Defense beim Touchdown-Drive der Redskins offensichtlich nicht mehr den Hebel umlegen konnte, als die Redskins in der Red Zone angelangt waren.  Daß man vorher sehr soft spielt und die Pässe underneath zuläßt, ist okay und auch kein Problem, aber man muß dann auch dazu in der Lage sein, nochmal auszupacken wenn es darauf ankommt.

Ganz generell weiß ich nicht, was ich davon halten soll, daß man immer nur so viel spielt, wie gerade notwendig ist.  Das war bereits letzte Woche gegen die Browns so und hat sich gestern wiederholt.  Natürlich ist es am Ende eines Spiels immer genau richtig gewesen, wenn man gewonnen hat ohne sich dabei extra verausgaben zu müssen und unnötig Pulver zu verschießen.  Dennoch unternimmt man hier eine Gratwanderung, und ich bin mir nicht sicher, ob das auf Dauer funktionieren kann.  Für meinen Geschmack benötigt es mindestens drei Scores Vorsprung, um ein klein wenig zurücknehmen zu können.  Bei zwei Scores Vorsprung ist es mir dann doch zu gefährlich; ein Big Play fängt man sich bald einmal ein, und in einem dann 1-Score-Game kann immer viel passieren.

Alex Smith fand ich gestern übrigens richtig stark, nachdem ich ihn die letzten Wochen nicht so gut sah.  Eine 70%-Completion-Rate ist schon grundsätzlich nicht schlecht, und wenn ihn Vernon Davis und Frank Gore nicht im Stich lassen, sind es fast 80%.  Die Würfe kamen großteils wirklich gut – vor allem der Slant in das Mini-Fenster auf Braylon Edwards war ein Wurf mit Zuckerguß oben drauf – und er traf auch keine dummen Entscheidungen.  Zudem freut es mich sehr, wie sich Smiths Verhalten in der Pocket positiv entwickelt hat.  Früher hat man sich allein schon darüber gefreut, wenn er es einmal geschafft hat, den Schritt in die Pocket zu machen, um den Sack zu vermeiden.  Mittlerweile antizipiert er den Druck immer besser und weiß auch, wann (und vor allem wo und wie) er aus der Pocket flüchten muß, um das Play zu verlängern oder gegebenenfalls selbst zu gehen.

Mir gefällt außerdem äußerst gut, wie Smith das Spiel an der Line of Scrimmage immer mehr selbst übernimmt.  Es ist natürlich noch meilenweit von dem entfernt, was ein Peyton Manning hier leistet, aber es geht absolut in die richtige Richtung – ein Punkt, der schon oftmals hier gefordert wurde.  Allein das Auftreten und die Körpersprache zeigen hier, daß er sich vielleicht doch noch zu dem Leader entwickelt, den sich jeder wünscht.  Ein großes Lob gebührt in dieser Hinsicht vor allem dem Coaching.  Sie wissen, Smith richtig einzusetzen, und man merkt auch Smith an, daß er zum einen weiß, was die Coaches von ihm wollen, und zum anderen, was er selbst kann.  Ich habe den Eindruck, er fühlt sich von Mal zu Mal wohler; er verinnerlicht schön langsam das System, und kann vor allem deswegen darin endlich aufblühen.  So bildet sich gegenseitiges Vertrauen, und so kann man ihn sukzessive von der Leine lassen.

Zitat von: zugschef am Mo,  7. Nov. ’11, 07:46
smith spielt gut in diesem system, aber ihn hier jetzt irgendwie auf pro bowl niveau hochzujubeln entbehrt jeglicher objektivität. man sollte schon nicht vergessen, dass smith der quarterback mit den wenigsten yards per game unter allen quarterbacks mit mindestens 200 passing attempts ist (25/25).
Das liegt aber durchaus auch an dem System (man könnte auch sagen: Korsett) in dem man ihn spielen läßt.  Nicht, daß es unter Jim Harbaugh eine Option wäre, aber stell Dir vor, Martz wäre nochmal unser OC: Ich behaupte, wir hätten mehr Passing Yards, mehr geworfene Interceptions und mehr zugelassene Sacks.

Genau das trifft es.....der Slant war nach der Erklärung im Webradio doppelt so gut geworfen!
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten, alle Grammatikfehler stehen unter meinem Copyright, für Fehler bei der Zeichensetzung haftet meine Tastatur und jeder weitere Fehler ist beabsichtigt und dient nur zur allgemeinen Erheiterung!

igor

Ich habe bei meinem Kommentar übrigens vergessen, zu erwähnen, wie stark unser ILB-Duo in der Pass Coverage aussieht.  Das ist wirklich aller Ehren wert und ein enorm wichtiger Puzzleteil für die Defense.
Ask not what the community can do for you, ask what you can do for the community!
—Jurgen

Diabolo

Zitat von: igor am Mo,  7. Nov. ’11, 10:07
Ich habe bei meinem Kommentar übrigens vergessen, zu erwähnen, wie stark unser ILB-Duo in der Pass Coverage aussieht.  Das ist wirklich aller Ehren wert und ein enorm wichtiger Puzzleteil für die Defense.
Laut NFL Network das einzige ILB Duo der Liga das bei 3rd & Long drauf bleibt...
BREAKING NEWS: In Schenefeld fällt gerade eine Schaufel um.

Moriarty

Zitat von: igor am Mo,  7. Nov. ’11, 09:48
Vorweg, wer es noch nicht gesehen hat: ich habe dem Thema eine Umfrage hinzugefügt, wo jeder seinen persönlichen Gameball vergeben kann.

Zum Spiel: Vor allem die erste Halbzeit war doch weit mehr Gemurkse, als mir lieb war.  In der zweiten Halbzeit fand ich dafür sehr stark, wie eiskalt und schon fast routiniert das Spiel heimgeschaukelt wurde.  Etwas enttäuscht war ich allerdings, daß die Defense beim Touchdown-Drive der Redskins offensichtlich nicht mehr den Hebel umlegen konnte, als die Redskins in der Red Zone angelangt waren.  Daß man vorher sehr soft spielt und die Pässe underneath zuläßt, ist okay und auch kein Problem, aber man muß dann auch dazu in der Lage sein, nochmal auszupacken wenn es darauf ankommt.

Ganz generell weiß ich nicht, was ich davon halten soll, daß man immer nur so viel spielt, wie gerade notwendig ist.  Das war bereits letzte Woche gegen die Browns so und hat sich gestern wiederholt.  Natürlich ist es am Ende eines Spiels immer genau richtig gewesen, wenn man gewonnen hat ohne sich dabei extra verausgaben zu müssen und unnötig Pulver zu verschießen.  Dennoch unternimmt man hier eine Gratwanderung, und ich bin mir nicht sicher, ob das auf Dauer funktionieren kann.  Für meinen Geschmack benötigt es mindestens drei Scores Vorsprung, um ein klein wenig zurücknehmen zu können.  Bei zwei Scores Vorsprung ist es mir dann doch zu gefährlich; ein Big Play fängt man sich bald einmal ein, und in einem dann 1-Score-Game kann immer viel passieren.

Alex Smith fand ich gestern übrigens richtig stark, nachdem ich ihn die letzten Wochen nicht so gut sah.  Eine 70%-Completion-Rate ist schon grundsätzlich nicht schlecht, und wenn ihn Vernon Davis und Frank Gore nicht im Stich lassen, sind es fast 80%.  Die Würfe kamen großteils wirklich gut – vor allem der Slant in das Mini-Fenster auf Braylon Edwards war ein Wurf mit Zuckerguß oben drauf – und er traf auch keine dummen Entscheidungen.  Zudem freut es mich sehr, wie sich Smiths Verhalten in der Pocket positiv entwickelt hat.  Früher hat man sich allein schon darüber gefreut, wenn er es einmal geschafft hat, den Schritt in die Pocket zu machen, um den Sack zu vermeiden.  Mittlerweile antizipiert er den Druck immer besser und weiß auch, wann (und vor allem wo und wie) er aus der Pocket flüchten muß, um das Play zu verlängern oder gegebenenfalls selbst zu gehen.

Mir gefällt außerdem äußerst gut, wie Smith das Spiel an der Line of Scrimmage immer mehr selbst übernimmt.  Es ist natürlich noch meilenweit von dem entfernt, was ein Peyton Manning hier leistet, aber es geht absolut in die richtige Richtung – ein Punkt, der schon oftmals hier gefordert wurde.  Allein das Auftreten und die Körpersprache zeigen hier, daß er sich vielleicht doch noch zu dem Leader entwickelt, den sich jeder wünscht.  Ein großes Lob gebührt in dieser Hinsicht vor allem dem Coaching.  Sie wissen, Smith richtig einzusetzen, und man merkt auch Smith an, daß er zum einen weiß, was die Coaches von ihm wollen, und zum anderen, was er selbst kann.  Ich habe den Eindruck, er fühlt sich von Mal zu Mal wohler; er verinnerlicht schön langsam das System, und kann vor allem deswegen darin endlich aufblühen.  So bildet sich gegenseitiges Vertrauen, und so kann man ihn sukzessive von der Leine lassen.

Zitat von: zugschef am Mo,  7. Nov. ’11, 07:46
smith spielt gut in diesem system, aber ihn hier jetzt irgendwie auf pro bowl niveau hochzujubeln entbehrt jeglicher objektivität. man sollte schon nicht vergessen, dass smith der quarterback mit den wenigsten yards per game unter allen quarterbacks mit mindestens 200 passing attempts ist (25/25).
Das liegt aber durchaus auch an dem System (man könnte auch sagen: Korsett) in dem man ihn spielen läßt.  Nicht, daß es unter Jim Harbaugh eine Option wäre, aber stell Dir vor, Martz wäre nochmal unser OC: Ich behaupte, wir hätten mehr Passing Yards, mehr geworfene Interceptions und mehr zugelassene Sacks.

Zitat von: igor am Mo,  7. Nov. ’11, 10:07
Ich habe bei meinem Kommentar übrigens vergessen, zu erwähnen, wie stark unser ILB-Duo in der Pass Coverage aussieht.  Das ist wirklich aller Ehren wert und ein enorm wichtiger Puzzleteil für die Defense.

Holy shit :D! Dieses Mal nimmst du mir wirklich jegliche Schreibarbeit ab :)!

MaybeDavis

Game Ball für mich, ich glaubs selbst nicht, Alex Smith! Er hat ein wirklich gutes Spiel gemacht! In der Pocket, beim dirigieren, beim passen, beim selbst laufen und auch bei seinen Entscheidungen... Igor hats schön zusammengefasst. Und wird er nicht so oft von Davis, Gore etc im Stich gelassen, fällt der Sieg auch höher aus denke ich. Die O-Line hat mir, neben der kompetten D, angeführt von PW und Bowman auch extrem gut gefallen. Die Skins hatten eigentlich nie wirklich eine Chance und es wurde geschaukelt.

Ich bin jetzt wirklich gespannt auf die nächsten Spiele wenn endlich mal wieder nach ca 4 Wochen Pause, ernstzunehmende Gegner kommen. Ich hoffe sie können jetzt auch wieder Problemlos einen Gang hoch schalten!Giants, Steelers und Ravens wird alles nicht sehr leicht, aber mit einem Sieg aus den 3 Spielen + unsere Div-Games dürften die Playoffs easy drin sein...
NFL Teams live: 49ers (2x London / 1x Indianapolis), Patriots, Buccaneers (2x), Dolphins, Giants, Jaguars, Broncos, Bears,  Colts,

"Can you SMEEEELLLL what the Niners are cookin'" George Kittle

ariemer988

Zitat von: igor am Mo,  7. Nov. ’11, 10:02
Zitat von: ariemer988 am So,  6. Nov. ’11, 22:45
7-1 wer hätte das gedacht. Also nächst woche die giants die müssten machbar sein, die ravens könnte vieleicht auch klappen, außer die steelers wird schwer. Unsere gruppengegner packen wir denk ich mit links. Das heißt 13-3 oder 14-2
Wie kommst Du zu Deinem Urteil über Giants, Steelers und Ravens?  Warum sollten wir die Ravens auswärts eher schlagen als die Steelers zu Hause?

Abgesehen davon: es ist schon sehr pervers, zur Saisonmitte eine 5-Spiele-Führung in der eigenen Division zu haben, noch dazu mit erst einem absolvierten Divisionsspiel.
Ja gut das mit den Steelers hab ich ein wenig überschätzt die sind mir bis jetzt so stark aufgefallen aber nach dem ergebniss gestern wird es auch gegen die Ravens nicht leichter, ehrlich gesagt sogar schwerer.
Ich geb zu das eigendlich alle noch anstehenden nicht Divisionsspiele schwer werden, aber wenn man die Leistungen unserer Divisionsgegner sieht dann kann ich mir im Moment nicht vorstellen das sie eine Chance gegen uns haben.
Ich war gestern ein bisschen zu euphorisch nach dem Spiel. Ich korrigiere meine Aussage und geh davon aus das 13-3 eine Machbare sache sein könnte ich wäre aber auch mit einem 11-5 und das erreichen der Playoffs noch zufrieden.

igor

Ich frage mich vor allem und bin sehr gespannt darauf, was Harbaugh machen wird, sobald der Divisionstitel auch rechnerisch fix ist – und das kann gut und gerne bereits 4–5 Wochen vor Ende der Regular Season sein.  Die Vergangenheit hat bereits öfter gezeigt, daß das nicht immer von Vorteil ist.
Ask not what the community can do for you, ask what you can do for the community!
—Jurgen

duffeldoffel

So lange man noch um eine möglichst gute Setzlisten-Position spielen kann, muss die Spannung nicht raus sein...

MaybeDavis

Zitat von: igor am Mo,  7. Nov. ’11, 11:00
Ich frage mich vor allem und bin sehr gespannt darauf, was Harbaugh machen wird, sobald der Divisionstitel auch rechnerisch fix ist – und das kann gut und gerne bereits 4–5 Wochen vor Ende der Regular Season sein.  Die Vergangenheit hat bereits öfter gezeigt, daß das nicht immer von Vorteil ist.
Das stimmt, aber es bleibt ja immer noch das Ziel: First week bye und heimrecht, wenns dann im CCG gegen die Packers geht. Es wird schon schwer genug gegen die Packers zu spielen, in Lambeau Field wird das doppelt so schwer....
NFL Teams live: 49ers (2x London / 1x Indianapolis), Patriots, Buccaneers (2x), Dolphins, Giants, Jaguars, Broncos, Bears,  Colts,

"Can you SMEEEELLLL what the Niners are cookin'" George Kittle

g-dog

Zitat von: duffeldoffel am Mo,  7. Nov. ’11, 11:05
So lange man noch um eine möglichst gute Setzlisten-Position spielen kann, muss die Spannung nicht raus sein...

Ein first round bye wäre schon was, dann müssen wir in den Playoffs nur 3 Spiele gewinnen  8)

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