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In-Depth: 49ers und Santa Clara enthüllen Stadionplan

Begonnen von duffeldoffel, Sa, 30. Mai. ’09, 19:19

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duffeldoffel

Nach 18 Monaten geschlossener Verhandlungen, enthüllten die 49ers und Santa Clara am Freitag den Vorschlag eines Stadion-Deals, der 114 Millionen $ an öffentlichen Geldern erfordern würde - fast 50 Prozent weniger, als die beiden Seiten früher erwogen hatten, um das berühmte NFL-Franchise in die South Bay zu holen.

Unter dem vorgeschlagenen Finanzplan käme der öffentliche Beitrag, um 12 Prozent der Kosten in Höhe von 937 Millionen $ für ein Stadion mit 68.500 Sitzplätzen nahe des Themenparks Great America und des Santa Clara Convention Center zu finanzieren, aus Sanierungsgeldern, aus einer neuen Steuer auf Hotels des entsprechenden Bereichs und aus Geldern aus kommunalen Versorgungseinrichtungen. Das Stadion soll nun 2014 eröffnet werden, zwei Jahre später als ursprünglich geplant.

Stadtmanagerin Jennifer Sparacino, die empfiehlt, dass die Stadt mit dem vorgeschlagenen Deal fortfährt, sagte, sie sei "sehr zuversichtlich", dass die Vereinbarung die Steuerzahler und Nutzer der Versorgungseinrichtungen der Stadt schützt, falls es Einnahmedefizite oder Kostenüberschreitungen beim Bau bzw. Betrieb des Stadions geben sollte. Das Stadion, so Sparacino, würde die Vision der Stadt fördern, aus dem Bereich um das Convention Center und Great America herum einen Entertainment-Bezirk zu machen.

Das Stadion "wird einige ausgezeichnete wirtschaftliche Entwicklungen mit sich bringen, nicht nur für die Stadt, sondern auch für Silicon Valley," so Sparacino.

Das vorgeschlagene "Term Sheet", das am Freitag vorgestellt wurde und eine bedeutsame Abweichung vom ursprünglich 2007 erdachten Plan bedeutet, sieht vor, dass Einnahmen direkt in die allgemeinen Fonds der Stadt fließen. Es schließt auch die Möglichkeit ein, dass die Stadt eine Rückerstattung eines großen Teils ihrer Investition erhält, wenn das Stadion ein zweites NFL-Team wie die Raiders anlocken sollte, was Sparacino als "eine ziemlich hohe Möglichkeit" beschrieb.

"Dies ist solch ein Win-Win für die Stadt," so Stadtratsmitglied Dom Caserta. "Wir haben uns nicht davontragen lassen von den 49ers, ihrer Geschichte und Super Bowls zu bekommen und all das. Wir gingen methodisch vor, wir nahmen uns Zeit, und gaben Gas. Und wir bekamen alles, was wir wollten, und noch mehr."

Aber obwohl der Rat bereit zu sein scheint, schon am Dienstag abzustimmen, um das Projekt voranzutreiben hinsichtlich einer stadtweiten Abstimmung im Jahre 2010, hängen die Aussichten auf einen finanziellen Erfolg des Stadions von der Genauigkeit zukünftiger ökonomischer Vorausplanungen ab. Die größte Last scheint auf zwei Gruppen zu fallen:

-- Die 49ers und die National Football League. Sie würden gemeinsam 493 Millionen $ bereitstellen - 130 Millionen $ mehr, als im Jahr 2007 vorgeschlagen. Offizielle des Teams lehnten es ab, zu erörtern, wie dieser Beitrag mit der Liga geteilt würde. Er würde 53 Prozent der Kosten des Projekts umfassen.

-- Eine vorgeschlagene städtische Stadionbehörde, die öffentliche Agentur, die die Einrichtung bauen und besitzen würde. Die Behörde würde genug Geld durch den Verkauf von Namensrechten, Firmensponsoring, Sitzlizenzen und Kartenzuschlägen beschaffen müssen, um 330 Millionen $ oder 35 Prozent der Projektkosten zu beschaffen, auch wenn die Fans sich in einer schmerzhaften Rezession als widerwillig erwiesen haben, viel Geld für den Sport auszugeben.

Weil eine Mehrheit der Miete, die Santa Claras allgemeiner Fonds vom Stadion erhalten würde, während des ersten Jahrzehnts des 40-jährigen Deals "leistungsbasiert" ist, müsste die Behörde auch erfolgreich sein beim Buchen von College-Football-Spielen, internationalen Fußballspielen, Konzerten und anderen Nicht-NFL-Veranstaltungen. Andernfalls könnte Santa Clara nur einen Bruchteil der mehr als 2 Millionen $ sehen, die im ersten Jahr des Stadions als Rückfluss in den allgemeinen Fonds vorgesehen waren.

Insgesamt sind die Zahlen jedoch wesentlich vorteilhafter für die Stadt als bei dem Plan, der Ende 2007 erwogen wurde, welcher öffentliche Gesamtkosten in Höhe von 222 Millionen $ für das Stadion und damit verbundene Infrastruktur vorsah. Offizielle der Stadt sagen, dass der öffentliche Beitrag in Santa Clara einen kleineren Prozentsatz des Projekts ausmachen würde als bei jedem anderen NFL-Stadion, bei dem recherchiert wurde.

Die Stadtbeamten und die 49ers stecken Santa Claras Beitrag auf 79 Millionen $ ab und sagen, die vorgeschlagenen zwei Prozent an Hotelsteuern könnten als ein privater Beitrag bezeichnet werden, obwohl die Stadt den Bezirk gestalten würde, der ihn kassieren würde. Das Term Sheet beinhaltet frisch gestaltete Formulierungen, um die Steuerzahler der Stadt von Einnahmedefiziten oder Kostenüberschreitungen beim Bau bzw. Betrieb des Stadions abzuschirmen - was bedeutet, dass die 49ers und die NFL dann sogar noch mehr als 493 Millionen $ bezahlen müssten.

Offizielle des Teams sagen, unter dem Strich stehe, dass das Team das ganze Risiko trägt.

"Der Beitrag der Stadt in Höhe von 79 Millionen $ steht fest," so Larry MacNeil, Chief Finance Officer der 49ers. "Unserer steht nicht fest."

Es gibt auch eine Reihe weiterer finanzieller Anreize für die Gemeinde - darunter ein Auftrieb in Höhe von 20 Millionen $ an Sanierungsgeldern, die bis 2026 an den Santa Clara Unified School District fließen würden, wie es das staatliche Sanierungsgesetz vorsieht, wenn das Projekt fortschreitet.

Auf Stadiontickets erhobene Zuschläge würden 250.000 $ im Jahr für Stadtparks, Bibliotheken sowie Jugend- und Seniorenprogrammen einbringen, und weitere Zuschläge sind eine zweite potentielle Einnahmequelle für den allgemeinen Fonds.

Der Deal würde bedeuten, dass die 49ers San Francisco - die Stadt, in der sie sechs Jahrzehnten spielen - in Richtung South Bay verlassen, wo sie seit 23 Jahren ihren Hauptsitz und ihr Trainingslager haben.

MacNeil sagte, die 49ers wären bereit, einen höhere Anteil an den Kosten zu akzeptieren, um den Deal abzuschließen.

"Warum gefällt uns dieser Deal? Größtenteils weil es einer der besten Standorte für ein Stadion in der Bay Area ist," so MacNeil am Freitag in einem Interview. "Uns gefällt die Stadt Santa Clara wirklich hinsichtlich einer Geschäftsumgebung und eines Ortes, der Dinge möglich macht, und es ist etwas, von dem wir denken, dass wir es innerhalb eines vernünftigen Zeitrahmens tun können, und einer der Schlüssel dort ist, dass die Infrastruktur vollständig ist. Die Existenz der Verkehrsinfrastruktur und öffentlicher Transportmittel an diesem Standort ist für ein NFL-Stadion wirklich der Schlüssel."

Der Stadionstandort in der South Bay, an der Basis der Bucht, wird umrahmt von drei nahe gelegenen Freeways und bietet direkte Anbindung an Light Rail und Commuter Rail. Das ist ein wesentlicher Vorteil gegenüber dem von San Francisco vorgeschlagenen Standort am Hunters Point, der keinen Transitzugang hat und Hunderte von Millionen von Dollars erfordern würde für den Bau von Brücken und Highways für den Zugang zum Standort.

Wenn eine Stadionbehörde in Santa Clara ein zweites NFL-Team anlocken könnte, um das Stadion zu teilen, würden die 49ers die gesamten von der Sanierungsagentur der Stadt investierten 42 Millionen $ zurückgeben.

NFL Commissioner Roger Goodell hat die Raiders und die 49ers gedrängt, ein gemeinsames Stadion zu erwägen. In New York trug die Liga beispiellose 300 Millionen $ zu einem neuen Stadion bei, welches sich die Giants und die Jets teilen werden.

"Wenn ein zweites Team hierher kommt, wird es sich selbst finanzieren," so Caserta über den Nutzen für Santa Clara. "Ich denke, wir haben eine Situation geschaffen, wo die Möglichkeit eines zweiten Teams nicht nur möglich ist, sondern auch sehr, sehr lukrativ wäre für ein Team, welches das erwägt. Die NFL hält das, was die Jets und Giants in New York machten, für eine großartige Partnerschaft."

Die Raiders erwägen weiterhin die Möglichkeit eines gemeinsamen Stadions in der South Bay, so Amy Trask, Chief Executive des Teams.

"Wir erkunden alle Gelegenheiten - und bleiben hinsichtlich dessen offen - um für unsere Fans und unser Team ein Stadion von Weltklasse zu schaffen, und dazu gehört, dass wir hinsichtlich eines gemeinsamen Stadions offen bleiben," so Trask. "Wir genießen eine kooperative und kollaborative Beziehung zu den 49ers."

Quelle: Mike Swift (San Jose Mercury News, 29.05.)

stig49

Übersetzungsprogramm?   ;)
Ist aber auch ein verdammt langer Riemen.
Und ein verdammt langer Weg bis hin zum Stadion, falls die Wähler den überhaupt mitspielen. Andererseits, wer sollte zu solchen Konditionen nein sagen?

duffeldoffel

Zitat von: stig49 am Sa, 30. Mai. ’09, 22:08
Übersetzungsprogramm?   ;)
Ja, bei Stadionangelegenheiten immer. Aber ich überarbeite den Output-Text vor dem Einstellen sehr sorgfältig, so dass das "Übersetzen" fast so lange dauert wie "zu Fuß" übersetzt.

Wieso? Ist noch irgendwas Holpriges drin?

wizard49er

Ich bin zufrieden mit der Überdetzung und immer dankbar dafür :cool:

Jetzt scheint es ja langsam los zugehen mit dem neuen Stadion in Santa Clara. Besser als die Bay Area zu verlassen.
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kryssow


igor

einerseits schoen dass es fortschritte zum stadionneubau gibt, andererseits bin ich immer noch fassungslos ueber diesen deal...
Ask not what the community can do for you, ask what you can do for the community!
—Jurgen

beattheheat

Good news! Thanks duffeldoffel für dein Kraftakt!

MaybeDavis

Zitat von: beattheheat am Di,  2. Jun. ’09, 09:48
Good news! Thanks duffeldoffel für dein Kraftakt!
Ja allerdings... allein das Lesen ist ja schon ein Kraftakt  ;)
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"Can you SMEEEELLLL what the Niners are cookin'" George Kittle

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