Dass die Offense zu wenig Talent/Potenzial hat, bezweifle ich. Davis, Smith, Crabtree, Staley, Baas, Bruce
und Rachal sind alle in den ersten zwei Runden gedraftet worden bzw.
Positiv ist das die 49ers mit Davis und Gore mittlerweile zwei Top NFL Spieler auf den Skill Positions haben. Und es scheint so, als ob man Crabtree eher früher als später dazu zählen wird.
In der OLine hat man im Moment mit Staley und Heitmann aber nur zwei wirklich gute NFL Starter. Rachal hat das Talent. Und er spielte gestern viel besser als in den Vorwochen. Aber er ist noch weit, weit weg davon ein Leistungsträger zu sein. Baas und Snyder sind aber eher Notlösungen, wenn man ehrlich ist. Und mit der Verletzung von Staley hat man ein gewaltiges Problem. Ich würde sagen, dass die OLine ohne Staley nicht NFL tauglich ist. 
Auch wenn ich Sims ein großes Kompliment machen muss für das gestrige Spiel. Aber ich kann mir schwer vorstellen, dass er dieses Niveau halten kann.
Und auf der QB Position hat man weiterhin ein großes Fragezeichen. Für 90% der 49ers Fans war Alex vor zwei Wochen noch ein zweiter Ryan Leaf. Und ich denke nicht, dass man ihn nach zwei Spielen als den neuen Franchise QB feiern sollte, auch wenn ich mich über seine Leistungen sehr freue.
Insgesamt würde ich sagen, dass die 49ers auf einem guten Weg sind was das Talent anbelangt. Vor zwei Jahren war es alleine Frank Gore. Aber zu einer gestandenen Offense fehlt dem Team noch einiges.
Jep, wir haben sicherlich Talent bzw. mittlerweile mehr als einen "Top-NFL-Spieler", aber es kommt nicht von ungefähr, dass beispielsweise Brady bzw. Manning oftmals solch ein offensives Feuerwerk abfeuern bzw. die Möglichkeit für spektakuläre Pässe haben und sie dann noch an den Mann bringen. Mit Crabtree haben wir eventuell bald Wayne bzw. Moss, aber weshalb die genannten Quarterbacks eben Zeit für solche Pässe haben, liegt auch nicht unwesentlich an ihnen selbst bzw. deren O-Line, die das notwendige Zeitfenster oft ermöglicht. Wie stark diese Faktoren QB/O-Line wiegen bzw. was wichtiger ist, bleibt dann wiederum Ansichtssache (eine derartige Diskussion hatten wir ja erst)

. Hinter beiden Positionen stehen aber bei uns noch mehr oder weniger Fragezeichen. Da gehe ich mit "Plummer" konform, gerade deshalb sind wir noch weit von einer gestandenen Offense entfernt, aber der Weg stimmt.
generell finde die offense aktuell graesslich anzusehen. trotzdem ist es mir lieber als die turnover- und sack-orgie, die letztes jahr oft gezeigt wurde – fuer das martz-system haben wir einfach nicht das personal. auch wenn das jetzige system (zu) konservativ ist, ist es imho fuer uns in der momentanen situation – schwache o-line – erfolgversprechender.
– hab ich schon mal erwaehnt, dass ich gerne norv turner bei uns zurueckhaette als oc? ;-)
zu gestern: ich finde, das spiel war mehr als anstaendig, auch wenn die offense nur einen einzigen echten drive zu stande gebracht hat (welcher allerdings aller ehren wert war). wirklich schoen anzusehen war es, wenn manning wieder und wieder frustriert vom platz ging. gut, dass die defense endlich wieder and die starken leistungen anknuepfen konnte. einmal mehr wurde bewiesen, dass das heuer unser grundstein fuer erfolge ist.
smith hat mir gestern sehr gut gefallen – keine hektik, ruhige ausstrahlung und selten schlechte entscheidungen. und das ganze trotz schwacher o-line und dem sofortigen ausfall von staley. das was smith bislang heuer gezeigt hat erinnert nicht im geringsten an jenen alex smith verganger saisonen. wenn er dieses solide niveau halten kann, erwarte ich mir noch einiges von ihm.
wie schon weiter oben richtig bemerkt: die ganz schwierigen gegner heuer haben wir bis auf die eagles nun hinter uns. in den restlichen partien ist zwar kein selbstlaeufer dabei, aber es ist auch nirgendwo eine niederlage vorprogrammiert. mit einem auftreten wie in der ersten halbzeit in houston wird man gegen jeden gegner verlieren, mit einem spiel wie gestern kann man jede partie gewinnen. schoen langsam geht es in die crunch time und das team kommt unter zugzwang – ich bin gespannt, wie es darauf reagiert.
Auch eine meiner Meinung nach gute Zusammenfassung, der ich in den zitierten Teilen weitgehend zustimme, aber vor allem der fett markierte Satz entspricht auch genau meinem Wunsch

.
Norv Turner ist für mich der bessere Raye. Genauso wie Nolan ist Turner als HC scheinbar mitunter überfordert (hoffentlich kapieren die Teams das endlich einmal

), aber als "Coordinators" können beide einen hervorragenden Job machen. Wichtig wäre aber wirklich einmal Konstanz, allerdings kennen Turner ja viele Spieler schon und es geht grundlegend in eine ähnliche Richtung wie jetzt – nur hatte Turner eben bisher mehr Erfolg als Raye. Es gab ja auch immer wieder Gerüchte, dass Sing den guten Norv mit einer Schubkarre aus San Diego abgeholt hätte

, was ich gut gefunden hätte, weil Turner 2006 mit weniger Talent, meiner Meinung nach viel Gutes aus unserer Offense rausgeholt hat. Das kann jetzt bzw. bald, wenn wir die Baustelle O-Line (per Draft und Free Agency) hoffentlich stärken können, eigentlich nur noch besser werden.