49ersFanZone.net: Unsere Werte +++ Member Meeting Leipzig 2026 +++ Wetten zu Gunsten der FanZone – ab sofort!

 

In-Depth: Santa Clara: Great America's Okay nicht notwendig

Begonnen von duffeldoffel, Sa, 10. Mai. ’08, 14:39

Vorheriges Thema - Nächstes Thema

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

duffeldoffel

Hinsichtlich eines der potentiell größten Hindernisse für einen Stadion-Deal sagt die Stadt Santa Clara, man benötige nicht die Genehmigung des Themenparks Great America, um ein Stadion für die 49ers auf dem Parkplatz des Parks zu bauen.

Stattdessen, so sagen die führenden Stadtpolitiker, könnten sie jegliches potentielles Veto der Parkbesitzer ignorieren, indem sie mehr Parkmöglichkeiten zur Verfügung stellen.

Über den Verhandlungen über ein 916-Millionen-Dollar-Stadion schwebten immer Cedar Fair's Einsprüche als mögliche Deal-Killer, weil der Themenpark das städtische Land langfristig gepachtet hat. Als Teil des Pachtvertrags sind Cedar Fair Parkmöglichkeiten nahe des Themenparks garantiert.

Aber in einem Brief an Cedar Fair's Präsident stellte Stadtmanagerin Jennifer Sparacino erstmals schriftlich klar, dass sich die Stadt sehr wohl innerhalb der Grenzen des Pachtvertrags bewegen würden, würde man mit dem Projekt fortfahren. Entsprechend des Pachtvertrags, so Sparacino, habe die Stadt das Recht, den Parkplatz des Themenparks zu entwickeln, sofern die verlorenen Stellplätze ersetzt würden.

Im Falle des vorgeschlagenen Stadions könnte das den Bau einer Parkstruktur auf dem Hauptparkplatz des Themenparks bedeuten. Der Haken daran: Wer bezahlt dafür? Die 49ers müssten dafür etwas Geld bereitstellen, so Sparacino, denn Santa Clara hat sich verpflichtet, 42 Millionen $ in eine Parkstruktur zu investieren, die bereits Teil des Vorschlags ist.

"Es ist nicht unsere Präferenz.", so Sparacino am Donnerstagabend. "Aber wir wollten klarstellen, dass es eine Alternative ist, die man sich anschaut."

Auf die Frage, ob die Stadt und die 49ers auch ohne Konsens seitens Cedar Fair weitermachen würden, sagte auch Peter Crage, Chief Financial Officer der Firma, niemand wolle, dass dies passiert, aber er wies die Möglichkeit auch nicht zurück.

"Das Konzept, dass sie ohne unsere Zustimmung oder ohne unsere Involvierung weitermachen, war sicherlich nicht die Alternative, die wir bevorzugten oder die sie bevorzugten.", so Crage. "Wir suchen weiterhin nach einem Weg, dass dies funktioniert."

Ein Sprecher der 49ers lehnte am Donnerstag einen Kommentar zu den jüngsten Entwicklungen ab, sagte aber, die Gespräche mit Cedar Fair gehen weiter.

Jegliche weitere Kosten würden die Finanzierungslücke vergrößeren, welche im Januar identifiziert wurde. Demnach besteht zwischen dem, was Santa Clara zu investieren gewillt ist, und dem, was die 49ers nach eigenen Angaben von Santa Clara benötigen, gegenwärtig eine Lücke von 51 Millionen $. Die Stadt steht fest zu einem vorgeschlagenen Investment von 136 Millionen $ für ein Stadion mit 68.500 Plätzen plus 42 Millionen $ für ein Parkhaus und die Umsetzung eines Umspannwerks.

Der Brief, der bereits letzten Monat abgeschickt wurde, war eine Antwort auf einen Brief, den Cedar Fair im Dezember an die Stadt schrieb und welcher eine Serie von Forderungen beinhaltete, um einen Deal möglich zu machen.

Zu den Forderungen gehörten Anteile an den Parkgebühren bei NFL-Veranstaltungen. Sparacino's Brief ließ durchaus Raum für einen Deal bezüglich der Parkgebühren, aber er stellte auch in Frage, dass der Besitzer des Themenparks das Projekt grundsätzlich blockieren kann.

Seit die Stadt im Januar zustimmte, mit dem Team über ein "Term Sheet" zu verhandeln, womit das Projekt eine Schlüsselhürde nahm, haben sich Vertreter der Stadt und des Teams immer wieder zusammengesetzt in der Hoffnung, bis zum 22. Juli einen Deal zu haben. Im November werden die Bürger von Santa Clara bei einer nichtbindenden Abstimmung das Wort haben.

Die Finanzierungslücke gehört zu den wichtigen Punkten sowie ein Anliegen der Stadt, dass das Team für jegliches Land, das es verwendet, Miete zahlt. Gegenwärtig beinhaltet der Vorschlag keine direkten Pachtzahlungen an die allgemeinen Mittel der Stadt.

Vertreter der Stadt und des Teams sprechen mit Vertretern von Cedar Fair in der Hoffnung, zu einer Einigung zu gelangen, die für alle Seiten funktioniert. Zu den Optionen, über die gesprochen wird, gehört laut Sparacino, dass die in Ohio ansässige Betreiberfirma Cedar Fair den Themenpark an die 49ers verkauft.

Crage sagte am Donnerstag, dass es Cedar Fair war, die den Verkauf von Great America ursprünglich vorschlug, und die Firma bleibe dem gegenüber offen.

"Wir wären glücklich, verkaufen zu können, sofern die ökonomischen Interessen in eine Linie gebracht werden können und wir uns mit den Verkaufskonditionen wohlfühlen", darunter der Preis und andere potentielle Bedingungen, so Crage.

Sparacino blieb optimistisch, dass beide Verhandlungen, die sie als "sehr proaktiv, sehr freundlich" beschrieb, schnell fortschreiten.

"Es gibt ein gemeinsames Engagement, die Gespräche abzuschließen.", so Sparacino.

Crage sagte, es sei nicht klar, aber auch nicht unmöglich, dass ein Deal rechtzeitig abgeschlossen werden könnte, um den Zeitplan der Stadt einzuhalten.

"Es ist für uns schwer zu sagen.", so Crage. "Wir haben unsere Bedürfnisse beschrieben, und es liegt nun an der Stadt, auf uns zurückzukommen und zu sagen, hier stehen wir, und wir glauben, dies tun zu können. Die Dinge sind im Gange."

Quelle: Denis C. Theriault und Mike Swift (San Jose Mercury News, 09.05.)

MoRe99

Zitat von: duffeldoffel am Sa, 10. Mai. ’08, 14:39
"Die Dinge sind im Gange."
Bringt sie zum Abschluss, damit diese unendliche Geschichte endlich doch noch ein akzeptables Ende findet! :pray:

Tags: