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49ers geben G Laken Tomlinson Dreijahresvertrag

Begonnen von stig49, Fr, 22. Jun. ’18, 21:06

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Uthorr49

Zitat von: MaybeDavis am Di, 26. Jun. ’18, 16:56
Zitat von: Flames1848 am Di, 26. Jun. ’18, 13:05
Zitat von: Uthorr49 am Mo, 25. Jun. ’18, 22:23
Zitat von: MoRe99 am Mo, 25. Jun. ’18, 19:28
Zitat von: frontmode am Mo, 25. Jun. ’18, 09:41
Unbenommen. Von Außen sah Tomlinson aber nur bedingt als eine der Eckpfeiler aus.

Tomlinson war in den fünf Spielen mit Garoppolo laut PFF einer der Top 10 auf OG. Ich denke, dass er ein typisches Beispiel für das ist, was Lynch und Shanahan suchen: Ein Spieler, der sich voll reinhängt, der alles gibt, der permanent an sich arbeitet und der Hoffnung für die Zukunft gibt wird belohnt.
Außerdem ist er noch jung und als ehemaliger erstrunden Pick sollte Potenzial da sein. Es kommt ja häufig vor das Spieler ins falsche Systeme gedraftef werden und dann bei ihren ersten Teams die Erwartungen nicht erfüllen.

Aber warum dann direkt 3 Jahre?
3 Jahre ist schon ok, ich finde nur das der Preis, wie bei vielen Lynch Verträgen, unverhältnismäßig hoch ist. Wenn die Trefferquote da bei den FA nicht extrem hoch ist, wird sich das früher oder später rächen.
Kann sein das er für ein bis zwei Jahre nicht unterschrieben hätte. So wie unsere Verträge strukturiert sind muss man die Spieler ja nicht über den ganzen Zeitraum behalten. Sollte sie hinter den erwartungen bleiben. Es fällt da auch nicht viel Dead Money an.
Wir spielen momentan mit vielen im Rookievertrag und haben ja noch einiges an Capspace.
Ich glaube die wissen schon was sie mit dem Geld machen.

MaybeDavis

Zitat von: Lars_wegas am Di, 26. Jun. ’18, 18:43
Drei Dreijahresvertrag ist jetzt doppelt so teuer als wenn man die 5th Jahr Option gezogen hätte. Danach ein 2 Jahresvertag wäre in Summe sicher höher gewesen als die jetzige Lösung
Daher ist es für mich ok.
Bei JG wurde ja auch immer gesagt, dass sich der FT im Vertrag wiederspiegelt.
JG geht für mich in Ordnung. Mir geht es mehr um Richburg, McKinnon, Tomlinson usw.
Alle mE schon über Marktwert bezahlt. Wenn sie am Ende ins System passen und einschlagen, ist das auch nicht schlimm. Nur wird das nicht bei jedem passieren. Auch das ist auf Grund unserer Cap Situation, nicht schlimm. Nur wird unser Cap so oder so, umso schneller runtergedrückt und wenn dann Spieler nicht einschlagen, ist halt schon kritisch.

Und der Vergleich zur 5th year Option bei Tomlinson, ist für mich kein ernsthafter Vergleich, denn dieser Preis wäre viel zu hoch gewesen, um überhaupt drüber nachzudenken.

Ich möchte nicht sagen das Lynch etwas falsch macht, aber dennoch gibt es da ein wenig Skepsis.
NFL Teams live: 49ers (2x London / 1x Indianapolis), Patriots, Buccaneers (2x), Dolphins, Giants, Jaguars, Broncos, Bears,  Colts,

"Can you SMEEEELLLL what the Niners are cookin'" George Kittle

Uthorr49

Ich finde Tomlinson ist momentan die beste Option die wir haben. Nachdem er ja schon fast eine ganze Season bei uns war wissen wir zumindest was wir bekommen. Wir haben dann weniger Druck in der nächsten FA oder Draft, wenn es halbwegs läuft.
Wenn er wirklich gut spielt währe er nach dieser Season noch teurer geworden.

TheRealReubenFoster

Ich habe mich ja auch erst mal gewundert. Aber jetzt verstehe ich zumindest das Konzept dahinter. Das ist ja wieder ein Vertrag, der am Anfang viel Geld kostet und nach hinten raus umso weniger. Und das macht schon Sinn. Jetzt ist der Cap Space da. Wenn man dann möglichst viele Spieler für kleines Geld verfügbar hat, wenn es mit dem Geld ein bisschen enger wird, ist das ein echter Vorteil.

Und ja, der ein oder andere wird da sicherlich noch gecutted werden. Ohne dann zu viel dead money zu verursachen. Das ist eingepreist. Ziel scheint es zu sein, möglichst viele Optionen auf Spieler zu haben, die ab der kommenden Saison nicht so viel verdienen werden, weil der Großteil schon in dieser Saison an sie geflossen ist. Macht Sinn so.

Und das heißt m.M.n. auch nicht notgedrungen, dass Tomlinson dauerhaft als Starter eingeplant ist. Er kann als langfristiger Backup gedacht sein, und es ist auch nicht ausgeschlossen, dass Leute wie er irgendwann gecutted werden. Wenn der ein oder andere mit dieser Art Vertrag einen Sprung macht, hat man dauerhaft einen guten Spieler für vergleichsweise kleines Geld zu dem Zeitpunkt. Dass der ein oder andere es nicht schaffen wird, ist aber ebenso klar. Diese Leute können dann entlassen werden, ohne zu viel Geld zu kosten. Die anderen, die sich gut entwickeln, hat man langfristig unter Vertrag.

Halte diese Herangehensweise für eine Art Wette auf die Zukunft. Damit das eine gute Strategie ist, muss auch nicht jeder zünden. Wenn es ein paar schaffen, reicht das.

Das sind eben die Vorteile, die man nutzen sollte, wenn man viel cap space hat. Und genau das tun die Verantwortlichen offensichtlich.

MaybeDavis

@realreubenfoster:
Ich seh das etwas anders. Das Problem ist einfach, dadurch das wir eben jetzt so viel bezahlen, sinkt unser Cap Space (so oder so, als ob der Spieler einschlägt oder nicht).
Sollte er nicht einschlagen, haben wir dennoch weniger Cap Space, es müssen aber neue gute Spieler teuer bezahlt werden. Schlägt er ein, kostet er uns auch erstmal viel, dann muss man aber dennoch in 2 Jahren über eine erneute Vertragsverlängerung nachdenken, die dann auch wieder teuer wird. Und dafür könnte dann nicht genug Geld da sein.
Im Einzelfall ist das sicherlich ok so zu planen, aber es ist ja bei uns kein Einzelfall sondern die Regel. Und das summiert sich ebend, egal ob der Spieler einschlägt oder nicht.

Wenns am Ende so läuft das die Spieler einschlagen und wir ein 4-5 jähriges Super Bowl Fenster bekommen (und den dann auch gewinnen), ist das schon absolut ok, aber ich frag mich halt wie man das länger durchhalten will...
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stig49

Zitat von: MaybeDavis am Mi, 27. Jun. ’18, 11:03
@realreubenfoster:
Ich seh das etwas anders. Das Problem ist einfach, dadurch das wir eben jetzt so viel bezahlen, sinkt unser Cap Space (so oder so, als ob der Spieler einschlägt oder nicht).
Sollte er nicht einschlagen, haben wir dennoch weniger Cap Space, es müssen aber neue gute Spieler teuer bezahlt werden. Schlägt er ein, kostet er uns auch erstmal viel, dann muss man aber dennoch in 2 Jahren über eine erneute Vertragsverlängerung nachdenken, die dann auch wieder teuer wird. Und dafür könnte dann nicht genug Geld da sein.
Im Einzelfall ist das sicherlich ok so zu planen, aber es ist ja bei uns kein Einzelfall sondern die Regel. Und das summiert sich ebend, egal ob der Spieler einschlägt oder nicht.

Wenns am Ende so läuft das die Spieler einschlagen und wir ein 4-5 jähriges Super Bowl Fenster bekommen (und den dann auch gewinnen), ist das schon absolut ok, aber ich frag mich halt wie man das länger durchhalten will...
Auf der anderen Seite sind seine statistischen Werte mit Garoppolo eben die eines Top-Guards. Das hängt sicher auch mit dem schnellen Release zusammen, aber letztlich zählt das Ergebnis.
Und auch der Einsatzwille scheint zu stimmen. Dass man dafür Geld in die Hand nimmt, finde ich nachvollziehbar und kein übermässiges Risiko. Zumal - was wären die billigeren Alternativen?

jetto

Zitat von: stig49 am Mi, 27. Jun. ’18, 11:12
Zumal - was wären die billigeren Alternativen?

Beadles und Konsorten... Also da ist mir lieber man bezahlt einen Tomlinson...

IamNINER

Und das Geld muss raus... Lieber man gibt es jetzt auch für ein gewisses Potenzial aus, als dass man es am Ende der Liga abgeben muss...
2017 1st Rd get Myles Garrett, trade for Christian McCaffrey Sign Kyle and John and let them do their thing...

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TheRealReubenFoster

Zitat von: MaybeDavis am Mi, 27. Jun. ’18, 11:03
@realreubenfoster:
Ich seh das etwas anders. Das Problem ist einfach, dadurch das wir eben jetzt so viel bezahlen, sinkt unser Cap Space (so oder so, als ob der Spieler einschlägt oder nicht).
Sollte er nicht einschlagen, haben wir dennoch weniger Cap Space, es müssen aber neue gute Spieler teuer bezahlt werden. Schlägt er ein, kostet er uns auch erstmal viel, dann muss man aber dennoch in 2 Jahren über eine erneute Vertragsverlängerung nachdenken, die dann auch wieder teuer wird. Und dafür könnte dann nicht genug Geld da sein.
Im Einzelfall ist das sicherlich ok so zu planen, aber es ist ja bei uns kein Einzelfall sondern die Regel. Und das summiert sich ebend, egal ob der Spieler einschlägt oder nicht.

Wenns am Ende so läuft das die Spieler einschlagen und wir ein 4-5 jähriges Super Bowl Fenster bekommen (und den dann auch gewinnen), ist das schon absolut ok, aber ich frag mich halt wie man das länger durchhalten will...

Deinen Ansatz kann ich gut nachvollziehen. Habe auch erst so gedacht. Aber: Es ist gar nicht nötig, dass alle mit front-loader Verträgen einschlagen. Wenn es der größere Teil der Kandidaten schafft, reicht das völlig, damit das Konzept aufgeht. Bei vielen ist es ja so: Da bekommt der Spieler jetzt in dieser Saison einmal viel Geld, um dann in den kommenden Saisons für eine vergleichsweise kleine Mark zu spielen. Wenn man ihn dann cutted, entsteht auch für die Saison nicht viel dead money.

Und hey: Wenn die Spieler einschlagen, dann haben wir sie aktuell in der Tat noch zu einem Schnäppchenpreis bekommen. Was meinst Du, was auch ein Tomlinson nächstes Jahr kosten würde, wenn er jetzt eine überragende Saison spielt? Und irgendwer (vermutlich und hoffentlich mehrere Spieler) wird in diesem Jahr den Durchbruch schaffen. Und dann sind wir über jedes Jahr dankbar, dass der Spieler noch Vertrag hat.

MaybeDavis

Zitat von: jetto am Mi, 27. Jun. ’18, 12:15
Zitat von: stig49 am Mi, 27. Jun. ’18, 11:12
Zumal - was wären die billigeren Alternativen?

Beadles und Konsorten... Also da ist mir lieber man bezahlt einen Tomlinson...
Garnett, Cooper und Personb, die gerade um den RG spot kämpfen. Im nächsten jahr hätrte man dann einen Rookie draften können.

Wie gfesagt halte ich die Sache mit Tomlinson nicht für verkehrt, ich bin wie gesagt nur sehr skeptisch, bezüglich der doch recht hoch dotierten Verträge, für mittelmäßige Spieler, bzw. Spieler die noch nicht wirklich gezeigt haben das sie NFL Starter sind.
NFL Teams live: 49ers (2x London / 1x Indianapolis), Patriots, Buccaneers (2x), Dolphins, Giants, Jaguars, Broncos, Bears,  Colts,

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Uthorr49

Das ist aber das gute an den hochdotierten aber teamfreundlichen Verträgen. Sollten wir uns in der nächsten Draft oder FA verstärken können ist das Cutten kein Problem wenn es um Dead Money geht.
Ich glaube das wir uns nochmals leichter tun wenn wir ein paar Jahre für unser Schema Draften und mit einer Menge an Rookies am Roster klarkommen. Dann ist es auch kein Problem ein paar Veteranen die optimal für das System sind überzubezahlen.
Das Problem war eben der Roster den Baalke hinterlassen hat.

vorschi

Zitat von: TheRealReubenFoster am Mi, 27. Jun. ’18, 14:34
Deinen Ansatz kann ich gut nachvollziehen. Habe auch erst so gedacht. Aber: Es ist gar nicht nötig, dass alle mit front-loader Verträgen einschlagen. Wenn es der größere Teil der Kandidaten schafft, reicht das völlig, damit das Konzept aufgeht.
Wenn der Großteil aber nicht einschlägt, zerstörst du dir mit diesem Ansatz relativ schnell dein ganzes Gehalts-System. Dann bezahlst du diesen Spielern in den ersten Jahren viel Geld, erhältst aber kaum etwas dafür. Frontloaded gerne, aber nicht bei allen Spielern, das kann ziemlich schnell in die Hose gehen.
Zitat von: TheRealReubenFoster am Mi, 27. Jun. ’18, 14:34
Und hey: Wenn die Spieler einschlagen, dann haben wir sie aktuell in der Tat noch zu einem Schnäppchenpreis bekommen.
Hier hast du aber einen Denkfehler. Wenn du einem Spieler schon in den ersten Vertragsjahren viel Geld bezahlst und er dann gut spielt, hast du doch kein Schnäppchen bekommen, sondern bekommst ihn um angemessenes Geld. Ein Schnäppchen wäre es dann, wenn der Vertrag gegen Ende hohe Cap-Zahlen aufweist, dafür in den ersten Jahren sehr günstig ist, und man den Spieler vor dem hohen Cap-Hit verlängert bzw. mit angemessenen Dead Money cuttet. Es werden ja nicht ohne Grund viele NFL-Verträge so strukturiert, dass die Cap-Zahlen gegen Ende nach oben gehen.

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