Coach Jim Harbaugh ist sauer auf die Schiedsrichter im Giants-Spiel - er meint, sie hätten seinem Team mit einer Fehlentscheidung vermutlich den Sieg gekostet. Es geht um die Szen 2:29 vor Schluss der Regulation. Da fing Running Back Ahmad Bradshaw einen Pass von Eli Manning und wurde von Safety Dashon Goldson an der New Yorker 21-Yard-Linie getackelt. Bevor er am Boden war, entriss ihm Linebacker NaVorro Bowman den Ball. Damit wäre man in perfekter Position für einen winning Drive gewesen.
Aber der Seiten-Judge urteilte, dass Bradshaws Vorwärtsbewegung gestoppt und das Spiel damit tot gewesen sei, bevor der Ball frei kam. Eine Challenge dieser Entscheidung war nicht möglich, und die Giants behielten den Ball.
"Meiner Meinung nach war das ein Fumble, "sagte Harbaugh in seiner Pressekonferenz am Montag. "Natürlich wird die Liga das bestreiten, und die Referees werden das auch tun. Aber das Play war noch nicht vorbei, denn Bradshaw kämpfte noch. Das kommt mir vor wie damals die Tuck Rule".
Die Tuck Rule ist eines der dunkelsten Kapitel in der Schiedsrichtergeschichte der NFL. Vor zehn Jahren kostete sie vermutlich den Oakland Raiders den Sieg gegen New England im Divisional Playoff Game. Damals wurde eine Fumble Recovery der Raiders kurz vor Schluss nicht gegeben, weil die Officials der Ansicht waren, dass Tom Bradys Arm bereits in Wurfbewegung war.
Quelle: NFL Network; Twitter; ESPN, 23.10.