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Religion

Begonnen von Duke, Di, 18. Dez. ’07, 13:43

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Bist Du...

Katholik?
Evangelist?
Moslem?
Buddhist?
Jude?
Orthodox?
Heide?
Ateist?
was ganz anders, nämlich....?

Duke

Mich würde mal interessieren, wie religiös Niners-Fans sind und welchen Religionen sie angehören.
Rattay is the only quarterback in NFL history to throw 3 consecutive passes all going for touchdowns (2007)

Dillinger

Ich hoffe, die Bundesliga führt bald wieder die Religation ein...

Daddy

Atheist aus Überzeugung

TheBeast

Also eigentlich bin ich ja Katholik, aber wenn ich schon mal die Chance habe mit Markus, Lukas, Matthäus und Johannes in einem Atemzug genannt zu werden, dann werde ich glatt zum Evangelisten =)

sebastian082

Ich würde mich selbst als sehr gläubig bezeichnen, ich kann allerdings mit Religionen/Konfessionen und ganz besonders mit Kirche und festgefahrenen Ansichten wenig anfangen.

Wobei: Mein Vater hat immer gesagt: Bei allen Schwächen ist die Kirche immer noch die beste Institution, die wir haben, im Vergleich mit anderen Institutionen. Recht hatte er.

@ Duke: Zuviel Berlin-Mitte geschaut? ;)
Clear Eyes!
Full Hearts!
Can't Lose!

Dillinger

Ich bin nie getauft worden und - um es milde auszudrücken - ich hasse Religionen. Ein demagogischer Ausdruck, den sich Duke sicherlich gewünscht hat.

Ich habe einem Freund, der damals (der Pollack) und auch noch heute (der verschissene Bazi) eine hohe und umumstößlich hohe Meinung vom Pabst hatte, folgende Mail geschrieben (nur, um ihn zu ärgern):

Ich sehe den Pabst, wie er gerade damit beschäftigt ist, drei minderjährige Knaben den "Schaft Gottes" in voller Länge spüren zu lassen, von einem einäugigen, kleinwüchsigen Juden gestört wird. Und jeder Mann, der ordentlich mit F***** beschäftigt, tut das einzig Richtige: er sagt dem Judenzwerg, das verschissen - Weite zu suchen. Der Zwerg tat das seinserseits einzig Richtige... und erschlug den Pabst mit einem Gartenschlauchgewinde.

Eigentlich habe ich nicht versucht, meinen Freund zu ärgern...

Versucht, Euch selbst zu kennen und scheißt auf Gott und die erfundenen und den - sich zugegebenermaßen verdammt gut lesen lassenden - Geschichten aus der "heiligen Schrift".

Dass diese Kacke in fast jedem Hotel im Nachtisch haust, stimmt mich ängstlich.

Ich bin kein brutaler Lebensprakmatiker. Ich bin spirituell-affiner Mensch. Aber was Religion im weitesten Sinne angerichtet hat, ist nicht in Worte zu fassen.

Antares

Ich glaube an Gott.
Allerdings sollte ich das wohl auch besser umsetzen.

Duke

Zitat von: sebastian082 am Di, 18. Dez. ’07, 22:05
@ Duke: Zuviel Berlin-Mitte geschaut? ;)
??? Nö. Kürzlich wurden nur Umfragergebnisse veröffentlich, wonach 70 Prozent der Deutschen tief-religiös sind. Da wollt ich mal die Probe aufs Exempel machen.  :pray:

Rattay is the only quarterback in NFL history to throw 3 consecutive passes all going for touchdowns (2007)

zugschef

weiß nicht, ob das ein running gag in deutschland ist, aber eigentlich heißt die stellung immer noch paPst.

MoRe99

#9
Hab mal "Evangelist" angeklickt, auch wenn ich "nur" evangelisch" bin. ;)

Ob ich religiös bin? Nee, eher nicht. Ob ich an Gott glaube? Ja, das sehr wohl. Ob ich was mit der Institution Kirche anfangen kann? Hmmm, weniger. Hab früher einige Jahre lang sehr viel in der Kirche gemacht, von Kindergottestdienst über Christenlehre (kam bei uns nach der Konfirmation), Jugendgruppe, Kinder- und Jugendwochen sowie Kinder- und Jugendfreizeiten (Österreich, Nordsee, ...) bis hin zu "Zeltlager at home" und zur Sportgruppe der Kirchengemeinde (inkl. Teilnahme an Volleyball- und Indiacaturnieren). Da sich in der Amtskirche vor Ort jedoch in der Zeit einiges zum Negativen entwickelt hat (vor allem der Umgang zwischen den Funktionsträgern und mit "unliebsamen" Mitgliedern) ist mir diese Amtskirche mehr und mehr fremd geworden. Der Glaube an Gott jedoch ist davon eher unberührt. Bin sicherlich mittlerweile wesentlich kritischer geworden als früher, aber der "Grundglaube" ist immer noch vorhanden.

Ich kann gut damit leben, dass andere eine anderen Glauben haben oder auch gar keinen, solange mir diejenigen ihren Glauben oder Nichtglauben nicht aufdrängen wollen. Den Glauben, den ich habe, sollte man mir lassen, genau wie ich jedem eben seinen Glauben oder Nichtglauben lasse. Dazu gehört aber für mich, den anderen nicht zu beleidigen oder zu verunglimpfen. Ein Umgang miteinander, der den anderen respektiert, sollte vom Glauben eigentlich vollkommen unabhängig sein.
"Fear can hold you prisoner. Hope can set you free." (Stephen King)

igor

ich bin ein klassischer taufscheinkatholik und eigentlich atheist mit seinen eigenen grundprinzipien.  ganz grundsaetzlich bin ich der meinung dass es auf der welt auf einen schlag weniger probleme gaebe wenn es keine religionen gaebe -- die ja zum grossteil mehr oder minder das selbe sind wenn man sie auf's wesentlichste reduziert.  aber wenn es leuten hilft an jemanden/etwas zu glauben und es ihnen dann besser geht dann ist das gut; darauf kommt's ja letztlich an.  (sie sollen sich nur nicht deswegen gegenseitig den schaedel einschlagen.)  in diesem sinne: jeder wie er mag.

cheers =)
*igor*

--
GO NINERS!
Ask not what the community can do for you, ask what you can do for the community!
—Jurgen

duffeldoffel

Ich bin zahlender Protestant. Das Kirchengeld, das bei Austritt eines Ehepartners fällig werden würde, würde nach meinen Online-Recherchen die Kirchensteuer übersteigen.

Ich gehe davon aus, dass dies mein erstes und einziges Leben ist.

Ich bin von Urknall und Evolution überzeugt und glaube nicht an die Schöpfung.

Nur ein kurzer Blick auf die Geschichte reicht aus, um mich davon zu überzeugen, dass es zumindest keine unfehlbare höhere Allmacht geben kann.

Mit anderen Worten: Sollte es Gott geben (oder welche höhrere Macht auch immer), ist er zumindest nicht unfehlbar. Das soll grundsätzlich kein Vorwurf sein, Unfehlbarkeit kann man meiner Meinung nach von nichts und niemandem verlangen. Aber es geht mir einfach auf den Keks, wenn ich von hiesigen Katholiken (also die in meiner physischen Umgebung) für diese Meinung komisch angeguckt werde oder religiöse Institutionen ihre jeweiligen Götter als unfehlbar darstellen.

Für alles Gute auf Erden wird Gott angebetet, für alles Schlechte auf Erden wird der von Gott eingeräumte freie Wille des Menschen verantwortlich gemacht - ich kotz' gleich.

Ich sehe jedenfalls keinen Grund, jemanden oder etwas anzubeten, der oder das fehlbar ist. So! Erst recht nicht angebetet werden von mir diktatorische Mächte, die sich den Vorwurf (so es denn als ein solcher ausgelegt wird), oder sagen wir die Feststellung der Fehlbarkeit nicht gefallen lassen wollen.

Real

weder getauft noch sonst was...einfach atheist. ich lass zwar die gläubigen kirchengänger machen, aber das was die Kirche teilweise abzieht geht echt unter keine Kuhhaut mehr, thema verhütung z.b.


Duke

Muss ja auch mal was zu mir selber sagen, wenn ich so nen thread schon aufmache.

Ateist, mit leichtem Interesse an den alten Göttern, ohne jetzt einen Schrein irgendwo aufgestellt zu haben. Aber Thors Hammer trag ich um den Hals und im Ohr.  >:D

Grundsätzlich sehe ich den Mensch als Individium in der Selbstverantwortung für sein Tun und handeln. Von daher habe ich für Erlöser-Religionen rein gar nichts übrig.
Rattay is the only quarterback in NFL history to throw 3 consecutive passes all going for touchdowns (2007)

wagei49

Ich bin natürlich Katholik. Von der Bibel halte ich nicht viel, aber trotzdem gefällt mir meine Religion bestens.
Hat wohl einfach damit zu tun, dass Religion da wo ich herkomme, also vom Land, beinahe nur mit Brauchtum zu tun hat. Und die mehrmals im Jahr stattfindenden absoluten Besäufnisse des gesamten Ortes sind auch immer wieder witzig.  :drink:  ;D
Ohne die diversen katholischen Bauernbräuche wäre das gesamte Jahr ja auch nur halb so interessant. Halloween und solches neumodisches Zeugs ist hier auch ziemlich verpöhnt. Außerdem wird das Ganze hier auch nicht so ganz ernst und streng genommen.

Also in diesem Sinne sage ich mal Religion (oder besser gesagt Brauchtum) rulez. :peace:


TheBeast

Zitat von: Dillinger am Di, 18. Dez. ’07, 22:34
Versucht, Euch selbst zu kennen und scheißt auf Gott und die erfundenen und den - sich zugegebenermaßen verdammt gut lesen lassenden - Geschichten aus der "heiligen Schrift".

Also die letzte Behauptung kann nur von jemandem kommen, der die Bibel nie gelesen hat. Erfunden mag ja sein (in weiten Teilen stellt die Bibel auch gar nicht den Anspruch, dass es sich um Tatsachenberichte handelte), aber "verdammt gut lesen lassend"??? Ich lese wirklich viel, und habe auch in der Regel kein Problem das Gelesene zu verstehen, aber in der Bibel - speziell im AT - muss ich jeden Satz drei Mal lesen.

Den Rest von Deinem Posting will ich einmal nicht kommentieren.

TheBeast

Zitat von: wagei49 am Mi, 19. Dez. ’07, 20:28
Ich bin natürlich Katholik. Von der Bibel halte ich nicht viel, aber trotzdem gefällt mir meine Religion bestens.

Darf ich das in eine (noch zu erstellende) Sammlung der absurdesten Aussagen zum Thema Religion aufnehmen?

igor

herrlich; und es ist noch nicht mal offseason. *g*

cheers =)
*igor*

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—Jurgen

kicker

Das geht dich einen "Scheißdreck" an. >:D

Duke

Zitat von: igor am Do, 20. Dez. ’07, 14:54
herrlich; und es ist noch nicht mal offseason. *g*

cheers =)
*igor*

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GO NINERS!
Na für uns schon. Ne ganze Weile ne. ;-)
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