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In-Depth: Training Camp 2015: Gewinner und Verlierer (Teil 1)

Begonnen von MoRe99, So, 9. Aug. ’15, 12:30

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MoRe99

Chris Biderman schaut nach sieben Training-Camp-Sessions auf die Gewinner und Verlierer der ersten Camp-Woche. Hier zunächst seine Einschätzung zu Quarterback, Safety, Running Back, Cornerback und Wide Receiver.

Quarterback

Gewinner: Colin Kaepernick

Insgesamt betrachtet sind nach den sechs Wochen im Frühjahr in Arizona die Unterschiede in Kaepernicks Spiel anscheinend eher zwischen den Ohren zu bemerken als dass es fundamentale Veränderungen wären. Nun gut, wenn man seine Mechaniken genauer betrachtet könnte sein Stand etwas breiter sein als zuvor, und seine Armbewegungen etwas kompakter. Aber nichts, was im Training Camp bisher zu sehen war, lässt eindeutige Rückschlüsse auf Veränderungen zu. Diese Ergebnisse werden kommen, wenn die reguläre Saison am 14. September beginnt.

Abgesehen davon arbeitet Kaepernick hart daran, seine Anspielstationen in der kurzen Distanz zu finden. Vorzugsweise warf er auf die Tight Ends, egal ob in den Flats oder unterhalb der Linebacker. Es sieht so aus, als wäre das ein Schwerpunkt der Offense. Es wäre keine Überraschung, würde Kaepernick im Lauf des Augusts mehr tiefe Würfe versuchen, wenn er sich mit den Wide Receivern Torrey Smith, Jerome Simpson und DeAndrew White besser fühlt.

Verlierer: Dylan Thompson

Nicht, dass Thompson schlecht gespielt hätte im Camp, aber er hat einfach nicht das getan, was man tun muss, um ein ernsthafter Konkurrent für Blaine Gabbert zu sein, wenn es um die Backup-Position hinter Kaepernick geht. Thompson scheint die Offense gut verinnerlicht zu haben, aber er hat diesen ,,WOW"-Wurf nicht gemacht, der die Diskussion in Gang bringen würde.

Safety

Gewinner: Eric Reid

Reid, wie einige andere Defensespieler auch, wirkte, als wäre er während des Training Camps fast immer zur richtigen Zeit am richtigen Platz. Sein Stellungsspiel und sein Verständnis für die Defense sind Gründe dafür, dass die Offense nicht viele explosive Plays hatte. Dieses Jahr bewegt sich Reid über das ganze Feld; während des Trainings am Mittwoch spielte er zeitweilig sogar Linebacker. Anstatt wie letzte Saison unter Vic Fangio lediglich in der Mitte des Feldes zu bleiben tut Reid ein bisschen was von allem und lässt damit seinem Talent freien Lauf.

Verlierer: Craig Dahl

Ob Dahl es auf das finale 53-Mann-Roster schafft wird davon abhängig sein, wie L.J. McCray während der Preseason in den Special Teams spielt, nachdem die 49ers in der zweiten Runde des Drafts Jaquiski Tartt gedraftet haben. Nicht, dass Dahl ein besonders chwaches Camp hätte, aber er benötigt ein außergewöhnlich gutes Camp, um den athletischeren McCray auszustechen, wenn man davon ausgeht, dass die 49ers vier Safeties (Jimmy Ward nicht mit eingerechnet) behalten werden.

Running Back

Gewinner: Reggie Bush

Bush hat bis zu diesem Punkt im Camp nicht viel getan. Tatsächlich hatte er die ersten Snaps in Übungen mit dem gesamten Team am Samstag. Aber der 30jährige Bush wirkt zu Beginn seines zehnten Jahrs in der NFL rüstig. Es ist klar, dass die 49ers seine Passfangqualitäten aus dem Backfield heraus sehr schätzen, und eventuell könnte sein Name aufgerufen werden, wenn es um Punt Returns und/oder Kickoff Returns geht. Er wirkt explosiv und würde damit ein Element in eine Offense einbringen, die 2014 weit entfernt von jeglicher Explosivität war.

Verlierer: Kendall Hunter

Hunter hat in Übungen mit dem gesamten Team nicht teilgenommen, und auch sonst hat er bisher nicht viel anderes im Camp getan. Natürlich sollte er auch nicht, wenn man seinen Kreuzbandriss in der letzten Saison in Verbindung mit seiner Achillessehnenverletzung, die ihn den letzten Teil der Saison 2012 kostete, berücksichtigt. Aber wenn Bush gesund ist, welche Rolle hat dann Hunter im Team? Das ist unklar. Für's erste scheint Hunter in einer Warteposition zu sein, während die anderen Running Backs alle wertvollen Wiederholungen nehmen.

Cornerback

Gewinner: Shareece Wright

Wright fing bereits zwei Pässe von Kaepernick ab, wenn er Left Cornerback spielt, und er sieht so aus, als würde er sehr gut in die Defense von Defensive Coordinator Eric Mangini passen, nachdem er ein schwaches Jahr in San Diego hatte. Er arbeitet fast ausschließlich mit dem ersten Team, was Ausdruck einer starken Offseason ist. Wright ist schnell, athletisch, und er hat die Offense konstant davon abgehalten, auf seiner Seite des Feldes Big Plays zu machen. Derzeit gibt es keinen Grund daran zu zweifeln, dass Wright nicht neben Tramaine Brock der zweite Starter auf Cornerback sein wird.

Verlierer: Jimmie Ward

Brock, der beste Cornerback der 49ers, hat alle Wiederholungen auf Wards Position in der Nickel Defense bekommen, während der Zweitrundenpick der 49ers aus dem Jahr 2014 weiterhin daran arbeitet, von seiner Fußoperation zurück zu kommen. Ward hat an individuellen Übungen teilgenommen, aber er verlässt das Feld, um an seiner Fitness zu arbeiten, wenn die 49ers Teamübungen durchführen. Dontae Johnson spielte während seiner Rookie-Saison gut als Nickelback und auch auf der Außenposition, und er war der erste Corner,back, der auf das Feld kam, wenn die 49ers in die Nickel Defense wechselten, wobei Brock die Nickelback-Position übernahm. Derzeit sieht es so aus, als wären die 49ers mit dieser Konstellation zufrieden, solange Ward ausfällt. Ward wird sich seine Position als Nickelback zurück erkämpfen müssen, sobald er gesund genug ist, um richtig mitmischen zu können.

Wide Receiver

Gewinner: DeAndrew White

Der ungedraftete Rookie hat bereits einen Spitznamen, den ihm Head Coach Jim Tomsula verpasste (,,Alabama"), und er war bisher im Camp einer der explosivsten Spieler der Offense. Um fair zu sein: White war verantwortlich für den meisten Schaden, den die Offense gegen die Backups der Defense anrichtete. Aber er bringt Tempo und Schnelligkeit mit; Elemente, die ungewöhnlich sind für die Offense. Was wirklich hilft ist sein Wert in den Special Teams. Er hat vielleicht die flinksten Füße aller Returner, die auf der Position trainieren, und er war im College ein großartiger ,,Gunner". Explosive Receiver mit Special-Teams-Wert wachsen nicht auf Bäumen, was White zu einem Kandidaten für einen Platz auf dem 53er-Roster macht.

Verlierer: Quinton Patton

Nicht, dass Patton ein schlechtes Camp hätte, aber die Big Plays fehlen. Beide Male, als Shareece Wright einen Pass von Kaepernick abfing, waren es Pässe auf Patton. Dennoch wird er weiterhin viele Chancen bekommen, in der Presason Plays zu machen. Aber bisher ist es eher ein ,,Naja"-Camp für Patton, der nach Möglichkeiten sucht, sich auszuzeichnen.

Quelle: Cris Biderman (NinersDigest, 08.08.2015)

Teil 2 mit den Einschätzungen zu Inside Linebacker, Tight End, Outside Linebacker, Offensive Tackle, Defensive Line, Offensive Guard/Center gibt es noch in Lauf des heutigen Tages.
"Fear can hold you prisoner. Hope can set you free." (Stephen King)

reagan - The Left Hand

Fein und herzlichen Dank!!

Patton wird sich noch steigern. Ich erwarte noch viel von ihm.
"Geld spielt keine Rolle. Unser Ziel ist der Gewinn des Super Bowls" so York.

zugschef

Patton kann einfach nicht mit press coverage umgehen. Kaum kriegt der corner seine haende auf ihn, schon ist er als anspieloption voellig eliminiert. Das war zb genau das, was stevie johnson so gut konnte. Press coverage gegen den ist quasi die aufforderung an den qb auf ihn fuer ein easy 1st down oder mehr zu werfen.

sf49er


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