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Commentary: Niners Nation: Paraag Marathe - der Mann hinter dem Vorhang

Begonnen von stig49, Di, 24. Nov. ’15, 00:35

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stig49

Wenn man sich mit dem selbstverschuldeten Niedergang der 49ers in dieser Saison beschäftigt, kommt man nicht an einem Mann vorbei, der eine Menge damit zu tun zu haben scheint. Trotzdem spielt er in der öffentlichen Wahrhnehmung nur eine kleine Rolle, was sehr zu seinem Vorteil ist. Denn von all dem Fanzorn, den CEO/Owner Jed York und sein General Manager Trent Baalke jetzt abbekommen, blieb er weitgehend verschont. Und das, obwohl sich in der Bay Area Gerüchte hartnäckig halten, dass er die wirkliche Quelle vieler der für das Front Office peinlichen Indiskretionen war, die zuerst Jim Harbaugh sturmreif schossen und zuletzt auch den Ruf von QB Colin Kaepernick weiter ramponierten. Es ist ein Mann, der seit langem eng mit Jed York befreundet ist - Team President Paraag Marathe. Niners Nation hat ein längeres Portrait über ihn geschrieben, das wir hiermit übersetzen:

Das vergangene Jahr wurde von all dem Gerede über Jed York und Trent Baalke dominiert, welchen Anteil sie an Jim Harbaughs Abschied aus San Francisco hatten. Die "Flüsterkampagne", die diesen auslöste, wurde, wie viele glauben, von York und Baalke eingeleitet. Die eine Person, die niemandem so recht auffiel, war Team President Paraag Marathe.

Im letzten Jahrzehnt hat Marathe erheblichen Einfluss auch auf die Football-Seite der 49ers bekommen. Er ist der Chef-Vertragsverhandler und der Architekt der Salary Cap. Zudem ist er für die Analyseabteilung zuständig. Er verantwortet den Umgang mit dem Collective Bargaining Agreement der NFL und arbeitet eng mit Trent Baalke bei allen Aspekten der Football-Operation zusammen, inklusive der Draft.

Am Mittwoch beleuchtete Steve Berman Marathes Einfluss. Ihn interessierte, wie dieser den Druck, den York, Baalke und andere abbekommen, vermeiden konnte, und wie er überhaupt so weit nach oben gekommen ist. Dies ergänzen wir hier mit einigen anderen Informationen, insbesodere aus dem Haus von Marathes Ex-Arbeitgeber Bain & Company.

Marathes Einfluss auf die Spiele wurde lange wenig diskutiert, ist jetzt aber zu einem Thema geworden. Das Playcalling und andere Football-Entscheidungen, die normalerweise der Coaching Staff verantwortet,  wurden nämlich schon unter Nolan und Singletary, letztlich unter Harbaugh immer mehr zu einer Spannungsquelle. Denn Marathe - ein König der Analyseprogramme und ein Zahlenfresser - gewöhnte es sich an, im Spiel Harbaugh Ratschläge zu geben - so wie ein Fourth-Down auszuspielen oder statt einem Extra Point auf zwei Punkte zu gehen. Bisweilen gab es sogar einen Stuhl für Marathe in der Coaches Booth, damit er Empfehlungen anhand der Replays traf, ob es eine Challenge geben sollte oder nicht.

Marathes aktive Rolle unterstreicht einen der wichtigsten Kritikpunkte an Jed York: Dass er und sein Umfeld sich zu sehr in Football-Entscheidungen einmischen. Und dass das mit zu dem erschreckenden Zusammenbruch einer erfolgreichen Franchise beigetragen habe. Eine wichtige Rolle spielt dabei die wachsende Kluft zwischen Football-Strategen, die sich auf einer wachsende Datenmenge aus Analyse und Statistiken stützen, und den Old-Schoolern, die all den Algorythmen gegenüber ihre Vorbehalte haben.

Es gibt eine Menge Zahlen im Football, und die werden schon lange irgendwie verwendet. Wenn sich Teams jede Woche vorbereiten, dann geht das nur mit mengenweise Daten. Die Coaches brauchen die, um ihren Game Plan zu erstellen. Aber bisweilen sagen die Daten etwas, was dann im Spiel nicht passiert, und dann müssen die Coaches in der Lage sein, sich schnell an die Realität anzupassen.

Das ist das Kreuz dabei: Auch wenn man noch soviele Daten hat, erzählen die nicht die ganze Geschichte oder garantieren Erfolg. Ein WR hängt vom QB ab. Ein RB von der OL. Ein Speed Passrusher braucht einen NT. Im Football gibt es 22 Variablen.

Kaum eine Football-Organisation stützt sich so sehr auf fortgeschrittene Footballanalyseinstrumente wie die 49ers. Dafür ist vor allem Paraag Marathe verantwortlich. Er ist ein Wegbereiter dieser Analysen. Und wie so viele Analytiker, stand er niemals auf einem professionellen Footballfeld, war nie im Locker Room, hat nie selbst empfunden, wie ein Spiel umschwingen kann, hat nie selbst Teamchemie erlebt oder was die Nerven aus eindeutigen Zahlen machen können.

Harbaugh ist da eine konservativere Footballnatur. Zudem sind sein Antrieb vor allem Emotionen und Bauchgefühle. Quellen sagen, dass das Marathe wahnsinnig gemacht habe, und in der Fortsetzung auch York und Baalke. Harbaugh wehrte sich gegen Marathes Einmischungen und ignorierte seine Ratschläge häufig.  Jed York und Baalke stellten sich hinter Marathe, was den inzwischen gut dokumentierten Entfremdungsprozess beschleunigte.

Das heisst jetzt nicht, dass die gesamte Beziehung zwischen JH und dem Frontdesk mit den Analyselementen stand und fiel. Aber sie waren ein wichtiges Symptom, was schief lief zwischen ihnen. Die Executives glaubten vermutlich, dass sie alles richtig machen und dass sie jetzt nur noch Harbaugh mit an Bord zu bringen hatten, um mindestens fünf weitere Super Bowls zu gewinnen.

Und so kamen wir in die Jim Tomsula-Ära. Jeder sagt, dass er ein Ehrenmann ist. Er übernimmt die Verantwortung für Niederlagen. Wenn Plays schief laufen, dann waren die mit ihm abgesprochen. Es ist völlig klar, dass auch Tomsula mit Marathes Analyse-Informationen gefüttert wird. Die Ironie dabei ist, dass auch er trotzdem konservativ coachte, konservativer sogar als Harbaugh. Bis letzte Woche, beim Sieg über die Falcons. Da schien sich nämlich auf einmal Marathes Statistik-befeuerter aggressiver Ansatz durchzsusetzen. Tomsula machte einige mutige Entscheidungen, Fourth-Downs auszuspielen unter Umständen, in der die Statistik es unterstützt, ein Risiko einzugehen. Trotzdem lassen die meisten Coaches in solchen Situationen lieber punten. Ob Marathe dabei eine konkrete Rolle spielte, wissen wir nicht (Vermutlich nicht, wenn man das Seahawks-Spiel gesehen hat - der Übersetzer)

Marathe war ursprünglich nur geholt worden, um die Salary Cap in den Griff zu bekommen: Wieviel war jede Position wert, wie passte alles unter die Cap, wann wäre welche Position zu draften? Die 49ers wandten sich zur Lösung dieser Fragen an die Bostoner Consultingfirma Bain & Company und baten sie um ein Analyseprogramm dafür. Marathe arbeitete damals dort als Spazialist für Firmenlösungen mit dem Schwerpunkt Markeneinführung und Namensrechte.  Wie man bei Bain erzählt, war es reiner Zufall, dass er zum Zeitpunkt der Anfrage gerade keine konkrete Aufgabe hatte. Er war ein junger, vielversprechender Berater und er hatte Zeit (und er war seit früher Jugend 49ers-Fan -  der Übersetzer).

Marathe überzeugte die 49ers-Besitzer schnell. Sie wollten ihn nicht für Footballdinge anheuern, sondern als Berater für einen gewissen Zeitraum, in dem er den 49ers im Finanzbereich helfen sollte. Doch Marathe nützte seine Zeit, um das Front Office zu überzeugen, sich stärker auf Statistiken zu verlassen, sogar beim Play Calling.

Das brachte zum Beispiel Blaine Gabbert an die Bay Area, und die Fans müssen hoffen, dass die Zahlenmenschen recht haben. Denn sie waren in den letzten Jahren die ziemlich einzigen, die noch Hoffnung in ihn setzten. 2013 mussten die Jacksonville Jaguars eine wichtige Draft-Entscheidung treffen: Mit dem ersten Pick Gabbert ersetzen oder jemanden holen, der ihm hilft?

Das Team war bei 5-19 mit Gabbert und sein Passer Rating war das zweitschlechteste der Liga. Die Jags mussten sich klar werden, ob er ein hoffnungsloser Fall ist oder ob die OL schuld ist. Und dazu wurde das neuinstallierte Analysedepartment befragt. Seine Antwort:

Gabbers von Drops, Wegwürfen und Spikes bereinigte Statsitik lag bei respektablen 82,2 statt 70,1.  Die Line gab ihm im Schnitt nur 2,56 Sekunden Zeit für den Wurf. Hatte er mehr als 2,6 Sekunden Zeit, sprang sein QB-Rating auf 84,5. Und unter Druck war er unter den besten QBs der Liga. Sechs Wochen später holten die Jags einen Tackle und behielten Gabbert. Und falls die Analyse damals korrekt ist, könnten die 49ers über den Mann gestolpert sein, der Kaepernick auf Dauer ersetzt. Aber die Analyse ist eben nur eine Seite der Medaille.

Der grosse Haken daran ist, wie gut du deine Erkenntnisse an den Mann bringst. Du brauchst die dafür aufgeschlossenen Leute in allen wichtigen Positionen, jeder eine Arbeitsbiene für die von der Analyse vorgegebenen Kurs. Es ist keine Frage, dass Marathe mehr über Analysetools weiss, als die meisten in der Liga. Aber bislang ist es ihm nicht gelungen, zwischen seinem Computer und dem Feld eine Brücke zu bauen.

Und wenn Football-Coaches die Analytiker annehmen müssen, dann müssen die Analytiker auch bereit sein, von den Coaches zu lernen. Alles macht keinen Sinn, wenn es nicht zusammenpasst. Das Problem der 49ers ist es, dass das sie beide Seiten bislang nicht zusammengebracht haben. Sofern es ihnen gelingt, könnten die Fans Jed York und Paraag Marathe irgendwann in einem anderen Licht sehen. (Wenn nicht, dann vielen Dank Paraag Marathe! - ein letztes Mal der Übersetzer).

Quelle: Niners Nation, 20.11.

stig49

#1
Fasse dann gerade mal zusammen, sofern ich das richtig verstanden habe:  Ein jungdynamischer Owner, ein Draft-Genie und ein Statistikfreak feuern den Erfolgstrainer samt Staff weil sie glauben, dass sich ihr Triple-Genie mit einem steuerbareren Coaching Staff voll entfalten kann. Und dann installiert man noch den QB, von dem kaum jemand sonst in der Liga umrissen hat, dass er bereinigt eigentlich Super-Statistiken hat...

wizard49er

1 x Dynasty League Champion - 3 x Vize Champion
2 x Keeper League Champion - 2 x Vize Champion - 1 x Bronze
4 x Casual Keeper League Champion - 1 x Bronze
1 x Fantasy League 1 Champion - 1 x Vize Champion
2 x Fantasy League 2 Champion
1 x Fantasy League 3 Champion

snoopy

OwensOwensOwensOwensOwens!!!!CAUGHTIT!hecaughtithecaughtithecaughtit!!!

Cordovan

Wie hat Justin Smith mal gesagt: Stats are for Losers! - Na dann. :bag:
Erst wenn eine Mücke auf deinen Hoden landet, wirst du lernen Probleme ohne Gewalt zu lösen. - Konfuzius.

Mani

Danke für den Artikel

Oh je, wenn Theoretiker meinen Sie haben mehr Ahnung wie Praktiker, das geht meistens in die Hose.........   ??? :o

RedEd

Zu viele Köche verderben den Brei.....vor allem dann, wenn einige Köche nur statistisches Wissen übers Kochen haben.
"Soulshine is better than sunshine
is better than moonshine
is damn sure better than rain"

THE ALLMAN BROTHERS BAND

Moriarty

Zitat von: snoopy am Di, 24. Nov. ’15, 07:58
Danke für den Artikel.

Öl auf mein Feuer ;)

Dito :ouch: :sick:! Wahnsinn, je mehr man erfährt, desto mehr fühlt man sich abrupt in die trostlosen Jahre zurückversetzt, wenn es nicht noch dauerhaft erniedrigender wird mit diesen Akteuren :nono:.

IamNINER

Schauen wir uns mal das positive an: Das Team hatte Salary Cap Probleme. Die Yorks sind überlegt und mit System vorgegangen und haben sich da Hilfe geholt, dass das nicht mehr passieren soll. Danach hatten wir auch keine Probleme mit der Salary Cap. Der eine Part, den Marathe übernommen hat, passt: jeder Position, jedem Spieler ist ein gewisser Wert zu geben. Wenn der Spieler zu dem Wert nicht zu den 49ers kommen oder bei den 49ers bleiben will, dann muss man Ersatz suchen. So passt dann die Salary Cap Struktur.

Als die 49ers einen neuen Head Coach holen mussten/wollten, ist man systematisch vorgegangen und hat sich überlegt, was einen erfolgreichen Head Coach ausmacht. Dass Mike Nolan primär ein guter DC ist und Alex Smith noch nicht ready war und die OCs permanent gewechselt werden mussten (ich meine welcher irre GM holt einen Mike McCarthy nach der einen Saison).

Einige positive Ansätze sind da dabei. Dass am Ende trotz systematischem Vorgehen nicht immer erfolgreich war, ist zwar schade, aber mMn immernoch besser, als wenn man planlos und unüberlegt vorgeht.

Problematisch wird es dann, wenn man mit diesem statistischen Zeugs zu viel erklären will. Zeigt sich ja nur schon z.B. bei Runningbacks: 99 Yd sind nicht so gut 100 Yd und der Back war gut (vereinfacht). Man kann sicher mit gewissen Statistiken gewisse Tendenzen erarbeiten, was beim Gameplan helfen kann. Oder vielleicht auch beim Wert von Draftpicks. Im Spiel muss dann aber auch das Gefühl für den Verlauf da sein.

Etwas problematisch für die Zukunft wirkt auf mich, dass man nach Harbaugh sich dermassen auf Tomsula eingeschossen hat und die Rolle, welche York dabei wohl spielte. Harbaugh musste gehen, weil man sich persönlich überworfen hat. Und ja da gehören halt auch zwei dazu. Harbaugh hat bestimmt auch genug für das schlechte Verhältnis getan. Vielleicht war es natürlich genau das, was ihn kurz- und mittelfristig erfolgreich machte. Langfristig wäre es aber kaum möglich gewesen zusammen zu arbeiten.

Danach ist Baalke doch wieder systematisch auf die Suche nach dem neuen Head Coach gegangen. Ob das alles Alibi-Kandidaten waren, kann man natürlich nicht definitiv sagen, glaube ich allerdings nicht. MMn hätte man mit Fangio/Shanahan/Donatell oder Gase/?/Fangio zwei gute Varianten gehabt. Dann ist ja aber leider bekannt, dass York Tomsula als DC zur Bedingung machte. Das Front Office sollte eigentlich nie Einfluss auf den Coaching Staff nehmen, wenn dann aber höchstens als Position Coaches.

Die ganze Geschichte rund um den Wechsel von Harbaugh auf Tomsula wirkt von der Seite von York extrem danach, dass er völlig emotional sich primär einfach mal von allem, was mit Jim Harbaugh zu tun hatte, trennen wollte. Dass er emotional reagieren kann, zeigte ja auch der Tweet nach dem Seahawks Spiel (ich hoffe nun mal nicht, dass das Kalkül war).

Nun ist natürlich die Frage, wie es weitergeht. Wird York Ende dieser Saison wieder etwas systematischer vorgehen? Bleibt er emotional loyal zu Baalke, Tomsula und Marathe? Muss vielleicht nur einer gehen? oder zwei?

Ich hoffe ja für alle von uns, dass York den Ärger über Harbaugh endlich überwunden hat und nach dieser Saison den Neuanfang systematisch macht. Ich bleibe dabei, dass es sehr hilfreich sein wird sich Footballkompetenz von aussen zu holen. Ich hoffe echt, dass er sich nicht einfach auf die zwei Teufelchen auf seiner Schulter verlässt.
2017 1st Rd get Myles Garrett, trade for Christian McCaffrey Sign Kyle and John and let them do their thing...

MyQuestFor32: 49ers, Lions, Patriots, Eagles, Seahawks, Rams, Jets, Raiders, Panthers, Cardinals, Broncos, Jaguars, Packers, Chargers, Titans

bastino



frontmode

Im Baseball funktioniert das mit diesem Ansatz durchaus ganz gut (siehe: Moneyball).

Einige Entscheidungen werden im Gameplay auch auf solchen Analysen basieren, aber am Ende sollte ein Mensch die Entscheidung fällen. Das Gleiche gilt für die Draft, auch hier sollte ein Mensch am Ende nochmals seine Erfahrung und sein Bauchgefühl sprechen lassen. Das ist Sport und keine Rocket-Science.

Große Sorgen macht mir der persönliche Einfluss von Marathe. Offensichtlich geht sein Einfluss sehr weit und seine persönlichen Meinungen zu Dingen werden wohl gehört bzw. er bringt sie in Form der Leaks an die Öffentlichkeit. Er soll auch kein Fan von CKs Art "Urban" Art sein, das passt wohl seiner Ansicht nach zu einem QB.

Sollte ein großer Umbruch kommen, müsste er auf die SC Angelegenheiten degradiert bzw. am besten entlassen werden. Unter diesen Bedingungen wird man in der Tat einen namenhaften Coach/GM bekommen. Daher macht es auch Sinn, wenn York jetzt schweigt.
QuestFor32:
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jetto

Zitat von: frontmode am Di, 24. Nov. ’15, 16:53
Große Sorgen macht mir der persönliche Einfluss von Marathe. Offensichtlich geht sein Einfluss sehr weit und seine persönlichen Meinungen zu Dingen werden wohl gehört bzw. er bringt sie in Form der Leaks an die Öffentlichkeit.

Die Frage ist ja wem gegenüber er Einfluss hat. Letzten Endes sollte Marathe in seiner Position ja Baalke zuarbeiten, oder nicht?
Oder intigriert Marathe an Baalke vorbei direkt bei York? Ist Baalke vielleicht gar nicht der unfähige GM für den wir ihn halten (Gegenfrage, warum tut er sich den Job dann überhaupt an?)? Wenn er schon ins Play Calling eingreifen kann, dann vieleicht auch in die Verpflichtung von FA's? Oder in die Auswahl der Rookies?

frontmode

Ich tippe auf zweites. Wenn Du zu nah am GM bist, gehst Du mit ihm unter. Man muss eine Etage höher gehör finden. Marathe war ja auch schon vor Baalke da.
QuestFor32:
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jetto

Zitat von: frontmode am Di, 24. Nov. ’15, 17:28
Ich tippe auf zweites. Wenn Du zu nah am GM bist, gehst Du mit ihm unter. Man muss eine Etage höher gehör finden. Marathe war ja auch schon vor Baalke da.

Guter Punkt!