Die Linie ist meiner Meinung nach auch vernünftig. Den "Salary Cap", auch wenn er derzeit auf Eis liegt, sollte man schon vernünftig im Auge behalten und die Richtung, eigene Leistungsträger langfristig zu binden, unterstütze ich darüber hinaus.
Allerdings sehe ich auch Interpretationsspielraum. Wir hätten auch mit "Cap" keine argen Nöte, wie die Redskins beispielsweise trotz bevorstehender, gewiss teueren Vertragsverlängerungen, meines Wissens, oder täusche ich mich da? Ich habe da nicht so ganz den Überblick, außer dass Maiocco einmal bei den Verlängerungen von Staley und Haralson seinerzeit meinte, dass wir immer noch über "15 Millionen $" unter dem "Cap" seien und langfristig nicht mehr die "cap hell" zu befürchten hätten. Wenn wir ferner einen "teuren UFA" zudem als wertvoll sehen, gibt es immer noch relativ "teure Wackelkandidaten", die entlassen werden könnten. Zum Beispiel einen Nate Clements, wenn man schon Dunta Robinson als interessant bzw. gleichwertig oder besser sieht, könnte von ihm als jüngere Alternative abgelöst werden, auch wenn ich Clements nach wie vor schätze. Oder Michael Lewis, der leider wegen seiner Gehirnerschütterungen dem Karriere-Ende eher nahe steht, ist bei einer Verpflichtung von Antrel Rolle, in Hinblick auf die gesundheitlichen Probleme, auch rational entbehrlich. Goldson könnte meiner Meinung nach die "SS-Position" übernehmen.
Ich erinnere mich nicht. War McCloughan im Nachhinein vor der "Free Agency" mit seinen Aussagen eher ehrlich oder wurden da gerne mal Nebelkerzen gezündet?