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Commentary: Ashley Fox [ESPN]: Harbaugh macht den Unterschied

Begonnen von frontmode, Di, 25. Feb. ’14, 10:24

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frontmode

Es gibt genug Gründe, alles abzustreiten!

Die 49ers können sagen, dass sie sich nicht mit einem Trade Angebot befasst haben, welches Headcoach Jim Harbaugh nach Cleveland geschickt hätte. Sie können sagen, sie fühlen sich immer noch zu einem Headcoach hingezogen, der 76,6% aller seiner Spiele gewonnen hat, drei Mal in Folge im Championship Game stand und es einmal in der Super Bowl schaffte. Sie können sagen, Harbaugh ist ihr Mann – heute und in der Zukunft.

Sie können sagen, die Harbaugh-nach-Cleveland  Geschichte ist genau das, eine Story, eine Fiktion, lächerlich, eine einseitige Annährung einer Franchise, die dringend eine Erfolgsstory braucht – die Browns.

Das mag alles wahr sein. Aber wahr ist auch: egal wie schwierig es ist, mit Harbaugh zu Koexistieren, die 49ers brauchen ihn bei Weitem mehr als er sie. Er ist das Produkt. Er hat den Unterscheid ausgemacht. Er ist der Grund, warum San Francisco wieder relevant ist.
Es ist nicht Besitzer und CEO Jed York. Es ist auch nicht General Manager Trent Baalke. Diese beiden haben einen großartigen Job gemacht ein Stadion zu bauen und ein Roster zusammenzustellen. Aber es ist Harbaugh, der das Talent in einen Gewinner umgewandelt hat. Er war es, der die Spieler davon überzeugt hat, dass es keiner besser hat als sie. Er war es, der einen extrem talentierten Trainer-Stab zusammengestellt hat, welcher das Maximum des Potentials jedes einzelnen Spielers herausholt. Er ist der Grund warum San Francisco ein attraktives Ziel für Free Agents ist.

Braucht jemand einen Beweis? In den acht Spielzeiten bevor Harbaugh 2011 von Stanford kam hatten die 49ers Null Spielzeiten mit einem positiven Record, Null Divisionssiege und Null Play-Off Teilnahmen. In den drei Spielzeiten danach haben sie einen Schnitt von 12 Siegen pro Saison, 2 Divisionssiege, waren Gastgeber in einem Championship Game, spielen in acht Play-Off Spielen, gewannen fünf davon und waren einen Goal-Line-Stand von einer Lombardi-Trophy entfernt.

Die 49ers hatten etwas Derartiges seit den Tagen von Steve Mariucci als Headcoach nicht mehr.

Harbaugh macht den Unterschied.

Daher ist es dringend erforderlich, dass die 49ers einen Weg finden, Jim Harbaugh glücklich zu machen. Klar, er ist schrullig, reizbar, ein Kontroll-Freak und intensiv – aber das ist nun wirklich keine Breaking-News. Er bringt selbst den engagiertesten Mitarbeiter zur Erschöpfung. Er hat eine einzige Bestimmung und er erwartet von jedem einzelnen in der Organisation, dass er diese teilt.

Aber Harbaugh ist eben auch eine ungemein guter Headcoach, der in der Lage ist, ein aus einem bereits talentrierten Roster das Maximum an Motivation und Leistung herauszuholen.

Und genau deswegen gibt e simmer wieder großes Interesse von Anderen. Das ist der Grund, warum die Browns bereit waren, mehrere Draftpicks dafür zu opfern Harbaugh nach Cleveland zu bringen. ProFootballtalk.com waren Freitagabend die Ersten, die das Interesser der Browns publik machten. Adam Shefter von ESPN folgte mit einem Report, dass in diesem Paket keiner der beiden Erstrundenpicks der Browns enthalten war.

Browns Besitzer Jimmy Haslam sagte am Sonntag in einem Interview zu USA Today Sports: ,,Es gab eine Chance, die sich dann aber nicht materialisierte."

York und Harbaugh bestritten beiden, dass es eine Chance gegeben hätte, aber das hatte keine Bedeutung. Egal wie dysfunktional die Browns seit dem Zeitpunkt sind, an dem Haslam das Team 2012 erwarb, ihr Flirt mit Harbaugh – egal wie kurz und/oder einseitig dieser auch gewesen sein mag – zeigt, wie andere die Spannungen in San Francisco wahrnehmen. [Anm. des Redakteurs: der Sohn des zu diesem Zeitpunkt noch verantwortlichen General Managers der Browns ist derzeit der Assistent des Headcoaches der 49ers].

Die Browns glaubten, sie hatten eine Chance, Harbaugh zu bekommen. Sie glaubten, dass das Verhältnis zu Baalke, der volle Kontrolle über das Roster der 49ers hat, derart strapaziert sei, dass Harbaugh einen Veränderung willkommen geheißen hätte – obwohl dies bei einer Organisation wäre, die derzeit keinen Franchise Quarterback hat.

York und Baalke müssen diese Situation beenden. Harbaughs Vertrag läuft noch zwei Jahre. Während die 49ers es begrüßen würden, noch ein Jahr mit der Vertragsverlängerung warten zu können, bevor Harbaugh 2015 in eine ,,Lame-Duck" Saison gehen müsste, sollten sie sich klar werden, was die Browns versuch haben.

Harbaugh ist wertvoll und auch wenn er es bis jetzt nicht geschafft hat, den sechsten Titel nach San Francisco zu holen, hat er die 49ers aus der Bedeutungslosigkeit geholt. Er hat sie in einen Super-Bowl Anwärter transferiert, der jedes Jahr um den Titel spielen kann.
Stabilität an der Spitze einer NFL Franchise ist mindestens genauso wichtig, wie einen Franchise Quarterback zu haben. San Francisco hat derzeit beides.

Harbaugh selber sollte aber auch realisieren, dass es sehr wenige Coaches gibt, die es besser haben als er. Mit Colin Kaepernick hat er einen jungen Quarterback, der weiter wachsen und sich entwickeln kann. Er hat eine der besten Offensive-Lines in der Liga. Er hat Playmaker auf beiden Seiten des Balles. Er hat die wohl meistgefürchtete Defense im Football.

Und obwohl sie ständig aneinander rasseln, Harbaugh mit Trent Baalke einen General Manager der gezeigt hat, dass er in der Lage ist, Player zu identifizieren, die in Harbaughs System passen und diese zu holen bzw. zu halten.

Es muss einen Mittelweg geben und die Niners müssen diesen finden. Wenn nicht, wird es weiterhin Anfragen anderer Teams bezüglich Harbaugh geben. Vor allem wird es weiterhin Spekulationen geben. Und natürlich Unruhe im Team, die dieses vom ultimativen Ziel ablenkt, dem Quest for Six.

Das Team kann in Bezug auf den Verbleib von Harbaugh sagen was es will, aber wenn diese Aussagen ernst sein sollten – und vor allem ernste genommen werden sollen – muss es den Vertrag von Harbaugh verlängern. Im anderen Fall wird Cleveland nicht das letzte Team gewesen sein, dass sich Chancen ausrechnet, einen Coach abzuwerben, der in seinen ersten drei Spielzeigen als NFL Headcoach 36 Spiele gewonnen hat.

Quelle: ESPN.com
QuestFor32:
49ers, Cardinals, Rams, Seahawks, Buccaneers, Falcons, Panthers, Saints, Lions, Packers, Vikings, Cowboys, Giants, Broncos, Chargers, Chiefs, Raiders, Colts, Jaguars, Texans, Browns, Ravens, Dolphins, Jets, Patriots

stevey

dem ist nichts mehr hinzuzufügen....Danke, Ende, Punkt!!

sf49er

Ich hatte gar nicht gewußt, daß das Verhältnis Harbaugh/Baalke so angespannt ist?!?

frontmode

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Sanfranolli

Kann jemand sagen ob es ohne Baalke auch so gelaufen wäre?
Oder ob Pete Caroll mit dem gleichen Team erfolgreicher gewesen wäre?

Macht nun also Harbaugh den Unterschied oder die Gemeinschaft? 
Auch wenn die Welt zusammenbricht, verlier nie das Lächeln in deinem Gesicht!

London 2010 und 2013 - Ich war dabei!!!

LeonJoe

Ist es Absicht das du beide Seiten an der Geschichte zeigen wolltest? Lynch vs Fox so zusagen? Ich finde jeder, der beiden legt sich hier eine eigene Meinung zu und rechtfertigt diese...man weiß gar nicht wem man glauben soll...;)

greetz Frank

frontmode

Zitat von: LeonJoe am Di, 25. Feb. ’14, 16:24
Ist es Absicht das du beide Seiten an der Geschichte zeigen wolltest?

Natürlich  8)
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Sanfranolli

Zitat von: LeonJoe am Di, 25. Feb. ’14, 16:24
Ist es Absicht das du beide Seiten an der Geschichte zeigen wolltest? Lynch vs Fox so zusagen? Ich finde jeder, der beiden legt sich hier eine eigene Meinung zu und rechtfertigt diese...man weiß gar nicht wem man glauben soll...;)

greetz Frank

Ich war nur schneller als Lynch. Musste selbst schmunzeln, als kurz nach meinem Post der Beitrag kam. ;D
Auch wenn die Welt zusammenbricht, verlier nie das Lächeln in deinem Gesicht!

London 2010 und 2013 - Ich war dabei!!!

Fireboy Tom

1895
MIND THE GAP!

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