49ers 28, Rams 6 (Week 17) (3. Jan. 2010)
Die San Francisco 49ers beendeten die Saison mit einer starken Note, indem sie in den letzten 7 1/2 Minuten drei Touchdowns erzielten. Die St. Louis Rams hingegen verabschiedeten sich mit einer Leistung, die eines No. 1 Overall Pick würdig war.
Vernon Davis stellte den NFL-Rekord für die meisten Touchdown Receptions eines Tight Ends ein, indem er beim 28-6 der 49ers (8-8) gegen die Rams (1-15) seinen 13. Touchdown in dieser Saison erzielte.
"Nun, meine Nummer wurde aufgerufen, und der Coach sagte mir, wenn es einen DB da draußen gibt, tue das, was Du am besten kannst und laufe einfach an ihm vorbei.", so Davis. "Das tat ich dann. Ich rannte einfach so schnell ich konnte."
Frank Gore erlief 107 yds und zwei Touchdowns mit 23 Carries für die 49ers, die nach einer schwachen ersten Halbzeit, in der sie nur 52 yds verzeichneten und nach der sie mit 0-3 in Rückstand lagen, davonzogen. Auch Moran Norris erlief einen Touchdown.
"Das ist nicht die Art Spiel, die wir wollten.", so Coach Mike Singletary. "Wir wollten nicht, dass es so laufen würde. Ich bin dankbar, dass wir das Spiel noch rausreißen konnten, um St. Louis mit einem Sieg zu verlassen."
San Francisco beendete eine Serie von sechs Losing Seasons in Folge, siegten nach sechs Niederlagen in Folge endlich wieder auswärts und beendeten die NFC West mit 5-1. Die Rams blieben zum ersten Mal seit 1959 ohne Heimsieg und insgesamt zum dritten Mal in ihrer Franchise-Geschichte.
Die Rams brauchten eine Niederlage in ihrem letzten Spiel, um sich erstmals seit 1997 den No. 1 Pick zu sichern, als sie hochtradeten, um den siebenfachen Pro Bowler Orlando Pace zu bekommen. Die Offense spielte entsprechend und verzeichnete mit 109 yds die fünftschlechteste Ausbeute in ihrer Franchise-Geschichte sowie die schlechteste seit 1996, als sie nur 105 yds gegen San Francisco schafften.
Steven Jackson verzeichnete 63 yds mit 20 Carries für die Rams, deren bestes Play ein 56-yd Punt Return von Danny Amendola bis an die 19-yd-Linie der 49ers war, welches zu einem Field Goal führte, mit dem die Rams 9:11 Minuten vor Schluss auf 6-7 herankamen.
Die 49ers hielten zum siebten Mal einen Gegner davon ab, mehr als zehn Punkte zu erzielen. Mit acht Sacks stellten sie eine Saison-Höchstmarke auf. 3 1/2 dieser Sacks verzeichnete Justin Smith, der zuvor in der Saison 2 1/2 Sacks auf dem Konto hatte.
Rams Rookie Quarterback Keith Null komplettierte 7-von-17 für 57 yds und musste fünf Sacks einstecken, bevor er im dritten Quarter mit dem Verdacht auf Gehirnerschütterung aus dem Spiel genommen wurde.
Davis stellte Antonio Gates' Rekord mit dem längsten Catch seiner Karriere ein, als er bei einem 73-yd Pass von Alex Smith hinter die Defense gelangte. Damit erhöhten die 49ers Mitte des vierten Quarters auf 14-6.
Gore verzeichnete in den letzten fünf Spielen vier 100-yd Games, insgesamt deren fünf.
Lange Zeit dominierten die Punters das Spiel. Donnie Jones stellte mit elf Punts eine Saison-Höchstmarke für die Rams auf. Im Durchschnitt verzeichnete er 50,1 yds pro Punt. Andy Lee stellte mit neun Punts die Saison-Höchstmarke der 49ers ein. Sein Durchschnitt betrug 46,7 yds pro Punt.
Josh Brown's 54-yd Field Goal im zweiten Quarter, ein Yard unter seiner persönlichen Höchstleistung, bedeuteten die einzigen Punkte in der ersten Halbzeit. Aus 45 yds schoss Brown zum Ende der ersten Halbzeit daneben, nachdem die Rams keine ihrer Timeouts verwendet hatten.
Notizen: Die 49ers erlaubten in den letzten sechs Spielen nur acht Sacks, darunter zwei im Season Finale. ... Rams DE Chris Long wurde nach einem Head Butt spät im vierten Quarter vom Platz gestellt. ... 49ers Wide Receiver Isaac Bruce kam zu einem zeremoniellen Start in seinem wahrscheinlich letzten NFL-Spiel in der Stadt, wo er zum vierfachen Pro Bowler wurde. Bruce spielte einen Snap, sprang und bumpte mit einem Teamkameraden und verbrachte den Rest des Spiels an der Sideline.
* * *
Four Downs
» Die 49ers (8-8) beendeten ihre Serie von sechs Losing Seasons in Folge.
» San Francisco's acht Sacks bedeuteten die höchste Ausbeute für das Team, seit es 1998 ebenfalls gegen die Rams acht Sacks verzeichnet hatte.
» Zum zweiten Mal in Folge gewannen die 49ers beide Spiele gegen die Rams.
» Die Rams stellten zum zweiten Mal in Folge einen Franchise-Rekord für die meisten Niederlagen in einer Saison auf (Letzte Saison 2-14, diese Saison 1-15).
* * *
Es war vorbei, als...
...49ers RB Frank Gore einen 3-yd Touchdown Run erzielte, womit die 49ers 4:05 vor Schluss auf 21-6 erhöhten.
Game Ball
Sowohl Gore als auch Vernon Davis hatten einen historischen Tag für die 49ers. Davis fing sechs Pässe für 89 yds, darunter ein 73-yd Touchdown. Es war Davis' 13. Touchdown in dieser Saison, womit er Antonio Gates' Rekord für die meisten Touchdowns eines Tight Ends in einer Saison (2004) einstellte. Gore erlief unterdessen 107 yds und zwei Touchdowns im 20. 100-yd Game seiner Karriere, womit er Joe Perry's Uralt-Teamrekord einstellte. Mit 13 Touchdowns stellte er in dieser Saison eine persönliche Bestmarke auf.
Schlüsselstatisik
Die 49ers belästigten die Rams Quarterbacks Keith Null und Kyle Boller das ganze Spiel über und verzeichneten acht Sacks. DE Justin Smith verzeichnete 3,5 Sacks für sich.
* * *
NFL.com Game Book (PDF) | NFL.com Game Highlights
* * *
Quellen: NFL.com, Associated Press
Vernon Davis stellte den NFL-Rekord für die meisten Touchdown Receptions eines Tight Ends ein, indem er beim 28-6 der 49ers (8-8) gegen die Rams (1-15) seinen 13. Touchdown in dieser Saison erzielte.
"Nun, meine Nummer wurde aufgerufen, und der Coach sagte mir, wenn es einen DB da draußen gibt, tue das, was Du am besten kannst und laufe einfach an ihm vorbei.", so Davis. "Das tat ich dann. Ich rannte einfach so schnell ich konnte."
Frank Gore erlief 107 yds und zwei Touchdowns mit 23 Carries für die 49ers, die nach einer schwachen ersten Halbzeit, in der sie nur 52 yds verzeichneten und nach der sie mit 0-3 in Rückstand lagen, davonzogen. Auch Moran Norris erlief einen Touchdown.
"Das ist nicht die Art Spiel, die wir wollten.", so Coach Mike Singletary. "Wir wollten nicht, dass es so laufen würde. Ich bin dankbar, dass wir das Spiel noch rausreißen konnten, um St. Louis mit einem Sieg zu verlassen."
San Francisco beendete eine Serie von sechs Losing Seasons in Folge, siegten nach sechs Niederlagen in Folge endlich wieder auswärts und beendeten die NFC West mit 5-1. Die Rams blieben zum ersten Mal seit 1959 ohne Heimsieg und insgesamt zum dritten Mal in ihrer Franchise-Geschichte.
Die Rams brauchten eine Niederlage in ihrem letzten Spiel, um sich erstmals seit 1997 den No. 1 Pick zu sichern, als sie hochtradeten, um den siebenfachen Pro Bowler Orlando Pace zu bekommen. Die Offense spielte entsprechend und verzeichnete mit 109 yds die fünftschlechteste Ausbeute in ihrer Franchise-Geschichte sowie die schlechteste seit 1996, als sie nur 105 yds gegen San Francisco schafften.
Steven Jackson verzeichnete 63 yds mit 20 Carries für die Rams, deren bestes Play ein 56-yd Punt Return von Danny Amendola bis an die 19-yd-Linie der 49ers war, welches zu einem Field Goal führte, mit dem die Rams 9:11 Minuten vor Schluss auf 6-7 herankamen.
Die 49ers hielten zum siebten Mal einen Gegner davon ab, mehr als zehn Punkte zu erzielen. Mit acht Sacks stellten sie eine Saison-Höchstmarke auf. 3 1/2 dieser Sacks verzeichnete Justin Smith, der zuvor in der Saison 2 1/2 Sacks auf dem Konto hatte.
Rams Rookie Quarterback Keith Null komplettierte 7-von-17 für 57 yds und musste fünf Sacks einstecken, bevor er im dritten Quarter mit dem Verdacht auf Gehirnerschütterung aus dem Spiel genommen wurde.
Davis stellte Antonio Gates' Rekord mit dem längsten Catch seiner Karriere ein, als er bei einem 73-yd Pass von Alex Smith hinter die Defense gelangte. Damit erhöhten die 49ers Mitte des vierten Quarters auf 14-6.
Gore verzeichnete in den letzten fünf Spielen vier 100-yd Games, insgesamt deren fünf.
Lange Zeit dominierten die Punters das Spiel. Donnie Jones stellte mit elf Punts eine Saison-Höchstmarke für die Rams auf. Im Durchschnitt verzeichnete er 50,1 yds pro Punt. Andy Lee stellte mit neun Punts die Saison-Höchstmarke der 49ers ein. Sein Durchschnitt betrug 46,7 yds pro Punt.
Josh Brown's 54-yd Field Goal im zweiten Quarter, ein Yard unter seiner persönlichen Höchstleistung, bedeuteten die einzigen Punkte in der ersten Halbzeit. Aus 45 yds schoss Brown zum Ende der ersten Halbzeit daneben, nachdem die Rams keine ihrer Timeouts verwendet hatten.
Notizen: Die 49ers erlaubten in den letzten sechs Spielen nur acht Sacks, darunter zwei im Season Finale. ... Rams DE Chris Long wurde nach einem Head Butt spät im vierten Quarter vom Platz gestellt. ... 49ers Wide Receiver Isaac Bruce kam zu einem zeremoniellen Start in seinem wahrscheinlich letzten NFL-Spiel in der Stadt, wo er zum vierfachen Pro Bowler wurde. Bruce spielte einen Snap, sprang und bumpte mit einem Teamkameraden und verbrachte den Rest des Spiels an der Sideline.
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Four Downs
» Die 49ers (8-8) beendeten ihre Serie von sechs Losing Seasons in Folge.
» San Francisco's acht Sacks bedeuteten die höchste Ausbeute für das Team, seit es 1998 ebenfalls gegen die Rams acht Sacks verzeichnet hatte.
» Zum zweiten Mal in Folge gewannen die 49ers beide Spiele gegen die Rams.
» Die Rams stellten zum zweiten Mal in Folge einen Franchise-Rekord für die meisten Niederlagen in einer Saison auf (Letzte Saison 2-14, diese Saison 1-15).
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Es war vorbei, als...
...49ers RB Frank Gore einen 3-yd Touchdown Run erzielte, womit die 49ers 4:05 vor Schluss auf 21-6 erhöhten.
Game Ball
Sowohl Gore als auch Vernon Davis hatten einen historischen Tag für die 49ers. Davis fing sechs Pässe für 89 yds, darunter ein 73-yd Touchdown. Es war Davis' 13. Touchdown in dieser Saison, womit er Antonio Gates' Rekord für die meisten Touchdowns eines Tight Ends in einer Saison (2004) einstellte. Gore erlief unterdessen 107 yds und zwei Touchdowns im 20. 100-yd Game seiner Karriere, womit er Joe Perry's Uralt-Teamrekord einstellte. Mit 13 Touchdowns stellte er in dieser Saison eine persönliche Bestmarke auf.
Schlüsselstatisik
Die 49ers belästigten die Rams Quarterbacks Keith Null und Kyle Boller das ganze Spiel über und verzeichneten acht Sacks. DE Justin Smith verzeichnete 3,5 Sacks für sich.
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NFL.com Game Book (PDF) | NFL.com Game Highlights
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Quellen: NFL.com, Associated Press
Kommentare
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stig49 (4. Jan. 2010)
Mit 8-8 kann man leben, mehr wäre drin gewesen. Aber für ein Playoff-Tean waren wir zu inkonsistent, somit passt das Saisonergebnis schon.
Jetzt braucht es Verstärkung auf den hier bereits ausgiebig diskutierten Schlüsselpositionen, dazu müssen sich Smith, Raye und Singletary weiterentwickeln - und dann könnte alls gut werden.
Auf jeden Fall geht man nicht grundfrustriert in die Offseason, sondern erwartungsfroh.
Touchdownmaker (4. Jan. 2010)
IamNINER (4. Jan. 2010)
Erste Halbzeit war ne katastrophe... ich konnte mit meinem Kollegen am Fernsehen ja die Plays voraussagen... die zweite Hälfte war dann besser aber phasenweise dann wieder überkorrigiert auf pass plays und weiter sehr durchschaubar...
Unsere Defense kann sich sehen lassen... durchschnittlich nur 7 Punkte zugelassen in der 2. HZ... wenn unsere Offense nun schon in der ersten Halbzeit in eine siegreiche Position kommt, sieht es gut aus...
Sanfranolli (4. Jan. 2010)
Ich hab zwar nix gegen Smith und es waren auch einige fallen gelassene Bälle dabei, aber bis ins letzte Viertel hatte ich keine Erwartungen, dass er etwas bewegen kann im gestrigen Spiel.
Wurde dann ja besser, aber gegen die Rams muss da bei ner guten Offense mehr rauskommen, vor allem zu Beginn.
Aber wie gesagt, hauptsache mal keine loosing-Season und die Hoffnung auf ein richtig eingespieltes und an einigen Positionen verbessertes Team zur nächsten Saison.
SvK86 (4. Jan. 2010)
also ich hab nicht darauf gewartet .. ich hab mich mehr über das playcalling aufgeregt, da konnte smith ja auch nicht viel machen ... als das playcalling geändert wurde, hat auch smith gezeigt was er kann
MaybeDavis (4. Jan. 2010)
Tja die Offense war ja katastrophal! Nicht nur unsere, allerdings halte ich unsere Defense auch für stärker als die der Rams, was unsere Offense noch schlechter aussehn lässt. Zumindest hat man in HZ2 etwas Schadensbegrenzung betrieben. Ich hatte zum Ende der ersten HZ ein wenig das Gefühl beide Teams spielen nur um Draftpositionen
Die Defense hat mir ziemlich gut gefallen aber... wie gesagt gegen die Rams Offense
Was mir gestern neben der Defense noch positiv aufgefallen ist sind die Punt returns. Battle hat einen guten job gemacht. Ich frag mich wirklich was sich Everest bei seinem Returner-tausch gedacht hat
Insgesamt kein schönes Spiel, aber zumindest hat man klar gewonnen zum Schluss, woran ich lange zeit gezweifelt habe, so wie die gespielt ham. Insgesamt ist eine 8-8 keine grosse Überraschung und auch keinesfalls unverdient. Nächstes Jahr wird man dann hoffentlich dazu gelernt haben, weniger Fehler machen und in der Fa und Draft das Team ausreichend verstärken... und dann hoffentlich endlich mal wieder die Playoffs erreichen!!!
GO NINERS
duffeldoffel (4. Jan. 2010)
Ohne das NFL Game Book gelesen zu haben, möchte ich annehmen, dass Nate Davis nur als Emergency QB aufgeboten war.
Das bedeutet, dass er nicht zu den Active 45 gehörte und nur hätte eingewechselt werden dürfen, wenn alle aktiven QBs verletzungsbedingt ausgeschieden wären.
Von daher gab es nichts, worauf man hätte warten können (oder gar wollen)...
IamNINER (4. Jan. 2010)
as stimmt bis ins vierte viertel... da darf auch der emergency QB kommen wenn man den haben will...
aber wie schon erwähnt wurde... alex hat relativ gut gespielt aber wenn man selbst am tv sieht, dass alles was kürzer ist als 3-7 dann ein pass ist und alles was länger als das ist ein screen oder draw wird, dann werden das selbst die Null(en) von St. Louis merken...
Sanfranolli (5. Jan. 2010)
Ich hätte nur gerne etwas von ihm gesehen und bis zum letzten Viertel hätte er glaub ich auch nicht viel schlechter ausgesehen.
SvK86 (6. Jan. 2010)
bei dem playcalling hätte niemand besser ausgesehen